{"id":111265,"date":"2023-03-27T09:15:23","date_gmt":"2023-03-27T07:15:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=111265"},"modified":"2023-03-31T13:27:29","modified_gmt":"2023-03-31T11:27:29","slug":"gainoffunction-forschung-nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gainoffunction-forschung-nein\/","title":{"rendered":"GainOfFunction-Forschung: nein"},"content":{"rendered":"<p>Am 27.3.2023 fand in Berliner Bundestag eine Podiumsdiskussion zum Thema \u201eForschung im Spannungsfeld von Fortschritt und Ethik\u201c statt. Die Referenten Prof. Michael Kaufmann, Prof. Roland <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hamburger-erklaerung-2022\/\">Wiesendanger<\/a> und Dr. David Berger kamen aus verschiedenen Blickwinkeln \u00fcbereinstimmend zu dem Ergebnis, <!--more-->dass <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/forschung\/\">Forschung<\/a> mit besonders ausgepr\u00e4gtem Gef\u00e4hrdungspotenzial reglementiert werden muss.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/jZYwgdFxkDc\">https:\/\/youtu.be\/jZYwgdFxkDc<\/a> (2:18:07)<\/p>\n<p>Prof Wiesendanker konnte zeigen, da\u00df das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/\">Corona-Virus<\/a> im Labor in Wuhan\/China gez\u00fcchtet und dort &#8222;scharf gestellt&#8220; wurde. Alles was \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-wissenschaften\/\">neuen Technologien<\/a> m\u00f6glich ist, darf nicht erlaubt sein. Doch wer bestimmt und wo liegen die Grenzen? F\u00fcr Berger (1) liegen die Grenzen in der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-wuerde-des-menschen\/\">Menschenw\u00fcrde<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/ethik\/\">Ethik<\/a> begr\u00fcndet.<br \/>\n27,3,2023<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;GainOfFunction-Forschung: nein&#8220;<br \/>\n==========================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (2)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Grenzen f\u00fcr die Forschungsfreiheit<\/strong><br \/>\n&#8230; Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung ist ein wichtiges Gut und findet zu Recht ihren Platz in Artikel 5 unseres Grundgesetzes. Aber sollte der Forschung deshalb alles erlaubt sein, was im Rahmen des technisch M\u00f6glichen liegt?<br \/>\nDas Bundesverfassungsgericht hat diese Frage verneint und betont, dass der Forschungsfreiheit auch Grenzen gesetzt werden k\u00f6nnen. Diese Auffassung vertritt auch ein Gro\u00dfteil der deutschen B\u00fcrger. Insbesondere die Entwicklungen in der K\u00fcnstlichen Intelligenz und genetischen Manipulation sind umstritten.<br \/>\nForschung bedarf weitgehender Freiheit, um ihr Potenzial zum Nutzen der Menschheit entfalten zu k\u00f6nnen. Es bedarf aber auch ethischer Grenzen, wenn sie nicht zur unbeherrschbaren Gefahr werden soll; denn Forschung und Wissenschaft haben zugleich das Potenzial, der Menschheitsentwicklung eine grundlegend neue Richtung zu geben \u2013 zum Besseren, aber auch zum Schlechteren. Wie diese beiden Aspekte miteinander vereinbart werden k\u00f6nnen, dar\u00fcber m\u00f6chten wir an diesem Abend mit unseren G\u00e4sten diskutieren. Hier ein Teilzitat aus der philosophisch-ethischen Grundlegung von Berger (das Referat wird in erweiterter Form noch einmal sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht):<\/p>\n<p>Letztbegr\u00fcndung ethischen Handelns<br \/>\n\u201eDass die roten Linien \u2013 mit dem ungeheuren Fortschritten im Bereich der Medizin und der Naturwissenschaften \u2013 immer wieder neu auszuloten sind, scheint ebenso kaum anzweifelbar. Doch nur wenn es im Wandelbaren auch etwas Stabiles, die Zeiten \u00dcberdauerndes und die Kulturen \u00dcbergreifendes gibt, k\u00f6nnen wir zu einer echten Ethik finden. Zu einer Ethik, die wirklich alle verpflichtet und zur Grundlage des gesellschaftlichen Friedens bzw. der Gesetzgebung werden kann.<br \/>\nAber woher holen wir uns daf\u00fcr dann die Letztbegr\u00fcndung?<br \/>\nGanz fundamental gesprochen: In der Menschenw\u00fcrde: Jeder Mensch besitzt als Person diese W\u00fcrde, ohne R\u00fccksicht auf seine Eigenschaften, seinen k\u00f6rperlichen oder geistigen Zustand, seine Leistungen und seinen sozialen Status. Sie kann keinem Menschen genommen werden.\u201c (BverfG).\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.3.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2023\/03\/29\/nicht-gekannte-gefahren-gesetzgeber-muss-gain-of-function-forschung-verbieten\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2023\/03\/29\/nicht-gekannte-gefahren-gesetzgeber-muss-gain-of-function-forschung-verbieten\/<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\nUnd die Menschenw\u00fcrde l\u00e4sst sich gew\u00e4hrleisten, wenn in einer freien Marktwirtschaft Menschen freiwillig miteinander Arbeitsteilung und Handel treiben, weil die Grundlage daf\u00fcr \u2013 der Tausch \u2013 nur dann freiwillig erfolgt, wenn sich jeder der Beteiligten davon einen Nutzen verspricht. Jede Handlung, die durch Zwang bzw. Gewalt erfolgt, ist zu ahnden und zu bestrafen. Es muss durch entsprechende Rechtsprechung sichergestellt werden, dass f\u00fcr Schaden, der jemandem zugef\u00fcgt wurde, zus\u00e4tzlich zur Strafe, Wiedergutmachung zu leisten ist. Das gilt selbstverst\u00e4ndlich auch f\u00fcr Sch\u00e4den, die von Wissenschaft und Forschung verursacht wurde.<br \/>\nAus meiner Sicht ist Rechtsprechung nur dann gew\u00e4hrleistet, wenn es keinen Monopolanbieter gibt, der auch \u00fcber solche F\u00e4lle Rechts spricht, in die er selber verwickelt ist, wie das heute in Staaten (wie wir sie kennen) der Fall ist. Denn die Ankl\u00e4ger (Staatsanw\u00e4lte) sind weisungsgebunden an den Justizminister, der Mitglied der Regierung (des Staates) ist. Wer Verfassungsrichter wird, die Entscheidung trifft der gesamte Bundestag. Ein Ausschuss ber\u00e4t zun\u00e4chst vertraulich und kann dann mit Zweidrittelmehrheit beschlie\u00dfen, dem Parlament einen Kandidaten vorzuschlagen. Anschlie\u00dfend erfolgt die Wahl im Bundestag geheim und ohne vorherige Diskussion. Wenn der Kandidat zwei Drittel der abgegebenen Stimmen erh\u00e4lt, ist er gew\u00e4hlt und wird durch den Bundespr\u00e4sidenten ernannt und vereidigt. Sie werden, wie alle Richter, auch vom Staat bezahlt und das Gericht wird, wie alle Gerichte, vom Staat gestellt. Unabh\u00e4ngigkeit kann da getrost bezweifelt werden. ern<br \/>\n.<br \/>\nDie Menschenw\u00fcrde gr\u00fcndet selbst in der Freiheit. Nur wer frei ist, kann Moral haben und nur, wer Moral haben kann, kann auch W\u00fcrde haben. Gemeint ist hier nat\u00fcrlich zun\u00e4chst grundlegend die Willensfreiheit, darauf bauen Meinungsfreiheit und politische Freiheit auf. Nicht nur Karl Albrecht Schachtschneider betont immer wieder, da\u00df das Grundgesetz in vielen Punkten auf Kantischer Philosophie beruht. Die Corona-Politik der Freiheitsberaubung unserer Regierung und ihrer Vorg\u00e4ngerin verstie\u00df daher ganz grunds\u00e4tzlich und zuallererst. gegen den Art. 1 unsere Grundgesetzes. Um neben Kant auch ein ganz fr\u00fches katholisches Zeugnis f\u00fcr diesen Zusammenhang zu nennen, sei auf Columban den J\u00fcngeren verwiesen: \u201eSi tollis libertatem, tollis dignitatem.\u201c (Wenn du die Freiheit nimmst, nimmst du die W\u00fcrde.) Das sollten sich unsere Politiker hinter die Ohren schreiben. E.K.<br \/>\n.<br \/>\nMan muss sich vorstellen, alte Rechtssprechungsformen in einer modernen bunten Massengesellschaft. Da sehe ich vor allem heute das Problem. Auch in der Menschenw\u00fcrde steckt der Teufel im Detail, wenn ein Mann auf der Strasse gefragt wird, ob er eine deutsche Frau heiraten w\u00fcrde, der Serbe sagt, nein, weil er d\u00fcrfe hier weder Kind noch Frau schlagen, da bek\u00e4me er Problem mit der Polizei, hei\u00dft das f\u00fcr M\u00e4nner aus diesem Kultkurkreis, dass hier die W\u00fcrde des Mannes mit F\u00fcssen getreten wird, wenn er Kind und Frau nicht schlagen darf, die W\u00fcrde eines Kindes oder einer Frau existiert zumindest in unserem Sinne so nicht, denn sie werden dort nicht als Individuen sondern als Eigentum des Mannes angesehen. Wie soll man da Recht sprechen? Ich sehe schwarz f\u00fcr eine progressive konsequent liberale Gesellschaft der Individuen in unserem Land, denn die Demokratie ist auch nicht der Wille der Menschen, nur die formale Abbildung der groben Richtung einer Partei, denn wer sieht schon in einer Partei alle seine Willensentscheidungen konkret abgebildet? Je gr\u00f6\u00dfer der Staat desto schwieriger die Umsetzung, in einer bunt gemischten gar nicht mehr vorstellbar, wenn man sich nicht mal verbal mehr verst\u00e4ndigen kann. Ausichtslos! Welches Gewohnheitsrecht gilt dann? F.S.<br \/>\n.<br \/>\nMan sollte sich auch mal Gedanken machen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Das der Virus aus einem Labor in Wuhan stammt ist doch f\u00fcr jeden intelligenten Menschen von Anfang an klar gewesen. Man muss sich mal die Frage stellen:<br \/>\nWer hat die Forschungen in China finanziert? Wer hat Interesse daran die Welt aus den Angeln zu heben? Und schon beginnen die Verschw\u00f6rungstheorien, die sich leider oft als richtig herausstellen. Die superreichen Milliard\u00e4re aus den USA, angefangen von Bill Gates \u00fcber Soros oder Klaus Schwab mir seiner sch\u00f6nen neuen Weltordnung? Bill Gates hatte die Pandemie ja schon vorhergesagt. Ist er ein Hellseher? Alle wollen doch nur unser Bestes oder nicht? A.M.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>,<\/p>\n<p><strong>(2) M\u00f6glichkeiten und ethische Grenzen der Forschungsfreiheit<\/strong><br \/>\nDie Freiheit von Wissenschaft und Forschung ist ein wichtiges Gut und findet zu Recht ihren Platz in Artikel 5 unseres Grundgesetzes. Aber sollte der Forschung deshalb alles erlaubt sein, was im Rahmen des technisch M\u00f6glichen liegt? Das Bundesverfassungsgericht hat diese Frage verneint und betont, dass der Forschungsfreiheit auch Grenzen gesetzt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nGenmanipulation: Unbeherrschbare Gefahren. Diese Auffassung vertritt auch ein Gro\u00dfteil der deutschen B\u00fcrger. Insbesondere die Entwicklungen in der K\u00fcnstlichen Intelligenz und genetischen Manipulation sind umstritten.<br \/>\nForschung bedarf weitgehender Freiheit, um ihr Potenzial zum Nutzen der Menschheit entfalten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEs bedarf aber auch ethischer Grenzen, wenn sie nicht zur unbeherrschbaren Gefahr werden soll; denn Forschung und Wissenschaft haben zugleich das Potenzial, der Menschheitsentwicklung eine grundlegend neue Richtung zu geben \u2013 zum Besseren, aber auch zum Schlechteren<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.3.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2023\/03\/25\/veranstaltung-bundestag\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2023\/03\/25\/veranstaltung-bundestag\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nSeit die Forschung und Wissenschaft nicht mehr unabh\u00e4ngig ist durch den Druck die Drittmittel oder \u00fcberhaupt die Bewilligung von Studien und Forschung zu bekommen. Solange das nicht ge\u00e4ndert wird, \u00e4ndert sich nix. Zudem sind die &#8222;Studien&#8220; f\u00fcr die Pharmamindustrie nat\u00fcrlich nicht frei, da sie von den Unternehmen selber gef\u00e4kscht werden k\u00f6nnen, sodass auch hier keinerlei Freiheit zu postulieren ist. Selbst wenn es verboten wird, wird man Wege finden es klammheimlich in China, Indien oder der Ukraine machen zu lassen, also so what, was soll die Diskussion, man muss die Macht der Konzerne und der Finanziers beschneiden, anders wird es nichts mehr mit der Freiheit wie mit der Verantwortung. Und was die B\u00fcrger wollen, das kann man bei Bedarf mit ganz viel Angstmache immer auch hinbiegenm wie man es braucht. Ist alles nur noch unterirdisch. Fre<br \/>\n.<br \/>\nDie Freiheit von Forschung und Wissenschaft ist Teil der Freiheit, die jedem Menschen zusteht. Und Freiheit kann es nur geben, wenn niemand seinen Mitmenschen einen Schaden zuf\u00fcgt. Dies l\u00e4sst sich durch Rechtsetzung sicherstellen, die allgemeine G\u00fcltigkeit hat. Da ben\u00f6tigt man keine gesonderten Verbote oder Einschr\u00e4nkungen bez\u00fcglich Wissenschaft und Forschung. Das behindert, wie \u00fcberall, lediglich eine Entwicklung zu mehr Lebensqualit\u00e4t, weil wir Menschen aus Fehlern lernen und ohne Fehler zu machen, wir nichts Neues zu entwickeln in der Lage sind, mit dem wir unsere Lebensbedingungen verbessern k\u00f6nnen. Fehler stellen sich immer erst im Nachhinein als Fehler heraus. Wer, indem er einen Fehler macht, sich selber sch\u00e4digt, ist nicht zu bestrafen, er straft sich ja sozusagen selber.<br \/>\nWerden Mitmenschen gesch\u00e4digt, ist selbstverst\u00e4ndlich Wiedergutmachung zu leisten und eine angemessene Bestrafung vorzunehmen. F\u00fcr die Forschung und Wissenschaft braucht man keine gesonderte Rechtsprechung und vor allem keine neuen Gesetze. Denn wie sich gezeigt hat, sind Gesetze lediglich Waffen in den H\u00e4nden der Machthaber, die sie als Waffe gegen die B\u00fcrger benutzen, um sie zu kontrollieren und zu unterwerfen. Die grundlegende Lehre bei Gesetzen ist, dass dem Gesetz Folge zu leisten ist, nicht weil es moralisch oder ethisch w\u00e4re, sondern weil es das Gesetz ist. Selbst wenn es falsch ist, soll dem Gesetz Folge geleistet werden. Wie das geschieht, konnten wir schlie\u00dflich w\u00e4hrend der herbei phantasierten Corona-Epidemie erleben. Alle Herrschaftsformen haben B\u00e4nde von Gesetzen geschaffen, zu deren Verst\u00e4ndnis ein ganzes Leben n\u00f6tig ist und ganze Armeen von Anw\u00e4lten, um mit ihnen umzugehen.<br \/>\nDie Bibel kam schlie\u00dflich mit Zehn Geboten aus. Wobei \u2013 abgesehen von den auf die christlichen Kirchen bezogenen ersten 3 Gebote &#8211; sich lediglich 7 Gebote auf zwischenmenschliche Verhaltensregeln beziehen. Diese lassen sich auf einen Nenner bringen, n\u00e4mlich keinem Mitmenschen einen Schaden zuzuf\u00fcgen und diejenigen ehren, die Gutes tun.<br \/>\nIn einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung ist das gew\u00e4hrleistet. Eine dazu passenden Rechtsprechung hat Murray N. Rothbard dargelegt in seinem Buch \u201eThe Ethic of Liberty\u201c, welches vom Academia Verlag ins Deutsche \u00fcbersetzt und mit den Titel \u201eDie Ethik der Freiheit\u201c verlegt wurde.<br \/>\nRothbard schreibt dazu in der Einleitung: \u201eDer Schl\u00fcssel zur Theorie der Freiheit ist die Begr\u00fcndung der Rechte an privatem Eigentum, denn die gerechtfertigten Grenzen der freien Bet\u00e4tigung eines jeden Individuums k\u00f6nnen nur dargelegt werden, wenn dessen Eigentumsrechte untersucht und begr\u00fcndet werden. \u201eVerbrechen\u201c k\u00f6nnen dann als gewaltsamer Eingriff bzw. als Verletzung des berechtigten Eigentums eines Individuums (einschlie\u00dflich des Eigentums an seiner eigenen Person) definiert und einwandfrei analysiert werden.\u201c<br \/>\nUnd ein solches Recht gilt f\u00fcr alle \u2013 selbstverst\u00e4ndlich auch f\u00fcr Individuen in Forschung und Wissenschaft. Ern<br \/>\n.<br \/>\n\u201eEs bedarf aber auch ethischer Grenzen, wenn sie nicht zur unbeherrschbaren Gefahr werden soll; denn Forschung und Wissenschaft haben zugleich das Potenzial, der Menschheitsentwicklung eine grundlegend neue Richtung zu geben \u2013 zum Besseren, aber auch zum Schlechteren.\u201c<br \/>\nHier ist meiner Meinung nach vor allem zu kl\u00e4ren, wer diese ethischen Grenzen setzen soll.<br \/>\nPolitiker haben sich aus meiner Sicht in allem was sie tun als bemerkenswert unf\u00e4hig erwiesen, auch wenn es darum geht ethische Grenzen zu setzen. Gleiches ist zu erkennen, wenn von Politikern Institutionen eingesetzt werden. Das f\u00fchrte schlie\u00dflich auch bei Rechtsangelegenheiten nicht zu guter Rechtsprechung. Leicht zu erkennen ist das, wenn man die Urteile des von Politikern eingesetzte Verfassungsgericht mal Revue passieren l\u00e4sst. Von den Urteilen der staatlichen Gerichte mal ganz abgesehen, die oft genug Rechtsbeugung betreiben und Recht verweigern.<br \/>\nAuch sind Mehrheitsentscheidungen ungeeignet, um ethische Grenzen zu setzten. Einstimmigkeit bei Entscheidungen w\u00e4re hier zu fordern. Jedoch hege ich Zweifel, ob ein irgendwie zusammengesetztes Gremium geeignet w\u00e4re, solche ethischen Grenzen zu setzten.<br \/>\nAus meiner Beobachtung in den letzten Jahrzehnten schlie\u00dfe ich auch, dass es vor allem Herrscher (Regierungen) waren, die Forschung und Wissenschaft missbraucht haben, um Schaden anzurichten und jedwede ethische Grenze ignorierten, um ihre Machtgier zu stillen. Auch sei hier auf Friedrich von Hayeks Diktum der Anma\u00dfung von Wissen verweisen. Schlie\u00dflich m\u00f6chte ich noch anmerken, dass nichts was der Staat tut (au\u00dfer dem Krieg), er erfunden hat oder erschaffen hat. Alles hat er frei handelnden Menschen abgerungen und in ein Instrument der Macht und Herrschaft verwandelt.<br \/>\nAus diesen Anmerkungen ergibt sich f\u00fcr mich die wohl manch einen \u00fcberraschende Schlussfolgerung, diese ethischen Grenzen in einer von politischer Einflussname freien Marktwirtschaft, den Forschungstreibenden und Wissenschaftlern frei von politischer Einflussname und in enger Zusammenarbeit mit Anbietern (Unternehmern\/Unternehmen) von G\u00fctern zu \u00fcberlassen, also letztlich den B\u00fcrgern ineiner Gesellschaft. Denn diese werden, wenn sie frei sind, nur solche G\u00fcter w\u00e4hlen, die ihnen einen Nutzen versprechen. Und Anbieter werden nur Gewinne erzielen, wenn sie die Bed\u00fcrfnisse der Menschen bestm\u00f6glich zufrieden stellen.<br \/>\nWer anderen einen Schaden zuf\u00fcgt, der ist selbstverst\u00e4ndlich zu bestrafen. Es reicht also aus meiner Sicht ein gut funktionierendes Rechtssystem. Leider haben wir das nicht. Doch k\u00f6nnte dies eine Forderung sein, die im Zusammenhang mit den Gefahren, die sich aus ihrer Arbeit ergeben, eingefordert werden sollte.<br \/>\nMir ist bewusst, das die Zeit f\u00fcr so etwas noch nicht reif ist, und dies jenseits der Vorstellungen der gro\u00dfen Mehrheit ist. Aber dennoch halte ich es f\u00fcr wichtig so etwas wenigstens man darzulegen. Vielleicht l\u00f6st es ja wenigstens Nachdenken aus. Ern<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 27.3.2023 fand in Berliner Bundestag eine Podiumsdiskussion zum Thema \u201eForschung im Spannungsfeld von Fortschritt und Ethik\u201c statt. 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