{"id":9849,"date":"2012-08-24T13:14:22","date_gmt":"2012-08-24T11:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=9849"},"modified":"2024-10-18T15:12:02","modified_gmt":"2024-10-18T13:12:02","slug":"griechenland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/griechenland\/","title":{"rendered":"Griechenland"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Globa<\/a>l\u00a0&gt;<a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU<\/a> &gt;Griechenland<\/p>\n<div id=\"attachment_9033\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/obstbau\/pfirsich\/pfirsiche-pan120808\/\" rel=\"attachment wp-att-9033\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9033\" class=\" wp-image-9033 \" title=\"pfirsiche-pan120808\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/pfirsiche-pan120808.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/pfirsiche-pan120808.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/pfirsiche-pan120808-180x68.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9033\" class=\"wp-caption-text\">Drei Pfirsiche aus dem Markgr\u00e4flerland am 8.8.2012 &#8211; echt, mehrfarbig, fleckig, schmackhaft<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Griechenlands Premier Mitsotakis: Geburtenquote ist &#8222;nationale Bedrohung&#8220; (18.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/hitze\/\">Feuerwehr von Rhodos: Br\u00e4nde wurden von Menschenhand gelegt<\/a> (26.7.2023)<\/li>\n<li><a title=\"Eiche in D \u2013 Olivenbaum in GR\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eiche-in-d-olivenbaum-in-gr\/\">Eiche in D \u2013 Olivenbaum in GR<\/a>\u00a0(10.4.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Fake-News\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/fake-news\/\">dpa erfindet den Besuch eines AfD-Manns auf Lesbos<\/a>\u00a0(9.3.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Tuerkei\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/tuerkei\/\">Sanktionen gegen T\u00fcrkei \u2013 verge\u00dft es<\/a>\u00a0(5.3.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Die EU ist lieb und wird teurer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-eu-ist-lieb-und-wird-teurer\/\">Die EU ist uns lieb und wird uns teurer<\/a>\u00a0(4.2.2020)<\/li>\n<li>Griechenland: Die Insolvenz wird verschleppt (11.12.2017)<\/li>\n<li>Griechische Schleife TR &#8211; GR &#8211; TR &#8211; D der Fl\u00fcchtlinge (1.4.2016)<\/li>\n<li>Es gab und gibt von Syriza \u00fcberhaupt kein linkes Reformprogramm (4.8.2015)<\/li>\n<li>Die osmanische Herrschaft in Griechenlan wirkt bis heute (1.8.2015)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kompromiss-grenze-im-osten\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kompromiss-grenze-im-osten\/<\/a> (27.7.2015)<\/li>\n<li>Griechenland mu\u00df sich von Europa helfen lassen &#8211; das Souver\u00e4nit\u00e4ts-Paradoxon (15.7.2015)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grexit-zur-integration-europas\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grexit-zur-integration-europas\/ <\/a>(2.7.2015)<\/li>\n<li>Liebe Griechen, so geht\u2019s nat\u00fcrlich nicht! (29.6.2015)<\/li>\n<li>Griechenland &#8211; Spitzenreiter in Sachen Nazi-Keule (8.5.2015)<\/li>\n<li>Griechenland 1981 bis 3\/2015 &#8211; Versuch einer Zusammenfassung (5.3.2015)<\/li>\n<li>Pokern um Griechenland wird jahrelang weitergehen (26.2.2015)<\/li>\n<li>Griechenland konsumiert, aber\u00a0investiert nicht (21.2.2015)<\/li>\n<li>Griechische Nazi-Keule gegen Deutsche Politiker (12.2.2015)<\/li>\n<li>Griechenland, das Altersheim Europas (21.4.2014)<\/li>\n<li>Reiche Griechen \u00fcberwiesen 54 Mrd unversteuert ins Ausland (17.1.2014)<\/li>\n<li>Wie d Litt halt \u00e4mol so schw\u00e4tze (29.5.2013)<\/li>\n<li>Offshore-Leaks: Gigantisches Netzwerk der Steuerhinterzieher enth\u00fcllt (3.4.2013)<\/li>\n<li>Goldman Sachs mitverantwortlich f\u00fcr\u00a0Krise in Griechenland (5.1.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eu-austritt-von-griechenland\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eu-austritt-von-griechenland\/<\/a><\/li>\n<li>Deutscher Konsul in Thessaloniki attakiert (15.11.2012)<\/li>\n<li>Spiridon Paraskewopoulos: Der kleine Mann muss bluten<\/li>\n<li>Anwendung des Dillschen Begriffs des Sozialkapitals am Beispiel Griechenlands (21.9.2011)<\/li>\n<li><\/li>\n<li>Griechenland- Fakten<\/li>\n<li><a title=\"Balkan\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/balkan\/\">Balkan<\/a><\/li>\n<li><a title=\"EU-Banken\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-banken\/\">EU-Banken<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Finanzsystem\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/\">Finanzsystem<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Idomeni\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/idomeni\/\">Idomeni<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Tuerkei\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/tuerkei\/\">Tuerke<\/a>i<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Griechenlands Premier Mitsotakis: Geburtenquote ist &#8222;nationale Bedrohung&#8220;<\/strong><br \/>\nDer griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis bezeichnete j\u00fcngst den Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang des Landes als \u201enationale Bedrohung\u201c und k\u00fcndigte an, da\u00df er ein Budget von 20 Milliarden Euro f\u00fcr wirtschaftliche Anreize bereitstellen wolle, um die Zahl der Geburten zu erh\u00f6hen. Griechenland hat heute eine Fertilit\u00e4tsrate von 1,3 und damit eine der niedrigsten in Europa. Die Zahl der Sterbef\u00e4lle liegt mittlerweile doppelt so hoch wie die der Geburten.<br \/>\nDie Ministerin f\u00fcr Familie und sozialen Zusammenhalt betonte, da\u00df nach den aktuellen Prognosen bis 2070 die gr\u00f6\u00dfte Altersgruppe die der \u00fcber 90j\u00e4hrigen sein werde. Am 30. September hat die griechische Regierung einen Plan vorgelegt, der umfassende Steuererleichterungen, Kinderbetreuungsgutscheine, die Einrichtung von Kindertagesst\u00e4tten am Arbeitsplatz und Geldpr\u00e4mien f\u00fcr die Kindererziehung vorschl\u00e4gt. Familien mit drei oder mehr Kindern werden eine h\u00f6here Unterst\u00fctzung erhalten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.10.2024 vom Karlheinz Wei\u00dfmann bitte lesen in der JF 43\/24, Seite 15<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Griechenland: Die Insolvenz wird verschleppt<\/strong><br \/>\nIch m\u00f6chte eine diametral gegens\u00e4tzliche Meinung \u00e4u\u00dfern: Griechenland sind die drei Hilfspakete aufgezwungen worden, um deutsche Banken zu retten. Von dem Geld, an dessen Zinsen auch Deutschland verdient, sind \u00fcber 95 Prozent an diese Banken zur\u00fcckgeflossen. Das griechische Volk muss als &#8222;Reformen&#8220; uns\u00e4gliche K\u00fcrzungen hinnehmen.<br \/>\nNoch schlimmer ist, dass die Wirtschaft kaputtgespart wird und die Schulden immer mehr werden.<br \/>\nDas hei\u00dft, dass Griechenland pleite ist und seine Schulden nie mehr zur\u00fcckzahlen kann. Der IWF hat diese mangelnde Schuldentragf\u00e4higkeit festgestellt.<br \/>\nEin Ausweg w\u00e4re ein Schuldenschnitt, den die Banken und auch der deutsche Steuerzahler bezahlen m\u00fcssten. Das wollen die deutsche Regierung und die europ\u00e4ischen Institutionen nicht zugeben und verschleppen so die Folgen der Insolvenz Griechenlands.<br \/>\n11.12.2017, Peter Aly, Umkirch, BZO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Griechenland- Fakten<\/strong><br \/>\n(1) Zehn Familien beherrschen in Griechenland die Politik (Konservative Neo Demokratia sowie Sozialisten Pasok) und die Wirtschaft (die Reeder z.B. bezahlen keine Steuern).<br \/>\n90%des BIP wird von 800 reichen Familien kontrolliert. F\u00fcr die anderen 10%, also die \u00c4rmeren, wird von den Parteien \u00fcber eine einzigartige Klientelpolitik gesorgt. Um W\u00e4hler zu binden, haben Konservative, Sozialdemokraten und nun die Linken Hunderttausende Arbeitspl\u00e4tze beim Staat geschaffen. Jeder Vierte arbeitet im \u00f6ffentlichen Sektor &#8211; in D nur jeder Neunte.<br \/>\n(2) Die Korruption ist unvorstellbar &#8211; ohne Fakelaki l\u00e4uft nichts &#8211; weder Bauantrag, noch Blinddarmoperation, Pr\u00fcfung zum Elektriker bzw. Begr\u00e4bnis auf dem Friedhof.<br \/>\n(3) Desastr\u00f6se Verwaltung: Kein Grundbuch-Kataster, kein Steuersystem, &#8230;<br \/>\n(4) Griechenland konsumiert viel (Importrekord aus China) und investiert nicht &#8211; Fazit: Null-Wachstum.<br \/>\n(5) Seit 2009 hat die EU jedem griechischen B\u00fcrger umgerechnet 53.000 Euro an Transfers bezahlt.<br \/>\n(6) 42% der Einkommen in Griechenland kommen aus Renten.<br \/>\n(7) GR stellt nur ein F\u00fcnfzigstel der EU-Bev\u00f6lkerung und\u00a0erwirtschaftet nur\u00a0zwei Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts.<br \/>\n(8) Die Mentalit\u00e4t der Griechen ist weitaus mehr von die vier Jahrhunderte w\u00e4hrenden osmanische Fremdherrschaft gepr\u00e4gt als von der klassischen Antike.<br \/>\n(9) Staat und griechisch-orthodoxe Kirche decken bzw. beg\u00fcnstigen die <a title=\"Kompromiss-Grenze im Osten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kompromiss-grenze-im-osten\/\">demokratiefeindliche Klientelpolitik<\/a>.<\/p>\n<p>Reiche Griechen haben weit \u00fcber 200 Milliarden Dollar im Ausland gebunkert. Diese haben sie in, mit und wegen Griechenland verdient.<br \/>\nNicht das griechische Volk hat die Situation am Abgrund verursacht, sondern die Erben von all den Onassis&#8216;<br \/>\nWenn diese nur die H\u00e4lfte davon an den griechischen Staat r\u00fcck\u00fcberweisen, ist die Schuldenkrise gel\u00f6st.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/griechenland\/griechenland-merkel2012\/\" rel=\"attachment wp-att-55173\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-55173\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/griechenland-merkel2012-147x180.jpg\" alt=\"griechenland-merkel2012\" width=\"147\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/griechenland-merkel2012-147x180.jpg 147w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/griechenland-merkel2012.jpg 410w\" sizes=\"auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px\" \/><\/a><br \/>\n(1) Griechenland 2012<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Griechische Schleife TR &#8211; GR &#8211; TR &#8211; D der Fl\u00fcchtlinge<\/strong><br \/>\nDie griechische \u201eSchleife\u201c, die die Migranten vor ihrer R\u00fcckf\u00fchrung machen m\u00fcssen (illegal nach GR, zur\u00fcck nach TY und von dort legal nach D) \u00f6ffnet T\u00fcr und Tor f\u00fcr ein Untertauchen von Migranten, f\u00fcr neue Schleuseraktivit\u00e4ten und Korruption. Dabei sollte man bedenken, dass bei vielen Migranten eine Risikobereitschaft \u201eauf Leben und Tod\u201c zu finden ist. Hinzu kommt, dass die Kontrolle des griechischen Staates \u00fcber das eigene Territorium sowieso sehr br\u00fcchig ist. Wenn schon die deutsche Regierung nach ihrer Grenz\u00f6ffnung keine verl\u00e4ssliche Kontrolle der Massenmigration zustande gebracht hat, wie sollte es da die griechische Regierung k\u00f6nnen? &#8230;<br \/>\n&#8230;. Alles vom 1.4.2016 von Gerd Held bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/eine_art_ablasshandel_der_migrationsmythos_teil_11\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/eine_art_ablasshandel_der_migrationsmythos_teil_11<br \/>\n<\/a>\u00a0.<\/p>\n<p><strong>Es gab und gibt von Syriza \u00fcberhaupt kein linkes Reformprogramm<\/strong><br \/>\n&#8230; reines Wunschdenken \u2013 dass es n\u00e4mlich ein linkes Reformprogramm der Regierung Tsipras gibt oder gab. Ich hatte diese Illusion ebenfalls \u2013 ich w\u00fcrde mich als &#8222;links&#8220; bezeichnen \u2013 und hatte gehofft, dass von der neuen linken Regierung konkret Vorschl\u00e4ge zu Analyse und L\u00f6sung der Krise gekommen w\u00e4ren. Zum\u00a0 Beispiel \u00fcber die Wirkungen der globalisierten Wirtschaftsideologie in dieser Krise, insbesondere \u00fcber der Rolle von EU und IWF bei der Kapital- und Steuerflucht.<br \/>\nIn den Talkshows hatten Tsipras, Varoufakis und Journalisten, die der Syriza nahestehen, die M\u00f6glichkeit, der deutschen \u00d6ffentlichkeit ihre Analysen und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu pr\u00e4sentieren. Aber es kam nichts au\u00dfer Schlagworten wie &#8222;Demokratie&#8220;, &#8222;Schuldknechtschaft&#8220;, &#8222;Stolz einer Nation&#8220;, die zwar sch\u00f6n klingen, aber nichts Konkretes zur L\u00f6sung beitragen. Ich habe von dieser Seite noch nicht einmal einen Ansatz f\u00fcr eine L\u00f6sung geh\u00f6rt \u2013 nur der Wunsch, dass sich ja nichts \u00e4ndern soll. Fast noch schlimmer in ihren moralingetr\u00e4nkten Schuldzuweisungen waren gr\u00fcne und linke deutsche Politiker.<br \/>\n<span class=\"ngBriefAutor\">4.8.2015, J\u00fcrgen Welke, Freiburg<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die osmanische Herrschaft in Griechenlan wirkt bis heute<\/strong><br \/>\nFast t\u00e4glich lesen wir, dass Griechenland, die Wiege des westlichen politischen Denkens, von allen L\u00e4ndern der Eurozone den funktionsschw\u00e4chsten Staat besitzt. Korruption und Klientelismus charakterisieren die Politik. Ein deutsch-griechischer Politiker nennt Griechenland sogar eine Kleptokratie, also ein von Diebstahl dominiertes politisches System. Damit wird das Thema der politischen Kultur angesprochen.<br \/>\nDieser Begriff bezeichnet in der Politikwissenschaft \u2013 vereinfacht \u2013 die Orientierungen der B\u00fcrger gegen\u00fcber den staatlichen Institutionen, den politischen Entscheidungen und gegen\u00fcber der eigenen Rolle im politischen System. Dazu geh\u00f6ren politisches Wissen, Normen, Ideen und Emotionen. Jedes Land hat eine eigene politische Kultur. Die interessanteste Frage gilt den Inhalten einer demokratisch gepr\u00e4gten politischen Kultur. In Bezug auf Deutschland wurde dieses Thema ausf\u00fchrlich erforscht. Unbestritten hat sich die deutsche politische Kultur von einer Untertanen- zu einer B\u00fcrgerbeteiligungskultur entwickelt. Der deutsche Sonderweg einer im Vergleich zu den westlichen Demokratien autorit\u00e4reren Staatsform scheint nach der Katastrophe des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs der Vergangenheit anzugeh\u00f6ren. Deutschland ist den Weg nach Westen gegangen, obgleich Reste vergangenen politischen Denkens immer wieder aufleben, so die Abneigung gegen politische Parteien oder die \u00dcberzeugung, dass es ein inhaltlich objektivierbares Gemeinwohl gibt.<br \/>\nDemokratische Institutionen k\u00f6nnen nicht ohne eine angemessene politische Kultur funktionieren. Sie k\u00f6nnen nur dann die Aufgaben des Staates effizient wahrnehmen, wenn dies auch in der politischen Kultur des Landes gewollt ist. Diese Einsicht r\u00fchrt an den Kern der Reformf\u00e4higkeit des griechischen Staates. In jede politische Kultur sind historische Erfahrungen eingraviert. Griechenland war 400 Jahre unter osmanischer Herrschaft. Heinz A. Richter, Kenner der griechischen Geschichte und Politik, sieht darin die Ursache, dass die Griechen, die erst im 19. Jahrhundert einen eigenen Staat bildeten, diesen ausschlie\u00dflich als Ausbeuter erlebten. W\u00e4hrend in Westeuropa ein selbstbewusstes B\u00fcrgertum den Staat als eigene b\u00fcrgerliche Republik erobert habe, sei der Staat f\u00fcr die Griechen gleichbedeutend mit Fremdherrschaft gewesen, gegen die man sich wehren musste. &#8222;Steuervermeidung und Diebstahl von staatlichem Eigentum waren typische Abwehrreaktionen&#8220;. Diese Tradition wirke bis heute fort. Ausdruck dieses Staatsverst\u00e4ndnisses ist auch der Klientelismus, die Verteilung von \u00c4mtern im \u00f6ffentlichen Dienst und Gef\u00e4lligkeiten an die Anh\u00e4nger der Parteien durch ihre F\u00fchrungen.<br \/>\nDie Griechen entwickelten umso weniger ein positives Verh\u00e4ltnis zum Staat, als ihr Freiheitskampf gegen die Osmanen unvollendet blieb. Sie gerieten n\u00e4mlich in die Abh\u00e4ngigkeit der europ\u00e4ischen Gro\u00dfm\u00e4chte, ja wurden in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts geradezu zum britischen Protektorat. Griechenland war Spielball ausl\u00e4ndischer M\u00e4chte. Nach der brutalen deutschen Besatzung und dem B\u00fcrgerkrieg waren es dann seit Mitte des 20. Jahrhunderts die Amerikaner, die als Schutzmacht fungierten.<br \/>\nDie ausl\u00e4ndischen M\u00e4chte, die die griechische F\u00fchrungselite st\u00fctzten, dienten nicht nur bei Staatspleiten als sichere Bank, sondern \u00fcbernahmen auch die Rolle der S\u00fcndenb\u00f6cke f\u00fcr die Kritik am Staat. Heute ist dies vornehmlich Deutschland als st\u00e4rkste Kraft der Eurozone. Die Reformen zur Sanierung des Haushalts und zur Modernisierung des Staates werden als von au\u00dfen aufgezwungen empfunden. Ihr Unterlaufen kann dann in Griechenland durchaus als eine Form des Widerstands gegen ausl\u00e4ndische Dominanz gerechtfertigt werden.<br \/>\nDas Verhalten der gegenw\u00e4rtigen Regierung Tsipras in den Verhandlungen mit den Gl\u00e4ubigern Griechenlands f\u00fcgt sich in die politische Kultur des Landes ein. Dabei ist nicht abzusehen, wie sich die griechische politische Kultur \u00e4ndern soll. Politische Kulturen wandeln sich \u00fcber Jahrzehnte, Jahrhunderte, meist nach Katastrophen oder revolution\u00e4ren Einschnitten. Diese sind den Griechen nat\u00fcrlich nicht zu w\u00fcnschen. Es bleibt nur zu hoffen, dass Griechenland sich in der Gemeinschaft der europ\u00e4ischen Demokratien aus eigener Kraft modernisiert und so in der Lage ist, seine feindliche Au\u00dfenorientierung abzubauen sowie Selbstbewusstsein zu entwickeln. Die gegenw\u00e4rtige Politik der Eurozone ist daf\u00fcr wenig hilfreich. Zu Optimismus besteht kein Anlass.<br \/>\n1.8.2015, Professor Wolfgang J\u00e4ger, vormals Rektor der Universit\u00e4t Freiburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>GR nimmt EU in Gei\u00dfelhaft und blockiert L\u00f6sung der gro\u00dfen EU-Probleme<\/strong><br \/>\nAlle Welt fragt sich \u2013 mit Recht \u2013, wie ein Mitgliedsland, das gerade einmal ein F\u00fcnfzigstel der Bev\u00f6lkerung in der EU stellt und sage und schreibe zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet, die \u00fcbergro\u00dfe Mehrheit der Mitgliedsl\u00e4nder in Geiselhaft nehmen kann! Dabei ist noch nicht einmal ber\u00fccksichtigt, dass sich dieses Land nur mit Betrug in die W\u00e4hrungsgemeinschaft gemogelt hat. Aber das ist halt schon so lange her, dass sich auch ma\u00dfgebliche Oppositionspolitiker nicht mehr daran erinnern k\u00f6nnen.\u00a0&#8230;<br \/>\nDer weltweite Imageschaden f\u00fcr Europa wird nicht durch den Ausschluss Griechenlands aus der W\u00e4hrungsunion entstehen, sondern ist bereits entstanden, und zwar durch die erb\u00e4rmliche Taktiererei der Br\u00fcsseler Funktion\u00e4re und der federf\u00fchrenden nationalen Politiker. Sp\u00e4testens jetzt m\u00fcssten die Dampfplauderer Juncker und Schulz zu der Erkenntnis gelangen, dass bei der Umsetzung der Idee von einem vereinten Europa fundamentale Fehler gemacht wurden. In einem Europa, das sich jahrelang mit einer Marginalie besch\u00e4ftigt, aber nicht einmal das Fl\u00fcchtlingsproblem auf die Reihe kriegt, m\u00f6chte ich nicht leben. Als ehemals gl\u00fchender Verfechter der europ\u00e4ischen Einigung habe ich mich von diesem Europa endg\u00fcltig verabschiedet.<br \/>\n18.7.2015, Peter Kiefer, Steinen<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Griechenland mu\u00df sich von Europa helfen lassen &#8211; das Souver\u00e4nit\u00e4ts-Paradoxon<br \/>\n<\/strong>Der bankrotte griechische Staat mu\u00df umgebaut werden (Justizwesen, Steuerbeh\u00f6rden, Verwaltung korruptionsfrei). F\u00fcr diese \u00a0Generationenaufgabe mu\u00df GR das tun, was es vehement ablehnt:<br \/>\n<em>Souver\u00e4nit\u00e4t abgeben und Helfer aus Europa hineinlassen, um danach wieder Souver\u00e4nit\u00e4t im eigenen Land zu erlangen &#8211; ein Paradoxon.<br \/>\n<\/em>Da Helfer aus D als Bevormunder abgelehnt werden: Steuersystem durch Finanzbeamte aus NL, Katasterwesen durch Spezialisten aus F, &#8230;, \u00a0Angebote liegen zuhauf vor. GR hat den Ruin des eigenen Staatswesens seit 1945 betrieben &#8211; oder vielleicht schon seit der Antike vor 2700 Jahren? Nur wenn dieser Umbau als europ\u00e4isches Projekt verstanden und von den Griechen selbst vehement unterst\u00fctzt wird, kann dieses Land von Mi\u00dfwirtschaft, Nepotismus, Klientelismus und Korruption befreit werden. Die derzeit von GR praktizierte Flucht in die Opferrolle (&#8222;EU und Ausland machen GR kaputt&#8220;) f\u00fchrt zu nichts. Die Feinde im Inneren, die keine Steuern bezahlen und ihr Geld ins Ausland schaffen, zerst\u00f6rten dieses Land seit Jahren &#8211; schon lange, bevor es die EU \u00fcberhaupt gibt.<br \/>\n15.7.2015<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Liebe Griechen, so geht\u2019s nat\u00fcrlich nicht!<\/strong><\/p>\n<p class=\"vorwort\">Liebe Griechen, wir sch\u00e4tzen euch sehr, ihr seid geistreich und sehr gute Gastgeber. Es tut uns wirklich leid, dass es einigen von euch ganz schlecht geht, von Rettung kann man wohl nicht sprechen, wenn rund 25 Prozent und vor allem von der Jugend rund 50 Prozent arbeitslos sind.<br \/>\nAber mal ganz ehrlich, seid ihr nicht ein bisschen selbst schuld? Habt ihr nicht jahrzehntelang eine miserable Regierung nach der anderen gew\u00e4hlt, die nichts gegen Korruption tat, bei Steuerhinterziehung die Augen zukniff, euch massenweise Posten beim Staat besorgte, auf denen man wenig tun musste, und euch mit 56 in die Rente entlie\u00df? Und nun habt ihr wieder eine Regierung gew\u00e4hlt, die nichts \u00e4ndern, ja nicht einmal die gr\u00f6\u00dften Steuers\u00fcnder verfolgen will, sondern sagt: Europa soll\u2019s richten, wir auf jeden Fall nicht. So geht\u2019s nat\u00fcrlich auch nicht. Ich w\u00fcnsche euch eine Regierung, die es wirklich einmal gut mit euch allen und nicht nur f\u00fcr ihre Anh\u00e4nger meint<br \/>\n29.6.2015, Prof Dr. Franz Daschner<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Griechenland &#8211; Spitzenreiter in Sachen Nazi-Keule<\/strong><br \/>\nDarin sind sich Griechenlands Linke und Rechte einig: 70 Jahre nach Kriegsende sind die Deutschen immer noch die Nazis, die auch in der 3. Generation nach dem 3.Reich dazu da sind, den Griechen ihr Lotterleben\u00a0zu finanzieren und ihre allumfassende Korruption zu ignorieren.\u00a0In keinem Land der EU wird die <a title=\"Nazi-Keule Islamophobie-Keule\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nazi-keule-islamophobie-keule\/\">Nazi-Keule<\/a>\u00a02015 so heftig geschwungen wie in Griechenland.<br \/>\n8.5.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ohne Staatsbankrott Griechenlands geht es nicht<\/strong><br \/>\nWelcher Gruppe in Griechenland wird auch weiterhin Kreditgeld zufliessen? 750.000 Beamte z\u00e4hlt das Land , dazu kommen rund 600.000 Angestellte von Staatsunternehmen \u2013 bei gerade einmal 10,7 Millionen Einwohnern. Zum Vergleich: Die Bundesrepublik leistet sich gut 1,5 Millionen verbeamtete Mitarbeiter, deren Kosten schon ruin\u00f6s genug sind. Seit 2007 haben mehr als eine halbe Million Griechen ihre Arbeitspl\u00e4tze verloren. Beamte waren bislang nicht darunter. Info aus:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/history\/article13857775\/Griechenlands-Beamte-machten-den-Staat-zur-Beute.html%20\">https:\/\/www.welt.de\/kultur\/history\/article13857775\/Griechenlands-Beamte-machten-den-Staat-zur-Beute.html <\/a><br \/>\nBeendet dieses Trauerspiel, das unsere Taschen leert und den griechischen B\u00fcrgern nicht hilft! Ohne Staatsbankrott wird es nicht gehen.<br \/>\n7.3.2015, N.Denker<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Griechenland 1981 bis 3\/2015 &#8211; Versuch einer Zusammenfassung<\/strong><br \/>\nEin armes europ\u00e4isches Schwellenland explodiert mit den Staatsausgaben. von 1981 bis 2011 erh\u00f6hten sich die Staatsausgaben von 30%BIP auf 150%BIP. Hierzu bitte den TAZ Artikel aus 2011 mal lesen. Hier ein Auszug:<br \/>\n&#8222;Oder es nicht so genau wissen will, wenn die griechische Staatsschuld von 1981 bis 2011 von 30 auf 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen ist. Das politische System, das diese Entwicklung zugelassen und beg\u00fcnstigt hat, wurde der griechischen Gesellschaft nicht aufgezwungen, sondern durch sie selbst st\u00e4ndig erneuert und best\u00e4tigt. Die Erb\u00fcbel dieses Systems waren auch den Griechen, die jetzt zu Emp\u00f6rten wurden, stets pr\u00e4zise bewusst: Das Land leistete sich einen aufgedunsenen und ineffektiven Staatsapparat, dessen Kosten die Steuereinnahmen st\u00e4ndig und bei Weitem \u00fcberstiegen. Der Klientelstaat, der vor allem den Interessen der jeweils herrschenden Partei diente, und die notorisch schlechte Steuermoral &#8211; vor allem der beg\u00fcterten Klasse und der Freiberufler &#8211; haben Griechenland in den Ruin gef\u00fchrt. Wie viele Griechen haben gegen dieses ruin\u00f6se System rebelliert, solange es gut zu gehen schien? Und wie viele haben ihre politischen &#8222;Beziehungen&#8220; f\u00fcr private Interessen genutzt oder ihre Einkommensverh\u00e4ltnisse verschleiert?<span style=\"font-family: Verdana;\">&#8220; <\/span><a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Debatte-Griechenland\/!73237\/\">https:\/\/www.taz.de\/Debatte-Griechenland\/!73237\/<\/a><br \/>\nJeder Grieche hat davon profitiert, Steuern nach Gutd\u00fcnken zu zahlen oder nicht, S\u00f6hne, Enkel, Neffen in gut bezahlte staatliche Dienste zu \u00fcbergeben etc. Nun\u00a0die Frage: Wenn man willens w\u00e4re, Geld in das System zu pumpen, wann k\u00f6nnte das denn dann einmal aufh\u00f6ren? 2030, 2050, 2100, 2525?<br \/>\nSehen Sie einen ernsthaften Willen Griechenlands aus der Verschuldungsfalle herauszukommen? Oder eher Buisines as usual? Ich sehe letzteres.<br \/>\nNat\u00fcrlich f\u00e4llt es &#8222;Reichen&#8220; leichter, sich auf Kosten der Allgemeinheit zu refinanzieren, Schw\u00e4che des Kapitalismus oder wie mein Gro\u00dfvater sagte: &#8222;Der Teufel schei\u00dft immer auf den gr\u00f6\u00dften Haufen&#8220;, aber diese Klitterung &#8222;B\u00f6se Bank&#8220; \/ &#8222;Arme B\u00fcrger&#8220; zieht so nicht.<br \/>\nAls Beispiel w\u00e4re eher Zypern als die Hypo Alps zu nennen: Was passierte denn mit Spareinlagen, mit eigenen Schulden des &#8222;kleinen Mannes&#8220;, wenn die Banken Pleite gingen? Gut, die Gro\u00dfen h\u00e4tten kein Geld mehr.<br \/>\nUnd die Kleinen? Wo haben die ihr sp\u00e4rliches Geld gebunkert? Bei wem sind die, die Arbeit haben denn angestellt?<br \/>\nRichtig, bei den Gro\u00dfen. Vielleicht sollte man mal den Scheuklappen (oder Maskenblick) ablegen und das Ganze mal neutraler betrachten.<br \/>\nDas griechisch-dramaturge Bild vom betrogenen, verarmten griecischen B\u00fcrger, der ohne eigenes Zutun vom Gro\u00dfkapital verarscht wurde, ist eine M\u00e4r und eine d\u00fcrftige dazu. Das letzte Beispiel sind 1 Milliarde Mindereinnahmen Anfangs des Jahres alleine aus der Tatsache heraus, dass die &#8222;B\u00fcrger&#8220; Steuern nicht zahlten, in der Hoffnung auf Wahlgeschenke von Syriza. Ein Witz und in Europa so nur in Griechenland vorstellbar.<br \/>\nTrotzdem die Frage: Wie lange und unter welchen Umst\u00e4nden soll der Rest von Europa f\u00fcr Griechenland zahlen?<br \/>\nUnd wenn ja, warum?<br \/>\n5.3.2015, Wendelin Meier<br \/>\n<strong>Pokern um Griechenland wird jahrelang weitergehen<\/strong><br \/>\nVorweg aber gilt, dass Finanzminister Varoufakis die Lederjacke durch einen Dreireiher ersetzen muss, die Arroganz durch Realismus. Die verlorene Poker-Partie k\u00f6nnte auch die Reformlust der anderen &#8222;Club Med-L\u00e4nder&#8220; befl\u00fcgeln, die \u00fcbrigens nicht die &#8222;griechische Karte&#8220; gez\u00fcckt, sondern europ\u00e4ische Tugend bewiesen haben. Zu peinlich w\u00e4re die Solidarisierung mit Athen gewesen. Ein Trost bleibt den Griechen doch: Sie haben seit 2010 gelernt, dass Europa sie nicht fallen lassen wird. Deshalb wird das Pokern noch jahrelang weitergehen \u2013 bis Athen glaubhaft zeigt, dass es Ernst machen will mit dem Umbau seiner Wirtschaft.<br \/>\n26.2.2015, Zeitgeist von Josef Joffe, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2015\/09\/griechenland-finanzkrise-zeitgeist#comments\">https:\/\/www.zeit.de\/2015\/09\/griechenland-finanzkrise-zeitgeist#comments<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8222;die&#8220; Deutschen Nazis als Alleinschuldige<\/strong><br \/>\nAlle, die jetzt wieder von der deutschen Pflicht zur Solidarit\u00e4t usw. schreiben sollten eins nicht vergessen: Tsipras hat nach seinem Wahlsieg eine Tour durch verschiedene europ\u00e4ische Hauptst\u00e4dte gemacht und versucht Verb\u00fcndete f\u00fcr den Plan zu finden, &#8222;die&#8220; Deutschen als Alleinschuldige f\u00fcr alle Probleme Europas hinzustellen und zu isolieren. inksnationalistische Zeitungen in Griechenland und anderen Club Med L\u00e4ndern wie Spanien und Portugal heizen die Stimmung weiter an und versuchen durch geschmacklose Nazivergleiche vom untersten Niveau Hass und Feindschaft in Europa zu erzeugen. Durch eine Einstellung der Zahlungen an Hellas h\u00e4tte man deutlich machen k\u00f6nnen, dass es \u00fcberschuldeten L\u00e4ndern ohne die Finanzhilfen und ohne den Euro noch schlechter geht. Dann h\u00e4tte sich das M\u00e4rchen vom &#8222;vierten Reich&#8220;, dass &#8222;die&#8220; Deutschen mit dem Euro angeblich errichten wollen erledigt. Wenn man Griechenland nachgibt, k\u00f6nnten deutschfeindliche Nationalisten in Spanien und Portugal die n\u00e4chsten Wahlen gewinnen und die normalen Steuerzahler in Deutschland werden zu den S\u00fcndenb\u00f6cken ganz Europas gemacht. Nein danke !!<br \/>\n26.2.2015, Alex<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Rainer Bosbach &#8211; Nein zu Griechenland-Milliarden<\/strong><br \/>\n&#8222;Jede Abstimmung ist auch eine Frage der Solidarit\u00e4t mit der Bundesregierung. Ich will nicht immer die Kuh sein, die quer im Stall steht&#8220;, sagte Bosbach. &#8222;Ich \u00fcberlege pers\u00f6nlich, wie es weiter gehen soll.&#8220; Inhaltlich blieb Bosbach bei seiner ablehnenden Haltung gegen\u00fcber weiteren Hilfen f\u00fcr Griechenland: &#8222;Es werden wieder Milliarden an Griechenland flie\u00dfen. Ob eine Gegenleistung erbracht wird, ist h\u00f6chst unsicher.&#8220; Es sei von der griechischen Regierung kein einziger Punkt vorgelegt worden, der die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Landes steigere.<br \/>\n23.2.2015, mehr auf <a href=\"https:\/\/www.rp-online.de%20\">www.rp-online.de <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Griechenland konsumiert, aber\u00a0investiert nicht<\/strong><br \/>\nFakt ist, dass der Anteil der deutschen Exporte an den Gesamtimporten Griechenlands seit Jahrzehnten konstant ist. Exponentiell gestiegen sind die Importe aus China und den Erd\u00f6lstaaten. Die griechische Misere hatte somit weniger mit der deutschen Exportst\u00e4rke zu tun als mit den steigenden \u00d6lpreisen Anfang des Jahrtausends und dem Markteintritt Chinas als Fabrik der Welt. Statt Energie zu sparen oder selbst mehr zu exportieren, haben die Griechen ihre steigende \u00d6lrechnung einfach auf Kredit bezahlt. Statt weiter Kleidung aus eigener Produktion zu kaufen, und auf Elektroartikel zu verzichten oder mehr zu exportieren, haben die Griechen auf Kredit chinesische Produkte gekauft, und damit die eigene Produktion ruiniert.<br \/>\nDeutschland hingegen verkauft neben Pkws haupts\u00e4chlich Maschinen und Chemieprodukte. Diese Produkte werden ben\u00f6tigt um Fabriken zu bauen und um weiter verarbeitet zu werden (Chemie). Wenn wir Export\u00fcbersch\u00fcsse erwirtschaften, wird in den Defizitl\u00e4ndern produziert und die Produktionskapazit\u00e4ten erweitert oder modernisiert. Die Empf\u00e4nger unserer Waren k\u00f6nnen damit neue Produkte herstellen, mit denen sie Geld verdienen und ihre Kredite zur\u00fcckbezahlen k\u00f6nnen.<br \/>\nDas ist in Griechenland aber nicht gemacht worden. Statt die eigene Wirtschaft zu verbessern, hat man sich lieber i-phones zugelegt. Das ist bis heute so. Die Griechen kaufen im Ausland nach wie vor Konsumg\u00fcter ein, statt mit neuen Maschinen endlich ihre Wirtschaft zu sanieren. Seit Ausbruch der Krise ist der Kapitalstock der griechischen Wirtschaft massiv gealtert, obwohl jedes Jahr \u00fcber viele Milliarden Waren importiert wurden. Die F\u00e4higkeit eigenes Geld zu verdienen hat sich damit jedes Jahr verschlechtert.<br \/>\n21.2.2015, Rainer Brombach<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Griechische Nazi-Keule gegen Deutsche Politiker<\/strong><br \/>\nDie Zeitung der griechischen Regierungspartei\u00a0Syriza\u00a0vom 12.2.2015 zeigt Minister Wolfgang Sch\u00e4uble in Wehrmachtsuniform, Gesichtsz\u00fcge\u00a0verzerrt, aus seinem Mund kommen Worte voller Hass: &#8222;Wir bestehen darauf, Seife aus Eurem Fett zu machen&#8220;, sagt der Bundesfinanzminister, und &#8222;Wir diskutieren nur \u00fcber D\u00fcngemittel aus Eurer Asche.&#8220; Die Zeichnung nimmt Bezug auf die Konzentrationslager des NS-Regimes, in denen die Nazis aus Leichen Seife gewonnen hatten.<br \/>\nSyriza-Politiker verglichen immer wieder\u00a0die Politik der EU gegen\u00fcber Griechenland mit dem Vorgehen der Nazis verglichen. So hatte Ministerpr\u00e4sident Alexis Tsipras vor einem &#8222;sozialen Holocaust&#8220; in seinem Land gewarnt, falls die Sparauflagen f\u00fcr Athen nicht gelockert w\u00fcrden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/griechenland\/nazi-griechenland150213\/\" rel=\"attachment wp-att-53202\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-53202\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/nazi-griechenland150213-180x114.jpg\" alt=\"nazi-griechenland150213\" width=\"180\" height=\"114\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/nazi-griechenland150213-180x114.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/nazi-griechenland150213.jpg 572w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0Nazi-Keule: Sch\u00e4uble als Gauleiter<\/p>\n<p>Die Syriza-Parteizeitung (also nicht irgendein Satiremagazin wie Charile Hebdo, sondern die offizielle Zeitung der Regierungspartei Griechenlands) hat Sch\u00e4uble als Gauleiter bezeichnet. Eine Karikatur zeigt Angela Merkel, die mit Adolf Hitler telefoniert und ihm ewige Treue schw\u00f6rt.<br \/>\nIm Spiegel 7\/2015 vergleicht Finanzminister Varoufakis die Methoden der Troika mit dem Waterboarding: &#8222;Kurz vor dem Herzstillstand wird uns gestattet, ein paar Atemz\u00fcge zu nehmen. Dann dr\u00fcckt man uns wieder unter Wasser, und alles geht von vorn los.&#8220;<br \/>\nLeider: Wenn Muslime mit Mohammedkarrikaturen leben und\u00a0die Griechen sich Schmarotzergriechen gefallen lassen m\u00fcssen, dann wird man als Deutscher auch mit Nazibildern leben m\u00fcssen. Man braucht sie ja nicht m\u00f6gen und kann sie ignorieren &#8211; wie sagt man in\u00a0 \u00d6sterreich: &#8222;Net amoi ignorieren&#8220;.<br \/>\n13.2.2015<\/p>\n<div class=\"subject\"><strong>In GR m\u00f6glich, in D undenkbar<\/strong><br \/>\nMan stelle sich einmal vor, dass\u00a0irgendeine CDU-Zeitschrift (gibt es eine solche?) h\u00e4tte eine Karikatur von Tsipras als Che Guevara gedruckt., vielleicht mit Spr\u00fcchen wie: &#8222;Ich werde das Knochen&#8220;mark&#8220; der Deutschen essen&#8220; (linke Seite) und &#8222;Deutsche Rentner sollen sterben, damit mein Volk leben kann&#8220;. Die Entr\u00fcstung alleine in der deutschen Presse w\u00e4re nicht auszuhalten. Griechenland w\u00fcrde vermutlich aus Protest gleich aus der EU austreten (selbstverst\u00e4ndlich nur symbolisch).<br \/>\n13.2.2015, D. Hook<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Griechenland, das Altersheim Europas<\/strong><\/p>\n<p>Die <a title=\"Private Sparer werden enteignet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/private-sparer-werden-enteignet\/\">\u00dcberschuldung gilt als die schwerste Hypothek Griechenlands<\/a>. Aber viel gef\u00e4hrlicher ist eine andere Zeitbombe: Die Krisennation vergreist, die Geburtenrate geht immer mehr zur\u00fcck. Immer weniger Erwerbst\u00e4tige m\u00fcssen f\u00fcr immer mehr Rentner aufkommen. Griechenland wird zum Altersheim Europas. Den Sozialsystemen droht der Kollaps. Und die Schulden bei EU bzw. EZB werden unbezahlbar bzw. &#8211; anders formuliert &#8211; nicht mehr r\u00fcckzahlbar.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/demografie-griechenlands-wahre-zeitbombe\/9334910.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/demografie-griechenlands-wahre-zeitbombe\/9334910.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Reiche Griechen \u00fcberwiesen 54 Mrd unversteuert ins Ausland<br \/>\n<\/strong>Reiche Griechen haben nach Ausbruch der schweren Finanzkrise in ihrem Land 54 Milliarden Euro auf Konten ins Ausland \u00fcberwiesen. Das sagte der Chef der griechischen Steuerfahndung (SDOE), Stelios Stasinopoulos, dem Transparenzausschuss des griechischen Parlaments.\u00a0Ein gro\u00dfer Teil dieser Gelder sei in Griechenland nicht versteuert gewesen.<br \/>\n17.1.2014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie d Litt halt \u00e4mol so schw\u00e4tze<br \/>\n<\/strong>\u201eFranz, Geh\u2019n ihr dies Johr au widder nach Griecheland in Ferie? D Grieche fahre jo im Momemt nit grad uff uns Ditschi ab, blo\u00df weil mir welle, dass si s Geld nit \u00e4so verduble. Un mir Ditschi solle am End noch alles zahle!\u201c<br \/>\n\u201eA wa, Josef! Mir sin schu sitter 20 Johr im Urlaub in Griecheland un sin noch nie entt\u00e4uscht wore. Wieso solle mir Angscht haa, dass die ebbis gege Ditschi hen, mir verbutze jo schlie\u00dflig au ebbis do unte un gege s Geldverdiene het noch nie keiner ebbis g\u2019haa, des glaubsch doch, d Grieche schun gar nit. Un jetz, wo s ne finanziell an de Krage goht, zehnmol nit. In de Not fresse die au em Deifel uss de Hand und f\u00fcr uns isches jetz do unte billig wie d Sau un dodegege hen <strong>mir<\/strong> widder nix und du h\u00e4tsch au nix degege. Sag blo\u00df nit, s isch nit \u00e4so, sunsch lach\u2019 i mr grad \u00e4 Ascht. Un was hei\u00dft do, d Grieche d\u00e4\u00e4de s Geld verpl\u00e4mpere! Was isch mit sellere Oper in Hamburg un em Flugplatz in Berlin? Oder selli Obergr\u00fcne, wo uns anst\u00e4ndige B\u00fcrger Milliarde f\u00fcr ihri alternativi Energie abfuggere, Gege des Geld, wo d Gr\u00fcne in de Bach setze un debii de ganz\u2019 Schwarzwald verspargle, isch des in Griecheland grad \u00e4 Nasew\u00e4sserli. Jedefalls fahre mir nach Griecheland un ich b\u2019schtell mir schun im Flieger \u00e4 Flasch\u2019 Uzo.\u201c<br \/>\n\u201eWo du r\u00e4\u00e4cht hesch, hesch du r\u00e4\u00e4cht!\u201c, het de Josef noch brummelt. \u201eI mein fascht, i sott im Urlaub au-n-\u00e4mol in des Griecheland, wenn des so billig isch dert unte. Un warum soll ich denne nit au-n-\u00e4mol ebbis Guets due? Nit wohr? Des sin jo schlie\u00dflig au blo\u00df Mensche! Mach\u2019s guet, Franz!\u201c<br \/>\n29.5.2013, <a title=\"Pflaum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/pflaum\/\">Stefan Pflaum<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.dreisdamtaeler.de\">www.dreisdamtaeler.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"spArticleWideTopSection\">\n<p><strong>Offshore-Leaks: Gigantisches Netzwerk der Steuerhinterzieher enth\u00fcllt<\/strong><\/p>\n<p id=\"spIntroTeaser\">Briefkastenfirmen, Offshore-Konten, dubiose Finanzdeals: Ein Journalistennetzwerk hat 2,5 Millionen Dokumente \u00fcber <a title=\"Steueroase\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/steueroase\/\">Steueroasen<\/a> in der ganzen Welt zugespielt bekommen. Die Daten offenbaren auch die Namen von 130.000 Personen, die ihr Geld dort angelegt haben. &#8230;.<br \/>\nGriechische Steuerfl\u00fcchtlinge unterhalten dem ICIJ zufolge insgesamt 107 Offshore-Firmen auf den Britischen Jungferninseln, von denen aber nur vier bei den Steuerbeh\u00f6rden gemeldet seien. Die Besitzer k\u00e4men aus allen Sparten der Gesellschaft, von Athens reichsten Bezirken bis zu entlegenen D\u00f6rfern im Norden. &#8230;<br \/>\n3.4.2013, International Consortium of Investigate Journalists, <a href=\"https:\/\/www.icij.org\/offshore\">https:\/\/www.icij.org\/offshore<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/offshore-leaks-gigantisches-netzwerk-der-steuerhinterzieher-enthuellt-a-892406.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/offshore-leaks-gigantisches-netzwerk-der-steuerhinterzieher-enthuellt-a-892406.html<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Goldman Sachs mitverantwortlich f\u00fcr\u00a0Krise in Griechenland<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wenn die Vorw\u00fcrfe gegen Goldman Sachs zutreffen, l\u00e4sst sich eine Mitverantwortung der Bank f\u00fcr die Krise in Griechenland und Europa kaum von der Hand weisen. Sie hat dann wohl wissentlich Beihilfe dazu geleistet, den ohnehin hohen Schuldenstand der Regierung in Athen jahrelang zu verschleiern und zu perpetuieren. &#8230;.\u00a0 Das Eingehen und gleichzeitige Herunterspielen von enormen Risiken ist bei internationalen Gro\u00dfbanken in den vergangenen Jahren zum eigentlichen &#8222;business as usual&#8220; (gew\u00f6hnlichem Gesch\u00e4ft) geworden \u2013 mit bekanntem Resultat. Goldman Sachs steht damit nicht alleine. Es geht um ein systemisches Problem. Aber Goldman ist eine besonders wichtige und herausgehobene Bank mit starker Verflechtung zur internationalen Politik, weshalb an sie sicherlich auch h\u00f6here Erwartungen in Sachen Verantwortung gestellt werden k\u00f6nnen. Deshalb ist es auch gerechtfertigt, speziell auf dieses Institut hinzuweisen.&#8220;<br \/>\n5.1.2012, Wirtschaftsethiker Florian Wettstein, Uni St. Gallen, komplettes Interview auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/nachrichten\/wirtschaft\/wettstein-goldman-sachs-hat-griechenland-geschadet--67829378.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/nachrichten\/wirtschaft\/wettstein-goldman-sachs-hat-griechenland-geschadet&#8211;67829378.html<\/a><\/p>\n<p>Auch auf Basis seiner Gutachten verleihen Greenpeace Schweiz und die Nichtregierungsorganisation &#8222;Erkl\u00e4rung von Bern&#8220; den Schm\u00e4hpreis Public Eye. Dieses Jahr ist Goldman Sachs eines der nominierten Unternehmen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.publiceye.de\">www.publiceye.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutscher Konsul in Thessaloniki attakiert &#8211; Nazi-Parolen<\/strong><br \/>\nGriechen haben in Thessaloniki den deutschen Konsul Hoelscher-Obermaier angegriffen &#8211; sie bewarfen ihn mit Wasserflaschen&#8230; \u00dcbereinstimmenden Agenturberichten zufolge hatten sich vor dem Geb\u00e4ude rund 250 Demonstranten versammelt. Sie skandierten Parolen wie &#8222;Zusammen Nazis rausschmei\u00dfen&#8220;, \u00fcber Lautsprecher wurden Nazi-Hymnen und griechische Radioaufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs abgespielt. Wenig sp\u00e4ter st\u00fcrmten einige Demonstranten in das Geb\u00e4ude.\u00a0&#8222;Diese Leute sind nicht hierhergekommen, um uns zu helfen, sondern um unsere Todesstrafe zu verk\u00fcnden&#8220;, sagte Themis Balasopoulos, Chef der Gewerkschaft der Kommunalangestellten. Die Polizei verfolgte die Protestierenden durch das Konferenzzentrum. Zun\u00e4chst wurden keine Verhaftungen bekannt. Vor dem Geb\u00e4ude beteiligte sich die Bundestagsabgeordnete Annette Groth (Linke) an der Demonstration. &#8222;Nicht ihr solltet den Preis f\u00fcr diese Krise zahlen, sondern die Reichen&#8220;, sagte Groth.<br \/>\nmehr vom 15.11.2012 auf <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\">www.spiegel.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Japan ist nicht Griechenland<\/strong><\/p>\n<p>Japan hat bis vor kurzer Zeit st\u00e4ndig Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse erwirtschaftet. Per Saldo hat das Land damit Kapital exportiert und nicht importiert. Die Folge ist, dass Japan nicht von ausl\u00e4ndischen Kapitalgebern abh\u00e4ngig ist, um sein Staatsdefizit zu finanzieren. Weiterhin hat Japan eine sehr hohe Sparquote. Seine B\u00fcrger sparen das Geld, das der Staat als Defizit ausgibt. Dem hohen Finanzbedarf stehen damit hohe Finanzmittel gegen\u00fcber. Daher sind die Zinsen niedrig. \u00dcbrigens finanziert auch die japanische Zentralbank den Staatshaushalt.<br \/>\nIn S\u00fcdeuropa haben die Staaten Leistungsbilanzdefizite. Sie sind daher auf einen st\u00e4ndigen Kreditfluss aus dem Ausland angewiesen. Bis auf Italien sparen die S\u00fcdeurop\u00e4er auch wenig. Der Staat kann somit nicht auf das Geld seiner B\u00fcrger zur\u00fcckgreifen, um sein Defizit zu finanzieren. Dies f\u00fchrt einerseits dazu, dass S\u00fcdeuropa hohe Zinsen bieten muss, um knappes ausl\u00e4ndisches Kapital anzulocken. Diese Zinsen flie\u00dfen den eigenen B\u00fcrgern aber nicht als Einkommen zu, und k\u00f6nnen vom Staat damit auch nicht besteuert werden. Dadurch erh\u00e4lt der Staat noch nicht einmal Einnahmen aus seinen Zinszahlungen. Das erh\u00f6ht wiederum das staatliche Defizit.<br \/>\nSie haben Recht damit, dass die Gl\u00e4ubiger das Risiko ohne zu jammern realisieren sollten, das sie mit dem Einkauf von hohen Risikopr\u00e4mien auf sich genommen haben. Nur beklagen sich in erster Linie die Staaten, dass sie ihrem Risiko entsprechende Pr\u00e4mien bezahlen sollen. Jetzt verlangen sie von der Zentralbank die Zinsen zu dr\u00fccken, um weniger Finanzierungskosten zu haben. Dass mit dieser Methode den privaten Gl\u00e4ubigern eine gefahrlose M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet wird, hohe Risikozuschl\u00e4ge zu kassieren, das Risiko aber auf die EZB abw\u00e4lzen zu k\u00f6nnen, ist eine direkte Folge der ganzen Retterei.<br \/>\nH\u00f6ren wir also mit dem Retten auf, und lassen wir die Staaten bankrott gehen, die sich \u00fcbernommen haben. Dann haften diejenigen, die sich urspr\u00fcnglich freiwillig bereit erkl\u00e4rt haben, f\u00fcr das Risiko gerade zu stehen.<br \/>\nRainer Brombach, 28.8.2012<\/p>\n<p>Die japanische Staatsverschuldung betrug im letzten Jahr\u00a0stattliche 253% des BIP. &#8230; Die Japaner finanzieren sich aber\u00a0im eigenen Land. Sie brauchen kein Kapital von China, Brasilien oder sonst wem. Das ist der Unterschied zu Griechenland. Griechenland kann sich aus sich selbst heraus nicht finanzieren. Das w\u00e4re dann m\u00f6glich, wenn Griechenland die Drachme wieder h\u00e4tte und die eigene Zentralbank Geld drucken w\u00fcrde. \u00dcberdies sagen viele Japaner, dass ihnen in der Zukunft sehr harte Einschnitte drohen, denn sie verschieben die notwendigen Reformen wie beispielsweise eine alternde Gesellschaft in die Zukunft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Spiridon Paraskewopoulos: Der kleine Mann muss bluten<\/strong><\/p>\n<p><em>Der Athener\u00a0Wirtschaftswissenschaftler Professor Spiridon Paraske<\/em><em>wopoulos im Interview:<\/em><\/p>\n<p>&#8230; Ich sage Ihnen ein paar Zahlen, damit auch die deutsche \u00d6ffentlichkeit dessen bewusst wird. Das griechische Bruttoinlandsprodukt im Jahre 2011 war 215 Milliarden Euro. Wenn man das durch vier Millionen Menschen dividiert, die das geschaffen haben, <strong><em>haben die Griechen 53.000 Euro pro Besch\u00e4ftigtem<\/em><\/strong>. Die Deutschen haben ungef\u00e4hr 61.000. Also so arm ist Griechenland nicht. &#8211; Und noch eine Zahl, damit es klar wird. Der griechische Arbeitnehmer, der abh\u00e4ngige Arbeitnehmer, zahlt Steuern und Sozialabgaben 40 Prozent. Aber von dieser Zahl, von den 215 Milliarden Euro Sozialprodukt, kassiert der Staat nur 30 Prozent. Wenn der Staat, der griechische Staat ungef\u00e4hr 40 Prozent genommen h\u00e4tte, was der europ\u00e4ische Durchschnitt w\u00e4re, dann h\u00e4tten die Griechen \u00fcberhaupt kein Problem. Das hei\u00dft, wir haben es nicht nur mit einer Steuerhinterziehung zu tun, sondern mit legalen Steuergeschenken. Und die Politiker, der Samaras und die vorherigen, gehen auf diese Stra\u00dfe. Ich bin der Auffassung, Griechenland kann, wenn die Politiker wollten, aber die Politiker wollen nicht, weil sie selber dran kommen m\u00fcssen. Das hei\u00dft mit anderen Worten: die Griechen schaffen es so nicht, egal welche Ma\u00dfnahmen auch immer getroffen werden. Auf diesem Weg, wie man das jetzt macht, werden die Griechen es nicht schaffen und der kleine Mann muss permanent bluten und der macht nicht mit, und das wird der Samaras auch nicht \u00fcberstehen. Das ist meine Position. &#8230;.<br \/>\nDer politische Wille ist nicht da, das \u00dcbel an der Wurzel zu packen. Das hei\u00dft, 215 Milliarden Euro Sozialprodukt &#8211; und dieses Jahr werden es 15 Milliarden weniger, 200 Milliarden &#8211; reichen aus, wenn man tats\u00e4chlich an alle herangeht. Es zahlt nur der abh\u00e4ngige Arbeitnehmer, entweder bei dem privaten Sektor, oder bei dem \u00f6ffentlichen Sektor. Das hei\u00dft mit anderen Worten, das packen sie nicht. Und ich meine, es geht jetzt nicht nur um fiskalpolitische Dinge; es geht um l\u00e4ngerfristige Dinge. Und das, was ich ansprechen will, sind diese sogenannten strukturellen Ma\u00dfnahmen, weil sehr viele Dinge aufgrund dieses Klientel-Systems geschenkt werden. Jeden Tag kommt in der griechischen Presse etwas heraus. Vor kurzem waren auf der Insel Chios \u00fcber 15 Prozent der Bev\u00f6lkerung blind. Wer hatte sie blind erkl\u00e4rt? &#8211; Die Politiker, weil sie die Stimmen von diesen Leuten haben wollten. Die haben sie quasi mit dieser Rente gekauft. Das hei\u00dft, wir haben X solche Dinge, und ich behaupte, dass der griechische Staat permanent bis zu 20 Milliarden Euro pro Jahr verliert. Wenn sie die nehmen w\u00fcrden, dann h\u00e4tten die Griechen und die Europ\u00e4er mit Griechenland kein Problem.<\/p>\n<p>&#8230;.ich sehe das nicht ein, dass wir permanent die Bettler spielen, weil wir eine kleine Klicke von Politikern haben, die die letzten 40 Jahre Griechenland regiert haben. Das sind zwei Familien, Karamanlis und Papandreou, noch eine Klicke um die herum, und die regieren Griechenland. Und die Griechen selbst, der B\u00fcrger hat auch seine Schuld, weil er nicht auf die Idee kommt, diese Leute \u00fcber Bord zu werfen. &#8230;.<br \/>\nIch meine, wenn Griechenland bankrott machen w\u00fcrde, wird wahrscheinlich diese Regierung wieder weggehen. Meine Hoffnung ist, dass dann irgendjemand au\u00dferhalb des jetzigen Systems kommt, der f\u00fcr Griechenland irgendwie eine Bedeutung spielen k\u00f6nnte. Ich sage das immer scherzhaft: wir brauchen einen griechischen Erdogan.<\/p>\n<p>&#8230; \u00a0So ganz grob ist die Rechnung: 20 Prozent der Griechen besitzen \u00fcber 80 Prozent des griechischen Verm\u00f6gens und Einkommens. Das hei\u00dft, die Griechen k\u00f6nnen untereinander sehr gut auskommen, dann brauchen die keine CARE-Pakete und keine Hilfen. &#8230;.<br \/>\nKomplettes Interview vom 27.7.2012 auf <a href=\"https:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1823676\/\">https:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1823676\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anwendung des Dillschen Begriffs des Sozialkapitals am Beispiel Griechenlands<\/strong><\/p>\n<p>Ich stelle nicht die Frage, ob das griechische <a title=\"Sozialkapital\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/sozialkapital\/\">Sozialkapital<\/a> hinreicht, um aus der Misere zu kommen, sondern mich interessiert, wie konnte es zur Staatspleite kommen, die sogar den Euro an den Rand des Abgrund st\u00fcrzt?<\/p>\n<p>Teil 1: Der Zustand der griechischen Gesellschaft<br \/>\nDie Griechen sind nicht Opfer einer Naturkatastrophe geworden, kein Vulkanausbruch, kein Erdbeben und kein Tsunami haben den griechischen Archipel verw\u00fcstet. Die Griechen haben sich mit vollem Bewu\u00dftsein in dieses Fiasko hineingewirtschaftet; sie sind der Autor ihrer eigenen Trag\u00f6die, deren Auswirkungen jetzt auch andere \u2013 z.B. Deutschland \u2013 auszubaden haben. Sokrates, Platon und Aristoteles w\u00fcrden angesichts der ehrlosen Schandtaten ihrer nachgeborenen Landsleute erschrecken und vor tiefer Scham err\u00f6ten. Der Soziologe Heinz Bude nennt die griechische Gesellschaft einen \u201estaatsb\u00fcrokratisch organisierten Massenklientelismus\u201c. Der ZEIT-Journalist Josef Joffe schreibt \u00fcber Griechenland, es sei \u201eein \u00fcppiger Sozialstaat mit verharzter Privilegienwirtschaft\u201c. Ein Artikel im Focus bezeichnet Griechenland als ein Land mit einem \u201eklientelistisch verwahrlosten politischen System\u201c.<br \/>\nAlle drei metaphorischen Formulierungen treffen die griechische Gesellschaft im Mark. Ich f\u00fchle keine Solidarit\u00e4t mit den Griechen.<\/p>\n<p>Teil 2: Griechisches Wirtschaften<br \/>\nIn der Diskussion der vergangenen ca. zwei Jahre wird immer wieder unterschlagen, da\u00df Griechenland, das seit 1981 Mitglied der EU ist, in den vergangenen Jahrzehnten aus diversen T\u00f6pfen der EU Milliarden von F\u00f6rdergeldern bekommen hat f\u00fcr den Ausbau seiner Infrastruktur, f\u00fcr die Verbesserung der griechischen Volkswirtschaft insgesamt; f\u00fcr Investitionen also! Wenn ich richtig sehe, ist das meiste Geld zweckentfremdet in den Konsum gegangen: ein aufgebl\u00e4hter \u00f6ffentlicher Dienst, staatliche und halbstaatliche Unternehmen, die vom Markt und damit von der Konkurrenz abgeschottet sind und h\u00f6chst unproduktiv und defizit\u00e4r wirtschaften. Dazu Berufsgruppen bis hinunter zu den Taxifahreren, die sich Privilegien und Sonderrechte erstritten haben. Der Rest der griechischen Volkswirtschaft ist \u00fcberwiegend schwach, wenig produktiv; es gibt nur wenige international konkurrenzf\u00e4hige Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen. Dazu Korruption, Schattenwirtschaft, skandal\u00f6se Steuermoral; ganz offensichtlich v\u00f6llig unf\u00e4hige Finanz- und Kataster\u00e4mter. Die Anzahl von wettbewerbsf\u00e4higen und produktiven Unternehmen ist sehr gering. Mit ihnen k\u00f6nnen die Griechen nicht die Devisen erwirtschaften, um die gigantischen Zins- und Tilgungsraten zu finanzieren. Die einzige Ausnahme scheinen mir die griechischen Reedereien zu sein. Aber die fahren l\u00e4ngst unter Billigflaggen und entziehen sich weitgehend dem griechischen Fiskus.<\/p>\n<p>Teil 3: Fazit<br \/>\nEin aufgebl\u00e4hter \u00f6ffentlicher Dienst sowie staatliche und halbstaatliche Unternehmen, die personell 3-mal \u00fcberbesetzt sind und deswegen unproduktiv und hochdefizit\u00e4r arbeiten. Fast \u00fcberall in Amtsstuben, B\u00fcros und Kontoren easy going und easy living. Diese Gestalt des griechischen Geistes, diese Mentalit\u00e4t, scheint mir die Ursache allen \u00dcbels zu sein. Man kann die griechische Finanzmisere mit \u201eobjektiven\u201c finanztechnischen und wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen beschreiben und begr\u00fcnden. Diese k\u00f6nnen in der simplen These zusammengefasst werden: Ungez\u00e4hlte F\u00f6rdereuros aus den T\u00f6pfen der EU und ungez\u00e4hlte Milliarden Schuldeneuros sind statt in Investitionen in den Konsum geflossen; d.h. letztlich in v\u00f6llig \u00fcberh\u00f6hte L\u00f6hne und Geh\u00e4lter. Die Griechen haben sich einen Lebensstandard erschwindelt und ergaunert, den sie mit ihrer Volkswirtschaft nie erwirtschaftet haben. Aber dabei kann man nicht stehenbleiben, man darf an dieser Stelle die Dialektik nicht stillstellen. Ich erinnere an die gesellschaftliche Konstituierung des Ich-Bewu\u00dftseins, an das historisch-gesellschaftlich-soziale Apriori. Unser Denken, F\u00fchlen und Meinen, unsere Normen und Werte, unsere Weltsicht, unser Wissen von dieser Welt und unser Handeln sind durch diese geschichtlich-gesellschaftliche Vorgegebenheit bestimmt. Dazu z\u00e4hlt auch die Art und Weise des wirtschaftlichen Handelns und das Arbeitsethos! Jaspers nennt diesen Sachverhalt das uns \u201eUmgreifende\u201c, in dem wir uns immer schon vorfinden. Dieses Vorgegebene, dieses uns Umgreifende nenne ich mit Hegel Substanz; und diese Substanzialit\u00e4t bestimmt die Subjektivit\u00e4t. Bei allem Respekt vor dem Individuum, vor dem unvertretbaren und unverwechselbaren Einzelnen, diese Substanzialit\u00e4t bestimmt weitgehend die Subjektivit\u00e4t, auch die der griechischen Politikerkaste, der griechischen Eliten und der normalen Durchschnittsgriechen. Dieser angeblich objektive Fehler, Milliarden von Schulden- und F\u00f6rdereuros in den Konsum zu geben, ist somit kein \u201eFehler\u201c, etwa aus Unwissenheit oder aus Versehen, nein, dieses Handeln entspringt der Logik der griechischen Mentalit\u00e4t.<br \/>\nAbschlie\u00dfend: Herr Dill, Sie sollten den durch Bourdieu besetzten Begriff nicht versuchen umzudeuten. Ihr Forschungsvorhaben \u201eSozialkapital\u201c findet sich in einem Begriffsdreieck von Kultur, Mentalit\u00e4t und Identit\u00e4t; oder im Hegelschen Begriff des Bewu\u00dftseins als einer je spezifischen Gestalt des Geistes. In diesem Falle, des griechischen Volksgeistes. Wie steht es um das Vertrauen und die Hilfsbereitschaft, die Solidarit\u00e4t der griechischen B\u00fcrger, wenn es um die gemeinsame R\u00fcckzahlung ihrer gigantischen Schulden geht?<br \/>\nWie steht es um die Bereitschaft der Griechen, durch Sparma\u00dfnahmen und Sonderopfer eine Tilgung ihrer Schulden zu erm\u00f6glichen? Die Berichte \u00fcber w\u00fctende Massenproteste in Griechenland lassen nichts Gutes erhoffen. Die Griechen sind pleite. Sie k\u00f6nnen diesen gigantischen Schuldenberg aufgrund v\u00f6llig mangelhafter wirtschaftlicher Potenz niemals abtragen. Ich h\u00f6re hier mal auf. Es ist ja sowieso alles zwecklos<br \/>\nBakwahn, 21.09.2011, Alles bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.theeuropean.de\/alexander-dill\/7362-sozialkapital\">https:\/\/www.theeuropean.de\/alexander-dill\/7362-sozialkapital<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Global\u00a0&gt;EU &gt;Griechenland &nbsp; Griechenlands Premier Mitsotakis: Geburtenquote ist &#8222;nationale Bedrohung&#8220; (18.10.2024) Feuerwehr von Rhodos: Br\u00e4nde wurden von Menschenhand gelegt (26.7.2023) Eiche in D \u2013 Olivenbaum in GR\u00a0(10.4.2020) dpa erfindet den Besuch eines AfD-Manns auf Lesbos\u00a0(9.3.2020) Sanktionen gegen T\u00fcrkei \u2013 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/griechenland\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":27,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-9849","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9849"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9849\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127591,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9849\/revisions\/127591"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}