{"id":9804,"date":"2012-08-23T19:44:27","date_gmt":"2012-08-23T17:44:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=9804"},"modified":"2012-12-27T21:46:52","modified_gmt":"2012-12-27T20:46:52","slug":"csr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/csr\/","title":{"rendered":"CSR"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/\">Business<\/a> &gt;<a title=\"Industrie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/\">Industrie<\/a> &gt;CSR Corporate Social Responsibility<\/p>\n<div id=\"attachment_8611\" style=\"width: 612px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/heimat\/hecker\/rohrberg-pfaffenberg-pan100221\/\" rel=\"attachment wp-att-8611\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8611\" class=\"size-full wp-image-8611\" title=\"rohrberg-pfaffenberg-pan100221\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/rohrberg-pfaffenberg-pan100221.jpg\" alt=\"\" width=\"602\" height=\"189\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/rohrberg-pfaffenberg-pan100221.jpg 602w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/rohrberg-pfaffenberg-pan100221-180x56.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8611\" class=\"wp-caption-text\">Blick von Rohrberg nach Westen \u00fcbers Wiesental zu Pfaffenberg, Ittenschwander Horn und Belchen (von links) am 21.2.2010<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/wohnen4.htm#Erstmals Sozialbilanz der Freiburger Stadtbau FSB\">Erstmals Sozialbilanz der Freiburger Stadtbau FSB<\/a> &gt;Wohnen4 (2.2.2012)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/corporatecitizenship.htm#Corporate Social Responsibility ? CSR ist keine Modeerscheinung\">Corporate Social Responsibility \u2013 CSR ist keine Modeerscheinung<\/a> &gt;Corporatecitizenship (7.12.)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/corporatecitizenship.htm#USA und Deutschland: B\u00fcrgerschaftliches Engagement, M\u00e4zenatentum, Selbsthilfe\">USA und D: B\u00fcrgerschaftliches Engagement, Selbsthilfe<\/a> &gt;CorporateCitizenship (8.1.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/corporatecitizenship.htm#Umfrage: Soziale Arbeit als Alternative zum Betriebsausfl\u00fcg\">Umfrage: Soziale Arbeit als Alternative zum Betriebsausflug<\/a> (28.7.06)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/himmelreich.htm#Loyas Private Finance AG half beim Abriss der alten Schmiede\">Loyas Private Finance AG half beim Abriss der alten Schmiede<\/a> &gt;Himmelreich (14.7.2006)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/waldkirch2.htm#Waldkirch ist Modellregion f\u00fcr Corporate Citizenship\">Waldkirch ist Modellregion f\u00fcr Corporate Citizenship<\/a> &gt;Waldkirch2 (29.6.2006)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/corporatecitizenship.htm#Corporate Citizenship: Mehr als Spende, Sponsor und Stiftung\">Corporate Citizenship: Mehr als Spende, Sponsor und Stiftung<\/a> (16.5.2006)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/corporatecitizenship.htm#Zahner - Herrenknecht und Testo - drei Badische Beispiele\">Zahner &#8211; Herrenknecht und Testo &#8211; drei Badische Beispiele<\/a> (16.5.2006)<\/li>\n<li><\/li>\n<li>CC &#8211; CSR &#8211; CG &#8211; CV<\/li>\n<li>CSR\u00a0 &#8211; Corporate Social Responsibility<\/li>\n<li>CSR bei Sanit\u00e4tshaus Schaub<\/li>\n<li>CSR bei Elektrogro\u00dfhandel Alexander B\u00fcrkle<\/li>\n<li><a title=\"Sozialunternehmen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/sozialunternehmen\/\">Sozialunternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/spende.htm\">Spendenliste<\/a> &gt;Spende<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/stiftungen.htm\">Stiftungen, B\u00fcrgerstiftungen<\/a> &gt;Stiftungen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/sponsor.htm\">Sponsoring<\/a> &gt;Sponsor<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>CC &#8211; CSR &#8211; CG &#8211; CV<\/strong><\/p>\n<p><strong>Corporate Citizenship (CC):<\/strong> das Unternehmen als B\u00fcrger, also als aktiver Teil des Gemeinwesens mit gesellschaftlichen Rechten und Pflichten. H\u00e4ufig als Oberbegriff f\u00fcr das strategisch ausgerichtete b\u00fcrgerschaftliche Engagement eines Unternehmens verwendet.<\/p>\n<p><strong>Corporate Social Responsibility (CSR):<\/strong> umfasst auch die \u00f6kologische und soziale Verantwortung von Unternehmen sowohl gegen\u00fcber Zulieferern als auch den eigenen Mitarbeitern. \u00d6kologie und Ethik sind zwei wichtige Kernthemen des CSR.<\/p>\n<p><strong>Corporate Giving:<\/strong> fr\u00fcher schlicht Spenden und Sponsoring genannt. Unter Corporate Giving fallen im weiteren Sinne auch Unternehmensstiftungen.<\/p>\n<p><strong>Corporate Volunteering:<\/strong> Unternehmen stellen Mitarbeiter bei vollen Bez\u00fcgen f\u00fcr mehrere Stunden oder Tage im Jahr f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Arbeit frei.<br \/>\nMatching Fund: Unternehmen vervielfachen die Spenden ihrer Mitarbeiter an soziale Organisationen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Corporate Social Responsibility &#8211; CSR <\/strong><\/p>\n<p><!-- RSPEAK_STOP --><!-- RSPEAK_START -->Gemeint ist mit dem Begriff die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, die sich in einem freiwilligen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung des Gemeinwesens und des Zusammenlebens \u00e4u\u00dfert. Firmen beziehen dabei bewusst soziale Belange und Umweltbelange in ihre T\u00e4tigkeit ein und machen sie auch zu einem Aspekt ihrer Beziehungen zu den Kunden, Lieferanten, Kapitalgebern und Mitarbeitern. Die Internationale Organisation f\u00fcr Normung ISO hat im Jahr 2010 mit der Richtlinie ISO 26000 sogar eigens einen Kriterienkatalog f\u00fcr sozial und gesellschaftlich f\u00f6rderndes Handeln von Unternehmen zusammengestellt. Die Bundesregierung hat einen CSR-Aktionsplan auf den Weg gebracht.\u00a0<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.csr-in-deutschland.de\/\" target=\"_blank\">www.csr-in-deutschland.de<\/a>\u00a0<!-- RSPEAK_STOP -->\u00a0<\/p>\n<p>Fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen unterst\u00fctzen b\u00fcrgerschaftliches Engagement, entweder mit Geld oder mit Sachspenden. Das besagt der gestern ver\u00f6ffentlichte erste Engagementbericht der Bundesregierung. Dabei folgen sie immer \u00f6fter dem Trend, Einrichtungen oder Projekte kontinuierlich zu unterst\u00fctzen \u2013 zur Imagef\u00f6rderung, aber auch als Beitrag zu einer sozial ausgewogenen Entwicklung der Gesellschaft. Daf\u00fcr gibt\u2019s den Fachausdruck Corporate Social Responsibility, kurz CSR. Die Sanit\u00e4tsh\u00e4user Schaub und der Elektrogro\u00dfhandel Alexander B\u00fcrkle in Freiburg sind Beispiele daf\u00fcr.<br \/>\n&#8222;Gesicherte Angaben \u00fcber das Gesamtvolumen von Firmenspenden und -sponsoring gibt es nicht&#8220;, sagt Karl-Hans Kern, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des CSR-Kompetenzzentrums des Deutschen Caritasverbandes in Stuttgart. Die Zahl der Bewerbungen f\u00fcr den baden-w\u00fcrttembergischen Mittelstandspreis f\u00fcr soziale Verantwortung, den der Caritasverband zusammen mit dem Stuttgarter Wirtschaftsministerium seit sieben Jahren auslobt, und ihre Qualit\u00e4t belegen jedoch, dass Firmen ihr soziales Engagement zunehmend als langfristige, strategische Aufgabe ansehen \u2013 nicht als blo\u00dfes Anh\u00e4ngsel.<br \/>\nBerthold Dietz, Professor an der Evangelischen Hochschule Freiburg best\u00e4tigt diese Einsch\u00e4tzung. &#8222;Wir nehmen wahr, dass die Firmen eher weggehen von der klassischen Spende und eine CSR-Strategie entwickeln, die auf Dauer angelegt ist und in das Unternehmen zur\u00fcckwirken soll&#8220;, erkl\u00e4rt der Soziologe und Politikwissenschaftler. Beispiele aus der Region sind das Sanit\u00e4tshaus Schaub mit 200 Mitarbeitern und das Elektrogro\u00dfhandelsunternehmen Alexander B\u00fcrkle mit insgesamt 650 Besch\u00e4ftigten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>CSR bei Sanit\u00e4tshaus Schaub<\/strong><\/p>\n<p>Die Firma Schaub besch\u00e4ftigt schon seit 1999 eigens den Sozialarbeiter Marian Jagielski \u2013 ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Aufgabe, in Polen Kranke und Behinderte zu begleiten und kirchliche Sozialstationen zu beraten. Zudem gibt Schaub ben\u00f6tigte medizinische Hilfsmittel wie Rollst\u00fchle oder Pflegebetten dorthin mit 20 bis 30 Prozent Rabatt ab.<br \/>\nTr\u00e4ger der sozialen Arbeit ist die 1995 in Freiburg gegr\u00fcndete Hilfsgemeinschaft f\u00fcr Kranke und Behinderte in Polen. Zum Vorstand geh\u00f6ren Marian Jagielski und sein Bruder Jan Gwozdz, der als Techniker bei Schaub angestellt ist. Die beiden stammen aus Oppeln, leben seit 1978 in Deutschland \u2013 und sie wollen das Lebenswerk ihres Onkels Josef Pawliczkek weiterf\u00fchren. Pawliczek war von 1967 bis 1994 Referent f\u00fcr Ost- und S\u00fcdosteuropa beim Deutschen Caritasverband. Er hat die Hilfsgemeinschaft gegr\u00fcndet. Es war ein Leichtes f\u00fcr Jagielski und Gwozdz, ihren Arbeitgeber daf\u00fcr zu begeistern. 2001 hat Peter Wien, Inhaber und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Schaub, beschlossen, das soziale Engagement seines Unternehmens ausschlie\u00dflich auf die Hilfsgemeinschaft zu konzentrieren. Seine Hilfe sei wichtig, findet Wien, denn das polnische Sozialsystem sei f\u00fcr Schwerstbehinderte und -kranke unzureichend. &#8222;Ich helfe, weil ich meinen Unternehmenserfolg weitergeben und anderen, die weniger Gl\u00fcck im Leben haben, Anteil daran geben will&#8220;, sagt Wien. Helfen geh\u00f6rt quasi zum Betriebsalltag<br \/>\nSilvia Faller, 23.8.2012<\/p>\n<div><strong>CSR bei Elektrogro\u00dfhandel Alexander B\u00fcrkle<\/strong><\/div>\n<p>\u00c4hnliche Gedanken bewegten Paul Ege, Seniorchef bei Alexander B\u00fcrkle, als er 1998 den Verein &#8222;Wir helfen Kindern&#8220; ins Leben rief. Im Kopf hatte er die Notlagen, die er Mitte der 90er Jahre im zerst\u00f6rten Dubrovnik in Kroatien erlebt hatte. Seit 2007 finanziert das Unternehmen die Gesch\u00e4ftsstelle des Vereins, stellt ihr einen B\u00fcroraum in der Firmenzentrale an der Robert-Bunsen-Stra\u00dfe zur Verf\u00fcgung und sichert mit einer j\u00e4hrlichen \u00dcberweisung von 25 000 Euro seine Arbeit ab. Zudem werden Mitarbeiter und Auszubildende f\u00fcr die ehrenamtliche Mitarbeit beim Verein freigestellt. Im Vordergrund steht die F\u00f6rderung von Einrichtungen und Projekten, bei denen Kinder und Jugendliche aus Familien mit wenig Einkommen profitieren. Paul Eges Sohn Andreas Ege sieht in diesem kontinuierlichen Engagement auch ein Mittel, die Unternehmensphilosophie nach au\u00dfen zu tragen. Sie lautet: Vertrauen ist die Grundlage des Unternehmenserfolgs. Der Verein helfe den Kindern und er st\u00e4rke die Vertrauensw\u00fcrdigkeit der Firma \u2013 eine Investition, die sich doppelt lohne.<br \/>\nSilvia Faller, 23.8.2012<\/p>\n<p><!-- RSPEAK_STOP -->\u00a0<\/p>\n<div>\u00a0<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Business &gt;Industrie &gt;CSR Corporate Social Responsibility &nbsp; Erstmals Sozialbilanz der Freiburger Stadtbau FSB &gt;Wohnen4 (2.2.2012) Corporate Social Responsibility \u2013 CSR ist keine Modeerscheinung &gt;Corporatecitizenship (7.12.) 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