{"id":105114,"date":"2022-10-09T20:40:43","date_gmt":"2022-10-09T18:40:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=105114"},"modified":"2022-10-13T18:44:49","modified_gmt":"2022-10-13T16:44:49","slug":"literaturnobelpreis-annie-ernaux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/literaturnobelpreis-annie-ernaux\/","title":{"rendered":"Literaturnobelpreis Annie Ernaux"},"content":{"rendered":"<p>Die franz\u00f6sische Schriftstellerin Annie Ernaux erh\u00e4lt den Literaturnobelpreis 2022 und f\u00fcr ihr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/\">literarisches Werk<\/a> wird sie gefeiert als \u201efeministische Ikone der ersten Stunde\u201c (FAZ), die die \u201eGrenzen der Fiktion gesprengt, die Autobiografie revolutioniert und ein neues Schreiben erm\u00f6glicht. &#8230; <!--more-->Ihre Art, von sich zu sprechen, hat die Welt ver\u00e4ndert\u201c (S\u00fcddeutsche).<\/p>\n<p>Der Literaturnobelpreis ist kein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/\">Friedensnobelpreis<\/a>. Geehrt wird prim\u00e4r das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/denker\/\">Literarische<\/a>. Doch darf dabei der Unfrieden von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/antisemitismus\/\">Antisemitismus<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/judenhass2021\/\">Judenhass<\/a> als sekund\u00e4r abgetan werden bzw. keine Rolle spielen? Gerd Buurmann zeigt an vielen Beispielen (unten (1) und (2)), wie sehr Annie Ernaux in diese <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/hass\/\">Abgr\u00fcnde<\/a> verwickelt ist. Zudem ist sie als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/feminismus\/\">Feministin<\/a> vehemente <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/abtreibung\/\">Abtreibungsbef\u00fcrworterin<\/a> (3).<\/p>\n<p>Die Zusammensetzung des Nobelpreiskomitees in Stockholm h\u00e4ngt auch von der politischen Ausrichtung der jeweiligen Regierung ab. Gut m\u00f6glich, da\u00df nach dem Sieg der rechtskonservativen Schwedendemokraten der Einflu\u00df des links-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">woken<\/a> Zeitgeistes bei der Vergabe des Literaturpreises im n\u00e4chsten Jahr keine so gro\u00dfe Rolle mehr spielen wird wie 2022.<br \/>\n9.10.2022<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Antisemitismus-Vorw\u00fcrfe gegen Literaturnobelpreistr\u00e4gerin<\/strong><br \/>\nDer Literaturnobelpreis wird \u00fcberschattet. Mit Annie Ernaux wurde eine Gewinnerin ernannt, die sich gegen den Staat Israel ausspricht.<br \/>\n&#8222;Sie sollten wissen, dass das etwas ganz Gro\u00dfes f\u00fcr mich ist.&#8220; So reagierte Annie Ernaux am Donnerstag auf den Literaturnobelpreis. Die 82-j\u00e4hrige Autorin betonte, dass sie mit dem Sieg nun auch die Verantwortung trage, ihren Kampf gegen Ungerechtigkeiten fortzusetzen.<br \/>\nDoch die selbst ernannte K\u00e4mpferin gegen Ungerechtigkeiten hegt offenbar antisemitische Ressentiments und ist Anh\u00e4ngerin der politischen Bewegung &#8222;Boycott, Divestment and Sanctions&#8220;, die den Staat Israel isolieren will. Das berichtet nun &#8222;The Jerusalem Post&#8220;.<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.10.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/unterhaltung\/literatur\/id_100063000\/annie-ernaux-antisemitismus-vorwuerfe-gegen-literaturnobelpreistraegerin.html\">https:\/\/www.t-online.de\/unterhaltung\/literatur\/id_100063000\/annie-ernaux-antisemitismus-vorwuerfe-gegen-literaturnobelpreistraegerin.html<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(2) Ein Nobelpreis, wenigstens nicht der f\u00fcr Frieden<\/strong><br \/>\nAnnie Ernaux unterzeichnete im Mai 2019 einen Brief, in dem zum Boykott des Eurovision Song Contest aufgerufen wurde, da der Wettbewerb in Tel Aviv ausgetragen wurde und jede Zusammenarbeit mit dem j\u00fcdischen Staat zu unterbinden sei. Der Brief forderte zudem das franz\u00f6sische Fernsehen auf, die Veranstaltung nicht zu \u00fcbertragen.<br \/>\nBereits im Jahr 2018 unterzeichnete die Schriftstellerin einen Brief, in dem die Emp\u00f6rung formuliert wurde, dass die franz\u00f6sische Regierung kulturell mit Israel zusammenarbeitet. In dem Brief wurde behauptet: \u201eEs ist eine moralische Verpflichtung f\u00fcr jeden Menschen mit Gewissen, die Normalisierung der Beziehungen mit dem Staat Israel abzulehnen.\u201c<br \/>\nIn Israel sind Juden, Muslime und Christen Nachbarn. \u00dcber zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Gegen all diese Menschen stellt sich Annie Ernaux, weil sie in einem j\u00fcdischen Staat leben. All diese Menschen diskriminiert die Nobelpreistr\u00e4gerin f\u00fcr Literatur 2022.<br \/>\nIsrael ist das einzige Land im ganzen Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung w\u00e4hlen und vor allem abw\u00e4hlen kann. Die israelische Regierung ist somit die einzige auch von Muslimen und Arabern demokratisch gew\u00e4hlte Vertretung eines Landes im Nahes Osten. Gegen diese Demokratie hetzt der weibliche Marcel Proust.<br \/>\nAnnie Ernaux hat noch einen weiteren Brief unterzeichnet, in dem die Freilassung eines libanesischen Militanten gefordert wird, der im Jahr 1980 eine marxistisch-leninistische Terrorgruppe mitgegr\u00fcndet hatte. Er sitzt zur Zeit in Frankreich im Gef\u00e4ngnis aufgrund der Ermordung des US-Milit\u00e4rattach\u00e9s Charles R. Ray und des israelischen Diplomaten Yaakov Bar-Simantov.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWie auf der k\u00fcrzlich zu Ende gegangenen documenta in Kassel herrscht im Nobelpreiskomitee eine unfassbare Blindheit gegen\u00fcber Antisemitismus. Daf\u00fcr setzten sich immer mehr toxische M\u00e4nner und Frauen durch, die gegen Feministinnen hetzen, wenn diese Hexen es auch nur wagen, nicht an die einzig wahre Trans-Religion zu glauben und stattdessen ketzerisch mit der Biologie und der Wissenschaft buhlen. Wie sagte die Schriftstellerin Hedwig Dohm einst vor \u00fcber hundert Jahren: \u201eMan kommt sich auf dem Gebiete der Frauenfrage immer wie ein Wiederk\u00e4uer vor.\u201c Wenn es um Israel und Juden geht, gilt das selbe Prinzip.<br \/>\nHinweis: \u00dcber das Ausufern des Wokeismus redet Gerd Buurmann in der heutigen Indubio-Folge mit dem Entertainer Kay Ray, der wie J.K. Rowling bereits seine Erfahrungen mit dem Wokeismus gemacht hat.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.10.2022 von Gerd Buurmann bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ein_nobelpreis_wenigstens_nicht_den_fuer_frieden\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ein_nobelpreis_wenigstens_nicht_den_fuer_frieden<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\nWenn man sich jetzt auf der Zunge zergehen l\u00e4\u00dft, wie die die gutb\u00fcrgerliche Emp\u00f6rungslinke mit Grass wegen seiner Waffen SS Zugeh\u00f6rigkeit umgesprungen ist, dann wird es erst Recht ein richtiges Geschm\u00e4ckle. Mir zeigt dieser Nobelpreis nur, wie wichtig es f\u00fcr Schweden war, dass die Rechten die Wahlen gewonnen haben. Denn entsprechend der Regierenden wird nat\u00fcrlich auch das Nobelpreiskomitee zusammengsetzt. Insofern darf man sich \u00fcber derartige Nobelpreistr\u00e4ger*innen dann eben auch nicht wundern. Die Sozialdemokratie ist der Hauptfaktor f\u00fcr die Islamisierung Europas. Hoffen wir, dass auch DLand irgendwann mal zur Besinnung findet und die Ampel zum Teufel schickt.<br \/>\n9.10.2022, R.B.<\/p>\n<p>Nobelpreise, insbesondere der f\u00fcr Literatur, sind \u00fcberfl\u00fcssig wie ein Kropf. Dass die woke Journaille entz\u00fcckt ist, wundert mich nicht! Ernaux trifft genau die Gesinnung, die im vorherrschenden rotgr\u00fcnen, woken Kosmos en vogue ist!<br \/>\n9.10.2022, R.L.<\/p>\n<p>Der Literaturnobelpreis f\u00fcr Annie Ernaux zeigt den kranken Zustand der \u201cwestlichen\u201d Wohlfahrtsstaaten auf: Schmierige Lebensl\u00fcgen, feiger Opportunismus, staatlich institutionalisiertes Schmarotzertum, Dummheit, Realit\u00e4tsverweigerung. Das woke Juste-Milieu, das es sich auf steuerfinanzierten staatlichen Versorgungsposten bequem gemacht hat, ist der optimale Humus, auf dem die heuchlerischen Lebensl\u00fcgen ganz prima gedeihen &#8211; wie z.B. Gender-Schwachsinn, LGBT-Schwachsinn, Sozialismus, Kulturrelativismus, nonchalante Verachtung von Technik und Wertsch\u00f6pfung, &#8230; . Zitat Wikipedia: \u201cSie wird im universit\u00e4ren Umfeld positiv rezipiert; ihr Werk ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten\u201d. ++ Der Islam wird mit diesem Humbug aufr\u00e4umen. Es wird nicht unbedingt besser, aber tr\u00f6stlicher, eine Religion hat gewisse Vorteile.<br \/>\n9.10.2022, T.B.<\/p>\n<p>Ich ertappe mich ohnehin dabei, diese ganzen \u201c\u00f6ffentlichen\u201d Zaubereien, von Preisverleihungen bis hin zu \u201cWissenschaften\u201d, welche nach eigenen Aussagen schon dem WEF geh\u00f6ren(!) zu beachten! Das Gro\u00dfkapital hat seine gierigen und machtgeilen Finger \u00fcberall drin! Nicht aus idealistischen Gr\u00fcnden, sondern der Instrumentalisierung wegen! Nicht nur, dass man selbstredend Finanzwelt, Wirtschaft und Politik, sondern auch Medien, Kultur und wie erw\u00e4hnt Wissenschaft steuert, man korrumpiert die Meinungshoheit in immer unversch\u00e4mterer und skrupelloserer Manier nach Gusto. Man muss nur, um beim Thema zu bleiben, die Sieger eines Preises etwas tiefer analysieren, um die manipulativen Intentionen dahinter zu erkennen. Mitunter sind sie allerdings so plump, siehe Friedensnobelpreis\/e, dass es wie der sprichw\u00f6rtliche Wink mit dem Zaunpfahl daherkommt. Aber eine immer komplexere und m\u00e4chtiger werdende Subkultur zeichnet sich ab, so dass diese Altinstitutionen ihren Weg in die Bedeutungslosigkeit selbst pflastern. Es ist nur eine Frage der Zeit!<br \/>\n9.10.2022, P.M.<\/p>\n<p><strong>&#8230; nicht das Werk, sondern die Haltung wird gew\u00fcrdigt<\/strong><br \/>\nNun, mal ganz ehrlich. Preisverleihungen sind eigentlich absolut wertlos. In der Regel, wird nicht das Werk, sondern die Haltung gew\u00fcrdigt. Zumindestens aber, steht die Haltung ganz oben auf den Wertungszetteln. Der wahrscheinlich absoulte Tiefpunkt f\u00fcr den Nobelpreis, war die Auzeichnung f\u00fcr Obama. Wer heute noch Wert auf Aufzeichnungen legt, sollte am besten neutral sein und bloss nicht zuviel von sich Preis geben. Am besten aber ist es, verlogen dem verlogenen, vermeindlichen Mainstream zu folgen. Ein bissel Hass gegen Juden, Christen oder Konservative\/Alte\/Wei\u00dfe, wird als Kavaliersdelikt gesehen\u2026 wenn nicht gar als Adelung.<br \/>\n9.10.2022, S.H.<\/p>\n<p><strong>Die Ger\u00fcchtek\u00fcche sagt, Houellebecq h\u00e4tte es werden sollen.<\/strong><br \/>\nAber dann, \u2018Etwa schon wieder ein Mann?!\u2019 und man entschied sich dass eine antisemitische Frau allemal besser sei.<br \/>\n9.10.2022, U.D.<\/p>\n<p>Mir war diese Autorin bislang nicht bekannt, obgleich ich gern auch franz\u00f6sische Literatur im Original konsumiere. Nachdem was der Autor \u00fcber die Empf\u00e4ngerin des Prix Nobel de Litt\u00e9rature 2020 schreibt, ist mir allerdings die Lust auf ein Buch von Annie Erneaux restlos vergangen. Warten wir einmal ab, in welchen Elogen besonders woke Postillen wie DIE ZEIT, FR, S\u00fcddeutsche et al sich \u00fcber diese Autorin aus dem Juste Milieu ergehen werden. Es ist ja bereits seit langem evident, dass dieser Preis in den allermeisten F\u00e4llen nie literarisch, sondern h\u00f6chst politisch war. Es w\u00e4re auch nicht erstaunlich gewesen, wenn der Friedensnobelpreis an Annie E. gefallen w\u00e4re. Man denke nur an Warlords wie Obama oder Arafat, die mit dem Preis unter dem Jubel gewisser Kreise ausgezeichnet wurden. Ich bin der Ansicht von Herrn @B.D., dass die Nobelpreise f\u00fcr Literatur, Wirtschafts&#8220;wissenschaften\u201d und Frieden abgeschafft geh\u00f6ren, weil diese rein ideologisch sind. Punkt.<br \/>\n9.10.2022, U.D.<\/p>\n<p>Eine unangenehme Person, keine Frage, die in meinen Augen geradezu abscheuliche Ansichten hat und Absichten verfolgt. Aber k\u00f6nnen nicht Texte, auch wenn man deren Inhalt ablehnt oder den Autor nicht mag, nicht dennoch literarisch sein und dementsprechend gew\u00fcrdigt werden? Wagner war ein Antisemit. Macht das seine Musik schlecht? Roger Waters bl\u00e4st in dasselbe Horn wie Ernaux. Ein Spinner vor dem Herrn. Trotzdem geh\u00f6ren fr\u00fche Pink-Floyd-Alben zu meiner Lieblingsmusik. Ob sich das Nobel-Komitee mit der Verleihung des Preises an diese \u201cDame\u201d in Sachen Publicity einen Gefallen getan hat, steht auf einem anderen Blatt. Ich h\u00e4tte mir die Finger an ihr nicht verbrannt. Grundlage der Auszeichnung ist jedoch ihr literarisches Werk. Dar\u00fcber steht hier (leider) nichts.<br \/>\n9.10.2022, L.B.<\/p>\n<p>Als w\u00fcrde noch irgendjemand in dieser Welt, in der das Handy der Gott ist, interessieren, wer den Literaturnobelpreis bekommt. Meistens bekommen diesen ohnehin Menschen, die selten etwas von sich geben, das die Masse interessiert. Den Gro\u00dfteil der B\u00fccher, den Literaturnobelpreistr\u00e4ger geschrieben haben will niemand lesen. Daher geht es mir komplett am Allerwertesten vor\u00fcber, ob diese Frau einen Preis mehr oder weniger erh\u00e4lt, den niemanden auf dieser Welt interessiert. &#8211; Ach ja, ich bin emp\u00f6rt \u00fcber die Auswahl.<br \/>\n910.2022, H.H.<\/p>\n<p><strong>Nobelpreise Literatur und Frieden abschaffen<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Buurmann, der Nobelpreis f\u00fcr Literatur sollte zusammen mit denen f\u00fcr Frieden und Wirtschafts&#8220;wissenschaft\u201d abgeschafft werden, denn es handelt sich hier um rein ideologisch motivierte Preisvergaben. Und dass die schwedische Kulturelite, zu der das Nobelpreiskommitee geh\u00f6rt, weniger antisemitisch ticken w\u00fcrde als die deutsche (siehe die gerade endlich zu Ende gegangene \u201cAntisemita Fifteen\u201d) war nicht zu erwarten.<br \/>\n9.10.2022, B.D.<\/p>\n<p>\u201eI love my life, I like to be cosmopolitan, I would like to visit the whole earth and love it all.\u201c Dann viel Freude beim Besuch der Frauen im Iran, Frau Erneaux! Die blindeste aller Nobelpreistr\u00e4gerinnen hat das Gesicht zu ihrer Klugheit, wie ich diese Oneworld-Tussie verachte, die billigstem Populismus das Wort redet. So werden sie alle aussehen, die Roths und Goering-Eggerts dieser Welt. Heute schon k\u00f6nnen wir in die Visage von Frau Lang blicken, assistiert von einem Mann, der die Scharia in Teilen f\u00fcr verfassungskonform h\u00e4lt. \u201cGr\u00fcn und dumm\u201d, so hei\u00dft ein sehr lesenswertes Buch.<br \/>\n910.2022, F.H.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Antisemitismus von Ernaux wohl eher eine \u201cverdr\u00e4ngte unerw\u00fcnschte Nebenwirkung\u201d ist, weisen andere auf den m\u00f6glicherweise hoch ideologischen Hintergrund und die Vorgeschichte der Auszeichnung hin: Ernaux\u2019 Werk scheint sich nicht unerheblich um den Kampf f\u00fcr Abtreibung und Feminismus zu drehen.<br \/>\n9.10.2022. I.T.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Es geht um Abtreibung<\/strong><br \/>\nAnnie Ernaux bekommt den Literaturnobelpreis. Aber ist das nicht nur ein Vorwand?<br \/>\nDer diesj\u00e4hrige Literaturnobelpreis war absehbar. Nicht dass ihn die franz\u00f6sische Schriftstellerin Annie Ernaux bekommen w\u00fcrde, aber dass es um den gesellschaftlichen Mainstream gehen musste. Und da liegt der Wille zur Abtreibung ganz vorn. Diese Literaturnobelpreisverleihung hat eine Vorgeschichte. Es ist, neben zahlreichen Literaturpreisen, nicht die erste Auszeichnung im Anschluss an Ernaux&#8217;s Abtreibung.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nGegen\u00fcber der Tageszeitung \u201eDie Welt\u201c vom 6.10. erkl\u00e4rte die jetzt 82-J\u00e4hrige: \u201eIch war getrieben von dem Gedanken, dass es nicht sein kann, dass es unm\u00f6glich f\u00fcr mich war, Mutter zu werden. Ich musste es also tun, ich wusste nur nicht, wie. In meiner Verzweiflung habe ich es mit einer Stricknadel versucht. Es gab eine Reihe von Hindernissen, die ich eins nach dem anderen \u00fcberwinden musste. Aber ich war naiv, ich wusste damals nicht, was mir bl\u00fchte. Mir war klar, dass ich bluten w\u00fcrde, aber verbluten? Damit hatte ich nicht gerechnet.\u201c Sie w\u00e4re tats\u00e4chlich beinahe gestorben, wie sie in ihrer Biographie \u201eDas Ereignis\u201c schreibt. Der Buchtitel allein spricht schon f\u00fcr das entscheidende Geschehen in ihrem Leben.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nImmer wieder ist in diesen Tagen zu lesen, dass Ernaux die Sache der Frauen vertritt. Dass das in diesem Fall gleichbedeutend mit dem Vertreten der Sache der Abtreibung ist, wird nirgendwo erw\u00e4hnt.<br \/>\n.. Alles vom 8.10.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/kultur\/es-geht-um-abtreibung-art-232840\">https:\/\/www.die-tagespost.de\/kultur\/es-geht-um-abtreibung-art-232840<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(4) Wie Literatur-Nobelpreistr\u00e4gerin Annie Ernaux gegen Israel hetzt<\/strong><br \/>\nDie Schriftstellerin Annie Ernaux forderte Boykott-Ma\u00dfnahmen gegen den Staat der Juden und die &#8222;Dekolonialisierung Pal\u00e4stinas&#8220; \u2013 also ab es je ein politisches Gebilde im Nahen Osten gab, das sich \u201ePalestina\u201c nannte. Auch nachdem sie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, ist von ihr keine Entschuldigung zu vernehmen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.10.2022 von Godel Rosenberg bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/literatur-nobelpreistraegerin-annie-ernaux-israel\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/literatur-nobelpreistraegerin-annie-ernaux-israel\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die franz\u00f6sische Schriftstellerin Annie Ernaux erh\u00e4lt den Literaturnobelpreis 2022 und f\u00fcr ihr literarisches Werk wird sie gefeiert als \u201efeministische Ikone der ersten Stunde\u201c (FAZ), die die \u201eGrenzen der Fiktion gesprengt, die Autobiografie revolutioniert und ein neues Schreiben erm\u00f6glicht. &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[100,4,96,13,98,19],"tags":[691,552,420,301,581,722,289],"class_list":["post-105114","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buch","category-branchen","category-dichter","category-kultur","category-literatur","category-religion","tag-abtreibung","tag-buch-2","tag-juden","tag-culture","tag-lesen","tag-literatur","tag-preis"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105114","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105114"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105114\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105328,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105114\/revisions\/105328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}