{"id":96681,"date":"2021-12-11T16:54:01","date_gmt":"2021-12-11T15:54:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=96681"},"modified":"2021-12-11T16:57:01","modified_gmt":"2021-12-11T15:57:01","slug":"expats","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/expats\/","title":{"rendered":"Expats"},"content":{"rendered":"<p>d<\/p>\n<div id=\"attachment_96332\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-96332\" class=\"size-full wp-image-96332\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/schauinsland-muenstertal-stohren-nebel21nov11pan.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/schauinsland-muenstertal-stohren-nebel21nov11pan.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/schauinsland-muenstertal-stohren-nebel21nov11pan-180x80.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><p id=\"caption-attachment-96332\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Schauinsland \u00fcber Stohren und M\u00fcnstertal ins neblige Rheintal 11\/2021<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Expats in Basel &#8211; Nicht von hier (11.12.2021)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Expats und Migranten<\/strong><br \/>\nExpat als Kurzversion von expatriate mit ex f\u00fcr ausserhalb und patria f\u00fcr Vaterland bezeichnet eine Person, die im Ausland lebt. Expat und migrant bzw. Immigrant ist eigentlich das Gleiche? Warum verwenden Medien unterschiedliche Begriffe f\u00fcr Personen mit ausl\u00e4ndischen Wurzeln?<br \/>\n================================================<\/p>\n<p>.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Expats in Basel &#8211; Nicht von hier<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/schweiz\/basel\/\">Basel<\/a>, die Stadt der Biowissenschaften und Pharmakonzerne, zieht Fachleute, Forscherinnen und Forscher aus aller Welt an. Der Kanton sch\u00e4tzt ihre Zahl auf 27 000. Das ist ungef\u00e4hr jeder achte Mensch in der Stadt am Rheinknie. Sie gehen dort zur Arbeit und in den Coop, ans Rheinufer, ins Caf\u00e9 und abends, so hei\u00dft das in der Schweiz, in den Ausgang. Basel ist eine internationale Stadt. Mit Menschen, die ankommen, und Menschen, die Heimat finden. Und jenen, die immer auf der Schwelle bleiben: ohne dazugeh\u00f6ren zu wollen, und doch ein Teil von Basel.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMan trifft sich virtuell in einer der vielen Online- und Social-Media-Gruppen, die etwa &#8222;Expats in Basel&#8220; hei\u00dfen, meldet sich an beim \u00f6rtlichen Ableger der Expat-Plattform Internations, bei Meetup oder Glocals. Dort findet Rat, wer im fremden Land nicht den Nachbarn fragen m\u00f6chte, dort verabredet man sich zum Picknick im Sch\u00fctzenmattpark und zum Ausflug auf den Weihnachtsmarkt. Man bleibt unter sich.<br \/>\nExpats in Basel: Nicht von hier&#8220;Zuwanderung, egal durch welche Personengruppen, bedeutet immer eine Ver\u00e4nderung \u2013 f\u00fcr die neu Hinzukommenden wie f\u00fcr die bereits Anwesenden&#8220;, meint Michael Wilke, der die Fachstelle Diversit\u00e4t und Integration des Kantons Basel-Stadt leitet. Wer sich umh\u00f6rt in Basel, stellt fest: Hier wird nicht laut geschimpft, eher gelegentlich gegrummelt. \u00dcber &#8222;die Expats&#8220;, die mal eben f\u00fcrs dicke Gehalt hierher kommen und sich beschweren, so der Vorwurf, wenn dort kein ausgerollter Teppich auf sie wartet. &#8222;Die Expats&#8220;, die lieber Englisch sprechen statt Deutsch zu lernen. Die ihre Kinder auf die teuren internationalen Schulen schicken, die selbst die meisten Basler Eltern sich nicht leisten m\u00f6gen oder k\u00f6nnen. Expat, das ist in Basel auch ein Schlagwort und Klischee. Die Mitglieder des Basler Vereins Centrepoint haben deshalb vor einigen Jahren beschlossen, dass sie sich selbst lieber anders nennen wollen. Zugewanderte haben den Verein vor 25 Jahren gegr\u00fcndet, statt von Expats sprechen die Mitglieder heute von sich als einer &#8222;international community&#8220;: Gemeinschaft statt Filterblase, international statt ausl\u00e4ndisch.<br \/>\n&#8230; alles vom 11.12.2021 von Claudia M\u00fcller bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/nicht-von-hier--207158076.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/nicht-von-hier&#8211;207158076.html<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Expats sind besonders geh\u00e4tschelte Immigranten<\/strong><br \/>\nDer Journalist Mawuna Remarque Koutonin stellt in einem Artikel im britischen Guardian fest, dass die Bezeichnung Expat ausschliesslich f\u00fcr hoch qualifizierte Menschen verwendet wird, w\u00e4hrend alle anderen Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder als Immigrantinnen und Immigranten bezeichnet werden.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/global-development-professionals-network\/2015\/mar\/13\/white-people-expats-immigrants-migration\">https:\/\/www.theguardian.com\/global-development-professionals-network\/2015\/mar\/13\/white-people-expats-immigrants-migration<\/a><br \/>\nIm allgemeinen Sprachgebrauch scheint es tats\u00e4chlich eine klare Trennlinie zu geben. Araberinnen und Araber in Europa, Philippinische Haushaltshilfen in Hong Kong und mexikanische Bauarbeiter in den USA werden Immigranten genannt. Die US-Bankerin in London oder der deutsche Arzt in Z\u00fcrich hingegen sind Expats. Diese gelten im Gegensatz zu den andern als positiv und wirtschaftlich n\u00fctzlich.<br \/>\nExpats scheinen die Prototypen des neoliberalen Zeitgeists zu sein: mobil, global, top ausgebildet und f\u00fcr die Wirtschaft eine Bereicherung. In den Medien wird der Begriff Expat h\u00e4ufig f\u00fcr Immigranten aus dem benachbarten Raum verwendet und wenn von hochqualifizierten Berufst\u00e4tigen die Rede ist.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nEine Suche auf der Schweizer Mediendatenbank zeigt, dass das Wort Expat innerhalb eines Jahres 243-mal in Schweizer Printmedien verwendet wurde, das Wort Immigrant 2534-mal und der Begriff Fl\u00fcchtling 37\u2018031 mal. Das Wort Fl\u00fcchtling wurde somit 152-mal mehr verwendet als der Begriff Expat und Immigrant zehnmal mehr. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum vom 23.11.2015 bis zum 22.11.2016.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nW\u00fcrde sich ein Fl\u00fcchtling als Expat definieren, w\u00fcrde dies wohl kaum ernst genommen werden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.8.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/global-development-professionals-network\/2015\/mar\/13\/white-people-expats-immigrants-migration\">https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/migration\/expats-sind-besonders-gehaetschelte-immigranten\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>d Expats in Basel &#8211; Nicht von hier (11.12.2021) Expats und Migranten Expat als Kurzversion von expatriate mit ex f\u00fcr ausserhalb und patria f\u00fcr Vaterland bezeichnet eine Person, die im Ausland lebt. Expat und migrant bzw. 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