{"id":101663,"date":"2022-06-10T21:59:53","date_gmt":"2022-06-10T19:59:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=101663"},"modified":"2022-06-18T22:15:52","modified_gmt":"2022-06-18T20:15:52","slug":"kinder-endlich-in-ruhe-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kinder-endlich-in-ruhe-lassen\/","title":{"rendered":"Kinder endlich in Ruhe lassen"},"content":{"rendered":"<p>Warum nur l\u00e4\u00dft man unsere <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-kinder\/\">Kinder<\/a> nicht endlich <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/lasst-die-kinder-in-ruhe\/\">in Ruhe<\/a>? Nach zwei Jahren <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-regiment\/\">Corona-Regiment<\/a> (Maskerade, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/lockdown-endlos\/\">Schulschlie\u00dfung<\/a>, Impfzwang) prasselt nun die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">Transgender<\/a>-Ideologie auf sie ein. In dem Beitrag &#8222;Wie ARD und ZDF unsere Kinder indoktrinieren&#8220; der WELT (unten (1)) werfen die Autoren <!--more-->&#8211; allesamt anerkannte Biologen und Mediziner &#8211; Rieke H\u00fcmpel, Prof Uwe Steinhoff, Dr. Antje Galuschka, Dr. Alexander Korte und Marie Vollbrecht den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/\">\u00d6ffentlich-Rechtlichen<\/a> von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/wdr\/\">ARD<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/zdf\/\">ZDF<\/a>, DLF, &#8230; vor, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kinder-gehoeren-in-die-schule\/\">Kinder<\/a> zu fr\u00fch und einseitig mit dem Thema <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/sexualisierung\/\">Sexualit\u00e4t<\/a> und insbesondere <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/\">Transgender<\/a> zu konfrontieren, mit Videos zu Drogen-Sex, Penisentfernung und Vampir-Fetischismus. Sie untermauern dies mit Dossier und Aufruf (siehe (2). Gut so. Gar nicht gut sind die Reaktionen auf diesen Meinungsbeitrag:<br \/>\n.<br \/>\n(3) Der Vorstandsvorsitzende des Axel-Springer-Konzerns Mathias D\u00f6pfner verurteilt in einem \u00f6ffentlichen Brief an die WELT-Mitarbeiter den Beitrag als &#8222;unterirdisch&#8220;, &#8222;grob einseitig&#8220;, &#8222;pauschalisierend&#8220; und \u201eimpliziert, dass es nur zwei Geschlechtsidentit\u00e4ten gibt.\u201c Man fragt sich, warum die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienleute\/\">Medienleute<\/a> D\u00f6pfner und sp\u00e4ter auch Ulf Poschardt vor den sozialkonstruktivistischen Ideologien <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">Woke<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/\">Trans<\/a> derart eingebrochen ist.<\/p>\n<p>(4) Der deutsche Gender-Mainstream l\u00e4uft Sturm. Immer mehr Kritiker der woken Trans-Genderideologie werden gecancelt, zensiert, eingesch\u00fcchtert und ausgesto\u00dfen (siehe (4) unten). Die Ideologisierung der Geschlechterbeziehungen schreitet voran. Alles auf dem R\u00fccken und zu Lasten der Kinder und Jugendlichen. Gender-Beauftragte sprechen den Kritikern ihre Menschenfreundlichkeit ab. (siehe (5)),<\/p>\n<p>(6) Doch &#8222;Es regt sich Widerstand&#8220; &#8211; meint Birgit Kelle: &#8222;Bereits jetzt hagelt es Programmbeschwerden in den Rundfunkanstalten, man wird es nicht einfach aussitzen k\u00f6nnen, daf\u00fcr sind zu viele Zuschauer schon lange von der Gender-Schnappatmung der Moderatoren zahlreicher Sender hochgradig genervt, und der Widerwille gegen die GEZ-Geb\u00fchren ist l\u00e4ngst ein deutscher Nationalsport. Das aggressive Niederbr\u00fcllen jeder Genderkritik funktioniert nicht mehr. Wenn Genderkritik n\u00e4mlich vermeintlich \u201erechts\u201c ist, sind wir l\u00e4ngst ein Volk von Reaktion\u00e4ren.&#8220; Sind wir das?<br \/>\n10.6.2022<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Wie ARD und ZDF unsere Kinder indoktrinieren<\/strong><br \/>\nTransgender-Ideologie in der \u201eSendung mit der Maus\u201c, Videos zu Penisentfernung oder Drogen-Sex: F\u00fcnf Gastautoren, Biologen und Mediziner, haben Beitr\u00e4ge des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks analysiert. Ihr Vorwurf: ARD, ZDF und Co. verfolgten eine bedrohliche Agenda.<br \/>\nZun\u00e4chst ging es um wissenschaftliche Korrektheit. Wir, eine Gruppe verschiedener Wissenschaftler, hatten uns zum Ziel gesetzt, der Fehlinformation der \u201eVielgeschlechtlichkeit\u201c auf die Spur zu kommen. Wir wollten herausfinden, ob es tats\u00e4chlich stimmt, dass in Sendungen des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks (\u00d6RR) die best\u00e4tigte wissenschaftliche Erkenntnis der Zweigeschlechtlichkeit infrage gestellt wird. Das war uns berichtet worden, und wir mochten es zun\u00e4chst kaum glauben. Doch was wir in einigen Dutzend Sendungen des \u00d6RR quer durch alle Kan\u00e4le sahen, bot ein erschreckendes Bild.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.6.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus239113451\/Oeffentlich-rechtlicher-Rundfunk-Wie-ARD-und-ZDF-unsere-Kinder-indoktrinieren.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus239113451\/Oeffentlich-rechtlicher-Rundfunk-Wie-ARD-und-ZDF-unsere-Kinder-indoktrinieren.html<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Wissenschaftler und \u00c4rzte: Bei ARD und ZDF werden Kinder &#8222;indoktriniert&#8220;, &#8222;sexualisiert&#8220;<\/strong><br \/>\nIn einem Beitrag f\u00fcr die Zeitung &#8222;Welt&#8220;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus239113451\/Oeffentlich-rechtlicher-Rundfunk-Wie-ARD-und-ZDF-unsere-Kinder-indoktrinieren.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus239113451\/Oeffentlich-rechtlicher-Rundfunk-Wie-ARD-und-ZDF-unsere-Kinder-indoktrinieren.html<\/a><br \/>\nam Mittwoch fragen Naturwissenschaftler und Mediziner, warum Kinder bei den Kan\u00e4len von ARD und ZDF &#8222;indoktriniert und \u2013 anstelle einer altersgerechten Sexualaufkl\u00e4rung \u2013 aufdringlich sexualisiert&#8220; werden.<br \/>\nEin den Artikel begleitender Aufruf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.evaengelken.de\/aufruf-schluss-mit-der-falschberichterstattung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks\/\">https:\/\/www.evaengelken.de\/aufruf-schluss-mit-der-falschberichterstattung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks\/<\/a><br \/>\nmit rund 100 Erstunterzeichnern fordert vom \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk (\u00d6RR), &#8222;biologische Tatsachen und wissenschaftliche Erkenntnisse wahrheitsgem\u00e4\u00df darzustellen&#8220;. Und weiter: &#8222;Wir fordern eine Abkehr von der ideologischen Betrachtungsweise zum Thema Transsexualit\u00e4t und eine faktenbasierte Darstellung biologischer Sachverhalte nach dem Stand von Forschung und Wissenschaft.&#8220;<\/p>\n<p>Mit einem 50-seitigen Dossier &#8222;Ideologie statt Biologie im \u00d6RR&#8220; untermauern die Naturwissenschaftler und Mediziner ihre Kritik and ARD und ZDF.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.evaengelken.de\/dossier-ideologie-statt-biologie-im-oerr\/\">https:\/\/www.evaengelken.de\/dossier-ideologie-statt-biologie-im-oerr\/<\/a><br \/>\n&#8222;Jeder kann nachlesen, inwiefern die Berichterstattung des \u00d6RR weder anerkannten journalistischen Grunds\u00e4tzen folgt noch wissenschaftlich fundiert ist&#8220;, hei\u00dft es in der &#8222;Welt&#8220;. &#8222;Unsere Zusammenstellung dokumentiert falsche Darstellungen und tendenzi\u00f6se Berichterstattung, Begriffsverwirrung und Bedeutungsverschiebung: Wissenschaftler und Kritiker werden in vielen Sendungen nicht geh\u00f6rt, fragw\u00fcrdigen &#8218;Experten&#8216; hingegen wird unter dem fadenscheinigen Vorwand der &#8218;Toleranz&#8216; viel Raum gegeben, derweil man auf kritische Nachfragen v\u00f6llig verzichtet.&#8220;<br \/>\nBeispielhaft erw\u00e4hnt der Artikel: &#8222;In TV-Sendungen, Rundfunkbeitr\u00e4gen und auf den Social-Media-Kan\u00e4len des \u00d6RR ist zudem \u2013 immer ausgehend von der Falschaussage der Vielgeschlechtlichkeit \u2013 &#8218;trans&#8216; ein Dauerthema.&#8220;<br \/>\nSo gehe es etwa &#8222;um den Einsatz von Pubert\u00e4tsblockern, die Gabe gegengeschlechtlicher Hormone und die chirurgische Entfernung von Penis, Brust und Geb\u00e4rmutter. Die psychischen und k\u00f6rperlich schweren und irreversiblen Folgen solcher Ma\u00dfnahmen werden allerdings entweder \u00fcberhaupt nicht geschildert oder bestenfalls nebenbei erw\u00e4hnt.&#8220;<br \/>\nSelbst in der &#8222;Sendung mit der Maus&#8220; ziele &#8222;die Berichterstattung darauf ab, den Forderungen von Trans-Lobbygruppen Geh\u00f6r zu verschaffen, denen zufolge man das biologische Geschlecht wechseln k\u00f6nne, indem man sich sozial schlicht als dieses Geschlecht \u201eidentifiziere\u201c.<\/p>\n<p>&#8222;Das ist kein Journalismus mehr&#8220;, so das Fazit der Wissenschaftler und \u00c4rzte. &#8222;Es ist nur noch eine Inszenierung von Journalismus&#8220; \u2013 die noch dazu dem Medienstaatsvertrag widerspreche.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.6.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/story\/wissenschaftler-und-aerzte-bei-ard-und-zdf-werden-kinder-indoktriniert-sexualisiert-10992\">https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/story\/wissenschaftler-und-aerzte-bei-ard-und-zdf-werden-kinder-indoktriniert-sexualisiert-10992<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Unser Haus steht f\u00fcr Vielfalt und Freiheit<\/strong><br \/>\nEin Gastkommentar bei WELT hat f\u00fcr viel Emp\u00f6rung gesorgt. Mathias D\u00f6pfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, erkl\u00e4rt in einem Brief an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, warum er den Text f\u00fcr intolerant und ressentimentgeladen h\u00e4lt. Und warum wir dar\u00fcber diskutieren m\u00fcssen, anstatt Meinungen zu verbieten.<br \/>\nLiebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!<br \/>\nDer Text, der am 1. Juni als Gastkommentar in WELT erschienen ist, hat Emp\u00f6rung besonderer Art ausgel\u00f6st. Die Reaktionen darauf ber\u00fchren sehr grunds\u00e4tzliche gesellschaftliche Entwicklungen. Und mir liegt das Thema besonders am Herzen. Deshalb m\u00f6chte ich mich heute direkt an Euch wenden, um ein paar Dinge aus meiner Sicht klarzustellen.<br \/>\nZuerst geht es um die Sache. Und in der Sache \u2013 so finde ich \u2013 ist der Beitrag der f\u00fcnf Gastautoren unterirdisch. Pauschal werden \u201edie\u201c \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten f\u00fcr ihre Berichterstattung \u00fcber transsexuelle Identit\u00e4ten bei Kindern und Jugendlichen kritisiert. Pauschal wird impliziert, dass es nur zwei Geschlechtsidentit\u00e4ten gibt. Wissenschaftlich ist der Text bestenfalls grob einseitig.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.6.2022 von Mathias D\u00f6pfner bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/article239180477\/Mathias-Doepfner-Unser-Haus-steht-fuer-Vielfalt-und-Freiheit.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/article239180477\/Mathias-Doepfner-Unser-Haus-steht-fuer-Vielfalt-und-Freiheit.html<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Ich bin ersch\u00fcttert und sehr entt\u00e4uscht von der Welt<\/strong><br \/>\nsowie dem Hause Springer! Ein solch drastisches Einknicken vor einer kleinen, aber offensichtlich \u00fcberaus m\u00e4chtigen Lobby ist unw\u00fcrdig. Ich habe die \u201eWelt\u201c als eine der wenigen Stimmen abonniert, die dem Mainstream noch ein wenig standhielten. Damit ist es offensichtlich vorbei oder war schon immer Pose. Niemand braucht eine weitere Version von S\u00fcddeutscher Zeitung oder Spiegel online und deshalb verabschiede ich mich aus meinem Abonnement.<br \/>\n4.6.2022, G.H.<\/p>\n<p><strong>Debattenraum vereingt<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr D\u00f6pfner, mit Ihrem Beitrag verengen Sie den Debattenraum auf schwer ertr\u00e4gliche Weise. Da jetzt auch noch #UlfPoschardt auf Ihre Linie entgegen seines urspr\u00fcnglichen Posts bei LinkedIn eingeschwenkt ist, d\u00fcrften sich Redakteure der WELT k\u00fcnftig \u00fcbergenau \u00fcberlegen, ob sie zu dieser Thematik noch einen kritischen Beitrag ins Blatt nehmen.<br \/>\nSie selbst arbeiten mit Unterstellungen und formulieren text- und sinnverf\u00e4lschend. So geht es in dem inkriminierten Artikel nirgends um Homosexualit\u00e4t. Wie kommen Sie darauf?<br \/>\nIch frage mich, ob Sie das zugrunde liegende Dossier \u00fcberhaupt gelesen haben. Haben Sie sich die von den Autoren beanstandeten YouTube-Videos angesehen? Diese Art von &#8218;freiem toleranten Geist&#8216; erinnert mich doch eher an den fatalen Sound der Achtziger, als so manche vornehmlich m\u00e4nnliche Gr\u00fcne P\u00e4dophilie als normalen Umgang zwischen Kindern und Erwachsenen deklarierten.<br \/>\nIch frage mich, ob Ihre scharfe Abgrenzung von einer Kritik an der erkennbar woken Agenda des \u00d6RR eher der Beruhigung amerikanischer Investoren dienen soll, als dass dies Ihre tats\u00e4chliche pers\u00f6nliche Meinung widerspiegelt.<br \/>\n4.6.2022, K.F.<\/p>\n<p><strong>0,007% der Menschen sind weder Mann noch Frau.<\/strong><br \/>\nNoch nie war solch eine Minderheit so omnipr\u00e4sent.<br \/>\nZum Vergleich: Schwerbehinderte haben ein Anteil von 9% der Bev\u00f6lkerung. Gibts da auch einen Gedenk-Monat?<br \/>\n4.6.2022, T.K.<\/p>\n<p><strong>Funktion eines Gastkommentars<\/strong><br \/>\nGuten Tag Herr D\u00f6pfner. Schade, dass Sie der eigentlich richtige Funktion eines Gastkommentars, n\u00e4mlich der Verbreiterung der Debatte, so in die Parade fahren! Damit hebeln Sie doch sicher alle internen Prozesse in Bezug auf Gastkommentare in Ihrem Haus selbst fahrl\u00e4ssig aus. Jeder darf eine Meinung haben &#8211; damit auch Sie. Ihr Umgang mit einem Ihnen nicht \u201epassenden\u201c Gaskommentar wirft allerdings ein sehr dunkles Licht auf die Meinungsfreiheit in Deutschen Medien &#8211; sehr traurig!<br \/>\n4.6.2022, St.B.<\/p>\n<p><strong>Warum fallen Sie Ihren WeLT-Journalisten so in den R\u00fccken?<\/strong><br \/>\nHerr D\u00f6pfner, wir sind &#8230; man kann es nicht ausdr\u00fccken&#8230; entsetzt, dass Sie, gerade Sie vor dieser &#8222;Politik&#8220; einknicken.<br \/>\nHaben Sie das n\u00f6tig ?<br \/>\nWurde Ihnen gedroht ?<br \/>\nWarum fallen Sie Ihren Journalisten so in den R\u00fccken?<br \/>\nAxel Springer, dessen Erbe Sie eigentlich als politisch unabh\u00e4ngige Presse weiterf\u00fchren sollten, rotiert gerade im Grabe !<br \/>\nWir werden jedenfalls unser Abo k\u00fcndigen. Ich hoffe, dass andere unserm Beispiel folgen werden !<br \/>\n4.6.2022, B.B.<\/p>\n<p><strong>&#8230; keine Argumente<\/strong><br \/>\nIch bin etwas konsterniert bez\u00fcglich Ihres Kommentars. Sie urteilen hier mit sehr starken Worten (unterirdisch, wissenschaftlich bestenfalls grob einseitig), ohne die Punkte genau zu benennen oder mit Argumenten zu widerlegen. Beispielsweise habe ich hier nicht herausgelesen, dass das Dilemma einer Geschlechtsdysphorie seitens der Gastautoren geleugnet wird. Den Ton, den Sie hier an den Tag legen, finde ich unangemessen. Der Ausschluss von der Uhlala-Jobmesse, sollte Ihnen in anderer Weise zu denken geben. \ud83d\ude09<br \/>\nMit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\n4.6.2022, M.P.<\/p>\n<p><strong>Wer steuert Sie?<\/strong><br \/>\nSchade Herr D\u00f6pfner, Sie und Herr Poschardt entt\u00e4uschen mich sehr. Nach der v\u00f6llig unangemessenen unsachlichen Kritik am \u00fcberf\u00e4lligen, sachlichen Artikel zahlreicher Wissenschaftler in der WELT frage ich mich : Wer steuert Sie, dass Sie sich derart erb\u00e4rmlich vor den woken Aktivisten in den Staub werfen ?<br \/>\nMan kann wohl auch die WELT nicht mehr lesen.<br \/>\n4.6.2022, C.W.<\/p>\n<p><strong>&#8230; nur noch eine zugelassene Haltung<\/strong><br \/>\nSehr schade, Herr D\u00f6pfner, dass Sie hier einknicken. Es zeichnete die WELT bisher aus, dass sie auch Meinungen publizierte, die von der &#8222;einzig richtigen&#8220; Meinung abweichen.<br \/>\nSpa\u00df beiseite: Es macht mich traurig, zu erleben, wie wir immer mehr in eine Meinungsdiktatur rutschen. Zu den Themen &#8222;Klima, Gender, Gleichberechtigung, Europa, deutscher Geschichte und Einwanderung&#8220; scheint es mittlerweile nur noch eine zugelassene Haltung zu geben. Eine Diskussion soll unterbunden werden.<br \/>\n4.6.2022, H.R.<\/p>\n<p><strong>Nur dumm das es wirklich nur zwei Geschlechter gibt.<\/strong><br \/>\nBislang ist kein drittes gefunden worden. Ich fand die Kritik der Wissenschaftler offen und ehrlich und richtig. Da war kein beleidigendes Wort, es stimmte alles. Bitte die Stellen nennen wo etwas beleidigendes ist! Oder k\u00f6nnen manche Aktivisten nicht mit der Wahrheit umgehen?<br \/>\nEs kann nicht sein das mehr als 99% der Kinder falsche Bilder und Informationen erhalten, nur weil man entdeckt hat das es bei den restlichen 1% vielleicht zu Problemen kommt wenn man naturwissenschaftliche Fakten sagt.<br \/>\nDabei ist bei fast allen Transsexuellen festzustellen: sie halten nichts von der LQBT*-Agenda. Hier wird ein Problem aufgebauscht, was so nicht existiert. Das schlimme dabei: es wird pauschalisiert und dabei \u00fcbersehen das jeder Fall, jeder Mensch anders ist.<br \/>\nUnd warum den Film anschauen? Gibt es nur fiktive Geschichten? Warum blenden wir die Realit\u00e4t aus?<br \/>\nBesch\u00e4mend f\u00fcr einen Verlag wie Springer ist das Einknicken. Dann wird man halt ausgeladen: Und? Ist nur ein Zeichen daf\u00fcr, da\u00df es Aktivisten gibt die nicht mit der Pressefreiheit umgehen k\u00f6nnen. Aber man ist ja woke und will es nicht mit Fakten \u00fcbertreiben.<br \/>\n4.6.2022, St.S.<\/p>\n<p><strong>Meinungsfreiheit bedeutet, dass man Menschen vor den Kopf st\u00f6\u00dft.<\/strong><br \/>\nDas ist nicht sch\u00f6n, l\u00e4sst sich aber letzten Endes nicht immer verhindern, weil man sonst jede \u00c4u\u00dferung daraufhin abklopfen m\u00fcsste, wer oder welche Gruppe sich verletzt oder traumatisiert f\u00fchlen k\u00f6nnte. Das Ergebnis w\u00e4re eine Selbstzensur gigantischen Ausma\u00dfes.<\/p>\n<p>Leider sind wir mit dieser Selbstzensur und dem Primat des Verletztseins vor dem Diskurs schon weit gekommen: Ein Artikel, der sich u.a. kritisch mit der Darstellung von Transsexualit\u00e4t im \u00d6RR auseinandersetzt, wird vom Vorstandsvorsitzenden von Springer und mit dem ganzen Gewicht seiner Autorit\u00e4t als &#8222;unterirdisch&#8220; und wissenschaftlich &#8222;im besten Fall grob einseitig&#8220; geschm\u00e4ht, den Autoren &#8211; unterst\u00fctzt im Aufruf von mehr als 100 Wissenschaftlern- wird mit p\u00e4dagogisierendem Zeigefinger aufkl\u00e4rende Filmlekt\u00fcre zur Besserung ihrer Haltung anempfohlen. Den Autoren wird in klarer und m\u00f6glicherweise bewusster Verkennung ihrer Intentionen vorgeworfen, zu insinuieren, dass es nur &#8222;zwei Geschlechtsidentit\u00e4ten&#8220; gebe, obwohl es im Beitrag explizit um zwei biologische Geschlechter geht, was ein gewaltiger Unterschied ist.<br \/>\nEine Karikatur des Flensburger Tageblattes wird in derselben Zeit ebenfalls zum Gegenstand eines Shitstorms und der Karikaturist, der lediglich eine Priorisierung von Diversit\u00e4tsthemen zuungunsten von bread and butter issues kritisieren wollte, knickt ebenfalls ein und entschuldigt sich.<br \/>\nEs gibt etliche weitere Beispiele, die man u.a. bei Kathleen Stock und Alice Schwarzer nachlesen kann.<br \/>\nSehr geehrter Herr D\u00f6pfner, sehr geehrter Herr Poschardt: Was Sie hier machen ist KEINE Verteidigung der Liberalit\u00e4t, sondern der Unfreiheit und der Diskursverhinderung. Unser Ziel sollte der achtsame und respektvolle Umgang miteinander sein, aber es darf keinen Primat der Verletztheit vor dem freien Diskurs geben<br \/>\n4.6.2022, L.B.<\/p>\n<p><strong>Man f\u00fchle sich durch Wahrheiten und Realit\u00e4ten &#8222;verletzt&#8220;<\/strong><br \/>\nBei der in der Tat gro\u00dfen Wertsch\u00e4tzung, die ich f\u00fcr Herrn D\u00f6pfner hege, und nach l\u00e4ngerem Nachdenken, bleibt nur ein vern\u00fcnftiger Schluss: Es ist bittere Ironie von Herrn D\u00f6pfner, und eine Vorf\u00fchrung sondergleichen, unter anderem davon zu sprechen, da\u00df der nachgerade inriminierte Ausgangstext &#8222;verletze&#8220;.<br \/>\nDenn das ist genau die Art der Auseinandersetzung mit der Wahrheit, die die &#8222;Woko-Haram&#8220; praktiziert: Man f\u00fchle sich durch Wahrheiten und Realit\u00e4ten &#8222;verletzt&#8220;.<br \/>\nLiebe Welt-Redaktion, bitte lassen Sie mich sonst in diesem Irrtum, dass Ihr &#8222;Mathias&#8220; nur eine zynische Zitat-Ebene benutzt, um die Bigotterie der Diskussion zu entlarven. Alles Andere w\u00fcrde mich &#8211; will nicht sagen: verletzen &#8211; doch in h\u00f6chstem Ma\u00dfe verst\u00f6ren.<br \/>\n4.6.2022, N.W.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(4) Ausgesto\u00dfene der Woche: Springer-Verlag<\/strong><br \/>\n&#8230; Mit quasi-religi\u00f6ser Inbrunst verteidigte Transgender-Orthodoxie<br \/>\nDie Natur ist total bin\u00e4r. \u201e[\u2026] bei allen h\u00f6heren Tieren und Pflanzen gibt es zwei Geschlechter. Beide produzieren Zellen, die nur der Fortpflanzung dienen, und Keimzellen genannt werden. Dabei sind die Eizellen, die schlie\u00dflich in den Embryo \u00fcbergehen, gro\u00df und unbeweglich, w\u00e4hrend die kleinen Spermienzellen in oft ungeheuren \u00dcbersch\u00fcssen produziert werden. Die Produzenten der Eizellen werden weiblich, die der Spermien m\u00e4nnlich genannt\u201c, schreibt <a href=\"http:\/\/www.eb.tuebingen.mpg.de\/fileadmin\/uploads\/images\/Research\/departments\/nuesslein-volhard\/Positionen_Ethikrat_2002.pdf\">http:\/\/www.eb.tuebingen.mpg.de\/fileadmin\/uploads\/images\/Research\/departments\/nuesslein-volhard\/Positionen_Ethikrat_2002.pdf<\/a> etwa die Biologin und Nobelpreistr\u00e4gerin Prof. Dr. Christiane N\u00fcsslein-Volhard. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christiane_N%C3%BCsslein-Volhard\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christiane_N%C3%BCsslein-Volhard<\/a><br \/>\nDass sich der ansonsten nicht auf den Kopf gefallene Springer-Chef bei diesem Thema dem radikal sozialkonstruktivistischen Lager angeschlossen hat und sogar die wissenschaftlich fundierte Sichtweise als \u201ewissenschaftlich [\u2026] bestenfalls grob einseitig\u201c abwertet, ist mehr als verbl\u00fcffend. D\u00f6pfners grunds\u00e4tzliche W\u00fcrdigung von Meinungsvielfalt und kontroverser Debatte ist l\u00f6blich, aber gerade deshalb h\u00e4tte ich von ihm eine differenziertere Auseinandersetzung gew\u00fcnscht und erwartet, wie ich es in diesem Artikel versucht habe<\/p>\n<p>Aber vielleicht ist eine differenzierte Herangehensweise an \u201eTransgender\u201c bei gr\u00f6\u00dferen \u201eMainstream\u201c-Medien auch gar nicht mehr m\u00f6glich. In jedem Fall gewinnt man den Eindruck, dass bei diesem Thema in Deutschland gerade etwas festgeklopft oder festgezurrt wird, mit zeitlicher Verz\u00f6gerung zur angloamerikanischen Welt, wo schon l\u00e4nger eine mit quasi-religi\u00f6ser Inbrunst verteidigte Transgender-Orthodoxie wirkt. <em><strong>Werden auch in Zukunft Debattenbeitr\u00e4ge wie der von H\u00fcmpel et al. bei Springer erscheinen k\u00f6nnen? Die heftigen \u00f6ffentlichen Reaktionen und die heftige Distanzierung des Verlagschefs deuten auf das Gegenteil hin.<\/strong><\/em><br \/>\nIn M\u00f6nchengladbach hat die Gr\u00fcne Stadtratsfraktion ihr neues Mitglied Eva Engelken postwendend ausgeschlossen. Ein Parteiausschlussverfahren ist auch bereits im Gespr\u00e4ch. Grund: Die Juristin und Buchautorin gilt als trans-kritisch.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nUnd damit endet der w\u00f6chentliche \u00dcberblick des Cancelns, Emp\u00f6rens, Strafens, Umerziehens, Aussto\u00dfens, Zensierens, Entlassens, Einsch\u00fcchterns, Moralisierens, Politisierens, Umw\u00e4lzens und Kulturk\u00e4mpfens. Bis n\u00e4chste Woche!<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.6.2022 von Kolja Zydatiss bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ausgestossene_der_woche_springer_verlag\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ausgestossene_der_woche_springer_verlag<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Mehr vom Autor dieser w\u00f6chentlichen Kolumne Kolja Zydatiss zum Thema Meinungsfreiheit und Debattenkultur lesen Sie im Buch \u201eCancel Culture: Demokratie in Gefahr\u201c (Solibro Verlag, M\u00e4rz 2021). Bestellbar hier. Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter <a href=\"https:\/\/www.cancelculture.de\">https:\/\/www.cancelculture.de<\/a>.<\/em><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(5) Eklat um kritischen Artikel zu Fr\u00fchsexualisierung<\/strong><br \/>\nEin Gastbeitrag mehrerer Wissenschaftler in der Zeitung Die Welt, der sich kritisch mit Fr\u00fchsexualisierung im Kinderfernsehen auseinandersetzte, hat bei Konzernchef Mathias D\u00f6pfner und Queer-Lobbyisten f\u00fcr heftige Kritik gesorgt. Biologen und Mediziner hatten Beitr\u00e4ge der \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien analysiert und waren zu dem Schlu\u00df gekommen, da\u00df \u201eeine kleine Anzahl von Aktivisten mit ihrer \u2018woken\u2018 Trans-Ideologie den \u00d6RR unterwandert, Falschdarstellungen als vermeintlichen Stand der Wissenschaft verbreitet und das Leben von Kindern und Jugendlichen nachhaltig besch\u00e4digt\u201c h\u00e4tten. Daraufhin lud die queere Jobmesse der Uhlala-Group den Springer Konzern aus, weil man \u201eHa\u00df und Hetze\u201c entschlossen entgegentrete, hie\u00df es auf der Netzseite des Unternehmens.<\/p>\n<p>D\u00f6pfner reagierte mit einem Mitarbeiter-Brief, der auf der Website der Welt erschienen war. Er bedauere den Zeitpunkt des Beitrags, betonte, da\u00df die Gastautoren nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln w\u00fcrden und bat darum, wieder auf die Messe eingeladen zu werden.<br \/>\nAuch der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Gr\u00fcne), hatte den Gastbeitrag scharf kritisiert. Wer daran festhalte, da\u00df es nur zwei Geschlechter gibt, mache sich der \u201egruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit\u201c schuldig<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.6.2022 bitte lesen in der JF 24\/22, Seite 17<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(6) Es regt sich Widerstand<\/strong><br \/>\n<strong>Transgender-Ideologie: Wissenschaftler kritisieren die Indoktrinierung von Kindern \u2013 und geraten unter Beschu\u00df<\/strong><br \/>\nvon Birgit Kelle<br \/>\nAnh\u00e4nger des Gregorianischen Kalenders befinden sich in der irrigen Annahme, wir z\u00e4hlten gerade den Monat Juni. Der vermeintlich fortschrittlichere Teil der Welt hat sich derweil in eine kollektive Regenbogenfahne gewickelt und begeht mit allerlei Festivit\u00e4ten und Aktionen stattdessen den sogenannten \u201ePride Month\u201c. Gemeinhin feiert hier der \u201equeere\u201c Teil der LGBTQ-Irgendwas-Szene seinen Stolz, nicht heterosexuell zu sein, was man als penetrant-\u00f6ffentlichen Mitteilungsdrang wohl nur dann nachvollziehen kann, wenn man sonst nichts von sich selbst zu erz\u00e4hlen wei\u00df.<br \/>\nSeit im Zuge der globalen Diversit\u00e4ts- und Identit\u00e4tspolitik die Zugeh\u00f6rigkeit zu sexuellen Minderheiten neuerdings als Top-Qualifikationsmerkmal f\u00fcr jede Spitzenposition gehandelt wird, versp\u00fcren nicht wenige den Drang, ihre gef\u00fchlte Benachteiligung m\u00f6glichst schrill und laut zu inszenieren \u2013 je irrealer sie ist, um so mehr. Unternehmen schlie\u00dfen sich derzeit demonstrativ dem Bekenntnis zu Solidarit\u00e4t und Toleranz an, pinseln ihre Firmenlogos regenbogenfarben an, beflaggen Firmenzentralen, pressen Sportlern Regenbogenfahnen auf Trikots und Helme und best\u00fccken Anzeigenkampagnen mit \u201eMarkenbotschaftern\u201c, die noch in den 1990ern als zu dick oder zu h\u00e4\u00dflich aussortiert worden w\u00e4ren, jetzt aber mit \u201eDiversity\u201c punkten.<\/p>\n<p>Calvin Klein gratuliert allen schwangeren M\u00e4nnern auf Plakaten zum Muttertag, Schulen n\u00f6tigen Kindern Toleranz-Aktionswochen auf, und Trans-\u201eFrauen\u201c erkl\u00e4ren den Bio-Frauen auf allen medialen Kan\u00e4len, warum die behaarte Brust jetzt einen weiblichen Markenkern darstellt. Was mit dem Christopher Street Day als Aktionstag der Lesben- und Schwulenbewegung begann, wurde irgendwann zur \u201ePride\u201c-Woche und ist jetzt bereits zum Monats-Ereignis erweitert. Es dauert sicher nicht mehr lange, bis wir das Regenbogen-Jahrzehnt einl\u00e4uten \u2013 oder befinden wir uns in Wahrheit nicht l\u00e4ngst darin?<\/p>\n<p>Mit perfektem Timing zum Start in die j\u00e4hrlichen Regenbogenfestspiele fuhren nun f\u00fcnf Gastautoren in der Tageszeitung Die Welt einen \u00fcberraschenden Frontalangriff gegen die grassierende Falschberichterstattung \u00f6ffentlich-rechtlicher TV-Formate, die konsequent biologische Fakten zur Zwei- und Transgeschlechtlichkeit verdrehen. Man spricht von aufdringlicher Sexualisierung, Indoktrination, \u201eInszenierung von Journalismus\u201c und einer \u201equeeren\u201c Transgenderideologie, die naturwissenschaftliche Tatsachen leugne und gar einen Trans-Hype sch\u00fcre. Hunderte von Wissenschaftlern und \u00c4rzten unterst\u00fctzen den Aufruf.<\/p>\n<p>Die Vorw\u00fcrfe sind hart, berechtigt und mit einem umfangreichen Dossier an Beispielen untermauert, das sich vor allem Eltern zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollten, handelt es sich doch vor allem um Sendeformate des ARD\/ZDF-Jugendsenders \u201efunk\u201c, der sich in Social-Media-Kan\u00e4len von Instagram, Youtube, TikTok und Facebook mit zahlreichen Profilen an Kinder und Jugendliche richtet.<\/p>\n<p>Allein die zitierten Beitragstitel sprechen B\u00e4nde: Kai, der als Transmann sein Kind geboren hat, \u201eUnter Kannibalen\u201c und \u201eIch trinke Menschenblut\u201c, \u201eCruising: Freiheit durch Sex mit Fremden\u201c, \u201eLustbremser Monogamie\u201c, \u201e5 Tips zur Masturbation\u201c. Von \u201eWie ist es, eine Prostituierte zu sein?\u201c bis \u201eWie ist es, Pornos zu drehen?\u201c ist die Bandbreite sexueller Spielarten in Wort, Video und Bild frei erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten den Angriff mit eisigem Schweigen beantworten, schl\u00e4gt nach einer kurzen Schockstarre die \u201eQueer\u201c-Lobby mit bew\u00e4hrtem Schema zur\u00fcck: Man greift die renommierten Fachleute pers\u00f6nlich an, torpediert ihre Reputation, denn Transkritik und LGBTQ-Verweigerung ist schlie\u00dflich rechts und reaktion\u00e4r. Selbst der neue \u201eQueer\u201c-Beauftragte der Bundesregierung f\u00fchlt sich gen\u00f6tigt, die Kritik der Wissenschaft an ARD und ZDF als \u201eHetzbeitrag\u201c zu bezeichnen. Wer von Zweigeschlechtlichkeit spreche, der sei bereits \u201equasi-kreationistisch\u201c unterwegs.<br \/>\nBei Twitter trendete kurzzeitig der Hashtag #HaltDieFresseSpringerPresse. Nur erb\u00e4rmliche zwei Tage hielt der Axel-Springer-Verlag dem Lobby-Druck stand, dann warf sich der Vorstandsvorsitzende Mathias D\u00f6pfner in einem an Peinlichkeit nicht mehr zu unterbietenden, \u00f6ffentlichen Beitrag in den Staub vor einem Aktivismus, der nicht mit Argumenten, sondern mit Aggression punktet.<br \/>\nNicht nur argumentativ, sondern auch verbal vergreift sich D\u00f6pfner dabei massiv gegen die eigenen Gastautoren, unterstellt gar Aussagen, die diese gar nicht t\u00e4tigen, um sich dann wortreich davon zu distanzieren. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn er renommierten Fachleuten, die seit Jahren mit Transkindern arbeiten, unterstellt, sie h\u00e4tten vom Thema keine Ahnung, w\u00e4hrend er seine eigene Qualifikation aus dem Zitieren von Hollywood-Filmen ableitet.<br \/>\nDer Vorwurf, auch als Warnung an die eigenen Mitarbeiter zu verstehen, k\u00f6nnte banaler nicht sein: Der Beitrag habe Gef\u00fchle von LGBTQ-Menschen verletzt. Wenn jedoch die Vermeidung von Gef\u00fchlsausbr\u00fcchen bei Lesern und Zuschauern fortan die journalistische Linie des Hauses sein soll, kann man den Laden auch zumachen. Es ist nahezu tragisch mit anzusehen, wie das Erbe eines mutigen Axel Springer als Bollwerk f\u00fcr Freiheit und Meinungsvielfalt gerade in einem regenbogenfarbenen Sarg beerdigt wird. Knickt das Haus vor den aggressiven Reaktionen und Boykottdrohungen der LGBTQ-Lobby ein, w\u00e4re es zudem ein gef\u00e4hrlicher Pr\u00e4zedenzfall f\u00fcr die gesamte Branche. Autoren sollten Fakten benennen, anstatt sich daf\u00fcr zu entschuldigen.<br \/>\nWer bei Widerstand sofort zur\u00fcckrudert, hat als Journalist seinen Beruf verfehlt. Die Vorw\u00fcrfe der Wissenschaft geh\u00f6ren besprochen und nachrecherchiert. Nicht die Autoren, sondern die Rundfunkanstalten geh\u00f6ren an den Pranger. Und ja, es k\u00f6nnte diesmal f\u00fcr den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk tats\u00e4chlich schiefgehen.<br \/>\nBereits jetzt hagelt es Programmbeschwerden in den Rundfunkanstalten, man wird es nicht einfach aussitzen k\u00f6nnen, daf\u00fcr sind zu viele Zuschauer schon lange von der Gender-Schnappatmung der Moderatoren zahlreicher Sender hochgradig genervt, und der Widerwille gegen die GEZ-Geb\u00fchren ist l\u00e4ngst ein deutscher Nationalsport. Das aggressive Niederbr\u00fcllen jeder Genderkritik funktioniert nicht mehr. Wenn Genderkritik n\u00e4mlich vermeintlich \u201erechts\u201c ist, sind wir l\u00e4ngst ein Volk von Reaktion\u00e4ren. Und um es in Anlehnung an den schwulen Berliner B\u00fcrgermeister Wowereit zu sagen: Das w\u00e4re dann auch gut so.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.6.2022 von Birgit Kelle bitte lesen in der JF 24\/22, Seite 1<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(7)\u00a0Journalistin Judith Sevin\u00e7 Basad verl\u00e4sst Bild wegen Einknicken vor Woke<\/strong><br \/>\nAm meisten unter der Coronapolitik mussten die Kinder leiden. Nun beginnt die Genderpolitik, die Dogmen der woken Trans-Gender-Ideologie Eins-zu-Eins f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen (Schulb\u00fccher, Unterrichtsmaterialien, Social Media, TV-Sendungen, GEZ-Medien) umzusetzen. Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kinder-endlich-in-ruhe-lassen\/\">&#8222;Kinder endlich in Ruhe lassen&#8220;<\/a> schrieb ich dazu &#8211; in Ruhe lassen mit Gender und Woke. In Erg\u00e4nzung hierzu der Offene Brief der renommierten Journalistin Judith Sevin\u00e7 Basad, in dem sie ihre K\u00fcndigung bei Bild-Zeitung bzw. Springer-Verlag erkl\u00e4rt. Dazu geh\u00f6rt Courage.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber dem Springer-Herausgeber Mathias D\u00f6pfner zeigt sich Basad \u201eschockiert, dass der Koloss Axel Springer &#8230; sich pl\u00f6tzlich von der inhaltslosen Propaganda einer woken Minderheit in die Knie zwingen l\u00e4sst\u201c. Anlass war ein in der WELT erschienener Gastbeitrag , der sp\u00e4ter von Verlagschef Mathias D\u00f6pfner verurteilt wurde. In dem Gastbeitrag mit dem Titel &#8222;Wie ARD und ZDF unsere Kinder indoktrinieren&#8220; <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus239113451\/Oeffentlich-rechtlicher-Rundfunk-Wie-ARD-und-ZDF-unsere-Kinder-indoktrinieren.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus239113451\/Oeffentlich-rechtlicher-Rundfunk-Wie-ARD-und-ZDF-unsere-Kinder-indoktrinieren.html<\/a><br \/>\nmachten f\u00fcnf Wissenschaftler in der WELT auf einen Aufruf und auf eine Studie aufmerksam, die belegt, dass die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender im Kinder- und Jugendprogramm aggressiv die woke Trans-Gender-Ideologie bewerben und ihr Publikum zu indoktrinieren trachten. Einst vorbildliche Kinderformate wie die \u201eSendung mit der Maus\u201c geben demnach kritik- und distanzlos die Positionen der Trans-Aktivisten wieder, betreiben eine Fr\u00fchsexualisierung der Kinder und werben im Grunde f\u00fcr geschlechtsver\u00e4ndernde medizinische Eingriffe mittels Skalpell und Medikamenten. Das Resumee der Autoren:<br \/>\n\u201eJeder kann nachlesen, inwiefern die Berichterstattung des \u00d6RR weder anerkannten journalistischen Grunds\u00e4tzen folgt noch wissenschaftlich fundiert ist. Unsere Zusammenstellung dokumentiert falsche Darstellungen und tendenzi\u00f6se Berichterstattung, Begriffsverwirrung und Bedeutungsverschiebung: Wissenschaftler und Kritiker werden in vielen Sendungen nicht geh\u00f6rt, fragw\u00fcrdigen \u201aExperten\u2018 hingegen wird unter dem fadenscheinigen Vorwand der \u201aToleranz\u2018 viel Raum gegeben, derweil man auf kritische Nachfragen v\u00f6llig verzichtet. Es entsteht somit ein auf widerlegbaren Falschaussagen fu\u00dfendes Zerrbild der Realit\u00e4t, welchem Kinder und Jugendliche nun selbst in der fr\u00fcher harmlosen \u201aSendung mit der Maus\u2018 ausgesetzt werden.\u201c Mehr hier.<br \/>\nNachfolgend Teile des offenen Briefs der Journalistin Judith Sevin\u00e7 Basad.<br \/>\n16.6.2022<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Judith Sevin\u00e7 Basad: Wieso ich BILD verlassen habe<\/strong><br \/>\n<strong>Offener Brief an Axel-Springer-Chef Mathias D\u00f6pfner<\/strong><br \/>\n&#8222;Lieber Mathias D\u00f6pfner,<br \/>\nmit gro\u00dfem Bedauern habe ich meine K\u00fcndigung bei BILD eingereicht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Grund f\u00fcr meine K\u00fcndigung ist am Ende der Umgang von Axel Springer, also auch Ihr Umgang, mit der woken Bewegung. Ich habe das Gef\u00fchl, dass ich nicht mehr \u00fcber die Gefahren berichten kann, die von dieser gesellschaftlichen Bewegung ausgehen. Und ich habe das Gef\u00fchl, dass der gesamte Verlag in dieser Sache nicht mehr hinter mir steht.<br \/>\nKeine Thematik hat mich als Journalistin so sehr um den Verstand gebracht, wie der Aktivismus einer kleinen Minderheit, die offiziell behauptet, f\u00fcr Diversit\u00e4t zu stehen, aber eine im Kern radikale Ideologie verfolgt. \u00dcber Jahre hinweg habe ich beobachtet, wie selbst riesige Konzerne vor den totalit\u00e4ren Forderungen der woken Aktivisten eingeknickt sind.<br \/>\nIch habe verfolgt, wie die einzige Frau im Vorstand von Adidas gefeuert wurde, weil sie sagte, dass Rassismus in ihrem Konzern kein gro\u00dfes Problem ist. Ich habe beobachtet, wie Dozenten an einer Medizin-Uni in den USA nicht mehr von \u201eVater\u201c und \u201eMutter\u201c und \u201em\u00e4nnlich\u201c und \u201eweiblich\u201c reden, weil sie sonst von radikalen Aktivisten als \u201etransphob\u201c beschimpft werden. Und ich habe dar\u00fcber berichtet, wie Antirassismus-Aktivisten an deutschen Schulen wei\u00dfe Kinder dem\u00fctigen, um ihnen ihre \u201ewei\u00dfen Privilegien\u201c auszutreiben.<\/p>\n<p>Diese Themen sind ein hei\u00dfes Eisen. Wer \u00fcber sie schreibt, muss mit harten Anfeindungen rechnen, die immer nach dem gleichen Schema ablaufen: \u00c4u\u00dferungen werden absichtlich aus dem Zusammenhang gerissen und falsch dargestellt, um kritische Stimmen als \u201erechts\u201c zu diffamieren und sie somit aus dem Diskurs zu werfen.<\/p>\n<p>Besonders aggressiv gehen dabei Trans-Aktivisten vor, die eine der krudesten Behauptung vertreten, die das 21. Jahrhundert hervorgebracht hat: Dass das biologische Geschlecht nicht existiert.<br \/>\nJ.K. Rowling, der Erfinderin von Harry Potter, wird bis heute von Aktivisten der Tod gew\u00fcnscht \u2013 im Netz kursieren Videos, in denen Harry-Potter-B\u00fccher verbannt werden. Die Professorin Kathleen Stock k\u00fcndigte neulich ihre Professur an der Uni Sussex auf, weil sie die permanenten Attacken der Aktivisten nicht mehr aushielt und sich um das Wohl ihrer Familie sorgte. Beide Frauen haben lediglich den Fakt verteidigt, dass biologische Frauen keine biologischen M\u00e4nner sein k\u00f6nnen und umgekehrt. Nicht mehr, nicht weniger.<br \/>\nGenau diesen Aktivismus stellten 120 deutsche Wissenschaftler in einem 50-seitigen Dossier an den Pranger. In einem Welt-Artikel erkl\u00e4rten f\u00fcnf dieser Wissenschaftler, wie die kruden Thesen eines fragw\u00fcrdigen Aktivismus auch in Deutschland Einzug in junge Formate des \u00d6RR erhalten. Es wird kritisiert, dass schon Kindern vermittelt wird, dass eine Transition die beste Option f\u00fcr sie sei \u2013 ohne auf die Nebenwirkungen von lebenslangen Hormontherapien, Pubert\u00e4tsblockern und irreversiblen Operationen einzugehen.<br \/>\nGenau dar\u00fcber wollte ich bei BILD in einem Artikel berichten, kurz nachdem der Welt-Kommentar ver\u00f6ffentlicht wurde. In dem Artikel \u00e4u\u00dferte sich der Kinderpsychiater Prof. Dr. med. Alexander Korte, einer der 5 Autoren des Welt-Kommentars, mit folgenden Worten:<br \/>\n\u201eDer Aufruf ist nicht daf\u00fcr gedacht, transsexuelle Menschen \u2013 deren Existenz wir akzeptieren und vor deren Leidensdruck wir den allergr\u00f6\u00dften Respekt haben \u2013 zu diskreditieren. Es geht auch nicht darum, dass Kinder nicht fr\u00fchzeitig \u00fcber ihre Sexualit\u00e4t aufgekl\u00e4rt werden sollen. In dem Aufruf geht es darum, vor gef\u00e4hrlichen Falschinformationen \u2013 wie Leugnung biologischer Tatsachen und die M\u00e4r der Vielgeschlechtlichkeit, kurz: der Verbreitung unwissenschaftlichen Tatsachen \u2013 zu warnen\u201c.<br \/>\nDer Artikel wurde verhindert. Mir wurde gesagt, dass ich den Wissenschaftler-Aufruf kritisieren sollte, ansonsten w\u00fcrde der Artikel nicht erscheinen. De facto wurde von mir verlangt, dass ich genau das negativ darstelle, f\u00fcr was ich seit Jahren mit vollem Idealismus k\u00e4mpfe: vor den Gefahren des woken Aktivismus zu warnen. Allein das hat mich psychisch zerm\u00fcrbt. Die Situation spitzte sich zu, als Sie, Herr D\u00f6pfner, einen Tag sp\u00e4ter einen offenen Brief https:\/\/www.welt.de\/debatte\/article239180477\/Mathias-Doepfner-Unser-Haus-steht-fuer-Vielfalt-und-Freiheit.html an alle Mitarbeiter von Axel Springer schickten.<\/p>\n<p>Denn mit diesem Brief ist der Konzern vor der unertr\u00e4glichen Tyrannei der woken Aktivisten eingeknickt. Der Verlag, der mir eine journalistische Heimat gegeben hat und von dem ich immer dachte, dass er sich mit einer klaren Haltung gegen Ideologien wehrt \u2013 ausgerechnet dieser Verlag \u00fcbernahm mit diesem Brief genau die inhaltslose Rhetorik, mit der nicht nur ich, sondern jeder Mensch, der eine differenzierte Kritik der woken Bewegung betreibt, immer wieder als Menschenfeind diffamiert wird.<\/p>\n<p>Das f\u00e4ngt damit an, dass Sie in dem Brief Dinge behaupten, die nicht wahr sind: Weder in dem Welt-Kommentar noch in dem 50-seitigen Dossier wird Hetze gegen Homosexuelle oder Transsexuelle betrieben, wie man es dort liest. Auch geht es den Wissenschaftlern nicht darum, Menschen daran zu hindern, ihre \u201efluide Geschlechtsidentit\u00e4t\u201c frei auszuw\u00e4hlen, also etwa einer Frau zu verbieten als Mann zu leben (und umgekehrt) oder sich als \u201enicht-bin\u00e4re\u201c Person zu identifizieren.<\/p>\n<p>Nochmal: Die gesamte Kritik des Dossiers und des Welt-Kommentars bezieht sich auf eine unwissenschaftliche Ideologie, die zunehmend den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk beeinflusst: Der Behauptung, dass man das biologische Geschlecht durch einen einfachen Sprechakt wechseln kann.<\/p>\n<p>Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen, dass Sie damit tats\u00e4chlich leugnen, dass es zwei biologische Geschlechter gibt (im selben Atemzug aber den Autoren \u201ePseudowissenschaft\u201c vorwerfen) \u2013, dass Sie die Autoren des Gastkommentars und deren gesamte Kritik als Hetze gegen Minderheiten, ja sogar als homophob diffamieren, und deren kritische Stimme in bester Manier der Cancel Culture mundtot machen \u2013 das hat mich zutiefst ersch\u00fcttert und ersch\u00fcttert mich noch jetzt.<\/p>\n<p>Es hat mich schockiert, dass der Koloss Axel Springer, der regelm\u00e4\u00dfig gegen die \u00fcbelsten Diktatoren der Welt schie\u00dft, sich pl\u00f6tzlich von der inhaltslosen Propaganda einer woken Minderheit in die Knie zwingen l\u00e4sst und dabei auch noch die eigenen Journalisten als Menschenfeinde verh\u00f6hnt, die bei diesem bizarren Schauspiel nicht mitmachen wollen.<\/p>\n<p>Eine andere Sache, die mich nachhaltig irritiert, ist die Bigotterie, mit der Sie gleichzeitig versuchten, sich aus der Aff\u00e4re herauszureden. Auf der einen Seite sagten Sie, dass der offene Brief nur die Meinung des Konzern-Chefs abbilde und, dass man BILD keine politische Richtung aufzw\u00e4nge. Auf der anderen Seite steht in dem Brief, dass der Gastkommentar \u201eerst recht nicht die Meinung des ganzen Hauses\u201c widerspiegle, sondern Axel Springer \u2013 ganz im Gegenteil \u2013 f\u00fcr \u201eVielfalt und Freiheit\u201c stehe.<\/p>\n<p>Aber was bedeuten hier \u201eVielfalt und Freiheit\u201c, Herr D\u00f6pfner? Wenn \u201eVielfalt und Freiheit\u201c daraus bestehen, einen Gastkommentar kontextlos in die rechte Ecke zu stellen, dann frage ich mich, ob es vor allem darum geht, die woken US-Redaktionen des Unternehmens Axel Springer nicht zu ver\u00e4rgern. Das hat nichts mit \u201eVielfalt und Freiheit\u201c zu tun, sondern mit Gleichschaltung und Unterwerfung.<\/p>\n<p>Einige Tage nach Ihrem Brief f\u00fchrten Sie mit uns eine emotionale Debatte, die inzwischen auch \u00f6ffentlich gef\u00fchrt wurde, und deswegen auch die Redaktionen erreicht hatte.<\/p>\n<p>Dort verteidigten Sie nochmals die Inhalte Ihres Briefes, wiederholten mit Nachdruck Ihre Kritik an dem Kommentar. In diesem Zusammenhang sprachen Sie \u00fcber die moralische Pflicht einer Redaktion, nicht jede Behauptung in einer Zeitung abzubilden, nur weil sie den Eindruck von Wissenschaftlichkeit erweckt. Als Beispiel nannten Sie Studien von Holocaustleugnern.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht genau, in welche Richtung Axel Springer gerade steuert, welche neuen Ideale von \u201eVielfalt und Freiheit\u201c in der Unternehmenskultur zuk\u00fcnftig etabliert werden sollen. Wer aber solche Vergleiche zu Holocaustleugnern zieht, ist nicht weit davon entfernt, den Holocaust selbst zu relativieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das tats\u00e4chliche Ihre Interpretation einer vielf\u00e4ltigen und freiheitlichen Firmenkultur sein soll.<br \/>\nHerzlich,<br \/>\nJudith Sevin\u00e7 Basad<br \/>\n.. Alles vom 16.6.2022 von Judith Sevin\u00e7 Basad bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/judithsevincbasad.substack.com\/p\/wieso-ich-bild-verlassen-habe?s=w\">https:\/\/judithsevincbasad.substack.com\/p\/wieso-ich-bild-verlassen-habe?s=w<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum nur l\u00e4\u00dft man unsere Kinder nicht endlich in Ruhe? Nach zwei Jahren Corona-Regiment (Maskerade, Schulschlie\u00dfung, Impfzwang) prasselt nun die Transgender-Ideologie auf sie ein. In dem Beitrag &#8222;Wie ARD und ZDF unsere Kinder indoktrinieren&#8220; der WELT (unten (1)) werfen die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kinder-endlich-in-ruhe-lassen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,58,162,60,61,93,13,80,12,95],"tags":[749,680,301,720,650,764,438],"class_list":["post-101663","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-familie","category-internet","category-jugend","category-kinder","category-kindergarten","category-kultur","category-medien","category-natur","category-schulen","tag-diskussionskultur","tag-frauen-2","tag-culture","tag-medien","tag-sex","tag-woke","tag-zeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101663","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=101663"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101663\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101859,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101663\/revisions\/101859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101663"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=101663"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=101663"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}