{"id":126411,"date":"2024-08-27T09:48:12","date_gmt":"2024-08-27T07:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=126411"},"modified":"2025-08-29T18:32:54","modified_gmt":"2025-08-29T16:32:54","slug":"trauer-nach-solingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/trauer-nach-solingen\/","title":{"rendered":"Trauer nach Solingen"},"content":{"rendered":"<p>Das Messerstechen wie zuletzt in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/solingen-ist-ueberall\/\">Solingen<\/a> am 23.8.2024 mu\u00df gestoppt werden. Und wer dies fordert und voller Sorge hinterfragt, ist nicht irgendwie rechts, sondern ein friedliebender Mensch. Der innere Frieden im Land mu\u00df erhalten bleiben bzw. werden: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">Grenzen kontrollieren<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integration-bringschuld\/\">Integration als Bringschuld<\/a> von Migranten sowie Reform der Asylgesetzgebung durchsetzen.<br \/>\n<!--more-->.<br \/>\nDen f\u00fcr mich beindruckendsten Beitrag zu Solingen hat Peter L\u00f6cke unter dem Titel &#8222;Der Blick nach unten&#8220; auf <a href=\"https:\/\/clubderklarenworte.de\/der-blick-nach-innen\/\">https:\/\/clubderklarenworte.de\/der-blick-nach-innen\/<\/a> geschrieben, mitsamt den dort lesenswerten Kommentaren. In der Dokumentation (1) wurde &#8222;\u00dcber allem schwebt der Gestank der Heuchelei&#8220; nachtr\u00e4glich fett unterlegt.<br \/>\nDie geheuchelte Betroffenheit ist kaum mehr zu ertragen: Die die Misere zu verantworten haben, legen medienwirksam ihre wei\u00dfen Rosen in Solingen ab: Hendrik W\u00fcst (CDU), dessen Partei unter Angela Merkel <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/\">2015<\/a> die Massenmigration initiiert hat, und Olaf Scholz, dessen SPD diese \u00fcber offene Grenzen weiterf\u00fchrt. &#8222;Volksfeste ohne Volk&#8220; schreibt Cora Stephan (5): Laut dem Wuppertaler Polizeipr\u00e4sidenten Markus R\u00f6hrl muss sich jeder B\u00fcrger selbst mit sich \u201eausmachen, ob er beispielsweise zu Festivit\u00e4ten geht, ob er zu Fu\u00dfballspielen geht, ob er im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr unterwegs ist\u201c.<br \/>\n.<br \/>\nL\u00f6cke beschreibt zweierlei:<br \/>\nZum einen die Trauer und Wut der Bev\u00f6lkerung jetzt im August 2024.<br \/>\nZum anderen am Ende des Beitrags der Ausblick in eine d\u00fcstere Zukunft mit zwei getrennten Gruppen von Jugendlichen &#8211; nur 200 m voneinander entfernt, aber dennoch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/parallelgesellschaft\/\">Parallelgesellschaften<\/a> zugeh\u00f6rig. Die Gruppe der jungen Migranten (Asylbewerber, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/uma\/\">UMA&#8216;<\/a>s sowie hier geborene Kinder von Fl\u00fcchtlingen) wird von der Ampel als bunte Vielfalt verkl\u00e4rt, f\u00fchlt sich selbst jedoch durchaus stolz und selbstbewu\u00dft als nicht-integriert, Aussenseiter bzw. Opfer in einer Gegengesellschaft geborgen. Die Dystopie eines gespaltenen Landes.<br \/>\n.<br \/>\nDas traurigste an allem: Um die Todesopfer von Solingen darf nicht getrauert werden &#8211; die Opfer sollen namenlos bleiben, man darf sich kein Bild von ihnen machen (7).<br \/>\n27.8.2024<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Trauer nach Solingen&#8220;<br \/>\n============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (8)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Der Blick nach Innen<\/strong><br \/>\nInnehalten, trauern, mitf\u00fchlen. Daf\u00fcr sollte die Zeit sein. Und erst urteilen, wenn wir mehr \u00fcber den Terror von Solingen wissen.<br \/>\nDer ARD-Journalist Gabor Halasz postete diese S\u00e4tze auf der Plattform X als erste Reaktion auf den Messer-Anschlag eines syrischen Asylanten in Solingen. Dort, wo am sp\u00e4ten Freitagabend drei Menschen auf dem Marktplatz ums Leben kamen.<br \/>\n.<br \/>\nAm heutigen Montag, drei Tage sp\u00e4ter, k\u00f6nnte ich viele vernichtende Urteile f\u00e4llen, um meiner Seele ein Ventil zu geben. Meine Seele schreit nach Verantwortlichen. Mehr noch. Meine Seele schreit nach Schuldigen, die ich zur Rechenschaft ziehen m\u00f6chte. Nach Schuldigen suchen. Tun das nicht gerade alle? Das tun Politiker, Journalisten und au\u00dferdem 83 Millionen B\u00fcrger.<\/p>\n<p>In einer solchen Atmosph\u00e4re lohnt sich der Blick nach innen. Ich nehme mir die S\u00e4tze des Gabor Halasz zu Herzen und halte inne. Was dachte, was f\u00fchlte ich in den letzten drei Tagen? Welches Gef\u00fchl \u00fcberlagert alle anderen Gef\u00fchle? Ich gehe nach dem Ausschlussprinzip vor.<\/p>\n<p>War es Anteilnahme, also Trauer um die Toten und ihrer Angeh\u00f6rigen? Das w\u00fcrde ich gerne von mir behaupten. Dem ist aber nicht so. Eine Frau und zwei M\u00e4nner fielen dem Attent\u00e4ter zum Opfer. Sie waren nur unwesentlich \u00e4lter als ich. Daran erinnere ich mich. Dennoch bleiben die Opfer namenlos und gesichtslos f\u00fcr mich. Meine Wut scheint st\u00e4rker zu sein als meine Trauer.<\/p>\n<p>Nur w\u00fctend auf wen? Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Ab hier k\u00f6nnte ein Roman stehen. Wut auf Faeser, Wut auf W\u00fcst, Wut auf weitere Prominenz, die sich am Tatort inszenierte. Diese Politiker machen sich ein Bild von der Lage vor Ort. Durfte ich lesen. Das tun sie nicht. Sie machen Bilder von sich selbst vor Ort. Sie sind ersch\u00fcttert, sind betroffen und ihre Gedanken sind ganz bei den Opfern. Durfte ich lesen. Diese ewig gleichen Textbausteine hinterlassen bei mir nur noch ein Gef\u00fchl des Ekels und der Wut. <strong>\u00dcber allem schwebt der Gestank der Heuchelei.<\/strong> Die Heuchelei f\u00e4ngt bei der gr\u00f6\u00dften Oppositionspartei CDU an, die die Migrationskarre mit einer \u201eWir schaffen das\u201c-Kanzlerin in eine Sackgasse gefahren hat und sich bis heute weigert, daf\u00fcr Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Die Heuchelei endet beim jetzigen Kanzler, der in der Sackgasse aufs Gaspedal dr\u00fcckt statt umzukehren und dennoch verk\u00fcndet, nach Solingen nun doch mit der ganzen H\u00e4rte des Gesetzes vorzugehen.<\/p>\n<p>Lieber Herr Scholz. Es w\u00fcrde der Bev\u00f6lkerung reichen, wenn Sie geltendes Recht konsequent anwenden. Geltendes Recht f\u00e4ngt beim Grundgesetz an, geht \u00fcber das Strafgesetzbuch bis zum Asylgesetz. Geltendes Recht gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr einen Cum-Ex-Kanzler. Es braucht keine Messer- und M\u00e4nnerverbotszonen, kein Messerklingenl\u00e4ngengesetz und schon gar kein neues Mord-ist-doof-Gesetz aus den Ministerien von Buschmann und Faeser.<\/p>\n<p>All das ist billiger Aktionismus. All das ist derma\u00dfen infantil, dass es die Menschen w\u00fctend macht. Es macht die Menschen w\u00fctend, wenn ein Polizeipr\u00e4sident R\u00f6hrl mit den Achseln zuckt und Allt\u00e4gliches wie den Besuch eines Stadtfestes oder die Fahrt mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zum Lebensrisiko erkl\u00e4rt. Es macht die Menschen w\u00fctend, wenn eine Saskia Esken in einer Talkshow erkl\u00e4rt, dass man aus Solingen nichts lernen k\u00f6nne. Es macht die Menschen w\u00fctend, wenn ein ganzes Land trauert und gleichzeitig Kevin K\u00fchnert und weitere Politiker auf CSD-Vielfalts-Demos, die mittlerweile fast w\u00f6chentlich stattfinden, Party machen und tanzen.<\/p>\n<p>All das macht auch mich w\u00fctend. Doch Wut ist nicht mein st\u00e4rkstes Gef\u00fchl. Es sind zu viele, auf die ich w\u00fctend bin. Mein st\u00e4rkstes Gef\u00fchl ist Wutm\u00fcdigkeit. Es macht sich Ersch\u00f6pfung breit und wenn ich mich umsehe, geht es vielen Menschen wie mir.<\/p>\n<p>Wir schaffen das nicht. Ich schaffe das nicht. Das darf sich ein ganzes Land und jeder einzelne Mensch eingestehen ohne in Verdacht zu geraten, Ausl\u00e4nderfeindlichkeit in sich zu tragen. Es gibt einen Mittelweg aus dumpfem rechten Ausl\u00e4nderhass und linker Realit\u00e4tsverleugnung. Der Mittelweg nennt sich gesunder Menschenverstand.<\/p>\n<p>Und dabei bin ich lange in mich gegangen. Habe innegehalten, den Blick nach innen gesucht. Ganz im Gegensatz \u00fcbrigens zum ARD-Journalisten Gabor Halasz, der seiner Aufforderung zum Innehalten in den n\u00e4chsten 48 Stunden etliche weitere Tweets zum Anschlag in Solingen folgen lie\u00df.<\/p>\n<p>Erst am heutigen Montagmorgen habe ich wieder den Blick nach au\u00dfen gesucht. Drei Tage nach Solingen. Ich bin in die Lebenswirklichkeit gegangen, nicht in die Medienwirklichkeit. Das ist in meinem Fall die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, in etwa halb so gro\u00df wie Solingen. Die Innenstadt war relativ menschenleer bei sch\u00f6nem Sommerwetter. Dabei sind mir zwei Gruppen von Jugendlichen begegnet. Gesch\u00e4tzt 16 Jahre alt.<br \/>\nZum einen traf ich auf eine Gruppe von mehrheitlich deutschen Sch\u00fclern. Sie sa\u00dfen vor einem Caf\u00e9 und genossen neben Croissants und Getr\u00e4nken das sch\u00f6ne Wetter. Das mit den neuen Stundenpl\u00e4nen zu Schulbeginn liefe noch etwas chaotisch. Daher habe das Jahr mit einer Projektwoche Vielfalt begonnen, durfte ich erfahren.<br \/>\n.<br \/>\n200 Meter weiter sa\u00dfen ebenfalls Jugendliche. Die Gruppe sah nicht ganz so vielf\u00e4ltig aus, bestand ausschlie\u00dflich aus jungen M\u00e4nnern mit arabischem Migrationshintergrund. Sie sa\u00dfen vor dem Brunnen des Marktplatzes, waren laut und aggressiv. Auf eine empathische Kommunikationsann\u00e4herung habe ich bei der zweiten Gruppe verzichtet.<br \/>\nNun sitze ich zu Hause und frage mich, ob diese beiden Welten wohl zusammenpassen. Sitzen die beiden Gruppen von Jugendlichen gerade zusammen und diskutieren \u00fcber Vielfalt? Ich bezweifle das. Jenseits von Gut und B\u00f6se. Jenseits von Solingen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.8.2024 von Peter L\u00f6cke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/clubderklarenworte.de\/der-blick-nach-innen\/\">https:\/\/clubderklarenworte.de\/der-blick-nach-innen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Das Land des zwanghaften L\u00fcgens<\/strong><br \/>\nDeutschland hat sich \u2013 wie 2015 vorausgesagt \u2013 drastisch ver\u00e4ndert. Zum schlechten. Es ist das Werk eines Milieus, das nicht zugeben will, gescheitert zu sein. Deshalb ist nach Solingen vor dem n\u00e4chsten Messermord.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIn der ausschlie\u00dflich technisch gef\u00fchrten Diskussion reichen die Vorschl\u00e4ge von der Ausweitung von Messerverbotszonen \u00fcber Eingangskontrollen bis zu dem Vorschlag des gr\u00fcnen Bundestagsabgeordneten Marcel Emmerich, jetzt fl\u00e4chendeckend gegen Messer vorzugehen, um damit ein Zeichen zu setzen.<br \/>\nDie gleichen Leute wissen nat\u00fcrlich, dass nicht die Messer zustechen, sondern seine Tr\u00e4ger. Deshalb weist der Polizeipr\u00e4sident von Wuppertal, Markus R\u00f6hrl, die B\u00fcrger aus gegebenem Anlass noch einmal darauf hin, dass das eigentliche Risiko nicht Messer hei\u00dft, sondern \u00f6ffentlicher Raum, zumindest f\u00fcr den Personenkreis, der weder \u00fcber Fahrbereitschaftslimousinen noch Personensch\u00fctzer verf\u00fcgt: \u201eJeder muss mit sich ausmachen, ob er zu Festivit\u00e4ten geht, ob er zu Fu\u00dfballspielen geht, ob er im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr unterwegs ist.\u201c <a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/stephans-spitzen\/volksfest-ohne-volk\/\">https:\/\/x.com\/MathiasPriebe\/status\/1827642609625436191<\/a><br \/>\n&#8230;<br \/>\nUm die diversen Wortmeldungen einmal \u00fcbersichtlich zusammenzufassen:<br \/>\nWir verteidigen unsere Art zu leben mit Merkelbl\u00f6cken bei jeder Kleinstadtfeier, mit Polizeigro\u00dfaufgebot und Frauenschutzzonen zu jedem Silvester, mit Waffenverbotszonen und demn\u00e4chst Kontrollschleusen an jeder blockumstellten und wahrscheinlich bald auch abgegitterten Dorfkirmes, jedenfalls, solange es Leute gibt, die immer noch meinen, zu ihrer Art zu leben w\u00fcrde es auch geh\u00f6ren, \u00fcberhaupt Festivit\u00e4ten dieser Art zu besuchen. Zweitens: Nach den Anschl\u00e4gen vom Breitscheidplatz, von W\u00fcrzburg, von Brokstedt, Dresden, Mannheim und vielen Orten durch messerstechende Muslime besteht die eigentliche Gefahr darin, dass jetzt jemand Hass s\u00e4t. Lassen Sie sich also nicht beeindrucken, auch dann nicht, wenn der Stahl in Ihrer N\u00e4he aufblitzt. Denn der schadet Ihnen vielleicht, eine verkehrte Reaktion n\u00fctzt aber nur den Falschen. Drittens und letztens: Stehen Sie zusammen \u2013 aber meiden Sie gr\u00f6\u00dfere Menschenansammlungen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDas Besondere an der deutschen Gegenwartslage besteht darin, dass die Aufteilung in Unsicherheitszonen und den Rest keinen Sinn mehr ergibt. T\u00f6dlich kann ein Spaziergang im abendlichen Dresden ausgehen, wo der gerade aus dem Gef\u00e4ngnis entlassene syrische Islamist Abdullah al Haj Hasan am 4. Oktober 2020 den Spazierg\u00e4nger Thomas Lips erstach und dessen Lebensgef\u00e4hrten schwer verletzte, t\u00f6dlich die Fahrt im norddeutschen Regionalexpress, wo der gerade aus der Haft entlassene Pal\u00e4stinenser Ibrahim A. am 25. Januar 2020 zwei Menschen erstach und drei weiteren schwere Wunden zuf\u00fcgte. T\u00f6dlich kann der Bummel in der Innenstadt von W\u00fcrzburg sein, wo der Somalier Abdirahman Jibril A. am Nachmittag des 25. Juni 2021 drei Frauen mit dem Messer t\u00f6tete und auf f\u00fcnf weitere Menschen einstach. F\u00fcr einen Polizisten t\u00f6dlich und f\u00fcr mehrere andere Personen mit schweren Verwundungen endete der Angriff des Afghanen Sulaiman Ataee auf dem Marktplatz von Mannheim am 31. Mai 2024. Einer ukrainischen Frau, die am 10. Juni 2024 am fr\u00fchen Nachmittag in der Sonne am Frankfurter Mainufer sa\u00df, kostete der Aufenthalt auf der Parkbank fast das Leben \u2013 ein 19-j\u00e4hriger Afghane stach ihr mehrfach ohne erkennbaren Anlass mit einem Cuttermesser in den Hals.<br \/>\nDazu kommen Taten, die anders als in Solingen, Mannheim und Dresden keine klar terroristischen Z\u00fcge tragen. Beispielsweise der Messerangriff eines Syrers auf ein vierj\u00e4hriges M\u00e4dchen in Wangen am 4. April 2024, die T\u00f6tung eines jungen Mannes im Kurpark von Bad Oeynhausen am 23. Juni 2024 durch einen 18-j\u00e4hrigen syrischen Asylbewerber mit umfangreicher Polizeiakte, die T\u00f6tung eines Familienvaters auf dem Bahnhof von Uelzen am 13. Juli 2024 durch den 18-j\u00e4hrigen Marokkaner (NDR: \u201eT\u00f6dlicher Treppensturz\u201c).<br \/>\nWie alle anderen aufgef\u00fchrten T\u00e4ter besa\u00df auch dieser Migrant keinen Asylstatus, durfte aber trotzdem in Deutschland bleiben. Es gibt mittlerweile eine Rangfolge der gef\u00e4hrlichsten Bahnh\u00f6fe Deutschlands (Hamburg, Hannover, Frankfurt). Das bedeutet allerdings nicht, dass es nicht auch jeden beliebigen Reisenden zu jeder Stunde an jedem Kr\u00e4hwinkelbahnhof treffen kann. Aus der Statistik lassen sich zwar besonders gef\u00e4hrliche Pl\u00e4tze herausfiltern, aber keine garantiert harmlosen Orte f\u00fcr Normalb\u00fcrger in Deutschland. Metropole oder ruhige Kleinstadt, Festwiese oder Kurpark, Stadtzentrum oder Zugabteil, nachts oder tags\u00fcber \u2013 \u00fcberall und immer kann eine Zufallsbegegnung dazu f\u00fchren, dass jemand nicht mehr nach Hause zur\u00fcckkehrt. Es gibt kein Muster, an dem man sein Verhalten so ausrichten k\u00f6nnte, dass man unbehelligt bleibt. Es gibt keine friedlichen Zonen, kein Grundgef\u00fchl der Sicherheit.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDas Faeser-Steinmeier-Halasz-Konsortium, das es erkl\u00e4rterma\u00dfen f\u00fcr unm\u00f6glich h\u00e4lt, Grenzen zu kontrollieren und Migranten ohne Aufenthaltsberechtigung abzuschieben, behauptet gleichzeitig, diese von ihm gepr\u00e4gte schwache und in Selbstvorw\u00fcrfen ertr\u00e4nkte Gesellschaft k\u00f6nnte die Gewalt- und Sittenvorstellungen aus hunderttausenden jungen Muslimen im Westen irgendwie heraustherapieren.<br \/>\nSchlangen\u00f6lverk\u00e4ufer wirken im Vergleich zu diesen Gestalten seri\u00f6s. Zwangsl\u00fcgner bel\u00fcgen in erster Linie sich selbst. Und es dr\u00e4ngt sich der Gedanke auf, dass sie als einzige ihre Zwangsl\u00fcgen noch glauben. Das m\u00fcssen Gescheiterte auch, um weitermachen zu k\u00f6nnen. Gerade dann, wenn sie \u00fcber ihr Scheitern genau Bescheid wissen. Sie wissen, dass sie die Gesellschaft drastisch zum Schlechten ver\u00e4ndert haben. Und dass sich diese Auswirkungen nur dann wenigstens mildern lie\u00dfen, wenn sie, diese Funktionselite, komplett abtreten w\u00fcrde.<br \/>\nAm 29. November wird die Stadt Solingen den Preis \u201eDie sch\u00e4rfste Klinge\u201c an die Journalistin Dunja Hayali vom ZDF verleihen, und zwar f\u00fcr \u201eToleranz, Vielfalt, Mut, Haltung\u201c.<br \/>\nNach den Landtagswahlen im Osten werden diese Begriffsh\u00fclsen klappern wie nie zuvor. Es geht also weiter und weiter und weiter. Vorerst jedenfalls.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.8.2024 von Alexander Wendt bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.publicomag.com\/2024\/08\/das-land-des-zwanghaften-luegens\/\">https:\/\/www.publicomag.com\/2024\/08\/das-land-des-zwanghaften-luegens\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Das Messer hat wieder zugeschlagen \u2013 wo bleibt die Demo gegen M\u00e4nner?<\/strong><br \/>\nEin Syrer t\u00f6tet drei Menschen und Solingen demonstriert gegen Rechts. Richtig so, zumindest, wenn man der Tagesschau glaubt. Allerdings m\u00fcsste man dann auch Messer verbieten \u2013 und junge M\u00e4nner.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qO0tIRQaEiQ&amp;t=1s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qO0tIRQaEiQ&amp;t=1s<\/a><br \/>\n&#8230; Alles zum Video vom 27.8.2024 von Pauline Schwarz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/das-messer-hat-wieder-zugeschlagen-wo-bleibt-die-demo-gegen-maenner\/\">https:\/\/apollo-news.net\/das-messer-hat-wieder-zugeschlagen-wo-bleibt-die-demo-gegen-maenner\/<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(4) Rolf Peter Sieferle &#8222;Das Migrationsproblem&#8220; zu Solingen<\/strong><br \/>\n\u201eDie letzten Menschen werden erstaunt sein, wie viele Alltagskonflikte pl\u00f6tzlich mit ungewohnter Gewalt ausgetragen werden (\u2026) Eine Welle unfa\u00dfbarer blutiger Gewalt \u00fcbersp\u00fclt die letzten Menschen, die von einer Vertreibung aus ihrem Rentnerparadies bedroht sind. Sie werden die Verunsicherung in innere Konfliktlinien transformieren, sie werden in den eigenen Reihen Feinde identifizieren, die leicht zu bek\u00e4mpfen sind, da sie aus dem gleichen Holz geschnitzt sind wie sie selbst.\u201d<br \/>\nDieser Befund von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/sieferle\/\">Rolf Peter Sieferle<\/a> (\u201eDas Migrationsproblem\u201d) sollte als eine Art Emoji fest an dergleichen Meldungen gekoppelt werden, bis jeder ihn mindestens so auswendig hersagen kann wie Emilia Fester die Reichskanzler oder Nanny Faeser die Zehn Gebote.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.8.2024 von Michael Klonovsky bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2024\/08\/26-august-2024\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2024\/08\/26-august-2024\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) Volksfest ohne Volk<\/strong><br \/>\n<strong>Schutz nur f\u00fcr Politiker<\/strong><br \/>\nUngesch\u00fctztes Volk, gesch\u00fctzte Politiker. Es hat nicht jeder Polizeischutz, der feiert. Wuppertals Polizeipr\u00e4sident sagt, was Frau Esken nicht lernt aus dem Anschlag in Solingen: Der Staat hat seinen prim\u00e4ren Daseinszweck aufgegeben. Er sch\u00fctzt seine B\u00fcrger nicht mehr. Sie m\u00fcssen es selbst tun. Die Frage bleibt: wie?<br \/>\n.<br \/>\nNach Solingen ist das Volksfest nicht mehr das, was es im Grunde seit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin nicht mehr ist: eine Veranstaltung f\u00fcr alle, frei und unbeschwert. Nach den Morden beim \u201eFestival der Vielfalt\u201c in Solingen mithilfe eines K\u00fcchenmessers aus einer Fl\u00fcchtlingsunterkunft wurden auch die Feste in den Nachbarst\u00e4dten Hilden, Haan und W\u00fclfrath abgesagt, ebenso die Ritterspiele auf Schloss Burg bei Solingen. Gewiss aus Piet\u00e4t. Wahrscheinlich aus Sicherheitsgr\u00fcnden.<br \/>\nUnd vielleicht auch, weil der Besucherandrang sich in Grenzen halten k\u00f6nnte. Wie sagte noch der Wuppertaler Polizeipr\u00e4sident Markus R\u00f6hrl: Jeder m\u00fcsse mit sich \u201eausmachen, ob er beispielsweise zu Festivit\u00e4ten geht, ob er zu Fu\u00dfballspielen geht, ob er im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr unterwegs ist\u201c.<br \/>\nDas ist doch wohl nicht zu viel verlangt! Schlie\u00dflich m\u00fcssen sich auch Frauen daran gew\u00f6hnen, abends nicht allein unterwegs zu sein. Oder die U- oder S-Bahn zu meiden, weil das eigene Auto \u201eunzeitgem\u00e4\u00df\u201c und nicht mehr jeder Taxifahrer ein Gentleman ist.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nUngesch\u00fctztes Volk, gesch\u00fctzte Politiker. Das ist Dialektik. Man kann nicht jedem Polizeischutz mitgeben, wenn er mal feiern will. Der Wuppertaler Polizeipr\u00e4sident hat ausgesprochen, was Frau Esken nicht begreift: Der Staat hat seinen prim\u00e4ren Daseinszweck aufgegeben. Er kann seine B\u00fcrger nicht mehr sch\u00fctzen. Sie m\u00fcssen es selbst tun. Die Frage bleibt: wie?<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.8.2024 von Cora Stephan bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/stephans-spitzen\/volksfest-ohne-volk\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/stephans-spitzen\/volksfest-ohne-volk\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) Arnold Vaatz: &#8220; dummfreche Betroffenheitsrituale&#8220;<\/strong><br \/>\nAls Alice Weidel zu Solingen sagte: \u201eIch habe die Nase voll von diesen hohlen Phrasen und von diesem dummen Geschw\u00e4tz, sp\u00e4testens nach Solingen\u201d, da war schnell Hauptstadt-Journalist (und Bootsverleiher) Gabor Steingart zur Stelle. Er zitiert in seinem Text den kolumbianischen Essayisten G\u00f3mez D\u00e1vila: \u201eBildung heilt die Dummheit nicht, sie r\u00fcstet sie aus.\u201d<\/p>\n<p>Arnold Vaatz, DDR-B\u00fcrgerrechtler und ehemaliger s\u00e4chsischer CDU-Politiker, schreibt uns dazu: \u201eWenn Steingart nach Antworten sucht, warum die AfD im Osten abr\u00e4umt, dann ist von allen m\u00f6glichen Ursachen die allergieerregende Arroganz der Steingarts dieser Republik gewiss nicht die geringste. Weidel hingegen spricht aus, was nahezu alle landauf, landab immer wutentbrannter macht: die dummfrechen Betroffenheitsrituale aus dem Wortbaustein-Schatz der Etablierten. Wenn Rechtsextreme pr\u00fcgeln oder morden, dann starten sie eine Rakete der Emp\u00f6rung, was nachvollziehbar ist. Wenn aber Linke oder die S\u00f6hne Allahs zuschlagen, dann entweicht ihnen nicht mehr als ein leiser Betroffenheitsfurz.&#8220;<br \/>\n28.8.2024<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(7) Die Opfer von Solingen . ohne Bild und ohne Namen<\/strong><br \/>\nYvonne B. (\u202056) starb in den Armen ihres Mannes<br \/>\nBeim schrecklichen Messerangriff in der deutschen Stadt Solingen kamen am Freitagabend drei Menschen ums Leben. Sie wurden vom Attent\u00e4ter Issa al H. (26) brutal aus dem Leben gerissen. Das ist bisher \u00fcber die Verstorbenen bekannt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nYvonne B.** (\u202056). Die Apothekerin aus Solingen war gemeinsam mit ihrem Ehemann an der Veranstaltung. Wenige Stunden zuvor postete dieser noch das Festprogramm und schrieb dazu, welche Veranstaltungen er mit B. besuchen m\u00f6chte. Um 21.37 Uhr begann H. pl\u00f6tzlich, die 56-J\u00e4hrige und ihren Ehemann zu attackieren. In den Armen ihres Mannes, der beim Angriff schwer verletzt wurde, h\u00f6rte B. schliesslich auf, zu atmen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDas zweite Opfer Markus P.** (\u202067) wird von seinen Freunden als lebenslustiger Mensch beschrieben. Der Rentner liebte Musik und freute sich deshalb besonders auf das Stadtfest, berichtet \u00abBild\u00bb. Der ehemalige Einkaufsleiter eines Kalkwerkes trat 2021 in den Ruhestand. Sein ehemaliger Arbeitgeber schreibt unter ein Bild des lebenslustigen Rentners: \u00abDu warst uns Kollege und Freund zugleich sowie ein Mensch, der Werte wie Offenheit und Toleranz gelebt hat.\u00bb<br \/>\nDie Liebe zur Musik verband alle drei Opfer, die sich ersten Erkenntnissen zufolge nicht kannten. Nachbarn beschreiben auch das dritte Opfer, Thomas S.** (\u202056) als Musikliebhaber und \u00abrockigen Typen\u00bb. Der 56-J\u00e4hrige trug einen Pferdeschwanz und spielte gerne Gitarre, wie Bekannte gegen\u00fcber der Zeitung berichten. S. stammt eigentlich aus D\u00fcsseldorf, arbeitet jedoch in Solingen. Am Freitag entschied er sich dazu, das Fest in der Innenstadt zu besuchen, als er brutal aus dem Leben gerissen wurde.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.8.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.blick.ch\/ausland\/die-opfer-von-solingen-yvonne-b-56-starb-in-den-armen-ihres-mannes-id20084005.html\">https:\/\/www.blick.ch\/ausland\/die-opfer-von-solingen-yvonne-b-56-starb-in-den-armen-ihres-mannes-id20084005.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(8) Solinger Attentat: Durch tanzende Menschen \u201eprovoziert\u201c<\/strong><br \/>\nDer Solinger Messer-Attent\u00e4ter Issa al-H. begr\u00fcndete gestern seine Tat so: Er habe zuerst einen Anschlag auf die israelische Botschaft begehen wollen, sich aber dann f\u00fcr das nahe Stadtfest entschieden und sich durch tanzende Menschen \u201eprovoziert\u201c gef\u00fchlt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.8.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/solinger_attentat_durch_tanzende_menschen_provoziert\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/solinger_attentat_durch_tanzende_menschen_provoziert<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Messerstechen wie zuletzt in Solingen am 23.8.2024 mu\u00df gestoppt werden. 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