{"id":115122,"date":"2023-08-29T17:55:51","date_gmt":"2023-08-29T15:55:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=115122"},"modified":"2023-09-06T09:16:58","modified_gmt":"2023-09-06T07:16:58","slug":"wolffsohn-juden-im-wahlkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wolffsohn-juden-im-wahlkampf\/","title":{"rendered":"Wolffsohn: Juden im Wahlkampf"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201eAls Jude wehre ich mich dagegen, dass Denunzianten uns Juden f\u00fcr ihre tagespolitischen Zwecke missbrauchen. Kurz vor den Wahlen in Bayern wollen sie den konservativen Aiwanger und seine Freien W\u00e4hler als Nazis und, daraus abgeleitet, Antisemiten abstempeln&#8220;<\/em> &#8211; <!--more-->mit diesen Worten verwahrt sich der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">j\u00fcdische<\/a> Historiker <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wolffsohn-juedische-geschichte\/\">Prof Dr. Michael Wolffsohn<\/a> aus M\u00fcnchen (1) gegen den Versuch von Medien (SZ) und Politik (CSU), mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/juden-instrumentalisieren\/\">Juden<\/a> Wahlkampf zu machen. Linke nutzen <em>&#8222;Juden als Objekte&#8220;<\/em>, beklagt Wolffsohn (7).<br \/>\n.<br \/>\nHelmut, der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/sippenhaft\/\">Bruder<\/a> von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/bayern\/\">Bayerns<\/a> Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/direkte-demokratie-waehlerwille\/\">Freie W\u00e4hler<\/a>), hat vor fast 35 Jahren als 17-J\u00e4hriger ein Flugblatt im Nazi-Jargon verfasst, f\u00fcr das Aiwanger nun f\u00fcnf Wochen vor der Landtagswahl als Naz\u00ed dargestellt wird.<br \/>\nLetzter H\u00f6hepunkt dieses Schmutzes: CSU-Chef Markus S\u00f6der imitiert seinen Stellvertreter Aiwanger mit Hitler-Stimme (4 und 5), als er ins Mikro schreit: \u201eIch werde in M\u00fcnchen mal auf den Tisch hauen!\u201c (zu h\u00f6ren hier ab Minute 0:50: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wie-die-causa-aiwanger-den-bayerischen-landtagswahlkampf-durcheinanderwirbelt-dlf-8f5aee6a-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wie-die-causa-aiwanger-den-bayerischen-landtagswahlkampf-durcheinanderwirbelt-dlf-8f5aee6a-100.html<\/a> ).<br \/>\n.<br \/>\nIch bin kein Anh\u00e4nger von Aiwangers Freien W\u00e4hlern. Ich bin aber auch kein Anh\u00e4nger des Rechercheverbunds von ARD\/BR und SZ (8), der diese uns\u00e4gliche Nazi-Keule gegen Aiwanger schwingt. Denn diese Keule k\u00f6nnte genausogut auch jeden anderen B\u00fcrger treffen.\u00a0 Und gegen diese Keule wird auch von j\u00fcdischer Seite vehement angegangen, von Prof Wolffsohn wie z.B. Malca Goldstein-Wolf: &#8222;Von den Israelhassern der Gegenwart lasse ich mich als J\u00fcdin nicht instrumentalisieren&#8220; (9).<br \/>\n.<br \/>\nFazit: Wie sehr die deutsche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/diskussionskultur2023\/\">Diskussionskultur<\/a> einer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionsunkultur<\/a> gewichen ist, zeigt sich wieder mal besonders deutlich in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/neuwahlen\/\">Wahlk\u00e4mpfen<\/a>. Jetzt auch zur Landtagswahl am 8.10.2023 in Bayern.<br \/>\n29.8.2023<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Wolffsohn: Juden im Wahlkampf&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (11)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Wolffsohn verteidigt Aiwanger! Politische Vernichtung<\/strong><br \/>\nDer deutsch-j\u00fcdische Historiker Michael Wolffsohn kritisiert in einem Gastkommentar in BILD die Attacken auf Bayerns Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger<br \/>\n&#8218;Der gr\u00f6\u00dfte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.&#8216; Auch wenn es der Denunziant gut meint. J\u00fcngsten Anschauungsunterricht bietet uns der Fall des bayerischen Vize-Ministerpr\u00e4sidenten und Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger. Bislang fiel er nie durch irgendwelche antisemitischen \u00c4u\u00dferungen auf. Den Unmut seiner Gegner zog er sich mit anderen Aussagen zu. &#8230;<br \/>\n\u201eAls Jude wehre ich mich dagegen, dass Denunzianten uns Juden f\u00fcr ihre tagespolitischen Zwecke missbrauchen. Kurz vor den Wahlen in Bayern wollen sie den konservativen Aiwanger und seine Freien W\u00e4hler als Nazis und, daraus abgeleitet, Antisemiten abstempeln. Wer konservativ mit \u201eNazi\u201c und \u201eAntisemit\u201c gleichsetzt, ist ahnungslos und verleumderisch. Wer es dennoch tut, lasse uns Juden aus diesem miesen Spiel raus.<br \/>\nDie hysterischen Aiwanger-Kritiker messen mit zweierlei Ma\u00df. Konservativen werfen sie jugendliche Dummheiten, Widerw\u00e4rtigkeiten, Fehler oder Straftaten lebensl\u00e4nglich vor und fordern noch Jahrzehnte sp\u00e4ter, also heute, Konsequenzen. Ex-Au\u00dfenminister Joschka Fischer (Gr\u00fcne) gilt als Staatsmann. Dabei hatte er mit 25 Jahren einen Polizisten, also einen Staatsbeamten, brutal verpr\u00fcgelt. Vergeben und vergessen. Weil Joschka gr\u00fcn und Aiwanger konservativ ist?\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie SPD-Politikerin Sawsan Chebli postete: \u201aAls Sch\u00fcler verfasste Aiwanger ein antisemitisches Flugblatt, das alles \u00fcberschreitet, was man f\u00fcr m\u00f6glich gehalten hat.&#8216; Inzwischen ist dieser Post von ihrem X-Account gel\u00f6scht. Aber Frau Chebli war als Jugendliche selbst bekennende Antisemitin. F\u00fcr Aiwanger gilt also nicht, was f\u00fcr sie gilt. Entlarvend ist das.<br \/>\nMein muslimischer Freund Ahmad Mansour gibt unumwunden zu: Als Jugendlicher war er Antisemit. Heute bek\u00e4mpft er heldenhaft den Antisemitismus.<br \/>\nDie \u201aS\u00fcddeutsche Zeitung\u2018 ist eines der Leitmedien in Deutschland. In Bezug auf Juden hat selbst ihre Weste dunkle Flecken. Erinnert sei, dass sie zum Beispiel eine Karikatur \u00fcber (sprich: gegen) Israels Ministerpr\u00e4sidenten Netanjahu ver\u00f6ffentlichte, die sich nicht wirklich von den extrem antisemitischen Judenzeichnungen der Nazis unterschied.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nFazit: Gerade, wer auf dem moralisch hohen Ross sitzt, sollte den Gegner nicht mit unsauberen Mitteln politisch vernichten wollen. Denunziantentum ist inakzeptabel \u2013 auch wenn man, wie ich, nicht die Partei Aiwangers w\u00e4hlt. Und, liebe deutsche Mitb\u00fcrger, h\u00f6rt mit den uns\u00e4glichen Judenspielen auf, wenn ihr eure pers\u00f6nlichen oder politischen S\u00fcppchen kocht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.8.223 bitte lesen auif<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-ausland\/politische-vernichtung-wolffsohn-verteidigt-aiwanger-85194990.bild.html\">https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-ausland\/politische-vernichtung-wolffsohn-verteidigt-aiwanger-85194990.bild.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Prof. Dr. Michael Wolffsohn , geboren 1947 in Tel Aviv als Sohn und Enkel von Holocaust-\u00dcberlebenden. Historiker. Autor der B\u00fccher \u201eEine andere J\u00fcdische Weltgeschichte\u201c (2022) und \u201eEwige Schuld? 75 Jahre deutsch-j\u00fcdisch-israelische Beziehungen\u201c (2023)\u201c<\/em><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Was der Fall Aiwanger \u00fcber die politische Kultur aussagt<\/strong><br \/>\nDer Fall Aiwanger hat sich weitgehend vaporisiert: Zur\u00fcck bleibt nur ein mal wieder ersch\u00fcttertes Vertrauen in die Presse. Und die Erkenntnis, wie moralisch verkommen Politik und Medien zu sein scheinen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAlles am Vorgehen der S\u00fcddeutschen Zeitung hat dem Journalismus geschadet. Die Verdachtsberichterstattung, das hinterlistig-taktische Vorgehen um das Schreibmaschinen-Gutachten, der Geifer einer Redaktion, die in Wahrheit nicht recherchiert, sondern ein politisches Attentat in Zeilen gepackt hat. So besessen waren die Journalisten aus M\u00fcnchen, dass Aiwanger sie am Ende doch einfach auskontern konnte. Sie setzten alles auf eine Karte: Aiwanger muss das Flugblatt geschrieben haben. Es musste wahr sein, weil sie es unbedingt wahrhaben wollten. Oder anders: Als \u2013 falls \u2013 die S\u00fcddeutsche zu recherchieren begann, stand das Ergebnis schon am Anfang fest.<br \/>\nF\u00fcr eine Zeitung, die von vielen und auch sich selbst gerne als Messlatte f\u00fcr seri\u00f6sen Journalismus in Deutschland hochgehalten wird, die sich f\u00fcr ihre Recherchen oft feiert und sogar das vielleicht bekannteste Recherchezentrum der Republik mitbetreibt, ist der Fall l\u00e4ngst zum gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Unfall geworden. Ob Aiwanger \u00fcberhaupt irgendwas mit dem Flugblatt zu tun hat, ist in der \u00d6ffentlichkeit l\u00e4ngst unerheblich. Zur\u00fcck bleibt nur: Eine Zeitung hat eine Hetzjagd auf einen Politiker er\u00f6ffnet und ist gescheitert. Schaden nimmt viel weniger Aiwanger als das ohnehin br\u00fcchige Vertrauen in Presse und Medien. Wer \u201eL\u00fcgenpresse\u201c rufen will, braucht in Zukunft nur noch auf den Artikel der SZ zu verweisen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.8.2023 von Max Roland bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/was-der-fall-aiwanger-ueber-die-politische-kultur-aussagt\/\">https:\/\/apollo-news.net\/was-der-fall-aiwanger-ueber-die-politische-kultur-aussagt\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Linke Kampagnen: Sebnitz 1997, Chemnitz 2018 , Aiwanger 2023<\/strong><br \/>\nDie unertr\u00e4gliche Doppelmoral des links-gr\u00fcnen Establishments<br \/>\nAn der Kampagne gegen Hubert Aiwanger ist nichts neu. \u00c4hnliche Kampagnen wurden immer wieder gestartet:<br \/>\nGegen das s\u00e4chsische Sebnitz, in dem 1997 Rechtsextremisten vor den Augen von etwa 1000 Badeg\u00e4sten einen kleinen Jungen umgebracht haben sollen, der, wie sp\u00e4ter festgestellt wurde, an einem Herzfehler starb. Aus diesem gr\u00f6\u00dften Medienskandal, damals ausgel\u00f6st von der Bild, wurden offenbar keine Lehren gezogen.<br \/>\nEs folgte sp\u00e4ter die Kampagne gegen Chemnitz, indem behauptet und regierungsseitig bekr\u00e4ftigt wurde, dass dort nach der Ermordung eines jungen Mannes durch Migranten Hetzjagden auf Ausl\u00e4nder stattgefunden haben sollen. Im Gegensatz zu Sebnitz, bei dem Bild sich entschuldigt hat, wird die L\u00fcge, die Chemnitz vor der Welt\u00f6ffentlichkeit desavouiert hat, aufrechterhalten, obwohl sie auf einem von der Antifa gestohlenen Videoschnipsel beruht, der lediglich die Rangelei zwischen zwei M\u00e4nnern zeigt, die nach h\u00f6chstens 10 Metern \u201eVerfolgung\u201c endet, ohne dass der Verfolgte erreicht wurde.<br \/>\nNeu an der Aiwanger-Kampagne ist, dass die S\u00fcddeutsche schon seit Jahren von der angeblichen Verfehlung Aiwangers gewusst haben soll, die Ver\u00f6ffentlichung aber zu einem Zeitpunkt erfolgte, da die Gefahr besteht, dass es die Freien W\u00e4hler wieder in die Bayrische Regierung schaffen k\u00f6nnten. &#8230; Die k\u00fcnstlich gesch\u00fcrte Emp\u00f6rung ebbte auch nicht ab, als publik wurde, dass Aiwangers Bruder der Verfasser des Flugblatts gewesen ist.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.8.2023 bitte lesen au<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2023\/08\/28\/die-unertraegliche-doppelmoral-des-links-gruenen-establishments\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2023\/08\/28\/die-unertraegliche-doppelmoral-des-links-gruenen-establishments\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) S\u00f6der verh\u00f6hnt Aiwanger mit Hitler-Stimme<\/strong><br \/>\nMan glaubt es nicht, wenn man es nicht geh\u00f6rt hat: In einer Aff\u00e4re, in der es um ein menschenverachtendes Flugblatt \u00fcber Auschwitz geht, verh\u00f6hnt Markus S\u00f6der seinen Vize Hubert Aiwanger auf offener B\u00fchne \u2013 und das ausgerechnet mit Hitler-Stimme. &#8230;<br \/>\nMarkus S\u00f6der imitiert Hubert Aiwanger. S\u00f6der macht mit Adolf-Hitler-gleicher Stimme und Gestik seinen Koalitionspartner und Wirtschaftsminister nach<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.8.2023 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/jreichelt\/status\/1696422694739157365\">https:\/\/twitter.com\/jreichelt\/status\/1696422694739157365<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) Auf offener B\u00fchne: S\u00f6der verh\u00f6hnt Aiwanger mit Hitler-Stimme<\/strong><br \/>\n&#8230; Deutschlandfunk stellt Zusammenhang her.<br \/>\nNius <a href=\"https:\/\/www.nius.de\/Politik\/dlf-behauptet-soeder-macht-aiwanger-mit-hitler-stimme-nach\/257bb676-ea62-4c64-bff4-138d0115c09\">https:\/\/www.nius.de\/Politik\/dlf-behauptet-soeder-macht-aiwanger-mit-hitler-stimme-nach\/257bb676-ea62-4c64-bff4-138d0115c09<\/a>b schreibt dazu: \u201eBei einem Wahlkampf-Auftritt im Landshuter Bierzelt hat Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der seinen Vize in Gestik und Mimik von Adolf Hitler imitiert: \u201eIch werde in M\u00fcnchen mal auf den Tisch hauen\u201c, br\u00fcllt S\u00f6der mit markig-verstellter Stimme in den Saal.<br \/>\nF\u00fcr Deutschlandfunk-Berichterstatter Michael Watzke ist klar, wen S\u00f6der da am Montagabend imitieren will: \u201eDann macht S\u00f6der mit Adolf-Hitler-gleicher Stimme und Gestik seinen Koalitionspartner und Wirtschaftsminister nach\u201c, hei\u00dft es im DLF-Bericht. S\u00f6der nenne Aiwanger zwar nicht beim Namen, \u201espricht aber in dessen Heimatstimmkreis in Landshut unmissverst\u00e4ndlich von einem Politiker, der vor Ort gro\u00dfe Reden schwinge, in M\u00fcnchen jedoch ganz zahm sei\u201c, wie es weiter hei\u00dft.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.8.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2023\/08\/29\/auf-offener-buehne-soeder-verhoehnt-aiwanger-mit-hitler-stimme\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2023\/08\/29\/auf-offener-buehne-soeder-verhoehnt-aiwanger-mit-hitler-stimme\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) Um Aiwanger zu diffamieren: S\u00f6der macht den Hitler &#8211; Ein Ministerpr\u00e4sident auf Abwegen<\/strong><br \/>\nAuch die \u201eS\u00fcddeutsche\u201c-Zeitung, die die Rufmord-Kampagne gegen Aiwanger gestartet hatte, reitet sich immer tiefer in ihren eigenen Sumpf. Statt sich f\u00fcr ihre Falschbehauptungen zu entschuldigen, setzte sie noch eines obendrauf. \u201eAuf die Urheberschaft kommt es nicht mehr an, der Rest ist schon schrecklich genug\u201c, schrieb Chefredakteur Wolfgang Krach, den ich noch in gemeinsamen Korrespondenten-Zeiten als linken Kulturk\u00e4mpfer erlebte, in einem Kommentar.<br \/>\nFrei nach Hegel: Wenn die Fakten nicht mit meiner Weltsicht \u00fcbereinstimmen \u2013 umso schlimmer f\u00fcr die Fakten.<br \/>\n.. Alles vom 29.8.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/um-aiwanger-zu-diffamieren-soeder-macht-den-hitler\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/um-aiwanger-zu-diffamieren-soeder-macht-den-hitler\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(7) Wolffsohn: F\u00fcr Aiwanger-Attacken nutzen Linke \u201eJuden als Objekte\u201c<\/strong><br \/>\nDer prominente j\u00fcdische Historiker Michael Wolffsohn kritisiert die Attacken auf Aiwanger. Als Nachfahre von Holocaust-\u00dcberlebenden f\u00e4nde er es \u201eunertr\u00e4glich\u201c, wie Linke dabei \u201eJuden als Objekte\u201c verwendet w\u00fcrden und gerne \u201etote Juden\u201c verteidigen, aber f\u00fcr die Interessen von \u201elebenden Juden\u201c wenig \u00fcbrig h\u00e4tten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u00c4hnlich kritische Worte findet der Zeithistoriker auch zu den R\u00fccktrittsforderungen und Nazi-Unterstellungen, die Hubert Aiwanger entgegengebracht werden: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich muss dar\u00fcber gesprochen werden, aber R\u00fccktrittsforderungen oder zu versuchen, Aiwanger in die Nazi-Ecke zu stellen, das ist doch gerade zu absurd.\u201c<br \/>\n\u00c4hnliches gilt f\u00fcr das Verhalten von Helmut, Aiwangers Bruder, der nach eigener Aussage der Verfasser des Flugblattes war \u2013 sein Verhalten ist f\u00fcr Wolffsohn nicht ideologisch, sondern psychologisch zu sehen: \u201eWenn das stimmt, dass der Bruder dieses Flugblatt verfasst hat, dann muss man sich doch in die Urgrunde der Psychologie hineinversetzen. Ein Sch\u00fcler \u00e4rgert sich \u00fcber die Lehrer, \u00fcber die Schule. Was macht er? Er versucht die maximale Provokation.\u201c Und das sei \u201edass man mit den Auswirkungen, mit den Schrecklichkeiten, dieser Art schockiert \u2013 das ist ein ganz einfaches psychologisches Verhalten\u201c, so Wolfssohn.<br \/>\nIn dem Versuch der Presse, aus dem 35 Jahre alten Flugblatt einen Polit-Skandal zu drehen, auch wenn es der Bruder war, sieht Wolffsohn als den Versuch an, die \u201e<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/sippenhaft\/\">Sippenhaft<\/a>\u201c wieder zu etablieren: \u201eDas jetzt hier, Jahrzehnte danach, es dem Bruder noch zu unterstellen \u2013 das ist ja gerade zu Sippenhaft.\u201c \u2013 \u201eWenn es der Bruder gewesen ist, dann kann man nicht dem anderen Bruder, der es nicht gewesen ist, daf\u00fcr solche Unterstellungen machen.\u201c Die mediale und politische Hetze grenze an Barbarei, so Wolffsohn: \u201eIch finde, das ist einfach inakzeptabel: Sippenhaft, das haben die Nazis gemacht, das ist in der DDR geschehen, das ist in anderen Diktaturen geschehen \u2013 wenn man das in der Demokratie als politische Kultur bezeichnet, dann muss ich sagen: Das ist Barbarei!\u201c.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.8.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/wolffsohn-fuer-aiwanger-attacken-nutzen-linke-juden-als-objekte\/\">https:\/\/apollo-news.net\/wolffsohn-fuer-aiwanger-attacken-nutzen-linke-juden-als-objekte\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(8) Bayerischer Rundfunk: Im Zweifel gegen den Angeklagten Aiwanger und f\u00fcr den ARD-Partner S\u00fcddeutsche Zeitung<\/strong><br \/>\nF\u00fcr den BR ist es kein Thema, dass die S\u00fcddeutsche Zeitung kurz vor der Landtagswahl ohne Beweise schwere Anschuldigungen gegen den Spitzenkandidaten einer Partei aus dessen Jugend erhoben hat. Stattdessen meint der BR-Landespolitikchef, Aiwanger m\u00fcsse beweisen, dass sein Dementi und das Schuldeingest\u00e4ndnis seines Bruders korrekt seien. <em><strong>Ein schlimmes Exemplar antijournalistischer Meinungsmache \u2013 und noch dazu mit nicht offengelegten Interessenkonflikten.<\/strong><\/em> <em><strong>Hier zeigt sich, wie problematisch so ein Rechercheverbund sein kann<\/strong><\/em>, wie er zwischen den \u00f6ffentlich-rechtlichen BR-Schwesteranstalten NDR und WDR und der S\u00fcddeutschen besteht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWeil es leider in diesen Zeiten n\u00f6tig ist, will ich feststellen: Ich mag die Politik von Aiwanger nicht, weil sie mir zu konservativ im schlechten Sinne ist. Ihn selbst kenne ich nicht. Wer allerdings meint, mit Leuten, deren politische Einstellung einem nicht passt, d\u00fcrfe man umspringen wie man will, es tr\u00e4fe ja keinen falschen, der ist dumm. Morgen kann das einen selbst oder andere, die man mehr mag, genauso treffen, wenn rechtsstaatliche Prinzipien und journalistische Integrit\u00e4t erst einmal ausgehebelt sind.<br \/>\n.. Alles vom 27.8.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/br-aiwanger\/\">https:\/\/norberthaering.de\/news\/br-aiwanger\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(9) Mein Schlusswort als J\u00fcdin zur Causa Aiwanger<\/strong><br \/>\nUnnachsichtig werde ich denen gegen\u00fcber sein, die ihren Judenknacks als besessene \u201eIsraelkritiker\u201c tagt\u00e4glich unter Beweis stellen, zum Teil hohe Positionen innerhalb der Politik oder des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks besetzen. Von den Israelhassern der Gegenwart lasse ich mich als J\u00fcdin nicht instrumentalisieren, no way. Ein 17-J\u00e4hriger, der angeblich Bockmist gebaut hat und sich all die Jahre aber unauff\u00e4llig verhalten hat, darf nicht f\u00fcr diejenigen zum Bauernopfer werden, von denen eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Gefahr f\u00fcr j\u00fcdisches Leben in der Gegenwart ausgeht.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 31.8.2023 von Malca Goldstein-Wolf. bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/mein_schlusswort_als_juedin_zur_causa_aiwanger\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/mein_schlusswort_als_juedin_zur_causa_aiwanger<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(10) \u201cT\u00f6tet\u201d Aiwanger und st\u00fcrmt die Festung Bayern, auf dass der Buntfaschismus triumphiere!<\/strong><br \/>\nViele haben es in den vergangenen Tagen vor mir (und manche gewiss auch besser) geschrieben und gesagt: In der Causa Aiwanger geht es prim\u00e4r nicht um diesen Mann, nicht um sein Tun und Lassen. Der Versuch der Vernichtung seiner Biographie (wie einst jene von Christian Wulff) ist nur Mittel zum Zweck. Schon immer haben \u201cLeichen\u201c den Weg des Faschismus gepflastert und tun es auch in unseren Tagen, dem ersten Jahrzehnt, in dem der Buntfaschismus jedem seine h\u00e4ssliche Fratze zeigt, der ihm nicht die F\u00fcsse k\u00fcsst.<\/p>\n<div id=\"attachment_115211\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/nazi-keule-aiwanger-pan082023.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-115211\" class=\"size-full wp-image-115211\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/nazi-keule-aiwanger-pan082023.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/nazi-keule-aiwanger-pan082023.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/nazi-keule-aiwanger-pan082023-180x97.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-115211\" class=\"wp-caption-text\">Nazi-Keule gegen Hubert Aiwanger (Freie W\u00e4hler) im August 2023 vor der Landtagswahlen<\/p><\/div>\n<p>Da ich nicht wie #Aiwanger enden m\u00f6chte, falls ich demn\u00e4chst versehentlich Person des \u00f6ffentlichen Lebens w\u00fcrde, oute ich mich sicherheitshalber: Im Fr\u00fchjahr 1968 war ich noch Nazi! <a href=\"https:\/\/twitter.com\/M_van_Laack\/status\/1696944773653774820\">https:\/\/twitter.com\/M_van_Laack\/status\/1696944773653774820<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 31.8.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.conservo.blog\/2023\/08\/31\/toetet-aiwanger-und-stuermt-die-festung-bayern-auf-dass-der-buntfaschismus-triumphiere\/\">https:\/\/www.conservo.blog\/2023\/08\/31\/toetet-aiwanger-und-stuermt-die-festung-bayern-auf-dass-der-buntfaschismus-triumphiere\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(11) Der Fall Aiwanger &#8211; Wie der Journalismus zu einer Art links-gr\u00fcnem Aktivismus verkam.<\/strong><br \/>\nDer Fall Aiwanger wirft damit auch ein Schlaglicht auf einen Journalismus, der in den letzten Jahren viel zu h\u00e4ufig zu einer Art links-gr\u00fcnem Aktivismus verkommen ist. Denn eines ist sicher: Ginge es nicht um den in Bayern \u00e4usserst beliebten Aiwanger, einen konservativen Politiker, sondern um einen Gr\u00fcnen, h\u00e4tte die Berichterstattung oder zumindest der Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung wohl g\u00e4nzlich anders ausgesehen. Dem Erfolg der Freien W\u00e4hler wird all das keinen Abbruch tun.<br \/>\nIm Gegenteil. Nicht wenige werden sich nun denken: Jetzt erst recht! Ohnehin stellt sich nicht nur die Frage nach einer moralischen Verj\u00e4hrung, sondern auch danach, wie wir als Gesellschaft prinzipiell mit den jugendlichen Verfehlungen von Politikern umgehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Bundessprecherin der Gr\u00fcnen Jugend, Sarah-Lee Heinrich, in zehn Jahren, sollte sie ein hohes politisches Amt bekleiden, damit konfrontieren wird, dass sie auf Twitter einmal Kommentare \u00fcber die \u00abeklige weisse Mehrheitsgesellschaft\u00bb verfasste und Usern damit drohte, sie aufzuh\u00e4ngen und mit einem Messer \u00abanzustupsen\u00bb.<br \/>\nEin Journalismus, der jedoch nicht mit allen gleich hart ins Gericht geht, ist bigott.<br \/>\nEin Journalismus, der dazu noch L\u00fcgen verbreitet, verliert seine komplette Glaubw\u00fcrdigkeit<br \/>\n&#8230; Alles vom 5.9.2023 von Anabel Schunke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/weltwoche.de\/erste-ausgabe\">https:\/\/weltwoche.de\/erste-ausgabe<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAls Jude wehre ich mich dagegen, dass Denunzianten uns Juden f\u00fcr ihre tagespolitischen Zwecke missbrauchen. Kurz vor den Wahlen in Bayern wollen sie den konservativen Aiwanger und seine Freien W\u00e4hler als Nazis und, daraus abgeleitet, Antisemiten abstempeln&#8220; &#8211;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,36,162,13,80,6],"tags":[420,720,670,626,671,500,438],"class_list":["post-115122","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-engagement","category-internet","category-kultur","category-medien","category-vereine","tag-juden","tag-medien","tag-nazi","tag-partei","tag-presse","tag-wahl","tag-zeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=115122"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115122\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":115293,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115122\/revisions\/115293"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=115122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=115122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}