{"id":101624,"date":"2022-06-09T12:00:47","date_gmt":"2022-06-09T10:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=101624"},"modified":"2022-06-14T08:41:38","modified_gmt":"2022-06-14T06:41:38","slug":"wolffsohn-juedische-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wolffsohn-juedische-geschichte\/","title":{"rendered":"Wolffsohn: J\u00fcdische Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">j\u00fcdischer<\/a>, deutscher <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/professor\/\">Professor<\/a>, dazu noch emeritiert, ein Buch \u00fcber &#8222;Eine andere J\u00fcdische Weltgeschichte&#8220; ver\u00f6ffentlicht, dann kann man davon ausgehen, da\u00df man darin <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/wahrheit\/\">Wahres<\/a> ohne den l\u00e4hmenden Einflu\u00df der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a> zu lesen bekommt. Und so ist es auch:<br \/>\n<!--more-->Der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/heimat\/geschichte\/\">Historiker<\/a> und Professor der M\u00fcnchener Bundeswehrhochschule <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/frieden-nahost-wolffsohn\/\">Michael Wolffsohn<\/a>, 1947 in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/twintowns\/telaviv\/\">Tel Aviv<\/a> geboren (74) spricht Klartext zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/juden-instrumentalisieren\/\">Judentum<\/a> auch in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland2020\/\">Deutschland<\/a>, wie folgende Zitate aus seinem Interview in der Berliner Zeitung (siehe (1) unten) belegen:<br \/>\n.<br \/>\n&#8222;Seit dem Jahr 2000 sind etwa 20 Prozent der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/frankreich-islam\/\">franz\u00f6sischen Juden<\/a> nach Israel ausgewandert&#8220; und dieser <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/juedisches-leben\/\">Exodus<\/a> wird auch in Deutschland so weitergehen. &#8230; langfristig prognostiziere ich das Ende der Diaspora(-Juden). Es wird zu einer Konzentration j\u00fcdischen Seins in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2020\/\">Israel<\/a> kommen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Regierungen in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/ungarn\/\">Ungarn<\/a>, Tschechien, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/polen\/\">Polen<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/visegrad\/\">Slowakei<\/a> sind judenfreundlicher, &#8222;es gelingt ihnen besser, ihre Juden zu sch\u00fctzen&#8220;.<\/p>\n<p>Im Zuge &#8222;der bundesdeutschen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration2020\/\">Migrationspolitik<\/a> vor allem seit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">2015<\/a>, ist der militante <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/judenhass2021\/\">Antijudaismus<\/a> mitimportiert worden. Das ist eine unbestreitbare Tatsache, die nicht gern genannt wird&#8220;.<\/p>\n<p>Wolffsohn fordert <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">kontrollierte Grenzen<\/a>: &#8222;Das bedeutet nicht, dass Deutschland und andere westeurop\u00e4ische L\u00e4nder keine Muslime aufnehmen sollen. Aber man muss sich \u00fcberlegen, ob man diejenigen, die man hereinl\u00e4sst, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/asylpolitik\/\">pr\u00fcft<\/a>, wie man die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/sicherheit\/\">Sicherheit<\/a> verst\u00e4rkt&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Britische, amerikanische, franz\u00f6sische und italienische Universit\u00e4ten sind mehrheitlich eindeutig auf der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bka-verschleiert-antisemitismus\/\">BDS-Linie<\/a> (BDS-Kampagne von Pal\u00e4stina ruft zu Boykott, Desinvestitionen und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/antijudaismus\/\">Sanktionen<\/a> gegen Israel auf). In Deutschland &#8230; wird es genauso sein. BDS ist &#8230; eine Gefahr f\u00fcr die Juden&#8220;.<\/p>\n<p>Im hochineresanten Gespr\u00e4ch des Historikers Wolffsohn mi dem Theaterregisseur Buurmann auf dem Podcast Indubio (siehe (3) unten)\u00a0 geht Wolffsohn auch auf das heutige Deutschland ein &#8211; in seiner erfrischend direkten Art. Dazu folgende Beispiel (Zitate sinngem\u00e4\u00df):<br \/>\n&#8222;<em><strong>Der j\u00fcdische Staat ist quicklebendig und viel j\u00fcnger als das Seniorenheim Westeuropa und auch Deutschland.<\/strong> <\/em>Israel bzw. die lebenden Juden sind deshalb nicht popul\u00e4r im zeitgeistigen Deutschland.&#8220;<br \/>\n&#8222;Die toten Juden sind die guten Juden und den lebendigen Juden wird keine Sympathie entgegengebracht, auch nicht von deutschen Lehrern. <strong><em>Deshalb sollten die jugendlichen Deutschen auch mal eine Klassenfahrt nach Tel Aviv machen, statt immer nur nach Ausschwitz.&#8220;<br \/>\n<\/em><\/strong>So etwas darf kein nich-j\u00fcdischer Deutscher sagen.<br \/>\n.<br \/>\nUnterm Strich vermittelt das Buch von Prof. Michael Wolffsohn aber Trauriges in zweierlei Hinsicht:<br \/>\n1) J\u00fcdisches Leben in Deutschland ist vor allem gef\u00e4hrdet durch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-antisemitismus\/\">antisemitische<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/muslime\/\">muslimische<\/a> Migranten.<br \/>\n2) Es ist &#8222;alles andere als unwahrscheinlich&#8220;, da\u00df der Staat Israel vernichtet wird.<br \/>\nDennoch und gerade deshalb ist die &#8222;Eine andere J\u00fcdische Weltgeschichte&#8220; ein lesenswertes Buch.<br \/>\n9.6.2022<br \/>\n.<br \/>\n<em>Michael Wolffsohn: Eine andere J\u00fcdische Weltgeschichte<\/em><br \/>\n<em>368 Seiten, ISBN 978-3-451-38978-8<\/em><br \/>\n<em>Herder Verlag Freiburg, 28 Euro<\/em><br \/>\nFakten statt Ideologien!<br \/>\nMichael Wolffsohn, der Meister der deutsch-j\u00fcdischen Geschichtsschreibung, erz\u00e4hlt die Historie der Juden von den Anf\u00e4ngen bis heute. Pr\u00e4zise, vielschichtig und spannend berichtet er von einem Volk und einer Religion, die Weltgeschichte und Weltkultur pr\u00e4gen. (Herder)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Michael Wolffsohn: \u201eDas Ende des j\u00fcdischen Volkes ist absehbar\u201c<\/strong><br \/>\nVieles von dem, was der Historiker Michael Wolffsohn in seinem neuen Buch \u201eEine andere j\u00fcdische Weltgeschichte\u201c schreibt, wirkt provokant. Aber das seien die Fakten, sagt er im Gespr\u00e4ch immer wieder.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie Entisraelisierung ist jedoch in den letzten beiden Jahrzehnten in Europa zum Halten gekommen. Das belegt etwa die hohe Zahl der franz\u00f6sischen j\u00fcdischen Auswanderer nach Israel aufgrund der Unf\u00e4higkeit des franz\u00f6sischen Staates, die Juden zu sch\u00fctzen. Seit dem Jahr 2000 sind etwa 20 Prozent der franz\u00f6sischen Juden nach Israel ausgewandert. Eine alarmierende Zahl. Und wenn man sich die gesellschaftliche Entwicklung und die daraus resultierende physische Gef\u00e4hrdung von Juden in Deutschland und Gro\u00dfbritannien anschaut, wird diese Entwicklung weitergehen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\n<em>\u00dcberrascht hat mich, dass Sie die Regierungen in Ungarn, Tschechien, Polen und der Slowakei als judenfreundlicher bezeichnen als die der meisten EU-L\u00e4nder.<\/em><br \/>\nIch bin kein Anh\u00e4nger der Herren Orban oder Kaczynski oder der polnischen PiS, aber man muss doch die Fakten feststellen.<br \/>\nAber es gelingt ihnen besser, ihre Juden zu sch\u00fctzen, als den lupenreinen westlichen Demokratien. Einschlie\u00dflich Deutschland. Wenn man in Budapest vor der Hauptsynagoge steht, gibt es dort keine Sicherheitsleute.<br \/>\n<em>Warum ist das so?<\/em><br \/>\nUngarn ist ein autorit\u00e4rer Staat, der mehr auf Sicherheit achtet. Dazu kommt die unterschiedliche Migrationspolitik. Im Zuge des zu begr\u00fc\u00dfenden ethisch-humanen Impetus der bundesdeutschen Migrationspolitik vor allem seit 2015, ist der militante Antijudaismus mitimportiert worden. Das ist eine unbestreitbare Tatsache, die nicht gern genannt wird. Aber wenn man sie bek\u00e4mpfen m\u00f6chte, kann man diese Diagnose nicht missachten.<br \/>\n<em>Sie meinen, Ungarn und die anderen L\u00e4nder sind auch deshalb sicherer f\u00fcr Juden, weil sie keine muslimischen Fl\u00fcchtlinge aufgenommen haben?<\/em><br \/>\nHuman ist das inakzeptabel, aber f\u00fcr die Sicherheit der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung ist das ein wichtiger Faktor. Das bedeutet nicht, dass Deutschland und andere westeurop\u00e4ische L\u00e4nder keine Muslime aufnehmen sollen. Aber man muss sich \u00fcberlegen, ob man diejenigen, die man hereinl\u00e4sst, pr\u00fcft, wie man die Sicherheit verst\u00e4rkt. Seit dem 24. Februar gibt es in Deutschland ein Umdenken in Bezug auf die \u00e4u\u00dfere Sicherheit. Wir brauchen auch ein Umdenken im Bereich der inneren Sicherheit.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nWir m\u00fcssen nicht nur auf den deutschen Weltnabel schauen. Britische, amerikanische, franz\u00f6sische und italienische Universit\u00e4ten sind mehrheitlich eindeutig auf der BDS-Linie. In Deutschland gibt es dazu noch keine Erhebungen, aber ich gehe davon aus, es wird genauso sein. BDS ist in der Offensive bei der Mehrheit der vermeintlichen Intellektuellen. Und das ist eine Gefahr f\u00fcr die Juden, auch wenn viele der Akteure das nicht wollen. Es gibt unter ihnen hoch ethische Menschen, die nicht kapieren, wof\u00fcr sie da werben und was f\u00fcr eine Wirkung das hat.<br \/>\n<em>Sie schreiben, dass die Juden ein Dauerthema auf der ganzen Welt sind, obwohl sie nur 0,2 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung ausmachen. Was ist der Grund daf\u00fcr?<\/em><br \/>\nDie Mehrheit der Menschheit besteht aus Christen und Muslimen. Und Christentum und Islam sind ohne das Judentum nicht zu verstehen. Das Christentum entsteht aus und in der Abgrenzung vom Judentum, und der Islam entsteht aus und in der Abgrenzung von Judentum und Christentum. Wenn Christen und Muslime ihre Religion ernst nehmen, dann erkl\u00e4rt sich diese Emotionalit\u00e4t sehr leicht. Dazu kommt der Nahostkonflikt. Nahost ist wichtig, solange fossile Energie gebraucht wird, \u00d6l und Erdgas. Und auch wenn man sich weder f\u00fcr Juden, Araber oder Israel interessiert: Die meisten wollen im Winter eine warme Stube haben.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\n<em>Darf ich Ihnen eine pers\u00f6nliche Frage stellen: W\u00fcrden Sie sich selbst als Diaspora-Juden bezeichnen?<\/em><br \/>\nIch war bis vor kurzem ein \u00fcberzeugter Diaspora-Jude und ziehe diese Existenz vor, weil mir die j\u00fcdische Orthodoxie in Israel zu m\u00e4chtig geworden ist. Das ist nicht mein Judentum. Ich toleriere sie, aber sie tolerieren die nicht-synagogalen Juden nicht. Ich beobachte jedoch eine zunehmende physische Gef\u00e4hrdung von Juden in der Diaspora, bis hin zu den USA. In Westeuropa geht die Gefahr vor allem von muslimischen Fanatikern aus, gefolgt von rechtsextremistischen Fanatikern und Linksextremisten. Oft gehen Linksextremisten eine Allianz mit muslimischen Fanatikern ein, in Frankreich nennt man das Islamo-Gauchisme. Dass ich die Diaspora mit 75 Jahren nicht verlasse, wird jeder einsehen, aber langfristig prognostiziere ich das Ende der Diaspora. Es wird zu einer Konzentration j\u00fcdischen Seins in Israel kommen. Was aber passiert, wenn fast das gesamte j\u00fcdische Kollektiv in Israel lebt, dieses Land aber in seiner Existenz gef\u00e4hrdet ist?<\/p>\n<p><em>Das bedeutet, dass das Ende des j\u00fcdischen Volkes absehbar ist.<\/em><br \/>\n<em>Das Ende des j\u00fcdischen Volkes? Halten Sie es f\u00fcr m\u00f6glich, dass Israel vernichtet wird?<\/em><br \/>\nIch halte das f\u00fcr alles andere als unwahrscheinlich. Denn wir haben heute ein atomares Gleichgewicht von Israel und Iran. Setzt man keine Atomwaffen ein, kommt es wahrscheinlich zu einem konventionellen Wettr\u00fcsten und Krieg. Den kann Israel trotz seiner \u00f6konomischen Potenz aufgrund seiner demografischen Unterlegenheit nicht \u00fcberleben.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.6.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/michael-wolffsohn-antisemitismus-das-ende-des-juedischen-volkes-ist-absehbar-li.230831\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/michael-wolffsohn-antisemitismus-das-ende-des-juedischen-volkes-ist-absehbar-li.230831<\/a><\/p>\n<p><em>Der Historiker Michael Wolffsohn, geboren 1947 in Tel Aviv, ist der Sohn einer 1939 nach Pal\u00e4stina gefl\u00fcchteten j\u00fcdischen Kaufmannsfamilie. 1954 zog er mit seinen Eltern nach West-Berlin. Seinen Milit\u00e4rdienst leistete er in Israel ab. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Volkswirtschaft an der Freien Universit\u00e4t Berlin, der Universit\u00e4t Tel Aviv und der Columbia-Universit\u00e4t in New York City. Von 1981 bis 2012 lehrte an der Universit\u00e4t der Bundeswehr in M\u00fcnchen.<br \/>\n.<\/em><\/p>\n<p><strong>(2) Wolffsohn liest dem deutschen B\u00fcrgertum samtweich die Leviten: Zumindest pr\u00fcfen sollten wir, wer zu uns kommt<\/strong><br \/>\nMichael Wolffsohn, berufener Historiker und Publizist, hat eine neue \u201eandere J\u00fcdische Weltgeschichte\u201c vorgelegt, in der bisher sicher geglaubte Dogmen fallen. Etwa jenes, dass der historische Islam freundlicher mit Juden umgegangen sei als das Christentum.<br \/>\n&#8212;-<br \/>\nAber auch ein Wolffsohn musste sich erst einmal trauen, den Koryph\u00e4en der Islam-Forschung zu widersprechen und das M\u00e4rchen vom judenfreundlichen Orient zu demontieren. Er schaute also extra genau in die Quellen und fand doch nichts au\u00dferordentlich Judenfreundliches in jenen Zeiten und an den besagten Orten. &#8230;.<br \/>\nGenau das, k\u00f6nnte man vermuten, ist aber Wolffsohns heimliche Absicht: Der weitverbreiteten Indolenz in Bezug auf den muslimischen Antisemitismus das Wasser abzugraben.<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.6.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/wolffsohn-liest-dem-deutschen-buergertum-samtweich-die-leviten\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/wolffsohn-liest-dem-deutschen-buergertum-samtweich-die-leviten\/<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>\u201eZumindest pr\u00fcfen sollten wir, wer zu uns kommt\u201c:<\/strong><br \/>\nWer soll \u201ewir\u201c, wer soll \u201euns\u201c sein? Das BRD-Establishment? Das EU-Establishment? Das Establishment des Westens?<br \/>\n7.6.20222, EB<\/p>\n<p><strong>\u201eDas sei einfach nicht der Anti-Antisemitismus,<\/strong><br \/>\nder solche Jugendlichen p\u00e4dagogisch erreichen k\u00f6nne. Viel n\u00fctzlicher sei es da, die Geschichte des islamischen Antisemitismus mit in die Lehrpl\u00e4ne aufzunehmen. \u201e<br \/>\nFinde ich gelinde gesagt extrem naiv anzunehmen, dass das zu irgendetwas N\u00fctzlichem f\u00fchren w\u00fcrde. Jeder wei\u00df wie Mohammedaner zu Juden stehen. Die Mohammedaner wissen wie sie zu Juden stehen. Das offen im Unterricht zu behandeln\u2026 ich sehe schon die Jungm\u00e4nner breit grinsend und gegenseitig schulterklopfend und johlend dasitzen. Obendrein setzt sich der Lehrer direkt selber in die Nesseln, wenn das dann die Eltern der einzigen 2 deutschen Kinder der Klasse (oder Schule) h\u00f6ren.<br \/>\n7.6.2022, Cer<\/p>\n<p><strong>\u201e Zumindest pr\u00fcfen sollten wir, wer zu uns kommt\u201c<\/strong><br \/>\nWas bringt es, wenn in NRW zwei gr\u00fcne Parteien eh jeden drin lassen wollen \u2013 wenn Ausreise, dann nur freiwillig? Und selbst wenn IS komplett nach K\u00f6lle \u00fcbersiedeln wollte.<br \/>\n\u201e Auf Nachfrage distanzierte er sich pflichtschuldig von den \u201eHerren Orb\u00e1n und Kaczy\u0144ski oder der polnischen PiS\u201c\u201c Das kann man in jeder \u00d6RR-Talkrunde genauso haben.<br \/>\n7.6.2022, H.M.<\/p>\n<p><strong>Der Beitrag erinnert mich an den Geschichtsunterricht in meiner Schulzeit<br \/>\n<\/strong>Da wurden der Holocaust und das Dritte Reich rauf und runter thematisiert. Wir hatten in unserer Schule sehr viele T\u00fcrken. Die hatten kein Problem damit, die Gr\u00e4uel des Holocaust und die deutsche Schuld zu thematisieren. Aber wehe der Geschichtslehrer erw\u00e4hnte mit einem Wort den Genozid der T\u00fcrken an den Armeniern oder redete von anderen islamischen Gr\u00e4ueltaten. Da war dann Schlu\u00df mit der Demut. Es war also kein Problem, Massaker als solche zu benennen, wenn es die Schandtaten der anderen waren. Aber vor der eigenen moralischen Haust\u00fcre kehren\u2026.<br \/>\n7.6.2022, Ste<\/p>\n<p><strong>Zitat: \u201eDazu kommt die unterschiedliche Migrationspolitik.\u201c<\/strong><br \/>\nSagte es und begr\u00fc\u00dfte doch im n\u00e4chsten Satz den \u201eethisch-humanen Impetus der bundesdeutschen Migrationspolitik vor allem seit 2015\u201c\u2026,\u201c<br \/>\nNgh, was bitte soll an \u201eder bundesdeutschen Migrationspolitik vor allem seit 2015\u201c zu begr\u00fc\u00dfen sein \u2013 hinzu in der bis heute ins Land gefluteten Masse?? Denn selbst auch wenn unter diesen keine Antisemiten w\u00e4ren, so sind und bleiben es dennoch Menschen mit einer v\u00f6llig anderen und zum modernen und offenen Westen nicht kompatiblen Kultur die hier\u00fcberwiegend nur schwer oder gar nicht zu integrieren sind und auch f\u00fcr den Arbeitsmarkt und den Fortschritt keine Bereicherung bringen.<br \/>\nUND warum wirbt Herr M. Wolffsohn zum Beispiel nicht daf\u00fcr, dass diese seit 2015 ins Land gekommenen kulturfremden Menschen nicht von ihren kulturell gleichen Nachbarl\u00e4ndern aufgenommen werden da sie dort bestimmt besser hinpassen und zu integrieren sind als hier im modernen und offenen Westen den sie im Grunde ablehnen und wo sie dann auch noch ihre eigenen kulturellen Lebens- und Denkweisen verbreiten wollen obwohl diese schon in ihren Heimatl\u00e4ndern zu nichts gef\u00fchrt haben au\u00dfer Drittstaatlichkeit?<br \/>\nIch habe grunds\u00e4tzlich nichts gegen Zuwanderung. Doch wenn, dann bitte solche Zuwanderung die einen Mehrwert f\u00fcr uns Deutschen hat und eine gesellschaftliche Bereicherung ist. Doch dazu geh\u00f6rt mit Sicherheit keine Kultur die Allah verfallen ist, die mir in verschiedener Art und Weise ihren Islam aufdr\u00e4ngen will und die meint dae ihr Islam \u00fcber unsere Gesetze und GG stehen. Auf diese Kulturen mit ihrem Allah-Denken kann zumindest ich gut und gerne verzichten.<br \/>\n7.6.2022, M.H.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(3) Indubio Folge 228 \u2013 Wolffsohns andere j\u00fcdische Geschichte<\/strong><br \/>\nGerd Buurmann spricht mit Dr. Michael Wolffsohn \u00fcber sein neues Buch \u201eEine andere j\u00fcdische Weltgeschichte\u201c, \u00fcber das Judentum als Religion, Volk und Nation, \u00fcber j\u00fcdisches Leben, Lernen, Sex, Nacktheit und das Antlitz des Anderen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.6.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_228_wolfsohns_andere_juedische_geschichte\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_228_wolfsohns_andere_juedische_geschichte<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spreaker.com\/user\/indubio\/wolffsohn228?utm_campaign=episode-title&amp;utm_medium=app&amp;utm_source=widget\">https:\/\/www.spreaker.com\/user\/indubio\/wolffsohn228<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Einige Statements (sinngem\u00e4\u00df) von Wolffsohn:<\/strong><br \/>\n&#8222;Die 3000 Jahre Antisemitismus haben die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit der Juden gesch\u00e4rft.&#8220;<br \/>\n&#8222;Christen und Islam sind missionierende Religionen, Juden nicht&#8220;<br \/>\n&#8222;Die Geister der Vergangenheit sind da und k\u00f6nnen der Geschichte nie entfliehen. Die Geister leben.&#8220;<br \/>\n&#8222;Die Geister der toten T\u00e4ter und der toten Opfer sind gepr\u00e4gt vo Befangenheit und brauchen eine psychologische Behandlung.&#8220;<br \/>\n&#8222;Die meisten in Deutschland wissen, wo die n\u00e4chsten Stolpersteine sind, aber nicht, wo die n\u00e4chsten Juden leben.&#8220;<br \/>\n&#8222;Der j\u00fcdische Staat ist quicklebendig und viel j\u00fcnger als das Seniorenheim Westeuropa und auch Deutschland. Israel bzw. die lebenden Juden sind deshalb nicht popul\u00e4r im zeitgeistigen Deutschland.&#8220;<br \/>\n&#8222;Die toten Juden sind die guten Juden und den lebendigen Juden wird keine Sympathie entgegengebracht, auch nicht von deutschen Lehrern.&#8220;<br \/>\n&#8222;Deshalb sollten die jugendlichen Deutschen auch mal eine Klassenfahrt nach Tel Aviv machen, statt immer nur nach Ausschwitz.&#8220;<br \/>\n12.6.2022<\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Prof Wolffsohn und Prof Nagel<\/strong><br \/>\nEinen hochkar\u00e4tigeren Gast h\u00e4tte man zu dem Thema Geschichte Israel und Was glauben die Anderen nicht finden k\u00f6nnen. Danke Herr Dr. Wolffsohn. In dem Zusammenhang, was glauben die Anderen (Religionen) finde ich es sehr sehr schade das man hier im Indubio Podcast noch nie den Islamwissenschaftler Prof. em. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/saekularer-islam\/\">Tilman Nagel<\/a> h\u00f6ren konnte. Noch ist es m\u00f6glich diesen ehemaligen Hochschulprofessor und Autor vieler Lehr-, und Sachb\u00fccher direkt zu interviewen. Insbesondere seine letzten B\u00fccher Angst vor Allah und Was ist der Islam? sind Augen\u00f6ffner wenn es darum geht den Glauben der Anderen (insbesondere hier den Koran)zu verstehen. Genau dieser gesch\u00e4rfte, wissenschaftliche Blick den man bei Herrn Dr Wolffsohn sp\u00fcrt ist auch bei Professor Nagel vorhanden. Leider kann ich diesen Blick bei vielen Intellektuellen und noch weniger bei Menschen die im \u00f6ffentlichen Leben stehen erkennen. Meiner Meinung nach ist es eine Hohlschuld jedes Intellektuellen, gl\u00e4ubig oder nicht, auch den Glauben der Anderen zu kennen und wenn m\u00f6glich auch publizistisch aufzuarbeiten.<br \/>\n12,6.2022, A.S.<\/p>\n<p>Es gibt einen in Youtube abrufbaren Sketch (\u2018Nazikneipe Schweinewalde\u2019) von Dieter Hallervorden und Frank L\u00fcdecke. Es geht um Ausl\u00e4nderfeindlichkeit. Ein westdeutscher Reporter besucht eine Kneipe in einem ostdeutschen Dorf. Der erkennbar auf \u2018Nazi\u2019 kost\u00fcmierte Wirt erkl\u00e4rt dem verdutzten Journo: \u2019 &#8230; Ausl\u00e4nderfeindlich? Sind wir hier nicht! &#8230; Sie &#8211; ich zeige Ihnen gerne mal unsern Friedhof. Da haben wir extra zwei ganze Reihen neu angelegt &#8211; nur f\u00fcr unsere Ausl\u00e4nder! &#8230;\u2019. An diesen Sketch mu\u00dfte ich w\u00e4hrend der letzten Minuten des Gespr\u00e4ches denken (pflichtschuldiges \u2018Gedenken\u2019 an tote Juden, Feindschaft zu Israel, ansonsten Ahnungslosigkeit und &#8211; was nicht weniger schlimm ist &#8211; absolutes Desinteresse)! Und als Deutsche h\u00e4tte wir allen Grund, uns mit der deutsch-j\u00fcdischen | j\u00fcdisch-deutschen Geschichte zu besch\u00e4ftigen.<br \/>\nDer Geschichte \u2018Aus gro\u00dfer Zeit\u2019, wie Walter Kempowski einen seiner Romane nannte. In dieser Zeit waren Juden eben KEINE Opfer (auch wenn viele es sp\u00e4ter wurden), sonder Wissenschaftler, Forscher, \u00c4rzte, Nobelpreistr\u00e4ger, Dichter, Komponisten, Musiker, K\u00fcnstler, Politiker, Wirtschaftsf\u00fchrer &#8211; Teil der absoluten Elite des Landes! Daf\u00fcr stehen Namen wie Albert Ballin, Max Born, Paul Ehrlich, Heinrich Hertz, Fritz Haber, Paul Heyse, Mascha Kaleko, Karl Landsteiner, Lise Meitner, Ferdinand Lassalle, Max Liebermann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Walther Rathenau, Franz Werfel, Stefan Zweig, die Comedian Hormonists, Gitta Alpar, Gustav Mahler, Fritzi Massary, Richard Tauber, Bruno Walter (ich k\u00f6nnte mit wenig M\u00fche einen ganzen Kommentar mit Namen f\u00fcllen &#8211; alles Menschen, die zu Ihrer Zeit Weltgeltung hatten). Aber was braucht es Tradion, Geschichtsbewu\u00dftsein, fundierte Kenntnisse und eine ehrliche Trauer, \u00fcber das Viele, was unwiederbringlich verloren ging;<br \/>\nwenn wir heute Gender-ProfessorIx, Klima-H\u00fcpfer und Kriegstreibende in einer ehemaligen \u2018Friedenspartei\u2019 haben. Alle Genannten waren \u00fcbrigens Wei\u00dfe! Was sagt die \u2018kritische Wei\u00dfseins-Forschung\u2019?<br \/>\n12.6.2022, W.D.<\/p>\n<p><strong>Judenum in Frankreich: keine Chance<\/strong><br \/>\nLustige Unterhaltung der beiden \u00fcber Carne. Schockierende Zahlen aus Frankreich. Auf die Frage von Buurmann, ob das Europ\u00e4ische Judentum noch eine Chance habe, die ebfs. schockierende lapidare Antwort: Nein. Mit normalen Muslimen kann man \u00fcbrigens meistens nicht \u00fcber Israel reden und vermeidet das dann, was nichts besser macht.<br \/>\n12.6.2022, F.J.<\/p>\n<p><strong>&#8230; in Deutschland dringend diese Besonnenheit brauchen<\/strong><br \/>\nVielen Dank f\u00fcr das hochinteressante Gespr\u00e4ch. Wie freundlich und besonnen wirken Ihre Antworten wirklich wohltuend, selbst wenn die Frage noch so bl\u00f6d, verallgemeinernd oder nur auf die \u00c4usserlichkeiten bezogen sind. Mir zeigt es, dass wir in Europa und gerade in Deutschland dringend diese Besonnenheit brauchen. Es braucht eben doch den Dexit und die Individualisierung der verschiedenen L\u00e4nder und Regionen bei uns. Vielen Dank<br \/>\n12.6.2022, U.S.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ein j\u00fcdischer, deutscher Professor, dazu noch emeritiert, ein Buch \u00fcber &#8222;Eine andere J\u00fcdische Weltgeschichte&#8220; ver\u00f6ffentlicht, dann kann man davon ausgehen, da\u00df man darin Wahres ohne den l\u00e4hmenden Einflu\u00df der Political Correctness zu lesen bekommt. 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