{"id":108566,"date":"2023-01-14T08:41:39","date_gmt":"2023-01-14T07:41:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=108566"},"modified":"2023-01-16T15:26:53","modified_gmt":"2023-01-16T14:26:53","slug":"wohnungsnot-und-ihr-elefant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wohnungsnot-und-ihr-elefant\/","title":{"rendered":"Wohnungsnot und ihr Elefant"},"content":{"rendered":"<p>Wir ben\u00f6tigen dringend <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/duale-bildung\/facharbeiter\/\">Fachkr\u00e4fte<\/a>, die qualifiziert sind f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/\">steuerpflichtige<\/a> Erwerbst\u00e4tigkeit &#8211; zum Betonieren auf der Baustelle, zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/pflege\/\">Pflege<\/a> im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/klinik\/\">Krankenhau<\/a>s, zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/science\/programmieren\/\">Programmieren<\/a> beim IT-Startup usw. Die Fachkraft (und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">genderm\u00e4\u00dfig<\/a> wohl auch der Fachkr\u00e4fter?) will aber einfach immer weniger zu uns nach Deutschland kommen.<!--more--> Warum? Der IG Bau-Chef sagts klipp und klar (siehe (1) unten):<br \/>\n<em>\u201eKeiner wird kommen,<br \/>\nwenn er hier nicht<br \/>\noder nur zu horrend hohen Mieten<br \/>\nwohnen kann.\u201c<\/em><br \/>\nEs herrscht Wohnungsnot hierzulande. Wir haben <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungsmangel\/\">Wohnungsmangel<\/a>. Will man ihn beseitigen, dann mu\u00df man die Ursachen benennen. Also:<\/p>\n<p>1) Es wird <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wohnungsbau-statt-enteignung\/\">zu wenig gebaut<\/a>. Der soziale Wohnungsbau wird vom Staat vernachl\u00e4ssigt (gerade mal 20.000 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/sozialwohnung\/\">Sozialwohnungen<\/a> im vergangenen Jahr). Und private Bau-Investoren halten ihr Kapital zur\u00fcck bzw. gehen ins Ausland angesichts von B\u00fcrokratie, Energie-Reglementierungen, Vorschriften, Klimaabgaben sowie Mietpreisdeckeln.<br \/>\n2) Legale <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration2021\/\">Migration<\/a>: Kriegsfl\u00fcchtlinge (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/\">Ukraine<\/a>) und Asylberechtigte brauchen Wohnraum. Da der Staat zur Unterbringung verpflichtet ist, treibt er &#8211; bei geringem Wohnraumangebot &#8211; unbeabsichtigt die Mietpreise nach oben.<br \/>\n3) Illegale Migration: Hier steht ein &#8222;Elefant im Raum&#8220;.<br \/>\n.<br \/>\nEin Elefant ist gro\u00df und deshalb nicht zu \u00fcbersehen. Als Metapher bzw. sprachliches Bild weist der &#8222;Elefant im Raum&#8220; auf etwas hin, das alle sehen, aber keiner gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a> aussprechen will, kann oder darf (siehe (2) unten). Ein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/tabu\/\">Tabu<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nDer gr\u00f6\u00dfte &#8222;Elefant im Raum&#8220; ist seit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">2015<\/a> die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">unkontrollierte<\/a> Massenmigration durch illegale Grenz\u00fcbertritte. Dieser Elefant zeigt sich bei einer Vielzahl von Problemen, so zum Beispiel beim Wohnraummangel. Denn dem \u00fcberwiegenden Teil der &#8222;westasiatischen&#8220; (laut Sprachvorschrift des LKA Berlin die &#8222;diffamierungssensible&#8220; und deshalb korrekte Bezeichnung) und afrikanischen Migranten wird das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/\">Asylgesuch<\/a> abgelehnt. Sie erhalten Bleiberecht und beanspruchen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/buergergeld\/\">Sozialhilfe<\/a>. Und sie m\u00fcssen untergebracht werden, in Wohnungen, die es kaum noch oder auch nicht mehr gibt.<br \/>\n.<br \/>\nWie lange kann man diesen &#8222;Elefanten im Raum&#8220; noch ignorieren bzw. unsichtbar in den R\u00e4umen von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/parlament\/\">Bundestag<\/a>, Kanzleramt, Talkshows, Zeitungsredaktionen bzw. im sonstigen \u00f6ffentlichen Raum herumtrampeln lassen? Da sind sich die Soziologen, Konfliktforscher und &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/consent-of-the-governed\/\">Innerer Frieden<\/a>&#8222;-Experten weiterhin uneins.<br \/>\n14.1.2023<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Artikel &#8222;Wohnungsnot und ihr Elefant&#8220;<br \/>\n===========================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) und (2)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Alarmrufe vom Wohnungsmarkt \u2013 und ein Elefant im Raum<\/strong><br \/>\nDas drohende &#8222;Desaster auf dem Wohnungsmarkt&#8220;, vor dem der Mieterbund warnt ist nicht zuletzt eine Konsequenz der Migrationspolitik, die gerne von &#8222;Fachkr\u00e4ften&#8220; redet, aber Armutsmigration bewirkt.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nN\u00e4her an den Kern des Problems \u2013 n\u00e4mlich die Rolle der v\u00f6llig dysfunktionalen Einwanderungspolitik als \u00fcbersehender Elefant im Diskussionsraum \u2013 kommt Harald Schaum, stellvertretender Bundesvorsitzender der IG BAU, der dar\u00fcber klagt, dass ohne verf\u00fcgbare Wohnungen keine Fachkr\u00e4fte k\u00e4men: \u201eKeiner wird kommen, wenn er hier nicht oder nur zu horrend hohen Mieten wohnen kann.\u201c Er bezog sich dabei auf eine aktuelle Studie des Hannoveraner Pestel-Instituts sowie des landeseigenen schleswig-holsteinischen Instituts \u201eArbeitsgemeinschaft f\u00fcr zeitgem\u00e4\u00dfes Bauen\u201c (ARGE). Demnach ist der Wohnungsmangel so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Bundesweit habe das Wohnungsdefizit zum Jahresende 2022 die Gr\u00f6\u00dfe von rund 700.000 Wohnungen erreicht, hei\u00dft es in der Studie: \u201eDies ist mehr als die doppelte Jahresproduktion an Wohnungen.\u201c<br \/>\n&#8230;.<br \/>\n\u201eEin aktuell frei finanziert errichteter Wohnungsbau l\u00e4sst unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten eine Kaltmiete von unter ca. 16,50 Euro nicht mehr zu\u201c, schreiben die Studienautoren. F\u00fcr Zuwanderer mit mittlerem Einkommen ist das ebenso unattraktiv wie f\u00fcr Einheimische. Nur f\u00fcr Armutszuwanderer ist es eher gleichg\u00fcltig, da diese ohnehin zun\u00e4chst auf eine sozialstaatliche Unterbringung angewiesen sind.<br \/>\nAuf dem Immobilien- und Mietmarkt offenbart sich so das Scheitern einer Migrationspolitik, die zwar gerne mit Vokabeln wie \u201eFachkr\u00e4ftestrategie\u201c um sich wirft, aber de facto vor allem den unbeschr\u00e4nkten Zugang f\u00fcr Armutsmigranten unter dem Asyl-Ticket in das soziale Sicherungssystem fortschreibt, aber wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Interessen von Steuerzahlern, ob nun heimische, zugewanderte oder zuwanderungsinteressierte, \u00fcbrig hat.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDas ist der eigentliche Kern des deutschen Wohndesasters, das ein Migrationsdesaster ist: W\u00e4hrend die Regierenden von der die L\u00f6sung des wachsenden \u00f6konomisch-demographischen Problems durch Fachkr\u00e4fte-Zuwanderung versprechen, wird das Land tats\u00e4chlich offensichtlich immer absto\u00dfender f\u00fcr Fachkr\u00e4fte. Die einwandernden k\u00f6nnen die auswandernden l\u00e4ngst nicht ersetzen. Ungebrochen attraktiv ist Deutschland dagegen f\u00fcr Armutsmigranten, die zumindest zu Anfang, oft aber auch langfristig die \u00dcberlastung des Sozialstaates noch versch\u00e4rfen. Und f\u00fcr diese Zuwanderer werden Wohnungen ben\u00f6tigt, die diese selbst zum gr\u00f6\u00dften Teil auf absehbare Zeit nicht selbst finanzieren k\u00f6nnen. Die Zuwanderungswirklichkeit versch\u00e4rft also nur die Probleme, die sie laut dem Wunschdenken der Regierenden l\u00f6sen soll.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.1.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/alarmrufe-vom-wohnungsmarkt-und-ein-elefant-im-raum\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/alarmrufe-vom-wohnungsmarkt-und-ein-elefant-im-raum\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nBei uns in der Anlage bekommt man inzwischen als Deutscher keine Wohnung mehr. Wenn etwas frei wird, geht alles an Ukrainer, denn f\u00fcr die zahlt das Amt auch Mondpreise, renovieren muss man nicht und die Vermittlung kann man sich auch sparen. Den Einheimischen erkl\u00e4rt man dagegen, es m\u00fcsste doch nicht jeder in der Stadt wohnen.<br \/>\n13.1.2023, Ktg<\/p>\n<p>Fachkr\u00e4fteeinwanderung bringt nur etwas, wenn die eingewanderte Fachkraft einen WEITEREN Bedarf von Fachkr\u00e4ften von unter 1,0 ausl\u00f6st. Die Fachkraft braucht ja Schulen f\u00fcr die Kinder, Krankenh\u00e4user, Wohnungen \u2013 also Infrastruktur. Wenn diese nicht vorhanden ist und erst noch geschaffen werden muss, steigt der Faktor auf gesch\u00e4tzt 3-4. Dann versch\u00e4rft Einwanderung den Fachkr\u00e4ftemangel noch.<br \/>\nPolitik k\u00f6nnte mal \u00fcberlegen, dass die Energiewende, steigende Beamtenzahlen, EU-B\u00fcrokratie, Gendertoiletten, Coronamassnahmen, NGOs, steigender Bedarf an Sicherheitskr\u00e4ften, usw. unproduktive Massnahmen sind, die Arbeitskr\u00e4fte binden und von wirklich produktiven Branchen abziehen.<br \/>\nPolitik will unsere Gesellschaft mit allerlei Ged\u00f6ns bereichern und wundert sich dann, dass sich die Gesellschaft bzw. der Staat so nicht mehr organisieren l\u00e4sst. Meint aber, Zuwanderung k\u00f6nnte das Problem l\u00f6sen. 2006 waren wir 80 Mio und hatten keinen Mangel. Heute sind wir 84 Mio und haben Mangel an alle Ecken. Und meinen, weitere Zuwanderung w\u00fcrde per se das Problem l\u00f6sen.<br \/>\n13.1.2023, Men<\/p>\n<p><strong>Bei uns im Ort ist die Wohnungssuche hoffnungslos<\/strong><br \/>\nEgal, wo etwas frei wird oder mit \u00f6ffentlichen Mitteln fertig gestellt wird: Eine. Familie aus Syrien, Afghanistan oder der Ukraine sitzt schon drin.<br \/>\nDieses Sozialsystem dient nicht mehr den Autochthonen, die es bezahlen, sondern dieses Sozialsystem wird finanziert f\u00fcr die Welt und Asyloptimierer.<br \/>\n13.1.2023, E.F.<\/p>\n<p><strong>16,50 \u20ac Kaltmiete zur Refinanzierung \u2013 das ist die entscheidende Zahl<\/strong><br \/>\nStatt die Anforderungen an den Klimaschutz zumindest bei Mehrfamilienh\u00e4usern zu senken, wird es nurmehr neue Subventionsrunden geben. Damit sind die kleinen Investoren raus, weil nur die Gro\u00dfen den Stab haben, sich durch die Vorschriften zu w\u00fchlen. Das Problem wird sich also weiter versch\u00e4rfen.<br \/>\nGut f\u00fcr die Halter von Bestandsimmobilien. Wenn der Neubau zur\u00fcckgeht, bekommt man vielleicht auch endlich mal wieder einen Handwerker.<br \/>\n13.1.2023, Mal<\/p>\n<p><strong>Westasiatische Neurochirurgen und Nuklearphysiker?<\/strong><br \/>\nWenn hier von 76% Akademikern unter den Ausgewanderten geschrieben wird, so sind darunter wohl sehr wenige Politikwissenschaftler und Fachleute auf dem Gebiet der neueren amerikanischen Literatur. Wohl eher Mediziner und Angeh\u00f6rige der MINT-Berufe. Und unter den \u201erestlichen\u201c 24% auch eher Elektriker, \u201eGas-, Wasser-, Schei\u2026\u201c Installateure und Vertreter anderer auch im benachbarten Ausland dringend gesuchter Fachkr\u00e4fte. Deren Bedarf an westasiatischen Neurochirurgen und Nuklearphysikern ist weitgehend gestillt, weshalb die gerne nach Deutschland weitergeleitet werden.<br \/>\n13.1.2023, Ulr<\/p>\n<p>Fakt ist: S\u00e4mtliche der 2022 ca. 20.000 neu geschaffenen Sozialwohnungen (wobei im selben Zeitraum &gt;100.000 aus der \u00f6ffentlichen F\u00f6rderung fielen), d\u00fcrfte an Migranten verteilt worden sein. Mit anderen Worten: Wir finanzieren einen Sozialstaat, von dem der deutsche B\u00fcrger nichts mehr hat.<br \/>\n13.1.2023, E.F.<\/p>\n<p>Einwanderer wollen in Deutschland neben den Deutschen leben. Sie wollen nicht in ein Land ziehen, dass ein bisschen arabischer oder nigerianischer geworden ist. Sie wollen, dass ihre Kinder gute Schulen mit gutem Unterricht besuchen.<br \/>\nWie soll eine Schule mit \u00fcber 90% nichtdeutscher Kinder attraktiv sein, wenn dort kein normaler Unterricht m\u00f6glich ist? Warum, fragt sich jeder Arbeitsmigrant, soll er f\u00fcr seine Familie alles selbst erarbeiten, w\u00e4hrend der Asylant eine Etage tiefer alles vom Staat bezahlt bekommt?<br \/>\n13.1.2023, I.U.<\/p>\n<p>Und wenn man dann noch die leistungsfeindliche Besteuerung der Gesellschaft dazukommt, weiss jede wirkliche Fachkraft, dass sich Deutschland einfach nicht lohnt, da seinen Lebensmittelpunkt aufzubauen\u2026 dazu kommt dann jetzt noch die irrsinnige Energiepolitik\u2026<br \/>\nJeder, der ein bisschen dar\u00fcber nachdenkt, wird viele andere L\u00e4nder finden, bei denen sich die Zuwanderung viel mehr lohnt\u2026. das Problem dabei ist, die Abw\u00e4rtsspirale wird sich so immer schneller drehen, bis am Ende keiner mehr bereit ist, seine Leistung einzubringen\u2026<br \/>\nWas dann ?<br \/>\n13.1.2023, .S.<\/p>\n<p>\u201eKeiner wird kommen, wenn er hier nicht oder nur zu horrend hohen Mieten wohnen kann.\u201c Es sind ja nicht nur die horrend hohen Mieten, sondern auch die horrend hohen Steuern und Abgaben. F\u00fcr quasi nix, im besten Fall und ansonsten f\u00fcr lauter Schwachsinn. Wieso sollte jemand da hinwollen oder auch nur bleiben?<br \/>\nGr\u00fc\u00dfe aus S\u00fcdamerika!<br \/>\n13.1.2023, StH<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Der Elefant im Raum<\/strong><br \/>\nvon Prof Norbert Bolz<br \/>\nEs gibt zwei Metaphern, mit denen man die Politik der Ampel-Regierung vollst\u00e4ndig beschreiben kann: \u201eDes Kaisers neue Kleider\u201c und \u201eDer Elefant im Raum\u201c.<\/p>\n<p>Zu verschleiern, dass der Kaiser nackt ist, obwohl es jeder sehen kann, ist die Aufgabe der Propaganda, die im Wesentlichen von den \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien erf\u00fcllt wird. Diese Praxis ist \u00e4lter als das M\u00e4rchen von Hans Christian Andersen, vielleicht so alt wie die Politik selbst. Sehr viel neuer aber ist der Zaubertrick, einen Elefanten unsichtbar zu machen.<br \/>\nCancel Culture, Corona-Panik, Clan-Kriminalit\u00e4t \u2013 bei einer F\u00fclle von Problemen setzt die Regierung alles daran, den Leuten einzureden, dass es hier nichts zu sehen und zu sagen gibt. Und das gilt erst recht f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften aller Elefanten im Raum: die unkontrollierte Massenmigration.<\/p>\n<p>Das karitativ ausgestaltete und weit ausgelegte Grundrecht auf Asyl ohne Gesetzesvorbehalt ist die Falle, die sich Deutschland selbst gestellt hat. Man bringt diesen Elefanten zum Verschwinden, indem man jeden, der in der unkontrollierten Massenmigration ein Problem sieht, als Rassisten bezeichnet.<br \/>\nHier ist eine Sprachpolizei am Werk, die mittlerweile auch der Polizei selbst eine neue Sprache vorschreibt. So kann man mit dem Urteil \u201eHassrede\u201c jedes unangenehme Thema tabuisieren. Dazu passt das Umerziehungsprogramm eines \u201eDemokratief\u00f6rdergesetzes\u201c, das mit Begriffen wie \u201eEngagementstrategie\u201c und \u201eVielfaltsgestaltung\u201c deutlich macht, dass es nach dem Vorbild von Orwells \u201e1984\u201c konzipiert worden ist.<\/p>\n<p>Um die B\u00fcrger von den wirklichen Problemen abzulenken, gen\u00fcgt es aber nicht, Themen zu tabuisieren und die Nazi-Keule zu schwingen. Man muss sie auch mit Scheinproblemen und Scheinl\u00f6sungen besch\u00e4ftigen. Solange \u00fcber non-bin\u00e4re Toiletten und B\u00f6llerverbot diskutiert wird, k\u00f6nnen die Elefanten ungest\u00f6rt herumtrampeln. Was dabei vor allem auf der Strecke bleibt, ist der gesunde Menschenverstand, die politische Urteilskraft.<br \/>\nDeutschland ist zum Land der Realit\u00e4tsblindheit geworden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.12.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.dersandwirt.de\/elefant-im-raum\/\">https:\/\/www.dersandwirt.de\/elefant-im-raum\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Norbert Bolz, geb. 1953 in Ludwigshafen am Rhein, war bis zu seiner Pensionierung 2018 Universit\u00e4tsprofessor f\u00fcr Medienwissenschaft. Er ist Autor zahlreicher B\u00fccher. Zuletzt erschienen: \u201eKeine Macht der Moral! Politik jenseits von Gut und B\u00f6se\u201c, Berlin<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir ben\u00f6tigen dringend Fachkr\u00e4fte, die qualifiziert sind f\u00fcr eine steuerpflichtige Erwerbst\u00e4tigkeit &#8211; zum Betonieren auf der Baustelle, zur Pflege im Krankenhaus, zum Programmieren beim IT-Startup usw. 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