{"id":108087,"date":"2023-01-03T21:04:49","date_gmt":"2023-01-03T20:04:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=108087"},"modified":"2023-01-04T21:29:08","modified_gmt":"2023-01-04T20:29:08","slug":"spiegel-relotius-18-maria-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/spiegel-relotius-18-maria-22\/","title":{"rendered":"Spiegel: Relotius 18 &#8211; Maria 22"},"content":{"rendered":"<p>2018 musste der Spiegel zugeben, da\u00df zahlreiche Reportagen zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration2021\/\">Migration<\/a> seines Reporters <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/relotius-erfindet-gute-stories\/\">Claas Relotius<\/a> vors\u00e4tzlich gef\u00e4lscht bzw. erfunden &#8211; man sagt auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/luegenpresse\/\">gelogen<\/a> &#8211; waren. Die Zeitschrift l\u00f6schte diese Artikel online und gelobte die Einrichtung von &#8222;un\u00fcberwindlichen Qualit\u00e4tskontrollen&#8220;.<br \/>\n<!--more-->Nun jedoch stellt sich erneut eine publizierte Migrationsgeschichte nachtr\u00e4glich als unwahr heraus (1): Mehrere Beitr\u00e4ge erz\u00e4hlten die ber\u00fchrende Story eines syrischen M\u00e4dchens Maria, das im August 2022 am Stich eines Skorpions im einem griechischen Fl\u00fcchtlingslager zu Tode kam.<br \/>\nDem war aber nicht so (2). Wieder wurde au Spiegel-online gel\u00f6scht. Mit der Glaubw\u00fcrdigkeit des angeblichen Recherche-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/\">Journalismus<\/a> beim Spiegel ist es schlecht bestellt (3). Denn was kommt nach Relotius und Maria? Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ehrlichkeit\/\">Ehrlichkeit<\/a>?<br \/>\n3.1.2023<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Artikel &#8222;Spiegel: Relotius 18 &#8211; Maria 22&#8220;<br \/>\n=========================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) bis (5)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Der Fall Maria \u2013 die Aufarbeitung<\/strong><br \/>\nFazit. Wir haben die Situation in unserem Artikel nicht korrekt beschrieben. Die SPIEGEL-Beitr\u00e4ge erwecken den Eindruck, die Fl\u00fcchtlingsgruppe sei fast einen Monat lang immer wieder auf derselben griechischen Insel gestrandet. Doch: Weder waren die Migranten immer auf derselben Insel, noch waren sie immer auf griechischem Boden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.12.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/backstage\/debatte-ueber-fluechtlingsberichterstattung-des-spiegel-der-fall-maria-a-60436ed1-a07d-4288-88bf-baa530bf0ef3\">https:\/\/www.spiegel.de\/backstage\/debatte-ueber-fluechtlingsberichterstattung-des-spiegel-der-fall-maria-a-60436ed1-a07d-4288-88bf-baa530bf0ef3<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) \u201eSpiegel\u201c zieht Artikel zu angeblich get\u00f6tetem M\u00e4dchen Maria zur\u00fcck<\/strong><br \/>\nIn mehreren Artikeln berichtete der \u201eSpiegel\u201c im Sommer, an der griechischen Grenze sei das syrische Fl\u00fcchtlingsm\u00e4dchen \u201eMaria\u201c gestorben. An der Story gab es massive Zweifel. Die best\u00e4tigt das Magazin nun selbst.<br \/>\nDer \u201eSpiegel\u201c hat seine Berichterstattung aus dem vergangenen Sommer \u00fcber den Verbleib einer syrischen Fl\u00fcchtlingsgruppe an der griechisch-t\u00fcrkischen Grenze und insbesondere \u00fcber den angeblichen Tod eines M\u00e4dchens mit dem Namen \u201eMaria\u201c untersucht. Das Magazin hatte in mehreren Beitr\u00e4gen geschrieben, das M\u00e4dchen sei an einem Skorpionstich gestorben, die griechischen Beh\u00f6rden seien den Fl\u00fcchtlingen nicht zur Hilfe geeilt. An der Darstellung kamen Zweifel auf, Recherchen anderer Journalisten, dokumentiert auch in der F.A.Z., warfen die Frage auf, ob die Geschichte des toten M\u00e4dchens nicht erfunden worden sei, um die dramatische Lage der Gruppe zu unterstreichen. Darauf deutete einiges hin und zu diesem Schluss kommt nun auch der \u201eSpiegel\u201c.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nSumma summarum findet der \u201eSpiegel\u201c in seiner eigenen Darstellung viele Fehler und kommt zu dem Schluss: \u201eDie fr\u00fcheren Beitr\u00e4ge zum Fall Maria werden wir nicht mehr auf die Onlineseite stellen \u2013 auch nicht in \u00fcberarbeiteter Fassung. Zu vieles darin m\u00fcsste korrigiert werden.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.12.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/spiegel-zieht-artikel-zu-angeblich-getoetetem-maedchen-zurueck-18569899.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/spiegel-zieht-artikel-zu-angeblich-getoetetem-maedchen-zurueck-18569899.html<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) SPIEGEL kassiert Story von der toten Maria ein<\/strong><br \/>\nDas war\u2019s: Die Geschichte vom toten Fl\u00fcchtlingsm\u00e4dchen ist nach eingehender Pr\u00fcfung durch das Magazin journalistisch nicht mehr zu halten. Offenbar hat man eine faustdicke L\u00fcge verbreitet, weil sie politisch ins Konzept passte.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMit anderen Worten: So, wie es aussieht, hat sich das Nachrichtenmagazin an der Hamburger Relotiusspitze \u2013 das soeben vom hochgradig unseri\u00f6sen Portal NewsGuard, (mehr dazu hier, hier, hier, hier und hier), das sich anma\u00dft, willk\u00fcrlich und mit politischer Schlagseite die Glaubw\u00fcrdigkeit von Medien zu beurteilen, im Ranking der \u201eglaubw\u00fcrdigsten Websites\u201c an die Spitze gesetzt wurde<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/faktenfuchs-das-sind-die-un-glaubwuerdigsten-websites-2022,TRJp58Y\">https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/faktenfuchs-das-sind-die-un-glaubwuerdigsten-websites-2022,TRJp58Y<\/a><br \/>\n\u2013 eine faustdicke L\u00fcge auftischen lassen und diese weiterverbreitet, weil sie so wunderbar ins politische Narrativ des Blattes passt.<br \/>\nEntsprechend werden auch die L\u00fcgen im Fall \u201eMaria\u201c noch als Verzweiflungstat geframed, geboren aus der Hoffnung, \u201eendlich gerettet\u201c zu werden. Tats\u00e4chlich am Ziel ist jedenfalls Baidaa S., die verschiedenen Medien und NGOs die Geschichte von der toten Maria auftischte: Sie lebt inzwischen in Deutschland.<br \/>\nSeiner ohnehin angez\u00e4hlten Glaubw\u00fcrdigkeit hat der SPIEGEL mit seiner Maria-Story keinen Gefallen getan. Er wird sie auch nicht wiedergewinnen, so lange f\u00fcr ihn nicht gilt, \u201eDas Erreichte z\u00e4hlt\u201c, sondern: \u201eDas Erz\u00e4hlte reicht\u201c.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.1.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/spiegel_kassiert_story_von_der_toten_maria_ein\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/spiegel_kassiert_story_von_der_toten_maria_ein<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nUm die sog. \u201cWahrheit\u201d kann es dem SPIEGEL jedenfalls nicht gehen, denn Hunderte Artikel rund um die Themen Corona, Covid, Masken und Impfen sind noch online. Vielleicht muss jemand kommen, der dem SPIEGEL mehr Geld bietet als Bill Gates, damit sie sich der Wahrheit wenisgtens ein bisschen ann\u00e4hern. &#8211; Apropos Fl\u00fcchtlingsdingsdabumsda: Was macht eigentlich Alan Kurdis Vati? Hat der jetzt endlich neue Z\u00e4hne und seinen AMG-Mercedes?<br \/>\n1.1.2022, L.L.<\/p>\n<p>Wen wundert die L\u00fcgerei denn noch? Zur Unterst\u00fctzung beim L\u00fcgenaufdecken mal www oval Punkt media \u00f6ffnen und dort 136min thebigreset ansehen. Die Zeit wird nicht jeder aufbringen, aber f\u00fcr mich hat sich\u00b4s gelohnt.<br \/>\n1.1.2023, P.G.<\/p>\n<p>Doch, Maria wurde get\u00f6tet!<br \/>\nSie hie\u00df <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/dreisam-mord\/\">Maria Ladenburger<\/a>, war Medizinstudentin und wurde am 16. Oktober 2016 in Freiburg von dem afghanischen Fl\u00fcchtling Hussein Khavari vergewaltigt und anschlie\u00dfend ermordet. Der T\u00e4ter war Ende 2015 als Fl\u00fcchtling aus Afghanistan \u00fcber Griechenland nach Deutschland gekommen. Er hatte bei seinem Asylantrag behauptet, minderj\u00e4hrig zu sein und wurde als unbegleiteter minderj\u00e4hriger Fl\u00fcchtling eingestuft. Diese Nachricht ist leider wahr. Der Spiegel hielt es nie f\u00fcr notwendig, dar\u00fcber zu berichten.<br \/>\n1.1.2023, H.St<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Die L\u00fcgen, \u201eDer Spiegel\u201c und die Glaubw\u00fcrdigkeit der Medien<\/strong><br \/>\nDeutschlands Medienwirklichkeit 2018: Claas Relotius gewann mehrfach den Deutschen Reporterpreis und der Spiegel gilt als das glaubw\u00fcrdigste Medium des Landes. Die Branche ehrt die Branche. Vier Jahre sp\u00e4ter zeigt der Fall Maria erneut, wie leicht L\u00fcgen den Weg in den &#8222;Spiegel&#8220; finden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMaria war ein syrisches M\u00e4dchen, das im August 2022 an der griechischen EU-Au\u00dfengrenze ums Leben gekommen ist. So k\u00f6nnte das ein Journalist schreiben, wenn er sich seiner Sache sicher ist. Wenn er den Leichnam Marias gesehen hat oder ihre Todesurkunde oder ihre Papiere oder wenn eine Best\u00e4tigung der Beh\u00f6rden vorliegt. Hat ein Journalist die Geschichte \u00fcber die unmenschlichen Grenzen nur von einer \u201eNicht Regierungs-Organisation\u201c (NGO) geh\u00f6rt, sollte er sich distanzieren. Zumindest sprachlich. Zumal dann, wenn die NGO ihre Spenden oder Zusch\u00fcsse erh\u00e4lt, weil sie sich gegen die vermeintliche Unmenschlichkeit von Grenzen engagiert. Der Journalist k\u00f6nnte dann immer noch \u00fcber den Fall berichten. Aber er m\u00fcsste es in etwa so formulieren: Maria soll ein syrisches M\u00e4dchen gewesen sein, das im August 2022 an der griechischen EU-Au\u00dfengrenze ums Leben gekommen sei, wie die NGO berichtete. Der Leser erf\u00e4hrt so mehr: Zum einen die Quelle und zum anderen, dass die Geschichte noch nicht gesichert ist.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Geschichten \u00fcber \u201eMaria\u201c hat der Spiegel vom Netz genommen. In der Aufarbeitung des Einzelfalls kommt dem Haus zugute, dass es ein Zweifelsfall ist. Also gingen sie einfach wieder so vor wie bei Relotius: Der Spiegel inszenierte eine eigene Aufkl\u00e4rung, sprach von mangelnder Sorgfalt und dass die eigentlich un\u00fcberwindlichen Qualit\u00e4tskontrollen \u00fcberwunden worden seien. Dass der Spiegel sie aber jetzt noch un\u00fcberwindlicher machen wolle, sodass ein Fall Relotius \u2013 sorry Maria \u2013 nie wieder vorkommen solle.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAber hinter dem Zweifelsfall Relotius und Maria steckt eine Systematik, die eben nichts mit unwillentlichen Fehlern zu tun hat \u2013 sondern mit einem willentlichen Vorgehen. Die Zweifelsf\u00e4lle weisen Parallelen auf: L\u00fcgen sind im Spiegel ver\u00f6ffentlicht worden. Mehrfach. Sie haben die Kontrollmechanismen des Hauses \u00fcberwunden. Und diese L\u00fcgen unterst\u00fctzen alle die woke-gr\u00fcne Ausrichtung des Hauses, des Spiegels.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.1.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/die-luegen-der-spiegel-und-die-glaubwuerdigkeit-der-medien\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/die-luegen-der-spiegel-und-die-glaubwuerdigkeit-der-medien\/<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\nDer Spiegel steht in der w\u00fcrdigen Nachfolge des Barons von M\u00fcnchhausen und ist ebenso glaubw\u00fcrdig. Warum? Weil es f\u00fcr den Spiegel am wichtigsten ist, dass eine Geschichte gut klingt. Insofern ein gutes Geschichtenmagazin, aber halt kein Nachrichtenmagazin.<br \/>\n3.1.2022, W.R.<\/p>\n<p>Als der Spiegel das selbstbezeugte Narrativ von Bad Kleinen ver\u00f6ffentlichte, wu\u00dfte noch keiner, da\u00df das meiste eben unwahr war. Jetzt wissen wir es, ich wei\u00df es, und deswegen hatte ich den Spiegel als unzuverl\u00e4ssig eingestuft. Da glaube ich nichts mehr. Dann noch die bunten Relotius-Narrative, und heute die Feministinnen-Narrative beim Spiegel.<br \/>\n3.1.2023, M.W.<\/p>\n<p>Was ist hierzu einschl\u00e4giger?<br \/>\nSolschenizyns Diktum, das da lautet \u00bbWir wissen, sie l\u00fcgen. Sie wissen, sie l\u00fcgen. \u2026. da\u00df wir wissen, sie l\u00fcgen. Und trotzdem l\u00fcgen sie immer weiter.\u00ab<br \/>\nOder C.Th.K\u00f6rner, 1791 \u2013 1813, der einst postulierte: \u201cNur die L\u00fcgen brauchen die St\u00fctze der Staatsgewalt \u2013 die Wahrheit steht von ganz alleine aufrecht!\u201d<br \/>\nUnabh\u00e4ngig der konkreten Antwort zeigen die parlamentarischen Wahlergebnisse die Akzeptanz der L\u00fcge durch das B\u00fcrgertum.<br \/>\nDies ist zum einen der schlimmste Zusammenhang, beschreibt jedoch auch die Fallh\u00f6he, wenn \u2013 wann auch immer \u2013 die L\u00fcge in sich zusammenbricht.<br \/>\nUnabh\u00e4ngig der Antwort zeigen die parlamentarischen Wahlergebnisse die Akzeptanz der L\u00fcge durch das B\u00fcrgertum.<br \/>\nDas ist zum einen das schlimmste, beschreibt jedoch auch die Fallh\u00f6he, wenn \u2013 was irgendwann sicher geschehen wird \u2013 die L\u00fcge in sich zusammenbricht.<br \/>\n1989 sollte den Herrschenden eine Lehre sein. Auch der westdeutsche CSU-Sozialismus wird seinen 9. November erleben. Kein Volk l\u00e4\u00dft sich dauerhaft so auspressen und \u00fcberwachen, wie es der Regierung vorschwebt.<br \/>\n3.1.2023, R.G.<\/p>\n<p>Die L\u00fcgen von Relotius und dem Spiegel betreffen auff\u00e4lligerweise besonders h\u00e4ufig Artikel, die mit Migration zu tun haben. In Europa mit der Fl\u00fcchtlingskrise und in den USA mit Trump und seinen migrationskritischen Unterst\u00fctzern. Ist das Spiegel-Management wirklich so unbedarft und naiv, dass st\u00e4ndig solche Fake-Geschichten durchgehen? Wer hat ein Interesse an dieser Dauermigration nach Europa und in die USA? Wer finanziert diese ganzen NGOs, die mittlerweile schalten und walten k\u00f6nnen nach Belieben? Und warum k\u00f6nnen sie es? Inwieweit stehen unsere Medien unter Einfluss von bestimmten Interessengruppen? Warum wird in der vermeintlich vielf\u00e4ltigen Mainstream-Medienlandschaft diesen Einflu\u00dfstrukturen nicht nachgegangen? Ich glaube bei diesen Fake-News der Mainstream-Medien nicht mehr unbedingt an irgendwelche Pannen.<\/p>\n<p>Der ehemalige SPD-Bundesminister Andreas von B\u00fclow (85) \u00e4u\u00dfert sich schon seit Jahrzehnten kritisch \u00fcber den Einflu\u00df amerikanischer Regierungen und Geheimdienste auf deutsche Medien und wird daher vom Mainstream ins Lager der Verschw\u00f6rungstheoretiker ger\u00fcckt. Hier ein Link zu einem kurzen Interview-Ausschnitt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/vdv7Hf4m5Ag\">https:\/\/youtu.be\/vdv7Hf4m5Ag<\/a> Als erstes kommt er auf die CIA und die Bild-Zeitung zu sprechen. Dann geht es um den Spiegel. Ab Minute 2:15 wird es konkreter, aber leider unterbricht ein Schnitt weitere Ausf\u00fchrungen: \u201eAber es ist trotzdem merkw\u00fcrdig festzustellen, dass in den wichtigsten Ressorts nach 1945 dieses nach amerikanischem Time-Muster ausgebaute Nachrichtenmagazin, was ja uns alle die wirklich letzten Geheimnisse offenbart\u2026\u201c.<br \/>\n2.1.2023, jan<\/p>\n<p>Der Text enth\u00e4lt einen entscheidenden Irrtum: er geht davon aus, dass die Spiegel-Mitarbeiter \u2013 sorry: gegendert nat\u00fcrlich die Spiegelnden \u2013 tats\u00e4chlich Journalisten, also ehrliche Berichterstatter, sein wollen.<br \/>\nIch bin mir jedoch ganz sicher, dass diese eine solche Arbeitsplatzbeschreibung mittlerweile als Beleidigung empfinden w\u00fcrden.<br \/>\nSie verstehen sich mit Sicherheit mittlerweile als eine Art \u201aMeinungsfindungsbetreuer\u2018. Und dann steht nat\u00fcrlich vorher fest, zu welcher Meinung hin betreut wird.<br \/>\nDas, was einmal journalistische Sorgfalt war, ist nun die Sorgfalt, nicht aufzufliegen, wenn die Betreuungsgeschichten einen gro\u00dfen Design-Anteil enthalten. Und das sollen und m\u00fcssen sie auch \u2013 geschieht ja immerhin im Sinne des Gro\u00dfen-Guten-Ganzen.<br \/>\nVon daher f\u00fchlen sie sich dabei auch noch allerbestens.<br \/>\nIrgendwelche Umkehr ist weniger zu erwarten, als dass der n\u00e4chste Papst divers ist.<br \/>\nEs w\u00fcrde noch nicht einmal ein Absturz der Leserzahlen helfen \u2013 Bill Gates und Steuergeld st\u00fcnden notfalls parat.<br \/>\nGew\u00f6hnen wir uns also daran: ein Journalismus im Sinne von Hanns-Joachim Friederichs ist endg\u00fcltig tot. Er lebt weiter im Untergrund der alternativen Medien, wobei er dort von den Machthabern bek\u00e4mpft wird wie die Urchristen in den Katakomben Roms.<br \/>\nUnd zwar aus genau den gleichen Gr\u00fcnden.<br \/>\n2.1.2023, Mic<\/p>\n<p>Wenn deutsche Kinder den blutigen Folgen der Migrationspolitik zum Opfer fallen, dann inszenieren weder SPIEGEL noch gleichgesinnte Presseorgane ihre R\u00fchrst\u00fccke. Ob Vergewaltigung, Mord oder gleich beides zusammen, dann sind es f\u00fcr diese Bl\u00e4tter im Normalfall nur die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen, vorzugsweise \u201epsychisch gest\u00f6rte Einzelt\u00e4ter\u201c, nur von \u201eregionaler Bedeutung\u201c \u2013 also kurzum Randnotizen f\u00fcr ein paar Zeilen Polizeibericht. Wie kaputt muss man sein, um da mitzumachen?<br \/>\n2.1.2023, Sch<\/p>\n<p><strong>Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe.<\/strong><br \/>\nEs war doch Merkel, die den Medien, denen die Auflagen einbrachen mit etlichen Millionen ( ich meine 600 Mio. \u20ac pro Jahr , bin mir aber nicht ganz sicher) zur Seiten sprang. Es hie\u00df um die unabh\u00e4ngige vielf\u00e4ltige Berichterstattung zu gew\u00e4hrleisten, auch wenn kein B\u00fcrger mehr bereit war, daf\u00fcr Geld auszugeben. Das mit dieser Summe eben auch gewisse Erwartungen verbunden sind ist ja wohl v\u00f6llig klar. Von daher \u00fcbertreffen sich gewisse Medien darin, Artikel zu erfinden oder so zu schreiben, dass es der Regierung gef\u00e4llt, ob es nun Merkel oder die Gr\u00fcnen sind.<br \/>\n2.1.2023, A.M.<\/p>\n<p>\u201eMexikaner seien hier unerw\u00fcnscht\u201c<br \/>\nBei dieser Wortwahl ist ein Shitstorm garantiert. Wenn man das Wort \u201eMexikaner\u201c aber gegen \u201eUngeimpfte\u201c ersetzt, gibt es pl\u00f6tzlich Menschen, die die Aussage verteidigen. Wir leben in einer heuchlerischen Welt.<br \/>\n2.1.2023, Nic<\/p>\n<p>Der Spiegel war vom Anfang an eine Art Bildzeitung f\u00fcr h\u00f6here Einkommensgruppen mit dem Alleinvertretungsanspruch auf die Wahrheit. Die Leser schm\u00fccken sich mit dem Wissen genau das etwas mehr an Wahrheit zu kennen, dem P\u00f6bel \u00fcberlegen zu sein. Bei den Lehrern ist es die ZEIT, die dekorativ auf dem Wohnzimmertisch gestapelt wird. Originalton: \u201e Ich habe einfach nicht Zeit alles im Detail zu lesen, aber die wissen Bescheid\u201c. Man geh\u00f6rt dazu, ob Klima, Corona, Frauenvorrechte, die armen Westasiaten usw. Kritik an diesem Meinungsopportunismus wird meist mit immer mit einem \u201eaber\u201c abgetan.\u201c Du hast ja recht, die Grundrechte werden eingeschr\u00e4nkt, die Freiheit des Einzelnen von der \u00dcbervorsorge des Staates einkassiert, \u201eaber\u201c was ist die Alternative\u201c?Soll der Planet untergehen, Millionen Menschen sterben? Oh, wie schrecklich\u2026<br \/>\nAuf die Idee, dass der Planet nicht untergeht, Millionen von Menschen auch ohne Corona sterben(oder an den sinnfreien Ma\u00dfnahmen) kommen Spiegel Leser selten. Konditionierung von Kindesbeinen an \u2026..<br \/>\nWie man an dem prunkvollen Palast in Hamburg erkennen kann, ist das Gesch\u00e4ft mit der Information und der Macht,d.h.die Konditionierung bestimmter Bev\u00f6lkerungskreise, f\u00fcr den Spiegel und seine Mitarbeiter durchaus rentabel.<br \/>\n2.1.2023, P.W.<\/p>\n<p>Haltungsjournalismus (das ist keine rechtsextreme Diffamierung, sondern das selbst erkl\u00e4rte Berufsverst\u00e4ndnis der meisten Journalisten) f\u00fchrt zu reinem Agitprop.<br \/>\nFr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird das berichtet, von dem man glaubt, es w\u00e4re so oder k\u00f6nnte zumindest so sein. Man gibt die eigenen gef\u00fchlten Realit\u00e4ten als Realit\u00e4ten aus, um den gro\u00dfen ideologischen Zielen zu dienen.<br \/>\nUnsere Wohlstandsgesellschaft ist durchsetzt von politisierten Neurotikern. Das f\u00fchrt(e) zur kompletten Dysfunktionalit\u00e4t.<br \/>\n2.1.2023, Mon<\/p>\n<p>K\u00e4me Augstein noch einmal zur\u00fcck und w\u00fcrde sehen, was aus dem ehemals honorigen und soliden Produkt geworden ist, w\u00fcrde er sofort ein zweites Mal in die Grube fahren.<br \/>\nHier sieht man die Folgen, wenn sich Seilschaften im Journalismus bilden, die anfangen selbst Politik zu machen, und dabei die Spielregeln ihres Berufes komplett ausblenden.<br \/>\n2.1.2023, W.Sch<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(5) Zweifel an &#8222;Spiegel&#8220;-Reportagen: H\u00e4tte ja sein k\u00f6nnen<\/strong><br \/>\nDer &#8222;Spiegel&#8220; berichtet mehrfach vom Tod eines M\u00e4dchens an Europas Grenze, dann zieht die Redaktion die Artikel zur Pr\u00fcfung zur\u00fcck, weil es dieses M\u00e4dchen vielleicht nie gab. Nun liegt das Ergebnis vor &#8211; mit einem pikanten Detail.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.1.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/maria-evros38-spiegel-relotius-1.5725228\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/maria-evros38-spiegel-relotius-1.5725228<\/a><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2018 musste der Spiegel zugeben, da\u00df zahlreiche Reportagen zur Migration seines Reporters Claas Relotius vors\u00e4tzlich gef\u00e4lscht bzw. erfunden &#8211; man sagt auch gelogen &#8211; waren. Die Zeitschrift l\u00f6schte diese Artikel online und gelobte die Einrichtung von &#8222;un\u00fcberwindlichen Qualit\u00e4tskontrollen&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[195,155,162],"tags":[439,720,622,438],"class_list":["post-108087","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eu","category-integration","category-internet","tag-journalist","tag-medien","tag-migration","tag-zeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108087"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108087\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":108101,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108087\/revisions\/108101"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=108087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=108087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}