{"id":101156,"date":"2022-05-23T21:48:12","date_gmt":"2022-05-23T19:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=101156"},"modified":"2022-05-23T21:52:55","modified_gmt":"2022-05-23T19:52:55","slug":"sich-gegen-das-gendern-wehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sich-gegen-das-gendern-wehren\/","title":{"rendered":"Sich gegen das Gendern wehren"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Frauen sind die besseren Autofahrer*innen&#8220; &#8211; also auch m\u00e4nnliche Frauen? Dieser vorbildlich <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">gegenderte<\/a> Pressetext offenbart den Unsinn der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/gender-sprache\/\">Gender-Sprache<\/a>. Oder &#8222;Letztes Jahr gab es in unserer Stadt drei tote Radfahrende&#8220; &#8211; also Zombie-Radfahrer? Schlie\u00dflich ist ein Radfahrender jemand, <!--more-->der in diesem Augenblick gerade Rad f\u00e4hrt (Partizip Pr\u00e4sens), der also leben mu\u00df. Oder &#8222;Viele W\u00e4hlende sind in NRW nicht w\u00e4hlen gegangen&#8220;. Da fehlen nur noch die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche\/\">Deutschinnen<\/a>.<\/p>\n<p>Sollte man solchen Sprachbl\u00f6dsinn besser positiv sehen? Zeigt er doch, da\u00df es uns so gut geht, da\u00df wir uns, unber\u00fchrt von den Probleme auf der Welt ringsum, voller Hingabe dem Verhunzen der eigenen deutschen Sprache widmen k\u00f6nnen bzw. diese <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/langeweile-in-medien-print-tv\/\">gelangweilt<\/a> zulassen.<br \/>\nDabei lehnen aut ZDF-Umfrage von Juli 2021 \u00fcber 71% der Deutschen die Gendersternchen ab. Widerstand gegen den Genderwahn ist also dringend angesagt. Josef Kraus z\u00e4hlt die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten auf, wie der B\u00fcrger sich gegen das Gendern wehren kann (siehe unten). Da\u00df dieser Widerstand sogar vor Gericht besteht, zeigt dieser Urteil zu &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/gender-sprache\/\">Landgericht stoppt eigenm\u00e4chtiges Gendern eines Autorenbeitrages<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>23.5.2022<\/p>\n<p><strong>Die B\u00fcrger wollen keine Gendersprache<\/strong><br \/>\nIm \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk, an Hochschulen, in der Verwaltung wird inzwischen gegendert. Auch zwangsweise. Was halten die Menschen davon? Das Ergebnis einer Umfrage ist eindeutig.<br \/>\nFast zwei Drittel der Deutschen lehnen einer Umfrage zufolge eine gendergerechte Sprache ab. 65 Prozent der Bev\u00f6lkerung halten nichts von einer st\u00e4rkeren Ber\u00fccksichtigung unterschiedlicher Geschlechter, wie eine Befragung von Infratest Dimap f\u00fcr die \u201eWelt am Sonntag\u201c ergab. Im vergangenen Jahr lag die Ablehnung noch bei 56 Prozent.<br \/>\nDie Mehrheit der Deutschen lehnt damit Formulierungen wie \u201eZuh\u00f6rende\u201c statt \u201eZuh\u00f6rer\u201c und die Nutzung des gro\u00dfen Binnen-I (\u201eW\u00e4hlerInnen\u201c) in der Schriftsprache ebenso ab wie eine Pause vor der zweiten Worth\u00e4lfte (\u201ePendler_innen\u201c) in der gesprochenen Sprache.<br \/>\n&#8230;. Alels vom 23.5.2021 bitt lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/grosse-mehrheit-laut-umfrage-gegen-gendersprache-17355174.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/grosse-mehrheit-laut-umfrage-gegen-gendersprache-17355174.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Wie der B\u00fcrger sich gegen das Gendern wehren kann<\/strong><br \/>\n&#8230; Entscheidend ist indes, ob sich der deutsche Michel die hochideologisch motivierte Verhunzung seiner Sprache gefallen l\u00e4sst. Bislang ist der deutsche Michel hier leider arg gro\u00dfz\u00fcgig, ja nachl\u00e4ssig und selbstvergessen. Repr\u00e4sentative Umfragen zeigen zwar, dass zwei Drittel bis drei Viertel der Deutschen das Gendern ihrer Sprache ablehnen, aber die Gender-Ideologen ficht das nicht an. Die Sprache geh\u00f6rt aber dem Volk und nicht verbohrten Volksp\u00e4dagogen, die mit der Gender-Ideologie ein neues Menschen-, Familien- und Gesellschaftsbild umsetzen wollen.<br \/>\nGegen diese Front von Genderisten, die eigentlich eine Minderheit darstellen, muss sich der deutsche Michel heftiger zur Wehr setzen. Er k\u00f6nnte das vielf\u00e4ltig tun:<\/p>\n<ul>\n<li>Amtliche Anfragen, die gegendert sind, sollte man an das jeweilige Amt unter Verweis auf die Verst\u00f6\u00dfe gegen die \u00fcblichen Sprachregeln unbearbeitet zur\u00fcckschicken. Das Gleiche sollte man mit Schreiben von Firmen, etwa Unternehmen, Banken, Sparkassen, tun. Und von Kirchen!<\/li>\n<li>Eink\u00e4ufe bei Anbietern, die \u201egendern\u201c, kann man meiden oder zumindest reduzieren. Printprodukte, in denen \u201egegendert\u201c wird, kann man mit entsprechender Begr\u00fcndung abbestellen bzw. nicht mehr kaufen.<\/li>\n<li>Bei den \u00d6ffentlich-Rechtlichen sollte man zu Zigtausenden protestieren, wenn Talkshow-Ladies und Nachrichtensprecher wieder auf Schluckauf-Sprache (\u201eB\u00fcrger \u2013 Schluckauf \u2013 innen\u201c) machen.<\/li>\n<li>Aus Vereinen, die in ihren Schreiben und Periodika \u201egendern\u201c, kann man mit entsprechender Begr\u00fcndung austreten. Gilt auch f\u00fcr Kirchen. Beispiel: Der VDS-Vorsitzende Professor Walter Kr\u00e4mer ist auch mit \u00f6ffentlicher Erkl\u00e4rung aus der Kirche ausgetreten, nachdem sein Bistum, das Bistum Hildesheim, eine Gender-Fibel herausgegeben hatte.<\/li>\n<li>Studenten, die gezwungen werden, in ihren Arbeiten zu \u201egendern\u201c, k\u00f6nnen dagegen vorgehen. Der VDS \u00fcbrigens unterst\u00fctzt solche Klagen gegebenenfalls auch anwaltlich.<br \/>\nEltern, deren Kindern in der Schule die Gender-Sprache nahegebracht wird, sollen dagegen protestieren. Diese Sprache verst\u00f6\u00dft n\u00e4mlich gegen das amtlich orthographische Regelwerk!<\/li>\n<li>E-Mails, die man bekommt und die \u201egegendert\u201c sind, kann man teilweise blockieren. Zum Beispiel kann man das Gender-Sternchen * blockieren. Die Absender solcher Mails sollten entsprechend informiert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8230; Alles vom 23.5.2022 von Josef Kraus bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/landgericht-stoppt-eigenmaechtiges-gendern-eines-autorenbeitrages\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/landgericht-stoppt-eigenmaechtiges-gendern-eines-autorenbeitrages\/<\/a><\/p>\n<p><em>Josef Kraus (*1949), Oberstudiendirektor a.D., Dipl.-Psychologe, 1987 bis 2017 ehrenamtlicher Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbandes, 1991 bis 2013 Mitglied im Beirat f\u00fcr Fragen der Inneren F\u00fchrung beim Bundesminister der Verteidigung; Tr\u00e4ger des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2009), Tr\u00e4ger des Deutschen Sprachpreises 2018; Buchautor, Publizist; Buchtitel u.a. \u201eHelikoptereltern\u201c (2013, auf der Spiegel-Bestsellerliste), \u201eWie man eine Bildungsnation an die Wand f\u00e4hrt\u201c (2017), \u201eSternstunden deutscher Sprache\u201c (2018; herausgegeben zusammen mit Walter Kr\u00e4mer), \u201e50 Jahre Umerziehung \u2013 Die 68 und ihre Hinterlassenschaften\u201c (2018), \u201eNicht einmal bedingt abwehrbereit \u2013 Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine\u201c (2019, zusammen mit Richard Drexl)<\/em><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Gendern ist nix anderes als der Versuch der Gedankenmanipulation<\/strong><br \/>\neiner politmedialen elit\u00e4ren Kaste, die glaubt, sie konnte sich dazu selbst legitimieren Mit absurden, selbst ausgedachten Sprachregeln, deren Sinn und Zweck noch nie belegt werden konnte, soll schon bei der Sprache, die Grundlage des Denkens ist, umerzogen werden.<br \/>\nDas zeigt eigentlich nur, wie b\u00f6sartig manipulativ diese Kaste ist. Sie ist der Feind der Selbstbestimmung. Zeigt sich nicht nur beim Gendern. Kein Zufall: Genderbef\u00fcrworter sind meistens auch Impffaschisten.<br \/>\nSolche \u00fcbergriffige Ideologie muss bek\u00e4mpft werden. Und nicht nur mit Wattenb\u00e4llchen.<br \/>\n23,5,2022. R.L.<\/p>\n<p><strong>Der Verlag hat aus &#8222;Zeichner&#8220; eine &#8222;zeichnende Person&#8220; gemacht.<\/strong><br \/>\nDas geht gar nicht!<br \/>\nIch definiere mich als m\u00e4nnliche Waldschnepfe, &#8222;die Person&#8220; ist dagegen weiblich. Deshalb bin ich h\u00f6chstens ein &#8222;zeichnender Personer&#8220;. Dazu hei\u00dft es der Vogel, das gilt auch f\u00fcr die Schnepfe!<br \/>\nBringt doch die durchgeknallte Schar gendergerechter Psychopath\u20acInnen (bitte als Ironie im Stile eines B\u00f6hmermanns\/fraus werten) mit ihren eigenen Mitteln zu Fall. Stellt so irre Forderungen, dass sich Knoten in ihren Hirnen bilden.<br \/>\nWir stehen am Rande eines europaweiten Krieges, einer Hyperinflation, eines Zusammenbruchs der Wirtschaft und der Gesellschaft, wie wir sie kennen. Wir haben wichtigeres zu tun, als uns von Bl\u00fcten gesellschaftlicher Dekadenz (wieder Satire!) vom Wesentlichen ablenken zu lassen. Aber in den Minuten der Entspannung, die man sich bei aller Anspannung zur Regeneration g\u00f6nnen sollte, kann es Spa\u00df machen, die passenden Hirnknoten zu kn\u00fcpfen und festzuzurren.<br \/>\n23.5.2022, D.D.<\/p>\n<p><strong>Es tr\u00e4gt auch ganz sicher nichts zur Gleichberechtigung bei<\/strong><br \/>\nIch habe diesen Gendersprachen-Irrsinn nie in meinem Wortgebrauch etabliert und werde es auch nie tun, weil es unn\u00f6tig ist, die Sprache nur unn\u00f6tig komplizierter macht und kein Mensch diesen Unsinn braucht. Es tr\u00e4gt auch ganz sicher nichts zur Gleichberechtigung bei, viel mehr versch\u00e4rft es die Ungleichbehandlung nur, wenn man st\u00e4ndig und \u00fcberall in der Sprache zwischen Mann\/Frau trennen muss. Einigen wir uns doch einfach darauf, dass Frau und Mann beiderma\u00dfen Menschen sind und nicht \u00fcber &#8222;*innen&#8220; au\u00dfeinandergehalten werden m\u00fcssen. Die Menschen haben schon die gesamte Zeit davor nicht gegendert und das hat niemanden (bis auf einige m\u00e4nnerhassende &#8222;Ultrafeministinnen&#8220;) interessiert. Die Leute haben wahrlich wichtigere Probleme, als das.<br \/>\n23,5,2922, V.M.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Frauen sind die besseren Autofahrer*innen&#8220; &#8211; also auch m\u00e4nnliche Frauen? Dieser vorbildlich gegenderte Pressetext offenbart den Unsinn der Gender-Sprache. Oder &#8222;Letztes Jahr gab es in unserer Stadt drei tote Radfahrende&#8220; &#8211; also Zombie-Radfahrer? 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