{"id":105610,"date":"2022-10-25T17:34:18","date_gmt":"2022-10-25T15:34:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=105610"},"modified":"2022-10-28T09:47:09","modified_gmt":"2022-10-28T07:47:09","slug":"frankfurter-buchmesse-preise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/frankfurter-buchmesse-preise\/","title":{"rendered":"Frankfurter Buchmesse: Preise"},"content":{"rendered":"<p>Fr\u00fcher galten die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buchmesse\/\">Buchmessen<\/a>\u00a0in Frankfurt wie in Leipzig als Aush\u00e4ngeschild f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/\">Literaturbetrieb<\/a> im Land und als Forum f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/frei\/\">freien<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Meinungsaustausch<\/a> der Besucher aus der ganzen Welt. Lesen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buch-lesen-bildung-migration\/\">bildet<\/a>, das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/\">B\u00fccherlesen<\/a> besonders, da es in Ruhe geschieht. Heute ist die Buchmesse zunehmend politisiert (siehe (1) unten). <!--more-->Im Jahr 2017 wurden die Messest\u00e4nde von rechts stehenden Verlagen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buchmesse-meinungsfreiheit\/\">von linken Kulturbeflissenen<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buchmesse-meinungsfreiheit\/\">demoliert.<\/a> es ging um &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kampf-gegen-rechts\/\">Kampf gegen rechts<\/a>&#8222;. Im Jahr 2022 geht es um <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">Gender<\/a> und<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-russland\/\"> Krieg<\/a>:<br \/>\n.<br \/>\nDer Deutsche Buchpreis geht an Kim de l\u2019Horizon (siehe (2)), einen nonbin\u00e4ren Autor bzw. eine nonbin\u00e4re Autorin, f\u00fcr seinen bzw. ihren den Roman &#8222;Blutbuch&#8220; <a href=\"https:\/\/www.deutscher-buchpreis.de\">https:\/\/www.deutscher-buchpreis.de<\/a><br \/>\nUnd den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erh\u00e4lt Serhij Zhadan, der im Buch &#8222;Himmel \u00fcber Charkiw&#8220; seine Posts bei Twitter und Facebook gesammelt hat (3).<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de\/der-friedenspreis\">https:\/\/www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de\/der-friedenspreis<\/a><br \/>\nZhadan weist den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/\">Russland<\/a> eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schuld-unselige-vergangenheit\/\">Kollektivschuld<\/a> zu (4): <em>&#8222;Ist Puschkin daran schuld, dass Kriegsverbrecher in Russland geboren werden? Ja, er ist schuldig. Nat\u00fcrlich ist er schuldig. Sie sind alle schuldig.&#8220;<\/em> Der tiefe <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/hass\/\">Hass<\/a> des Ukrainers auf <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/russland-bashing\/\">alles Russische<\/a> mag verst\u00e4ndlich sein, aber Literatur, die sich nur hass-verst\u00e4rkend liest, taugt nicht f\u00fcr einen Friedenspreis. Warum verweigert sich der Autor, in seinem Buch nur einen Gedanken zu verschwenden an eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-frieden\/\">friedliche L\u00f6sung<\/a> bzw. an eine Zeit nach dem von den Russen begonnenen Krieg?<\/p>\n<p>Die Buchmesse 2022 ist gepr\u00e4gt vom Zeitgeist mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/cancelculture\/\">woke, Cancel Culture<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/\">Trans<\/a> sowie vom <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/\">Ukrainekrieg<\/a>, wobei letzterer aber gem\u00e4\u00df Gut-B\u00f6se-Schema nur einseitig auf den &#8222;russischen Unrat&#8220; (Zhadan) hin ausgerichtet ist.<\/p>\n<p>Nur 3 von 4000 Ausstellern sind bezeichnen sich als politisch rechts. Die Dominanz von links-liberal ausgerichteten Verlagen, von \u00d6RR, von NGOs, von Institutionen des Bundes und der L\u00e4ndern bzw. von sonstigen durch Steuergeld bzw. staatlichen Transferzahlungen finanzierten Einrichtungen erzeugt eine gewisse Monotonie, die zu r\u00fcckl\u00e4ufigen Zahlen f\u00fchrt: 2019 kamen noch 300.000 Besucher an 7.500 Verlagen vorbei. Nach der Coronapause waren es im Jahr 2022 nur noch 160.000 Besucher an 4000 Verlagen. Es ist zu bef\u00fcrchten, da\u00df dieser negative Trend anhalten wird, solange der offene Diskurs ums Buch mit konservativen, rechten bzw. der politischen Mitte zugeh\u00f6rigen Autoren nicht erw\u00fcnscht ist.<\/p>\n<p>Es ist dringend notwendig, die n\u00e4chste Buchmesse wieder zu einem Forum der offenen &#8211; genauer: der ergebnisoffenen &#8211; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a> zu machen. Lesen bildet &#8211; dazu geh\u00f6rt immer auch das Lesen der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/eigene-meinung\/\">abweichenden Meinung<\/a> und das Sprechen dar\u00fcber. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/denker-drewermann-klonovsky\/\">John Stuart Mill<\/a> dr\u00fcckt es so aus: Wen man am <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/reden\/\">Sprechen<\/a> hindert, den hindert man damit auch am <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/\">Schreiben<\/a>. Und wem man das Schreiben untersagt, dem nimmt man letztendlich auch das Denken.<br \/>\n26.10.2022<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Frankfurter Buchmesse: Alle Jahre wieder mit wachsender Ausgrenzung?<\/strong><br \/>\nEs besteht Anlass zur Vorsicht, wenn sich Kleingeister aufschwingen, die Entlassung des Direktors der Frankfurter Buchmesse zu fordern, nur weil er tut, was sich in einem demokratischen Land von selbst verstehen sollte.<br \/>\nAlle Jahre wieder. Erneut war die am Sonntag beendete Frankfurter Buchmesse 2022 ein willkommener Anlass f\u00fcr die Linke, sich anma\u00dfend in Szene zu setzen. Bei wiederholten Boykottaufrufen und der Forderung, den Messedirektor J\u00fcrgen Boss vor die T\u00fcr zu setzen, lief es abermals darauf hinaus, die ganze Veranstaltung zu kapern, sie auf linker Linie gleichzuschalten. Nun ist es beileibe keine neue Erkenntnis, dass das geistig kulturelle Leben Deutschlands seit 1968 linksdogmatisch unterwandert wird, an den Hochschulen und Universit\u00e4ten sowie auf den B\u00fchnen und in den Verlagen, den belletristischen zumal. Wer da nicht mit den W\u00f6lfen heult, wer es wagt, vom Kurs abzuweichen, mag sehen, wo er sein Buch losschlagen kann. Gefragt sind Texte, in denen der Kapitalismus und das konservative Denken abgekanzelt werden, Autoren ihre Kindheit in Armut literarisch vernebeln.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nParteitag mit B\u00fccherschau?<br \/>\nDer Wahn, auf dem einzig richtigen Weg zu sein, hat die ideologisch Geblendeten schon immer zu totalit\u00e4rer Selbst\u00fcberhebung und dem Verlangen, anderen die Meinung vorzugeben, kurzum zu diktatorischem Verhalten befeuert. Nun werden auf der Frankfurter Buchmesse nicht die Bretter aufgeschlagen, die die Welt bedeuten, gewiss nicht. Gleichwohl besteht Anlass zur Vorsicht, wenn sich politische Kleingeister aufschwingen, die Entlassung des Direktors zu fordern, nur weil er getan hat, was sich in einem demokratisch organisierten Land von selbst verstehen sollte: die Messe allen Verlagen zu \u00f6ffnen, die Neues anzubieten haben, selbst wenn es einem nicht immer gefallen sollte. W\u00e4re das nicht mehr m\u00f6glich, k\u00f6nnte die Frankfurter Buchmesse gleich als eine B\u00fccherschau mit angeschlossenem Parteitag der links-gr\u00fcn bekehrten Parteien abgehalten werden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.10.2022 von Thomas Rietzschel bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/alle_jahre_wieder_mit_wachsender_ausgrenzung\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/alle_jahre_wieder_mit_wachsender_ausgrenzung<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Die Stimme der Provinz: Nonbin\u00e4r ist das neue Verrucht<\/strong><br \/>\nDie Verleihung des Deutschen Buchpreises, war \u2013 so das Medienecho \u2013 \u201espektakul\u00e4r! Unvergesslich!\u201c. Der Preistr\u00e4ger hei\u00dft Kim. Kim de l\u2019Horizon, um genau zu sein. Und gemeinsam wurden viele nonbin\u00e4re Zeichen gesetzt. Das \u00e4ndert nix daran, dass Kim ein netter Junge ist, der seine Muddi lieb hat.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nGesoffen wurde reichlich, bis vor einigen Jahren etwas irgendwie Betschwesterliches Einzug hielt. Offenbar vertrug die j\u00fcngere Generation nicht mehr so viel Stoff wie die Alten. \u00dcberhaupt nahm die Empfindlichkeit zu. Etwa auf der Buchmesse im Herbst 2017, da entdeckten sensible Menschen, dass auch \u201erechte Verlage\u201c auf der Buchmesse vertreten sein durften. Dagegen musste Haltung gezeigt werden! Und so stolzierten mittelalte Damen und Herren vom B\u00f6rsenverein mit Pappschildern durch die Hallen, auf denen so Wohlfeiles stand wie \u201eGegen Rassismus\u201c und \u201eF\u00fcr Freiheit und Vielfalt\u201c. Das musste ja mal ausdr\u00fccklich gesagt werden. Im darauffolgenden Jahr wurden die \u201erechten Verlage\u201c an irgendeinen Wurmfortsatz am Hallenrand verbannt, sodass niemand aus Versehen in ihre N\u00e4he kommen konnte. Eine hygienische Ma\u00dfnahme. Man muss doch die Menschen sch\u00fctzen!<br \/>\nSo sind sie, die Leute von der Literatur. Immer auf der richtigen Seite oder wenigstens auf der, die gerade angesagt ist. Und so auch in diesem Jahr: Diesmal bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises, die, \u201espektakul\u00e4r! Unvergesslich!\u201c mit der ersten kollektiven \u201eStanding Ovation in der Geschichte des deutschen Buchpreises\u201c endete. <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/themen\/deutscher-buchpreis-2022-fuer-kim-de-l-horizon-18393529.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/themen\/deutscher-buchpreis-2022-fuer-kim-de-l-horizon-18393529.html<\/a><br \/>\n&#8230;<br \/>\nUnd das Buch? Ach ja, das Buch. Schw\u00e4nze kommen drin vor. Und Sternchen! Und penetrierte \u00c4rsche! Und Gro\u00dfbuchstaben! Die Inszenierung siegt \u00fcber den Inhalt. Aber das ist ja nichts Neues. Aber geht es der Buchbranche wirklich so schlecht, dass sie ein Skand\u00e4lchen braucht, das es noch nicht einmal zu einem Skandal bringt?<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.10.2022 vo Cora Stephan bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_stimme_der_provinz_nonbinaer_ist_das_neue_verrucht\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_stimme_der_provinz_nonbinaer_ist_das_neue_verrucht<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(3) Die Russen sind \u201eUnrat\u201c: Pamphlet erh\u00e4lt den \u201eFriedenspreis\u201c des Buchhandels<\/strong><br \/>\nAm Sonntag wurde der ukrainische Autor Serhij Zhadan in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet: \u201ef\u00fcr sein herausragendes Werk sowie seine humanit\u00e4re Haltung, mit der er sich den Menschen im Krieg zuwendet und ihnen unter Einsatz seines Lebens hilft\u201c, so der B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels in der Begr\u00fcndung.<br \/>\n\u201eUnrat, der aus dem Osten \u00fcber uns hergefallen ist\u201c<br \/>\nWas schreibt der Preistr\u00e4ger, dass er sich f\u00fcr einen Friedenspreis qualifiziert? Laut einem Kommentar der \u201eZeit\u201c bezeichnet Zhadan in seinem soeben im Suhrkamp Verlag erschienenen Buch \u201eHimmel \u00fcber Charkiw\u201c die Russen als \u201eHorde\u201c, \u201eVerbrecher\u201c, \u201eTiere\u201c, \u201eUnrat\u201c. Er schreibt: \u201eDie Russen sind Barbaren, sie sind gekommen, um unsere Geschichte, unsere Kultur, unsere Bildung zu vernichten.\u201c Er schreibt: \u201eBrennt in der H\u00f6lle, ihr Schweine.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEin solches Pamphlet in der gegenw\u00e4rtigen Zeit prominent auszuzeichnen, finde ich skandal\u00f6s. Es ist das Gegenteil von der angeblich auszuzeichnenden \u201ehumanit\u00e4ren Haltung\u201c.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nSymbol gegen die Verst\u00e4ndigung<br \/>\nDieser Preis ist ein hartes Symbol gegen die f\u00fcr eine friedliche Entwicklung Europas unverzichtbare Verst\u00e4ndigung mit Russland \u2013 schlie\u00dflich stellen sich die Verantwortlichen und die lobenden Kommentatoren hinter die Aussage, dass \u201edie Russen\u201c als \u201eBarbaren\u201c und \u201eUnrat\u201c zu bezeichnen sind: Was wird das wohl bei vielen russischen B\u00fcrgern ausl\u00f6sen gegen\u00fcber Deutschland und seinen Dichtern und Denkern? Die Auszeichnung ist au\u00dferdem ein deutliches Zeichen der Unterwerfung der Jury unter die sehr dominante und falsche offizielle Deutung des Ukrainekonfliktes durch Politik und viele Medien unter Leugnung einer langen Vorgeschichte.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAus der Wahl des Preistr\u00e4gers und aus der ganzen Inszenierung des Vorgangs spricht viel Opportunismus der Beteiligten. Das ist ein weiterer Schlag gegen den Mythos einer mutigen Kulturszene, die es mit den M\u00e4chtigen im eigenen Land aufnimmt. Dieser \u201eengagierte\u201c Ruf vieler K\u00fcnstler hat bereits w\u00e4hrend der Corona-Politik starken Schaden genommen, als von vielen Kulturschaffenden kein Einspruch gegen die Verhetzung und den Ausschluss von Andersdenkenden zu h\u00f6ren war.<br \/>\nAndererseits gab und und gibt es viele Ausnahmen in der Kulturszene \u2013 und diese wenigen mutigen K\u00fcnstler verdienen umso mehr unseren Respekt. Aber gerade viele prominente Kulturschaffende nutzen momentan ihre Reichweite nicht, um der Kriegsverl\u00e4ngerung durch Waffenlieferungen oder der gesellschaftlichen Bedrohung durch die Sanktionspolitik \u00f6ffentlich etwas entgegenzusetzen. W\u00e4hrend viele Akteure der Kulturszene schweigen, fallen andere durch besonders schrilles Auftreten auf, wie etwa der ehemalige PEN-Pr\u00e4sident Deniz Y\u00fccel. https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82210<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDiese Preisverleihung war ein fragw\u00fcrdiger Akt der Kulturpropaganda, die ganze Veranstaltung fungierte als ein Lagerfeuer jener westlichen Akteure, die den Krieg durch Waffenlieferungen und das Ablehnen von Verhandlungen m\u00f6glichst in die L\u00e4nge ziehen wollen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.10.2022 von Tobias Riegel bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89603\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89603<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(4) Propagandakrieg &#8211; \u00bbAlles wird Ukraine sein\u00ab<\/strong><br \/>\nZur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den Autor, Nationalisten, Russen-Hasser und Naziunterst\u00fctzer Sergij Schadan<br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u201eIn seinem frisch erschienenen Band \u201aHimmel \u00fcber Charkiw. Nachrichten vom \u00dcberleben im Krieg\u2019 betrachtet er die Invasoren als <em>\u201aBarbaren\u2018<\/em> und <em>\u201aUnrat, der aus dem Osten \u00fcber uns hergefallen ist\u2018<\/em>; er w\u00fcnscht ihnen den Tod. Der Krieg habe das \u201awahre Wesen\u2018 der Russen offenbart, auch die russische Kultur als St\u00fctzpfeiler der \u201arussischen Welt\u2018 sei verantwortlich, verk\u00fcndete er auf seinem Facebook-Kanal. <em>\u201aIst Puschkin daran schuld, dass Kriegsverbrecher in Russland geboren werden? Ja, er ist schuldig. Nat\u00fcrlich ist er schuldig. Sie sind alle schuldig.\u2019<\/em>\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.10.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437176.propagandakrieg-alles-wird-ukraine-sein.html\">https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437176.propagandakrieg-alles-wird-ukraine-sein.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n(5) Krieg und Frieden<br \/>\nDer Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht an einen Autor, der die Russen hasst. Darf das sein? Leider ja!<br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u201eIst es nicht einfach nur fatal, in diesen grauenvollen, hasserf\u00fcllten Zeiten den Hass mit literarischen Mitteln noch zu verst\u00e4rken?\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.10.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2022\/43\/friedenspreis-des-deutschen-buchhandels-ukraine-krieg-russenhass-serhij-zhadan\">https:\/\/www.zeit.de\/2022\/43\/friedenspreis-des-deutschen-buchhandels-ukraine-krieg-russenhass-serhij-zhadan<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fcher galten die Buchmessen\u00a0in Frankfurt wie in Leipzig als Aush\u00e4ngeschild f\u00fcr den Literaturbetrieb im Land und als Forum f\u00fcr den freien Meinungsaustausch der Besucher aus der ganzen Welt. Lesen bildet, das B\u00fccherlesen besonders, da es in Ruhe geschieht. 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