{"id":109107,"date":"2023-01-28T19:52:30","date_gmt":"2023-01-28T18:52:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=109107"},"modified":"2023-01-29T13:33:06","modified_gmt":"2023-01-29T12:33:06","slug":"respekt-autoritaet-in-der-schule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/respekt-autoritaet-in-der-schule\/","title":{"rendered":"Respekt Autorit\u00e4t in der Schule"},"content":{"rendered":"<p>Alle Bereiche unseres <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/\">Schulwesens<\/a> sind in einem miserablen Zustand &#8211; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulklasse\/\">Schule<\/a> selbst, Lernende und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/\">Lehrerschaft<\/a>. Sch\u00fcler wie Eltern &#8211; vor allem die von Prinzessinnen und Paschas &#8211; m\u00fcssen der Schule mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/respekt\/\">Respekt<\/a> entgegenbringen. Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">Schulen<\/a> brauchen wieder Autorit\u00e4t, um in einem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulfrieden\/\">geordneten Schulalltag<\/a> ihrem Bildungsauftrag zu erf\u00fcllen.<!--more--><br \/>\n.<br \/>\nDer Lehrermangel nimmt stetig zu (2). Versuche, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/\">ukrainische<\/a> Lehrer in F\u00e4chern wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/mathematik\/\">Mathematik<\/a> und Naturwissenschaften, in denen es nicht so sehr auf Deutschkenntnisse ankommt, als Seiteneinsteiger f\u00fcr die Schule zu gewinnen, scheitern, da die mit der unterrichtlichen Disziplinlosigkeit und Unruhe hierzulande nicht klar kommen. Denn sie sind ein streng diszipliniertes und leistungsorientiertes Schulsystem gewohnt. Zudem sind sie &#8211; wie inzwischen viele Europ\u00e4er &#8211; besser gebildet und einen anspruchsvolleren Lehr-\/Lernproze\u00df gew\u00f6hnt. Sie sind sich zu schade, um als studierter P\u00e4dagoge die meiste Zeit als Moderator, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-gewalt\/\">Streitschlichter<\/a>, Animator und &#8222;Jetz seid mal bitte ruhig&#8220;-Rufer zu vergeuden. Neben Lehrkr\u00e4ften aus der Ukraine scheitern auch solche aus <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/polen\/\">Polen<\/a> oftmals am innerschulischen Chaos.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsmisere\/\">schulische Misere<\/a> hat die Politik zu verantworten: Absenkung der Leistungsanforderungen, sozio-kulturelle Konflikte durch Migration, Reformenwirrwar, Corona, &#8230;. Vor lauter <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/buerokratie\/\">B\u00fcrokratie<\/a> (Berichtswesen, Lehrplannovellierung, Methodenexperimente, Konferenzen), Elterngespr\u00e4che und Durcheinander im Unterricht haben Lehrer immer weniger Zeit f\u00fcr ihre Kernaufgabe &#8211; dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/lernen\/\">Lernen<\/a>: also dem Lesen, Schreiben, Rechnen und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/sprache\/\">Sprechen<\/a>.<\/p>\n<p>Die Diskussion um die Mi\u00dfst\u00e4nde im Schulwesen wird erschwert durch den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/tabu\/\">Elefanten<\/a>, den alle sehen, aber niemand anzusprechen wagt: Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-migration\/\">Migration<\/a> in gro\u00dfer Zahl und aus bildungsfernen Milieus mit Lernunf\u00e4higkeit bzw. Lernunwilligkeit. Auch in den Empfehlungen zum Umgang mit dem akuten Lehrkr\u00e4ftemangel der St\u00e4ndigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz trampelt der Elefant unbemerkt herum. Anders der Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, der eine Migrantenquote in den Schulklassen fordert, da ab einem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gute-und-boese-35-quoten\/\">Anteil von 35 Prozent<\/a> von Kindern mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migrationshintergrund\/\">Migrationshintergrund<\/a> in einer Klasse &#8222;die Leistungen \u00fcberproportional abnehmen&#8220;.<\/p>\n<p>Die Folgen sind seit Jahren sichtbar: Immer mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/\">Lehrer<\/a> k\u00fcndigen, gehen vorzeitig in den Ruhestand, reduzieren ihr Deputat, wechseln zu Privatschulen bzw. treten ihrer Lehrerstelle nach erfolgreichem P\u00e4dagogikstudium erst gar nicht an. Der an sich erf\u00fcllende und fr\u00fcher so attraktive und begehrte Lehrerberuf ist duch Mangel an Disziplin und Respekt im Unterricht und im au\u00dferunterichtlichen Umfeld ins Zwielicht geraten.<br \/>\nImmer weniger junge Menschen studieren &#8222;auf Lehramt&#8220;, sondern Sozialarbeit, Psychologie, Sozialp\u00e4dagogik, Logop\u00e4die usw., um dann nicht mehr direkt im Schulunterricht, sondern sozusagen &#8222;in der Metaebene&#8220; mit Kindern zu arbeiten.<\/p>\n<p>Es sind die kleinen, in Deutschland als altmodisch verp\u00f6nten Kleinigkeiten bzw. Rituale, die erfolgreiches und freudiges Lernen erm\u00f6glichen, und die ich bei so vielen Besuchen im Ausland als Positivum erlebe: Die Sch\u00fcler stehen auf, wenn der Lehrer die Klassenzimmer betritt. Zeremoniell bei Beginn und Ende des Unterrichts. St\u00f6rer kommen vor die T\u00fcre. Man &#8222;streckt&#8220;, bevor man dran kommt. Nur jeweils einer spricht. Sitzordnung wird eingehalten. M\u00fctzen vom Kopf.<\/p>\n<p>Es ist ein allgemeines Problem: Der Arzt hat immer weniger Zeit f\u00fcr den Patienten. Der Landwirt hat immer weniger Zeit f\u00fcr Acker und Tier. Der Lehrer hat immer weniger Zeit f\u00fcr die Lernenden. Gleichzeitig f\u00fchlen immer mehr Nicht-Mediziner, Nicht-Bauern und Nicht-Lehrer als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/experten\/\">Experten<\/a> berufen, vorzuschreiben, &#8222;wie es geht&#8220; &#8211; irgendeiner <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/moral2015\/moralismus\/\">Moral<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ideologie\/\">Ideologie<\/a> gem\u00e4\u00df nat\u00fcrlich. Eine ukrainische Lehrerin sagte mir &#8222;Mit diesem Durcheinander in der Schulklasse kann ich nicht.&#8220; Eine klare ehrliche und klare Aussage. Es ist im Grunde ganz einfach.<br \/>\n28.1.2023)<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Respekt Autorit\u00e4t in der Schule&#8220;<br \/>\n===========================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) bis (3)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Studie: Bildungswesen im freien Fall<\/strong><br \/>\n<strong>Schule braucht wieder Autorit\u00e4t<\/strong><br \/>\nSeit Jahren wird am deutschen Schulwesen herumdiagnostiziert. K\u00fcrzlich hat auch die Bosch-Stiftung gar nicht so neue Befunde aufgelegt: Danach fehlt es an Lehrern; die Sch\u00fcler fallen zur\u00fcck, nicht nur wegen Corona; und die Schulen sind mit immer mehr Migrantenkindern \u00fcberfordert. Wir wissen es seit langem, aber die Gr\u00fcnde und Folgen kritisch zu benennen ist politisch nicht opportun. Ab einem Anteil von 20 Prozent Migrantenanteil leidet das Lernniveau einer Klasse, die Leistungen sanken aufgrund eines um sich greifenden Abitur-Vollkasko-Wahns \u2013 einhergehend mit abgesenkten Anspr\u00fcchen. Die Autorit\u00e4t der Schule wurde unterminiert, weil in immer mehr Klassen Paschas und Prinzessinnen respektive deren Eltern \u2013 mit und ohne Migrationshintergrund \u2013 den Ton angeben.<br \/>\nZig Schulminister der 16 deutschen L\u00e4nder versagen hier seit Jahr und Tag. Von den ewig-morgigen Bildungs-\u201eWissenschaftlern\u201c wollen wir gar nicht erst reden. Klar: Es fehlen Zigtausende an Lehrern. Aber noch mehr fehlt es an der Achtung der Autorit\u00e4t von Schule. Wenn Eltern- und Sch\u00fclerschaft nicht endlich in G\u00e4nze die Schule wieder ernst nehmen, hilft vielleicht nur noch, was dereinst der bis 2015 amtierende Bezirksb\u00fcrgermeister von Neuk\u00f6lln, Heinz Buschkowsky (SPD), gefordert hat: \u201eKommt das Kind nicht in die Schule, kommt das Kindergeld nicht aufs Konto.\u201c Wir erweitern den Satz: \u201eNimmt das Kind Schule nicht ernst, &#8230;\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.1.2023 von Josef Kraus bitte lesen in der JF 5\/23, Seite 2<\/p>\n<p><em>Josef Kraus war bis 2017 Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbandes.<\/em><br \/>\n<em>Jahrgang 1949 in Kipfenberg\/Kreis Eichst\u00e4tt (Bayern); Gymnasiallehrer (F\u00e4cher Deutsch und Sport) und Diplom-Psychologe, von Februar 1995 bis Juli 2015 Oberstudiendirektor am Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium in Vilsbiburg, Landkreis Landshut; von 1987 bis Juni 2017 Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbandes (DL). Seit 1974 verheiratet (immer mit derselben), ein Sohn, zwei Enkel.<\/em><br \/>\n<em>Inkompetenz statt Bildung? (17.8.2020)<\/em><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(2) Lehrermangel gef\u00e4hrdet den Bildungsstandort Deutschland<\/strong><br \/>\nDie Kultusministerkonferenz (KMK) hat einen Ma\u00dfnahmenkatalog gegen den akuten Lehrermangel vorgelegt. Es ist nur Flickwerk und alles andere als eine langfristige Strategie. Au\u00dferdem kommt die KMK einmal mehr zu sp\u00e4t.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEine bestimmte Ma\u00dfnahme indes d\u00fcrfte kurzfristig den gr\u00f6\u00dften Effekt haben. Die KMK wagt sich hier nur mit spitzen Fingern heran, weil sie den Aufschrei der Lehrerschaft bef\u00fcrchtet. Die KMK nennt es \u201eFlexibilisierung der Klassengr\u00f6\u00dfen an weiterf\u00fchrenden Schulen\u201c. Ja, aber warum nicht in allen Jahrgangsstufen? Klassen sollten schon auch \u00fcber 25 oder 30 Sch\u00fcler gro\u00df sein d\u00fcrfen. Vor 30 Jahren gab es 35- und 40-k\u00f6pfige Klassen. Das ist nicht so lange her. Klar, die Sch\u00fclerschaft heutzutage ist schwieriger, unkonzentrierter, chaotischer geworden. Aber wir wissen auch, dass gro\u00dfe Klassen bei Leistungstests nicht schlechter abschneiden.<\/p>\n<p>Damit gr\u00f6\u00dfere Klassen \u201efunktionieren\u201c k\u00f6nnen, muss aber ein Zweifaches geschehen: Die Unterrichtsmethodik muss sich entgegen allen hochger\u00fchmten \u201eselbstbestimmten\u201c Lernformen wieder mehr auf das besinnen, was einen effektiven Unterricht ausmacht \u2013 ein straff von der Lehrkraft gef\u00fchrter und in hohem Ma\u00dfe aktivierender Unterricht. Und zweitens: Schule und Lehrer m\u00fcssen wieder als Autorit\u00e4ten gelten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.1.2023 von Josef Kraus bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/josef-kraus-lernen-und-bildung\/lehrermangel-gefaehrdet-bildungsstandort-deutschland\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/josef-kraus-lernen-und-bildung\/lehrermangel-gefaehrdet-bildungsstandort-deutschland\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nEin Bekannter von mir hat vor einigen Jahren den Lehrerberuf nach Studium und Referendariat begonnen. An seiner Ausbildungsst\u00e4tte w\u00e4hrend des Referendariats bildete er mit 5 weiteren Anw\u00e4rtern eine Lerngruppe. Gut die H\u00e4lfte hatten ein Hochschuldiplom in den unterschiedlichsten Ausrichtungen (Vom Orchestermusiker bis zum Geologen). Sie waren Quereinsteiger. Alle haben die Ausbildung motiviert und mit Bestnoten absolviert und den Beruf mit Begeisterung begonnen*. Schon nach 2 Jahren hatten 4 von 5 die Festanstellung beim Senat gek\u00fcndigt. \u201eF\u00fcr kein Geld der Welt\u201c, war der Tenor. \u201c Nie wieder!\u201c<br \/>\nMein Bekannter hat l\u00e4nger durchgehalten; er ist jetzt &gt;50% schwerbesch\u00e4digt (vorher topfit). Hatte mehrfach H\u00f6rst\u00fcrze, dauerhaften Tinnitus und noch Gravierenderes.<br \/>\n*Schulen in Berlin, sog. Migrantenquote ( eigentlich oft xte Gen.) bei mindestens 90%; verschiedene Bezirke. Klassengr\u00f6\u00dfe im Schnitt 20+x, viele Inklusions-u. Integrationskinder sowie nicht wenige mit emotional-sozialem Status und einem t\u00e4glich bunten Feuerwerk originellen Verhaltens.<br \/>\n29.1.2023, D.M.<\/p>\n<p>Auch die KMK wagt es nicht eine der Hauptursachen f\u00fcr den Lehrkr\u00e4ftemangel zu nennen: die massive Zuwanderung seit 2015.<br \/>\nGr\u00f6\u00dfere Klassen sind sicherlich hilfreich, dann m\u00fcssen Lehrkr\u00e4fte wieder fokussiert Lehrstoff vermitteln und k\u00f6nnen sich nicht mit einem nie erteilten Erziehungsauftrag verlustieren. M\u00f6glicherweise hat es auch noch einen positiven Effekt, wenn die Sch\u00fclerInnen begreifen, dass es in erster Linie an ihnen selbst liegt. Aber dann muss die Gesellschaft erst wieder lernen, dass nicht alle durchs Abi und Studium gepampert werden k\u00f6nnen, dass es Verlierer gibt.<br \/>\n29.1.2023, Ell<\/p>\n<p>Nach drei\u00dfig Jahren Lehrt\u00e4tigkeit kann ich bilanzieren, dass praktisch alle bildungspolitischen Ma\u00dfnahmen zu einer Verschlechterung der Situation \u201evor Ort\u201c gef\u00fchrt haben. So wird es weitergehen, wohl bis zum bitteren Ende, denn eine Wiederbelebung der Autorit\u00e4t von Lehrkr\u00e4ften mit sch\u00fcleraktivierendem Unterricht ist absolut nicht in Sicht- eher das Gegenteil: Beschulung auf dem Niveau des kleinsten gemeinsamen Nenners und Betreuung von riesigen, heterogenenen Gruppen, damit irgendeine Statistik stimmt, die politisch vorteilhaft pr\u00e4sentiert werden kann. Allerdings br\u00f6ckelt die Fassade jetzt ganz gewaltig.<br \/>\n29.1.2023.Pl:<\/p>\n<p>Ihrer Forderung, dass Schule und Lehrer wieder als Autori\u00e4ten gelten m\u00fcssen, stimme ich zu. Allerdings setzt das voraus, dass die Lehrkr\u00e4fte und auch Schulleitungen Autorit\u00e4ten SIND und sich auch so verhalten. Das sehe ich derzeit nicht mehr als gegeben an. Eine kurzfristige L\u00f6sung des Problems wird \u00fcber diese Schiene nicht m\u00f6glich sein. Der schwere Tanker Schule ist in voller Fahrt seit etlichen Jahren in der v\u00f6llig falschen Richtung unterwegs und eine Umkehr ist noch nicht einmal eingeleitet.<br \/>\n29,1,2023, Pro<\/p>\n<p>Der letzte Satz ist der wichtigste. Auf einmal erkennt man, da\u00df Lehrer und Schule wichtig sind? Nun, ich habe es seit Jahrzehnten erlebt, wie Lehrer missachtet, verh\u00f6hnt (faule S\u00e4cke, kann sich noch jemand an den Herrn erinnern, der das von sich gegeben hat?) und von Sch\u00fclern fertig gemacht wurden. Von den Eltern ganz zu schweigen. Ich habe das erlebt und erlitten bis zum Burnout. Schule kann ohne Disziplin, Respekt und Leistung nicht funktionieren. Herr Kraus sagt das dankenswerterweise seit Jahrzehnten. Ich jedenfalls \u00fcberlege ganz genau, ob ich diesen Beruf einem Abiturienten empfehlen kann.<br \/>\n29.1.2023, E.B.<\/p>\n<p>Den Berufswunsch Gymnasial- oder Privatschul-Lehrer kann ich noch verstehen, aber Lehrer inirgendeiner anderen Art Schule werden zu wollen \u2026 da muss man doch hochgradig masochistisch veranlagt sein. In Zukunft noch viel mehr, wenn das einschl\u00e4gige Klientel sowieso schon wei\u00df, dass es B\u00fcrgergeld + Schwarzarbeit beim Cousin wird.<br \/>\n29.1.2023, Nik<\/p>\n<p>F\u00fcr jeden, den die Bildungspolitik der vergangenen Jahrzehnte nur halbwegs tangierte, ist offenkundig: Die Kultusministerkonferenz ist Teil des Problems, nicht Teil der L\u00f6sung.<br \/>\nMit anderen Worten: <em><strong>\u201eProbleme lassen sich niemals mit derselben Denkweise l\u00f6sen, durch die sie entstanden sind.\u201c<\/strong> <\/em>\u2013 Albert Einstein<br \/>\nEs scheint, als artikuliere sich hier ein gesellschaftliches Paradoxon, nach der sich der in den letzten Dekaden enorm ausgeweitete, theoretische Wissenszugriffs \u2013 Internet, Wissensgesellschaft \u2013 in praxi in einer individuellen Wissensreduktion niederschl\u00e4gt.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend der Universalgelehrte ausstarb, werden Menschen, die noch substantielles Wissen besitzen, gesellschaftlich diskriminiert \u2013 stellvertretend Sucharit Bhakdi, Stefan W. Hockertz, Roland Wiesendanger.<br \/>\nAuch der Verfasser dieser Zeilen wei\u00df keine (praktikable) L\u00f6sung.<br \/>\nEs deucht, als ginge die Menschheit, zumindest die des \u201eWestens\u201c, dunklen Zeiten entgegen.<br \/>\n29.1.2023, R.G.<\/p>\n<p>Wer will das machen?<br \/>\nIch habe Lehramt Hauptschule (an-) studiert, dazu geh\u00f6ren ein paar Praktika in Schulen, was ich da erlebt habe\u2026. Diese Arbeit kann machen, wer will, jedenfalls ohne mich. Ich habe das Studium abgebrochen und anderweitig Arbeit gefunden.<br \/>\n29.1.2023, M.M.<\/p>\n<p>Es ist wirklich schade.<br \/>\nAber leider muss der Lerhrer das ausbaden, was in den Familien schief l\u00e4uft.<br \/>\nKein Lehrer ist daf\u00fcr zust\u00e4ndig, unwilligen Kindern das Lesen beizubringen. Respekt wird zu Hause gelehrt.<br \/>\nTraurig nur, dass wir diese Familien \u201eintegrieren\u201c m\u00fcssen. Wozu? Ich kenne keine Gesellschaft, wo Respektlosigkeit akzeptiert wird. Insbesondere islamische Welt ist voll von Respektvorschriften.<br \/>\nWarum es ein Problem darstellt, einige unserer Respektroutinen einzubauen? Wer wei\u00df. Jedenfalls, ist es nicht unser Job, ihnen irgendeine Zukunft zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nBildungstechnisch kann ein Migrant-Asylant in DE aus dem Vollen sch\u00f6pfen, selbst Medizinstudium ist umsonst. Man muss nur die \u00c4rmel hochkrempeln. Einige schaffen das.<br \/>\nDer Rest ist nur Balast. Es ist Ressourcenverschwendung, Kinder auszubilden, deren Familien ihnen kein Respekt vor Bildung und Lehrern beibringen.<br \/>\n29.1.2023, I.U.<\/p>\n<p>Danke f\u00fcr diese kluge Analyse. Vielleicht k\u00f6nnte man noch anmerken, dass gr\u00f6\u00dfere Klassen in der Vergangenheit auch deshalb gut funktionierten, weil die Sch\u00fclerschaft an der jeweiligen Schule homogener war. Maximale Diversit\u00e4t mit bis zu f\u00fcnf Inklusionsbegleitern im Raum schafft ein Chaos, das NDR-Reporterin Anja Reschke in ihrer sehenswerten Doku \u201eLehrer am Limit\u201c bereits 2013 trefflich erfasst hat. Seither ist es noch viel schlimmer geworden, was mich veranlasst hatte, meinen T\u00f6chtern dringend vom Lehrerberuf abzuraten. Quelle:<a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2013\/Lehrer-am-Limit,lehrer297.html\"> https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2013\/Lehrer-am-Limit,lehrer297.html<\/a><br \/>\n29.1.2023, B.G.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Ukrainische Generalkonsulin lehnt Unterricht in Willkommensklassen ab<\/strong><br \/>\nIryna Tybinka fordert von der Kultusministerkonferenz, dass man die ukrainischen Fl\u00fcchtlingskinder in Deutschland nach dem ukrainischen Lehrplan unterrichtet.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nTybinka forderte, dass die ukrainischen Sch\u00fcler in Deutschland nach dem ukrainischen Lehrplan beschult werden, dass man f\u00fcr sie eigene Institutionen schaffe, im Grunde eine Art Paralleluniversum. Daf\u00fcr nannte sie vier Gr\u00fcnde: \u201e1. Es geht nur um einen vor\u00fcbergehenden Aufenthalt. 2. Die Kinder brauchen Kontinuit\u00e4t beim Bildungsprozess. 3. Die nationale Identit\u00e4t muss erhalten bleiben. 4. Zus\u00e4tzlicher psychischer Druck muss vermieden werden.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nTybinka, die ukrainische Generalkonsulin, lehnt die Willkommensklassen vehement ab: F\u00fcr ukrainische Kinder w\u00fcrden sie \u201eeine Wand des Unverst\u00e4ndnisses, das Gef\u00fchl der Minderwertigkeit und des geringen sozialen Schutzes bedeuten\u201c, sagte sie auf der KMK-Sitzung in L\u00fcbeck.<br \/>\n&#8230; Alles vom16.3.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/lernen-arbeiten\/ukrainische-generalkonsulin-lehnt-unterricht-in-willkommensklassen-ab-li.217240\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/lernen-arbeiten\/ukrainische-generalkonsulin-lehnt-unterricht-in-willkommensklassen-ab-li.217240<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle Bereiche unseres Schulwesens sind in einem miserablen Zustand &#8211; Schule selbst, Lernende und Lehrerschaft. 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