{"id":102285,"date":"2022-07-05T09:35:47","date_gmt":"2022-07-05T07:35:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=102285"},"modified":"2022-07-05T09:59:40","modified_gmt":"2022-07-05T07:59:40","slug":"zivilreligion-kirchenaustritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/zivilreligion-kirchenaustritte\/","title":{"rendered":"Zivilreligion &#8211; Kirchenaustritte"},"content":{"rendered":"<p>Seit den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/68er\/\">1968er Jahren<\/a> nehmen die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/kirchenaustritt\/\">Kirchenaustritte<\/a> zu: im Jahr 2021 allein 639.000 (359.000 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/\">Katholiken<\/a>, 280.000 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/evangelisch\/\">Protestanten<\/a>). Mit dem Sterbe\u00fcberschu\u00df zu T\u00e4uflingen von 326.000 schrumpfte die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/\">Christenschar<\/a> in Deutschland im Jahr 2021 somit um fast eine Million.<br \/>\n<!--more-->F\u00fcr die 68er-Bewegung ist die Erl\u00f6sung kein jenseitiges Geschenk Gottes mehr, sondern ein diesseitiges Projekt von Menschen, die \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/\">Wissenschaft<\/a> bzw. Revolution die Welt retten. Heute bestimmt die 68er-Bewegung die Politik, Medien und Kultur der Gesellschaft. Sie hat sich zu einer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gruen-links\/\">links-gr\u00fcnen<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/zivilreligion\/\">Zivilreligion<\/a> entwickelt, wobei die Erl\u00f6sung \u00fcber Quasi-Dogmen wie Energiegerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, Gendergerechtigkeit, Impfgerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit, unkontrollierte Grenzen, Abschaffung der Nationalstaaten, Antirassismus geschieht. Wer all diese &#8218;Gerechtigkeiten&#8216; definiert scheint kaum zu interessieren.<br \/>\n.<br \/>\nIm M\u00e4rz 2021 predigte die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/fridaysforfuture\/\">FridaysForFuture<\/a>-Aktivistin Luisa Neubauer bei einem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/zivilreligion\/\">evangelischen Gottesdienst im Berliner Dom<\/a>:<br \/>\n<em><strong>\u201eGott wird uns nicht retten. <\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Das werden wir tun. <\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Weil wir es wagen, die Schwere der Krisenbew\u00e4ltigung anzunehmen. <\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Weil wir verstanden haben.\u201d<\/strong><\/em><br \/>\nDreimal &#8222;wir&#8220;. In der links-gr\u00fcnen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klima-religion\/\">Klima<\/a>&#8211; bzw. Zivilreligion ist also der\/die erleuchtete Aktivist\/in an die Stelle von Gott getreten, w\u00e4hrend das links-gr\u00fcne Welt-Erl\u00f6sungs-Ideologieprogramm die Bibel ersetzt. Die evangelische wie katholische Kirche ist begeistert und macht <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">woke<\/a>-m\u00e4\u00dfig mit.<\/p>\n<p>Ist dies der Grund f\u00fcr die weiter wachsende Zahl von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/kirchenaustritt\/\">Kirchenaustritten<\/a>? Oder liegt es ganz einfach nur am Geld: Da in den beiden gro\u00dfen christlichen Kirchen dasselbe zu h\u00f6ren ist wie im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen bei ZDF und ARD, kann man sich die Kirchensteuer und\/oder die GEZ-Mediengeb\u00fchr sparen.<br \/>\nWie dem auch sei &#8211; ein Kulturverlust ist es allemal.<br \/>\nWas tun? Soll man mit dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/laizismus\/\">Laizismus<\/a> die strenge <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-staat\/\">Trennung von Kirche und Staat<\/a> einf\u00fchren und alle staatlichen Unterst\u00fctzungen der Kirchen streichen, damit sich diese selbst finanzieren und so auf ihre eigentliche Aufgabe r\u00fcckbesinnen: die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/seelsorge-aufgabe-der-kirche\/\">Seelsorge<\/a>?<br \/>\n5.7.2022<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Eine grunds\u00e4tzliche und einseitige Analyse der Kirchenaustritte<\/strong><br \/>\n<strong>Flucht in die Zivilreligion<\/strong><br \/>\nvon Achijah Zorn<br \/>\n<em>In einem einzigen Jahr haben 639.000 Menschen die beiden gro\u00dfen Kirchen per Austritt verlassen. Die andauernde Austrittswelle begann nicht zuf\u00e4llig 1968. Wenn die Kirchen sich weiter an die gegenw\u00e4rtige Zivilreligion anbiedern, schaufeln sie ihr eigenes Grab.<\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Verdunstungsprozess der Gro\u00dfkirchen befindet sich augenblicklich im Hochsommer. Und es ist kein neuer kirchenreligi\u00f6ser Regen in Sicht.<br \/>\nKirchenaustritte spielten von 1949-1967 kaum eine Rolle; f\u00fcr beide Kirchen zusammengerechnet pendelten die Austrittszahlen unter 60.000 pro Jahr. Und das, obwohl Gottes Bodenpersonal auch damals in Skandale, Missbr\u00e4uche, Fehleinsch\u00e4tzungen, Irrglauben, Gleichg\u00fcltigkeiten und Torheiten tief verstrickt war. Die christliche Lehre von der S\u00fcnde weist darauf hin, dass es t\u00f6richt ist, Fehlerlosigkeit in der Kirche zu suchen.<br \/>\nAb 1968 kam die Kirchenaustrittswelle in Bewegung. Sie erreichte mit 280.000 im Jahr 1970 den ersten H\u00f6hepunkt und fiel dann in keinem einzigen Jahr mehr unter 150.000 zur\u00fcck.<br \/>\nEs ist meines Erachtens nicht zuf\u00e4llig, dass die Kirchenaustritte seit 1968 an Fahrt aufgenommen haben, denn die 68er-Bewegung war und ist im Kern kirchenfeindlich. \u201eUnter den Talaren der Muff von 1000 Jahren\u201c; dieser 68er-Slogan ist gewiss wahr; aber er vergisst vollst\u00e4ndig, dass unter den kirchlichen Talaren auch wertvolle Weisheiten von \u00fcber 3.000 Jahren verborgen sind.<br \/>\nDie christliche Weisheit hat ihren Kern darin, dass Erl\u00f6sung ein Geschenk Gottes ist, dass sie jenseitig ist und dass sie leider nur punktuell diesseitig erfahren werden kann. Die 68er-Bewegung dagegen steht daf\u00fcr, dass Erl\u00f6sung ein rein diesseitiges, menschlich-gesellschaftliches Projekt ist, in dem wissende und revolution\u00e4re Menschen die Welt retten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIst es da verwunderlich, dass mit dem Durchmarsch der 68er-Bewegung in die links-gr\u00fcne bundesdeutsche Zivilreligion hinein die beiden Kirchen ernsthaft um ihr \u00dcberleben k\u00e4mpfen m\u00fcssen? Was 1968 mit den Kirchenaustritten an Fahrt aufnahm, das strebt jetzt seinem H\u00f6hepunkt entgegen.<br \/>\nKomischerweise biedern sich die Kirchen nicht nur im Berliner Dom mit Frau Neubauer an die links-gr\u00fcne Zivilreligion an. Beide noch gro\u00dfen Kirchen \u00fcbernehmen erstaunlich kritiklos die links-gr\u00fcnen Kernideologien und meinen, mit einem unscheinbaren, mehr oder weniger spirituellen Sahneh\u00e4ubchen obendrauf ihre Existenz in Verschmelzung mit der gegenw\u00e4rtigen Zivilreligion absichern zu k\u00f6nnen. Doch die links-gr\u00fcne Zivilreligion und der christliche Glaube passen in ihrem Kern nicht zusammen.<br \/>\n.<br \/>\nDie Kirche in der selbstgew\u00e4hlten Konformismusfalle<br \/>\nDie Bibel wei\u00df zu stark um die Gebrochenheit und Endlichkeit des Menschen in Krankheit und Tod, die auch nicht mit kritikw\u00fcrdigen Impfstoffen oder einem absoluten Gesundheitsschutz \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen. Die Bibel wei\u00df zu stark um die Tragik aller selbstgerechten Aktivisten, die meinen, moralisch das Gute und Richtige zu wissen und zu tun, und dabei gegen alle guten Absichten das B\u00f6se realisieren.<br \/>\nIm biblischen Wort Gottes kann darum die Erl\u00f6sung dieser Welt nicht vom Menschen ausgehen. Sie ist und bleibt alleine Gottes Geschenk. Dem entspricht auf Seiten der Menschen eine tiefe und letzte Bescheidenheit; der Mensch ist h\u00f6chstens zu kleinen Schritten der Weltverbesserung f\u00e4hig; und selbst um diese kleinen Schritte m\u00fcssen wir immer wieder gemeinsam und ergebnisoffen ringen und streiten.<br \/>\nWas hei\u00dft das f\u00fcr die Kirche und ihre Kirchenaustritte in der Zukunft?<br \/>\nWenn die Kirchen sich weiter an die links-gr\u00fcne Zivilreligion anbiedern, dann schaufeln sie immer tiefer ihr eigenes Grab, denn die links-gr\u00fcne Zivilreligion ist im Kern kirchenaufl\u00f6send. Die Kirchenaustrittszahlen werden dann weiterhin erschreckend hoch sein. Doch was viel schlimmer ist: Als Anh\u00e4ngsel eines menschlichen Welterl\u00f6sungswahns zerst\u00f6ren die Kirchen dabei ihr eigenes religi\u00f6ses Fundament.<br \/>\nDarum sollten die Kirchen in den offenen und diskursiven Widerstand zum links-gr\u00fcnen Zeitgeist treten, weil dieser mittlerweile einen quasireligi\u00f6sen Absolutheitsanspruch vertritt. Damit w\u00fcrden die Kirchenaustrittszahlen allerdings wohl auch nicht gesenkt werden k\u00f6nnen. Die links-gr\u00fcne Zivilreligion hat mittlerweile derart die Kulturhegemonie \u00fcbernommen, dass jeder ernsthafte Widerstand dagegen als Ketzerei geahndet und abgestraft werden kann.<br \/>\nUnd dennoch kann die Kirche im offenen und diskursiven Widerstand gegen die links-gr\u00fcne Zivilreligion innerlich wachsen und reifen. Mit einem gest\u00e4rkten christlichen Fundament h\u00e4tte die Kirche eine neue Chance:<br \/>\nSie h\u00e4tte eine neue Chance bei vielen einzelnen Menschen, die in diesen erbarmungslosen Zeiten eine gn\u00e4dige Geborgenheit in einem g\u00f6ttlichen Frieden suchen.<br \/>\nSie h\u00e4tte eine neue Chance als eine Kircheninstitution, die in politischen Fragen unter ihren Mitgliedern eine gro\u00dfe Vielfalt zulassen k\u00f6nnte.<br \/>\nUnd sie h\u00e4tte sogar eine neue gesellschaftliche Chance. Denn im Augenblick scheint sich heraus zu kristallisieren, dass die G\u00f6tzen der gegenw\u00e4rtigen Zivilreligion krisenuntauglich sind; ja, dass sie sich sogar als krisenf\u00f6rderlich herausstellen. Der erste G\u00f6tze, die Ideologie des pazifistischen gerechten Friedens, ist bereits gefallen.<br \/>\nIn dieser sich abzeichnenden Krise zivilreligi\u00f6ser Sackgassen und Tr\u00e4umereien brauchen wir eine stabile Kirche auf gutem Fundament, die Religion und Politik wohl zu differenzieren wei\u00df. Die G\u00fcte des kirchlichen Fundamentes wird dabei noch wichtiger sein als die Gr\u00f6\u00dfe ihrer Mitgliederzahlen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.7.2022 von Achijah Zorn bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/vorwort-zum-sonntag\/kirchenaustritte\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/vorwort-zum-sonntag\/kirchenaustritte\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Achijah Zorn (geboren 1965 in M\u00f6nchengladbach). Doppelstudium der Theologie und Psychologie in Bonn. Von 1996 bis 2021 Pfarrer in einem diakonischen Dorf in M\u00fclheim an der Ruhr f\u00fcr Menschen mit Behinderung, f\u00fcr Senioren und f\u00fcr sogenannte Nichtbehinderte.<\/em><br \/>\n<em>Theologisch besch\u00e4ftigt Achijah Zorn die Frage, inwiefern Glaube eine lebensf\u00f6rdernde Kraft hat<\/em><br \/>\n<em>(1) im menschlichen Leiden,<\/em><br \/>\n<em>(2) im Umgang mit der Vernunft und<\/em><br \/>\n<em>(3) in der Entfaltung von Freiheitsspielr\u00e4umen.<\/em><br \/>\n<em>Kurz: Glaube nur mit Trost, Vernunft und Freiheit.<\/em><br \/>\n<em>Um alles drei muss jeweils immer wieder neu im Dialog miteinander gerungen werden.<\/em><br \/>\n<em>Kirchlich verwehrt sich Achijah Zorn gegen die Einengung, wenn in seiner ev. Kirche politisch einseitig moralisiert wird und das als einzig wahrhaft christlich propagiert wird<\/em>.<\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Der Verfasser erinnert mich an die letzten japanischen Verteidiger<\/strong><br \/>\nkleiner Pazifikinseln, die noch 20 Jahre nach Kriegsende weiter fochten, sobald man sich ihnen n\u00e4herte, weil sie um den Zusammenbruch ihres Landes nicht wussten.<br \/>\nDas Problem der Kirchen liegt ganz woanders: Der Glaube an einen \u00fcberirdischen Vater (der kann f\u00fcr Deutschland ab sofort auch sein Geschlecht wechseln, je nachdem, ob M\u00f6nche oder Nonnen zu ihm beten), der alles geschaffen hat und tr\u00e4gt, ist durch Profanisierung und Wissenschaft denkbar unrealistisch geworden.<br \/>\nZudem zeichnet die Bibel den Gott als kleingeistig, autorit\u00e4r, rachs\u00fcchtig, nachtragend, Gleiches mit Gleichem vergeltend, sadistisch bis m\u00f6rderisch dem eigenen Sohn gegen\u00fcber und so weiter. Trotz zweier Jahrtausende Analyse und jahrzehntelangem Septuaginta-Instituts-Gr\u00fcbeln ist noch keinem Amtstr\u00e4ger aufgefallen, dass das keine g\u00f6ttlichen, sondern zutiefst menschliche Z\u00fcge sind. Es ist die geniale Leistung der Kleriker aller Zeiten, das \u00fcberspielt und vertuscht zu haben. Ein Ludwig Feuerbach hat es schon gesagt. \u201eDer Mensch schuf sich Gott nach seinem Bilde\u201c \u2013 und das ist nun mal nicht tragf\u00e4hig.<br \/>\nDass dieses Truggeb\u00e4ude, das auf tumber Todesangstverbreitung gebaut ist, einmal zusammenst\u00fcrzen muss, war seit je klar. Der Zeitpunkt d\u00fcrfte gekommen sein.<br \/>\n2.7.2022, Pan<\/p>\n<p><strong>Zeitgeistreligion = Machtkirche<\/strong><br \/>\nDas wird allein deshalb schon nicht funktionieren, weil die Kirche soviel gemeinsam hat, mit der Zeitgeistreligion. Beide lieben es, Macht zu haben und den Leuten zu sagen, was sie tun sollen. Das ist zwar nicht christlich, aber seit dem 4.Jahrhundert Kirchenpolitik. Wer es ernst meint mit dem Christentum, der braucht keine Machtkirche.<br \/>\n2.7.2022, H.B.<\/p>\n<p><strong>Nicht einmal das Singen von Liedern im Freien &#8230;<\/strong><br \/>\nDie evangelische Kirche \u2013 f\u00fcr die katholische Kirche kann ich nicht sprechen \u2013 sieht sich zu stark in politischen Fragen verantwortet. Es ist sicher eine Lehre der NS-Zeit, dass stummes Mitlaufen falsch ist. Jetzt haben wir aber das Gegenteil: Das lautstarke Mitmischen in politischen Themen, f\u00fcr die (zumindest mit meinem Steuergeld) kein Auftrag besteht. Ich m\u00f6chte es nicht auf links\/rechts oder gr\u00fcn\/industriell gepr\u00e4gt wissen, sondern generell verstanden sehen.<br \/>\nBesonders krass ist es seit 2020. Nicht einmal das Singen von Liedern im Freien war mehr vorstellbar, allein aus vorauseilendem Gehorsam, oder schlimmer noch: Erziehungsabsicht. Gleichzeitig kein Aufschrei, dass alte Menschen vereinsamen, dass Gemeinschaft zerf\u00e4llt, dazu geh\u00f6rt auch die religi\u00f6se Gemeinschaft.<br \/>\nDie Inflation wird Anlass f\u00fcr noch weitere Austritte sein, die Gr\u00fcnde aber liegen deutlich tiefer. Es gibt eine nicht zu toppende Blase, in der viele (sehr gut versorgte) Kirchenoffizielle leben. Vielleicht gut, wenn diese Blase zumindest aufgrund \u00f6konomischer Notwendigkeiten bald platzen wird.<br \/>\n2.7.2022, Stu<\/p>\n<p><strong>Popper: Der Versuch, den Himmel auf Erden einzurichten &#8230;<\/strong><br \/>\nDa der Autor dieses sonnt\u00e4glichen Beitrags auf Tichys Einblick in einer Replik zu Leser \u201eAlexis de Tocqueville\u201c auf Karl Popper verweist, hier dessen zugeh\u00f6riges Diktum:<br \/>\n\u00bbDer Versuch, den Himmel auf Erden einzurichten, erzeugt stets die H\u00f6lle. Dieser Versuch f\u00fchrt zu Intoleranz, zu religi\u00f6sen Kriegen und zur Rettung der Seelen durch die Inquisition.\u00ab \u2015 Karl Popper<br \/>\n2.7.2022, F.W.<\/p>\n<p><strong>Das Problem ist das Konzept \u201eHimmel\u201c<\/strong><br \/>\nund das ist ein zutiefst religi\u00f6ses, d.h. menschliches. Der Mensch, der sich ja die Erde Untertan machen soll\/will, versucht irgendwann \u201enat\u00fcrlich\u201c, dieses Konzept auf Erden umzusetzen, ebenso \u201enat\u00fcrlich\u201c mit den bekannten und von Popper auf den Punkt gebrachten Folgen. Aber um der Religion noch etwas gerechter zu werden. Sie hat ja auch das Konzept der \u201eS\u00fcnde\u201c (des Abfalls von Gott bzw. dem Vollkommenen), und das ist das wichtigere, weil es begr\u00fcndet, warum alle Versuche, das Konzept \u201eHimmel\u201c bzw. verloren gegangenes \u201eParadies\u201c auf Erden zu errichten, zum katastrophalen Scheitern verurtelt sind: Der Mensch hat \u201eerkannt\u201c, dass er \u201enackt\u201c ist, getrennt vom Mitmenschen und vom Vollkommenen und hinter diese Erkenntnis gibt es kein Zur\u00fcck. Es ist zu vermuten, dass hinter diesem Konzept keine Idee, sondern eine historische, wenn auch sehr lang zur\u00fcckliegende Grunderfahrung der wachsenden Ratio des Menschen steckt. Alle echten und Pseudoreligionen bauen auf diese Erfahrung auf und streben an, den Zustand des \u201eGetrenntseins\u201c zu \u00fcberwinden, erst im geistigen, dann im realen Raum. Es gibt nichts neues unter der Sonne \u2026<br \/>\n2.7.2022, W.Z.<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrter Herr Zorn, danke f\u00fcr Ihre sinnstiftende Ausf\u00fchrungen.<\/strong><br \/>\nDer von Ihnen zutreffend analysierten Abwendung der Menschen seit der bundesdeutschen Kulturrevolution von 1968 weg von der biblischen Botschaft und ihre Unterwerfung unter zeitgeistige, bigotte Heilsversprecher mit ihren nur scheinbar w\u00e4rmenden Feuern steht zumindest in den letzten Jahren eine Art spiegelbildlicher Habitus der Amtskirchen gegen\u00fcber.<br \/>\nZwar verteilt sich dieser nicht parit\u00e4tisch \u2013 \u00bbWenn sich, wie stets zu h\u00f6ren ist, die Katholiken in der Dauerkrise befinden, sind die Protestanten bereits in die Apokalypse eingetreten.\u00ab, Alexander Kissler -, doch hat sich zumindest der Internationalist im Petersdom dieser Entwicklung nur unzureichend widersetzt. Vom \u201eh\u00e4retischen\u201c deutschen Episkopat ganz zu schweigen.<br \/>\nInsofern l\u00e4\u00dft besonders die Sancta Mater Ecclesia die Menschen ohne Beistand, was angesichts ihrer mehrtausendj\u00e4hrigen Geschichte schon aus kulturhistorischer Sicht zu beklagen ist.<br \/>\nBedeutsamer sind jedoch die konkreten zivilisatorischen Auswirkungen. Zum einen die von Ihnen skizzierten Defizite der neuen Zivilreligionen hinsichtlich der \u201eGebrochenheit und Endlichkeit des Menschen in Krankheit und Tod\u201c, aber auch die Folgen f\u00fcr Bereiche, die bislang wenig Beachtung fanden, die Coronakrise jedoch unerbittlich aufzeigte. Denn die \u00dcbernahme der politmedialen Erz\u00e4hlung eines \u201eKillervirus\u201c offenbarte zwar ma\u00dfgeblich erschreckende naturwissenschaftliche Unkenntnis, zu deren verh\u00e4ngnisvoller \u201ezivilgesellschaftlicher\u201c Transformation bedurfte es jedoch einer Mechanik, die Gilbert Keith Chesterton in die Worte go\u00df:<br \/>\n\u00bbWer nicht an Gott glaubt, glaubt nicht an nichts, sondern an allen m\u00f6glichen Unsinn\u00ab<br \/>\nInsofern ist es unschwer, die Hinwendung der Menschen zu den neuen Zivilreligionen als eine fatale Entwicklung zu deuten, deren konkretes Ende zwar ungewi\u00df sein mag, doch h\u00f6chst prek\u00e4r sein d\u00fcrfte.<br \/>\nZumal \u2013 und damit soll diese zu lange Leserzuschrift schlie\u00dfen \u2013 einem Aphorismus Gertrud von le Fort zufolge \u2013 \u201edie abendl\u00e4ndische Kultur [nur] so lange leben wird, wie die abendl\u00e4ndische Religion\u201c.<br \/>\nOder mit den Worten Ernst J\u00fcngers:<br \/>\n\u00bbWenn alle Werte unserer Kultur zerst\u00f6rt sind, werden auf den verlassenen Alt\u00e4ren Europas die D\u00e4monen hocken.\u00ab<br \/>\n2.7.2022, F.W.<\/p>\n<p><strong>Die 68er waren nicht Ursache der Entkirchlichung, sondern nur ein Symptom.<\/strong><br \/>\nSo, wie hinter der Entstehung von Religionen gesellschaftliche Prozesse stehen, so ist es jetzt auch bei ihrem Niedergang. Bereits die Reformation war ja nichts anderes, als der Versuch, den Niedergang von Kirche und Glauben zu bremsen.Letztlich hat sie ihn eher beschleunigt, weil die Ratio zum bestimmenden Element des protestantischen Glaubens wurde. Die \u201eAufkl\u00e4rung\u201c setzte nur kosnequent um, was in der \u201eReformation\u201c schon angelegt war. Im 19. Jahrhundert kamen dann zwei neue Sprengs\u00e4tze hinzu: 1. die historisch-kritische Thelogie, die die \u201eM\u00e4rchen\u201c der Bibel historisierte und keinen \u201ekindlichen\u201c Bibelglauben mehr zulie\u00df. 2. Das Verkennen der sozialen Frage, das dazu f\u00fchrte, dass sich das Proletariat mit dem Sozialismus eine eigene \u201eReligion\u201c schuf. Was sich jetzt entwickelt, w\u00fcrde ih weniger als \u201eZivilreligion\u201c bezeichnen, als einen neuen Aberglauben. M\u00f6glicherweise entwickelt sich daraus einmal eine neue \u201eReligion\u201c. Vor uns liegt ein neues \u201eMittelalter\u201c. Der Umgang mit \u201eCorona\u201c kann als Menetekel gesehen werden. Wir werden das \u201eAbendland\u201c hinter uns lassen, wie das christliche Mittelalter einst die Antik. Das ist kein Proze\u00df von Jahrzehnten, sondern von Jahrhunderten und wir stehen ganz am Anfang. Auch die Entstehungen des chistlichen Abendlandes war ja ein gigantischer kultureller Zerst\u00f6rungsproze\u00df. Kurz: Was Kirchen heute tun oder lassen ist bedeutungslos, da nur nur Symptom und nirgends Ursache.<br \/>\n2.7.2022, W.N.<\/p>\n<p><strong>&#8230; die Kirche der Zukunft wird eine therapeutische sein<\/strong><br \/>\nWie sagte einst Peter Scholl-Latour sinngem\u00e4\u00df: \u201edas Problem ist nicht, dass die Moslems so einen starken Glauben haben, sondern dass die Europ\u00e4er keinen Glauben mehr haben\u201c<br \/>\nDas schw\u00e4cht sie als Volksgemeinschaften und bef\u00f6rdert die Notwendigkeit, im Dieseits m\u00f6glichst viel an Erf\u00fcllung zu erreichen. Dazu braucht es tragf\u00e4hige und best\u00e4ndige Werte, die heute auch immer mehr angefochten werden oder nicht vorhanden sind.<br \/>\nDie Kirchen, mehr die Evangelische, aber auch die Katholische machen durch ihre Anbiederung an den Zeitgeist und an die Politik verhehrende Fehler. Auch ich f\u00fchle mich nicht mehr wohl in der Kirche und habe kein aktives kirchliches Glaubensleben mehr. Aber ich wei\u00df, weil ich es erfahren habe, dass im Glauben und in der Gemeinschaft mit Gl\u00e4ubigen ab und zu Heilsames gesp\u00fcrt und erlebt werden kann.<br \/>\nVor Jahren h\u00f6rte ich eine Predigt, die ich bis heute nicht vergessen habe: \u201edie Kirche der Zukunft wird eine therapeutische sein, oder sie wird nicht mehr sein!\u201c<br \/>\nDem sollten sich die Kirchen verschreiben: therapeutisch annehmend und liebend t\u00e4tig zu sein und die Gl\u00e4ubigen zu st\u00e4rken, Orientierung zu geben und nicht zu spalten, was sie in der Vergangenheit viel zu oft getan haben.<br \/>\n2.7.2022, Gun<\/p>\n<p><strong>&#8230;. v\u00f6llige Streichung aller staatlichen Zuwendungen und Hilfen an die Kirche<\/strong><br \/>\nSchon Luther hat die Selbsterl\u00f6ser hart kritisiert. Und heute gibt es kaum noch Kirchenvertreter in Europa, die das verstehen. Weltweit sieht es allerdings noch v\u00f6llig anders aus.<br \/>\nDie einfachste L\u00f6sung des Problems ist die v\u00f6llige Streichung aller staatlichen Zuwendungen und Hilfen an die Kirchen. Wenn jede Pfarrei ihr \u00dcberleben nur den engagierten Gl\u00e4ubigen vor Ort und ihren Spenden verdankt, dann werden auch wieder die echten Probleme der Menschen bei den Kirchen im Zentrum stehen.<br \/>\n2.7.2022, H.W.<\/p>\n<p><strong>Altar mit der Glotze, auf der Videos von Fridays-Demos laufen<\/strong><br \/>\n\u201e Ist es da verwunderlich, dass mit dem Durchmarsch der 68er-Bewegung in die links-gr\u00fcne bundesdeutsche Zivilreligion hinein die beiden Kirchen ernsthaft um ihr \u00dcberleben k\u00e4mpfen m\u00fcssen?\u201c<br \/>\nVielleicht h\u00e4ngen die vielen Austritte eher damit zusammen, dass die Genossen Priestenden*Innen voll dem Klima-One-World-Unfug \u00fcbernommen haben? Man kann sich die Kirchengeb\u00fchren sparen \u2013 wenn man schon GEZ-Geb\u00fchren blechen muss, um 1:1 das gleiche zu h\u00f6ren.<br \/>\nIn einer \u201eKirche\u201c in M\u00fcnster gesehen \u2013 eine Art Altar mit der Glotze, auf der Videos von Fridays-Demos laufen. Im \u00d6RR kriegt man es auch.<br \/>\n2.7.2022, H.M.<\/p>\n<p><strong>\u201cKlimagerechtigkeit, Gendergerechtigkeit, Impfgerechtigkeit\u201d<\/strong><br \/>\n\u2013 so viele Gerechtigkeiten, die von diejenigen propagiert werden, die diese Gerechtigkeiten quasi erfinden!<br \/>\nDa ich nicht Mitglied christlicher Kirchen bin, kann es mir prinzipiell egal sein, aber das Christentum hat mehr als tausend Jahre Europa und damit auch Deutschland gepr\u00e4gt. Da ist doch wohl genug Klima den Rhein heruntergeschwommen. Abstrakta oder naturwissenschaftliche Begriffe werden mit moralischen verquickt, dass daraus etwas wundersam Neues entstehe. Aus dem Zimmermann Jesus wurde schon eine Zimmerfrau Jesa, \u00fcber das Geschlecht von Gott wird eifrig diskutiert \u2013 aber sollten sich die Kirchenoberen nicht um menschliche Gerechtigkeit und Gerechtigkeit von Gott bek\u00fcmmern oder ist ihnen das im Laufe der Jahrhunderte zu profan geworden? Auf zu neuen Ufern vielleicht? In der neuen geistigen und geistlichen Ein\u00f6de wird es mit KGE, der gr\u00fcnen Heiligen, auch nicht besser. Der Morast wird immer nur tiefer.<br \/>\nKirchen, die Gl\u00e4ubige in den Coronajahren vor verschlossenen T\u00fcren haben stehen lassen, gab es nicht mal zu den Hochzeiten von Pest und Cholera im Mittelalter. Kleriker, die fordern, dass sich die Gl\u00e4ubigen impfen lassen sollen, weil es Gottes Wille und Liebe sei, vor allem nat\u00fcrlich Liebe zur Pharmaindustrie, haben nicht ansatzweise verstanden, was Aufgabe der Kirche\/des Glaubens ist.<br \/>\nEs m\u00fcssten noch viel mehr aus diesen Vereinen austreten! Das d\u00fcrfte dann Kirchengerechtigkeit hei\u00dfen.<br \/>\n2.7.2022, Fie<\/p>\n<p><strong>\u201eDie 68er-Bewegung dagegen steht daf\u00fcr, dass Erl\u00f6sung ein rein diesseitiges,<\/strong><br \/>\nmenschlich-gesellschaftliches Projekt ist, in dem wissende und revolution\u00e4re Menschen die Welt retten.\u201c<br \/>\nSolange die Religi\u00f6sen ihre wilden Jenseits-Behauptungen nicht beweisen, ist und bleibt Erl\u00f6sung ein diesseitiges Konzept. Und ein menschliches Konzept, nat\u00fcrlich. Nur lebende Menschen k\u00f6nnen Gl\u00fcck oder Leid empfinden oder davon erl\u00f6st werden. Und nur sie k\u00f6nnen sich einbilden, die Toten k\u00f6nnten es auch.<br \/>\nWenn wissende und revolution\u00e4re Menschen die Welt retten, haben wir es entsprechend mit dem gegens\u00e4tzlichen (diesseitigen und menschlichen) Konzept zu tun: Verdammnis.<br \/>\nJedenfalls brauchen wir keine Kirche. Die Masse braucht nat\u00fcrlich etwas, woran sie glauben kann, (und etwas, womit sie sie am Nasenring gef\u00fchrt werden kann. In diesem Sinne ist Religion besonders n\u00fctzlich). Aber, und das ist der Witz, es braucht keine bestimmte Religion. Gott, Allah, Buddha ist prinzipiell egal. Oder Marx, Lenin, Mao. Der Klimareligion ist der Beweis, es spielt gar keine Rolle.<br \/>\nDer Mensch definiert seine Identit\u00e4t aus der Zugeh\u00f6rigkeit zu etwas, dass gr\u00f6\u00dfer ist als er. Daraus leitet er alle seine Werte und Vorstellungen ab. So funktionieren wir eben. Wir alle m\u00fcssen an etwas glauben, ob wir wollen oder nicht, selbst der Atheist. Aber was das ist, ist gleichg\u00fcltig.<br \/>\nDieses \u201eGr\u00f6\u00dfere\u201c, woran wir glauben m\u00fcssen, ist beliebig austauschbar. Das auserw\u00e4hlte Volk, das arische Volk, der sozialistische Mensch, Allahs Befehl, Gottes Gebot, der humanit\u00e4re Imperativ, das Klima, das alles ist prinzipiell dasselbe.<br \/>\nWozu also brauchen wir ausgerechnet die verkniffenen Monotheisten?<br \/>\nWir k\u00f6nnen gar nicht sinnvoll an einen allm\u00e4chtigen, unerfindlichen Gott glauben. Weil wir nicht denken k\u00f6nnen, was wir nicht denken k\u00f6nnen, k\u00f6nnen wir Unerfindliches nicht erfinden. Deshalb ist der allm\u00e4chtige Gott stets so erstaunlich menschlich und kleinlich und zeitgeistverhaftet.<br \/>\nUngeachtet des hochtrabenden theologischen Geschw\u00e4tzes wurde ER schon vor Jahrtausenden, noch bevor Rabbi Jesse am Kreuz endg\u00fcltig sein Leben aushauchte, zu einem \u201erein diesseitigen, menschlich-gesellschaftlichen Projekt, in dem wissende und revolution\u00e4re Menschen die Welt retten.\u201c<br \/>\nTuet Bu\u00dfe, das Ende ist nah. Gebt den Zehnten, gebt in die Kollekte, gehorcht den Priestern und jenen, die h\u00f6heren Standes sind. Verbrennt die Ketzer, jagd die Hexen, erschlagt die Ungl\u00e4ubigen, missioniert die Heiden mit Feuer und Schwert. Gott will es!<br \/>\nKlingt schon auffallend \u00e4hnlich wie bei der Klimareligion. Bis hin zu den besonders fanatischen Sekten, die voll auf Armut abfahren.<br \/>\n2.7.2022, A.v.T.<\/p>\n<p><strong>Glaubensbekenntnis vor immer mehr Kirchentoren: Die Regenbogenfahne<\/strong><br \/>\nAm Anfang des 21. Jahrhunderts wurde das programmatische, politische Manifest der Gr\u00fcnen innerhalb nur weniger Jahre w\u00e4hrend der Merkelzeit zum neuen Katechismus der beiden ehemals gro\u00dfen und immer schneller degenerierenden Kirchen Deutschlands.<br \/>\nDie Kirchen haben sich ihren ehemaligen Antagonisten, den wutentbrannten, gewaltt\u00e4tigen, linksradikalen \u201e68ern\u201c und deren Kindern und Enkeln im irrlichternden Geiste auf nahezu winselnde, unterw\u00fcrfige Art und Weise angebiedert, messdienend unterworfen und kaschieren dies auch noch unverhohlen-ignorant durch von linksgr\u00fcnen Massenmedien des \u00d6R gefeierten gemeinsamen Auftritten auf Kirchentagen, bei denen wiederum \u00fcberzeugte Christen, die \u201efalsche\u201c politische Parteien \u2013 insbesondere eine \u2013 w\u00e4hlen oder unterst\u00fctzen \u00f6ffentlichkeitswirksam ausgeladen und gebannt werden. Der Kirchenbann ist wieder da. So unterwerfen sich die beiden christlichen Kirchen Deutschlands einerseits der gr\u00fcnlinken Ideologie und dar\u00fcber hinaus suchen sie sich proaktiv und gezielt jene aus, mit denen sich sich umgeben und Gottes Wort feiern wollen.<br \/>\nZeitgleich zum neuen gr\u00fcnlinken Kirchen-Katechismus weht das neue Glaubensbekenntnis heute vor immer mehr Kirchentoren: Die Regenbogenfahne. Der reinkarnierte Thesenanschlag des neogr\u00fcnen kirchlichen Zeitalters. Niemand mehr liest einen Zettel im Kirchenaushang mit Thesen oder Geboten aber jeder wei\u00df was eine 2,50 x 1,50 m gro\u00dfe Regenbogenfahne am Haupttor bedeutet. Manipulation der Massen \u2013 und die Kirche kann\u00b4s nicht lassen.<br \/>\nSo wie zum Beispiel aktuell vor der evangelischen Friedenskirche in Frankfurt-Gallus. Ein Stadtteil mit rund 80% Migranten bzw. nur noch rund 20% Deutschen, deren Gro\u00dfeltern bereits Deutsche waren (die alte Kaiserstadt Frankfurt am Main wird \u00fcbrigens nie wieder, noch mal, nie wieder, mehrheitlich von Deutschen bewohnt werden). Nebenbei ist \u201edas Gallus\u201c eine Hochburg der Antifa\/Migrantifa sowie weiterer gr\u00fcnlinker Einrichtungen im Eigentum der von einem vetternwirtschaftenden rotlinken Oberb\u00fcrgermeister regierten Stadt Frankfurt zur \u201eIntegration\u201c und \u201epolitischen Bildung\u201c bzw. Vorbereitung auf den schnellen Erhalt der Staatsb\u00fcrgerschaft Deutschlands von Jahr f\u00fcr Jahr zus\u00e4tzlich zu hunderten und tausenden in den Stadtteil gepumpten balkanorientalischen, arabischen, afrikanischen Neobionten. In sp\u00e4testens zwei Jahrzehnten wird man einen halben Vor- oder Nachmittag brauchen um dort in den Stra\u00dfen einen von au\u00dfen erkennbaren Deutschen zu finden.<br \/>\nDazu das Kirchenpersonal \u2013 es passt alles perfekt zusammen: Ein Kardinal Marx(!) \u2013 ein nicht nur \u00e4u\u00dferlich f\u00fcrchterlich an Kirchenf\u00fcrsten vergangener Jahrhunderte erinnernder und sich dem Zeitgeist billig andienender Karrierefunktion\u00e4r. So forderte er just heute: Ein \u201eFrauen-Diakonat\u201c \u2013 nach 2000 Jahren! Zufall? Nochmal: Es passt perfekt \u2013 die herrschende gr\u00fcnlinke Staatsideologie und das (j\u00e4mmerlich-anbiedernde) Personal der Kirche.<br \/>\n\u00dcber den gr\u00fcnlinken \u00dcberzeugungst\u00e4ter Bedford-Strohm oder seine irrlichternd-skurrile Vorg\u00e4ngerin aus Hannover, deren Name mir gerade entfallen ist und ich auch keine Sekunde investiere um ihn jetzt im Netz zu recherchieren, muss hier nichts weiter geschrieben werden.<br \/>\nIch hatte tats\u00e4chlich noch bis 2015 die naive Hoffnung, dass wenn schon nicht mehr CDUCSU so doch zumindest die katholische Kirche ein Fels in der Brandung zur Wahrung des christlichen Abendlandes gegen die gr\u00fcnlinke, marxistisch-sozialistische und identit\u00e4tsaufl\u00f6sende, gott- und wurzellose Irrlehre der politischen Linken sein w\u00fcrde.<br \/>\n2017 dann der Austritt. Schweren Herzens. Wiederwillig, nach j\u00e4hem Ringen mit ihm da oben (oder ihr? oder es? Frage an die katholische\/evangelische Kirche Deutschlands: Ist Gott und\/oder Jesus jetzt eigentlich auch Bi-, Queer-, Trans? Was sagen eure Stichwortgeber die Gr\u00fcnen, Greta, Lisa &amp; Konsorten dazu?). Marx und Co: Ich kann euch nur zurufen: Gott sei Dank m\u00fcssen meine tief im katholischen Glauben verwurzelten Gro\u00dfeltern diesen kirchlichen Dauer-Irrwitz heute nicht mehr erleben.<br \/>\nDie katholische und evangelische Kirche in Deutschland vegetiert und siecht nun noch wenige Jahrzehnte vor sich hin. Sie will sicherstellen, dass sie dies wenigstens an der Seite der (weltlichen) M\u00e4chtigen tut \u2013 gegen die sie ihren jahrhundertelangen Kampf sp\u00e4testens mit der franz. Revolution verloren hat \u2013 und somit sicherstellt weiter mit Kirchensteuern und weiteren Steuerzusch\u00fcssen der Deutschen (auch derer die nicht mehr Kirchenmitglied sind) gem\u00e4stet zu werden.<br \/>\nF\u00fcr die Sterbebegleitung haben sich die beiden ehemals gro\u00dfen christlichen Kirchen in Deutschland gr\u00fcnlinke Sargtr\u00e4ger ausgew\u00e4hlt \u2013 die diesen Job ganz sicher mit h\u00e4mischer Freude \u00fcbernehmen. Bis das letzte Kapitel Kirchengeschichte Deutschlands und Europas geschlossen wird \u2013 irgendwann am Ende des 21. Jahrhunderts. Ob die Friedenskirche im Gallus dann noch steht oder \u2013 \u00e4hnlich wie unz\u00e4hlige Kirchen bereits seit Jahren in Frankreich und anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern mit fortgeschritten angereicherter Ersatzbev\u00f6lkerung \u2013 gepl\u00fcndert und gebrandschatzt wurde\u2026.man wird sehen\u2026.<br \/>\n2.7.2022, Kon<\/p>\n<p><strong>Wo auf dieser Welt kann man \u00fcberall aus der Kirche austreten?<\/strong><br \/>\nDeutschland m\u00f6chte immer alles z\u00e4hl- und messbar haben. Deshalb hat man der Kirche den Judaslohn angeboten und die nimmt ihn freudig an!<br \/>\nWenn die Kirche eine Chance haben will, muss sie die Kirchensteuer abschaffen und auf eine lokale Spendenebene stellen. Kirche heute ist ein Abmahnverein, der Ablass anbietet mit gr\u00fcnen Moralvorstellungen. Das ist nat\u00fcrlich nicht f\u00f6rderlich.<br \/>\nDabei geht es nicht prim\u00e4r um die Kirchensteuer an sich, sondern um deren Verwendung. Solange die Kirche sich an der Seite der Kommunisten, das sind letztendlich die Gr\u00fcnen und Teile der SPD, bewegen, werden die Menschen, sofern sie das R\u00fcckgrat haben, sich dieser Zwangsabgaben entziehen.<br \/>\nWenn das Kapital der Kirche in die Verf\u00fcgungsgewalt der Ortskirchen zur\u00fcckkehrt, wird es wieder lebendig werden in den Orten.<br \/>\nEin Problem ist auch die Vergeistigung des Klerus. Die paar J\u00fcnglinge, die das Amt des Priesters ergreifen sind letztendlich aus dem gleichen Holz geschnitzt wie ein K\u00fchnert, eine Neubauer oder eine Thunberg. Sie alle wissen nichts um die Sorgen und N\u00f6te einer Familie oder wirklich vom Schicksal gebeutelten Menschen. Ein verpflichtender Auslandsaufenthalt f\u00fcr die Priesterseminaristen in Problemzonen dieser Welt w\u00e4re schon mal ein erster Anfang.<br \/>\nWir haben auf dieser Erde ein ideologisches Problem: Seit dem Erwachen des Kommunismus und seinen Facetten m\u00fcssen wir uns mit ihm rumplagen. Auch die aktuellen Entwicklungen sind nichts anderes als die Folgen dieser unseligen Ideologie, die dem Wesen des Menschen v\u00f6llig kontr\u00e4r entgegensteht! Deshalb wird Krieg gef\u00fchrt, werden Volkswirtschaften zerst\u00f6rt!<br \/>\n2.7.2022, Kam<\/p>\n<p><strong>Seraphim Rose \u201eNihilismus\u201c<\/strong><br \/>\n\u201eAls ich achtzehn wurde, befand sich auch die katholische Kirche im Achtundsechziger-Rausch [\u2026] In meiner Sph\u00e4re wurden diese \u00c4nderungen wie etwas l\u00e4ngst \u00dcberf\u00e4lliges begr\u00fcsst, aber es stand nun auch f\u00fcr meine Mutter zugleich fest, dass man eine solche Veranstaltung nicht mehr besuchen m\u00fcsse.\u201c Martin Mosebach, H\u00e4resie der Formlosigkeit<br \/>\nOder um es mit Davila zu sagen: \u201eIn der Absicht, der modernen Welt die Arme zu \u00f6ffnen, \u00f6ffnete die Kirche ihr die Beine.\u201c<br \/>\nWer wissen will, wo die Reise ohne Kirche, ohne Christus zwingend hingeht, dem sei Seraphim Rose \u201eNihilismus\u201c sowie Igor Scharafewitschs \u201eDer Todestrieb in der Geschichte\u201c ans Herz gelegt. Das ist alles.<br \/>\n2.7.2022, Lep<\/p>\n<p><strong>Na gut, \u2026<\/strong><br \/>\n\u201cder erste G\u00f6tze, die Ideologie des pazifistischen gerechten Friedens, ist bereits gefallen.\u201c<br \/>\nDaf\u00fcr ist, in f\u00fcr mich erschreckender Weise, der G\u00f6tze \u201eIhr sollt nie kriegsm\u00fcde werden\u201c an seine Stelle getreten.<br \/>\nIrgendwie beruhigt mich das aber auch nicht (!)<br \/>\n2.7.2022, Ziv<\/p>\n<p><strong>Lieber Herr Zorn, so einleuchtend, so einfach, so wahr.<\/strong><br \/>\nDie Aktivisten werden es nicht verstehen. Ob Steinmeier, Bedford-Strohm, Marx und alle anderen Tagediebe und Taugenichtse. Sie wissen nicht, was Arbeit und Schaffen ist. Sie kennen Sisyphos nicht und sein Gl\u00fcck. Sie glauben an ihren Wahn.<br \/>\nSchon Pfarrer Br\u00fcsewitz fuhr in den 70er mit der Losung gegen die Kommunisten an: \u201eOhne Gott und Sonnenschein bringt ihr keine Ernte ein.\u201c<br \/>\nSo ist es, so war es, so wird es immer sein.<br \/>\n2.7.2022, Sch<\/p>\n<p><strong>Christ als Kirchenmiglied?<\/strong><br \/>\nK\u00f6nnte mir der Verfasser erl\u00e4utern, inwiefern es erforderlich ist, als Christ Kirchenmitglied zu sein bzw. welche Bibelstelle dies regelt? Auch bei intensiver Suche habe ich die Worte Papst, Pr\u00e4ses oder Kirchensteuer zumindest in meinem Exemplar der Bibel nicht gefunden.<br \/>\nAchijah: Meine Sichtweise aus dem Bauch heraus: Als Christ bin ich angewiesen auf andere Christen, mit denen ich um die rechte Auslegung des Evangeliums ringen kann, die mich korrigieren, die mich inspirieren. Der christliche Glaube ist keine Einzelg\u00e4nger-Geschichte. Jesus hatte immer mindestens 12 Leute um sich. Und die Bibel spricht von dieser Gemeinschaft als Leib Christi. Wie der Leib Christi gut organisiert ist und wie er sich evangeliumsgem\u00e4\u00df finanziert, dar\u00fcber muss gerungen werden und da gibt es viele Antworten. Vielleicht wird sogar das Internet ganz neue Gemeinden und Glaubensbeziehungen erm\u00f6glichen \u2013 obwohl es Computer und Internet zur Zeit Jesu noch gar nicht gab\u2026. \u201ePr\u00e4ses\u201c = \u201eerster unter gleichen\u201c \u2013 das finde ich ein gutes und biblisches Modell, wie in einem Leib (Leib Christi) auch alle gleich wichtig sind; der Dickdarm ist genauso wichtig wie das Gehirn, denn wenn der Dickdarm Problem macht, liegt auch das Gehirn darnieder. Mein \u201ePapst\u201c (= Papa, Vater) ist Gott (vgl. Vaterunser), daher bin ich vorsichtig, diesen Titel einer Amtsperson zu geben; man merkt, dass ich an diesem Punkt evangelisch ticke\u2026 Zur \u201eKirchensteuer\u201c will ich mal einen Kommentar schreiben\u2026.<br \/>\nOb bestimmte Kircheninstitutionen f\u00fcr Sie zu Ihrer wichtigen Glaubensgemeinschaft werden k\u00f6nnen \u2013 da m\u00fcssen Sie selber mit den Menschen Ihres Vertrauens eine Entscheidung finden. Das kann vom aktiven Engagement in einer Gemeinde bis hin zum \u201eich bin aus der Gemeinde ausgetreten, um meinen Glauben zu bewahren\u201c gehen. Ich kenne so viele Christen, die ganz unterschiedlich gemeinschaftlich organisiert sind. Es gibt so viele Wege. Aber \u201eallein geht man ein\u201c \u2013 das gilt auch f\u00fcr den Glauben\u2026.<br \/>\nHabe ich Ihre Frage zumindest ein wenig von meiner Sicht aus beantwortet?<br \/>\n2.7.2022, A.A.<\/p>\n<p><strong>die Kirchenvertreter schaufeln das Grab der Kirchen.<\/strong><br \/>\nPfarrer tauften auf die Schnelle Asylanten, besser gesagt Migranten, damit diese nicht abgeschoben werden, immer wieder willk\u00fcrliches Kirchenasyl. Kardinal Reinhard Marx und Bischof Heinrich Bedford-Strohm legten 2016 auf dem Jerusalemer Tempelberg \u201eaus H\u00f6flichkeit\u201c gegen\u00fcber ihren muslimischen Gastgebern, ihre Brustkreuze ab. Die evangelische Kirche finanziert die Schleuserschiffe der NGOs Sea Eye. M\u00f6gen sie dann bitte auch konsequent von Moslimen ihre Apanage einfordern. Allerdings zahlt der Bund und die L\u00e4nder die \u00fcppigen Sal\u00e4re der Bisch\u00f6fe und Kardinale, sowie deren gro\u00dfz\u00fcgigste Altersversorgung. Die \u201ecaritativen\u201c Einrichtungen, die von Kirchen betrieben werden, m\u00fcssen die Nutzer und Steuerzahler teuer bezahlen.<br \/>\nDie Kirchenaustritte sind der einzig richtige Weg, wozu noch Kirchensteuern zahlen, wenn schon aus normalen Steuern die Kirchen gef\u00fcttert werden? Ich bin mit 14 Jahren ausgetreten und habe es wirklich nie bereut.<br \/>\n2.7.2022, Ell<\/p>\n<p><strong>Zivilreligion = Sozialismus<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Pfarrer Zorn<br \/>\nDiese \u201eZivilreligion\u201c wie sie es nennen, warum nennen sie diese nicht beim Namen: es ist der MARXISMUS\/SOZIALISMUS\/KOMMUNISMUS, wie auch immer. 33\/45 war er in Deutschland ROT &amp; BRAUN, sich selbst im \u201eBruderkampf\u201c dem WK II zerfleischend, danach 49\/89 in der DDR 1.0 nur ROT, und in anderen L\u00e4ndern in Stellvertreterkriegen mit dem Raubtierkaptalismus \u00e1 la US\/Wallstreet sich bek\u00e4mpfend. Jetzt im besten D\u20acutschland das es bisher gab, zusammengef\u00fchrt, bzw. reanimiert im GR\u00dcNEN Tarn-, und Transgewande.<br \/>\nDas angesprochende Fr\u00e4ulein Neubauer agiert offenbar genauso wie ihre Familie zuvor, bei\/mit den nationalen SOZIALISTEN, \u201esie habe verstanden\u201c predigt dieses Fr\u00e4ulein im Hause Gottes, und f\u00fchrt wohl nun die Unverst\u00e4ndigen, heute in D\u20acutschland, und morgen die der ganzen W\u20aclt in das Paradies, in\u00b4s GR\u00dcNE REICH. Ist das schon krankhaft religi\u00f6ser Wahn, oder Gottesl\u00e4sterung par excelence?<br \/>\n2.7.2022, H.M.<\/p>\n<p><strong>Der erste G\u00f6tze, die Ideologie des pazifistischen gerechten Friedens,<\/strong><br \/>\nist bereits gefallen. Wohl wissend um Ihre ganz pers\u00f6nliche Sichtweise basierend auf einem dementsprechenden Hintergrund, frage ich Sie trotzdem: War Jesus dann ein G\u00f6tze, dass er sich ans Kreuz hat schlagen lassen, obwohl ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben war, und er nicht vom Kreuz herabgestiegen ist und alles kurz und klein gehauen hat? Du sollst nicht t\u00f6ten, wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen? Wie war das mit der rechten und der linken Wange? Was war mit Gandhis\u2018 Pazifismus? Wie oft soll man vergeben? Heiner\u2026 Mehr<br \/>\nAchijah: Ich bin eine Freund des Pazifismus. Aber der Pazifismus wird m.E. zum \u201eG\u00f6tzen\u201c, wenn er keine anderen Meinung neben sich stehen l\u00e4sst, wenn ein Bundeswehrsoldat in Ramstein in der Kirche per se als negativ betrachtet wird. Ich habe selber erlebt, wie in der Kirche ein Mensch fertig gemacht wurde, weil er mal gesagt hatte, dass er Aktien von \u201eRheinmetall\u201c h\u00e4tte\u2026. Heute (ab 24.2.2022) w\u00fcrde er daf\u00fcr vielleicht in der Kirche gelobt werden\u2026. Jesus hat das Schwert in Fragen des Glaubens abgelehnt. Aber er hat nicht das Schwert des Staates abgelehnt\u2026 Gandhis Pazifismus war ein voller Erfolg. Ob Gandhi gegen Hitler auch Erfolg gehabt h\u00e4tte \u2013 k\u00f6nnte sein. Aber auch nicht. Da darf man ruhig ganz unterschiedlicher Meinung sein. Kirche sollte in dieser politischen Frage unbedingt mehr Vielfalt und Diskussion zulassen. Ob Pazifismus, Abschreckung oder Verteidigung als ultima ratio der Liebe \u2013 diese Frage m\u00fcssen wir bei jedem neuen Konflikt an jedem neuen Monat wieder neu diskutieren. Jede fertige und absolute Antwort an diesem Punkt \u2013 egal wie sie gef\u00e4llt w\u00fcrde \u2013 w\u00e4re f\u00fcr mich ein \u201eG\u00f6tze\u201c\u2026.<br \/>\n2.7.2022, S.H.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit den 1968er Jahren nehmen die Kirchenaustritte zu: im Jahr 2021 allein 639.000 (359.000 Katholiken, 280.000 Protestanten). 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