{"id":102591,"date":"2022-07-12T21:31:24","date_gmt":"2022-07-12T19:31:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=102591"},"modified":"2022-07-14T22:07:01","modified_gmt":"2022-07-14T20:07:01","slug":"henryk-m-broder-wende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/henryk-m-broder-wende\/","title":{"rendered":"Henryk M. Broder &#8211; Wende"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Verunglimpfung von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/drewermann\/\">Eugen Drewermann<\/a> als &#8222;Terrorversteher Drewermann&#8220; wegen dessen &#8222;Rede gegen den Krieg&#8220; (siehe (1)), nach dem Gesuch auf Vergebung an Annalena Baerbock als dem &#8222;einzigen Mann im Kabinett&#8220; und nach dem Bruch mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/das-land-lieben-statt-hassen\/\">Roger K\u00f6ppel<\/a> bzw. der Weltwoche.ch (2) <!--more-->schwindet das Ansehen des gro\u00dfen Publizisten Henryk M. Broder. Im NZZ-Interview (siehe (3)) nennt Broder den Weltwoche-Herausgeber gar in einem Atemzug mit der Hamas: &#8222;Ich verbiete niemand, eine Meinung zu haben. Aber ich bin nicht dazu verpflichtet, in einer Umgebung zu bleiben, die mir Unbehagen bereitet. Oder sagen wir: ein starkes Grummeln im Magen, das auf einen bevorstehenden Kotzausbruch hindeutet. Ich w\u00fcrde mich auch nicht in ein Caf\u00e9 setzen, in dem Hamas-Leute sitzen.&#8220;<\/p>\n<p>Seit sp\u00e4testens <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">9\/2015<\/a> wurde Broder nicht mehr in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/talkshow\/\">Talkshows<\/a> von \u00f6ffentlichem Rundfunk, ARD und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/zdf\/\">ZDF<\/a> eingeladen, da er eine von der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a> abweichende Meinung vertritt, dazu noch mit kreativer Eloquenz. Er warf den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream-Medien<\/a> zu recht vor, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kritik\/\">Kritik<\/a> und abweichende Meinung nicht zuzulassen und damit die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a> in Deutschland zu besch\u00e4digen.<br \/>\nNun aber praktiziert Broder genau dies gegen\u00fcber <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/eigene-meinung\/\">Andersdenkenden<\/a>, vor allen Dingen solchen, die den Beginn des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/\">Ukrainekriegs<\/a> nicht auf den 24.2.2022 mit dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-russland\/\">Einmarsch der Russen<\/a> datieren, sondern in das Jahr 2014 mit der Verletzung der Minsk-Abkommen durch die Ukraine (siehe <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/donbass\/\">Jacques Baud<\/a>).<\/p>\n<p>Schade und auch f\u00fcr viele Besucher seines so <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/freie-medien\/\">informativen Blogs Achgut.com<\/a> kaum zu erkl\u00e4ren. Ein Trost: Der begnadete Autor Henryk M. Broder war schon immer f\u00fcr eine interessante <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/\">journalistische<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/wendehals\/\">Wende<\/a> gut.<br \/>\n12.7.2022<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Drewermann auf halbem Wege zwischen Lisboa und Wladiwostok<\/strong><br \/>\n&#8222;Wenn Sie schon lange nicht mehr im Kino waren und Lust auf einen richtig megageilen Horrorfilm haben &#8230; dann schauen und h\u00f6ren Sie sich den Auftritt des Theologen Eugen Drewermann an &#8230;. Drewermanns \u201eRede gegen den Krieg&#8220; dauert etwas mehr als eine Stunde.&#8220;<br \/>\n&#8230; Alles vom 6.6.2022 von Henryk M. Broder bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/drewermann_auf_halbem_wege\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/drewermann_auf_halbem_wege<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinig Kommentare:<br \/>\n<strong>Ich wei\u00df nicht was ich von Broder und anderen hier halten soll,<\/strong> es scheint ja so zu sein, das es immer nur eine Meinung geben darf. Einen Voltaire haben hier einige nicht verstanden und es es wird immer schlimmer, Ver\u00e4chtliche und niedertr\u00e4chtige Kommentierungen gibt es scheinbar nicht nur bei den Linken. Nochmals, ich teile die Meinung von Eugen Drewermann nicht, aber ich bin froh das er sie sagen darf ! (Zitat angepasst Voltaire). Dies sollten einige hier sich mal hinter die Ohren schreiben.<br \/>\n6.6.2022, W.E.<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrter Herr Broder, bitte lassen Sie Ihre Polemiken.<\/strong><br \/>\nEugen Drewermann ist f\u00fcr mich seit den 1970er Jahren moralisch weitaus hochstehender als viele meiner Landsleute, mich inklusive. Deshalb unterschreibe ich auch das erw\u00e4hnte Drewermann-Zitat \u201cRaus aus der NATO, Verantwortung f\u00fcr die Welt, Nein zur R\u00fcstung, Ja zu einer universellen Menschlichkeit\u201d voll und ganz. Wie soll denn sonst Frieden m\u00f6glich sein? Haben Sie die Vorgeschichte vergessen? Sie sollten doch wissen, dass die Ukraine seit 2014, dem von den USA angezettelten Maidan-Putsch, einen Krieg gegen die russischst\u00e4mmigen B\u00fcrger der Ostukraine f\u00fchrt mit bisher etwa 14.000 Toten.<br \/>\n6.6.2022, J.R.<\/p>\n<p><strong>Was die geostrategische Ausrichtung der USA betrifft<br \/>\n<\/strong>hat Drewermann vollkommen recht, ein B\u00fcndnis Westeuropas mit dem Osten muss aus US Sicht unter allen Umst\u00e4nden verhindert werden. Das sagen die US masterminds ganz offen und das ist auch kein Geheimnis. Europa hat aktuell kaum eine Wahl, unser Au\u00dfenministerium plappert den Soundtrack dazu. Um das zu begreifen muss man nicht links oder rechts sein. Wozu also die Aufregung?<br \/>\n6.6.2022, P.St.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Herr Broder, Sie haben sonst nicht so tendenzi\u00f6s anders geschrieben<\/strong><br \/>\nIch kenne Drewermann jetzt nicht weiter, habe nichts gro\u00dfartiges von ihm geh\u00f6rt oder gelesen, aber da\u00df die NATO und die USA, sprich der Westen wahre Kriegstreiber und an der \u201cMisere\u201d schuld sind, da muss ich ihm recht geben. Herr Broder, Sie haben sonst anders geschrieben, nicht so tendenzi\u00f6s. Ich mag jetzt gar nicht \u00fcberlegen, woran das liegen k\u00f6nnte\u2026<br \/>\n6.6.2022, T.D.<\/p>\n<p><strong>ich glaube, Herr Broder, Sie haben sich verrannt.<\/strong><br \/>\nEs gibt viele Themen,f\u00fcr die es sich zu streiten lohnt,aber dieser Ukraine-Konflikt,bei dem man nicht entscheiden kann,welche Seite korrupter oder krimineller ist(ich meine die Regierungsebenen) eignet sich nicht f\u00fcr Ihren \u201cheiligen\u201d Antisemiten\/Deutschenbasher-Furor. Das Menschen nicht automatisch \u201chinter der Fahne der \u201cFreiheit\u201d\u201d herrennen,sollte seit den Irak-L\u00fcgen der USA nicht mehr verwundern.<br \/>\n6.6.2022, C.F.<\/p>\n<p><strong>Drewermann der L\u00e4cherlichkeit preisgeben<\/strong><br \/>\nAch ja, lieber Herr Broder, ich habe es kommen sehen. Auch Sie sind der Versuchung erlegen, Pazifismus und damit auch einen standhaft gealterten, in jeder Hinsicht integren \u00e4lteren Theologen der L\u00e4cherlichkeit preis zu geben. Die Sicht auf weitere Kirchentr\u00e4ger ( Bischoff Vigano mag hier nur als ein weiterer Name genannt sein), ist dann nat\u00fcrlich auch stark eingenebelt. Raucht der Colt auch in Ihrer Hand schon ein wenig? Geduld! Die Gelegenheit werden zwangsl\u00e4ufig kommen.<br \/>\nIch war eine treue Leserin der Achse, vor allen zu Zeiten, als ein Herr Broder zusammen mit der von mir gesch\u00e4tzten Frau Lengsfeld Petitionen anregte und sich sogar daf\u00fcr m\u00e4chtig von zwielichtigen Aussch\u00fcssen vorf\u00fchren lassen musste. Unbewaffnet zumal. Aber Ihr Humor ist nicht versiegt und so werden Sie sicher noch viele Gelegenheiten haben mit anderen begabten Komikern ( Warum f\u00e4llt mir im Moment ein Herr Selenski ein? Vielleicht die Mega-Pr\u00e4senz in den Medien?) im Rampenlicht zu stehen und viel Beifall einzuheimsen. Auf den meinigen k\u00f6nnen Sie gut verzichten. Good bye!<br \/>\n6.6.2022, H.J.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Das Problem, das Sie haben, besteht darin, dass Sie\u2026<\/strong><br \/>\nEs ist leider wahr: Die Putin-Trolle gibt es wirklich. Sie treten als flei\u00dfige Briefeschreiber auch an mich pers\u00f6nlich in Erscheinung, die Russland zum Opfer einer langfristig geplanten Intrige der Amerikaner erkl\u00e4ren, die Ukraine ist nur eine Marionette des US-Imperialismus.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nTypisch f\u00fcr diese Art von \u201eLebenshilfe&#8220; ist das Schreiben eines Lesers, der einmal mehr die Richtigkeit eines Satzes von Dieter Bohlen best\u00e4tigt: \u201eDas Problem ist \u2013 mach einem Bekloppten klar, dass er bekloppt ist.&#8220; Hier ein Beispiel von vielen.<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Broder,<br \/>\nim Laufe der Jahrzehnte haben Sie viele Probleme auf Ihre Art und Weise in S\u00e4tze gefa\u00dft. Oft habe ich Ihnen zugestimmt. Aber in Sachen Ukraine liegen Sie meiner Meinung nach verkehrt. Warum? Beantworten Sie nur diese eine Frage: Wie viele Ukrainer sind Sie bereit f\u00fcr den (End-)Sieg der Ukraine zu opfern? 50.000? 100.000? Millionen?<br \/>\nDer Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist nicht mit den Kriegen der Nazis (oder den Indianerkriegen der Amerikaner) zu vergleichen, wo es darum ging, ganze Bev\u00f6lkerungsgruppen auszurotten, um Siedlungsraum f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen des eigenen Volkes zu gewinnen. Sondern der Krieg zwischen Russland und der Ukraine muss gesehen werden, wie der Streit zwischen Deutschland und Frankreich (den beiden gr\u00f6\u00dften Staaten, die aus der Erbmasse des Karolinger-Reiches hervorgingen) um Elsa\u00df-Lothringen. Der Streit um dieses kleine L\u00e4ndchen, das stets mit einem Bein in Deutschland, mit dem anderen in Frankreich verwurzelt war, hat Frankreich und Deutschland zu globalen Regionalm\u00e4chten degradiert und, weil sie sich einmischten, das Britische Empire vorzeitig zerst\u00f6rt und Russland \u2013 von den Franzosen in den Krieg gegen Deutschland gekauft \u2013 demografisch so sehr geschadet, dass drei Generationen sp\u00e4ter keine Bev\u00f6lkerungskraft mehr da war, die den Zerfall der Sowjetunion h\u00e4tte verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nicht nur Deutschland und Frankreich bezahlten einen hohen Preis f\u00fcr den Streit um ein kleines St\u00fcck Land, sondern auch die Unterst\u00fctzer Frankreichs, die Frankreich halfen, um Deutschland zu schw\u00e4chen, leiden bis heute unter den Folgen dieser Einmischung. Nur die USA waren der gro\u00dfe Gewinner, weil sich die europ\u00e4ischen Konkurrenten gegenseitig schw\u00e4chten und auf ein Niveau zur\u00fcckstutzten, das \u00f6konomisch und technologisch nur noch dem gro\u00dfer US-amerikanischer Bundesstaaten (Kalifornien) entspricht.<\/p>\n<p>Sie werden jetzt sagen, dass es Putin nicht nur um die umstrittenen Regionen im Donbas und im S\u00fcden geht, die kulturell und \u00f6konomisch besonders eng mit Russland verbunden sind, sondern um die Einverleibung der ganzen Ukraine. Aber das seh ich nicht. H\u00e4tten die USA nicht das Bed\u00fcrfnis, wie kleine Jungs \u00fcberall ihr F\u00e4hnlein reinzustecken, dann h\u00e4tte eine neutrale Ukraine, die so eng mit Russland zusammenarbeitet, wie die Schweiz mit Deutschland, eine anshehnliche, in Frieden mit allen Nachbarn lebende, Nation werden k\u00f6nnen. Aber die NATO in Kiew und Charkow, die US-Navy auf der Krim und in Odessa, das duldet ein Land wie Russland ebenso nicht, wie die USA keine russischen oder chinesischen Basen vor ihr Haust\u00fcre oder gar auf ihrem ehemaligen, sich abgespaltenen, Grund und Boden dulden w\u00fcrden.<br \/>\nIch denke das Problem das Sie haben besteht darin, dass Sie das Westf\u00e4lische Friedenssystem nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen. Nur die Tatsache, dass die M\u00e4chte sich 1648 darauf einigsten, sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, beendete endlich den 30 Jahre dauernden schrecklichen Krieg. Aber der Westen zerst\u00f6rt seit Jahrzehnten das System der Nichteinmischung. Wie Hy\u00e4nen fallen westliche NGO\u00b4s \u00fcber die Staaten der Erde her und hetzen die Menschen gegen ihre Regierungen auf, sobald diese nicht genau so agieren, wie die USA oder die Wallstreet oder die City of London das gerne h\u00e4tten.<br \/>\nJa, die individuellen Menschenrechte sind was feines. Aber man muss den V\u00f6lkern auch die Zeit geben, diese selbst zu erringen und selbst zu gestalten. Wie westliche Regime-Changes ausgehen sieht man aktuell an Afghanistan. 20 Jahre lang haben westliche Regierungen und NGO\u00b4s versucht, die Afghanen umzuerziehen. Jetzt ist die Lage schlimmer als zuvor. Immer mehr L\u00e4nder dieser Erde haben die Schnauze von der westlichen Arroganz gestrichen voll und warten nur noch auf den Augenblick, wo insbesondere die \u00f6konomische und milit\u00e4rische Macht der USA so sehr gebrochen ist, dass sie ungestraft tun und lassen k\u00f6nnen, was sie wollen.<br \/>\nRussland war \u2013 unter Putin \u2013 auf dem Weg ein westliches Land zu werden, aber die westlichen NGO\u00b4s haben den Russen schon die Satzung f\u00fcr den Kannickelz\u00fcchterverein im hintersten Sibirien mitgebracht und die USA haben Russland auch nach dem Zerfall der Sowjetunion als strategischen Gegner und nicht als Freund behandelt. H\u00e4tten sich die USA gegen\u00fcber Russland wie Deutschland verhalten, w\u00e4re Russland ganz selbstverst\u00e4ndlich in die westliche V\u00f6lkerfamilie hineingewachsen und dort neben den USA die zweite F\u00fchrungsmacht. Aber die USA dulden keine fremden G\u00f6tter neben sich&#8230;<br \/>\nIch denke meine Petition \u2013 siehe Anhang \u2013, die ich im EU-Parlament gestellt habe, macht Sinn. Ich w\u00fcnsche Ihnen alles Gute.<br \/>\nMit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.6.2022 von Henryk M.Broder bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/das_problem_das_sie_haben_besteht_darin_dass_sie\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/das_problem_das_sie_haben_besteht_darin_dass_sie<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Lieber Herr Broder. das soll ein Beispiel f\u00fcr einen Putin Troll sein?<\/strong><br \/>\nDer Mann hat Gedanken, die nicht ganz falsch sind, und statt ihn zu beschimpfen k\u00f6nnte man auch argumentieren<br \/>\n7.6.2022, A.B.<\/p>\n<p><strong>Nun erlebe ich hier auf der Achse Altbekanntes<\/strong><br \/>\nBis vor ca zwei Jahren habe ich Zeit online gelesen und auch ab und an Artikel kommentiert. Als ich das erste mal dort als Faschist, als Troll oder als Nazi bezeichnet wurde, war ich erschrocken und verwundert. Irgendwann wurde ich dann ohne Nennung des Grundes gesperrt, und es hatte sich irgendwie auch erledigt mit Zeit online. Nun erlebe ich hier auf der Achse Altbekanntes: Leser, die sich nicht gemein machen mit der Meinung der uns regierenden, explizit den Gr\u00fcnen, werden als Putinisten, Trolle, Faschisten( gestern im Kommentarbereich) und jetzt auch noch nach Gauckscher Manier als Bekloppte bezeichnet. Ich bin dann mal freiwillig weg , auch weil ich mir als ehemaliger DDR-B\u00fcrgern nie mehr sagen lassen m\u00f6chte, wer mein Freund und wer mein Feind ist\u2026.., die Wahrheit liegt n\u00e4mlich wie so oft dazwischen.<br \/>\n7.6.2022, B.R.<\/p>\n<p><strong>Ich finde es besch\u00e4mend f\u00fcr die Achse,<\/strong><br \/>\nda\u00df Leser mit anderer Meinung als Herr Broder hier als Putintrolle bezeichnet werden. Mit diesem Vokabular zerschlagt ihr euer langj\u00e4hrig aufgebautes Vertrauen eurer Leserschaft.<br \/>\n7.6.2022, K.P.<\/p>\n<p><strong>Was ist blo\u00df in Sie gefahren?<br \/>\n<\/strong>Sehr geehrter Herr Broder, Dank und Respekt daf\u00fcr, dass Sie eine kritische Lesermeinung hier ver\u00f6ffentlicht haben. Absolutes Unverst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass Sie sich nicht die M\u00fche machen, in der Sache dagegen zu argumentieren. Stattdessen wird dieser Briefschreiber und viele andere Achse-Leser schlicht f\u00fcr \u201ebekloppt\u201c erkl\u00e4rt und mit noch anderen MSM-Schimpfworten belegt. Was ist blo\u00df in Sie gefahren? Wo bleibt der Gedanke, dass auch Sie selbst mal v\u00f6llig falsch liegen k\u00f6nnten? K\u00f6nnte es sein, dass Sie das Boostern psychisch nicht vertragen haben? Langsam ahne ich, warum HMB und BMU nicht mehr zusammen arbeiten k\u00f6nnen.. Meine Achse-Patenschaft werde ich vermutlich erneuern .. aber nicht mehr wegen sondern trotz seines \u201eChefs\u201c. Mit traurigen Gr\u00fc\u00dfen. G. Hesse, kein pensionierter Studienrat. p.s. Die meisten Studienr\u00e4te werden Sie meines Erachtens eher bei den \u201eUkraine-Freunden\u201c und \u201eSelensky-Verstehern\u201c, also in Ihrer \u201egr\u00fcnen\u201c Blase finden. p.s.p.s. Darf man noch an einen Wahlkampfslogan (2017) Ihrer neuen Freundin AnnaLena erinnern? \u201eKeine Waffen und R\u00fcstungsg\u00fcter in Kriegsgebiete\u201c<br \/>\n7.6.2022, G.H.<\/p>\n<p><strong>Die Ukraine-Debatte wird gef\u00fchrt wie die Corona &#8211; Debatte.<\/strong><br \/>\nEs gibt eine Wahrheit und wer dagegen ist ist wahlweise bekloppt, blind, doof, ein Idiot, ein \u2026Versteher, ein Verschw\u00f6rungstheoretiker. Eine Wahrheit, die sich dieser Mittel bedient (bedienen muss), kann nicht wahr sein. Ein Journalist soll berichten, was ist. Die Meinungsbildung darf er getrost seinem Leser oder Zuh\u00f6rer \u00fcberlassen. So sollte es sein in einem freien Land.<br \/>\n7.6.2022, P.M.<\/p>\n<p><strong>Da sehe ich keinen \u201ePutin-Troll\u201c,<\/strong><br \/>\nwohl aber einige sehr klare und interessante Gedanken formuliert. Ganz besonders gef\u00e4llt mir die R\u00fcckbesinnung auf der Westf\u00e4lischen Frieden. Ich denke, aus pers\u00f6nlicher (selbstkritischer) Erfahrung, das nichts mehr in Rage bringt als die Wahrheit, bzw. die unertr\u00e4gliche Erkenntnis sich verrannt zu haben. Das kann offensichtlich so weit gehen, dass man vollst\u00e4ndig f\u00fcr unliebsame (stichhaltige) Argumente erblindet. Ich hoffe, gesch\u00e4tzter Herr Broder, Sie finden wieder da (humorvoll) heraus. Mich interessierte \u00fcbrigens die im Schreiben erw\u00e4hnte Petition sehr.<br \/>\n7.6.2022, J.S.<\/p>\n<p><strong>Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.<\/strong><br \/>\nDeswegen sind Sie, Herr Broder, seit Wochen nur noch auf pauschale Herabsetzung aus. Gestern Ihre Auslassungen zu Drewermann, es war Ihrer Intelligenz schlicht unw\u00fcrdig! Mit Wahrheit meine ich lediglich, dass ein Journalist sich nie gemein machen sollte mit einer Position oder Sache, was auch immer. Wer als Herausgeber meint, die Probleme der Welt l\u00f6sen oder eine vermeintlich richtige Position besetzen zu m\u00fcssen, irrt gewaltig. Ihren Lesern reicht es v\u00f6llig, wenn sie die unterschiedlichen Sichtweisen aufnehmen k\u00f6nnen. \u00dcberlegen k\u00f6nnen wir schon selber. Wir wollen vor allem nicht, dass sie sich demn\u00e4chst wie Axel Springer f\u00fchlen, der bekanntlich daran glaubt, der wiedergeborene Messias zu sein.<br \/>\n7.6.2022, F.H.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Henryk M. Broder: \u00abIn der Ukraine k\u00e4mpfen und sterben Menschen, um frei zu sein. Das kann ein Deutscher nicht verstehen\u00bb<\/strong><br \/>\nDer Journalist Henryk M. Broder schreibt f\u00fcr die \u00abWelt\u00bb, und bis vor kurzem hatte er eine Kolumne in Roger K\u00f6ppels \u00abWeltwoche\u00bb. Wegen deren Putin-Freundlichkeit will er f\u00fcr die Zeitung nicht mehr schreiben. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber das Unbehagen in dieser Zeit und ein Land, das sich der Wirklichkeit verweigert: Deutschland.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nSie haben \u00abDie Achse des Guten\u00bb mitbegr\u00fcndet, einen Blog, der sich an der politischen Korrektheit abarbeitet. Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, dass es auch in Ihrem Publikum und bei Ihren Schreibern eine Putin-Affinit\u00e4t gibt. Wie gehen Sie damit um?<br \/>\nBroder: W\u00e4hrend der Corona-Krise ist unsere Leserschaft stark angewachsen, weil wir eine sehr kritische Position eingenommen hatten zu den politischen Massnahmen, die wir f\u00fcr vollkommen \u00fcberzogen und auch f\u00fcr eine Art Generalprobe f\u00fcr einen Staatsstreich gehalten haben. Das hat uns sehr viel Zustimmung eingebracht. Die gleichen Leute, die uns damals beklatscht haben, sind nun emp\u00f6rt dar\u00fcber, dass wir uns vor die Ukraine stellen und Russland f\u00fcr den Aggressor und den Schuldigen halten. Wir haben deshalb Leser verloren. Ein grosser Teil dieser Leute ist der Meinung, die Ukraine sollte kapitulieren, je eher, desto besser, vor allem f\u00fcr die Ukraine.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.7.2022 von Henrik M. Broder bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/henryk-m-broder-deutschland-lebt-nicht-in-der-wirklichkeit-ld.1692744\">https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/henryk-m-broder-deutschland-lebt-nicht-in-der-wirklichkeit-ld.1692744<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Sehr geehrter Herr Broder, jahrelang war ich ein Fan von Ihnen,<\/strong><br \/>\nda ich Ihre ausgewogene Meinung zu verschiedensten Themen sch\u00e4tzte. Dem Aufruf zum Spenden f\u00fcr die Meinungsfreiheit w\u00e4re ich auch gefolgt, wenn da nicht inzwischen die Aufk\u00fcndigung Ihrer Mitarbeit bei der einen Zeitschrift erfolgt w\u00e4re und zwar mit der Begr\u00fcndung:&#8220; Da schreiben auch &#8222;Putinversteher&#8220;. Das liegt auf der gleichen Linie wie Z.B. die Ausladung der Biologin bei einer Veranstaltung an der Humboldt-Uni. Mit Menschen, die anderer Meinung sind rede ich erst gar nicht mehr und mit denen zusammen sitzen oder in der selben Zeitung schreiben schon gleich gar nicht! Da bin ich doch von Ihnen entt\u00e4uscht. Meine Vorstellung von Meinungsfreiheit ist da etwas anders. Ich halte es mehr mit dem Ausspruch: &#8220; Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich w\u00fcrde mein Leben daf\u00fcr einsetzen, da\u00df Sie sie \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen.&#8220; Mit einem etwas traurigen Gru\u00df, Dipl.-Ing. B.P.<br \/>\n12.7.2022, B.P.<\/p>\n<p><strong>ich bin F\u00f6rdermitglied der &#8222;Achse des Guten&#8220; und zutiefst geschockt<\/strong><br \/>\n\u00fcber Herrn Broders Verhalten. Niemals h\u00e4tte ich ihm so etwas zugetraut. Herr Broder hat sogar sachliche und gute Briefe an ihn ver\u00f6ffentlicht und den Autor \u00f6ffentlich als &#8222;bekloppt&#8220; bezeichnet, freilich ohne die Spur eines Gegenbeweises zu seinen Argumenten zu erbringen (siehe Link unten). Das alles h\u00e4tte man ihm noch verziehen, zu viel hat er f\u00fcr die Meinungs- und Diskursfreiheit getan. Aber das er der Weltwoche seine Zusammenarbeit aufgek\u00fcndigt hat, obwohl diese keineswegs den Krieg gutgehei\u00dfen hatte, sondern lediglich die Ursachen kritischer beleuchtete als andere Publikationen, hat mich schwer ern\u00fcchtert. Dies ist das Verhalten einer politisch korrekten Cancel-Culture-Diva, Herr Broder zerst\u00f6rt damit sehr vieles von dem, was er aufgebaut hat, allen voran seine Glaubw\u00fcrdigkeit. Und er st\u00f6\u00dft selbst jene vor den Kopf, die in der Ukrainefrage eigentlich seiner Meinung sind, aber an einem offenen Diskurs festhalten m\u00f6chten.<br \/>\n12.7.2022, Ch.E.<\/p>\n<p><strong>Broder sollte mal Jacques Baud lesen<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Broder, mich w\u00fcrde an anderer Stelle (vielleicht in Achgut) ihre Meinung zu: &#8218; im Gespr\u00e4ch mit Jacques Baud&#8216; interessieren. Ein ehemaliger Schweizer Oberst, der nach eigenen Angaben auch die Ukraine kennt. Vielleicht ergibt sich daraus f\u00fcr einen Journalisten ihres Formats eine andere, sicherlich nachzupr\u00fcfende Quelle mit hoffentlich seri\u00f6sen Ansichten.<br \/>\n12.7.2022, J.H.<\/p>\n<p><strong>\u201eDas kann ein Deutscher nicht verstehen\u201c<\/strong><br \/>\nklingt f\u00fcr mich doch ziemlich rassistisch. Ich habe den Wehrdienst geleistet, damit Herr Broder jetzt seine Meinungen auf WELT verbreiten kann. So langsam beginne ich es zu bedauern.<br \/>\n12.7.2022, W.P.<\/p>\n<p><strong>Ich bejahe sehr viel von dem, was Broder hier sagt<br \/>\n<\/strong>Allerdings teile ich seine Meinung \u00fcber K\u00f6ppels Meinung und Blattmachen nicht. Ich finde auch Broders Urteil \u00fcber die Leserschaft bzw. Autorenschaft von Weltwoche in Bezug auf den Ukraine-Krieg ausgesprochen undemokratisch und damit einseitig. Henryk M. Broder war mir viele Jahre ein begnadeter Schreiber, ein k\u00f6stlicher, intelligenter Humorist. Heute tut er mir leid, weil ihm offensichtlich die F\u00e4higkeit zu dialektischem Denken abhanden gekommen zu sein scheint. Ich entnehme diesem Interview, sein eigentliches Problem liegt in seiner Kindheit.<br \/>\n12.7.2022, G.D.<\/p>\n<p><strong>Schon komisch, jeder, der die Rolle der Ukraine ein bi\u00dfchen kritisch sieht,<\/strong><br \/>\nwird als Putinversteher oder Troll abqualifiziert. Aber selbst bietet man keine L\u00f6sung an au\u00dfer Waffen. Bei einem Krieg gibt es nur drei L\u00f6sungen:<br \/>\n1. Sieg der einen Partei,<br \/>\n2. Sieg der anderen oder<br \/>\n3. Verhandlungen. Zu 1: Glaubt man wirklich, die Ukraine k\u00f6nnte die gr\u00f6\u00dfte Atommacht der Erde besiegen? Zu 2: will man das? Es bleiben nur Verhandlungen! Also, bitte um konkrete Vorschl\u00e4ge! Auch der von mir hochgesch\u00e4tzte Herr Broder bietet hierzu keine L\u00f6sung!<br \/>\n12.7.2022, J.D.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Verunglimpfung von Eugen Drewermann als &#8222;Terrorversteher Drewermann&#8220; wegen dessen &#8222;Rede gegen den Krieg&#8220; (siehe (1)), nach dem Gesuch auf Vergebung an Annalena Baerbock als dem &#8222;einzigen Mann im Kabinett&#8220; und nach dem Bruch mit Roger K\u00f6ppel bzw. der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/henryk-m-broder-wende\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,36,195,162,80],"tags":[749,682,439,667,720],"class_list":["post-102591","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-engagement","category-eu","category-internet","category-medien","tag-diskussionskultur","tag-freiheit","tag-journalist","tag-krieg","tag-medien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102591"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102598,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102591\/revisions\/102598"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=102591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}