{"id":126578,"date":"2024-09-02T18:20:21","date_gmt":"2024-09-02T16:20:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=126578"},"modified":"2024-09-07T20:50:07","modified_gmt":"2024-09-07T18:50:07","slug":"wahlergebnis-1-9-weiter-so","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wahlergebnis-1-9-weiter-so\/","title":{"rendered":"Wahlergebnis 1.9.: &#8222;Weiter so&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Landtagswahl in Th\u00fcringen &#8211; Stimmanteile der Parteien: AfD 32,8 %, CDU 23,6 %, BSW 15,8 %, Linke 13,1 %, SPD 6,1 %, Gr\u00fcne 3,2 %, Sonst 5,6 %<br \/>\nLandtagswahl in Sachsen &#8211; Stimmanteile der Parteien: CDU 31,9 %, AfD 30,6 %, BSW 11,8 %, SPD 7,3 %, Gr\u00fcne 5,1 %, Linke 4,5 % , Sonst 8,8 %<br \/>\n<!--more--><br \/>\nNach den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/wahlen-ex-ddr\/\">Wahlen<\/a> in Erfurt und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/dresden\/\">Dresden<\/a> am 1.9.2024 wird es beim &#8222;weiter so&#8220; bleiben. &#8222;Die Deutschen wollen es offenbar nicht anders&#8220; (1).<br \/>\n.<br \/>\nBei den beiden gro\u00dfen Themen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migrationspolitik\/\">Migration<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-nachkrieg\/\">Ukrainekrieg<\/a> stimmen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/afd-opposition\/\">AfD<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/wagenknecht\/\">BSW<\/a> \u00fcberein. Nach den Regeln der demokratischen Logik m\u00fcssten sich diese beiden Parteien um eine Koalition bem\u00fchen. Aber sie werden keine Volksfront-Regierung bilden wie etwa in Griechenland. Dank deutscher Phantasielosigkeit.<\/p>\n<p>AfD und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/cdu-opposition\/\">CDU<\/a> k\u00f6nnten eine stabile Mitte-Rechts-Regierung bilden. Dank der demokratie-fernen Brandmauer wird es dazu nicht kommen.<\/p>\n<p>Sollten CDU und BSW koalieren, dann h\u00e4tten beide Parteien bei Ihren jeweiligen Anh\u00e4ngern jegliche Glaubw\u00fcrdigkeit verloren &#8211; und sie werden bei der Bundestagswahl 2025 die Quittung erhalten.<\/p>\n<p>Das Angstmachen vor der AfD und ihre Verteufelung (2) durch Altparteien wie Medien hat nicht gefruchtet &#8211; will man die AfD besiegen, dann hilft keine Diffamierung, sondern nur ein b\u00fcrgernahes eigenes Politikangebot.<br \/>\n.<br \/>\nDie AfD ist Volkspartei geworden, gleichwohl bleibt ihr die Regierungsbeteiligung versagt. Die Wende hin zu einer Politik von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/souveraenitaet\/\">Souver\u00e4nit\u00e4t<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-interessen\/\">nationalen Interessen<\/a> (Willy Brandt) wird zwar kommen, aber es braucht noch Zeit.<br \/>\n.<br \/>\nDie AFD ist bei Jungw\u00e4hlern vorne. W\u00e4hlergruppe der 18 bis 24-J\u00e4hrigen in Th\u00fcringen laut ARD\/infratest dimap 1.9.2024:<br \/>\nAfD 37,0 %, Linke 15 %, CDU 13 %, BSW 12 %, SPD 8 %, Gr\u00fcne 6 % und FDP 1 %<br \/>\nDer Jugend geh\u00f6rt die Zukunft.<br \/>\n.<br \/>\nDas US-Politportal Politico verk\u00fcndet offen und ehrlich (3), was links-gr\u00fcne <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/wokeismus\/\">woke<\/a> B\u00fcrger nach den Wahlen in Erfurt und Dresden denken sollen: 1) AfDler sind Neonazis, 2) BSW ist super, 3) Scholz ist pass\u00e9 und 4) Ex-DDR-ler sind doof.<br \/>\n.<br \/>\nMit nur 0,3 % in Sachsen und 0,6 % in Th\u00fcringen hat die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/werteunion\/\">WerteUnion<\/a> unerwartet schlecht abgeschnitten (4). &#8222;Die Partei wird seit der Gru\u0308ndung von Massenmedien totgeschwiegen&#8220; &#8211; so Hans-Georg Maa\u00dfen, der aber nicht aufgibt.<\/p>\n<p>Die CDU &#8222;hat fertig&#8220;, jedenfalls bei genauerer Analyse: In Sachsen haben 52 % und in Th\u00fcringen 55 % der CDU-W\u00e4hler die Partei nur gew\u00e4hlt, \u201edamit die AfD nicht zu viel Einfluss bekommt\u201c, nicht aber, weil sie vom Parteiprogramm der CDU \u00fcberzeugt w\u00e4ren. Bei den Bundestagswahlen 2025 wird es eine solche CDU ohne Stammw\u00e4hler sehr schwer haben.<br \/>\n.<br \/>\nSehenswert das tr\u00e4neneiche Video von Larissa Fu\u00dfer hier <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WYjBUd-597s&amp;t=12s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WYjBUd-597s&amp;t=12s<\/a> oder unter (5). Auch Ricarda Lang und andere Ampel-Politikerinnen beweinen die Wahl.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist sehr einfach&#8220; (6): Denn 56,4 % in Th\u00fcringen und 62,5 % in Sachsen haben f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/konservatismus\/\">konservative<\/a> Politik votiert. Was spricht dagegen, diesen W\u00e4hlerwillen zu respektieren?<br \/>\n2.9.2024<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Wahlergebnis 1.9.2024: &#8222;Weiter so&#8220;<br \/>\n============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (9)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) \u201eWeiter so\u201c f\u00fcr rot-gr\u00fcne Politik mit CDU-Tarnfarbe in Sachsen<\/strong><br \/>\nDie Deutschen wollen es offenbar nicht anders. Und selbst die Sachsen. Galten sie bisher vielen als Hort des Widerstands gegen den rot-gr\u00fcnen Zeitgeist, so sieht es am Sonntagabend nach den ersten Prognosen so aus, als ob die dortige Kenia-Koalition aus CDU, Gr\u00fcnen und SPD wieder eine Mehrheit im Landtag bekommt. Die Sachsen senden damit ein klares Signal des \u201eWeiter so\u201c aus. Die Dauer-Propaganda in den Medien mitsamt ihrer Panikmache und Verteufelung in Sachen AfD hat offenbar bei einer Mehrheit der W\u00e4hler im Freistaat verfangen.<br \/>\nEigentlich h\u00e4tte ich gute Lust, diesen Kommentar an dieser Stelle zu beenden mit dem Schlusswort: \u201eGute Nacht Deutschland\u201c.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.9.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/weiter-so-fuer-rot-gruene-politik-mit-cdu-tarnfarbe-in-sachsen\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/weiter-so-fuer-rot-gruene-politik-mit-cdu-tarnfarbe-in-sachsen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Nach dem Wahldesaster im Osten: Ampel droht dem Volk mit noch mehr Kommunikation<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\n<strong>W\u00e4hlerbeschimpfung in Demokratien nicht so sinnvoll<\/strong><br \/>\n<em>Erstens:<\/em> Die Verteufelung der AfD ist gescheitert. Die Beschimpfung ihrer Politiker durch die Ampel, aber auch durch Ministerpr\u00e4sidenten wie Ramelow, der noch in dieser Woche von \u201ebraunen Arschl\u00f6chern\u201c sprach, war kontraproduktiv. Zwar behaupten Gr\u00fcne, SPD und Co. immer, damit seien nat\u00fcrlich nicht die W\u00e4hler gemeint. Das glaubt aber kaum noch jemand. Kretschmers Weg der ernsthaften Auseinandersetzung auf Augenh\u00f6he, w\u00e4hrend er klare Grenzen zum Extremismus zog, ist die \u00fcberlegene Taktik. Und selbst die wird nicht auf Dauer funktionieren, wenn sich die Politik nicht grunds\u00e4tzlich \u00e4ndert.<\/p>\n<p><em>Zweitens:<\/em> Die Angst-Strategie von Politikern und Medien hat nicht gefruchtet. \u00dcber Wochen wurden Katastrophenszenarien bei Siegen der AfD und Erfolgen des BSW an die Wand gemalt. Nicht nur die Industrie w\u00fcrde wegziehen, auch die dringend gebrauchten ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4fte w\u00fcrden die L\u00e4nder ab sofort meiden. Abgesehen davon, dass letztere sowieso nicht nach Deutschland kommen, weil B\u00fcrokratie und Steuern und die deutsche Sprache sie davon abhalten, darf man gespannt sein, ob der Konzern-Exodus beginnt. Es ist nach dieser Logik sowieso schwer zu erkl\u00e4ren, wie die L\u00e4nder Osteuropas, Skandinavien, Italien oder die USA \u00fcberhaupt noch Industrie besitzen, wo doch \u00fcberall dort schon rechte Kr\u00e4fte an der Macht waren oder es weiterhin sind. Mal sehen, wann Edeka, das Unternehmen, das in dieser Woche noch eine biologistische Anti-AfD-Kampagne gefahren hatte, seine Filialen in Th\u00fcringen und Sachsen dichtmacht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.9.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/nach-dem-wahldesaster-im-osten-ampel-droht-dem-volk-mit-noch-mehr-kommunikation-li.2250095\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/nach-dem-wahldesaster-im-osten-ampel-droht-dem-volk-mit-noch-mehr-kommunikation-li.2250095<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Sachsen und Th\u00fcringen: Was wir jetzt denken sollen<\/strong><br \/>\nPolitico geh\u00f6rt zur H\u00e4lfte dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Axel-Springer-Verlag<\/a>. Bei dem wiederum ist die schillernde US-Beteiligungsgesellschaft KKR mit mehr als 35 Prozent der gr\u00f6\u00dfte Anteilseigner. Seit Springer-Boss Mathias D\u00f6pfner die Amerikaner ins Boot geholt hat, dr\u00e4ngen diese neuen Miteigent\u00fcmer mit Erfolg darauf, dass der ehemals konservative deutsche Vorzeige-Konzern sich dem gr\u00fcn-linken, vor allem dem woken, Zeitgeist anpasst. Mehrere enorm profilierte konservative Journalisten haben deshalb zum Beispiel Springers BILD-Zeitung verlassen.<br \/>\nPolitico ist eine gute Quelle, wenn man erfahren will, wie EU-Europas edle Kaste der stromlinienf\u00f6rmigen Journalisten die Welt sieht \u2013 und wie das gemeine Publikum nach Ansicht dieser Kaste die Welt auch sehen sollte.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2..9.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/sachsen-und-thueringen-was-wir-jetzt-denken-sollen\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/sachsen-und-thueringen-was-wir-jetzt-denken-sollen\/<\/a><br \/>\n<strong>.<br \/>\n<\/strong>.<br \/>\n<strong>(4) Werteunion abgeschlagen: Aber f\u00fcr Hans-Georg Maa\u00dfen geht der Kampf f\u00fcr eine Politikwende jetzt erst richtig los<\/strong><br \/>\nDie Partei wird seit der Gru\u0308ndung von Massenmedien totgeschwiegen und \u2013 wenn u\u0308berhaupt berichtet wird \u2013 oft negativ geframt. Die WerteUnion verfu\u0308gte auch nicht u\u0308ber die komfortable organisatorische und finanzielle Ausgangssituation der sozialistischen Wagenknecht-Partei und schon gar nicht u\u0308ber den gleichen medialen Ru\u0308ckenwind. Dazu kommt, dass ich seit Bekanntwerden der Parteigru\u0308ndung vom Verfassungsschutz beobachtet werde, was viele Unterstu\u0308tzer abschreckte. Wir sind also unter den widrigsten Rahmenbedingungen ins Rennen gegangen.<br \/>\nDennoch mo\u0308chte ich auch unsere Erfolge nicht unter den Tisch fallen lassen: Wir haben in der kurzen Zeit zehn Landesverba\u0308nde gegru\u0308ndet und sogar bereits einige Kreisverba\u0308nde. Wir haben Fachausschu\u0308sse geschaffen und ein Programm erarbeitet. Gleichzeitig haben wir in drei Bundesla\u0308ndern Wahlkampf gefu\u0308hrt und fu\u0308hren ihn noch in Brandenburg. Das ist eine Bilanz, auf die wir stolz sind.<br \/>\nDer Erfolg von AfD und BSW zeigt uns, dass die Bu\u0308rger eine Politikwende wollen.<br \/>\nDie Zeit der Altparteien ist vorbei. Als Neugru\u0308ndung werden wir uns von dieser ersten Niederlage nicht entmutigen<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.9.2024 von Hans Georg Maa\u00dfen bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/politik\/werteunion-abgeschlagen-aber-fuer-hans-georg-maassen-geht-der-kampf-fuer-eine-politikwende-jetzt-erst-richtig-los\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/politik\/werteunion-abgeschlagen-aber-fuer-hans-georg-maassen-geht-der-kampf-fuer-eine-politikwende-jetzt-erst-richtig-los<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(5) Ricardas Tr\u00e4nen und der Egoismus der Demokratie<\/strong><br \/>\nNach den Landtagswahlen in Sachsen und Th\u00fcringen flossen bei Ricarda Lang und anderen Ampel-Politikern die Tr\u00e4nen. Die Ostdeutschen m\u00fcssen verstehen: Nur demokratisches W\u00e4hlen ist demokratisches W\u00e4hlen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WYjBUd-597s&amp;t=12s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WYjBUd-597s&amp;t=12s<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 2.9.2024 von Larissa Fu\u00dfer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/__trashed-22\/\">https:\/\/apollo-news.net\/__trashed-22\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(6) Nach den Wahlen: Es ist sehr einfach!<\/strong><br \/>\nTh\u00fcringen: AfD (32,8 %) und CDU (23,6 %) ergeben zusammen 56,4 % der W\u00e4hlerstimmen. Der W\u00e4hler w\u00fcnscht sich mehrheitlich \u2013 und damit sehr deutlich \u2013 eine konservative Politik.<br \/>\nSPD, Gr\u00fcne und FDP kommen zusammen auf 10,4 % der abgegebenen Stimmen. Damit befindet sich die sogenannte Ampel in der politischen Gunst im freien Fall. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,6 % und war damit die h\u00f6chste Wahlbeteiligung seit 30 Jahren.<br \/>\nSachsen: CDU (31,9 %) + AfD (30,6 %) ergeben zusammen 62,5 % der W\u00e4hlerstimmen. Der W\u00e4hler w\u00fcnscht sich mehrheitlich \u2013 und noch deutlicher als in Th\u00fcringen \u2013 eine konservative Politik.<br \/>\nSPD, Gr\u00fcne und FDP kommen zusammen auf 13,3 %. Der relative Abstand zu der sogenannten Ampel ist hier noch gr\u00f6\u00dfer. Die Wahlbeteiligung in Sachsen erreichte mit74,4 % den h\u00f6chsten Wert seit der Wiedervereinigung.<\/p>\n<p>In beiden Bundesl\u00e4ndern ist der politische Wille der W\u00e4hler \u00fcberdeutlich artikuliert. Es ist also sehr einfach!<br \/>\nDas Vertrauen in demokratische Prozesse und die politische Willensbildung w\u00fcrde weiter erodieren und dem Land als Ganzes schaden, wenn \u2013 angesichts der Offensichtlichkeit des artikulierten W\u00e4hlerwillens durch den Souver\u00e4n \u2013 die bisherigen Amtsinhaber ihr Amt nicht <strong><em>gem\u00e4\u00df dem W\u00e4hlerwillen<\/em><\/strong> in Demut und Dankbarkeit verantwortungsvoll \u00fcbergeben w\u00fcrden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.9.2024 von Markus Langemann bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.clubderklarenworte.de\">https:\/\/www.clubderklarenworte.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(7) ZDF stellt Wahlergebnisse in eine Reihe mit Zweitem Weltkrieg<br \/>\n<\/strong>ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten hat in einem Kommentar<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten-sendungen\/heute-journal\/schausten-kommentar-wahlen-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten-sendungen\/heute-journal\/schausten-kommentar-wahlen-100.html<\/a> zu den Wahlergebnissen in Th\u00fcringen unter anderem Folgendes gesagt:<br \/>\n\u201eAm 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen. Deutschland \u00fcberzog die ganze Welt mit Leid und Tod, ermordete sechs Millionen Juden. Am 1. September 2024 \u2013 auf den Tag 85 Jahre danach \u2013 wird im deutschen Bundesland Th\u00fcringen eine Partei st\u00e4rkste politische Kraft, die laut Verfassungsschutz erwiesen rechtsextremistisch ist, mit einem Kandidaten an der Spitze, der wie ein Faschist redet und auch so genannt werden darf.\u201c Hier ist die Stelle im Video: <a href=\"https:\/\/x.com\/rosenbusch_\/status\/1830472217471115475\">https:\/\/x.com\/rosenbusch_\/status\/1830472217471115475<\/a><br \/>\n.<br \/>\nBei diesem Kommentar muss Einiges kommentiert werden:<br \/>\nZum einen war auch der Tod von \u00fcber 20 Millionen Sowjetb\u00fcrgern eine Folge des deutschen Angriffskrieges \u2013 eine Tatsache, die momentan gerne unerw\u00e4hnt bleibt, um die antirussische Stimmungsmache nicht zu gef\u00e4hrden. Wenn man aber schon die Lehren des Zweiten Weltkriegs bem\u00fchen m\u00f6chte, dann ist eine der ersten dieser Lehren, dass Deutschland einen Ausgleich mit Russland finden muss und die EU eine Russland einschlie\u00dfende Sicherheitsarchitektur.<br \/>\nZum anderen macht die Anspielung auf die deutsche Kriegstreiberei der 1930er-Jahre in der Sto\u00dfrichtung des ZDF keinen Sinn in der aktuellen Debatte zum Ukrainekrieg, denn bei den Fragen zu Kriegsverl\u00e4ngerung und Diplomatie ist festzustellen: Heute sind eher die sogenannten Populisten f\u00fcr Friedensverhandlungen in der Ukraine, w\u00e4hrend die F\u00fchrungen jener Parteien, die von gro\u00dfen Medien oft mit \u201eder Demokratie\u201c gleichgesetzt werden \u2013 also Gr\u00fcne, FDP, SPD und CDU \u2013 den Krieg mit Waffenlieferungen und Meinungsmache eher in die L\u00e4nge ziehen m\u00f6chten und dadurch die Gefahr eines \u201egro\u00dfen Krieges\u201c erheblich erh\u00f6hen.<br \/>\nAls dritte Ebene ist festzustellen, dass die Nutzung indirekter Parallelen zwischen historischem Naziterror und heutigen Parteien in meinen Augen eine Relativierung des Naziterrors darstellt. Dass bei dieser Frage mit sehr unterschiedlichen Standards gearbeitet wird, hatten wir k\u00fcrzlich im Artikel \u201eNur die \u2018Guten\u2019 d\u00fcrfen Naziterror relativieren\u201c <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120466\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120466<\/a> thematisiert.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.9.2024 von Tobias Riegel bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120643\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120643<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(8) Pl\u00f6tzlich ist wieder 1939: Wenn H\u00f6cke f\u00fcr das ZDF wie Hitler ist, wird Wagenknecht die neue Stalin?<\/strong><br \/>\nDie Wahlen in Sachsen und Th\u00fcringen wurden begleitet von einem erhobenen Zeigefinger der \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender. ARD und ZDF hatten Lektionen f\u00fcr die W\u00e4hler zu verk\u00fcnden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDoch Bettina Schausten musste noch einen draufsetzen: ihre Meinung. Denn wenn es von etwas zu wenig gibt, sind es Meinungen, klar. In einem Kommentar erinnerte die Chefredakteurin des ZDF ihr Publikum an den 1. September 1939. Den Beginn des Zweiten Weltkriegs, den Angriff auf Polen. \u201eDeutschland \u00fcberzog die ganze Welt mit Leid und Tod, ermordete sechs Millionen Juden.\u201c Exakt 85 Jahre sp\u00e4ter, erg\u00e4nzte Schausten, werde \u201eim deutschen Bundesland Th\u00fcringen eine Partei st\u00e4rkste politische Kraft, die laut Verfassungsschutz erwiesen rechtsextremistisch ist\u201c. Mit einem Spitzenkandidaten, Bj\u00f6rn H\u00f6cke, der wie ein Faschist rede und auch so genannt werden d\u00fcrfe. \u201eDas ist schwer ertr\u00e4glich.\u201c<br \/>\nAu\u00dferdem, erkl\u00e4rte Schausten noch, sei \u201eam gegen\u00fcberliegenden Rand, beim B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht, ein weiteres Protestangebot entstanden, populistisch und mit erkennbarer Sympathie f\u00fcr autorit\u00e4re F\u00fchrung\u201c. So betroffen sie dreinblickte, schien f\u00fcr sie auch das kaum aushaltbar zu sein.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDass sie (Schausten) nicht nur die AfD als Wiederg\u00e4nger der gr\u00f6\u00dften Menschheitsverbrecher einordnete, sondern auch eine neue Gefahr heraufbeschwor, indem sie das BSW an den \u201egegen\u00fcberliegenden Rand\u201c stellte \u2013 was dann eigentlich was genau bedeuten soll? H\u00f6cke ist Hitler, verstanden, und Wagenknecht die neue Stalin?<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.9.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ploetzlich-ist-wieder-1933-wenn-hoecke-fuer-das-zdf-wie-hitler-ist-wird-wagenknecht-die-neue-stalin-li.2250219\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ploetzlich-ist-wieder-1933-wenn-hoecke-fuer-das-zdf-wie-hitler-ist-wird-wagenknecht-die-neue-stalin-li.2250219<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(9) Eric Gujer: Ministerpr\u00e4sident H\u00f6cke, na und?<\/strong><br \/>\nErinnern die Verh\u00e4ltnisse heute an die Endphase der Weimarer Republik? Ist H\u00f6cke der Enkel der Enkel von Hitler, der, einmal an der Macht, diese nicht mehr preisgibt und die verfassungsm\u00e4ssige Ordnung aushebelt? Die ZDF-Chefredaktorin Bettina Schausten verglich den Wahlsieg H\u00f6ckes mit Hitlers \u00dcberfall auf Polen. Der mit einer Zwangsabgabe finanzierte und daher zur Ausgewogenheit verpflichtete Sender begibt sich auf das Niveau von Fake News und Geschichtsf\u00e4lschung. Die historischen Fakten vermitteln ein anderes Bild.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie zweite deutsche Republik ist eine Erfolgsgeschichte mit starken Institutionen, Gewaltenteilung und einem leidlich funktionierenden F\u00f6deralismus. Die Republik ertr\u00fcge es, wenn in Th\u00fcringen eine Partei mit einem rechtsextremistischen Fl\u00fcgel den Ministerpr\u00e4sidenten stellte. Ministerpr\u00e4sident H\u00f6cke, na und?<br \/>\nEine Demokratie, die es nicht aush\u00e4lt, wenn auch einmal zweifelhafte Gesellen die Regierung bilden, ist keine. Die letzten acht Jahrzehnte h\u00e4tten sich dann als Illusion erwiesen, als simulierte Volksherrschaft. Immerhin 80 Prozent der Deutschen w\u00e4hlen keine AfD. Dieser Mehrheit nicht zuzutrauen, mit der Herausforderung fertigzuwerden, hiesse, an der F\u00e4higkeit der Deutschen zur Demokratie zu zweifeln.<br \/>\nAber vielleicht ist genau dies das eigentliche Problem: die Herablassung, mit der man in Parteizentralen und Redaktionsstuben des \u00f6ffentlichrechtlichen Rundfunks auf das gemeine Volk herabblickt; die selbstverst\u00e4ndliche Annahme, dass zwei Millionen dumme Ossis tatenlos zuschauen w\u00fcrden, wie man ihre Rechte einschr\u00e4nkt.<br \/>\nDie Vorstellung, ein H\u00f6cke k\u00f6nne wie Hitler die Republik zu Fall bringen, ist so absurd, dass man an der Zurechnungsf\u00e4higkeit der kommentierenden Klasse zweifelt. Wenn die kollektive Hysterie w\u00fctet, muss man sich verweigern. Auch das ist Zivilcourage.<br \/>\n&#8230; Alles vom 6.9.2024 von Eric Gujer bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\">https:\/\/www.nzz.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landtagswahl in Th\u00fcringen &#8211; Stimmanteile der Parteien: AfD 32,8 %, CDU 23,6 %, BSW 15,8 %, Linke 13,1 %, SPD 6,1 %, Gr\u00fcne 3,2 %, Sonst 5,6 % Landtagswahl in Sachsen &#8211; Stimmanteile der Parteien: CDU 31,9 %, AfD 30,6 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wahlergebnis-1-9-weiter-so\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,181,13,80,172],"tags":[697,633,749,500],"class_list":["post-126578","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-buergerbeteiligung","category-kultur","category-medien","category-zukunft","tag-ddr","tag-demokratie","tag-diskussionskultur","tag-wahl"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126578","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=126578"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126578\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126764,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126578\/revisions\/126764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=126578"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=126578"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=126578"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}