{"id":101436,"date":"2022-06-01T13:55:38","date_gmt":"2022-06-01T11:55:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=101436"},"modified":"2022-06-01T13:55:38","modified_gmt":"2022-06-01T11:55:38","slug":"regional-reden-global-kaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regional-reden-global-kaufen\/","title":{"rendered":"Regional reden &#8211; global kaufen"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;Der Verbraucher hat es mit seinem Einkaufsverhalten an der Verkaufstheke in der Hand, ob es weiter regionale Produkte aus Deutschland gibt, auch wenn diese teurer sind als aus dem Ausland&#8220;<\/em>, so Fred Eickhorst, Vorstandssprecher der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer in Niedersachsen. Staatliche Eingriffe <!--more-->wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/mindestlohn\/\">Mindestlohn<\/a>, Anordnungen, B\u00fcrokratie sowie steigende Preise f\u00fcr Diesel und D\u00fcnger treiben die Kosten der landwirtschaftlichen Erzeuger 2022 rasant in die H\u00f6he. Immer mehr Kunden verzichten deshalb auf heimischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/gemuesebau\/spargel\/\">Spargel<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mindestlohn-contra-erdbeeren\/\">Erdbeeren<\/a> und greifen auf billigeres ausl\u00e4ndisches <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/gemuesebau\/\">Gem\u00fcse<\/a> und Beerenobst zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Dieser Teufelskreis zwingt im mehr Landwirte im Rheintal, ihre Anbaufl\u00e4chen zu verkleinern oder gar die Produktion einzustellen. Brachliegende Spargelfelder und leerstehende Erdbeertreibh\u00e4user im Breisgau und Markgr\u00e4flerland &#8211; dieses problematische Szenario ist den meisten Verbrauchern in der Region wohl noch gar nicht bewu\u00dft.<br \/>\nWarum nicht statt einer 1000 gr-Schale Erdbeeren aus Marokko eine 750 gr-Schale aus Buchholz bei <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/tal\/elztal\/\">Waldkirch<\/a> genie\u00dfen? Ist der Grenznutzen der letzten 250 gr wirklich so gro\u00df?<br \/>\n30.5.2022<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Teuerung l\u00e4sst Gem\u00fcse auf den Feldern verderben<\/strong><br \/>\nGem\u00fcse wird weggeworfen oder verkommt gleich auf den Feldern. Spargel lassen die Bauern bereits aus den Erdw\u00e4llen schie\u00dfen. Die Spargelstangen werden nicht mehr in m\u00fchsamer Handarbeit gestochen, sondern wachsen raus und werden im Sommer Bl\u00fcten ausbilden. Die Ernte lohnt nicht mehr. Die Preise sind zwar in den vergangenen Wochen g\u00fcnstig gewesen, Spargel kostete teilweise weniger als im vergangenen Jahr. Lediglich in den letzten Tagen stiegen die Preise aufgrund der Witterung an.<br \/>\nIm M\u00fcnsterland sorgten Landwirte f\u00fcr Entsetzen, als sie ihre Erdbeerpflanzen mit reifen Fr\u00fcchten kurzerhand unterpfl\u00fcgten. So mulchten die Landwirte ganze Erdbeer-Felder in den Acker ein und vernichteten sie damit. Die Bauern protestierten damit gegen die niedrigen Preise im Lebensmittelhandel. Die Anbauer erhalten durch den Verkauf nicht einmal mehr den Arbeitslohn zur\u00fcck, da lohnt kein Arbeitseinsatz mehr.<br \/>\nDer Handel kaufe billige Erdbeeren aus dem Ausland ein und biete die minderwertige Ware sehr g\u00fcnstig an, so die Landwirte. Dagegen haben sie keine Chance. Sie m\u00fcssen ihren Erntehelfern meist aus Rum\u00e4nien den Mindestlohn bezahlen, teure D\u00fcnge- und Pflanzenschutzmittel bezahlen, w\u00e4hrend ihre Kollegen in anderen L\u00e4ndern keine horrenden Auflagen erf\u00fcllen m\u00fcssten.<br \/>\nKein Zweifel: Der Wirtschaftskrieg gegen den B\u00fcrger nimmt an Fahrt auf. Haupttreiber sind die stark steigenden Energiepreise \u2013 von rot-gr\u00fcn politisch gewollt und nach Kr\u00e4ften befeuert.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.6.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/teuerung-laesst-gemuese-auf-den-feldern-verderben\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/teuerung-laesst-gemuese-auf-den-feldern-verderben\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Der Spargel bleibt liegen<\/strong><br \/>\nTrotz gesunkener Preise z\u00f6gern viele Verbraucher, das Edelgem\u00fcse zu kaufen. Fachleute nennen als Grund f\u00fcr die Zur\u00fcckhaltung die Inflation und das Image des Spargel, der als teuer gilt.<br \/>\nSpargel gilt als Edelgem\u00fcse \u2013 dieser Luxus ist offenbar in Zeiten von Krieg und drastisch gestiegenen Preisen vielen Haushalten zu viel. Die Nachfrage ist gesunken.<br \/>\nSpargelbauern in Deutschland sp\u00fcren in dieser Saison eine deutlich gesunkene Nachfrage nach dem Edelgem\u00fcse. &#8222;Manche Betriebe berichteten von bis zu 30 Prozent weniger Umsatz&#8220;, sagte Simon Schumacher, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbandes S\u00fcddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE), der Badischen Zeitung. Dabei seien die Preise schon sehr fr\u00fch in der Saison deutlich gesunken. Sie seien im Einzelhandel niedriger als in schlechten Spargeljahren wie 2018, so Schumacher.<br \/>\nDas best\u00e4tigt sein Kollege aus Niedersachsen. Die Kunden kauften im Lebensmitteleinzelhandel vor allem Grundnahrungsmittel und No-Name-Produkte, so Fred Eickhorst, Vorstandssprecher der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer in Niedersachsen. &#8222;Davon sind wir mit Spargel und Erdbeeren auch stark betroffen.&#8220;<br \/>\nIn dieser Saison sei eine deutlich geringere Einkaufsmenge registriert worden, best\u00e4tigt Claudio Gl\u00e4\u00dfer von der Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft (AMI) in Bonn. Das belegten Zahlen der Gesellschaft f\u00fcr Konsumforschung (GfK) aus dem April. Spargel sei ein &#8222;verzichtbares Gem\u00fcse&#8220;, das viele Menschen mit h\u00f6heren Preisen in Verbindung br\u00e4chten: &#8222;Es schauen doch viele Leute darauf, f\u00fcr was sie das Geld ausgeben und was nach dem Tanken noch \u00fcbrig ist, was man zur\u00fccklegen muss f\u00fcr kommende h\u00f6here Rechnungen.&#8220; Und die Menschen, die nicht so stark auf den Preis achten m\u00fcssten, w\u00fcrden ihr Geld derzeit lieber f\u00fcr Reisen ausgeben \u2013 hier gebe es offenbar einen gro\u00dfen Nachholbedarf nach zwei Jahren coronabedingter Enthaltsamkeit.<br \/>\nDabei sind die Spargelpreise derzeit so niedrig wie lange nicht mehr. In der vergangenen Woche habe der Durchschnittspreis f\u00fcr wei\u00dfen Spargel aus deutschem Anbau bei 7,06 Euro pro Kilo gelegen, sagte Gl\u00e4\u00dfer \u2013 12 Prozent unter dem Durchschnittspreis der entsprechenden Vorjahreswoche. &#8222;Der Spargel und auch die Erdbeeren waren noch nie so billig zu diesem Zeitpunkt, auch nicht vor Corona&#8220;, sagte Eickhorst.<br \/>\nAuch wenn auf M\u00e4rkten und an Verkaufsst\u00e4nden m\u00f6glicherweise h\u00f6here Preise verlangt werden \u2013 die gro\u00dfen Mengen an Spargel und Erdbeeren werden \u00fcber den Lebensmittelhandel abgesetzt. Maximal 20 Prozent verkauften die Anbieter direkt an Verbraucher, so VSSE-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Schumacher. Auch in den Restaurants sei nach zwei Corona-Jahren mit vielen Beschr\u00e4nkungen von dem erhofften Boom nichts zu sp\u00fcren. &#8222;In der Gastronomie l\u00e4uft es befriedigend im Vergleich zu normalen Jahren&#8220;, so Schumacher.<br \/>\nBesonders schmerzhaft f\u00fcr die heimischen Produzenten ist die Konkurrenz ausl\u00e4ndischen gr\u00fcnen Spargels. Eine Discountmarktkette habe das Kilo gr\u00fcnen Spargels j\u00fcngst f\u00fcr 2,96 Euro pro Kilo verkauft, sagte Gl\u00e4\u00dfer. &#8222;Das tut dann dem deutschen regionalen Erzeuger schon weh, das im Markt sehen zu m\u00fcssen.&#8220; Mit solchen Preisen k\u00f6nne kein deutscher Betrieb konkurrieren. Schumacher spricht von 30 Prozent h\u00f6heren Kosten f\u00fcr die hiesigen Betriebe, weil der Dieselpreis in die H\u00f6he geschossen sei, weil D\u00fcnger deutlich teurer sei \u2013 und weil der Mindestlohn stetig steige.<br \/>\nDie Kaufzur\u00fcckhaltung werde Auswirkungen haben, sagte Eickhorst. Schon jetzt seien viele Fl\u00e4chen aus der Produktion genommen worden, und das mitten in der Saison. Die Anbaufl\u00e4che werde weiter sinken, einige kleinere Spargelbetriebe seien schon aus dem Gesch\u00e4ft ausgeschieden \u2013 vor allem diejenigen, die ausschlie\u00dflich den Gro\u00dfhandel beliefert hatten. Diese h\u00e4tten schon w\u00e4hrend der beiden vergangenen Corona-Jahre praktisch kein Gesch\u00e4ft mehr gehabt, sagte Eickhorst.<\/p>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung des Mindestlohnes von 12 Euro zum 1. Oktober werde sich die Wettbewerbssituation der deutschen Landwirte im Vergleich mit der Konkurrenz aus Italien oder Spanien noch weiter verschlechtern, sagte Eickhorst. Es sei absehbar, dass weitere Landwirte aufgeben w\u00fcrden. &#8222;Der Verbraucher hat es mit seinem Einkaufsverhalten an der Verkaufstheke in der Hand, ob es weiter regionale Produkte aus Deutschland gibt, auch wenn diese teurer sind als aus dem Ausland.&#8220;<br \/>\nVSSE-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Schumacher kritisiert allerdings auch den Einzelhandel. Obwohl die heimischen Betriebe fr\u00fchzeitig Ware geliefert h\u00e4tten, seit in den Superm\u00e4rkten bis weit in den Mai hinein billige Importware angeboten worden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.5.2022 von J\u00f6rg Buteweg bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/der-spargel-bleibt-liegen--213355475.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/der-spargel-bleibt-liegen&#8211;213355475.html<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Hoppla, ja wo sind denn die \u00bbDeutschland ist ein reiches Land\u00ab<\/strong><br \/>\nKommentatoren? Pl\u00f6tzlich leisten sich \u00bbdie Reichen\u00ab keinen Spargel mehr? \ud83d\ude42 So schnell \u00e4ndert sich die reale Welt. Und wer schon beim Spargel spart, gibt sein Geld bestimmt f\u00fcr die Weltklimarettung aus. Irgendwie hab ich den Eindruck, dass da gerade ganze Traumhochh\u00e4user zusammenbrechen. Ich lese gar nichts mehr von BZ Kommentatoren mit fetten Lehrerpensionen, die Lebensmittel oder Energie viel zu billig finden. Und man liest eher, da\u00df die Ukraineeskalation das Problem ist und nicht der \u00bbNeoliberalismus\u00ab. \ud83d\ude42 und ich glaube das ist erst der Anfang.<br \/>\nDeutschlands Wirtschaftskraft l\u00e4sst erst in den n\u00e4chsten Jahren so richtig nach, wenn jedes Jahr ca. 400.000 Menschen mehr in Rente gehen als in den Arbeitsprozess einsteigen. In welchen K\u00f6pfen soll denn die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft stattfinden? Welcher Rentner stellt denn seine hart erarbeiteten Ersparnisse noch einem mit B\u00fcrokratie \u00fcberlasteten Staat zur Verf\u00fcgung? Wie sollen denn junge Menschen sparen, wenn die Inflation das Leben teuer macht? Wer kann sich dann noch die G\u00fcter der deutschen Wirtschaft leisten? Mal auf die PKW Zulassungen und Produktion geschaut? \ud83d\ude42<br \/>\nDie Spargelbauern stehen nur am Anfang einer langen Kette. Der Einzelhandel, die Hotellerie und die Gastronomie haben es auch schon gemerkt. Nominal scheint durch die hohen Preise noch viel in Ordnung, real kommen jetzt die Schmerzen. Die deutschen Tr\u00e4ume und das Wunschdenken werden jetzt schmerzhaft bezahlt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nPreise sind Knappheitssignale und wenn die Energiekosten (etc.) explodieren und die Regierung ein 9 Euro Ticket einf\u00fchrt, dann verzerrt die Regierung die Preise und es kommt zu Fehlallokationen in der Wirtschaft. Das f\u00fchrt zu gro\u00dfen Problemen sprich die B\u00fcrger werden \u00e4rmer. Selbstverst\u00e4ndlich schreien die Betroffenen wie am Spie\u00df und die Regierung greift zu weiteren Interventionen, weil das und das doch nicht geht und man da was machen muss. Mit jeder weiteren Intervention werden die Probleme immer gr\u00f6\u00dfer und die B\u00fcrger \u00e4rmer. Das kann sich sehr beschleunigen und man glaubt gar nicht, wie schnell breite Bev\u00f6lkerungsschichten verarmen k\u00f6nnen. Beispiele gibt es aktuell (T\u00fcrkei) und in der Geschichte genug.<br \/>\nH\u00f6rt auf permanent an den Preisen zu drehen, das Desaster ist schon gro\u00df genug!<br \/>\n29.5.2022, M.S.<\/p>\n<p>Vielleicht kaufen auch Leute, die sich&#8217;s leisten k\u00f6nnten, weniger Spargel wegen den weit verbreiteten Plastikfeldern f\u00fcr Spargel und Erdbeeren. Auf den frei gewordenen Feldern kann ja Weizen und Gem\u00fcse angebaut werden, das Mangelware werden kann.<br \/>\n29.5.2022, M.T.<\/p>\n<p><strong>Geht es den Verbrauchern wirklich um die Folien?<\/strong><br \/>\nDas f\u00e4llt mir schwer zu glauben. Denn dann w\u00e4re Naturschutz einigen Menschen nur wichtig, wenn er vor der Haust\u00fcre stattfindet. Wie sonst w\u00e4re es zu erkl\u00e4ren, dass Spargel wegen der Folien liegengelassen wird, und der Einkaufswagen mit Produkten vom anderen Ende der Welt gef\u00fcllt wird? Wie beispielsweise in Brasilien Lebensmittel produziert werden sollte ja bekannt sein&#8230;<br \/>\nIch glaube eher, dass das Image des Spargels als teueres und edles Gem\u00fcse zu der Zur\u00fcckhaltung bei den K\u00e4ufern f\u00fchrt, auch dann noch, wenn der Spargel gerade gar nicht so teuer ist.<br \/>\n29.5.2022, A.K.<\/p>\n<p><strong>Aufrufe im\u00a0 els\u00e4ssischen Radio (France Bleu Alsace)<\/strong><br \/>\nWenn die Mehrwertsteuer f\u00fcr regionale Agrarerzeugnisse abgeschafft w\u00fcrde, bei gleichzeitiger Einf\u00fchrung eines w i r k s a m e n Lieferkettengesetzes (dies soll einen rechtlichen Rahmen schaffen, um den Schutz der Umwelt, Menschen- und Kinderrechte entlang globaler Lieferketten zu verbessern), w\u00fcrde die Preisdifferenz zum importierten Spargel zumindest verringert, wenn nicht gleich ganz aufgel\u00f6st. Dies w\u00e4re allemal sinnvoller als eine Einmalzahlung, um der Inflation zu begegnen, und das auch mit positiven &#8222;side effects&#8220; f\u00fcr die CO2-Bilanz.<br \/>\nIm els\u00e4ssischen Radio (France Bleu Alsace) laufen regelm\u00e4\u00dfig Aufrufe des Ministeriums, regionalen Produkten den Vorzug zu geben, unter Nennung der Vorteile, u.a. Frische der Produkte. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger, eher als Info und ganz sachlich. Es w\u00e4re sch\u00f6n, so etwas auch mal bei den SWR-Sendern zu h\u00f6ren. M\u00f6glicherweise w\u00fcrde sich hier allerdings der eine oder die andere H\u00f6rer*in gleich &#8222;geg\u00e4ngelt&#8220; und in der individuellen Freiheit eingeschr\u00e4nkt f\u00fchlen.<br \/>\nInteressant zu wissen w\u00e4re auch, was mit dem \u00fcbersch\u00fcssigen Spargel geschieht. Wird er konserviert (milchsauer eingelegt und in Gl\u00e4sern eingemacht), an die Lebensmittelindustrie verkauft, an die Tafeln verschenkt?<br \/>\n29.5.2022, B.K.<\/p>\n<p>&#8222;Der Verbraucher hat es mit seinem Einkaufsverhalten an der Verkaufstheke in der Hand, ob es weiter regionale Produkte aus Deutschland gibt, auch wenn diese teurer sind als aus dem Ausland.&#8220;<br \/>\nDer Herr Eickhost hat sicher einen Gehalt in der H\u00f6he, dass er sich auch Spargel leisten kann. Wer allerdings 12 EUR Mindestlohn bekommt, hat einen monatlichen Bruttolohn von etwas \u00fcber 2.000 EUR. Was bleibt da nach Miete und Versicherung noch \u00fcbrig? Da liegt das monatliche Budget f\u00fcr Essen wahrscheinlich zwischen 100 und 200 EUR. Ein Kilo Spargel sind dann etwa 10% des gesamten Essensbudgets.<br \/>\n29.5.2022, D.F.<\/p>\n<p>Vielleicht gut und wahrscheinlich auch notwendig, dass Teile dieser riesigen Fl\u00e4chenanteile k\u00fcnftig wieder f\u00fcr den sinnvolleren Anbau von Getreide oder anderen Grundnahrungsmittel genutzt werden.&lt;<br \/>\n\u00bb Spargel ist die Gem\u00fcseart mit der gr\u00f6\u00dften Anbaufl\u00e4che in Deutschland: 2020 wurden auf rund 22.400 Hektar Spargel angebaut. Das entspricht rund 18 Prozent der bundesdeutschen Anbaufl\u00e4che von Gem\u00fcse im Freiland. Mehr als die H\u00e4lfte der Spargelanbaufl\u00e4che entf\u00e4llt auf Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg.25.08.2021\u00ab<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.bzfe.de\/lebensmittel\/vom-acker-bis-zum-teller\/spargel\/spargel-erzeugung\/\">http:\/\/www.bzfe.de\/lebensmittel\/vom-acker-bis-zum-teller\/spargel\/spargel-erzeugung\/<\/a><br \/>\n29.5.2022, P.G.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Verbraucher hat es mit seinem Einkaufsverhalten an der Verkaufstheke in der Hand, ob es weiter regionale Produkte aus Deutschland gibt, auch wenn diese teurer sind als aus dem Ausland&#8220;, so Fred Eickhorst, Vorstandssprecher der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regional-reden-global-kaufen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-101436","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=101436"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101436\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101437,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101436\/revisions\/101437"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=101436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=101436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}