{"id":105383,"date":"2022-10-15T13:53:55","date_gmt":"2022-10-15T11:53:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=105383"},"modified":"2022-10-15T13:58:15","modified_gmt":"2022-10-15T11:58:15","slug":"mittelstand-wirtschaft-bergab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mittelstand-wirtschaft-bergab\/","title":{"rendered":"Mittelstand &#8211; Wirtschaft bergab"},"content":{"rendered":"<p>Wiederaufbau, Aufschwung und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/marktwirtschaft\/soziale-marktwirtschaft\/\">Wirtschaftswunder<\/a> nach 1945 sind im wesentlichen dem deutschen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/\">Mittelstand<\/a> mit seinen vielen Familienbetrieben und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/unternehmer\/\">kleineren Unternehmen<\/a> in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handwerk\/\">Handwerk<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handel\/\">Dienstleistung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/\">Industrie<\/a> zu verdanken. Der Mittelstand ist Indikator und St\u00fctze des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/wohlstand\/\">Wohlstands<\/a>. Geht es dem Mittelstand gut, wachsen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wirtschaft\/\">Wirtschaft<\/a> und Wohlstand.<!--more--><br \/>\n.<br \/>\nNach 75 Jahren bergauf geht es nun rasch bergab. Es ist zu bef\u00fcrchten, da\u00df von den f\u00fcnf Millionen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">Personalunternehmen<\/a> ca eine Million in Insolvenz gehen werden (siehe (1) unten). Nicht aus Absatzgr\u00fcnden bzw. weil die Mittelst\u00e4ndler falsch gewirtschaftet h\u00e4tten, sondern weil sie die von der Politik in Berlin verursachten Kostensteigerungen (Energie, B\u00fcrokratie, staatl. Steuern und Abgaben) erdr\u00fccken. Das ist eine schlimme Prognose, auch rein von der Anzahl her: 96 Prozent unserer Unternehmen sind vom Inhaber selbst gef\u00fchrte mittelst\u00e4ndische Betriebe.<br \/>\nUm den Mittelstand (Kleinunternehmertum mitsamt <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/duale-bildung\/\">Dualem Ausbildungssystem<\/a>) hat uns das Ausland immer beneidet. Sie ist Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die zahlreichen Projekte des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/demokratie-export\/\">Demokratie-Exports<\/a> (Afrika, Arabischer Raum, &#8230;, zuletzt Afghanistan) mu\u00dften scheitern, da es in diesen Staaten an eigent\u00fcmergef\u00fchrten Betrieben von Handwerks und Gewerbe fehlt. Die vielen \u00fcber all die Demokratief\u00f6rderprogramme bezahlen Gelder flossen gro\u00dfenteils in die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/korruption\/\">Korruption<\/a>.<\/p>\n<p>Die Berliner Regierung hat den Mittelstand als Melkkuh entdeckt, um ihre Hilf-, Rettungs- und Unterst\u00fctzungspakete zu finanzieren. Dabei sind die kleineren gegen\u00fcber den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/bigtech\/\">Konzernbetrieben<\/a> schon immer benachteiligt worden: Bei den Unternehmenssteuern werden 70 % von den mittelst\u00e4ndischen Personalunternehmen erbracht und nur 30 % von den Kapital-Gru\u00dfunternehmen. Bei den staatlichen Subventionen hingegen ist es umgekehrt: 10 % der Transferzahlungen erhalten die Mittelstandsunternehmen und 90 % die Kapital-Gro\u00dfunternehmen.<\/p>\n<p>In der schwierigen Periode von Stagflation &#8211; also <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/rezession\/\">Rezession<\/a> mit parallel laufender <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/banken\/inflation\/\">Inflation<\/a> &#8211; ist angesagt, den Mittelstand zu f\u00f6rdern. Man denke nur an den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wohnungsbau-statt-enteignung\/\">Wohnungsbau<\/a>, insbesondere f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/sozialwohnung\/\">Sozialwohnungen<\/a>. Da hilft nur: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/\">Abgaben<\/a> runter, B\u00fcrokratieabbau und bezahlbare und sichere Energieversorgung. Doch die Bundesregierung tut nichts dergleichen und schaut der Lawine von Betriebsinsolvenzen zu. Nochmals: geht es dem Mittelstand schlecht, dann geht es auch der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/\">Volkswirtschaft<\/a> schlecht.<br \/>\n15.10.2022<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Der Mittelstand hat die Politik f\u00fcr seine Existenz untersch\u00e4tzt<\/strong><br \/>\nBisher alle Untersuchungen \u00fcber die Bedeutung des Mittelstandes f\u00fcr die Politik haben nachgewiesen, dass der Mittelstand von allen Parteien immer wieder gelobt wird, praktisch aber in den Parteiprogrammen und Parteif\u00fchrungen (mit Ausnahme der AfD) nicht vertreten ist. CDU und FDP werden von Vertretern des Gro\u00dfkapitals, links-gr\u00fcn von Vertretern der Unterschichten gepr\u00e4gt. Das hatte bisher schon politische Folgen:<\/p>\n<p>Subventionen: Der Unterschied zwischen mittelst\u00e4ndischen Unternehmen und Kapitalgesellschaften liegt darin, dass bei erstseren der Inhaber Eigentum und Management vereinigt. Das gilt auch bei \u201eunechten Kapitalgesellschaften\u201c (ca. drei Prozent), in denen ein Eigent\u00fcmer das Management seiner Firma aus\u00fcbt, aber die Firma in der Form der Kapitalgesellschaft f\u00fchrt. Insgesamt sind ca. 96 Prozent unserer Unternehmen in diesem Sinne \u201epersonale\u201c und \u201emittelst\u00e4ndische\u201c Unternehmen.<br \/>\nUnter den Kapitalgesellschaften spielen die ein Prozent Gro\u00dfunternehmen die gr\u00f6\u00dfte Rolle. Von den DAX-Unternehmen sind aber z. B. 70 Prozent in ausl\u00e4ndischer Hand. Kapitalgesellschaften haben keine Heimat, keine Loyalit\u00e4t und nur Gewinnziele. Sie produzieren da, wo es am billigsten ist und versteuern dort, wo die Steuern am niedrigsten sind. Etwa die H\u00e4lfte des Kapitals unserer Kapitalgesellschaften geh\u00f6rt in Steueroasen sitzenden Hedgefonds, wird also von der deutschen Politik geh\u00e4tschelt, aber nicht im deutschen Interesse und zu deutschem Nutzen betrieben.<\/p>\n<p>Die Mittelstandsforschung hat schon vor 50 Jahren nachgewiesen, dass \u201evon den gesamten Unternehmenssteuern die Personalunternehmen 69,9 Prozent des Steueraufkommens, die Kapital-Gro\u00dfunternehmen dagegen nur 30,1 Prozent der Steuern tragen. Von den statistisch erfassten Subventionen des Staates an die private Wirtschaft erhalten die Kapital-Gro\u00dfunternehmen mehr als 90 Prozent, die mehr als 4,5 Millionen Personalunternehmen dagegen nur zehn Prozent.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Politik hat also seit Jahrzehnten die Konzerne nicht nur mit Steuern verschont (niedriger besteuert als Personalunternehmen), sondern auch mit Subventionen beschenkt, so dass per Saldo nicht die Konzerne den Mittelstand tragen, sondern umgekehrt der Mittelstand die Konzerne tragen muss.\u201c<\/p>\n<p>Die Konzerne haben also rechtzeitig entdeckt, dass die Politik nicht neutral ist, sondern durch Spenden, Korruption und Einschleusung eigener Polit-Agenten (wie z. B. Merz) f\u00fcr den eigenen Vorteil eingesetzt, f\u00fcr \u00f6ffentliche Leistungen bis hin zu Subventionen missbraucht und zur Verschonung von \u00f6ffentlichen Abgaben getrieben werden kann. Unter CDU\/FDP-F\u00fchrung war die Wirtschafts- und Finanzpolitik immer unter dem Einfluss der internationalen Konzerne und hat diese deshalb in Deutschland \u00fcberm\u00e4\u00dfig auf Kosten der mittelst\u00e4ndischen Personalunternehmen beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<p>Aber auch Karl Marx hatte schon entdeckt, dass die wirtschaftliche Situation der Unterschichten nur durch politischen Einfluss \u2013 sogar Revolution \u2013 ver\u00e4ndert werden k\u00f6nne. Seitdem versuchen alle sozialistischen Parteien \u201emehr soziale Gerechtigkeit\u201c dadurch zu schaffen, dass sie die Leistungstr\u00e4ger immer mehr auspl\u00fcndern, um davon Leistungsnehmer \u00f6ffentlich zu unterhalten, die keinen Leistungsdrang haben oder nicht leisten k\u00f6nnen oder wollen, jedenfalls dadurch schlechtere Lebensbedingungen haben als andere, die sich aus Flei\u00df und Eigenleistung (Besserverdienende) ein besseres Leben g\u00f6nnen k\u00f6nnen. Die sozialistische Politik der gro\u00dfen Umverteilung hat bis heute dazu gef\u00fchrt, dass die flei\u00dfig f\u00fcr den Markt Sozialprodukt schaffenden 34 Prozent der Unternehmer und ihrer Arbeitnehmer 66 Prozent der Bev\u00f6lkerung (also zwei auf eins) als Transferleistungsempf\u00e4nger, Rentner, \u00f6ffentliche Diener, Sozialf\u00e4lle und wachsende Millionen von Sozialimmigranten mit unterhalten m\u00fcssen, dass wir also ein Volk von Transferleistungsempf\u00e4ngern statt Marktleistern geworden sind.<br \/>\nPolitische Bedingungen haben also daf\u00fcr gesorgt, dass die Vertreter des Kapitals die Kapitalgesellschaften und die Vertreter des Proletariats die Unterschicht auf Kosten der Mitte bedient haben, die Mittelschicht sich aber permanent und immer mehr von der durch eine immer von Randgruppen bestimmte Politik ausbeuten lassen hat.<br \/>\nDie Mittelstandsforschung hat immer wieder untersucht, warum sich der Mittelstand -, der ja doch die Gebildeten der Gesellschaft darstellt \u2013 von oben oder unten ausbeuten lassen hat, warum er diese Ausbeutung nicht erkannt hat oder trotzdem duldsam geblieben ist und hat daf\u00fcr viele Gr\u00fcnde ermittelt, wie z. B. die Unternehmerfeindschaft unserer rot-gr\u00fcnen \u00f6ffentlichen Medien, die politische \u00c4nderung der Gleichheitsforderung von gleichen Chancen auf gleiches Ergebnis, die politische Umdeutung der Chancengleichheit zur Konsumgleichheit, die Umdeutung der Menschenrechte von einer Abwehr von Staatsdirigismus zu Anspruch auf \u00f6ffentlichen Unterhalt.<\/p>\n<p>Dass sich der intelligentere Teil unserer Bev\u00f6lkerung (47 Prozent Mittelstand) gegen diese politischen Grundsatzver\u00e4nderungen zu seinen Lasten nicht gewehrt hat, ja, dass er die ihm eigentlich zustehende geistige F\u00fchrung in einer B\u00fcrgerrepublik nicht \u00fcbernommen hat, h\u00e4ngt nach Ansicht des Mittelstandsinstituts Niedersachsen mit dem erreichten Wohlstand des Mittelstandes zusammen. Die allgemeine Grenznutzen-Theorie geht davon aus, dass die Menschen auf andere, statt wirtschaftliche Lebensziele umschwenken, wenn sie einen ausreichenden Lebensstandard erreicht haben. Insofern hat der h\u00f6chste Wohlstand, den das deutsche Volk je erreicht hatte, sie wieder dazu verf\u00fchrt, wirtschaftsfremde bis wirtschaftsfeindliche Ideologie-getriebene Politiker zu w\u00e4hlen, um der \u201eh\u00f6heren Ziele willen\u201c den eigenen Lebensstandard aufs Spiel zu setzen. So scheint es jedenfalls erkl\u00e4rlich,<\/p>\n<p>dass ein M\u00e4rchenerz\u00e4hler, der mit dem Versprechen 2016 gr\u00fcner Parteivorsitzender wurde, Gas und \u00d6l als Energiequellen in Deutschland zu beenden, daf\u00fcr ohne jede Qualifikation zum Wirtschaftsminister ernannt wurde und durch K\u00fcndigung des russischen Gas- und \u00d6lbezugs die Wohlstandsbasis in Deutschland auf Dauer zerst\u00f6rt hat,<br \/>\ndass der Mittelstand 2021 Politiker wiedergew\u00e4hlt hat, welche aus Panik (Lauterbach) ganzen mittelst\u00e4ndischen Branchen die Weiterarbeit verboten (Lockdown), aber die Konzerne gleichzeitig noch subventionierten,<br \/>\ndass die Staatspropaganda und die internationalen Konzerne die Wut der Bev\u00f6lkerung \u00fcber die existenzgef\u00e4hrlich steigenden \u00d6l- und Gaspreise gegen Putin gerichtet hat, obwohl die Sanktionen zur Beendigung des Gas- und \u00d6lbezugs von den USA befohlen, von der EU durchgesetzt wurden und schon immer im gr\u00fcnen Programm verk\u00fcndet war. Wenn jetzt im Winter der Energienotstand ausbricht, soll es wieder Putin gewesen sein, der North Stream 2 nicht nutzt (obwohl er dies angeboten hat), der das von uns gek\u00fcndigte Gas nicht liefert, der also an dem von unserer eigenen Regierung verursachten Gasnotstand schuld sein soll.<\/p>\n<p>Als Merkel Macron zustimmte, dass die EU die gigantische Summe von 750 Milliarden Euro an die Pleitestaaten S\u00fcdeuropas \u2013 zur H\u00e4lfte als Geschenk \u2013 verteilen d\u00fcrfe, haben nur 200 Volkswirtschaftsprofessoren der Bundesrepublik dagegen protestiert. Das internationale Kapital war aus eigenem Vorteil daf\u00fcr, die Unterschicht hat gar nicht begriffen, dass damit ihr Transfereinkommen gef\u00e4hrdet w\u00fcrde. Der Mittelstand h\u00e4tte aber begreifen m\u00fcssen, dass zu 80 Prozent er der Nettozahler dieser gigantischen Schulden sein w\u00fcrde, wenn sie \u00fcberhaupt je zahlbar w\u00e4ren. Etwa die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung h\u00e4tte also laut protestieren m\u00fcssen. Tats\u00e4chlich ist der Mittelstand an der eigenen Zukunftsbelastung weitgehend uninteressiert geblieben. Merkel, die unserer Zukunft am meisten geschadet hat, ist immer noch beliebteste Politikerin.<\/p>\n<p>Die von den USA befohlenen, von der EU beschlossenen Sanktionen gegen Russland sind von unserer Regierung begeistert exekutiert worden, weil Ideologie-getriebene MinisterInnen ohne die geringste Ahnung von Wirtschaft emotional (Krieg) statt \u00f6konomisch oder politisch reagiert haben. H\u00e4tten sie \u00f6konomisch reagiert, h\u00e4tten sie wissen m\u00fcssen, dass ein Viertel unserer Importe der Bodensch\u00e4tze aus Russland nicht ersetzbar waren und dass mehr als die H\u00e4lfte unseres Energiebezugs aus Russland nicht verzichtbar ist. Und wenn sie politisch reagiert h\u00e4tten, w\u00fcssten sie, dass nicht Hass, sondern nur Kompromiss das Zusammenleben der Menschen auf Zukunft garantiert. Ideologie-getriebene Politiker haben also unsere wirtschaftliche Existenz und die Zukunft Europas mit Russland vors\u00e4tzlich sabotiert und damit nicht nur die Existenz von Millionen unserer Betriebe, sondern auch den bisher erreichten Wohlstand unserer Bev\u00f6lkerung zerst\u00f6rt. Und dennoch geht es bei allen \u00f6ffentlichen Diskussionen immer noch nicht um die Schuldigen der Krise und um die M\u00f6glichkeiten, dies etwa noch durch \u00d6ffnung der North Stream 2-Leitung und den Ausstieg aus der Energiewende zu beenden, sondern fanatisch um \u201eKrieg gegen Putin\u201c.<\/p>\n<p>Der Mittelstand scheint erst jetzt zu begreifen, dass seine Existenz nicht nur auf den Marktbedingungen beruhte, sondern dass auch die staatliche Datensetzung der Produktionsbedingungen mittelstandst\u00f6dlich sein kann. Mehr als eine Million von unseren f\u00fcnf Millionen Personalunternehmen werden in den kommenden Monaten nicht aus Absatzgr\u00fcnden, sondern wegen \u00f6ffentlich getriebener Kosten schlie\u00dfen oder Konkurs machen m\u00fcssen, weil sie wegen der von der Regierung verursachten Gaspreissteigerung mit den Betriebskosten nicht mehr klarkommen. Zum ersten Mal seit 70 Jahren sind die Produktionsgrundlagen unserer Unternehmen \u2013 billige Energie und Russland-Rohstoffe \u2013 durch die von unserer Regierung inbr\u00fcnstig befolgten EU-Sanktionen sogar national sabotiert worden, merkt nun der Mittelstand, wie wichtig politische Weichenstellungen f\u00fcr seine Existenz waren und sind.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.10.2022 von Gerd Hamer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.mittlstandsinstitut-niedersachsen.de\">https:\/\/www.mittlstandsinstitut-niedersachsen.de<\/a><\/p>\n<p>Prof. Dr. Eberhard Hamer arbeitet mit Schwerpunkt Mittelstands\u00f6konomie. In den 1970er Jahren gr\u00fcndete er das privat gef\u00fchrte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und ver\u00f6ffentlichte \u00fcber 20 B\u00fccher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiederaufbau, Aufschwung und Wirtschaftswunder nach 1945 sind im wesentlichen dem deutschen Mittelstand mit seinen vielen Familienbetrieben und kleineren Unternehmen in Handwerk, Dienstleistung und Industrie zu verdanken. Der Mittelstand ist Indikator und St\u00fctze des Wohlstands. 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