{"id":110089,"date":"2023-02-27T09:09:42","date_gmt":"2023-02-27T08:09:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=110089"},"modified":"2023-03-01T09:33:28","modified_gmt":"2023-03-01T08:33:28","slug":"alarm-basf-geht-nach-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/alarm-basf-geht-nach-china\/","title":{"rendered":"Alarm: BASF geht nach China"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiepolitik\/\">Energiepolitik<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/ampel\/\">Ampel<\/a> &#8211; nicht die von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/\">Putin<\/a>! &#8211; zeigt Wirkung: BASF, der gr\u00f6\u00dfte Chemiekonzern des Globus, baut 4.200 von 39.000 Stellen in Ludwigshafen ab (weltweit 110.000 Arbeitnehmer), da er die Produktion nach <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/china\/\">China<\/a> verlagert (1). Warum? Weil die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiekosten\/\">Energiekosten<\/a> in Deutschland so stark gestiegen <!--more-->und mit der sog. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/energiewende-gescheitert\/\">Energiewende<\/a> auf Dauer so hoch bleiben werden.<br \/>\nAllein auf BASF entfallen 5 % des gesamten deutschen Gasverbrauchs. Die Mehrkosten f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/\">Erdgas<\/a> betrugen 2022 f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/industriekollaps-ohne-gasimport\/\">BASF<\/a> zwei Mrd Euro und k\u00f6nnen \u00fcber die Erl\u00f6se nicht gedeckt werden. Also bleiben nur Abbau der Produktion bzw. Verlagerung ins Ausland.<br \/>\n.<br \/>\nIst dies nach der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-angst\/\">Coronaschwurbelei<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/aufstand-fuer-den-frieden-25-2\/\">Friedensschwurbelei<\/a> nun Energieschwurbelei oder gar eine neue <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/verschwoerungstheorien\/\">Verschw\u00f6rungstheorie<\/a>? Nein, es sind Fakten:<br \/>\nDie hohen Energiepreise erfassen nach dem Automobilbranche (2) jetzt auch den Chemiesektor. Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/deindustrialisierung\/\">Deindustrialisierung<\/a> von Deutschland und damit verbunden der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/wohlstandsverlust\/\">Wohlstandverlust<\/a>\u00a0schreiten dank <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gruen-links\/\">Gr\u00fcn-Links<\/a> weiter voran.<br \/>\n.<br \/>\nDie BASF verlagert seine Chemie- bzw. D\u00fcngemittelproduktion nach China. Wegen der hohen Gaspreise f\u00fcr den Import von NLG-Gas aus den USA. Zuvor fielen die Importe von billigem russischen Gas aus &#8211; nicht wegen Putin, sondern der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/nordstream2\/\">deutschen Regierung<\/a>!<br \/>\nDie Wertsch\u00f6pfung geschieht also in China. Und in Deutschland fallen zus\u00e4tzlich die Arbeitspl\u00e4tze weg.<br \/>\nIn China wird der BASF billiges Gas zur Verf\u00fcgung stehen, das aus Russland importiert wird. <em><strong>Paradox: Die BASF wird in China also russisches Gas nutzen, was sie hierzulande durch die Energiepolitik der Ampel-Regierung nicht kann bzw.\u00a0 nicht darf. <\/strong><\/em>Sanktionen<br \/>\n27.2.2023<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Alarm: BASF geht nach China&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) und (4)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) BASF mit Riesenabschreiber und Produktionsverlagerung nach China<\/strong><br \/>\nJetzt kommt die verfehlte deutsche Energiepolitik auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt an. Der weltgr\u00f6\u00dfte Chemiekonzern, BASF, schlie\u00dft einige Anlagen im Stammwerk Ludwigshafen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDamit kommt es zu einer Verlagerung der geographischen Gewichte im Konzern; denn gleichzeitig zu den Schlie\u00dfungen in Ludwigshafen setzt BASF ein gewaltiges Investitionsprojekt in China um: In Zhanjiang wird derzeit f\u00fcr rund neun Milliarden Euro eine neue Verbundproduktion hochgezogen. Sie soll zur drittgr\u00f6\u00dften Produktionsst\u00e4tte des Konzerns nach Ludwigshafen und Antwerpen werden. Die erste Ausbaustufe wurde im vergangenen Herbst bereit in Betrieb genommen.<br \/>\nDas Projekt ist unter Verweis auf die geopolitischen Spannungen zwischen China und Taiwan beziehungsweise den USA immer wieder kritisiert worden. Erst vor zwei Tagen erregte ein \u00fcberraschender Wechsel im sechsk\u00f6pfigen Konzernvorstand Aufsehen: Saori Dubourg, \u00fcber die immer wieder kolportiert wurde, dass sie dem Ausbau in China kritisch gegen\u00fcberstehe, soll per 1. M\u00e4rz von Stephan Kothrade abgel\u00f6st werden.<br \/>\nBruderm\u00fcller sagte dazu an der Bilanzpressekonferenz nur, es sei normal, dass man solche Projekte im Vorstand diskutiere. Man habe das China-Vorhaben immer wieder \u00fcberpr\u00fcft, sei aber stets zum Schluss gekommen, dass die Chancen gr\u00f6sser seien als die Risiken, die es tats\u00e4chlich gebe. Der Konzernchef wies abermals darauf hin, dass China einen Anteil von rund 50 Prozent am Weltmarkt f\u00fcr Chemie habe und BASF gemessen daran noch zu wenig pr\u00e4sent sei.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.2.2023 bitte lesen auf<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"hpQN8wRnmP\"><p><a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/geldanlage\/basf-produktionsverlagerung-china\/\">BASF mit Riesenabschreiber und Produktionsverlagerung nach China<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;BASF mit Riesenabschreiber und Produktionsverlagerung nach China&#8220; &#8212; Tichys Einblick\" src=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/geldanlage\/basf-produktionsverlagerung-china\/embed\/#?secret=hpQN8wRnmP\" data-secret=\"hpQN8wRnmP\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Autobauer r\u00fccken vorsichtig von Investitionspl\u00e4nen ab \u2013 Strompreise bringen Produktion in Gefahr<\/strong><br \/>\nStrom ist die dominierende Energieform in der Autoindustrie. Die deutschen Hersteller drohen daher gegen\u00fcber Konkurrenten aus China und den USA ins Hintertreffen zu geraten.<br \/>\n<em><strong>Der europ\u00e4ischen Autoindustrie droht wegen der drastisch gestiegenen Energiepreise der Verlust der Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/strong><\/em> Davor warnt die Strategieberatung Berylls in einer aktuellen Untersuchung. \u201eEine Ann\u00e4herung der Unterschiede in den Weltregionen ist auch mittelfristig nicht zu erwarten, was Europa zum klaren Verlierer der Entwicklung macht und Fahrzeuge aus europ\u00e4ischer Produktion weiter verteuern d\u00fcrfte\u201c, schreiben die Energieexperten Alexander Timmer und Stefan Schneeberger darin.<\/p>\n<p>Autohersteller wie Volkswagen nehmen diese Hinweise sehr ernst. VW-Markenchef Thomas Sch\u00e4fer sieht die Konkurrenzf\u00e4higkeit durch die hohen Energiepreise ebenfalls in Gefahr. \u201eIch bin tief besorgt\u201c, sagte der Manager k\u00fcrzlich.<br \/>\nDie Berylls-Experten weisen darauf hin, dass die Energiepreise in Nordamerika und in China zwar auch gestiegen sind, das aber l\u00e4ngst nicht so stark. Die Energiekosten machten die Umsetzung von Neubauvorhaben in Europa zunehmend schwieriger. Das zeige etwa die Diskussion um das geplante Batteriewerk des schwedischen Herstellers Northvolt in Schleswig-Holstein, das wegen steigender Energiepreise auf Eis gelegt worden ist.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.12.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/energiekosten-autobauer-ruecken-vorsichtig-von-investitionsplaenen-ab-strompreise-bringen-produktion-in-gefahr\/28891252.html\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/energiekosten-autobauer-ruecken-vorsichtig-von-investitionsplaenen-ab-strompreise-bringen-produktion-in-gefahr\/28891252.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) BASF produziert in China, um dort billiges russisches Gas nutzen zu k\u00f6nnen<\/strong><br \/>\n<strong>BASF: Deindustrialisierung Deutschlands ist in vollem Gange<\/strong><br \/>\nDie Deindustrialisierung Deutschlands ist in vollem Gange: Wie das \u201cHandelsblatt\u201d berichtet, wird \u201cBASF\u201d einen Teil seiner Ammonikaproduktion in Ludwigshafen stilllegen. Der Schritt ist auch deshalb folgenschwer, weil der Stoff eine Schl\u00fcsselrolle bei der Herstellung von D\u00fcnger und damit f\u00fcr die Lebensmittelproduktion spielt.<br \/>\nGrund f\u00fcr die Abkehr von Deutschland sind demnach die hohen Energiekosten hierzulande. Derweil investiert der Chemieriese laut \u201cTichys Einblick\u201d zehn Milliarden Euro in ein neues Werk im chinesischen Zhanjiang.<br \/>\nDie US-Journalisten Mike Adams und Michael Yon prophezeiten bereits Ende 2022, dass dieser Schritt zu einer Hungersnot in Westeuropa f\u00fchren werde.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.2.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.eva-herman.net\/offiziell\/?beitrag=124334\">https:\/\/www.eva-herman.net\/offiziell\/?beitrag=124334<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(4) Linde, Biontech, BASF, Audi: Exodus der deutschen Wirtschafts-Ikonen<\/strong><br \/>\n&#8222;Es werde keine Deindustrialisierung in Deutschland geben, und auch keine Abwanderung von Zukunftstechnologien: Mit diesen Worten wies Bundeskanzler Olaf Scholz seine Kritiker zuletzt im Bundestag zurecht.<br \/>\nDas war, man ahnte es damals schon, mehr Zweckoptimismus als realistische Prognose. Seither kommt es kn\u00fcppeldick: Audi vermeldete, E-Autos k\u00fcnftig in USA fertigen zu lassen, Biontech k\u00fcndigte an, seine Forschung kurzerhand nach Gro\u00dfbritannien zu verlagern, BASF strich tausende Arbeitspl\u00e4tze im Inland, und der wertvollste deutsche Konzern, Linde, kehrte dem Finanzplatz Deutschland den R\u00fccken und ist seit gestern nicht mehr im Dax notiert.<br \/>\nWeil die deutschen B\u00f6rsenregeln das Gewicht des Giganten Linde im Dax k\u00fcnstlich deckelten, sah sich der Konzern in seinem Finanzierungs- und Wachstumsm\u00f6glichkeiten beschr\u00e4nkt und folgte dem Ruf des Geldes nach Amerika.&#8220;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/linde-biontech-basf-audi-exodus-der-deutschen-wirtschafts-ikonen-92113033.html\">https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/linde-biontech-basf-audi-exodus-der-deutschen-wirtschafts-ikonen-92113033.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Energiepolitik der Ampel &#8211; nicht die von Putin! &#8211; zeigt Wirkung: BASF, der gr\u00f6\u00dfte Chemiekonzern des Globus, baut 4.200 von 39.000 Stellen in Ludwigshafen ab (weltweit 110.000 Arbeitnehmer), da er die Produktion nach China verlagert (1). 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