{"id":112192,"date":"2023-05-03T10:30:46","date_gmt":"2023-05-03T08:30:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=112192"},"modified":"2023-05-04T20:55:37","modified_gmt":"2023-05-04T18:55:37","slug":"palmer-n-wort-und-nazi-etikett","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/palmer-n-wort-und-nazi-etikett\/","title":{"rendered":"Palmer: N-Wort und Nazi-Etikett"},"content":{"rendered":"<p>Beim Eintreffen zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/westen\/\">Migrationskonferenz<\/a> des Forschungszentrums &#8222;Globaler Islam&#8220; an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt hatten linke Protestierer den T\u00fcbinger OB <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/palmer\/\">Boris Palmer<\/a> (Gr\u00fcne) mit Slogans wie \u201eKein Recht auf Nazi-Propaganda\u201c empfangen. Palmer lie\u00df sich in einen Diskurs ein, <!--more-->in dessen Verlauf er zwei Statements abgab, die f\u00fcr einen Eklat sorgten:<br \/>\na) \u201eWenn ich eine Person, die vor mir steht als N\u2026 bezeichne, ist das eine justiziable Beleidigung. (\u2026) Wenn ich aber die Frage diskutiere, ob Astrid Lindgrens Roman in Zukunft S\u00fcdseek\u00f6nig oder N\u2026k\u00f6nig schreiben soll, dann ist das eine vollkommen legitime Verwendung des Wortes N\u2026 (\u2026) Ich lasse mich nicht aus der Verbindung des Wortes an sich als Rassist abstempeln.\u201c<br \/>\nb) &#8222;Ich habe die Methode der Protestierer, mir den Stempel als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/nazi-keule\/\">Nazi<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Rassist<\/a> aufzudr\u00fccken, niederzuschreien und auszugrenzen, als Vergleich herangezogen&#8220;, sagte Palmer laut dpa. Er habe den Protestierern erkl\u00e4rt, dass Nazis die Gr\u00e4ber seiner Vorfahren mit Hakenkreuzen beschmiert h\u00e4tten und ihnen vorgeworfen, dass \u00bbihre Methode der \u00c4chtungen und Ausgrenzung sich nicht vom Judenstern unterscheidet\u00ab.<br \/>\n.<br \/>\nNach dem Vergleich des heutigen Nazi-Etiketts mit dem damaligen Judenstern hat sich sogar der 75-j\u00e4hrige Rezzo Schlauch von seinem Freund Palmer losgesagt: &#8222;Keine noch so harte Provokation, keine noch so niedertr\u00e4chtige Beschimpfungen und Beleidigungen von linksradikalen Provokateuren rechtfertigen eine historische Parallele zum Judenstern als Symbol der Judenverfolgung in Nazi-Deutschland her zu stellen.&#8220;<br \/>\nBoris Palmer ist aus der Gr\u00fcnen-Partei ausgetreten und hat sich krank gemeldet.<br \/>\n.<br \/>\nPalmer ist ein impulsiver Typ, ein Politiker mit Ecken und Kanten. Daf\u00fcr mag man ihn. Wenn er aber die Nazi-Rufe der Protestierer mit dem Anheften des Judensterns im 3. Reich vergleicht, dann begibt er sich in eine noch niedrigere Ebene unterhalb der Protestierer.<br \/>\nPalmer hat seine Empfindlichkeit gegen\u00fcber Nazi-Schm\u00e4hungen wiederholt mit seinem famili\u00e4ren Hintergrund begr\u00fcndet: Vater wie Gro\u00dfvater haben unter den wahren Nazis gelitten. Als Berufspolitiker jedoch mu\u00df er sich beherrschen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gleichwohl: F\u00fcr viele ist Palmer zu gescheit f\u00fcr so eine gro\u00dfe Dummheit, \u00fcber jedes St\u00f6ckchen der linken Protestierer zu springen. Er gilt als hochintelligenter und gewiefter Politiker. Hat er den Eklat gar indirekt gesucht, um sich nach dem Weggang von den Gr\u00fcnen parteipolitisch neu zu orientieren?<br \/>\nEines jedoch mu\u00df sich Boris Palmer vorwerfen lassen: Durch sein mediengeiles Auftreten hat er dem Anliegen der von Prof Susanne Schr\u00f6ter moderierten Migrationskonferenz, den Einflu\u00df des Islam auf unsere Gesellschaft wissenschaftlich zu erkl\u00e4ren, sehr geschadet. Hier zu drei Beitr\u00e4gen der Konferenz:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/brennpunktschulen\/\">Birgit Ebel: Migranten an einer Gesamtschule<\/a> (3.5.2023)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/zuwanderer\/\">Sandra Kostner: Humankapitalbasierte Migrationspolitik<\/a> (3.5.2023)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/clan\/\">Ralph Ghaban: Arabische Clans \u2013 die untersch\u00e4tzte Gefahr<\/a> (3.5.2023)<\/p>\n<p>Die Medien thematisieren flei\u00dfig N-Wort wie Judenstern, \u00fcber die sachlichen Ergebnisse der Konferenz an der Uni Frankfurt hingegen wird nur sp\u00e4rlich berichtet.<br \/>\n3.5.2023<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Palmer: N-Wort und Nazi-Etikett&#8220;<br \/>\n========================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (6)<br \/>\n&#8211;<\/p>\n<p><strong>(1) \u201eJa, ich benutze das Wort N&#8230;\u201c<\/strong><br \/>\nAls Boris Palmer abends vor dem Geb\u00e4ude eintraf, begegnete er einer Protestgruppe von ca. 20 Personen. Die Demonstranten konfrontierten den Oberb\u00fcrgermeister T\u00fcbingens mit der Frage, ob er das N-Wort benutze. Palmer entgegnete: \u201eJa, ich benutze das Wort N&#8230;\u201c Als Palmer daraufhin fragte, woran man dies erkennen k\u00f6nne, verwies die Gruppe auf seine Facebook-Seite, wo er das \u201eN-Wort\u201c benutzt habe.<br \/>\nPalmer erkl\u00e4rte dazu w\u00f6rtlich: \u201eWenn ich eine Person, die vor mir steht als N&#8230; bezeichne, ist das eine justiziable Beleidigung. (&#8230;) Wenn ich aber die Frage diskutiere, ob Astrid Lindgrens Roman in Zukunft S\u00fcdseek\u00f6nig oder N&#8230;k\u00f6nig schreiben soll, dann ist das eine vollkommen legitime Verwendung des Wortes N&#8230; (&#8230;) Ich lasse mich nicht aus der Verbindung des Wortes an sich als Rassist abstempeln.\u201c<br \/>\nDie Veranstalterin und Direktorin des Zentrums Globaler Islam, Susanne Schr\u00f6ter, reagierte sofort, indem sie in dem Saal mit hundert Leuten eine Debatte dar\u00fcber erm\u00f6glichte und moderierte. Die Demonstranten wurden daf\u00fcr reingeholt.<br \/>\nAuch der renommierte Migrations-Experte Ahmad Mansour meldete sich zu Wort. Er sprach sich klar GEGEN die Verwendung des N-Wortes aus, und mahnte, dass man Menschen damit verletzen k\u00f6nne. \u201eWir sollten aus R\u00fccksicht auf viele Menschen das Wort vermeiden.\u201c Auch erkl\u00e4rte Mansour, dass \u201ewir ein Literatur-Erbe haben, das nicht frei von Rassismus ist\u201c \u201eIch finde es extrem schade, dass so eine differenzierte und sachliche Tagung so endet\u201c, so Mansour. Dieser Meinung schlossen sich weitere Referenten der Konferenz wie Migrationsforscher Ruud Koopmans und Polizeigewerkschaftler Manuel Ostermann an.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.4.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/rassismus-eklat-um-boris-palmer-ja-ich-benutze-das-wort-n-83734650.bild.html\">https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/rassismus-eklat-um-boris-palmer-ja-ich-benutze-das-wort-n-83734650.bild.html<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Palmers Kniefall: Kultur-Stalinismus im neuen Deutschland<\/strong><br \/>\n&#8230; Pers\u00f6nlich sehe ich ihn sehr kritisch, seit er in der Corona-Zeit stramm auf Kurs war, Beugehaft f\u00fcr Ungeimpfte ins Gespr\u00e4ch brachte und auch mich pers\u00f6nlich attackierte. Nichtsdestoweniger habe ich ihn im \u201eNeger-Skandal\u201c verteidigt \u2013 genauer gesagt nicht ihn, sondern die Meinungsfreiheit und die Vernunft in Deutschland.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAls er als Nazi beschimpft wurde, weil er das Wort \u201eNeger\u201c gebraucht, sagte Palmer, das sei der neue \u201eJudenstern\u201c. Eine unpassende Bemerkung. Aber daraus ausgerechnet bei Palmer, dessen Gro\u00dfvater Jude war und dessen Vater deswegen unter Hitler massiv litt, eine \u201eRelativierung des Holocausts\u201c oder gar \u201eAntisemitismus\u201c zu konstruieren, ist an Niedertracht kaum zu \u00fcberbieten. Umso erstaunlicher ist jetzt, dass Palmer in einer Manier, die an finstere Zeiten erinnert, einknickt und sich selbst pathologisiert \u2013 also sich selbst kaum umwunden f\u00fcr psychisch krank erkl\u00e4rt. \u201eAm Montagnachmittag gab Palmer bekannt, dass er eine Auszeit nehmen und sich \u2018professionelle Hilfe\u2018 suchen m\u00f6chte\u201c, schreibt die \u201eBild\u201c. Demnach sagte er: \u201eIch kann ich nur versuchen, mich selbst zu \u00e4ndern\u201c, da sich \u201ederartiges nicht mehr wiederholen darf.\u201c<br \/>\nDas erinnert nicht nur an Selbstbezichtigungen unter Stalin \u2013 ohne die damalige Zeit mit der heutigen gleichsetzen zu wollen \u2013 es erinnert auch an Selbstkasteiungen im Mittelalter, als sich Menschen selbst auspeitschten. Er erinnert auch an Springer-Chef Mathias D\u00f6pfner, der \u00f6ffentlich sich entschuldigte f\u00fcr Aussagen in privaten Chats, die von der \u201eZeit\u201c ver\u00f6ffentlicht wurden.<br \/>\nZwischen den Zeilen wird klar, was dahintersteckt. \u201eDen Shitstorm gegen seine Familie, Freunde und Unterst\u00fctzer k\u00f6nne er so nicht mehr hinnehmen\u201c, sagte Palmer demnach.<br \/>\nDas kann man verstehen. Und nachvollziehen. Traf Palmer doch der geballte Zorn des rotgr\u00fcnen polit-medialen Komplexes.<br \/>\nAber derart vor dem Zeitgeist zu Kreuze kriechen, derart j\u00e4mmerlich und schwach zu \u201ewiderrufen\u201c und sich auch noch f\u00fcr krank zu erkl\u00e4ren (nur so ist die \u201eprofessionelle Hilfe\u201c zu deuten?).<br \/>\nWenn ich nicht schon in der Corona-Zeit ma\u00dflos von Palmer entt\u00e4uscht gewesen w\u00e4re, so w\u00e4re ich es jetzt.<br \/>\nSelbst aus seinem Austritt bei den Gr\u00fcnen, den er zeitgleich verk\u00fcndete, machte er kein Gehen in St\u00e4rke, wie er es gekonnt h\u00e4tte \u2013 nach dem Motto, die k\u00f6nnen ihn mal \u2013 sondern es wurde ein Einknicken vor der Gr\u00fcnen-Ideologie, nach dem Motto \u2013 ich will dieser gro\u00dfartigen Partei nicht weiter schaden. Auch f\u00fcr seine Aussage, dass die Kritik an ihm dem Judenstern gleichkomme, bat Palmer um Entschuldigung. Er h\u00e4tte \u201eniemals so reden d\u00fcrfen\u201c. So unpassend ich die Aussage finde \u2013 dass ausgerechnet er mit seiner Familiengeschichte \u201eniemals so h\u00e4tte reden\u201c d\u00fcrfen, ist ein weiterer Kniefall vor dem Zeitgeist.<br \/>\nAm Dienstag wurde bekannt, dass sich Palmer nach dem ganzen Skandal krank gemeldet hat.<br \/>\nDie \u201eWoken\u201c mit ihrem Gesinnungsterror, die in meinen Augen Kultur-Stalinisten sind, konnten nur deshalb so erfolgreich sein und ein derartiges Meinungsmonopol erringen, weil es viele gibt, die so feige wie Palmer vor ihnen einknicken und M\u00e4nnchen machen. Den Rest an Achtung, den ich trotz seiner uns\u00e4glichen Hetze gegen Ungeimpfte noch vor Palmer hatte, habe ich heute verloren.<br \/>\nTil Schweiger zeigt, wie es anders geht: Auch er wird gerade nach seiner Kritik an den Gr\u00fcnen und dem Klima-Wahn an den Pranger gestellt und entmenschlicht. Die Vorw\u00fcrfe gegen ihn sind noch weitaus infamer und tiefer unter der G\u00fcrtellinie als gegen Palmer. Doch anders als der Ex-Gr\u00fcne bleibt sich Schweiger selbst treu. Und so wie ich ihn kenne, wird er das auch weiter so tun.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.5.2023 von Boris Reitschuster bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/palmers-kniefall-kultur-stalinismus-im-neuen-deutschland\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/palmers-kniefall-kultur-stalinismus-im-neuen-deutschland\/<\/a><\/p>\n<p><strong>(3) Boris Palmer, das rote Tuch aller Gr\u00fcnen<\/strong><br \/>\nDas akademische Proletariat, auf Wachsamkeit gedrillt, hatte ihn mit der Parole \u201eKein Recht auf Nazi-Propaganda\u201c empfangen, und weil Palmer derselben Meinung war, hatte er mitgemacht. Ein solches Recht gibt es ja wirklich nicht; sehr wohl jedoch das deutsche Gewohnheitsunrecht, jedermann und jede Frau, die einem nicht passt, als Nazi zu bezeichnen. Von diesem Unrecht haben die Frankfurter Studenten reichlich Gebrauch gemacht. Und niemand hat dem widersprochen . Bis auf Palmer. Der wollte die gegen ihn und alle anderen gerichteten Schm\u00e4hungen nicht auf sich sitzen lassen und verglich das Nazi-Etikett mit dem fatalen Judenstern. Das war ein Fehler, weil der Vergleich im Sprachgebrauch des progressiven Deutschen auf Gleichstellung hinausl\u00e4uft und Gleichstellung verboten ist. Fr\u00fcher war das noch anders: \u201eWer vergleicht, stellt Unterschiede fest\u201c, hatte Johannes Gro\u00df zum Historikerstreit bemerkt. Aus und vorbei. Heute kann jeder Vergleich einen Proteststurm ausl\u00f6sen, der dann auch diesmal p\u00fcnktlich losbrach und der, von den Medien befeuert, immer noch anh\u00e4lt.<br \/>\nAlle m\u00f6glichen Leute distanzierten sich von Palmer und verlangten eine Entschuldigung \u2013 mehr als verst\u00e4ndlich f\u00fcr Frau Schr\u00f6ter, die sich durch ein einziges, zur Unzeit gebrauchtes Wort um den Ertrag einer sorgf\u00e4ltig vorbereiteten Konferenz betrogen sah. Alle anderen, darunter auch der Universit\u00e4ts-Pr\u00e4sident, h\u00e4tten aber glaubw\u00fcrdiger protestiert, wenn sie sich gegen den Gebrauch des deutschen N-Wortes, des Nazis, mit gleicher Entschiedenheit verwahrt h\u00e4tten wie gegen einen misslungenen Vergleich. Das haben sie vers\u00e4umt, und weil wir in Deutschland leben, einem Land, in dem die akademische Freiheit nur noch zur H\u00e4lfte gilt, spricht wenig daf\u00fcr, dass sie es nachholen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.5.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/palmer-migrationskonferenz-frankfurt\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/palmer-migrationskonferenz-frankfurt\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(4) Boris Palmer wird die Gr\u00fcnen los<\/strong><br \/>\nBoris Palmer tritt aus den Gr\u00fcnen aus. Die Gr\u00fcnen meinen, ihn damit endlich loszuwerden. Doch andersrum stimmt es: Palmer wird die Gr\u00fcnen los! \u2013 Deutschland sollte es ihm gleichtun.<br \/>\n&#8230; Man muss Palmer nicht in allen Punkten zustimmen, um anzuerkennen: Er ist ein Politiker, der noch die sprichw\u00f6rtlichen \u00bbEcken und Kanten\u00ab hat und nicht wie das rund gewaschene, spenderbewusste Kieselsteinchen bei Gr\u00fcnen oder CDU wirkt \u2013 dumm, aber brav und also von Staatsfunkern geh\u00e4tschelt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.5.2023 von Dushan Wegner bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.dushanwegner.com\/boris-wird-die-gruenen-los\/\">https:\/\/www.dushanwegner.com\/boris-wird-die-gruenen-los\/<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(5) Die Konferenz hinter dem Palmer-Eklat<\/strong><br \/>\nAlle reden \u00fcber den Eklat um den (Ex-)Gr\u00fcnen Boris Palmer am Rande der Migrationskonferenz in Frankfurt. Der Autor erlebte das Drama vor Ort. Hier sein Bericht \u2013 nicht nur \u00fcber den Fall Palmer, sondern das Event an sich.<br \/>\nAm 28. April fand die \u2013 mittlerweile ber\u00fcchtigte \u2013 von Prof. Susanne Schr\u00f6ter organisierte Konferenz zum Thema \u201eMigration steuern, Pluralit\u00e4t gestalten\u201c statt, auf die gewisse Kreise schon fr\u00fchzeitig ihre mit den Begriffen ihrer Holzsprache geladenen rhetorischen Kanonen gerichtet hatten. Bereits die Begriffe \u201esteuern\u201c und \u201egestalten\u201c enthielten ja schon ein \u201erechtspopulistisch genutztes Bild\u201c! Dabei war vieles von dem, was vorgetragen wurde, bereits reichlich bekannt. Und so soll hier nur auf eine kleinere Anzahl von Beitr\u00e4gen n\u00e4her eingegangen werden, bevor der gro\u00dfe Knall behandelt wird.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDann warteten die Anwesenden auf Boris Palmer, der den Saal eigentlich schon betreten, w\u00e4hrend des Vortrags von Prof. Koopmans diesen aber wieder verlassen hatte. Mit diesem fatalen Schritt entfaltete sich die Trag\u00f6die. Sie soll hier nur kurz skizziert werden, denn \u00fcber diesen Strang der Ereignisse ist in den Medien bereits ausf\u00fchrlich berichtet worden.<br \/>\nMan kann die volle Tragik der Ereignisse erst begreifen, wenn man sich die Stimmung der Demonstranten verdeutlicht. Sie machten keinen Hehl daraus, dass sie die Inhalte dieser Tagung als reine \u201eNazi-Propaganda\u201c ansahen, auf die es \u201ekein Recht\u201c gebe. So waren dann auch die Teilnehmer per se Rassisten und Nazis. Auf einem Banner prangte ihr Credo: \u201eRassismus ist keine Wissenschaft\u201c. Was sie von Susanne Schr\u00f6ter, Professor am Frankfurter Institut f\u00fcr Ethnologie und Organisatorin der Konferenz hielten, machten sie in ihrer schlichten Sprache ebenfalls unmissverst\u00e4ndlich klar.<br \/>\nDas oberste Stockwerk des Instituts zierte zudem ein Banner mit der Aufforderung \u201eSchr\u00f6ter raus aus der Uni!\u201c (In welcher Geschichtsepoche unseres Landes hat man derartige Parolen schon einmal geh\u00f6rt?).<\/p>\n<p>Es war also offensichtlich, dass es sich bei den Demonstranten um solche Linke handelte, f\u00fcr die Rassismus bereits unmittelbar jenseits des Postulats vollst\u00e4ndig ge\u00f6ffneter Grenzen \u2013 das eben keine, wie auch immer geartete, Steuerung der Migration zul\u00e4sst \u2013 beginnt.<br \/>\nMit einer Gruppe, die unbegrenzte Aufnahme und selbstzerst\u00f6rerische Offenheit als ein ethisches Absolutum ansieht, ist eine sinnvolle Diskussion unm\u00f6glich. Sie wird im Diskurs versuchen, ihre Kontrahenten durch ein Spinnennetz von Anschuldigungen, Beleidigungen und L\u00fcgen Fallen zu stellen. Daher sollte man mit solchen Linken jegliche Diskussion besser vermeiden. Contra principia negantem disputari non potest. Dies waren ziemlich exakt meine Gedanken an diesem Tag, als ich f\u00fcr einen kurzen Augenblick \u00fcberlegte, mit den Demonstranten ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Boris Palmer konnte dieser Versuchung nicht widerstehen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nTragisch auch die Position von Frau Schr\u00f6ter. Es wird wohl ihre letzte Konferenz an der Uni Frankfurt gewesen sein. Ja, tragisch: zwei Gescheiterte, die sich aufrichtig und mit den besten Absichten f\u00fcr ihr Land einsetzen, nun aber durch primitive Fallenstellerei zu Fall gebracht wurden. Ein Sinnbild f\u00fcr das Deutschland des Jahres 2023.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 3.5.2023 von Bernd Fischer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_konferenz_hinter_dem_palmer_eklat\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_konferenz_hinter_dem_palmer_eklat<\/a><\/p>\n<p><em>Bernd Fischer studierte Physik und Mathematik mit anschlie\u00dfender Promotion in K\u00f6ln und Boca Raton (USA), anschlie\u00dfend war er viele Jahre in leitenden Positionen in der Finanzbranche sowie als Autor von zahlreichen Artikeln und Fachb\u00fcchern zur Finanzmathematik t\u00e4tig. Seit 2019 arbeitet er als freier Schriftsteller.<\/em><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n\u201cEin Sinnbild f\u00fcr das Deutschland des Jahres 2023.\u201d &#8211; Eines von so vielen. Die linksextremen \u201cAktivisten\u201d vor dem Institut haben die Vorarbeit geleistet, Palmer ist in die Falle getappt, der polit-mediale Komplex hat das Werk an- und abschlie\u00dfend vollendet.<br \/>\nIn der Causa Maa\u00dfen war es die \u201cRassenlehre\u201d, bei Palmer sind es nun die Termini \u201cN\u2026\u201d und \u201cJudenstern\u201d, die ihn endg\u00fcltig zu Fall gebracht haben. In beiden F\u00e4llen spielt die unappetitliche Vorgeschichte (Maa\u00dfen: die rassistisch-provokanten Tweets Axel Steiers; Palmer: das Nazi-Geschrei linksextremer Demokratiefeinde) f\u00fcr die Rufm\u00f6rder in Politik und Medien keinerlei Rolle. Sie k\u00f6nnen das Halali blasen, Mission accomplished.<br \/>\nFazit: Palmer und Maa\u00dfen sind astreine Demokraten, die krakeelenden \u201cAktivisten\u201d sind glasklare Demokratiever\u00e4chter und Hetzer. Der polit-mediale Komplex h\u00e4lt trotzdem zu Letzteren (\u201c58 und Antifa. Selbstverst\u00e4ndlich.\u201d). P. S. Wenn man den Wirbel um Palmer betrachtet, ist es mal wieder erstaunlich, wie grabesstill es um den islamistischen Terror (Duisburg und Hamburg) ist. Auf diesem Gebiet herrscht die totale Diskussionsverweigerung. Dieses Land hat in K\u00fcrze fertig. G.W.<br \/>\n.<br \/>\nSchon der Titel \u201cMigration steuern Migration gestalten\u201d ist Quatsch, daf\u00fcr sollte niemand mehr anreisen. Da gibt es nichts mehr zu steuern, wir haben die Kontrolle verloren, was wird, bestimmen die Migranten. B.S.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) Das Nazi-Wort mu\u00df tabuisiert bzw. verboten werden<\/strong><br \/>\n<strong>Hat der, der \u00fcber die Sprache herrscht, die Macht \u00fcber die Menschen?<\/strong><br \/>\nIn einer Veranstaltung \u00fcber Migration in Frankfurt sagte T\u00fcbingens Oberb\u00fcrgermeister, ob das so genannte \u201eN-Wort\u201c eine Beleidigung sei oder nicht, h\u00e4nge vom Kontext ab. Daraufhin wurde er mit \u201eNazis raus\u201c niedergebr\u00fcllt. Er hat recht, wenn er sagt: \u201eCancel Culture macht uns zu h\u00f6rigen Sprechautomaten, mit jedem Wort am Abgrund.\u201c Und der Furor, mit dem St\u00fcrme im Netz Existenzen vernichten k\u00f6nnen, werde immer schlimmer.<br \/>\nWenn man nun ein Wort tabuisieren will, m\u00fcsste man eigentlich \u201eNazi\u201c zum N-Wort erkl\u00e4ren, denn es verharmlost die Herrschaft der Nationalsozialisten. Der eigentliche Skandal ist also nicht, dass Palmer ein Wort aussprach. Der eigentliche Skandal, von dem kaum jemand spricht, ist, dass er daf\u00fcr als \u201eNazi\u201c diffamiert wird. Wenn inzwischen jeder Unliebsame, jeder, der sein Recht auf freie Meinungs\u00e4u\u00dferung entgegen des Mainstreams wahrnimmt, als Nazi bezeichnet wird, dann hat der Begriff \u201eNazi\u201c offensichtlich eine Bedeutungserweiterung erfahren, mit der das Dritte Reich und unkorrekte, freie Meinungs\u00e4u\u00dferung nahezu gleichgesetzt werden.<br \/>\nDazu ist der Begriff \u201eNazi\u201c das Totschlagsargument einer selbst autorit\u00e4ren Rhetorik. Kindermund tut Wahrheit kund: Selber, selber, da lachen alle K\u00e4lber da lacht die alte Kuh und raus bist du!<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNun ist Palmer bei den Gr\u00fcnen ausgetreten. Er k\u00f6nne seiner Familie, seinen Freunden und Unterst\u00fctzern, der T\u00fcbinger Stadtverwaltung, dem Gemeinderat und der Stadtgesellschaft die wiederkehrenden St\u00fcrme der Emp\u00f6rung nicht mehr zumuten, erkl\u00e4rte er demnach. <em><strong>Aber solche Menschen sind unverzichtbar, m\u00f6chte man das flackernde Fl\u00e4mmlein der Demokratie am Leben erhalten.<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230; Alles vom .5.2023 von Klaus-J\u00fcrgen Gadamer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/macht-sprache-menschen\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/macht-sprache-menschen\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Eintreffen zur Migrationskonferenz des Forschungszentrums &#8222;Globaler Islam&#8220; an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt hatten linke Protestierer den T\u00fcbinger OB Boris Palmer (Gr\u00fcne) mit Slogans wie \u201eKein Recht auf Nazi-Propaganda\u201c empfangen. 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