{"id":103363,"date":"2022-08-13T18:30:33","date_gmt":"2022-08-13T16:30:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=103363"},"modified":"2023-10-27T15:16:51","modified_gmt":"2023-10-27T13:16:51","slug":"oeffentlich-rechtlicher-rundfunk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/","title":{"rendered":"\u00d6ffentlich-rechtlicher Rundfunk"},"content":{"rendered":"<p>Der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/\">\u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk (\u00d6RR)<\/a> rutscht immer tiefer in die Krise, auch nach dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medien-politik\/\">R\u00fccktritt<\/a> der ARD-Vorsitzenden und RBB-Intendantin <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medien-politik\/\">Patricia Schlesinger<\/a>. Die Einschaltquoten gehen zur\u00fcck. Die zwangsbeitragszahlenden B\u00fcrger wollen nicht mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nudging\/\">umerzogen<\/a> werden <!--more-->in Sachen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klimawandel\/\">Klimahysterie<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration2021\/\">Migrationsverkl\u00e4rung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/gender-sprache\/\">Gendersprech<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-russland\/\">Kriegsparteinahme<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nEs ist hohe Zeit f\u00fcr eine Reform und Demokratisierung des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a>: Abschaffung der Zwangsgeb\u00fchr, wie in Frankreich und Gro\u00dfbritannien sowie Verkleinerung. Nachrichten, Bildung und Kultur als Kernauftrag des \u00d6RF sind mit einem Zehntel des derzeitigen 9 Milliarden Euro umfassenden Jahresetats gut zu erf\u00fcllen.<br \/>\nDas Problem dabei: Es gibt zu viele Menschen, die von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/wdr\/\">ARD<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/zdf\/\">ZDF<\/a> mit \u00fcppigen Geh\u00e4ltern profitieren, sich \u00fcber Jahre hinweg komfortabel eingerichtet haben und mit der politischen Linken gut vernetzt sind. Diese werden ihre Privilegien zu verteidigen wissen. Obwohl sich &#8211; glaubt man Umfragen &#8211; immer mehr auch links orientierte junge Journalisten vom herrschenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/linke-contra-lifestyle-linke-pmc\/\">lifestyle<\/a>-linken <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Haltungsjournalismus<\/a> distanzieren und meinen, da\u00df auch im \u00d6RR der Grundsatz &#8222;Mach dich nie gemein mit einer Sache, auch nicht einer vermeintlich guten Sache&#8220; (HaJo Friedrichs) wieder <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/freie-medien\/\">gelten mu\u00df<\/a>.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Schlesinger-Aff\u00e4re: \u201eDie Aff\u00e4re trifft auf eine \u00d6ffentlichkeit, die immer weniger bereit ist, widerspruchslos hinzunehmen, mit welcher Dreistigkeit sich einzelne Repr\u00e4sentanten in diesem System bedienen und mit welcher Einseitigkeit in Teilen der \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender berichtet und kommentiert wird\u201c, schreibt Friedrich Merz (1). Der CDU-Vorsitzende moniert die bekannten Kritikpunkte an den Gez-Medien: Mi\u00dfwirtschaft bis hin zur Korruption, Gender-Sprachverhunzung und einseitige Berichterstattung.<br \/>\nDabei verschweigt Merz, da\u00df der \u00d6RR 16 Jahre als Sprachrohr der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/merkel-deutschland\/\">Merkel<\/a>-Regierungen fungierte und dabei seine vom Gesetz auferlegte Aufgabe, die Regierung zu kontrollieren, str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt hat. Das bedeutet: Entweder war\/ist der \u00d6RR nicht einseitig politisch links orientiert, oder aber die Ex-Bundeskanzlerin vertrat eine politisch dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gruen-links\/\">linken Lager<\/a> wohlgesonnene Politik.<br \/>\n13.8.2022<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) CDU-Chef Merz: Meine f\u00fcnf Forderungen an den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Krise<\/strong><br \/>\nDie Schlesinger-Aff\u00e4re hat das Potenzial, dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland endg\u00fcltig die Legitimationsgrundlage und \u00f6ffentliche Akzeptanz zu entziehen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Geh\u00e4lter aller f\u00fchrenden Verantwortlichen m\u00fcssen ebenso offengelegt werden, wie die Zahlungsstr\u00f6me an die zahlreichen Produktionsgesellschaften. Das gilt auch und besonders f\u00fcr die Moderatoren der bekannten Talkshows und Unterhaltungssendungen. Sie haben mit eigenen millionenschweren Produktionsgesellschaften kommerzielle Interessen etabliert. Das hat mit dem Auftrag des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens, n\u00e4mlich umfassend und ausgewogen Informationen, Bildung, Kultur und Unterhaltung anzubieten, allenfalls noch am Rande zu tun.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u00d6ffentlich-rechtliche Sender sind zu einer ausgewogenen Berichterstattung verpflichtet. Sie sollen das breite Meinungsspektrum der Bev\u00f6lkerung abbilden. Davon kann schon seit langer Zeit nicht mehr die Rede sein. \u00dcber 90 Prozent der Volont\u00e4re bei ARD und ZDF gaben in einer internen, repr\u00e4sentativen Befragung an, der SPD, der Linkspartei und den Gr\u00fcnen politisch nahezustehen. ,,, Zur Ausgewogenheit z\u00e4hlt auch die klare Trennung zwischen Berichterstattung und Kommentar. Hier br\u00e4uchte es mehr journalistische Verantwortung und weniger politische Gesinnung.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nBund und L\u00e4nder haben allein dem Rat f\u00fcr deutsche Rechtschreibung die Aufgabe der behutsamen Fortentwicklung unserer Rechtschreibung \u00fcbertragen. Gendersternchen und andere Elemente einer \u201egeschlechtergerechten\u201c Sprache sind ausdr\u00fccklich nicht in dieses Regelwerk aufgenommen worden. Daran sind auch die geb\u00fchrenfinanzierten Sender und ihre Repr\u00e4sentanten gebunden. Alles andere verst\u00f6\u00dft gegen die Grunds\u00e4tze einer ausgewogenen und verst\u00e4ndlichen Berichterstattung.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.8.2022 von Friedrich Merz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/bnn.de\/nachrichten\/deutschland-und-welt\/cdu-chef-merz-meine-fuenf-forderungen-an-den-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-in-der-krise\">https:\/\/bnn.de\/nachrichten\/deutschland-und-welt\/cdu-chef-merz-meine-fuenf-forderungen-an-den-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-in-der-krise<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Die Arroganz der Selbstbediene<\/strong>r<br \/>\nDer Fall Patrizia Schlesinger ist nur die Spitze des Eisbergs. Die zur\u00fcckgetretene RBB-Intendantin repr\u00e4sentiert die Haltung einer Schicht, die meint, dass sie berechtigt ist, sich auf Staats- oder in diesem Fall auf Geb\u00fchrenzahlerkosten ein sch\u00f6nes Leben zu machen. Ohne jegliche Gewissensbisse, daf\u00fcr mit der Ludwig XIV-Haltung: \u201eL\u2019\u00e9tat c\u2019est moi\u201c.<br \/>\nManchmal ist der Staat nur ein Regionalsender, aber \u00fcppig genug mit Zwangsgeb\u00fchrengeld ausgestattet, dass die Intendantin ihre Luxusanspr\u00fcche ausleben zu k\u00f6nnen glaubt. Parkett f\u00fcr etwa 17 000 \u20ac, eine Pflanzenwand f\u00fcr 7000 \u20ac, Sitzm\u00f6bel f\u00fcr weitere Tausende. Insgesamt hat der Umbau der Chefetage, den Frau Schlesinger kurz nach ihrem Amtsantritt in Auftrag gegeben hat, \u00fcber 600 000\u20ac gekostet.<br \/>\nEin Vertreter des Senders entbl\u00f6dete sich nicht, vor der Kamera zu erkl\u00e4ren, dies sei alles nicht n\u00f6tig gewesen, sollte aber in Hinblick auf die \u00dcbernahme des ARD-Vorsitzes gemacht werden, um Besucher repr\u00e4sentativ empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie eigentliche Frage ist, wof\u00fcr unsere Zwangsgeb\u00fchren verwendet werden. Zu einem gro\u00dfen Teil eben nicht f\u00fcr Programme, sondern f\u00fcr \u00fcberh\u00f6hte Geh\u00e4lter und andere Privilegien in den Chefetagen der Sender. Die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender haben sich zu einem Kraken mit vielen Tentakeln entwickelt, die mit dem urspr\u00fcnglichen Sende-Auftrag nicht mehr viel zu tun haben. Es ist h\u00f6chste Zeit f\u00fcr eine Reform an Kopf und Gliedern.<br \/>\nVon der Politik, die sich inzwischen ihre Di\u00e4ten automatisch steigen l\u00e4sst, um l\u00e4stigen Debatten zu entgehen, ist der n\u00f6tige Druck nicht zu erwarten. Der kann nur von den B\u00fcrgern kommen, die sich ihre Abzocke nicht l\u00e4nger gefallen lassen.<br \/>\nWer schweigt stimmt zu!<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.8.2022 von Vera Lengsfeld bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2022\/08\/09\/die-arroganz-der-selbstbediener\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2022\/08\/09\/die-arroganz-der-selbstbediener\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(3) ARD und ZDF behandeln ihre Zuschauer wie Sch\u00fcler oder gar Untertane<\/strong><br \/>\nDer Kunde als K\u00f6nig hat sich bei ARD und ZDF als Prinzip umgedreht \u2013 bestenfalls ist er der Sch\u00fcler, oft genug der Untertan. Nur schwer bis unm\u00f6glich l\u00e4sst sich der Punkt festmachen, an dem genau ARD und ZDF den Kunden vom K\u00f6nig zum Untertanen degradiert haben. Es ist eine Entwicklung. Sie begann lange vor 2015. Aber die Asylkrise war ihr Beschleuniger: Das ZDF zeigte an den Bahnh\u00f6fen nur englischsprachige Frauen, die ankamen \u2013 obwohl zu einem \u00fcberw\u00e4ltigenden Teil M\u00e4nner ohne Fremdsprachenkenntnisse kamen. Die ARD weigerte sich, den Mord an einer jungen Frau als Thema anzuerkennen, \u00fcber den der Kunde zwar diskutierte, den die Tagesschau als Thema aber unterdr\u00fcckte. Beide Sender zusammen mussten nach der K\u00f6lner Silvesternacht regelrecht dazu gezwungen werden, \u00fcber diese zu berichten.<br \/>\n.<br \/>\nImmerhin hat der damalige ZDF-Intendant Thomas Bellut noch eingestanden, dass seine Nachrichtenteams im Jahr 2015 ein falsches Bild von den Bahnh\u00f6fen transportiert haben. Das sei auf die Produktionsbedingungen zur\u00fcckzuf\u00fchren gewesen.<br \/>\nMittlerweile verfolgen Mitarbeiter von ARD und ZDF hingegen eine Doppelstrategie. Einerseits bekennen sie sich zum \u201eHaltungsjournalismus\u201c, der nicht Nachrichten, sondern ein gewisses Weltbild transportieren will. Andererseits erkl\u00e4ren sie die sich daraus ergebende Parteilichkeit zur rechten Behauptung.<br \/>\nEinen solch offensichtlichen Widerspruch in der eigenen Argumentation stehen zu lassen, ist Teil der Arroganz, die ARD und ZDF gegen\u00fcber ihrem Kunden entwickelt haben.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nGenau das ist aber, was ARD und ZDF tun m\u00fcssten, um wieder an Relevanz zu gewinnen: Ihre Zuschauer und Zuh\u00f6rer ernst nehmen. Auf ihre W\u00fcnsche eingehen ebenso wie auf ihre Kritik. Sie informieren wie ein Dienstleister und nicht belehren wie ein Schulmeister. Sie als Kunden betrachten und nicht als Objekt, das es zu formen und zu erziehen gilt. Doch diese \u00c4nderung ist nicht in Sicht. Nicht mal die Einsicht, dass diese \u00c4nderung notwendig ist.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.8.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/krise-oeffentlich-rechtliche-ard-zdf-zuschauer\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/krise-oeffentlich-rechtliche-ard-zdf-zuschauer\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk (\u00d6RR) rutscht immer tiefer in die Krise, auch nach dem R\u00fccktritt der ARD-Vorsitzenden und RBB-Intendantin Patricia Schlesinger. Die Einschaltquoten gehen zur\u00fcck. 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