{"id":109504,"date":"2023-02-10T09:19:58","date_gmt":"2023-02-10T08:19:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=109504"},"modified":"2023-02-10T20:48:19","modified_gmt":"2023-02-10T19:48:19","slug":"zentralisierung-durch-krisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/zentralisierung-durch-krisen\/","title":{"rendered":"Zentralisierung durch Krisen"},"content":{"rendered":"<p>Seit Jahren nutzt der Staat <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/\">Krisen<\/a> (Finanz\/Banken-, Euro-, Energie-, Corona-, Klima-, Geldentwertungskrise) aus zur B\u00fcndelung der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/macht\/\">Macht<\/a> durch Zentralisierung. Regierung und Medien instrumentalisieren Krisen, um die Zentralisierung auf <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/nationalstaat\/\">nationaler Ebene<\/a> (immer mehr Planstellen, Aussch\u00fcsse, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/experten\/\">Experten<\/a>-Gremien, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/\">NGOs<\/a> in Berlin) <!--more-->wie auf <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-zentralstaat\/\">EU-Ebene<\/a> (Kompetenzverlagerung von den Mitgliedsl\u00e4ndern nach Br\u00fcssel) voranzutreiben.<br \/>\n.<br \/>\nDabei wirken Kr\u00e4fte &#8222;nach unten&#8220; wie auch &#8222;nach oben&#8220;: Durch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/regulierung\/\">Regulierung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/buerokratie\/\">B\u00fcrokratie<\/a> werden &#8222;unten&#8220; die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/freiheitsrechte\/\">Freiheitsrechte<\/a> des B\u00fcrgers immer mehr eingeschr\u00e4nkt mit dem Ziel eines Umbaus des Staates zur dirigistischen Region. Gleichzeitig wird Macht &#8222;nach oben&#8220; verlagert mit dem Ziel der Bildung eines europ\u00e4ischen Zentralstaats.<br \/>\n.<br \/>\n<em>\u201eDie Corona-Krise ist eine gro\u00dfe Chance. Der Widerstand gegen Ver\u00e4nderungen wird in der Krise geringer. Die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, k\u00f6nnen wir jetzt hinbekommen.\u201c<\/em> (2020 in der Neuen Westf\u00e4lischen). Dieses Diktum des fr\u00fcheren Bundestagspr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grundrechte-schaeuble-palmer\/\">Wolfgang Sch\u00e4uble<\/a> gilt immer noch. Darin gibt er ganz offen zu, da\u00df eine in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/staat-macht-buergern-angst\/\">Angst versetzte Bev\u00f6lkerung<\/a> die Chance bietet, eigene politische Vorhaben durchzusetzen: Der eingesch\u00fcchterte B\u00fcrger als idealer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/untertan\/\">Untertan<\/a>.<\/p>\n<p>Wer sind die von Sch\u00e4uble genannten &#8222;wir&#8220;? Wer steht hinter der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klima-instrumentalisieren\/\">Instrumentalisierung<\/a> von Krisen? Es sind die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/eliten\/\">Eliten<\/a>. Sie forcieren den Krisenmi\u00dfbrauch mit dem Ziel, <strong><em>&#8222;einen technokratischen und b\u00fcrokratischen europ\u00e4ischen Einheitsstaat zu etablieren, in dem eine sich moralisch \u00fcberlegen f\u00fchlende Elite f\u00fcr das Wohl der entm\u00fcndigten B\u00fcrger sorgt&#8220;<\/em><\/strong> &#8211; so der Volkswirt Fritz S\u00f6llner in seinem Buch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/krisenpolitik\/\">&#8222;Krise als Mittel zur Macht&#8220;<\/a> (1). Die Eliten bilden laut S\u00f6llner den politisch-medial-zivilgesellschaftlichen Komplex, der von einer Gleichheits-Ideologie geleitet ist. Darin verh\u00e4lt sich die Wirtschaft grunds\u00e4tzlich wertneutral, da sie prim\u00e4r daran interessiert ist, Gewinne zu t\u00e4tigen. Aber hinsichtlich der Zentralisierung ist zu unterscheiden zwischen Gro\u00dfunternehmen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen:<\/p>\n<p>Die wenigen, gro\u00dfenteils international aufgestellten Konzerne werden von ortsungebundenen Managern, also <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anywheres\/\">Anywheres<\/a>, geleitet, die sich mit dem zentralistischen Staatsapparat arrangieren und von ihm kontrollierbar sind.<\/p>\n<p>Die vielen kleinen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/\">Mittelstandsunternehmen<\/a> und Betriebe, denen ortsans\u00e4ssige <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/somewheres-gegen-anywheres\/\">Somewheres<\/a> vorstehen, sind durch das Prinzip der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/dezentralisierung\/\">Dezentralisierung<\/a> gepr\u00e4gt. Dadurch k\u00f6nnen sie auch so flexibel und kreativ auf die konjunkturellen Schwankungen der Volkswirtschaft reagieren. Hierin liegt die gro\u00dfe St\u00e4rke des deutschen Mittelstandes in Handwerk, Handel und Industrie begr\u00fcndet, um die uns die Nachbarn in der EG seit 1947 sehr beneiden. Nun aber werden die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ohne-mittelstand-kein-wohlstand\/\">Mittelst\u00e4ndler<\/a> zunehmend bedroht durch Steuern, Abgaben, und Reglementierungen. Kurz: im zentralistischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsapparat\/\">Staatsapparat<\/a> steht der Mittelstand im Wege.<\/p>\n<p>Die Zentralisierung als Maxime f\u00fchrt in der Politik letztendlich zu einem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-zentralstaat\/\">EU-Zentralstaat<\/a> mit nicht souver\u00e4nen Regionen und in der \u00d6konomie zu einer Planwirtschaft. In solchen Systemen ist weder f\u00fcr m\u00fcndige B\u00fcrger noch f\u00fcr frei entscheidungsbefugte mittelst\u00e4ndische Unternehmer Platz. Sondern nur f\u00fcr Untertan und Angestellte mit Managementfunktion.<br \/>\n10.2.2023<\/p>\n<p>Ende von Beitrag &#8222;Zentralisierung durch Krisen&#8220;<br \/>\n========================================================<br \/>\nBeginn von Anlage (1)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) \u201eDer Mittelstand wird unter die R\u00e4der kommen\u201c<\/strong><br \/>\nIn seinem Buch \u201eKrise als Mittel zur Macht\u201c legt der Volkswirt Fritz S\u00f6llner dar, wie die Krisen der vergangenen Jahre von der Politik zur F\u00f6rderung der EU-Zentralisierung missbraucht wurden. Wer aus seiner Sicht an den Schnittstellen sitzt, warum der Mittelstand in einem solchen System st\u00f6rt und wie er als \u00d6konom mit Krisen umgehen w\u00fcrde, verr\u00e4t er im Interview. Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Ulrike Stockmann.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie Haupt-Triebkr\u00e4fte sind einerseits Politiker, andererseits bestimmte Medienvertreter, zwischen denen ein gewisses Geben und Nehmen, vielleicht sogar eine Art Symbiose herrscht. Die Wirtschaft ist grunds\u00e4tzlich wertneutral, die Unternehmen sind vor allem daran interessiert, ihre Gewinne zu maximieren. Wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ver\u00e4ndert haben, so wie sie sich ver\u00e4ndert haben, dann ist es bestimmt im Interesse der Unternehmen, sich da anzupassen, mitzumachen, alles abzunicken und im Gegenzug Steuervorteile oder Subventionen zu erhalten.<br \/>\nAnders sieht es beim traditionell deutschen Mittelstand aus, der hinten runterf\u00e4llt. In einem b\u00fcrokratisch-dirigistischen Staat st\u00f6rt der Mittelstand nur. Denn da ist es sinnvoll, wenn man m\u00f6glichst wenig Akteure hat, auf der einen Seite ein paar Gro\u00dfunternehmen, auf der anderen Seite die Gewerkschaften. Aber der Mittelstand wird unter die R\u00e4der kommen, was man teilweise auch schon bei der Corona- oder der Klimakrise gesehen hat.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nVonseiten des Mittelstands gibt es durchaus Proteste, wie man an den k\u00fcrzlich stattgefundenen Handwerkerprotesten in Ostdeutschland sehen konnte.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsapparat\/\">https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/bautzen\/goerlitz-weisswasser-zittau\/unternehmer-protest-autokorso-100.html<\/a><br \/>\nWenn ich mit Mittelstands-Vertretern rede, die ich aus meiner Heimat kenne, h\u00f6re ich, dass alle schimpfen, unzufrieden sind und sich Sorgen machen. Das \u00e4u\u00dfert sich jedoch noch nicht auf politischer Ebene. Woran das liegt \u2013 ob die Leute sich nicht so richtig trauen oder immer noch die Hoffnung haben, dass es besser wird \u2013 wei\u00df ich nicht. Aber es ist schon ein erstaunliches Ph\u00e4nomen, denn ich h\u00e4tte gedacht, dass es da mehr Proteste, mehr Unwillen gibt. Wahrscheinlich ist dies auch der Tatsache geschuldet, dass die Regierung in Aktionismus verf\u00e4llt. Viele denken ja: Jetzt gibt es die Strompreisbremse, Gaspreisbremse und andere Hilfen und vielleicht wird alles wieder gut. Und nat\u00fcrlich scheut man sich, in bestimmte politische Ecken gestellt zu werden, was ja bei einer relativ prononcierten Kritik an der Regierung leicht passieren kann.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.2.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/Der_Mittelstand_wird_unter_die_Raeder_kommen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/Der_Mittelstand_wird_unter_die_Raeder_kommen<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\nDie geistige und psychische Verfasstheit der EU-Elit\u00e4ren sollte auch einmal n\u00e4her beleuchtet werden. Hier sind zahlreiche Realit\u00e4tsblinde oder Realit\u00e4tsleugner gepaart mit Allmachtsfantasien und Gr\u00f6\u00dfenwahn zu finden, die einer Ideologie anh\u00e4ngen wie die Mitglieder in einer Sekte, die nur noch die Binnenansicht wahrnehmen. Reale Volks- und betriebswirtschaftliche Aspekte werden ausgeblendet. Der Kern des \u00dcbels und die Ursache liegen in dem Personal des EU-Machtapparates.<br \/>\n9.2.2023, N.N.<\/p>\n<p>Wer ist die bourgeoise Elite? Der hohe Staatsanteil (im Mittel 60% des BIP) und die extrem hohen staatlichen Abgaben in der Eurozone (die hohen Abgaben betreffen besonders Dummland) werden weder von privaten Unternehmen noch vom WEF oder Bill Gates und Co. kassiert, sondern von einem aufgebl\u00e4hten Staatsapparat. Dieser Apparat erstreckt sich vom total abgehobene EU-Beamtenapparat (die Spitze) bis in die unteren Beh\u00f6rden der Mitgliedsstaaten. Das ist eine triviale Tatsache. ++ Der EU-Apparat ist zwar stark durch den franz\u00f6sischen Etatismus beeinflusst und ist auch an franz\u00f6sischen Interessen ausgerichtet, hat aber auch einige Gene des deutschen Obrigkeitsstaates. M.E. ist das Personal der EU-Institutionen (Beh\u00f6rden, Kommission, EU-Parlament, EuGH, EZB, &#8230; ) Stand heute eher eine supranational ausgerichtete Klasse \u00fcppig privilegierter Staatsfunktion\u00e4re ohne jegliche R\u00fcckkoppelung zur eigenen Leistung. Das gilt besonders f\u00fcr das EU-Beamtentum: Z.B. genie\u00dfen EU-Beamte Immunit\u00e4t in Zusammenhang mit der Aus\u00fcbung ihres Amtes, sie sind von der nationalen Steuerpflicht befreit und zahlen nur geringe Sozialabgaben direkt an die EU!! Eine unfassbare Selbsterm\u00e4chtigung und Kastenbildung, die aus Dummheit oder Feigheit tot geschwiegen wird. ++ Charakteristisch f\u00fcr den organisatorischen Aufbau der EU ist eine ineffiziente Polykratie zahlreicher Institutionen und Beh\u00f6rden, wobei niemand f\u00fcr irgendwas verantwortlich ist, geschweige denn in Haftung genommen werden kann. Der Kardinalfehler: Marktwirtschaft, Leistungsprinzip und b\u00fcrgerlicher Rechtsstaat wurden durch ein staatlich institutionalisiertes Schmarotzertum ersetzt. ++ Sie haben leider Recht: Das wird schiefgehen. Der deutschen Staatsapparat inclusive dem EU-Apparat hat ein atemberaubendes Ausma\u00df an Unf\u00e4higkeit erreicht: Dieses Monstrum ist noch nicht einmal f\u00e4hig auch nur einen Nagel selbst zu produzieren.<br \/>\n9.2.2023, T.B.<\/p>\n<p>Herr B. erw\u00e4hnt die neue Feudalkaste der EU-B\u00fcrokraten. Ja, das war das Wort, was mir auf der Zunge lag! Danke! Feudalismus neu, Kastensystem neu, eine neue Form des Adels, ohne der Tugenden, der Bildung, der Jahrhunderte alten Erfahrung &amp; Verantwortung des alten Adels. Genau das meinte ich mit Klassenkampf, weg mit dieser parasit\u00e4ren Kaste! Die neue Kakistokratie kann der alten Aristokratie nicht das Wasser reichen. ..<br \/>\nIch rufe zum \u201eKlassenkampf\u201c gegen die polit-medial-zivilgesellschaftliche Klasse auf!<br \/>\n9.2.2023, T.S.<\/p>\n<p>Die Merkmale der herrschenden EU-Elite erinnern mich an die Merkmale der franz\u00f6sischen b\u00fcrgerlichen Elite, wie sie Pierre Bourdieu beschrieben hat. Deren Mitglieder erkennen sich gegenseitig an Eigenheiten des Lebensstils, die bis in Einzelheiten des Sprachgebrauchs hineingehen; sie sind untereinander vernetzt und schlie\u00dfen sich durch die \u201efeinen Unterschiede\u201c (so der Titel des betreffenden Werkes von Bourdieu aus dem Jahr 1979) von den anderen Schichten ab. Auch der beschriebene Zentralismus ist ein Merkmal der franz\u00f6sischen Politik, die \u2013 noch \u2013 von der bourgeoisen Elite bestimmt wird. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die EU in die Hand der franz\u00f6sischen bourgeoisen Elite geraten ist. Das kann nicht gutgehen. Denn deren Herrschaft ist in Frankreich heftig umstritten, wie die Proteste der Gelbwesten und vor allem das Emporkommen des kleinb\u00fcrgerlich gepr\u00e4gten front national zeigen, und au\u00dferhalb Frankreichs ist sie auf Dauer unertr\u00e4glich (s. Brexit). Sollte Le Pen an die Regierung kommen, so k\u00f6nnte sich die Wut der Kleinb\u00fcrger, die eigentlich der bourgeoisen Elite gilt, gegen die Br\u00fcsseler Herrschaft richten; kommt dann noch ein Schuss Chauvinismus hinzu, so ist es um die EU geschehen. Es ist an der Zeit, die Herrschaft der EU-B\u00fcrokraten zu begrenzen. Ein erster Schritt w\u00e4re, wenn die Abgeordneten des Bundestages nicht jede Vorlage, die aus Br\u00fcssel kommt, ungepr\u00fcft abnicken, sondern diese erst einmal auf die lange Bank schieben, bis gen\u00fcgend Zeit zur Pr\u00fcfung gekommen ist. Das w\u00e4re noch keine Reform der EU-B\u00fcrokratie, wohl aber eine wirksame Sabotage und damit ein erster Schritt zur \u00fcberf\u00e4lligen Reform.<br \/>\n9.2.2023, G.B.<\/p>\n<p>Soweit so gut und richtig, aber mit Verlaub nicht wirklich Neues. Da kann man einige, mir sehr gut bekannte Kommentare in den letzten Jahren, insbesondere zum Mittelstand, aber auch zu den Zielen der Elite, noch unter Merkel, heranziehen, die nicht anders lauteten, was die Sache selbst natuerlich nicht entwertet. Das Problem ist, der Autor spricht es sogar an, dass es bis auf eine Partei keine politische Vertretung der auch von ihm mutma\u00dflich vertretenen Positionen gibt. Und damit koennen wird auch den Deckel sofort wieder schlie\u00dfen, denn diese Partei, allseits bekannt, \u201cerfreut\u201d sich auch und vor allem bei den Liberalkonservativen und konkret der CDU der ueblichen Invektiven, so sachlich und politisch richtig sie auch liegen mag. Dass die CDU, m. E. bereits massiv unter Kohl beginnend, mit der Entnationalisierung oder dem Ausverkauf, eher dem Verschleudern, der deutschen Interessen, konkret des Mittelstandes, begann, und heute weiter von einer Rueckkehr entfernt ist als je zuvor, duerfte bekannt sein. Dumm gelaufen, aber wer die zutreffend beschriebene Entwicklung nicht gouttiert, immerhin geht es fuer nicht wenige durchaus auch um existentielle Fragen, der hat politisch nur eine! Alternative. Wer diese aus psychopathologischen Gruenden ablehnt, sollte nicht jammern. Mit dieser, von den Eliten psychisch erfolgreich getriggerten, Ablehnung ist uebrigens der nur vordergr\u00fcndig erstaunliche Erfolg der Eliten untrennbar verbunden. Sie ist sogar eine, typisch deutsche, conditio sine qua non. Als Pathologie unheilbar, fuer die Aussetzung des Verstandes und des Ueberlebenswillens (auf einem bestimmten Niveau) allerdings essentiell.<br \/>\n9.2.2023, R.N.<\/p>\n<p>Alles sch\u00f6n und halbwegs gut dargestellt. Nur der Ausweg aus dem Dilemma hat nicht viele T\u00fcren. Eine davon ist aber die, wie sie von Frau Dr. Weidel in einer fulminanten Rede zum 10-j\u00e4hrigen Bestehen der AfD aufgezeigt wird. https:\/\/youtu.be\/7ZZA-48udak<br \/>\nZum Ausdruck kommt darin sehr deutlich und ausf\u00fchrlich, wie und wo es \u201clanggehen\u201d soll, wenn seitens ihrer Partei Regierungsverantwortung \u00fcbernommen wird. Wer da, gerade in Zeiten der Ausl\u00f6sung eines hybriden Weltkrieges durch die global agierenden elit\u00e4ren Machthaber keiner Zustimmung f\u00e4hig ist, sollte sich zu der Menschengruppe zugeh\u00f6rig f\u00fchlen, welche Dieter Bohlen in einer seiner witzig- realistischen \u00c4u\u00dferungen angesprochen hat !<br \/>\n9.2.2023, F.B.<\/p>\n<p>Als ob die Russen auf unsere \u201cHochtechnologie\u201d gewartet haben und unsere Waffen. Russland ist selbst zweitgr\u00f6\u00dfter Waffenexporteur der Welt, hat alle nennenswerten Rohstoffe inhouse und macht mit den BRICS-Staaten l\u00e4ngst sein eigenes Ding. Der Petrodollar ist bereits angez\u00e4hlt durch die Chinesen, mit denen die Russen weiterhin pr\u00e4chtige Gesch\u00e4fte machen. Gerade erst wurden in Sibirien brandneue Pipelines in Betrieb genommen. High-Tech kommt aus China, Waffen haben sie selber\u2026 und sie ahnten schon seit dem Maidan und der MG17-Geschichte wo die Reise hingeht\u2026 die Russen sind vorbereitet auf die Sch**** und sie haben demografisch gesehen wesentlich mehr potenzial mit einer gro\u00dfen Anzahl junger M\u00e4nner mit einer durchaus guten Bildung, die sowohl in einem Krieg eingesetzt werden k\u00f6nnen, als auch in der Wirtschaft. W\u00e4hrend wir uns hier auf Ansage aus Davos darauf einstellen den Mangel zu verwalten, Verzicht zu \u00fcben und uns in Selbstkasteiung auf die Schultern klopfen.<br \/>\nDer Westen wird den Konflikt verlieren, weil er den Bezug zur Realit\u00e4t verloren hat. Wir ergehen uns in \u201cwokeness\u201d, Weltrettungsphantasien und \u201cAm westlichen Wesen soll die Welt genesen\u201d &#8211; Die Afrikaner haben bereits die Schnauze voll und wenden sich gen China, w\u00e4hrend wir dar\u00fcber diskutieren ob Oma in 2030 ihren Kaminofen noch weiter mit Brennholz vom lokalen H\u00e4ndler betreiben darf. Sorry, aber wenn wir nicht sehr, sehr bald zu Pragmatismus und Realit\u00e4t zur\u00fcckfinden und die Ma\u00dfst\u00e4be zurecht r\u00fccken, dann gute Nacht Europa\u2026 Sanktionen hin oder her. Wir sind nicht der Nabel der Welt\u2026 Deutschland stellt gerade ~1% der Weltbev\u00f6lkerung &#8211; und wir glauben f\u00fcr den Rest der Welt sprechen zu d\u00fcrfen, oder irgendwem vorschreiben zu k\u00f6nnen was er zu tun und zu lassen hat? &#8211; Erz\u00e4hlt mal einem Inder der sich gerade aus der Armut hocharbeitet, dass er gef\u00e4lligst arm zu bleiben hat und sich ja nicht unserem Lebensstandard ann\u00e4hern darf, weil das sonst zu viel CO2 erzeugt\u2026.<br \/>\n9.2.2023, C.S.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahren nutzt der Staat Krisen (Finanz\/Banken-, Euro-, Energie-, Corona-, Klima-, Geldentwertungskrise) aus zur B\u00fcndelung der Macht durch Zentralisierung. 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