{"id":100982,"date":"2022-05-16T22:43:08","date_gmt":"2022-05-16T20:43:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=100982"},"modified":"2022-05-18T21:13:14","modified_gmt":"2022-05-18T19:13:14","slug":"nrw-wahl-negative-signale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nrw-wahl-negative-signale\/","title":{"rendered":"NRW-Wahl: Negative Signale"},"content":{"rendered":"<p>Die NRW-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/wahlen2021\/\">Wahl<\/a> am 15.5.2022 setzte negative Signale. Erstes Negativum ist die geringe <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/59-wahlbeteiligung-in-nrw-4-mio-rot-grun-versus-55-mio-nichtwahler\/\">Wahlbeteiligung<\/a> von nur 55 %. Damit stellen die Nichtw\u00e4hler (NW) mit 45 % die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/\">Partei<\/a>&#8220; in NRW. Das &#8218;ehrliche, realistische&#8216; Wahlergebnis incl. der NW lautet somit: <!--more-->NW 45 %, CDU 20 %, SPD 15 %, Gr\u00fcne 10,2 %, AfD 3,1 %, FDP 3,1 %, Linke 1,2 % und Sonstige 3,4 %.<br \/>\nDa liest sich das &#8218;amtliche, tr\u00fcgerische&#8216; Wahlergebnis von D\u00fcsseldorf schon wesentlich angenehmer: CDU 35,7 %, SPD 26,8 %, Gr\u00fcne 18,1 %, FDP 5,6 %, AfD 5,5 % Linke 2,1 % und Sonstige 6,2 %.<\/p>\n<p>Warum gingen so viele <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buerger\/\">B\u00fcrger<\/a> nicht zur Wahl? Weil alles alternativlos gut ist? Oder weil man eh nichts \u00e4ndern kann mit der eigenen Stimme?<br \/>\nOb zufrieden oder ohnm\u00e4chtig &#8211; fast die H\u00e4lfte der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/wahlvolk\/\">Wahlb\u00fcrger<\/a> war zu bequem f\u00fcr das eigene Votum und damit f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/volksvertreter-und-demokratie\/\">Demokratie<\/a>.<br \/>\nVorschlag: Das Wahlrecht durch eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wahlrecht-ist-wahlpflicht\/\">Wahlpflicht<\/a> erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Das zweite Negativum: Mit den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/gruene2021\/\">Gr\u00fcnen<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/cdu-opposition\/\">CDU<\/a> haben genau die Parteien am meisten hinzugewonnen, die sich besonders vehement f\u00fcr die Lieferung schwerer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/waffen\/\">Waffen<\/a> (auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/panzer\/\">Panzer<\/a> incl. Ausbildung) in die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-russland\/\">Ukraine<\/a> einsetzen, welche de fakto den Kriegseintritt von Deutschland beinhaltet.<br \/>\nVorschlag: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa\/nato\/\">Peter Scholl-Latour<\/a>&#8217;s Voraussagen des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-russland\/\">Ukrainekriegs<\/a> von 2008 bzw. 2014 z.B. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-frieden\/\">hier<\/a> anh\u00f6ren.<br \/>\n.<br \/>\nKein gutes Omen, da dieser Wahlausgang im bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland NRW Signalwirkung nach <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/ampel\/\">Berlin<\/a> haben wird:<br \/>\n1) Die B\u00fcrger sind <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/wohlstand\/\">satt<\/a> und bequem, d.h. die prek\u00e4re innen- wie au\u00dfenpolitische Lage ist bei ihnen noch nicht angekommen.<br \/>\n2) Und &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/deutsche-panzer-gegen-russen\/\">Deutsche Panzer gegen Russen<\/a>&#8220; gilt f\u00fcr sie 77 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr als Schreckensszenario.<br \/>\n16.5.2022<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Die Ergebnisse einer Wahlverweigerung<\/strong><br \/>\n&#8230; Nichtw\u00e4hlen w\u00e4re nur dann eine Option, wenn die Sitze im Parlament nur dann zu 100 Prozent besetzt w\u00fcrden, wenn 100 Prozent der Wahlberechtigten abstimmten, die tats\u00e4chlich errungenen Sitze also anhand der Wahlbeteiligung errechnet w\u00fcrden. Nur dann w\u00fcrden die Parteien wirklich k\u00e4mpfen m\u00fcssen.<br \/>\nWie gravierend die Wahlenthaltung das Ergebnis verzerrt, zeigt ein Blick auf die absoluten Stimmen. Aus dieser Tabelle geht hervor, dass der strahlende Wahlsieger CDU an absoluten Stimmen verloren hat. Hat die Partei 2017 noch 2.796.683 W\u00e4hler \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, ihre Zweitstimme der CDU zu geben, waren es 2022 nur noch 2.552.337. Selbst wenn man in Betracht zieht, dass es 2022 rund 200.000 Wahlberechtigte weniger gab als 2017 und dies alles CDU-W\u00e4hler w\u00e4ren, bleibt ein Stimmenverlust. Auch bei den Erststimmen verlor die CDU rund 60.000 Stimmen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.5.2022 von Vera Lengsfeld bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_ergebnisse_einer_wahlverweigerung\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_ergebnisse_einer_wahlverweigerung<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Wahlpflicht<\/strong><br \/>\nW\u00e4hlen ist bei diesem Wahlsystem sinnlos, denn das Kartell von CDUCSUSPDFDPBETON90DASGRAUEN kriegt immer \u00fcber 80% von Denen, die ihre Stimme abgeben. \u201cDer W\u00e4hler\u201d hat weder Einfluss auf die Wahllisten der Parteien, noch auf die Aufstellung des\/der Direktkandidaten. Er muss das Vorgekaute der Hinterzimmerlisten akzeptieren oder sich in die Masse der Nichtw\u00e4hler einreihen. Eine Wahlpflicht w\u00e4re eine von mehreren L\u00f6sungen &#8211; und die 5%-H\u00fcrde sollte weg, im Zeitalter der k\u00fcnstlichen Intelligenz. So bleibts weiterhin bei der menschlichen Dummheit.<br \/>\n18.5.2022, G.M.<\/p>\n<p><strong>H\u00e4tten nur 10 % der Nichtw\u00e4hler am Wahltag ihren Arsch hochbekommen<\/strong><br \/>\nIch verstehe nicht, worin das Problem bei den Nichtw\u00e4hlern bestehen soll. Unsere Demokratie sieht ausdr\u00fccklich das Nichtw\u00e4hlen als M\u00f6glichkeit vor &#8211; sei es, da\u00df man aus irgendwelchen Gr\u00fcnden verhindert ist &#8211; oder sei es, da\u00df man ausdr\u00fccklich nicht w\u00e4hlen will. Nicht zu w\u00e4hlen, dr\u00fcckt in diesem zweiten Falle aus, da\u00df man mit der Mehrheitsentscheidung der W\u00e4hler einverstanden ist. Insofern ist das Nichtw\u00e4hlen eine Zustimmung zur aktuellen Regierungspolitik &#8211; und genauso sollte es auch verstanden werden.\u2014\u2014- Das Einzige, was ich sehr gruselig finde, das ist, da\u00df erwachsene Menschen allen ernstes der Meinung sind, Nichtw\u00e4hlen sei eine \u201cForm des Protestes\u201d. Wenn ein f\u00fcnfj\u00e4hriges Kind schweigt, um seine Ablehnung zu signalisieren, dann finde ich das ein altersgerechtes Verhalten, bei einem Erwachsenen und bei einer so wichtigen Frage wie einer Wahl finde ich es erschreckend.\u2014\u2014- H\u00e4tten nur 10 Prozent der Nichtw\u00e4hler am Wahltag ihren Arsch hochbekommen und die Basis gew\u00e4hlt, dann h\u00e4tten wir jetzt eine zweite Oppositionspartei im Parlament, die die Gesellschaft grundlegend demokratischer gestalten will. Schande \u00fcber Euch Nichtprotestw\u00e4hler!<br \/>\n18.5.2022, D.K.<\/p>\n<p><strong>\u201cDer W\u00e4hler [&#8230;] kann [im Nichtw\u00e4hlen] eine Verachtung<\/strong><br \/>\ndem Machthaber gegen\u00fcber offenbaren, die einem \u00bbNein\u00ab noch \u00fcberlegen ist.\u201d (Ernst J\u00fcnger, Der Waldgang, 1950)<br \/>\n18.5.2022, A.B.<\/p>\n<p>1<strong>00% der Sitze nur f\u00fcr 100% der W\u00e4hlerstimmen<\/strong><br \/>\nDas ist m.E. der kl\u00fcgste Vorschlag zur Reform des Wahlrechts seit langem: 100% der Sitze nur f\u00fcr 100% der W\u00e4hlerstimmen. Nichtw\u00e4hler w\u00fcrden also wieder umworben (am Ende mit Bratwurst und Gratis-Impfung?). Hinzutreten sollte aber noch ein an angloamerikanische Traditionen angelehntes Mehrheitswahlrecht, um der seit 1969 praktizierten Erpressung der Mehrheitsparteien durch Minderheitsparteien (FDP, Gr\u00fcne) ein Ende zu setzen. Schlie\u00dflich sollte auch die 5%-Klausel fallen: Alle Parteien (ab 1% 1 Sitz?) h\u00e4tten Sitz und Stimme, regieren w\u00fcrde jedoch die Mehrheitspartei &#8211; alleine und alleinverantwortlich (!) gegen\u00fcber dem Souver\u00e4n! Schluss mit dem Kl\u00fcngel und der Verantwortungsdiffusion der jetzigen \u201cAll-Parteien-Koalition\u201d, die unser Land zum Schusslicht Europas macht.<br \/>\n18.5.2022, O.B.<\/p>\n<p><strong>\u201cWenn Wahlen etwas \u00e4ndern w\u00fcrden, dann w\u00e4ren sie verboten.\u201d<\/strong><br \/>\nZitat von Kurt Tucholsky Die kleinen \u201cintelligenteren\u201d Parteien l\u00e4sst man erst gar nicht hochkommen, weil sie vielleicht etwas \u00e4ndern w\u00fcrden, aber das nicht vorgesehen ist. Und diese kleinen Parteien w\u00e4hlt das dumme Haupt-Volk nicht, weil sie im Grunde genau so sind wie jene, die dort hocken. Gierig, geldbesessen, Konsumhansel. Es sind immer die gleichen Lobbyisten und L\u00fcgner, die alles versprechen und nichts halten, alle waren sich einig: \u201cEs wird keine Impfpflicht geben\u201d und damals\u201d niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten\u201d. Es ist immer der gleiche Mist und warum soll man Mist w\u00e4hlen. Wer aufrichtig ist, will sich morgens noch im Spiegel betrachten k\u00f6nnen. F\u00fcr mich k\u00f6nnten alle Politiker abgesetzt werden, wir haben so oder so einen aufgebl\u00e4hten Bundestag, der nur Geld verschlingt f\u00fcr NICHTS.<br \/>\n18.5.2022, D.W.<\/p>\n<p><strong>Die Altparteien reden immer von \u201cdemokratischen\u201d Parteien<\/strong><br \/>\nund schlie\u00dfen die AfD ihrer Ansicht damit aus. Nach dieser Systematik w\u00e4re die AfD dann die einzige Partei, die nicht \u201ckulturelle Aneignung\u201d betreibt &#8211; denn \u201cDemokratie\u201d kommt aus einer anderen Kultur &#8211; dem alten Griechenland um 500 v. Chr. Dar\u00fcber sollten alle gr\u00fcngef\u00e4rbten mal nachdenken! Oder soll die Demokratie in D doch abgeschafft werden, weil es sich dabei um kulturelle Aneignung handelt?<br \/>\n18.5.2022, M.B.<\/p>\n<p><strong>Saaarlandwahl 47,7%<\/strong><br \/>\nIch denke die Saarlandwahl hat einen Trend etabliert. Im Saarland ist das Parlament von weniger als 50% der Bev\u00f6lkerung \u201clegitimiert\u201d. Bei der Saarlandwahl waren es nur noch 47,7%, die hinter den im Parlament vertretenen Parteien stehen. In NRW sind wir noch knapp dr\u00fcber, aber die letzten Prozent kriegen die Parteien auch noch weg. Fr\u00fcher dachte ich, dass die Parteien durch Nichtw\u00e4hlen wenigstens kein Geld bekommen, aber da hatte ich die Rechnung nat\u00fcrlich ohne den Wirt gemacht. Ich denke die Wahlrechtsreform auf allen Ebenen, insbesondere den europ\u00e4ischen, einzuklagen ist die letzte Chance f\u00fcr unsere Demokratie, wenn sich nicht ein Comedian findet, der sie rettet. Da Mirco Nontschew der Impfregierung zum Opfer gefallen ist, bleibt wohl nur Bully, Dieter Nuhr oder Elton als Konsensl\u00f6sung. Von den \u00d6Rdioten brauchen wir nicht reden\u2026<br \/>\n18.5.2022, F.K.<\/p>\n<p><strong>Angesichts des hohen Anteils an Nichtw\u00e4hlern in NRW<\/strong><br \/>\nsollten sich alle Politiker sch\u00e4men. Quatschen von \u201cdemokratischer Teilhabe\u201d, aber geben sich keine M\u00fche, Wahlberechtigte zu motivieren. Mit der Politik, die sie betreiben, ja auch kein Wunder. Selbst 70% Wahlbeteiligung auf Bundesebene ist noch zu wenig. Um die Politiker an ihr Versagen, W\u00e4hler zu begeistert tagt\u00e4glich zu erinnern, sollte die Zahl der vergebenen Mandat immer an die Wahlbeteiligung gekn\u00fcpft sein. Von 100 Sitzen im NRW-Landtage w\u00e4ren dann halt nur 55 besetzt. Und 45 w\u00fcrden sich zuk\u00fcnftig abstrampeln, wieder mehr W\u00e4hler zu gewinnen. Es w\u00fcrden also weniger Politiker einen Posten kriegen, und mehr Politiker motivieren, sich wieder M\u00fche zu geben.<br \/>\n18.5.2022, R.W.<\/p>\n<p><strong>Der Nichtw\u00e4hler hat verstanden, dass er mit W\u00e4hlen nichts erreichen kann<\/strong><br \/>\nIn einer Situation, in der die Parteien ein antidemokratisches Kartell bilden ist es egal, wen er w\u00e4hlt. Damit w\u00fcrde er nur den Profiteuren dieser Parteiendiktatur die Legitimation liefern, mit der sie ihren Putsch noch schm\u00fccken. Die L\u00f6sung kann nur die Reform dieses Parteienstaates sein, und die m\u00fcsste ja von denen ausgehen, die ihn f\u00fcr ihre pers\u00f6nlichen Zwecke gekapert haben. Dazu w\u00fcrde ich viel lieber etwas lesen als Klagen \u00fcber die dummen Nichtw\u00e4hler, die selbst schuld an ihre Misere sind.<br \/>\n18.5.2022, G.K.<br \/>\n<strong>Parteien haben nicht die Aufgabe, gute Politik zu machen.<\/strong><br \/>\nParteien haben die Aufgabe, ihre Mitglieder und -Innen mit P\u00f6stchen zu versorgen. Das haben die Parteien in Deutschland perfektioniert. Deutschland ist ein komplett von den Parteien kontrollierter Staat. Dabei ist es v\u00f6llig wurscht, welche Partei oder Koalition gerade \u201cregiert\u201d. Das Land ist mittlerweile derma\u00dfen fest im Griff der Parteien. Da f\u00e2llt f\u00fcr jeden irgendwo was ab. Die einzige Partei, die noch f\u00fcr weniger Staat pl\u00e4diert und somit eine Gefahr f\u00fcr den Parteienstaat darstellt wird durch ein perfektes Kartell der anderen Parteien platt gemacht. Da die Parteien auch die Medien komtrollieren hat diese Partei keine Chance. Immerhin darf sie noch ein paar Brotkrumen abgreifen, aber wahrscheinlich wird auch das sich demn\u00e4chst erledigen. Das Wahlergebnis in NRW zeigt das. Mit der Zeit wird die Abnutzungsstrategie des Kartells sowie die organisierte Ver\u00e4nderung und Verbl\u00f6dung des Wahlvolks auch das erledigen. Das geht so bis zum Kollaps des Systems wegen Dysfunktionalit\u00e4t.<br \/>\n18.5.2022, J.R.<\/p>\n<p><strong>Wenn es nur die Altparteien g\u00e4be, die Gr\u00fcnen z\u00e4hle ich dazu,<\/strong><br \/>\nw\u00fcrde ich auch nicht mehr w\u00e4hlen, weil die inzwischen fast g\u00e4nzlich miteinander verschmolzen sind. Da wird nicht mehr um Richtungsentscheidungen gerungen, da wird nur noch mit vielen Worten und Medienget\u00f6se dar\u00fcber palavert, wie schnell denn in eine vorgegebene Richtung gerannt wird. Die Alternative ist eine Alternative dazu. Doch selbst wenn man keine Parteiprogramme liest und die AfD f\u00fcr eine b\u00f6se Partei h\u00e4lt, gibt es auch dazu noch Alternativen: Die Basis, Freie W\u00e4hler etc.. Einfach nicht zu w\u00e4hlen kann ich daher nur mit Faulheit und\/oder Selbstgerechtigkeit erkl\u00e4ren.<br \/>\n18.5.2022, T.Sch.<\/p>\n<p><strong>Warum sollte man sich an einer Demokratie-Simulation beteiligen,<\/strong><br \/>\nbei der die Protagonisten sowieso immer das Gegenteil von dem tun, was sie im Wahlkampf versprochen haben und im Endeffekt immer das gleiche herauskommt, egal wen man auch w\u00e4hlt? Und die einzige Partei, die davon abweicht, ausgegrenzt wird und sich darum im Rahmen einer selbsterf\u00fcllenden Prophezeiung genau in die Richtung entwickelt, in die der Apparat sie haben will, um weiter ungest\u00f6rt sein eigenes S\u00fcppchen zu kochen?<br \/>\n18.5.2022, R.M.<\/p>\n<p><strong>Es riecht nach Resignation<\/strong><br \/>\nDem Parteienkartell ist es in Wirklichkeit ziemlich schnuppe, wie hoch die Wahlbeteiligung liegt. Im Gegenteil, eine geringe Wahlbeteiligung kann sehr vorteilhaft sein. Vor vier oder mehr Jahren \u201eglaubten\u201c bundesweit noch viele W\u00e4hler daran, dass die AfD eine reelle Chance besitze, dieses Kartell zu brechen. Heute sind diese W\u00e4hler desillusioniert. Bei den Altparteien kommt es gar nicht darauf an, wen von diesen man w\u00e4hlt. Es schimmert allenthalben gr\u00fcn. Und die AfD stagniert bundesweit bei ihren 10-13 % und es sieht nicht danach aus, als k\u00f6nne viel dazu kommen. Daf\u00fcr sorgen unsere Medien. Also ist das W\u00e4hlerverhalten verst\u00e4ndlich. Es riecht nach Resignation. Dann am Wahlsonntag doch lieber einen Ausflug unternehmen. Die Altparteien dagegen leben pr\u00e4chtig. Man g\u00f6nnt ihnen ihr sorgenfreies Wohlstandsleben, w\u00fcnscht ihren Mitgliedern eine erfolgreiche Karriere und wendet sich etwas angewidert ab.<br \/>\n18.5.2022, W.A.<\/p>\n<p><strong>Wahlergebnisse werden zum gr\u00f6\u00dften Teil von den Medien bestimmt.<\/strong><br \/>\nMit der Zwangsfinanzierung ist der \u00d6RR vom Leitungsdruck entbunden worden. Die Geb\u00fchren werden schlie\u00dflich mit aller Staatsgewalt eingezogen. Somit hat der \u00d6RR die Lizenz zum Framen, Manipulieren und L\u00fcgen nach Herzenslust erworben. Dieses Privileg wird auch in vollem Umfang angewandt, wenn es um die politische Konkurrenz zum Parteienkartell geht. Wie Wahlen ohne Framing ausgehen w\u00fcrden, kann man an Online-Umfragen sehen. Dabei erreichen die Kartellparteien nicht 95%, sondern etwa 10 bis 20% der Stimmen.<br \/>\n18.5.2022, H.St.<\/p>\n<p><strong>Der Nichtw\u00e4hler w\u00e4hlt den leeren Stuhl<\/strong><br \/>\nNur ein Gedanke. Die Nichtw\u00e4hler m\u00fcssten so einberechnet werden wie die W\u00e4hler, auch bei der Vergabe von Sitzen (Parlament\/Bundestag wie auch immer). Anstatt dann nun ein Abgeordneter einer Partei die gew\u00e4hlt wurde auf dem Stuhl sitzt, sitzt dann nun eben niemand auf dem Stuhl. Der Nichtw\u00e4hler w\u00e4hlte den leeren Stuhl. Bei der Bundestagswahl\u201921 gab es angeblich 23,4% Nichtw\u00e4hler. Stellen wir uns also den Block Nichtw\u00e4hler bei der Sitzverteilung von 23,4% vor. Leere St\u00fchle. Da bei Abstimmungen, Gesetzen etc. immer eine gewisse Mehrheit an Stimmen erreicht werden muss, um beschlussf\u00e4hig zu werden, w\u00fcrden immer 23,4% der Stimmen fehlen. Also quasi Enthaltungen, wenn man so will. Wenn man von 100% ausgeht und die 23.4% mitber\u00fccksichtigt, w\u00e4re schon so manches Gesetz nicht auf den Weg gebracht worden, mangels \u201cwirklicher\u201d Mehrheit. Abgesehen davon h\u00e4tte sich der Steuerzahler auch 23,4% Personalkosten gespart. Ein leerer Stuhl kostet nicht viel. Wei\u00df jetzt nicht ob jemand versteht wie ich das meine?<br \/>\n18.5.2022, D.Sch.<\/p>\n<p><strong>Stimmenwanderung in einer Reihe von Briefwahllokalen?<\/strong><br \/>\nW\u00e4re es politisch gewollt, w\u00fcrden die jeweiligen Statistischen Landes\u00e4mter noch eine ganz andere Analyse beisteuern, n\u00e4mlich die der magischen Stimmenwanderung in einer Reihe von Briefwahllokalen. Ich habe mir das bei der vergangenen Bundestagswahl im Freistaat Sachsen anhand des offiziellen Wahlergebnisses f\u00fcr ausgew\u00e4hlte, hinsichtlich demographischer und \u00f6konomischer Faktoren vergleichbarer Kommunen stichprobenartig angeschaut und mehr als nur verwundert den Kopf gesch\u00fcttelt. So kann es passieren, dass in Beispielkommune 1 Partei A (deren Name nicht genannt werden darf) in den Pr\u00e4senzwahllokalen um 5 Punkte vor Partei B liegt, in den drei Briefwahllokalen der Kommune aber um 5 Punkte dahinter. In Kommune 2 liegt Partei A in beiden Arten von Wahllokalen zehn Punkte vor B. In Kommune 3 hingegen klappt die magische Stimmenwanderung nur in einem Briefwahllokal. W\u00e4re ich ein bezahlter s\u00e4chsischer Wahlstatistiker, w\u00fcrde ich die ganz und gar nicht barrierefreie Exceltabelle mit dem amtlichen Endergebnis nach solcherart Anomalien durchforsten. Ok, dann w\u00e4re ich vermutlich die l\u00e4ngste Zeit ein bezahlter s\u00e4chsischer Wahlstatistiker gewesen &#8230; So bleibt mir nur der Glaube an schwarze Magie, so \u00e4hnlich wie bei Harry Potter und der Feuerkelch<br \/>\n18.5.2022, A.D.<\/p>\n<p><strong>Abgeordnete f\u00fcr maximal 2 X 4 Jahre gew\u00e4hlt werden<\/strong><br \/>\nEs gibt (wahrscheinlich) nur eine sinnvolle L\u00f6sung, um das Parteienkartell aufzul\u00f6sen: Die Gesellschaft muss sich darauf einigen, dass Abgeordnete f\u00fcr maximal 2 X 4 Jahre gew\u00e4hlt werden d\u00fcrfen. Dann kann sich eine systemische Dynamik entfalten, die das planvolle Festsetzen von Dauerpolitikern verhindern. &#8230;.<br \/>\n18.5.2022, M.O<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NRW-Wahl am 15.5.2022 setzte negative Signale. Erstes Negativum ist die geringe Wahlbeteiligung von nur 55 %. 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