{"id":112916,"date":"2023-06-14T11:54:51","date_gmt":"2023-06-14T09:54:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=112916"},"modified":"2023-06-14T12:16:48","modified_gmt":"2023-06-14T10:16:48","slug":"unsere-jungen-maenner-sind-ok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/unsere-jungen-maenner-sind-ok\/","title":{"rendered":"Unsere jungen M\u00e4nner sind OK"},"content":{"rendered":"<p>Jeder dritte Mann zwischen 18 und 30 Jahren akzeptiert Gewalt gegen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/frauen-freiheit\/\">Frauen<\/a> und f\u00fchlt sich von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/homosexualitaet\/\">Homosexualit\u00e4t<\/a> gest\u00f6rt. Wer dieses &#8222;erschreckende Ergebnis&#8220; (1) einer Studie von &#8222;Plan-International Deutschland&#8220; liest, fragt sich verwundert und betroffen: &#8222;Warum entwickeln sich unsere jungen M\u00e4nner derart negativ?&#8220; <!--more-->Die Frage ist unberechtigt, denn die Plan-Studie scheint wissenschaftlich unsolide zu sein und in den medialen Trend zu passen, alles <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschenhass\/\">Deutsche<\/a> und nun auch die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/generationen\/\">junge Generation<\/a> irgendwie schlecht zu machen.<\/p>\n<p>35 % der befragten Gruppe der 18-20-J\u00e4hrigen haben laut <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/politische-bildung\/\">BpB<\/a> von 2021 einen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migrationshintergrund\/\">Migrationshintergrund<\/a>, incl. der Personen mit deutschem Pass d\u00fcrfte der Anteil bei \u00fcber 40 % liegen. <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/zahlen-und-fakten\/soziale-situation-in-deutschland\/150599\/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund-nach-alter\/\">https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/zahlen-und-fakten\/soziale-situation-in-deutschland\/150599\/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund-nach-alter\/<\/a><br \/>\nIn der Studie von Plan-International jedoch taucht kein einziges Mal der Begriff &#8222;Migration&#8220; oder &#8222;Fl\u00fcchtling&#8220; auf.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.plan.de\/magazin\/artikel\/aktuelles\/plan-umfrage-junge-maenner-heute-rollenbild-von-gestern.html\">https:\/\/www.plan.de\/magazin\/artikel\/aktuelles\/plan-umfrage-junge-maenner-heute-rollenbild-von-gestern.html<\/a><br \/>\nDie medial verbreitete eklatante Zunahme von Frauenfeindlichkeit und Homophobie geht also nicht auf das Konto von &#8222;schon l\u00e4nger hier lebenden&#8220; (Merkel) jungen M\u00e4nner, sondern von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration2021\/\">Migranten<\/a> aus vornehmlich <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/patriarchat\/\">patriarchalisch<\/a> gepr\u00e4gten Kulturkreisen.<br \/>\n.<br \/>\nDie Schweizer NZZ (4) moniert au\u00dfer einer zweifelhaften Repr\u00e4sentativit\u00e4t der Studie auch noch mediale Trickserei an: Die Meldung &#8222;Ein Drittel unserer M\u00e4nner f\u00fcr Gewalt gegen Frauen&#8220; wurde von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstreammedien<\/a> zum Sonntag nicht-hinterfragt publiziert und war so. Erst am Montag wurde sie auf der Website von <a href=\"https:\/\/www.plan.de\">https:\/\/www.plan.de<\/a> ver\u00f6ffentlicht und erst danach wurden Kritik und Zweifel laut.\u00a0 Aber zu sp\u00e4t, denn der aufregender Fakt war das Wochenende \u00fcber in der Welt.<\/p>\n<p>Unsere jungen M\u00e4nner (dazu z\u00e4hlen nat\u00fcrlich auch alle Migranten, die sich hier integriert und ihre Heimat gefunden haben) sind in Ordnung. Weiterhin. Auch seit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a>. Die Jungs sind keineswegs, wie \u00fcber die Studie nun medienwirksam verbreitet wird, pl\u00f6tzlich in das Zeitalter vor der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/\">Aufkl\u00e4rung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/kant\/\">Kant<\/a> zur\u00fcckgefallen, um sich in Frauenfeindlichkeit zu ergehen. Nein, beim Lesen dieser Studie entsteht der Verdacht, den Autoren wohne eine Portion <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/selbsthass\/\">Selbsthass<\/a> auf das eigene Land und die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/\">eigene Kultur<\/a> inne. Alles Deutsche ist schlecht.<br \/>\n12.6.2023<\/p>\n<p>Ende von Beitrag &#8222;Unsere Jungen M\u00e4nner sind OK&#8220;<br \/>\n==========================================================<br \/>\nBeginn von Anlage (1) &#8211; (4)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Jeder dritte junge Mann in Deutschland findet Gewalt gegen\u00fcber Frauen \u201eakzeptabel\u201c<\/strong><br \/>\nEine Umfrage mit erschreckendem Ergebnis: Ein Drittel der jungen M\u00e4nner zwischen 18 und 35 Jahren in Deutschland findet es nicht nur vertretbar, dass ihnen im Streit mit der Partnerin \u201edie Hand ausrutscht\u201c. 34 Prozent sind bereits Frauen gegen\u00fcber handgreiflich geworden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAus der Studie geht den Funke-Zeitungen zufolge auch hervor, dass das Bild der traditionellen \u201eHausfrau\u201c in den K\u00f6pfen vieler M\u00e4nner verankert zu sein scheint: 52 Prozent der Befragten s\u00e4hen ihre Rolle darin, genug Geld zu verdienen, sodass sich die Frau haupts\u00e4chlich um den Haushalt k\u00fcmmern k\u00f6nne. Jeder zweite junge Mann m\u00f6chte laut den Daten keine Beziehung mit einer Frau eingehen, wenn diese bereits viele Sexualpartner gehabt hat.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.6.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article245799552\/Gewalt-Jeder-dritte-junge-Mann-findet-Gewalt-gegenueber-Frauen-akzeptabel.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article245799552\/Gewalt-Jeder-dritte-junge-Mann-findet-Gewalt-gegenueber-Frauen-akzeptabel.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nMir ist aufgefallen, das ziemlich genau 34% der Alterskohorte 20-35 Jahre laut Mikrozensus in Deutschland Migrationshintergrund haben. K\u00f6nnten hier Integrationsprobleme eine (Teil)Ursache sein? S.A.<br \/>\n.<br \/>\n\u201eIn Deutschland sorgen traditionelle Rollenbilder bei jungen M\u00e4nnern teils f\u00fcr eine hohe Akzeptanz von Gewalt in der Partnerschaft.\u201c Ich kenne eine solche deutsche Tradition nicht. Gibt es sie wirklich schon lange bzw. wie kommen die Autoren zu dem Schluss, dass es sich um eine Tradition in Deutschland handelt? S.G.<br \/>\n.<br \/>\n\u00dcber diese &#8222;Studie&#8220; muss man Folgendes wissen:<br \/>\n&#8212; Sie wurde von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Plan International durchgef\u00fchrt.<br \/>\n&#8212; Plan International ists ein Kinderhilfswerk f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder, das allerdings Genitalverst\u00fcmmelung von M\u00e4dchen nicht verbieten will (Wikipedia).<br \/>\n&#8212; Zust\u00e4ndig waren bei Plan International drei Frauen.<br \/>\n&#8212; F\u00fcr die Befragung konnten Leute auf einer Website Antworten eingeben.<br \/>\n&#8212; Mehr wird nicht offengelegt.<br \/>\nZur Seriosit\u00e4t von Befragung via Webportale: es besteht die grosse Gefahr, dass nur Leute mit Interessen teilnehmen, weshalb die Ergebnisse sehr einseitig sein k\u00f6nnen. Dass Marktforschungsinstitute Befragungen auf wissenschaftlichem Niveau durchf\u00fchren, kann f\u00fcglich bezweifelt werden. Jedenfalls gibt es daf\u00fcr keine Gew\u00e4hr. Andere Kommentatoren stellten konkrete Fragen, die unbeantwortet bleiben.<br \/>\nWie kommt ein Kinderhilfswerk f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder dazu, die Rolle von M\u00e4nnern in Deutschland mit einer fragw\u00fcrdigen Umfrage zu ermitteln? Plan International sucht Spender. Es geht halt um das einzig Wichtige: Geld. A.O.<br \/>\n.<br \/>\nHier wird eine schwere Anschuldigung erhoben. Ich pers\u00f6nlich kenne niemanden der so denkt oder gar handelt. Was soll das sein: eine &#8222;Studie aus 1000 Onlinebefragungen&#8220;? Wie wurde da irgendetwas verifiziert? Von &#8222;Feminist*Innen&#8220; getrollt? Unsere kleine Stadt ist voll junger arabischst\u00e4mmiger M\u00e4nner. Ich fodere eine Offenlegung der Herkunftsdaten der Teilnehmer. Ich bin weder Rassist noch &#8222;Nazi&#8220;, will aber nicht mit gewaltbereiten &#8222;M\u00e4nnern&#8220; in einen Topf geworfen werden. S.K.<br \/>\n.<br \/>\nHier steht wieder einmal Elefant im Raum: wie viel Prozent der Befragten hatten Migrationshintergrund? C.C.<br \/>\n.<br \/>\nIst die Frage nach der kulturell-ethnischen Zusammensetzung der 33 Prozent der M\u00e4nner erlaubt?<br \/>\nDie Generation Z hat nie Gewalt erfahren, wird aber offensichtlich Vorreiter einer neuen gewaltbereiten Zukunft. Erste Anzeichen deuten darauf hin. .S.<br \/>\n.<br \/>\nEine Statistik des BPB zeigt, dass der Anteil der jungen Menschen mit Migrationshintergrund in dieser Alterskohorte zwischen 30 und 35 Prozent betr\u00e4gt. Warum wird die Sozialisation der jungen M\u00e4nner nicht angesprochen? Die Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen d\u00fcrften gravierend sein. Wie<br \/>\n.<br \/>\nLiebe Welt! Ihr schreibt, dass die Umfrage repr\u00e4sentativ sei. So wurde das auch in der Tagesschau gesagt. Leider ist das falsch. Statistisch gesehen kann eine reine Onlinebefragung nicht bev\u00f6lkerungsrepr\u00e4sentativ sein! Das wird Euch jeder seri\u00f6se Meinungsforscher oder Statistiker best\u00e4tigen. Bitte also Vorsicht mit solchen Umfragen und solche Ergebnisse nicht einfach unkritisch als scheinbare Wahrheit verbreiten. Danke! L.S.<br \/>\n.<br \/>\nWir alle wissen ja, was mit &#8222;M\u00e4nner&#8220; gemeint war. Die Nachrichten der letzten Jahre haben dieses Wort neu besetzt. H.H.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Umfrage: Ein Drittel der jungen M\u00e4nner schlug schon mal eine Frau<\/strong><br \/>\n<strong>Frauenfeindlichkeit, wie man sie eher aus frauenfeindlichen L\u00e4ndern erwarten w\u00fcrde<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nPh\u00e4nomenal ist, wie Alexandra Tschacher, Sprecherin von Plan International Deutschland, die Ergebnisse der Studie kommentierte: \u201eDie klassischen Rollenbilder sind eben doch noch in den K\u00f6pfen der Gesellschaft verankert\u201c. Wirklich \u201enoch\u201c? Oder vielmehr \u201ewieder\u201c?<br \/>\nInteressant ist auch, was die Organisation auf der Seite \u00fcber die neue Studie mit vorstellt. Da wirbt sie f\u00fcr einen \u201ePaneltalk\u201c: \u201eEin Aktivist Aljosha Muttardi, Afrikawissenschaftler*in und Autor*in Josephine Apraku, Autorin und Journalistin Susanne Kaiser sowie Autor und Projektmanager Fikri An\u0131l Alt\u0131nta\u015f \u202fsprechen im Vorfeld zur Ver\u00f6ffentlichung unserer Befragung mit Moderator Malcolm Ohanwe\u201c. Ohanwe ist bekannt f\u00fcr seine Privatfehde gegen alle Wei\u00dfe, denen er unterstellt, faktisch allesamt Umwelts\u00e4ue zu sein (siehe hier). Sp\u00e4testens mit der Auswahl des Moderators f\u00e4llt die Maske der Unvoreingenommenheit.<br \/>\nEs geht um eine Lebensl\u00fcge<br \/>\nBei der Studie und der Berichterstattung dar\u00fcber haben wir es mit einem kolossalen Fall von Realit\u00e4tsverweigerung und Wegsehen zu tun \u2013 das leider sehr typisch ist f\u00fcr den polit-medialen Komplex. Aber auch verst\u00e4ndlich: Einzusehen, dass die eigene Migrationspolitik genau das befl\u00fcgelt, was man ansonsten massiv bek\u00e4mpft \u2013 nennen wir es diplomatisch \u201esehr alte Rollenbilder\u201c, oder deutlicher Frauenfeindlichkeit und Homophobie \u2013 das w\u00e4re wohl zu schmerzhaft. Anders als mit Verdr\u00e4ngen und Wegsehen ist diese kognitive Dissonanz f\u00fcr Rot-Gr\u00fcne wohl nicht zu ertragen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.6.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/umfrage-ein-drittel-der-jungen-maenner-schlug-schon-mal-eine-frau\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/umfrage-ein-drittel-der-jungen-maenner-schlug-schon-mal-eine-frau\/<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n&#8218;Einwanderung&#8216;, &#8218;Migration&#8216;, &#8218;Migranten&#8216; &#8211; muessen auch keine Erwaehnung finden. &#8218;JUNGE MAENNER&#8216; ist Code fuer genau diese Begriffe. Ter<br \/>\n.<br \/>\nEin Nebeneffekt dieser absurden Massen Migration von jungen M\u00e4nnern aus anderen Kulturlandschaften ist ja, das solche Umfragen irgendwann kaum noch manipuliert werden m\u00fcssen. Und schwupps, ist das Problem eines archaischen, toxischen Mannes in der Masse zur Realit\u00e4t geworden und viele putzige B\u00fcrgerinnen und Lappen B\u00fcrger akzeptieren politische &#8222;Ma\u00dfnahmen&#8220; gegen das Hinterw\u00e4ldler Geschlecht&#8230; mic<br \/>\n.<br \/>\nLiegt die Ursache vielleicht hier: Sure 4, Vers 34: \u201cDie M\u00e4nner sind den Weibern \u00fcberlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat\u2026 Diejenigen (Weiber) aber, f\u00fcr deren Widerspenstigkeit ihr f\u00fcrchtet \u2013 warnet sie, verbannet sie in die Schlafgem\u00e4cher und schlagt sie\u2026\u201d T.J.<br \/>\n.<br \/>\nSorry ! habe es gestern im Radio geh\u00f6rt. In der Tageschau ist das wohl auch ausgestrahlt worden. Hier will man wohl etwas verniedlichen, um uns dummen Deutschen nahe an das zugreiste Gesocks zu gew\u00f6hnen. ..ich finde es bodenlos ,wir wissen alle wer dort befragt worden ist. Gegen Frauen die Hand zu erheben ,ist das Allerletzte&#8230;&#8230;.hoffe ich spreche f\u00fcr die Mehrheit der Deutschen. a.b.<br \/>\n.<br \/>\nBei der \u201eStudie\u201c, die bei der Befragung nicht zwischen Einheimischen und Migranten unterscheidet resp. den Leser diesbzgl. im Unklaren l\u00e4sst, muss man davon ausgehen, dass mehrheitlich wohl nur gewaltbereite Migranten befragt wurden, deren Kulturen bekannterma\u00dfen nicht selten von Frauenfeindlichkeit, gepr\u00e4gt sind. Von einer bundesweiten Repr\u00e4sentanz kann jdfs nicht gesprochen werden.<br \/>\nEs scheint sich vielmehr um eine \u201eStudie\u201c zu handeln, die einen Vorwand daf\u00fcr liefern soll, legislative Ma\u00dfnahmen zu erlassen, um den Grundrechteabbau und den Zerfall von Demokratie, weiterhin voranzutreiben. Und wie schon bei Corona fungieren die Medien offenbar auch hier \u201eals ein plumpes Verlautbarungsorgan der Regierung\u201c (vgl. a. Medienwissenschaftler Hermann Rotermund \u00fcber die ARD-\u201eTagesschau\u201c resp. Prof. Jarren et. al.). sapere aude J.H.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Die \u201eStudie\u201c \u00fcber gewaltt\u00e4tige M\u00e4nner sagt mehr \u00fcber Medien aus als \u00fcber M\u00e4nner<\/strong><br \/>\nImmer wieder werden Ergebnisse aus &#8222;Studien&#8220; von Medien v\u00f6llig unkritisch geteilt und ohne R\u00fcckfragen verbreitet. Die Liste der Beispiele alleine aus den letzten Jahren ist schier endlos. Dass die Medien nicht das geringste daraus lernen, vielleicht auch nicht wollen, zeigt der j\u00fcngste Fall einer Umfrage der NGO Plan International &#8222;Spannungsfeld M\u00e4nnlichkeit&#8220; z B. zur Gewaltbereitschaft von M\u00e4nnern gegen\u00fcber Frauen &#8211; und Homophobie.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWenn Scholz, Baerbock, Faeser und Co vor dem Problem stehen, dass die von ihnen bef\u00f6rderte Gewalt von Migranten, Zuwanderern und Personen mit Migrationshintergrund gegen Frauen samt religi\u00f6s-patriarchal verfestigter Strukturen zunimmt, wie steuert man dem entgegen, wenn eine Zur\u00fcckweisung dieser jungen M\u00e4nner nicht gewollt oder machbar scheint? Dann macht einfach eine der unz\u00e4hligen staatlich subventionierte NGOs eine Studie oder Umfrage, die belegt, dass nicht stimmen kann, was jeder sieht.<br \/>\nIm n\u00e4chsten Schritt nehmen die Medien die Deutungsweise der Umfragemacher samt der regierungsnahen Interpretationsangebote willf\u00e4hrig auf. Und fertig ist die Kampagne: Der deutsche Mann, das toxische Wesen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nWas die Umfragemacher partout nicht ermitteln wollten, haben andere allerdings l\u00e4ngst herausgefunden. Und das nicht nur in Deutschland. Beispielsweise das \u201eEidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung der Frau\u201c ermittelte dazu: \u201eDie Ursachen von h\u00e4uslicher Gewalt sind vielf\u00e4ltig. Sie kommt in allen gesellschaftlichen Schichten und Bev\u00f6lkerungskreisen vor, jedoch besteht ein \u00fcberproportionaler Anteil von F\u00e4llen bei Personen mit Migrationshintergrund.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIn der Umfrage von Plan International DE werden einheimische M\u00e4nner auf unzul\u00e4ssige Art und Weise gleichgesetzt. Und der Grund kann nur darin liegen, die Verhaltensweisen von Migranten zu vertuschen. Anders ist die Auslassung nicht erkl\u00e4rbar. Und die Medien best\u00e4tigen sich nur einmal mehr als unkritische Verbreitungsorgane.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.6.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/alexander-wallasch-heute\/umfrage-plan-international-maennlichkeit\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/alexander-wallasch-heute\/umfrage-plan-international-maennlichkeit\/<\/a><strong><br \/>\n.<\/strong><\/p>\n<p><strong>(4) \u00abJeder dritte junge Mann in Deutschland akzeptiert Gewalt gegen Frauen\u00bb, berichten am Sonntag die deutschen Medien \u2013 doch an der Aussage sind Zweifel angebracht<\/strong><br \/>\nEine Befragung der NGO Plan International wird zum Topthema in Deutschland. Der Fall zeugt vom unkritischen Umgang mit vermeintlich repr\u00e4sentativen Umfragen.<br \/>\nSonntag ist ein nachrichtenarmer Tag. Das wissen nicht nur Journalisten, sondern auch Zuschauer der \u00abTagesschau\u00bb. Bricht am Sonntag keine Krise aus, besteht die wichtigste abendliche Nachrichtensendung in Deutschland zu einem Drittel aus Sport und Wetter.<br \/>\nSo kam es Deutschlands Redaktionen wohl gelegen, dass just am Sonntag die Hilfsorganisation Plan International eine Studie ver\u00f6ffentlichte: 34 Prozent der deutschen M\u00e4nner bis 35 Jahre sollen es akzeptabel finden, wenn im Streit mit der Partnerin gelegentlich Gewalt angewendet werde.<br \/>\nDie Ergebnisse sind nat\u00fcrlich \u00abrepr\u00e4sentativ\u00bb, es lassen sich also R\u00fcckschl\u00fcsse auf die gesamte Bev\u00f6lkerung ziehen. So gab es die \u00abTagesschau\u00bb wieder, bevor zum Sport geschaltet wurde. Ein schockierendes Ergebnis.<br \/>\nDie \u00abTagesschau\u00bb war am Sonntag allerdings nicht allein: Nachdem die Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Morgen exklusiv \u00fcber die Umfrage \u00abSpannungsfeld M\u00e4nnlichkeit\u00bb berichtet hatten, zogen die meisten Medien schnell nach. Die Zahlen waren zu spektakul\u00e4r, als dass sie h\u00e4tten ignoriert werden k\u00f6nnen. Hinterfragt wurden sie allerdings auch nicht.<br \/>\nDer Vorgang zeigt, wie problematisch der Umgang vieler Medien und der Politik mit sogenannten repr\u00e4sentativen Studien aus einem nichtwissenschaftlichen Kontext ist. Denn: Bis zum Sonntagmittag war die Studie noch nicht auf der Website von Plan ver\u00f6ffentlicht, trotzdem hatten Nachrichtenagenturen und Zeitungen dar\u00fcber berichtet. Im Indikativ. Nun, nach der Ver\u00f6ffentlichung der gesamten Umfrage, bleibt zweifelhaft, wie \u00abrepr\u00e4sentativ\u00bb die Ergebnisse sind.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.6.2023 bitte lesen auf<br \/>\nhttps:\/\/www.nzz.ch\/panorama\/gewalt-gegen-frauen-warum-die-plan-umfrage-problematisch-ist-ld.1742119<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder dritte Mann zwischen 18 und 30 Jahren akzeptiert Gewalt gegen Frauen und f\u00fchlt sich von Homosexualit\u00e4t gest\u00f6rt. 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