{"id":100280,"date":"2022-04-16T09:24:43","date_gmt":"2022-04-16T07:24:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=100280"},"modified":"2022-04-18T20:37:32","modified_gmt":"2022-04-18T18:37:32","slug":"ostergruss-von-kardinal-mueller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ostergruss-von-kardinal-mueller\/","title":{"rendered":"Ostergruss von Kardinal M\u00fcller"},"content":{"rendered":"<p>\u201eLass dich nicht vom B\u00f6sen besiegen, sondern besiege das B\u00f6se durch das Gute!\u201c <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/christentum\/\">Christ<\/a> ist, wer an die welt\u00fcberwindende Macht Gottes <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/\">glaubt<\/a>, die er in der Auferweckung Jesu von den Toten als das Heil der Welt offenbart hat. Der Sohn Gottes konnte deshalb vor seinem Tod am Kreuz zu seinen J\u00fcngern sagen: \u201eMeinen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/\">Frieden<\/a> gebe ich euch\u201c<!--more--> (Johannes-Evangelium 14, 27). Der Friede Gottes ist nicht von der Art, wie \u201edie Welt\u201c der Politiker, Milit\u00e4rs, der Super-Milliard\u00e4re und Ideologen ihn dem Rest der Menschheit aufoktroyieren will.<\/p>\n<p><em>Nicht in den Hass und die Propaganda einstimmen<\/em><br \/>\nWir sind alle ersch\u00fcttert \u00fcber das Ungl\u00fcck und Leiden, das gewissenlose Machthaber \u00fcber Menschen bringen, weil sie von der vergangenen oder k\u00fcnftigen Gr\u00f6\u00dfe ihrer Nation phantasieren, selbstverliebt in den Tr\u00e4umen ihrer Omnipotenz und eines Luxuslebens im irdischen Paradies schweben oder auch nur, weil sie ihren primitiven Sadismus auskosten wollen.<\/p>\n<p><em>Wenn wir Jesus dem Christus nachfolgen, dann d\u00fcrfen wir Christen aber nich<\/em>t einstimmen in die Rhetorik des Hasses und die Propaganda der Kriegsgewinnler in der R\u00fcstungsindustrie und auf den Weltm\u00e4rkten. Die Sendung der Kirche ist es, \u201eZeichen und Werkzeug zu sein f\u00fcr die innigste Vereinigung mit Gott wie f\u00fcr die Einheit der ganzen Menschheit, indem sie das Evangelium Christi allen Gesch\u00f6pfen verk\u00fcndet\u201c (II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution \u00fcber die Kirche, Lumen gentium Art 1). Das ist kein frommer, aber kraftloser Wunsch von religi\u00f6sen Schw\u00e4rmern, wie es die Zyniker und Nihilisten behaupten, denen das Recht des St\u00e4rkeren als das eherne Gesetz des Seins gilt.<\/p>\n<p>Gerade weil wir als Christen wissen, dass die sogenannte Real- und Hegemonialpolitik, die Staatsraison \u00fcber dem Gl\u00fcck der B\u00fcrger, die blutige Weltrevolution als Blankoscheck f\u00fcr eine bessere Zukunft der Nachgeborenen niemals die Welt verbessert haben und unm\u00f6glich die Menschheit von den \u00dcbeln des Todes und des B\u00f6sen befreien konnten, klammern wir uns nicht an menschliche Versprechungen, sondern st\u00fctzen uns allein auf Gottes Verhei\u00dfungen. Der neue Mensch in einer neuen Sch\u00f6pfung kann sich weder selbst zeugen noch p\u00e4dagogisch oder technisch sich selbst konstruieren als seine selbstoptimierte Version.<br \/>\nDer Mensch kann nur von oben her im Geiste Gottes wiedergeboren (Johannes- Evangelium 3, 5; Apostelgeschichte 1, 8) werden, indem er sich in Christus als ein neues Gesch\u00f6pf und Kind Gottes aus der Gnade empf\u00e4ngt. Diese Einsicht befreit uns aus dem Krampf der Selbsterl\u00f6sung und macht uns f\u00e4hig, in Wort und Tat Botschafter des Friedens zu werden. Konkret hei\u00dft dies an Ostern 2022, dass wir die Aggression des russischen Milit\u00e4rs gegen die ukrainische Bev\u00f6lkerung vorbehaltlos als ein Werk des Teufels, \u201edes Vaters der L\u00fcge und des M\u00f6rders von Anbeginn\u201c (Johannes-Evangelium 8, 44) verurteilen und auch das nat\u00fcrliche Recht auf Selbstverteidigung anerkennen. Aber wir m\u00fcssen auch mit den Gedanken des Friedens auf die Zeit nach dem Kriege blicken.<\/p>\n<p><em>Verfemung der Russen im Westen ist widervern\u00fcnftig<\/em><br \/>\nDie V\u00f6lker Europas werden noch lange in absehbarer Zukunft Nachbarn sein. Wo die Propaganda ganze V\u00f6lker in den Hass gegeneinander treibt, m\u00fcssen wir als Christen diesem Wahn-Sinn klar entgegentreten, auch wenn man uns dann je nach politischer Interessenlage als schlechte Russen, Deutsche oder Ukrainer, als vaterlandslose Gesellen oder mittelalterliche Universalientr\u00e4umer heruntermacht.<br \/>\nWenn jetzt in den USA und in Westeuropa jeder einfache oder prominente Russe angep\u00f6belt, verfemt, ausgeladen und zur unerw\u00fcnschten Person erkl\u00e4rt wird, ist dies nicht nur eine widervern\u00fcnftige Vorbereitung auf den n\u00e4chsten Konflikt, sondern vielmehr noch mehr eine unversch\u00e4mte Undankbarkeit gegen\u00fcber Gott, dem Sch\u00f6pfer und Vater aller Menschen, der uns alle in seinem Mensch gewordenen Sohn und im Heiligen Geist weltumspannend zu Br\u00fcdern und Schwestern gemacht hat.<\/p>\n<p><em>Abr\u00fcstung in Gedanken, Worten und Werken<\/em><br \/>\nDeshalb war es ein wichtiges Zeichen f\u00fcr die ganze Welt, dass in diesem Jahr bei der Kreuzweg-Andacht von 10.000 Gl\u00e4ubigen mit dem Papst im Kolosseum, dem Ort brutalster Menschenverachtung in der vorchristlichen Welt, eine ukrainische und russische Familie symbolisch das Kreuz Christi gemeinsam trugen und so Gott um den Frieden gebeten haben, den sich die Welt aus eigener Kraft selbst nicht geben kann.<br \/>\nAngesichts der \u00dcbermacht des Zerst\u00f6rungspotenzials, das einen kollektiven Selbstmord der Menschheit m\u00f6glich macht, sollen wir Christen zusammen mit allen Menschen guten Willens \u201ede-eskalierend\u201c auf dem Weg der totalen Abr\u00fcstung in Gedanken, Worten und Werken vorangehen. Deshalb sagt der Apostel Paulus den Christen in Rom, deren \u201eGlaube in der ganzen Welt bekannt gemacht wird\u201c (R\u00f6mer-Brief 1, 8) und zu jedem Einzelnen: \u201eLass dich nicht vom B\u00f6sen besiegen, sondern besiege das B\u00f6se durch das Gute!\u201c (R\u00f6m 12, 21).<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.4.2022 von Gerhard M\u00fcller bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/lass-dich-nicht-vom-boesen-besiegen-sondern-besiege-das-boese-durch-das-gute\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/lass-dich-nicht-vom-boesen-besiegen-sondern-besiege-das-boese-durch-das-gute\/<\/a><\/p>\n<p><em>Gerhard Kardinal M\u00fcller war von 2002 bis 2012 Bischof von Regensburg und von 2012 bis 2017 Pr\u00e4fekt der Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre.<\/em><\/p>\n<p>Martin Lohmann\/Gerhard Ludwig Kardinal M\u00fcller:<br \/>\nWahrheit. Die DNA der Kirche.<br \/>\nEin Gespr\u00e4ch. Fe-Medienverlag, 344 Seiten, 19,80 \u20ac<\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Wo h\u00e4tte Christus seine Anh\u00e4nger zum Krieg aufgerufen?<\/strong><br \/>\nUnd dann Herr Bedford-Strom mit \u201ewer fromm ist, muss politisch sein\u201c.<br \/>\nIch frage mich aber: Wo w\u00e4re Christus politisch gewesen? Wo h\u00e4tte er seine Anh\u00e4nger zum Krieg aufgerufen? Er ruft jeden Einzelnen auf, in seinem Umfeld christlich zu handeln. Aber nicht zu irgendeinem kollektiven staatlichen Handeln. Er hat keinen Staat im Auge gehabt mit seiner Bergpredigt, sondern jeden Einzelnen von uns.<br \/>\nWir waren bei der Trennung von Staat und Kirche angekommen und sind nun dabei, zu Zust\u00e4nden zur\u00fcckzukehren, wo der B\u00fcrger den Glauben der Herrscher annehmen musste. <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ohne_militaerische_gewalt_gaebe_es_keine_evangelische_kirche\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ohne_militaerische_gewalt_gaebe_es_keine_evangelische_kirche<\/a><br \/>\nWer von unseren Politikern denkt \u00fcberhaupt nur ansatzweise dar\u00fcber nach, wie sich pers\u00f6nlicher Glaube zu Handeln als Vertreter eines Staates verh\u00e4lt? Daf\u00fcr m\u00fcsste bei unseren Politikern erstmal christlicher Glaube vorhanden sein. Helmut Schmidt halte ich pers\u00f6nlich f\u00fcr christlicher als Herrn Scholz und seine Regierungsmitglieder. Und dennoch konnte er es mit seinem christlichen Glauben vereinbaren, D nachzur\u00fcsten. Weil er f\u00fcr den Staat verantwortlich war. Israel d\u00fcrfte nicht einen Finger r\u00fchren. Prima f\u00fcr alle Verfechter von Juden ins Meer. Oder ist der j\u00fcdische Glaube nicht so friedlich wie angeblich der christliche?<br \/>\n\u201e\u2026sollen wir Christen zusammen mit allen Menschen guten Willens \u201ede-eskalierend\u201c auf dem Weg der totalen Abr\u00fcstung in Gedanken, Worten und Werken vorangehen\u201c Wo h\u00e4tte jemand in letzter Zeit von der Ukraine christliches Handeln verlangt in dem Sinn, nach Russlands Angriff die andere Wange hinzuhalten, nicht zu den Waffen zu greifen?<br \/>\nIch denke, das sind zutiefst verst\u00f6rende Fragen f\u00fcr jemanden, der wirklich glaubt. Und diese Fragen werden in meinen Augen zu Plattit\u00fcden herabgew\u00fcrdigt.<br \/>\n17.4.2022, Mau<\/p>\n<p><strong>&#8222;erzkonservativ\u201c<\/strong><br \/>\nVon seinen Gegnern wird Gerhard M\u00fcller genauso wie Joseph Ratzinger als \u201eerzkonservativ\u201c bezeichnet, was recht verstanden bedeutet, dass er der Sinnlosigkeit des Zeitgeistes nicht hinterherl\u00e4uft. Gott sei Dank! Mein Pfarrer sagte: \u201eEin Christ will stets dem Leben dienen.\u201c Das nehme ich bei den falschen Propheten, die sich mittlerweile der Kirche bem\u00e4chtigt haben, eigentlich nie wahr.\u201c<br \/>\n17.4.2022, Mon<\/p>\n<p><strong>Quasi-Gleichsetzung Putins mit dem Teufel ?<\/strong><br \/>\n\u201eDiese Einsicht befreit uns aus dem Krampf der Selbsterl\u00f6sung und macht uns f\u00e4hig, in Wort und Tat Botschafter des Friedens zu werden.\u201c<br \/>\nEure Eminenz Herr Kardinal M\u00fcller, DAS sind Worte, die ich mir von der r\u00f6m.-kath. Kirche zum diesj\u00e4hrigen Friedensfest, Ostern 2022, gew\u00fcnscht habe.<br \/>\nWas ich mir zu Ostern hingegen \u00fcberhaupt nicht gew\u00fcnscht habe, ist eine in textlicher Hinsicht erfolgte Quasi-Gleichsetzung Putins mit dem Teufel (\u201edes Vaters der L\u00fcge und des M\u00f6rders von Anbeginn\u201c) und einer ebenda wie auch immer gestalteten Verquickung mit dem \u201enat\u00fcrlichen Recht auf Selbstverteidigung\u201c.<br \/>\nEure Eminenz, sind Sie sich sicher, dass es seit Anbeginn der Zeiten nur einen \u2014 \u201eden\u201c \u2014 Teufel gibt? Falls ja, ist es undenkbar, dass der nicht vielgestaltig sein k\u00f6nnte? \u2014 d. h. in dem Sinne, wie es z. B. von N. Kazantzakis in seinem Roman \u201eDie letzte Versuchung\u201c thematisiert ist? Und, die Denke hier mal umgedreht, lebt nicht Gott daselbst in jedem von uns Menschen?<br \/>\nIhr f\u00fcnfter Absatz: Sie haben bis dahin (das ist meine Auffassung) so sch\u00f6n behutsam formuliert. W\u00e4re es danach nicht auch im Sinne eines lodernden Diskurses (ebd.), vom \u201eWerk von Teufeln\u201c oder \u201eder Teufel\u201c zu schreiben?<br \/>\nWas ist, wenn wir uns zu Tode verteidigen? Wird das zum Wohlgefallen Gottes sein?<br \/>\nInwiefern hat der Appell seiner Heiligkeit in Rom eine Waffenruhe \u00fcber Ostern bewirkt? Ihre Gedanken dazu h\u00e4tten mich auch sehr interessiert.<br \/>\nSo oder so: Ich w\u00fcnsche allen ein besinnliches Osterfest. Und den inneren Seelenfrieden, darin liegt die Kraft des Selbstseins und darin unser aller Freiheit.<br \/>\nDerjenige, der \u201et\u00f6ten\u201c oder \u201emorden\u201c will, der wird \u201et\u00f6ten\u201c oder \u201emorden\u201c. Derjenige, der all das aber nicht(!) will, der \u2026 tja \u2026 was aber macht der? \u2026 \u201ebe-lebt\u201c er oder \u201ebe-friedet\u201c er?<br \/>\nWorte sind Macht, keine Worte sind Ohnmacht.<br \/>\nWie also ist es um die Grundfeste, um den Ausgangspunkt unseres Denkens und um unseren gesunden Menschenverstand bestellt? Von wo aus wird gedacht? Wollen wir eher den furchtbaren Gedanken Tod, oder eher den mutigen Gedanken Leben in uns tragen?<br \/>\n18.4.2022, Ind<\/p>\n<p><strong>Was Gerhard Kardinal M\u00fcller, Carlo Kardinal Vigano uva.<\/strong><br \/>\nim Gegensatz zur babylonischen Amtsgsch\u00e4ftskirche wohltuend unterscheidet, ist, da\u00df sie Hoffnung und Zukunftszuversicht verbreiten, und nicht wie der CEO Bergoglio Todesangst propagieren und vergiftete Rettung mittels toxikophamakologische Experimente versprechen, im Sinne einer \u201eNeuen W\u20acltordnung\u201c \u00e1 la Schwab &amp; Pupazzi. In diesem Sinne, frohe Ostern iC<br \/>\n18.4.2022, H.M.<\/p>\n<p><strong>Konservative Christen verbindet mit orthodoxen Russen mehr als uns trennt<\/strong><br \/>\nDas sollte man gerade in der aktuellen Situation nicht vergessen. Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und eine Nachgeschichte. Jetzt muss es f\u00fcr uns darum gehen nach einem ausgleichenden Frieden f\u00fcr beide Seiten zu suchen und diesen schnell zu finden und hiernach eine GEMEINSAME positive Nachgeschichte zusammen mit Russland zu schreiben. So verstehe ich auch Ihre Worte, Herr Kardinal M\u00fcller. Vielen Dank daf\u00fcr !<br \/>\nIch bin mit Kardinal M\u00fcller nicht oft einer Meinung, aber ich finde es richtig und wichtig, dass auch jemand wie er hier zu Wort kommen darf.<br \/>\n18.4.2022, Sen<\/p>\n<p><strong>Sie haben recht, Herr Kardinal, weshalb man derzeit f\u00fcr Olaf Scholz<\/strong><br \/>\n(auch wenn ich mit ihm noch nie was anfangen konnte) wirklich beten sollte! Kann er dem Druck der totalit\u00e4ren \u201ePazifisten\u201c und sonstig-gr\u00fcngelbschwarzen Gesinnungsmarionetten in den eigenen Reihen NICHT stand halten bzw. schweres Gesch\u00fctz gen Osten zu fahren, wird Deutschland n\u00e4chstes Jahr um diese Zeit in Tr\u00fcmmern liegen, f\u00fcrchte ich\u2026 Die verfassungsrechtliche Legitimation zur Abwehr einer Aggression gegen ein Alliiertenland, h\u00e4tte das beste Deutschland damit quasi selbst geliefert (Stichwort \u201eZwei plus vier-Vertrag\u201c) .<br \/>\nDennoch: Die Freude des Auferstandenen sei mit Ihnen und allen, die sich davon heute ber\u00fchren lassen wollen.<br \/>\n\u201eDeutschland und die Staaten Europas m\u00fcssen heute erkennen, dass es ohne Gott nicht nicht geht!\u201c.<br \/>\n(Pater Ruppert Mayr, am Vorabend des II Weltkriegs aus seiner feuchten KZ-Zelle heraus, in die er \u201ewegen Regimefeindlichen Predigens\u201c gesperrt wurde)<br \/>\n18.4.2022, St.R.<\/p>\n<p><strong>&#8230; als Geistlicher zu sehr mit politischen Inhalten gemein<\/strong><br \/>\n\u201eWir sind alle ersch\u00fcttert \u00fcber das Ungl\u00fcck und Leiden, das gewissenlose Machthaber \u00fcber Menschen bringen, weil sie von der vergangenen oder k\u00fcnftigen Gr\u00f6\u00dfe ihrer Nation phantasieren, selbstverliebt in den Tr\u00e4umen ihrer Omnipotenz und eines Luxuslebens im irdischen Paradies schweben oder auch nur, weil sie ihren primitiven Sadismus auskosten wollen.\u201c<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich finde ich das sehr gut, wenn Christen wie Kardinal M\u00fcller der Art von Religionsverst\u00e4ndnis, wie es manche andere praktizieren, bei denen man den Eindruck gewinnt, die Christliche Kirche sei eine Untergruppierung der Gr\u00fcnen, ein anderes Verst\u00e4ndnis entgegensetzt.<br \/>\nMit dem oben genannten Zitat jedoch, macht er sich als Geistlicher meiner Ansicht nach zu sehr mit politischen Inhalten gemein, die mit dem Glauben nichts zu tun haben und zudem fragw\u00fcrdig sind. Da ist mir zuviel ge\u00e4u\u00dferte Abneigung statt positiver Botschaft im Spiel.<br \/>\nDie Kirche die ich mir w\u00fcnsche, lebt in erster Linie von der Spiritualit\u00e4t, der unbedingten Akzeptanz aller Menschen, und sucht die Distanz zu politischen und weltanschaulichen Auseinandersetzungen.<br \/>\n18.4.2022, Med<\/p>\n<p><strong>&#8230; auf BEIDEN Seiten die Spirale der Gewalt<\/strong><br \/>\n\u201eLass dich nicht vom B\u00f6sen besiegen, sondern besiege das B\u00f6se durch das Gute!\u201c (R\u00f6m 12, 21). Das \u201eGute\u201c ist auch die Wahrhaftigkeit, \u201edas B\u00f6se\u201c ist auch die L\u00fcge.In Bezug auf Corona haben wir erlebt, wie \u201eUnwahrhaftigkeit\u201c und \u201eL\u00fcge\u201c ganze Gesellschaften, ja sogar Freunde und Familien, spalten k\u00f6nnen. Es w\u00e4re doch so einfach gewesen nur die Fakten zu betrachten. Aber \u201edas B\u00f6se\u201c bedient sich der L\u00fcge, um zu spalten.<br \/>\nMeine Sorge ist, dass \u201eUnwahrhaftigkeit\u201c und \u201eL\u00fcge\u201c nicht nur bei Corona, sondern auch im Ukrainekrieg auf BEIDEN Seiten die Spirale der Gewalt weiter hoch schrauben wird.<br \/>\nAus der Bergpredigt \u00fcberliefert uns die Bibel folgenden Spruch: \u201eDu Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen.\u201c Das will hei\u00dfen: Frieden gibt es nur um die Bereitschaft, auch eigene Fehler zu erkennen und zu korrigieren.<br \/>\n18.4.2022, G.J.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eLass dich nicht vom B\u00f6sen besiegen, sondern besiege das B\u00f6se durch das Gute!\u201c Christ ist, wer an die welt\u00fcberwindende Macht Gottes glaubt, die er in der Auferweckung Jesu von den Toten als das Heil der Welt offenbart hat. 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