{"id":104880,"date":"2022-09-28T17:05:11","date_gmt":"2022-09-28T15:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=104880"},"modified":"2022-09-29T17:55:05","modified_gmt":"2022-09-29T15:55:05","slug":"sprengung-nordstream-1-und-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sprengung-nordstream-1-und-2\/","title":{"rendered":"Sprengung: Nordstream 1 und 2"},"content":{"rendered":"<p>Die Sprengung der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/nordstream2\/\">Nordstream<\/a>-Pipelines 1 und 2 an drei Stellen nahe der d\u00e4nischen Insel Bornholm war kein Naturereignis. Dar\u00fcber sind sich die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Medien<\/a> weitgehend einig. Wer aber sollte den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/terror\/\">Sabotageakt<\/a> zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/\">Gasversorgung<\/a> veranlasst haben? Vorverurteilungen sind fehl am Platz. Hier ein Beitrag aus der Sicht eines Tauchers. 28.9.2022<!--more--><\/p>\n<p><strong>Nord Stream-Sprengung war kein gro\u00dfes Problem<\/strong><br \/>\n<em>&#8211; Was Sporttaucher k\u00f6nnten, tun professionelle Taucher erst recht<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Wer hat den gr\u00f6\u00dften oder alleinigen Nutzen von der Sabotage?<\/em><\/p>\n<p>Die Nord Stream Pipeline wurde zweifelsfrei sabotiert, wahrscheinlich gesprengt. Aber von wem? Kriminologen w\u00fcrden sich zur T\u00e4terermittlung erst einmal fragen, wem n\u00fctzt sie? Im Krieg kam es zwar vor, dass z.B. Br\u00fccken nicht vom Feind gesprengt wurden, sondern von der eigenen Armee. Insofern w\u00e4re es nicht unm\u00f6glich, dass die Sabotage auf das Konto der Russen ginge, sie also ihre eigene Pipeline sprengten. Allerdings ist das \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich. Den durch den Anschlag bei uns erneut gestiegenen Gaspreis k\u00f6nnen die russischen Firmen kaum an die neuen Abnehmer in Indien und China weitergeben. Die Wahrscheinlichkeit der T\u00e4terschaft anderer Terroristen ist daher gr\u00f6\u00dfer. Biden k\u00fcndigte diese Option an, siehe auch diese Meldung und dieser Verdacht \u2013 aus Polen kam ein Dankesch\u00f6n f\u00fcr die Zerst\u00f6rung. Aber ich denke, dass sich die USA die Finger nicht selbst schmutzig machte. Hier meine \u00dcberlegungen:<\/p>\n<p>Es ist eine irrige Annahme, so ein Terrorakt sei nur mit gro\u00dfem Aufwand durch einen Staatm\u00f6glich. Bei meinen Tauchurlauben in S\u00fcdfrankreich erlebte ich in der Nachbarschaft eine Tauchergruppe aus dem Baltikum. Sie tauchte mit einem eigenen gro\u00dfen Boot, hatte einen eigenen Kompressor dabei und fuhr zu anderen Zeiten wie im \u00fcblichen Tauchbetrieb aus \u2013 auch nachts. Harte Burschen, die sich auf Wracktauchen in heimischen Gew\u00e4ssern der Ostsee spezialisiert hatten. Sie tauchten nicht nur mit Pressluft wie wir Sporttaucher, sondern mit technischen Gasen, mit denen der Sauerstoffanteil der Atemluft reduziert wird, damit er unter hohem Druck nicht narkotisch wirkt und giftig wird. Damit l\u00e4sst sich l\u00e4nger und tiefer tauchen als 50 Meter.<\/p>\n<p>Die Pipeline-Rohre liegen an der sabotierten Stelle 70 bis 80 Meter tief \u2013 nach anderen Quellen nur 40 Meter. Apnoetaucher schaffen solche Tiefen sogar ohne irgendwelche Hilfen. Der deutsche Rekordhalter Fabio Tunno aus meiner Heimatstadt schaffte neulich im Bodensee 71\u00a0Meter. Sich mit einer Sprengladung runterziehen, und sich unten mit einem mittels CO2-Patrone gef\u00fcllten Hebesack wieder hochziehen zu lassen, w\u00e4re noch einfacher. Vermutlich wurde aber richtig mit Nitrox oder Helium getaucht, weil die Ostsee tr\u00fcb ist und die Leitung erst einmal gefunden werden musste, trotz GPS-Ortung. Ein U-Boot oder eine Taucherglocke sind f\u00fcr einen nur Minuten dauernden Einsatz nicht erforderlich. Ein 8-Meter-Schlauchboot mit vier Mann reichte.<\/p>\n<p>Angebliche Blasen mit einem Durchmesser von 200 Meter an der Oberfl\u00e4che sind Unsinn. \u00dcblicher \u201eQualit\u00e4ts\u201c-Journalismus. Der Rohrdurchmesser der Leitung betr\u00e4gt 1,20 Meter. Wurde diese total zerst\u00f6rt, konnte sich eine komplette Blase von 0,9 Kubikmeter durch die vielfache Druckabnahme nach oben auf maximal 7 bis 8 Kubikmeter ausdehnen, also auf zweieinhalb Meter Durchmesser. Theoretisch, aber auch das nicht, weil sich Gasblasen im Wasser auf dem Weg zur Wasseroberfl\u00e4che teilen und wieder teilen. Sie sehen beim Aufsteigen wie Fallschirme aus, unten glatt. Was in der Ostsee zu sehen war oder ist, das ist ein Gasteppich, allerdings ein gewaltiger. So oberfl\u00e4chlich die Medienberichte sind, so fragw\u00fcrdig auch deren Thesen, dass dies nur die Russen gewesen sein konnten. Wer auch sonst?<\/p>\n<p>Aber jede maritime Gruppe ist zu einem solchen Anschlag in der Lage, wenn das sogar schon f\u00fcr erfahrene Sporttaucher m\u00f6glich w\u00e4re. Kampftaucher k\u00f6nnten das erst recht. Deutsche, englische und die der US-Navi oder des Geheimdienstes der USA. Aber auch die werden es kaum selbst gewesen sein, die Ostsee ist gut \u00fcberwacht. Wahrscheinlich ist, dass eine der sehr erfahrenen Wracktauchergruppen der Ostsee angeheuert wurde, um das zu tun, was seitens der US-Regierung ja angedroht wurde. Mal sehen, ob das hervorragende \u00dcberwachungssystem der USA bei den Geldstr\u00f6men im Ostseeraum f\u00fcndig wird. Aber was man nicht sucht, findet man nicht.<\/p>\n<p>H\u00e4tten Br\u00fcssel und das gr\u00fcne Deutschland in Lubmin das Ventil der neuen Pipeline ge\u00f6ffnet, w\u00fcrde das Gas bei uns seinem Verwendungszweck zugef\u00fchrt, und Strom und W\u00e4rme zu erschwinglichen Preisen abgeben. Jetzt blubbert es ungenutzt in die Ostsee, gef\u00e4hrdet die Schifffahrt und die Atmosph\u00e4re. Und die USA und Gas-\/\u00d6lstaaten reiben sich die H\u00e4nde, weil russisches Gas endg\u00fcltig dem Verkauf ihres eigenen teuren Gases nicht mehr im Wege steht.<\/p>\n<p>Die Kommissionsvorsitzende von der Leyen k\u00fcndigte \u201eharte Sanktionen\u201c an. Was verwundert, denn, wenn es die Russen waren, h\u00e4tte sich durch die Sabotage nichts ge\u00e4ndert, deren Gas wollte sie sowieso nicht mehr. War es Polen oder die Ukraine, wie sollen dann Sanktionen aussehen? Steckt aber die USA oder Kanada dahinter, will die EU dann auch diese boykottieren? Nicht auszuschlie\u00dfen ist auch, dass die Auftraggeber radikale Umweltorganisationen waren, z.B. die Letzte Generation, f\u00fcr die eine solche Gasleitung \u201eWahnsinn\u201c ist. Auch anderen Umweltorganisationen ist so etwas zuzutrauen; auch die Gr\u00fcne Luisa Neubauer wollte die Pipeline in die Luft sprengen, <a href=\"https:\/\/www.dushanwegner.com\/keiner-wars\/\">https:\/\/www.dushanwegner.com\/keiner-wars\/<\/a>. Sie trauern der zerst\u00f6rten Gasleitung jedenfalls nicht nach, da werden nach dem Explosionsknall nun die Sektkorken knallen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.9.2022 von Albrecht K\u00fcnstle bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.die-andere-sicht.de\">https:\/\/www.die-andere-sicht.de<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Nord Stream: Wir wurden angegriffen!<\/strong><br \/>\nDer Sprengung der beiden Nord-Stream-Leitungen ist ein Angriff auf Deutschland. Die Energieversorgung eines Landes zu sabotieren, hei\u00dft seine wirtschaftliche Existenz, seine soziale Stabilit\u00e4t, sein gesellschaftliches Gef\u00fcge, seine staatliche und politische Hoheit zu bestreiten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Anschl\u00e4ge waren ein kriegerischer Akt. Sie erforderten logistische Pr\u00e4zision und erfolgten mit milit\u00e4rischer Professionalit\u00e4t.<br \/>\nTrotzdem regt die Regierung keinen Verteidigungsfall an.<br \/>\nKeine Sondersendung im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen,<br \/>\nkeine Aktuelle Stunde im Bundestag, in den Nachrichten fallen Nord Stream 1 und 2 unter Gemischtes.<br \/>\nObwohl die Umweltsch\u00e4den enorm sind, halten die sonst so bekenntnisfreudigen gr\u00fcnen Minister sich auff\u00e4llig zur\u00fcck. Die deutschen Geheimdienste sind ahnungslos. Anscheinend wollte und will man es so genau gar nicht wissen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.9.2022 von Thorsten Hinz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/kommentar\/2022\/nord-stream-angegriffen\/\">https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/kommentar\/2022\/nord-stream-angegriffen\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sprengung der Nordstream-Pipelines 1 und 2 an drei Stellen nahe der d\u00e4nischen Insel Bornholm war kein Naturereignis. Dar\u00fcber sind sich die Medien weitgehend einig. Wer aber sollte den Sabotageakt zur Gasversorgung veranlasst haben? Vorverurteilungen sind fehl am Platz. 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