{"id":109496,"date":"2023-02-10T20:15:18","date_gmt":"2023-02-10T19:15:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=109496"},"modified":"2023-08-04T15:01:14","modified_gmt":"2023-08-04T13:01:14","slug":"aufstand-fuer-den-frieden-25-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/aufstand-fuer-den-frieden-25-2\/","title":{"rendered":"Aufstand f\u00fcr den Frieden 25.2."},"content":{"rendered":"<p>Kommt alle am 25. Februar 2025 nach Berlin zur Demonstration &#8222;Aufstand f\u00fcr Frieden&#8220;, zu der Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer aufgerufen haben. Die Kriegsrhetorik in Deutschland mu\u00df endlich einer Friedensrhetorik weichen. Unterzeichnet alle das Manifest auf\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden\">https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden<\/a> (1), <!--more-->das am 23.2.2023 bereits \u00fcber 600.000 Personen unterschrieben haben. Die Petition mu\u00df weiter wachsen (3).<br \/>\nHeribert Prantl hat recht, wenn er sagt: &#8222;Das &#8222;Manifest f\u00fcr den Frieden&#8220; versucht, dem Grundgesetz gerecht zu werden&#8220; (siehe (6) unten).<br \/>\nMehr Infos auf <a href=\"https:\/\/aufstand-fuer-frieden.de\/\">https:\/\/aufstand-fuer-frieden.de\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEine so gro\u00dfe Demo wird leider auch Trittbrettfahrer, Agents Provocateurs und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/\">Extremisten<\/a> von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/linksextremismus\/\">links<\/a> wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/rechtsextremismus\/\">rechts<\/a> anlocken. Es ist zu hoffen, da\u00df deren St\u00f6rversuche keinen Erfolg haben werden. Und da\u00df von dieser Friedensdemonstration ein deutliches Zeichen ausgehen wird, die Waffen im Ukrainekrieg nach einem Jahr schweigen und die Diplomatie mit Verhandlungen aktiv werden zu lassen.<br \/>\n10.2.2023<br \/>\nNachtrag:\u00a0 50.000 trotz Schnee auf der Demo am 25.2.2023 (siehe (7) unten)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/jeffrey-sachs-oerr-berlin-demo\/\">Jeffrey Sachs, \u00d6RR, Berlin-Demo<\/a>\u00a0(26.2.2023)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/waffenstillstand\/\">Frieden schaffen! \u2013 Aufruf Peter Brandt<\/a>\u00a0(20.3.2023)<\/p>\n<p>Nachtrag: 850.000 Unterschriften &#8211; siehe unten (11)!<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Aufstand f\u00fcr den Frieden 25.2.&#8220;<br \/>\n========================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) bis (11)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht: Aufstand-fuer-Frieden.de<br \/>\n<\/strong>Aufstand f\u00fcr<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-frieden\/\"> Frieden<\/a>: Aufruf zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/grundrechte-demo\/\">Friedenskundgebung<\/a> &#8222;F\u00fcr Verhandlungen statt Panzer&#8220; am 25.2. um 14 Uhr in Berlin. Es muss etwas passieren! Jetzt. Die bisher stumme Stimme der H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung in Deutschland, deren Unbehagen, ja Angst w\u00e4chst, muss jetzt LAUT werden. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CpAML_2ANqc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CpAML_2ANqc<\/a> Sonst sterben t\u00e4glich noch mehr Menschen und schlittern wir in einen Weltkrieg. Doch schon vor dem Finale k\u00f6nnte Deutschland nach der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">Ukraine<\/a> das Schlachtfeld Nr. 2 werden.<br \/>\n.<br \/>\nDarum hat <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/geschlechtsaenderung-mit-14\/\">Alice Schwarzer<\/a> \u2013 zusammen mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/wagenknecht\/\">Sahra Wagenknecht<\/a> und Brigadegeneral a.D. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/donbass\/\">Erich Vad<\/a> (siehe (1) und (3) unten) \u2013 f\u00fcr den 25. Februar einen Protesttag \u00adinitiiert: eine Kundgebung am Brandenburger Tor.<br \/>\nUnd im ganzen Land der &#8222;Aufstand f\u00fcr Frieden&#8220;. Eine wei\u00dfe Fahne mit dem F wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/diplomatie\/\">Friedensverhandlungen<\/a>. (Das kann ein DIN-A-4-Blatt sein mit dem F, das man an den Rucksack heftet. Oder ein Hemd, Handtuch, Kissenbezug, den man aus dem Fenster h\u00e4ngt.) Oder postet das F in eurem Social Media Account (#AufstandFuerFrieden) und als Profilbild. Da kann jede und jeder mitmachen!<br \/>\nWir bitten herzlich: Unterschreibt alle das &#8222;Manifest f\u00fcr Frieden&#8220;!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden\">https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden<\/a><br \/>\nDas ist wichtig, auch \u00fcber den 25. Februar hinaus.<\/p>\n<p>Alle, die es nach Berlin schaffen, sollten an diesem Samstag, den 25. Februar, ab 14 Uhr dabei sein: bei der Kundgebung am Brandenburger Tor, wo wir den gro\u00dfen Schulterschluss machen. U. a. werden Alice Schwarzer, Sahra Wagenknecht und Brigadegeneral a. D. Erich Vad sprechen.<\/p>\n<p>Jeder Tag, den wir durch Verhandlungen f\u00fcr den Frieden gewinnen, rettet Menschenleben \u2013 und vielleicht sogar die Welt.<br \/>\nF\u00fcr die Kundgebung fallen Kosten an (B\u00fchne, Technik, Livestream). Spenden: Stichwort &#8222;Aufstand f\u00fcr Frieden&#8220;, Alice-Schwarzer-Stiftung, IBAN DE22 3705 0198 1936 8613 90 oder GoFundMe.<br \/>\n.. Alles vom 31.1.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.aliceschwarzer.de\/artikel\/kundgebung-aufstand-fuer-frieden-340051\">https:\/\/www.aliceschwarzer.de\/artikel\/kundgebung-aufstand-fuer-frieden-340051<\/a><br \/>\n.<br \/>\nZum Manifest und zum Unterzeichnen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden\">https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden<\/a><br \/>\nZum Video:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CpAML_2ANqc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CpAML_2ANqc<\/a><br \/>\nZu GoFundMe:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.gofundme.com\/f\/nvn74r-aufstand-fur-frieden\">https:\/\/www.gofundme.com\/f\/nvn74r-aufstand-fur-frieden<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Kriegsbeginn 2014: Verbot von Russisch als Muttersprache im Donbass<\/strong><br \/>\n&#8222;Versuchen wir, die Wurzeln des Konflikts zu untersuchen. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir auf diejenigen schauen, die uns in den letzten acht Jahren von \u00abSeparatisten\u00bb oder \u00abUnabh\u00e4ngigen\u00bb im Donbass erz\u00e4hlt haben. Sie haben Unwahrheiten erz\u00e4hlt. Die von den beiden selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk im Mai 2014 durchgef\u00fchrten Referenden zielten nicht auf \u00abUnabh\u00e4ngigkeit\u00bb (\u043d\u0435\u0437\u0430\u0432\u0438\u0441\u0438\u043c\u043e\u0441\u0442\u044c) ab, wie von einigen skrupellosen Journalisten behauptet wurde, sondern auf \u00abSelbstbestimmung\u00bb oder \u00abAutonomie\u00bb (\u0441\u0430\u043c\u043e\u0441\u0442\u043e\u044f\u0442\u0435\u043b\u044c\u043d\u043e\u0441\u0442\u044c). Die Bezeichnung \u00abpro-russisch\u00bb suggeriert, dass Russland eine Konfliktpartei war, was nicht der Fall war, und der Begriff \u00abrussischsprachig\u00bb w\u00e4re ehrlicher gewesen. Im \u00dcbrigen wurden diese Referenden gegen den Willen von Wladimir Putin durchgef\u00fchrt.<br \/>\nTats\u00e4chlich strebten diese Republiken nicht eine Abspaltung von der Ukraine an, sondern einen Autonomiestatus, der ihnen den Gebrauch der russischen Sprache als Amtssprache garantiert h\u00e4tte. Die erste gesetzgeberische Massnahme der neuen Regierung, die aus dem Sturz von Pr\u00e4sident Janukowitsch hervorging, war am 23. Februar 2014 die Abschaffung des Kivalov-Kolesnichenko-Gesetzes von 2012. Mit diesem Gesetz war Russisch als Amtssprache festgelegt worden. <em><strong>Das war in etwa so, als h\u00e4tten Putschisten beschlossen, dass Franz\u00f6sisch und Italienisch von nun an keine Amtssprachen der Schweiz mehr sind.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Diese Entscheidung l\u00f6ste einen Sturm der Emp\u00f6rung in der russischsprachigen Bev\u00f6lkerung aus. Infolgedessen wurde hart gegen die russischsprachigen Regionen (Odessa, Dnjepropetrowsk, Charkow, Lugansk und Donezk) vorgegangen. Die Repressionen setzten ab Februar 2014 ein und f\u00fchrten zu einer Militarisierung der Situation und mehreren Massakern (in Odessa und Mariupol, um die gr\u00f6ssten zu nennen) f\u00fchrt. Im Sp\u00e4tsommer 2014 blieben nur noch die selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk \u00fcbrig.&#8220;<br \/>\n&#8230; Alles von Jacques Vlad zu &#8222;Die milit\u00e4rische Lage in der Ukraine \u2013 Vorgeschichte&#8220; bitte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/donbass\/\">hier<\/a> lesen<\/p>\n<p><em>Jacques Baud war Oberst der Schweizer Armee und arbeitete f\u00fcr den Schweizerischen Strategischen Nachrichtendienst, die NATO-Delegierter und die UNHCR<br \/>\n.<\/em><\/p>\n<p><strong>(3) Oskar Lafontaine: Alle, auch AfD-W\u00e4hler, willkommen auf Demo am 25.2.2023<\/strong><br \/>\nDer ehemalige SPD und Linken-Vorsitzende Oskar Lafontaine unterst\u00fctzt das Friedensmanifest seiner Frau Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzers, das am 15.2.2023 bereits \u00fcber500.000 Unterzeichner hatte. Im Interview mit Milena Preradovic sagte er zur Demo am 25.2.2023 in Berlin: <em><strong>&#8222;Afd-W\u00e4hler seien nicht nicht willkommen, ist v\u00f6lliger Bl\u00f6dsinn. Da gibt es keine Gesinnungspr\u00fcfungen am 25.2.. Alle sind eingeladen, die reinen Herzens f\u00fcr Frieden sind.&#8220;<\/strong><\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/DGiSk0MTSW0\">https:\/\/youtu.be\/DGiSk0MTSW0<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Fast ein Jahr ist seit dem Angriff der Russen auf die Ukraine vergangen. Und kein Ende des Krieges in Sicht. Politlegende Oskar Lafontaine, Autor von \u201eAmi, it`s time to go\u201d sieht die Welt am Abgrund eines gro\u00dfen Krieges. \u201eVerhandlungen sofort\u201c ist sein Appell an die USA, die \u201ein der Ukraine einen Stellvertreterkrieg f\u00fchrt\u201c. Zu den Enth\u00fcllungen \u00fcber die Sprengung der Nordstream-Pipelines sagt er: \u201eWenn Bundeskanzler Scholz wusste, da\u00df die USA die Pipeline zerst\u00f6ren, m\u00fcsste er sofort zur\u00fccktreten. Der ehemalige SPD und Linken-Vorsitzende unterst\u00fctzt das aktuelle Friedensmanifest seiner Frau Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzers. Und sagt: Jeder, der reinen Herzens Frieden will, sollte am 25. Februar nach Berlin zur gro\u00dfen Kundgebung kommen.&#8220;<br \/>\n\u201eWir m\u00fcssen einen Atomkrieg verhindern\u201c &#8211; Punkt.PRERADOVIC mit Oskar Lafontaine am 15.2.2023<br \/>\n<a href=\"https:\/\/punkt-preradovic.com\/wir-muessen-einen-atomkrieg-verhindern-mit-oskar-lafontaine\/\">https:\/\/punkt-preradovic.com\/wir-muessen-einen-atomkrieg-verhindern-mit-oskar-lafontaine\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(4) Erich Vad: Verhandlungen jetzt &#8211; Schluss mit Kriegsrhetorik<\/strong><br \/>\n\u201eWir leisten milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung ohne politisches Konzept, Strategie und Zielsetzung\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em>Sie haben das Manifest f\u00fcr den Frieden (Petition) und den Aufruf zur Kundgebung am 25. Februar in Berlin mit Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer initiiert. Es gab ja schon ein paar \u00e4hnliche Manifeste. Warum meinen Sie, dass es jetzt erneut an der Zeit ist, erneut f\u00fcr Verhandlungen einzutreten und die Eskalation der Waffenlieferungen zu beenden?<\/em><br \/>\nErich Vad: Wenn ich auf die milit\u00e4rische Lage schaue, dann sehe ich, dass dieser Krieg zu einem Stellungs- und Abnutzungskrieg im Stil des Ersten Weltkriegs geworden ist. Stichwort Verdun. Dort wurde zum ersten Mal die Idee der gegenseitigen Abnutzung vorexerziert, mit Millionen von toten jungen Franzosen und Deutschen, ohne dass das milit\u00e4risch etwas gebracht hat. Der amerikanische Generalstabschef Mark Milley sagte mehrfach, zuletzt in Ramstein am 20. Januar, dass es schwer wird, eine milit\u00e4rische L\u00f6sung im Ukrainekrieg herbeizuf\u00fchren. Diese Einsch\u00e4tzung ist k\u00fcrzlich auch von der regierungsnahen Rand Corporation best\u00e4tigt worden und deckt sich auch mit meinen Analysen.<br \/>\nIch war schon im letzten Herbst \u2013 als viele noch angesichts erfolgreicher ukrainischer Offensiven an einen Wendepunkt des Kriegs glaubten \u2013 der Auffassung, dass wir dabei sind, in eine milit\u00e4rische Pattsituation zu kommen, aus der wir rein milit\u00e4risch nicht mehr herauskommen. Auffallend ist, dass es uns bislang auch nicht gelungen ist, die politischen Ziele unserer Unterst\u00fctzung der Ukraine zu definieren. Ich finde nirgendwo eine politische Klarheit, was wir eigentlich konkret mit den Waffenlieferungen erreichen wollen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em>Wie entstand diese Kriegsrhetorik? Woher kommt der Ton?<\/em><br \/>\nErich Vad: Das ist f\u00fcr mich wirklich eine gute Frage, die ich abschlie\u00dfend noch nicht beantwortet habe. Wie kam diese \u2013 mittlerweile ruhiger gewordene \u2013 regelrechte Kriegsbegeisterung und -rhetorik wie 1914 zustande? Wir sind doch eigentlich ein durch und durch pazifistisches Land, vor allen Dingen die Gr\u00fcnen als Partei. Diese Mutation von einer Friedens- zu einer Kriegspartei wundert mich am meisten. F\u00fcr mich ist das psychologisch nur mit einer zum Teil mit schrillen T\u00f6nen ausgelebten kollektiven \u00dcbersprungreaktion erkl\u00e4rbar. Auch bei der FDP herrscht nicht gerade eine liberale Argumentation vor. Und dass die b\u00fcrgerliche Opposition im Bundestag auch einfach mit macht, hat mich sehr entt\u00e4uscht.<br \/>\nIch wei\u00df aber auch von vielen, dass sie hinter vorgehaltener Hand sagen: Na ja, so ganz richtig finden wir das auch nicht, wenn sich deutsche Au\u00dfenpolitik nur noch eindimensional auf Waffenlieferungen fokussiert und nicht mehr auf Diplomatie, Interessenausgleich und Konfliktl\u00f6sung. Aber auch das stimmt nachdenklich, weil wir offenbar ein Klima haben, wo man sich nicht mehr so richtig traut, das wirklich zu artikulieren, was man sagen m\u00f6chte. Das sieht man jetzt auch bei den Reaktionen auf das Manifest. Hunderttausende finden jetzt im Grunde zum ersten Mal durch das Manifest Geh\u00f6r. Deswegen finde ich die Initiative von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht richtig gut \u2013 und deshalb mach ich da auch mit.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.2.2023 von Erich Vad bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/erich-vad-wir-leisten-militaerische-unterstuetzung-ohne-politisches-konzept-strategie-und-zielsetzung\/\">https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/erich-vad-wir-leisten-militaerische-unterstuetzung-ohne-politisches-konzept-strategie-und-zielsetzung\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(5) Die Alternative zu Verhandlungen?<\/strong><br \/>\n\u201eAls unwahrscheinlich, zumindest f\u00fcr die nahe Zukunft, gilt in Sicherheitskreisen eine Art Afghanistan-Effekt: Irgendwann werde Ru\u00dfland sich zur\u00fcckziehen, weil der Krieg zu teuer und verlustreich sei und die Volkswirtschaft zusammenbreche. Einem solchen Szenario stehe entgegen, da\u00df die Krim f\u00fcr Ru\u00dfland etwas anderes bedeutet als Kabul. (\u2026) Es ist leicht, das \u2018Manifest f\u00fcr Frieden\u2019 als naiv zu kritisieren. Was aber fehlt, ist eine \u00fcberzeugende Alternative, in der Wort und Tat \u00fcbereinstimmen und eine realistische Lageeinsch\u00e4tzung zu moralisch vertretbaren und praktikablen Ma\u00dfnahmen f\u00fchrt. Dar\u00fcber m\u00fc\u00dfte gestritten werden.\u201c<br \/>\nMalte Lehming, leitender Redakteur, im \u201eTagesspiegel\u201c am 13. Februar 2023 zur gemeinsamen Petition von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(6) &#8222;Manifest f\u00fcr den Frieden&#8220; ist weder naiv noch unmoralisch<\/strong><br \/>\n<em>In ihrem &#8222;Manifest f\u00fcr den Frieden&#8220; warnen Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer vor einer Eskalation im Ukraine-Krieg durch Waffenlieferungen des Westens &#8211; der Krieg m\u00fcsse stattdessen am Verhandlungstisch beendet werden. Mehr als 500.000 Menschen haben bereits unterschrieben, doch die Verfasserinnen werden auch heftig kritisiert. Ein Kommentar von Heribert Prantl, Kolumnist und Autor der &#8222;S\u00fcddeutschen Zeitung&#8220;<\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8222;Manifest f\u00fcr den Frieden&#8220; versucht, dem Grundgesetz gerecht zu werden<br \/>\nKurz gesagt: Das Manifest versucht, dem Grundgesetz gerecht zu werden. Das Grundgesetz ist keine pazifistische Verfassung, es ist aber eine sehr friedliebende Verfassung. Es enth\u00e4lt ein Friedensgebot, n\u00e4mlich die Verpflichtung, &#8222;dem Frieden der Welt zu dienen.&#8220; Alle Grundrechte, auch die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Freiheiten, sind um des Friedens willen entstanden. Wenn einer deshalb den Frieden ernst nimmt und den richtigen Weg zu diesem Frieden sucht, ist das ernst zu nehmen auch dann, wenn man selbst einen anderen Weg f\u00fcr richtig h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Man muss diskutieren \u00fcber Fundamentalfragen<br \/>\nDas Manifest von Schwarzer und Wagenknecht wird von denen, die noch mehr und noch schnellere Waffenlieferungen an die Ukraine fordern, schwer gescholten &#8211; dass das Manifest &#8222;naiv&#8220; sei, ist noch der harmloseste der Vorw\u00fcrfe. Die Lieferung von Leopard-Panzern, von Kampfflugzeugen und Langstreckenraketen sei alternativlos, behaupten Kritiker des Friedensmanifests. Aber wer in der Demokratie Alternativlosigkeit behauptet, der will in Wahrheit, die Wahrheit f\u00fcr sich pachten und setzt sich selbst ins Unrecht, weil er damit sagt, dass er nicht diskutieren will. Man muss aber diskutieren, man muss um den richtigen Weg ringen, weil es um Fundamentalfragen geht. Und wenn \u00fcber den richtigen Weg zum Frieden gerungen wird, darf man dabei nicht rhetorisch Krieg f\u00fchren. Der Politologe Herfried M\u00fcnkler nennt den Friedensaufruf &#8222;gewissenlos&#8220;. Das f\u00e4llt auf ihn selbst zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wer vor Eskalation warnt, ist nicht t\u00f6richt und feige<br \/>\nUnsere Diskussionen m\u00fcssen sich unterscheiden von der Logik machtvoller \u00dcberw\u00e4ltigung, b\u00f6sartiger Unterstellung und hasserf\u00fcllter Abwertung derer, die anderer Meinung sind.<br \/>\n<em><strong>Es ist sonderbar, wenn Kriegsrhetorik als Ausdruck von Moral aber Friedensrhetorik als Ausdruck von Unmoral bewertet wird.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Es ist nicht gut, wenn die Leute, die f\u00fcr Eskalationsbereitschaft werben, als klug und mutig, und diejenigen, die vor einer Eskalationsspirale warnen, als t\u00f6richt und feige bezeichnet werden.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Es ist fatal, wenn W\u00f6rter wie Kompromiss, Waffenstillstand und Friedensverhandlungen als Sympathiekundgebungen f\u00fcr Putin gelten und so ausgesprochen werden, als w\u00e4ren sie vergiftet.<\/strong><\/em><br \/>\nVerhandeln komme, so hei\u00dft es von den Gegnern des Manifests f\u00fcr den Frieden, schon deswegen nicht in Betracht, weil es keine Verhandlungsbereitschaft der Kriegsparteien gebe. Das ist gef\u00e4hrlicher Fatalismus. Man kann und soll Verhandlungsbereitschaft auch herbeiverhandeln. Dieser Plan ist viel aussichtsreicher als der Plan, Frieden herbeizubomben.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.2.2023 von Heribert Prantl bitte lesen in<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/sendungen\/kommentare\/Kommentar-Manifest-fuer-den-Frieden-ist-weder-naiv-noch-unmoralisch,manifestfuerdenfrieden100.html\">https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/sendungen\/kommentare\/Kommentar-Manifest-fuer-den-Frieden-ist-weder-naiv-noch-unmoralisch,manifestfuerdenfrieden100.html<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(7) 50.000 kamen trotz Schnee auf die Demo am 25.2.2023<\/strong><br \/>\n+++ Danke f\u00fcr Euro zahlreiche Teilnahme +++ Nach ersten Sch\u00e4tzungen waren wir 50.000 Friedensbewegte +++<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.2.2023 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/aufstand-fuer-frieden.de\/Live\">https:\/\/aufstand-fuer-frieden.de\/Live<\/a><br \/>\n.<br \/>\nLive Friedensdemo 25.2.2023 in Berlin 14.00 bis 18.45 Uhr:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/y-WfWE7Kck8\">https:\/\/youtu.be\/y-WfWE7Kck8<\/a><br \/>\nDigitaler Chronist: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/ZfKx9vOFlPw\">https:\/\/youtu.be\/ZfKx9vOFlPw<\/a><br \/>\nKlardenken TV: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Za80iufEtVY\">https:\/\/youtu.be\/Za80iufEtVY<\/a><br \/>\nEhrenfrat TV: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/scwvx7sQRm0\">https:\/\/youtu.be\/scwvx7sQRm0<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/volksbewegung.wordpress.com\/\">https:\/\/volksbewegung.wordpress.com\/<\/a><\/p>\n<p>Jeffrey Sachs am 25.2.2023 in Berlin &#8211; Rede mit deutschen Untertiteln:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/1tZKTVGKKAE\">https:\/\/youtu.be\/1tZKTVGKKAE<\/a> (ab 19:50)<\/p>\n<p><strong>Rede von Alice Schwarzer &#8222;DAS STERBEN MUSS EIN ENDE HABEN!&#8220;<\/strong><br \/>\nHier die Rede von Alice Schwarzer auf der Kundgebung \u201eAufstand f\u00fcr Frieden\u201c, bei der am 25. Februar zwischen 30.000 und 50.000 Menschen am Brandenburger Tor gegen eine Eskalation des Ukraine-Krieges und f\u00fcr Verhandlungen demonstrierten.<br \/>\n25,2,2023, <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/alice-schwarzer-rede-340161\">https:\/\/www.emma.de\/artikel\/alice-schwarzer-rede-340161<\/a><\/p>\n<p>Baerbock weg!:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/twitter.com\/i\/status\/1629496968308244482\">https:\/\/twitter.com\/i\/status\/1629496968308244482<\/a><\/p>\n<p><strong>Hier die Originalreden: Zehntausende bei Sahra Wagenknechts Friedensbewegung vor dem Brandenburger Tor<\/strong><br \/>\n&#8230; Reden von Erich Vad und Sahra Wagenknecht im Wortlaut &#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.2.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/hier-die-originalreden-zehntausende-bei-sahra-wagenknechts-friedensbewegung-vor-dem-brandenburger-tor\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/hier-die-originalreden-zehntausende-bei-sahra-wagenknechts-friedensbewegung-vor-dem-brandenburger-tor<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u201eAufstand f\u00fcr Frieden\u201c: Fast 50.000 Menschen bei Schwarzer und Wagenknecht<\/strong><br \/>\n\u201eWir sind dem Atomtod so nah wie nie zuvor\u201c, sagte Alice Schwarzer am Sonnabend vor dem Brandenburger Tor. Zehntausende applaudierten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nBesorgte Stimmen rechneten beim \u201eAufstand f\u00fcr den Frieden\u201c mit einem Aufeinandertreffen extremistischer Gruppierungen von rechts und links, da das Manifest bei beiden Str\u00f6mungen Anklang gefunden hatte. \u201eAufstand f\u00fcr den Frieden\u201c bat im Voraus, auf das Mitbringen von Partei- und Nationalfahnen jeder Art zu verzichten. Besonders rechtsextreme Flaggen, Embleme und Symbole h\u00e4tten auf der Kundgebung keinen Platz.<br \/>\nDie Polizei rechnete mit 10.000 Teilnehmern, am Ende wurden es nach Aussage der Berliner Polizeisprecherin Anja Dierschke kurz nach der Demo rund 13.000, weit entfernt von den <em><strong>50.000 Menschen, die der Veranstalter verk\u00fcndet hatte. Nach Informationen der Berliner Zeitung sind jedoch die Veranstalterangaben korrekt.<\/strong><\/em><br \/>\nIm Gegensatz zum gestrigen Tag, an dem auch das Brandenburger Tor in den Farben der ukrainischen Flagge angestrahlt worden ist, ist keine ukrainische Flagge im Wind zu sehen, entgegen der urspr\u00fcnglichen Bef\u00fcrchtungen aber auch keine rechtsextremen Banner oder das Z-Symbol der Bef\u00fcrworter des russischen Angriffs. Auf den Plakaten steht \u201eNot our war\u201c oder \u201eKeine Waffen an die Ukraine, Diplomatie sofort\u201c. In Redepausen rufen die Menschen \u201eKeine Waffen, Frieden schaffen\u201c.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.2.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berlin-kundgebung-ukraine-krieg-brandenburger-tor-aufstand-fuer-frieden-mehr-als-50000-menschen-bei-alice-schwarzer-und-sahra-wagenknecht-li.321688\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berlin-kundgebung-ukraine-krieg-brandenburger-tor-aufstand-fuer-frieden-mehr-als-50000-menschen-bei-alice-schwarzer-und-sahra-wagenknecht-li.321688<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(8) Diffamieren, diskreditieren, desavouieren: Mit diesen Waffen schl\u00e4gt der Medien-Mainstream hilflos um sich, weil die Argumente gegen die Berliner Friedens-Demo fehlen<\/strong><br \/>\nIn Berlin sind mindestens 50.000 Menschen zusammengekommen und haben verlangt, dass das Leiden der Ukrainer beendet wird. Sie fordern einen Waffenstillstand.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDas J\u00fcdische Forum steht nicht allein. Der gesamte polit-mediale Komplex war sich einig, dass sich die Friedensfreunde nicht von den \u00abRechten\u00bb abgegrenzt h\u00e4tten. Der Beweis? AfD-Chef Tino Chrupalla hatte das \u00abManifest f\u00fcr Frieden\u00bb unterzeichnet. Einer von \u2013 bitte festhalten \u2013 660 000. Das macht ihn dann wohl so giftig wie Polonium, von dem ein Gramm zehn Millionen Menschen t\u00f6ten kann.<br \/>\nDiffamieren, diskreditieren, desavouieren \u2013 mit diesen Waffen schl\u00e4gt hilflos um sich, wer keine Argumente hat.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.2.2023 von Wolfgang Koydl bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/weltwoche.ch\/daily\/diffamieren-diskreditieren-desavouieren-mit-diesen-waffen-schlaegt-der-medien-mainstream-hilflos-um-sich-weil-die-argumente-gegen-die-berliner-friedens-demo-fehlen\">https:\/\/weltwoche.ch\/daily\/diffamieren-diskreditieren-desavouieren-mit-diesen-waffen-schlaegt-der-medien-mainstream-hilflos-um-sich-weil-die-argumente-gegen-die-berliner-friedens-demo-fehlen<\/a>\/<br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(9) Solidarit\u00e4t mit Sahra Wagenknecht &#8211; lager\u00fcbergreifend<\/strong><br \/>\nDas mediale Trommelfeuer auf Sahra Wagenknecht und #aufstandfuerfrieden schwillt an. (Wagenknecht als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/lumpenpazifist-friedensschwurbler\/\">Friedensschwurblerin<\/a>). Manche Mitunterzeichner wenden sich gar ab. Sie verlieren den Mut angesichts der \u00fcblichen, absehbaren Vorw\u00fcrfe. Es gibt obendrein bereits eine natotreue Gegenpetition zu &#8222;Manifest f\u00fcr Frieden&#8220;.<br \/>\nWagenknechts und Schwarzers Erstunterzeichner, oft mainstreamnah, die in vielen F\u00e4llen bei Corona v\u00f6llig unkritisch waren, erfahren nun dasselbe was so viele erfahren haben, die in den letzten Jahren den Mund auf gemacht haben.<br \/>\nDas mag f\u00fcr die Leute jetzt eine schwierige Erfahrung sein, aber es wird ihren Blick auf die Leitmedien, deren Macht und Arbeitsweise, nachhaltig \u00e4ndern. Das aktuelle Eindreschen auf Wagenknecht schadet weniger ihr, als dem Ansehen der Leitmedien und ihrer Akteure. Sie ist beliebt, ihre Positionen popul\u00e4r, man vertraut ihr.<\/p>\n<p>Wagenknecht steht inzwischen fest zum lager\u00fcbergreifenden Ansatz und es ist nicht mehr in Sicht, dass sie ihn aufgibt. Je mehr Menschen das honorieren und auf ihre Kundgebung gehen, desto besser. Ich bin der felsenfesten \u00dcberzeugung, dass das Ende von Teile und Herrsche der Weg zu mehr Freiheit, zu einem demokratischen Deutschland und gar einer besseren Welt ist. Je mehr es zur Norm wird, dass wir uns lager\u00fcbergreifend und themenbezogen zusammenfinden, desto schwerer wird es f\u00fcr die Oligarchie zu Herrschen.<br \/>\nWagenknecht bringt diesen Ansatz nun in eine v\u00f6llig neue Breite. In eine andere Dimension. Manche Stimmen halten sie f\u00fcr kontrolliert. Sollte es so sein, haben die Akteure im Hintergrund eher nicht bedacht wie dynamisch und unvorhersehbar kollektives Handeln ist. Sie werden sich noch wundern. Es sei denn, die Telegramblase verschlie\u00dft sich ihr und isoliert sich in einem Streben nach ideologischer Reinheit, in welchem Menschen abgelehnt werden, weil sie nicht mit uns gegen die Pandemiepolitik protestiert haben. Das w\u00fcrde dem Gegner in die H\u00e4nde spielen. Es w\u00e4re ein erneutes Mitspielen bei Teile und Herrsche. Spielen wir doch lieber: Vereinigt euch!<br \/>\nMelchior Ibing &#8211; Koordinator von MachtFrieden!<br \/>\n5.3.2023, <a href=\"https:\/\/t.me\/machtfrieden\">https:\/\/t.me\/machtfrieden<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.macht-frieden.org\">https:\/\/www.macht-frieden.org<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(10) Ukraine-Krieg: Warum wir den &#8222;Aufstand f\u00fcr den Frieden&#8220; brauchen<\/strong><br \/>\nHier habe ich mich kritisch mit dem herrschenden Narrativ \u00fcber diesen Krieg auseinandergesetzt, dem wir Tag f\u00fcr Tag \u00fcber unsere Leitmedien ausgesetzt sind. Das lautet etwa so:<br \/>\nIm Februar letzten Jahres hat der b\u00f6se Putin hinterh\u00e4ltig und unprovoziert die friedliche Ukraine \u00fcberfallen, weil er sie erobern und wieder das alte sowjetische Imperium errichten will. Dem treten wir, die Guten, die USA und die Nato-Staaten, entschieden entgegen, indem wir die Ukraine mit immer mehr schweren Waffen unterst\u00fctzen und gegen Russland weitere einschneidende Sanktionen verh\u00e4ngen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMearsheimer sagt, das Ziel der USA sei, ein weiteres antirussisches Bollwerk an den russischen Grenzen zu errichten, um Russland als rivalisierende Gro\u00dfmacht zu schw\u00e4chen oder ganz auszuschalten. In Russland dagegen werde das Umsetzen dieses Ziels als eine existenzielle Bedrohung wahrgenommen, die die russische F\u00fchrung nicht hinnehmen will.<br \/>\nDeshalb tragen die Vereinigten Staaten nach seiner Auffassung und auch der anderer herausragender US-Wissenschaftler, wie etwa dem US-Star-\u00d6konomen Jeffrey Sachs, ebenfalls einen ganz wesentlichen Teil der Verantwortung f\u00fcr diesen m\u00f6rderischen Krieg in der Ukraine, der dort nach dem russischen Angriff im Februar 2022 seit fast 12 Monaten tobt und jeden Tag droht, zu einem noch gr\u00f6\u00dferen Krieg bis hin zu einem Atomkrieg zu eskalieren.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.3.2023 von Klaus-Dieter Kolenda bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Warum-wir-den-Aufstand-fuer-den-Frieden-brauchen-7533383.html\">https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Warum-wir-den-Aufstand-fuer-den-Frieden-brauchen-7533383.html<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(11) 850.000 Unterschriften!<\/strong><br \/>\nVom 10. Februar bis heute haben 850.000 B\u00fcrgerInnen das von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht initiierte \u201e<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/friedensdemo-5-8-2023-in-berlin\/\">Manifest f\u00fcr Frieden<\/a>\u201c unterzeichnet. Zusammen mit dem \u201eOffenen Brief\u201c vom 29. April 2022 an Bundeskanzler Olaf Scholz sind es inzwischen schon 900.000 Unterschriften. Doch der Kanzler h\u00e4lt es noch nicht einmal f\u00fcr n\u00f6tig, zu antworten.<br \/>\nDas T\u00f6ten in der Ukraine auf allen Seiten geht derweil munter weiter. Und die Verwandlung der Ukraine in verbranntes Land ebenso. Um die 300.000 Toten sollen es mittlerweile sein \u2013 die genauen Zahlen erfahren wir nicht. Eine ganze Generation junger M\u00e4nner wird nicht mehr da sein. Nun wurde auch noch der Weg f\u00fcr die international ge\u00e4chtete Streumunition freigemacht. Und jetzt debattieren PolitikerInnen der Ampel allen Ernstes \u00fcber die Lieferung von Marschflugk\u00f6rpern und Langstreckenraketen. Wo aber bleiben die diplomatischen Initiativen, um dem Grauen ein Ende zu machen? Verhandlungen \u00fcber Waffenstillstand und Friedenspl\u00e4ne? Und warum spielt das Manifest in den Leitmedien keine Rolle mehr? Der Journalist Helmut Scheben hat eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr (siehe auch hier unter &#8222;Einseitigkeit&#8220;):<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/so-verlor-ich-den-glauben-die-etablierten-medien-340467\">https:\/\/www.emma.de\/artikel\/so-verlor-ich-den-glauben-die-etablierten-medien-340467<\/a><\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 3.8.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden\/u\/31795670\">https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden\/u\/31795670<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommt alle am 25. 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