{"id":97401,"date":"2022-01-12T18:11:12","date_gmt":"2022-01-12T17:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=97401"},"modified":"2026-01-05T10:31:24","modified_gmt":"2026-01-05T09:31:24","slug":"stromzeitalter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/stromzeitalter\/","title":{"rendered":"Stromzeitalter"},"content":{"rendered":"<p>d<\/p>\n<div id=\"attachment_96332\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/schauinsland-muenstertal-stohren-nebel21nov11pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-96332\" class=\"size-full wp-image-96332\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/schauinsland-muenstertal-stohren-nebel21nov11pan.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/schauinsland-muenstertal-stohren-nebel21nov11pan.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/schauinsland-muenstertal-stohren-nebel21nov11pan-180x80.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-96332\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Schauinsland \u00fcber Stohren und M\u00fcnstertal ins neblige Rheintal 11\/2021<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/stromausfall-von-links-in-berlin\/\">Stromausfall von links in Berlin<\/a>\u00a0(5.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/\">Fritz Vahrenholt: Die gr\u00f6\u00dften Fehler der Energiewende<\/a> (9.2.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/versorgungssicherheit\/\">Stromausfall: Radioaktivit\u00e4t aus ungek\u00fchlten AKW-Abklingbecken<\/a>\u00a0(1.4.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bahn-ohne-strom-erster-april\/\">Bahn ohne Strom? Erster April?<\/a>\u00a0(1.4.2022)<\/li>\n<li>Der lange Weg ins Stromzeitalter (5.1.2021)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/atomausstieg\/\">Atomausstieg<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Biomasse\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/biomasse\/\">Biomasse<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Blackout\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/blackout\/\">Blackout<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Contracting\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/contracting\/\">Contracting<\/a><\/li>\n<li><a title=\"EEG\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/eeg\/\">EEG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiepolitik\/eike\/\">EIKE<\/a><\/li>\n<li><a title=\"E-Mobil\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/verkehr\/e-mobil\/\">E-Mobil<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Energiepolitik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiepolitik\/\">Energiepolitik<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Energiesparen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiesparen\/\">Energiesparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/\">Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Exergie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/exergie\/\">Exergie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fracking\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/fracking\/\">Fracking<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/kernkraft\/\">Kernkraft<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Klimawandel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klimawandel\/\">Klimawandel<\/a><\/li>\n<li><a title=\"LOHC\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/wasserstoff\/lohc\/\">LOHC \u2013 Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit f\u00fcr H2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/\">Strom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/versorgungssicherheit\/\">Versorgungssicherheit<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der lange Weg ins Stromzeitalter<\/strong><br \/>\nDamit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, sollen Stra\u00dfenverkehr, Industrie und die Heizung daheim mit Strom laufen. Wie kann der steigende Bedarf gedeckt werden? Ist Strom stets besser f\u00fcrs Klima?<br \/>\nIn Zukunft soll ein Gro\u00dfteil der deutschen Energieversorgung auf Elektrizit\u00e4t basieren \u2013 im Verkehr, in Geb\u00e4uden, in der Industrie. Zugleich sollen nach den letzten deutschen Atomkraftwerken Ende des laufenden Jahres auch nach und nach die fossilen Kraftwerke abgeschaltet werden. Wie kann das funktionieren? Wie viel Strom wird Deutschland dann brauchen? Und woher soll der kommen?<\/p>\n<p>Wo steht Deutschlands Stromwirtschaft heute?<br \/>\nDeutschland hat im vergangenen Jahr 560 Milliarden Kilowattstunden (Terawattstunden, TWh) Strom verbraucht. Das ergab eine erste Sch\u00e4tzung der AG Energiebilanzen. Die Stromerzeugung lag mit 580 TWh dar\u00fcber. Deutschland hat also mehr Strom produziert als verbraucht; deshalb war die Bundesrepublik Nettoexporteur \u2013 wie in jedem Jahr seit 2003. Die Stromerzeugung erfolgte zu 41 Prozent aus erneuerbaren Energien, zu 28 Prozent aus Kohle, zu 15 Prozent aus Erdgas und zw\u00f6lf Prozent aus der Atomkraft (rundungsbedingte Differenz).<\/p>\n<p>Wie hoch wird der Stromverbrauch in Zukunft sein?<br \/>\nDeutlich h\u00f6her, sagen alle Prognosen aus Politik und Energiewirtschaft. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet f\u00fcr 2030 mit einem Verbrauch von 645 bis 665 TWh \u2013 mindestens 15 Prozent mehr als heute, andere Akteure mit deutlich mehr. Die Deutsche Energieagentur setzt f\u00fcr 2030 bereits 698 TWh an und f\u00fcr 2045 gar 910 TWh. Eine Kooperation zahlreicher Institute kommt im j\u00fcngst erschienenen Ariadne-Report mit dem Titel &#8222;Deutschland auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t 2045&#8220; gar auf einen Strombedarf von bis zu 1580 TWh 2045, was fast eine Verdreifachung des heutigen Verbrauchs w\u00e4re. Grund sei &#8222;die direkte und indirekte Elektrifizierung der Energienachfrage&#8220;.<\/p>\n<p>Welche Sektoren sind verantwortlich f\u00fcr den steigenden Stromverbrauch?<br \/>\nNehmen wir an, es gebe nur noch E-Autos auf Deutschlands Stra\u00dfen: F\u00fcr diesen Fall l\u00e4sst sich der Verbrauch gut absch\u00e4tzen, wenn man annimmt, dass das Verkehrsaufkommen sich nicht \u00e4ndert. Heute legen Autos in Deutschland j\u00e4hrlich 650 Milliarden Kilometer zur\u00fcck. Bei einem mittleren Verbrauch von 18 Kilowattstunden pro 100 Kilometer eines E-Autos ergibt sich ein zus\u00e4tzlicher Stromverbrauch aller Autos von rund 120 TWh j\u00e4hrlich. Nimmt man an, der Lkw-Verkehr w\u00fcrde ebenso komplett elektrifiziert (alle technischen Herausforderungen mal hintangestellt), k\u00e4men mindestens weitere 50 TWh hinzu.<\/p>\n<p>Ein weiterer Sektor sind Geb\u00e4ude. Will man alle Wohngeb\u00e4ude elektrisch mit W\u00e4rmepumpen beheizen, ergibt sich folgende Absch\u00e4tzung: Angenommen, der mittlere Heizenergiebedarf sinkt dank Sanierungen auf 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter (heute: 130), so ergibt sich bei aktuell 48 Quadratmetern Wohnfl\u00e4che pro Kopf ein Verbrauch an Heizw\u00e4rme von 4800 Kilowattstunden im Jahr. Wird diese mit einer effizienten W\u00e4rmepumpe (vier Kilowattstunden W\u00e4rme pro Kilowattstunde Strom) bereitgestellt, ergibt sich ein zus\u00e4tzlicher Stromverbrauch von 1200 Kilowattstunden pro Kopf. Das sind 100 TWh f\u00fcr ganz Deutschland. Hinzu kommen weitere Geb\u00e4ude, etwa \u00f6ffentliche Bauten und das Gewerbe.<\/p>\n<p>Die Industrie hat am deutschen Energieverbrauch einen Anteil von 30 Prozent. Bei voller Elektrifizierung erg\u00e4be sich ein zus\u00e4tzlicher Strombedarf von mehreren Hundert TWh pro Jahr. Nutzt man alternativ Wasserstoff, so m\u00fcsste der erst produziert werden, was viel Strom verbraucht, egal, ob im In- oder Ausland. Oder man gewinnt Wasserstoff aus fossilen Energien, wobei dann CO2 entsteht.<br \/>\nKlimaschutzpolitik: Was bedeutet die Energiewende f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg?<\/p>\n<p>Wie kann Deutschland seinen steigendem Verbrauch decken?<br \/>\nSp\u00e4testens 2023 d\u00fcrfte Deutschland erstmals seit 20 Jahren in seiner Jahresbilanz zum Stromimporteur werden. 2021 lag der Export\u00fcberschuss bei 20 TWh, doch allein wegen der Stilllegung von drei Atomkraftwerken zum Jahreswechsel 21\/22 werden in diesem Jahr 30 TWh an Erzeugung wegfallen. Durch mehr Strom aus erneuerbaren Energien k\u00f6nnte sich zwar f\u00fcr 2022 noch eine positive Exportbilanz ergeben, doch 2023, wenn auch die letzten drei Atomkraftwerke sowie weitere Kohlekraftwerke abgeschaltet sind, gilt ein Nettoimport als wahrscheinlich. Dieser d\u00fcrfte \u2013 nimmt man 2021 als Ma\u00dfstab \u2013 vor allem aus Frankreich, D\u00e4nemark und Norwegen kommen.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen die erneuerbaren Energien die L\u00fccke schlie\u00dfen?<br \/>\nTheoretisch k\u00f6nnen Sonne und Wind in Deutschland pro Jahr mehr als 1000 TWh erzeugen (2021: 237 TWh). Aber es gibt zwei Herausforderungen: Erstens w\u00fcrde sich das Landschaftsbild massiv \u00e4ndern, was die Akzeptanz der B\u00fcrger vor Ort voraussetzt. Zweitens w\u00e4re ein erheblicher Zubau an Speichern f\u00fcr Dunkelflauten n\u00f6tig \u2013 f\u00fcr Zeiten also, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht.<\/p>\n<p>Ist Strom f\u00fcr das Klima wirklich besser als andere Energietr\u00e4ger?<br \/>\nDie Rechnung geht oft davon aus, dass man zur Stromerzeugung allein CO2-neutrale erneuerbare Energie nutzt. Einstweilen stimmt das aber noch lange nicht; pro Kilowattstunde des in Deutschland erzeugten Stroms wurden 2021 im Mittel 400 Gramm CO2 ausgesto\u00dfen. Bei n\u00fcchterner Bilanzierung muss aktuell stets ein solcher Wert angesetzt werden. Da dieser sich aber schon deutlich verringert hat (1990 lag er noch fast doppelt so hoch) und z\u00fcgig weiter sinken soll, setzt man Strom schon heute gern pauschal als umweltfreundliche Energiequelle an. Man rechnet mit einer Konstellation der Zukunft.<\/p>\n<p>Ist Strom tats\u00e4chlich immer die beste Wahl?<br \/>\nNicht generell. Es gibt Einsatzgebiete, in denen erneuerbar erzeugte W\u00e4rme \u00fcberlegen ist \u2013 speziell Solarthermie, die in W\u00e4rmenetze eingebunden ist. Die gr\u00f6\u00dfte Anlage dieser Art in Deutschland steht in Ludwigsburg und Kornwestheim. Die Freilandanlage mit 14 800 Quadratmetern Kollektorfl\u00e4che wurde 2020 aufgebaut; sie soll j\u00e4hrlich 5,5 Millionen Kilowattstunden in das \u00f6rtliche Fernw\u00e4rmenetz einspeisen. Noch gr\u00f6\u00dfere Anlagen sind im Aufbau. Da die W\u00e4rmenetze in der Regel so ausgelegt sind, dass die Solarw\u00e4rme auch an einem Hochsommertag komplett genutzt wird, ist die Energieausbeute bezogen auf die Fl\u00e4che sehr gut.<\/p>\n<p>Welche Rolle wird Wasserstoff spielen?<br \/>\nDas Thema wird unter Experten leidenschaftlich diskutiert, wobei dar\u00fcber nicht zwingend politisch entschieden werden muss. Wenn die Politik ergebnisoffen agiert, also weder strombasierte L\u00f6sungen noch Wasserstoff marktverzerrend bevorzugt, werden am Ende Kunden, Energieanbieter und der technische Fortschritt entscheiden. Ein solcher Wettbewerb w\u00fcrde entstehen, w\u00fcrde die Politik als einziges Steuerungsinstrument einen hohen CO2-Preis ansetzen. Davon ist die F\u00f6rderpolitik aber weit entfernt.<\/p>\n<p>Wie teuer ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien?<br \/>\nSolar- und Windstrom sind vergleichsweise g\u00fcnstig geworden \u2013 vorausgesetzt, sie stehen zur Verf\u00fcgung. Photovoltaik aus Gro\u00dfanlagen kommt in Deutschland mitunter auf Preise von unter vier Cent pro Kilowattstunde, Windstrom an Land auf vier bis acht Cent. Da k\u00f6nnen konventionelle Kraftwerke nicht mithalten \u2013 falls man bei Atomkraftwerken angemessene Versicherungspr\u00e4mien und die Entsorgung des Atomm\u00fclls einkalkuliert, bei fossilen Kraftwerken die CO2-Preise.<\/p>\n<p>Was bedeutet das f\u00fcr die Endverbraucherpreise?<br \/>\nDass der Strom f\u00fcr die Endverbraucher durch die Energiewende billiger wird, ist trotzdem nicht absehbar \u2013 es sei denn, man erzeugt eigenen Strom auf dem Dach. Betrachtet man die gesamte Stromwirtschaft, muss man ber\u00fccksichtigen, dass Preise und Kosten zwei verschiedene Dinge sind. Die Strompreise im Gro\u00dfhandel, wo die Versorger die Energie f\u00fcr ihre Kunden beschaffen, h\u00e4ngen nur bedingt von den Erzeugungskosten ab. Vielmehr ergeben sich Preise aus Angebot und Nachfrage. Wenn Kraftwerke abgeschaltet und so die verf\u00fcgbaren Strommengen reduziert werden, steigen die Preise, unabh\u00e4ngig von den Produktionskosten der einzelnen Kilowattstunde.<\/p>\n<p>Bedeutet das, dass hier Spekulation im Spiel ist?<br \/>\nSpekulation gibt es an jedem Markt, doch sie ist nicht der Grund f\u00fcr steigende B\u00f6rsenstrompreise, sondern die Verknappung. Jeder, der schon mal auf einer Auktionsplattform im Internet gehandelt hat, wei\u00df, dass der erzielbare Preis einer Ware wenig mit dem materiellen Wert des Gutes zu tun hat, sondern vielmehr mit der Frage, wie viele Interessenten dieses begehren und wie deren Zahlungsbereitschaft aussieht. So ist es auch beim Strom: In Zeiten, in denen die verf\u00fcgbare Strommenge knapp und die Nachfrage hoch ist, steigen die Preise. Das zeigten die vergangenen Wochen eindr\u00fccklich, als Strom an der B\u00f6rse historisch teuer war.<br \/>\n&#8230; Alles vom 5.1.2022 von Bernward Janzing bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/der-lange-weg-ins-stromzeitalter--207779698.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/der-lange-weg-ins-stromzeitalter&#8211;207779698.html<\/a><\/p>\n<p>Kommentar:<br \/>\n<strong>Keine noch so moderne (Zukunfts-)Technologie kann den Planeten je retten<\/strong><br \/>\nDer Artikel schildert gut zusammengetragen und auf eindr\u00fcckliche Art und Weise die Voraussetzungen f\u00fcr den Umbau der Energieversorgung in Deutschland, ohne dabei die m\u00f6glichen negativen Auswirkungen zu verschweigen.<br \/>\nNeben der viel gr\u00f6\u00dferen Abh\u00e4ngigkeit von Strom ist insbesondere der enorm ansteigende Strombedarf ein klares Manko dieser &#8222;Energierevolution&#8220;. Nichts gegen Photovoltaik auf D\u00e4chern, diese Fl\u00e4chen kann man hierzu sehr gut und sinnvoll nutzen. Gro\u00dffl\u00e4chige Freifl\u00e4chenanlagen und Windparks hingegen, die notwendig w\u00e4ren f\u00fcr die Erzeugung der ganzen ben\u00f6tigten Terawattstunden, w\u00fcrden nicht nur das Landschaftsbild massiv beeintr\u00e4chtigen, sondern h\u00e4tten unter anderem auch gravierende negative Auswirkungen auf die Natur, insbesondere die Tiere. Das sollte nicht unbedacht bleiben und dem Aktionismus zum Opfer fallen.<br \/>\n.<br \/>\nWer allen Ernstes meint, es brauche lediglich eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/\">Energiewende<\/a>, um weitermachen zu k\u00f6nnen wie bisher, der irrt gewaltig. Vern\u00fcnftige, sich als Teil der Natur begreifende Menschen sind l\u00e4ngst zur Einsicht gelangt, dass wir uns den gegenw\u00e4rtigen Lebens- und Wirtschaftsstil nicht mehr leisten k\u00f6nnen und Nachhaltigkeit nur durch einen Umbau des gesellschaftlichen Lebens, Produktions- und Kaufverhaltens m\u00f6glich ist. Und dazu geh\u00f6ren wiederum Einsicht und Bereitschaft, auf bestimmte G\u00fcter und Sachwerte, Mobilit\u00e4t und Reisen zu verzichten.<br \/>\nGelingt uns das nicht, wird keine noch so moderne (Zukunfts-) Technologie diesen Planeten je retten. Bleiben wir also wieder \u00f6fter zu Hause, wagen wir mehr Regionalit\u00e4t und unterst\u00fctzen wir Landwirte, Handel und Betriebe vor Ort. Ganz nebenbei sinkt unser CO2-Abdruck. Es lebe der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handel\/dorfladen\/\">Tante-Emma-Laden<\/a>!<br \/>\n12.1.2022, Stefan Rieger, Glottertal<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>d Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Stromausfall von links in Berlin\u00a0(5.1.2026) Fritz Vahrenholt: Die gr\u00f6\u00dften Fehler der Energiewende (9.2.2025) Stromausfall: Radioaktivit\u00e4t aus ungek\u00fchlten AKW-Abklingbecken\u00a0(1.4.2022) Bahn ohne Strom? 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