{"id":95018,"date":"2021-09-20T18:12:23","date_gmt":"2021-09-20T16:12:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=95018"},"modified":"2026-02-01T20:17:52","modified_gmt":"2026-02-01T19:17:52","slug":"wissenschaft-staat","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/wissenschaft-staat\/","title":{"rendered":"Wissenschaft-Staat"},"content":{"rendered":"<p>d<\/p>\n<div id=\"attachment_72565\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/rheinfelden-wasserkraft2018pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72565\" class=\"size-full wp-image-72565\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/rheinfelden-wasserkraft2018pan.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"307\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/rheinfelden-wasserkraft2018pan.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/rheinfelden-wasserkraft2018pan-180x86.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-72565\" class=\"wp-caption-text\">Wasserkraftwerk Rheinfelden im April 2019<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/volk\/volksbegriff\/\">Martin Wagener: \u201eDer Streit um den Volksbegriff: Der BND, das Bundesverwaltungsgericht und die Wissenschaftsfreiheit\u201c<\/a>\u00a0(22.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/bibliotheken\/\">Bibliothek des Konservatismus (BdK): K\u00fcndigung durch GBV<\/a>\u00a0(28.11.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/rki-protokolle\/\">Vereinnahmte Wissenschaft \u2013 Corona-Protokolle des RKI<\/a>\u00a0(27.7.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/professor\/\">Mobbing von Professoren: Wissenschaft unter Druck<\/a>\u00a0(7.2.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/rki-protokolle\/\">Professoren zu RKI und Unabh\u00e4ngigkeit der Wissenschaften \u2013 Offener Brief<\/a> (4.12.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hochschulen-definitionsmacht\/\">Hochschulen haben die Definitionsmacht<\/a>\u00a0(30.4.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/extremismus-studien-manipuliert\/\">Extremismus-Studien manipuliert<\/a>\u00a0(16.3.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/michael-esfeld-land-ohne-mut\/\">Michael Esfeld: Land ohne Mut<\/a>\u00a0(25.2.2024)<\/li>\n<li>Freiburger Forstwissenschaftler: &#8222;Bedeutung des sauren Regens war \u00fcbertrieben&#8220; (4.9.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/afterwissenschaft\/\">Die Afterwissenschaft der Max-Planck-Gesellschaft<\/a> (25.3.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-rechenschaft\/\">Evaluationsbericht: Wissenschaftsfeindliche Corona-Politik<\/a> (15.7.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/professor\/\">\u201eKlima der Unfreiheit\u201c an Universit\u00e4ten<\/a> (28.1.2022)<\/li>\n<li>Die Krise der f\u00fcnften Gewalt &#8211; Wissenschaft und Staat (19.9.2021)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/afterwissenschaft\/\">Afterwissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/bibliotheken\/\">Bibliotheken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-wissenschaft\/\">Corona-Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/dekadenz\/\">Dekadenz<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Forschung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/forschung\/\">Forschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/geisteswissenschaften\/\">Geisteswissenschaften<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Hochschulen-Freiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen-freiheit\/\">Hochschulen-Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Klima-Forschung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klima-forschung\/\">Klima-Forschung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Mathematik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/mathematik\/\">Mathematik<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kirche-Politik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-politik\/\">Politik<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">PC \u2013 Political Correctness<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/professor\/\">Professor<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Universitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/\">Universitaet<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Verbl\u00f6dung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/verbloedung\/\">Verbl\u00f6dung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/wissenschaftsfreiheit\/\">Wissenschaftsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/wissenschaft-politik\/\">Wissenschaft-Politik<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Zensur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zensur\/\">Zensur<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Freiburger Forstwissenschaftler: &#8222;Bedeutung des sauren Regens war \u00fcbertrieben&#8220;<\/strong><br \/>\nIn den 1980-Jahren ging das Schreckgespenst vom Waldsterben um. Der Freiburger Forstwissenschaftler Heinrich Spieker wusste es besser, behielt es aber \u2013 weitgehend \u2013 f\u00fcr sich.<br \/>\nHerr Spiecker, Sie haben Anfang der 1990er-Jahre Zweifel gehabt, dass der sogenannte saure Regen Ursache f\u00fcr das Waldsterben war. Warum sind Sie damit nicht an die \u00d6ffentlichkeit gegangen?<br \/>\nSpiecker: Es ist nicht so, dass ich es verschwiegen habe \u2013 ich bin aber nur an die wissenschaftliche \u00d6ffentlichkeit gegangen. Ich war zur\u00fcckhaltend, weil ich wusste, dass es den sauren Regen gibt und er sch\u00e4dlich f\u00fcrs Wald\u00f6kosystem ist. Allerdings war mir klar, dass die Bedeutung des sauren Regens f\u00fcr das \u00dcberleben der B\u00e4ume deutlich \u00fcbertrieben war.<\/p>\n<p>BZ: Wo haben Sie Ihre Erkenntnisse ver\u00f6ffentlicht?<br \/>\nSpiecker: In Fachzeitschriften, allerdings mit \u00dcberschriften, die nicht so viel Aufmerksamkeit auf sich zogen. Die Beitr\u00e4ge wurden dann auch weitgehend ignoriert \u2013 ich habe darauf kein Echo bekommen. Selbst Wissenschaftsjournalisten haben sich daf\u00fcr nicht interessiert.<\/p>\n<p>BZ: Wie erkl\u00e4ren Sie das?<br \/>\nSpiecker: Es hat einfach nicht in den Mainstream gepasst. Wir hatten damals eine schnelle wirtschaftliche Entwicklung mit einer wachsenden Industrie und immer mehr Autos auf der Stra\u00dfe. Das hat alles sehr gut zu dem sauren Regen gepasst. Der Wald hat sich ja auch ver\u00e4ndert. Nur war meine Meinung damals schon, dass die B\u00e4ume unter der D\u00fcrre leiden und nicht unter den Abgasen.<\/p>\n<p>BZ: Es gab damals unter Bundeskanzler Helmut Kohl eine konservative, industriefreundliche Regierung. Die h\u00e4tte diese Erkenntnis ja dankbar aufgreifen und es den Umweltpessimisten vorhalten k\u00f6nnen. Warum tat sie es nicht?<br \/>\nSpiecker: Die Allgemeinheit hat an das Waldsterben geglaubt und ich vermute, dass sich Politiker nach der \u00f6ffentlichen Meinung richten. Zum Schluss haben sogar die F\u00f6rster gesagt, dass der Wald stirbt. Auch die Mehrheit der Wissenschaftler war davon \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>BZ: Ihre Erkenntnisse von damals sind bis heute nicht weit verbreitet. Entschwefelungsanlagen und Katalysatoren gelten noch heute als Erfolgsgeschichte gegen das Waldsterben in den 1980er-Jahren. Woran liegt das?<br \/>\nSpiecker: Weil es plausibel schien. Nach der D\u00fcrreperiode Ende der 1970er-Jahre hatten wir tats\u00e4chlich wieder eine Phase mit g\u00fcnstigen Wachstumsbedingungen, so dass es dem Wald wieder etwas besser ging. Da sah man einen Zusammenhang mit der Einf\u00fchrung der Autokatalysatoren und all den anderen Ma\u00dfnahmen. Die Politiker erz\u00e4hlten diese vermeintliche Erfolgsgeschichte nat\u00fcrlich gerne. Auch die Gr\u00fcnen, die damals entstanden sind, haben das gerne erz\u00e4hlt. Es gab einfach keinen Informationsbedarf, ob es vielleicht doch anders war. Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Es war nicht unn\u00f6tig, was damals gegen den sauren Regen unternommen wurde. Es war gut und sinnvoll, diese Schadstoffe abzustellen. Wenn ich aber gesagt h\u00e4tte, dass das alles dem Wald gar nichts genutzt hat \u2013 dem Wald geht es besser, weil die Witterung besser ist \u2013, ich glaube, ich h\u00e4tte damit keine gro\u00dfe Aufmerksamkeit bekommen.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 4.9.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburger-forstwissenschaftler-bedeutung-des-sauren-regens-war-uebertrieben\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburger-forstwissenschaftler-bedeutung-des-sauren-regens-war-uebertrieben<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Heinrich Spieker (76), Professor f\u00fcr Forstwissenschaft, studierte in Freiburg und Berkeley (USA). Er engagierte sich stark f\u00fcr den internationalen Austausch. Diese Woche erh\u00e4lt er in China den Friendship Award, die h\u00f6chste Auszeichnung f\u00fcr ausl\u00e4ndische Wissenschaftler<br \/>\n<\/em><br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nOffene Worte von Professor Spieker, vielen Dank: &#8222;Es hat einfach nicht in den Mainstream gepasst.&#8220; Ja, so war es in den 1980er Jahren und so ist es erst recht heute. DIE Wissenschaft gibt es nicht, sondern mehrere wissenschaftliche Argumentationslinien bzw. Theorien (Fortschritt durch Falsifikation). Wobei jeweils eine vom Mainstream als das g\u00e4ngige Narrativ die Diskussion bestimmt. Und Narrative kommen und gehen: Wald-Saurer Regen, Corona-mRNA Impfung, Krieg-Frieden durch Waffen, Klimawandel-CO2 menschengemacht, &#8230;.<br \/>\nWichtig f\u00fcr uns ist, solche Narrative stets kritisch zu betrachten. mit der Akribie eines Wissenschaftlers oder mit dem gesunden Menschenverstand eines Normalos.<br \/>\nTraurig dabei ist jedoch, da\u00df jede vom Mainstream abweichende kritische Meinung heutzutage bek\u00e4mpft wird. Wir haben keine Diskussionskultur mehr. E.K<br \/>\n.<br \/>\nIch empfinde das Verhalten dieses Wissenschaftlers als sehr \u00e4rgerlich. Wie sollen \u00d6ffentlichkeit und Politik eine halbwegs verl\u00e4ssliche Tatsachengrundlage f\u00fcr Ihre Meinungsbildung erhalten, wenn diese Art des Selbstzensur betrieben wird? In den Diskussionen zu Impfschutz, die ich gef\u00fchrt habe, und zu Klimawandel, die ich f\u00fchre, verweise ich stets darauf, was ich als guten derzeitigen Erkenntnisstand empfinde. Wie kann ich damit fortfahren, wenn ich nicht sicher sein kann, dass Wissenschaftler ehrlich und mutig genug sind, prominent eine andere Meinung zu formulieren? Meinungsbildung und Demokratie funktioniert nur, wenn sich die kompetenten Kreise an solchen Diskussionen beteiligen &#8211; auch, wenn sie Gegenwind erhalten. Eine Haltung wie die Prof. Spiekers spielt Verschw\u00f6rungstheorien in die Hand. Das ist wirklich nur sehr schwer zu ertragen. S.B-F<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Krise der f\u00fcnften Gewalt &#8211; Wissenschaft und Staat<\/strong><br \/>\n<strong>Wissenschaft ist keine Politik<\/strong><br \/>\n<em>Wo Neutralit\u00e4t und Objektivit\u00e4t gefordert sind, stellen sich viele Forscher lieber in den Dienst von Ideologen aller Farben. Die Strukturen der wissenschaftlichen Politikberatung in Deutschland belohnen diese Anbiederung an die M\u00e4chtigen \u2013 zum Schaden von Politik und Wissenschaft.<\/em><br \/>\n&#8230;.<br \/>\nNahezu alle formal etablierten wissenschaftlichen Beir\u00e4te setzen sich \u00fcberwiegend aus Angestellten staatlich finanzierter Hochschul- oder Forschungseinrichtungen zusammen. Dies gilt f\u00fcr 22 der 24 Mitglieder des Deutschen Ethikrates, f\u00fcr sechs von sechs der Expertenkommission \u201eForschung und Innovation (EFI)\u201c, f\u00fcr f\u00fcnf von f\u00fcnf des dem Umweltbundesamt UBA zugeordneten \u201eExpertenrates f\u00fcr Klimafragen\u201c, f\u00fcr sieben von sieben des \u201eSachverst\u00e4ndigenrates f\u00fcr Umweltfragen SRU\u201c und neun von neun des \u201eWissenschaftlichen Beirats Globale Umweltver\u00e4nderungen WBGU\u201c. Selbst in den eher \u00f6konomisch orientierten Gremien verf\u00fcgen die Wissenschaftler des \u00f6ffentlichen Dienstes jeweils \u00fcber eine Mehrheit. So besetzen diese im Bio\u00f6konomierat zw\u00f6lf von zwanzig, in der Datenethikkommission zehn von sechzehn und im Digitalrat f\u00fcnf von neun St\u00fchlen. Das dem Bundestag zuarbeitende \u201eB\u00fcro f\u00fcr Technikfolgenabsch\u00e4tzung\u201c ist gleich ganz mit einem Hochschulinstitut identisch.<br \/>\nEin Gegengewicht aus von Steuermitteln unabh\u00e4ngigen Denkfabriken, wie es im angels\u00e4chsischen Raum etabliert ist, fehlt in Deutschland fast v\u00f6llig. Hierzulande finden sich kaum Beispiele f\u00fcr Einrichtungen, in denen freie oder Unternehmen angeh\u00f6rende Forscher, Techniker und Experten \u00fcber definierte Prozesse der Politik zuarbeiten k\u00f6nnen. Allenfalls billigt man diese Option noch Umweltaktivisten zu, die gerne in ad-hoc-Kommissionen mit begrenzter Laufzeit zu spezifischen Fragen integriert werden und deren Finanzierung meist \u00fcber ein kompliziertes Geflecht von Quellen erfolgt, die sich aus Spendengeldern, Ertr\u00e4gen diverser Stiftungen sowie \u00f6ffentlichen F\u00f6rdermitteln und \u00f6ffentlichen Auftragshonoraren speisen.<\/p>\n<p><em><strong>Es beraten also die staatlich alimentierten jene, von denen sie alimentiert werden.<\/strong><\/em> Eine Abh\u00e4ngigkeit, die erstere nicht gerade dazu motiviert, die W\u00fcnsche und Vorgaben letzterer mit der doch eigentlich gebotenen Skepsis zu betrachten. Sondern diese vielmehr zum eigenen Vorteil in geeignete Bahnen zu lenken. Ein Professor f\u00fcr Sonnenenergie wird halt ebenso dazu neigen, die Bedeutung der Photovoltaik f\u00fcr die Energieversorgung zu preisen, wie ein Zoologe die Relevanz des Artenschutzes hochh\u00e4lt oder sich ein Klimafolgenforscher alle m\u00f6glichen Klimawandelfolgen ausdenkt \u2013 und seien diese noch so phantasievoll konstruiert. Den meist fachfremden Politikern vermittelt man auf diesem Weg ein Bild insbesondere der Naturwissenschaften, das deren Alltag widerspricht, in dem die Widerlegung von Thesen eine Hauptrolle spielt.<br \/>\nWissenschaft und Politik sind eben nicht zwei Seiten derselben Medaille, sondern miteinander v\u00f6llig unvertr\u00e4gliche Antagonisten.<br \/>\nGerade die Naturwissenschaften m\u00fcssen sich von Werten und Interessen v\u00f6llig frei machen, um zu unvoreingenommenen Analysen f\u00e4hig zu sein, und mindestens f\u00fcr die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gilt dies gleicherma\u00dfen. Politik jedoch ist die Kunst des wertebasierten Ausgleichs unterschiedlicher Interessen. Wo sie wissenschaftliche Erkenntnisse als Begr\u00fcndung f\u00fcr Alternativlosigkeit heranzieht, setzt sie diese daher automatisch mit ethisch\/moralischen Anschauungen gleich. Und erkl\u00e4rt dadurch den Stand der Erkenntnis implizit zu einem sakrosankten Dogma. So werden dann \u201eKlimaschutz\u201c und \u201eKohleausstieg\u201c, \u201eElektromobilit\u00e4t\u201c und \u201eBiolandbau\u201c, \u201eTierschutz\u201c und \u201eImpfung\u201c schleichend zu Werten erhoben und etablierten Imperativen wie \u201eFreiheit\u201c oder \u201eGleichberechtigung\u201c mindestens gleichgestellt, wenn nicht gar \u00fcbergeordnet. Und Akademiker, die den ge\u00e4u\u00dferten \u201epolitischen Willen\u201c als Vorgabe empfinden, der zu folgen nicht nur den eigenen Job sichert, sondern auch f\u00fcr weiter sprudelnde Zuwendungen aus Staatshaushalten und Drittmitteln f\u00fcr ihre Fachgebiete sorgen, leisten dieser im Grunde undemokratischen, weil Entscheidungsspielr\u00e4ume einengenden Entwicklung Vorschub.<br \/>\n.<br \/>\nWissenschaft und Politik sind eben nicht zwei Seiten derselben Medaille, sondern miteinander v\u00f6llig unvertr\u00e4gliche Antagonisten. Gerade die Naturwissenschaften m\u00fcssen sich von Werten und Interessen v\u00f6llig frei machen, um zu unvoreingenommenen Analysen f\u00e4hig zu sein, und mindestens f\u00fcr die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gilt dies gleicherma\u00dfen. Politik jedoch ist die Kunst des wertebasierten Ausgleichs unterschiedlicher Interessen. Wo sie wissenschaftliche Erkenntnisse als Begr\u00fcndung f\u00fcr Alternativlosigkeit heranzieht, setzt sie diese daher automatisch mit ethisch\/moralischen Anschauungen gleich. Und erkl\u00e4rt dadurch den Stand der Erkenntnis implizit zu einem sakrosankten Dogma. So werden dann \u201eKlimaschutz\u201c und \u201eKohleausstieg\u201c, \u201eElektromobilit\u00e4t\u201c und \u201eBiolandbau\u201c, \u201eTierschutz\u201c und \u201eImpfung\u201c schleichend zu Werten erhoben und etablierten Imperativen wie \u201eFreiheit\u201c oder \u201eGleichberechtigung\u201c mindestens gleichgestellt, wenn nicht gar \u00fcbergeordnet.<br \/>\nUnd Akademiker, die den ge\u00e4u\u00dferten \u201epolitischen Willen\u201c als Vorgabe empfinden, der zu folgen nicht nur den eigenen Job sichert, sondern auch f\u00fcr weiter sprudelnde Zuwendungen aus Staatshaushalten und Drittmitteln f\u00fcr ihre Fachgebiete sorgen, leisten dieser im Grunde undemokratischen, weil Entscheidungsspielr\u00e4ume einengenden Entwicklung Vorschub.<br \/>\nAngesichts allzu h\u00e4ufig ideologisch induzierter und mit der Prim\u00e4rfunktion der W\u00e4hleransprache formulierter Themensetzungen halten diese Form der Eilfertigkeit nur jene lange durch, deren Gier nach Anerkennung und Wahrnehmung das Streben nach neuen Erkenntnissen \u00fcbersteigt und deren pers\u00f6nliche politische Orientierung zur gesetzten Agenda passt. Daher sieht man in den Medien immer dieselben Gesichter immer dieselben Auffassungen \u00e4u\u00dfern. Deren offenkundiger Erfolg wiederum Nachahmer gleicher Einstellung anzieht und motiviert. So ist die wissenschaftliche Politikberatung in Deutschland nach und nach zu einem Ort f\u00fcr Aktivisten mit akademischen Titeln verkommen, an dem sich neugierige, kreative und querdenkende Geister nicht mehr wohlf\u00fchlen.<br \/>\nDer Politik steht durch diese Entwicklung mittlerweile eine willf\u00e4hrige Wissenschaftsprominenz zur Verf\u00fcgung, die einen wirksamen Schutzschild gegen abweichende Ansichten bildet und auf die sich Verantwortlichkeit leicht \u00fcbertragen l\u00e4sst. Was die Forschung nicht nur sp\u00fcrbarem Unbehagen, ja steigendem Misstrauen in der Bev\u00f6lkerung aussetzt, sondern auch zu einer Abwertung schon jener Disziplinen beitr\u00e4gt, die aus Sicht der Regierung keine Argumente f\u00fcr als alternativlos deklarierte Ziele liefern. Von den Bereichen ganz zu schweigen, aus denen neues Wissen hervorgehen k\u00f6nnte, das politische Irrt\u00fcmer als solche entlarvt.<\/p>\n<p>Ein Land, das Bio- und Gentechnologie, die Kernphysik, die Nanowissenschaften, manch ingenieurwissenschaftliche Meisterleistung etwa im Bergbau oder in der Automobiltechnik und sogar viele mit der fortschreitenden Digitalisierung verbundene Optionen mit Skepsis betrachtet oder gar ablehnt und darin tagein tagaus von seinen eigenen Forschern unter politischem und medialem Beifall best\u00e4rkt wird, kann die Zukunft nicht gewinnen. Ein solches Land wird weder zum Mond fliegen, noch seine Energieversorgung auf Wasserstoff umstellen. Es wird in so vielen Bereichen den Anschluss an nicht aufzuhaltende Fortschritte verlieren, dass es am Ende nicht einmal mehr wettbewerbsf\u00e4hige Windr\u00e4der oder Solarzellen produzieren kann. Auf dem Tr\u00fcmmerhaufen der wissenschaftlichen Politikberatung in Deutschland vermag selbst die wohlmeinendste Regierung lediglich einsturzgef\u00e4hrdete Ruinen wie Energie-, Verkehrs- und Agrarwenden zu errichten, in denen Menschen statt besser zu leben nur mehr dahinvegetieren.<br \/>\n.<br \/>\nWenn Staat und NGO wenig unterscheidbar sind<br \/>\nUm dies zu \u00e4ndern, muss die Politik wieder jenen Forschern zuh\u00f6ren, die ihr das bieten, was Wissenschaft eigentlich vermag. N\u00e4mlich die Grenzen des \u00fcberhaupt Machbaren aufzuzeigen und Machtlosigkeit angesichts physikalischer, biologischer und \u00f6konomischer Prinzipien zu verdeutlichen, gegen die zu agieren zwecklos ist. Und ihr andererseits die unvermeidbaren Kollateralsch\u00e4den zu verdeutlichen, die jeder Eingriff in bestehende Abl\u00e4ufe mit sich bringt.<br \/>\nEs braucht ja kein langj\u00e4hriges Studium, um zu begreifen, dass ein sich allzu oft unbemerkt in der Bev\u00f6lkerung ausbreitendes Virus nicht aufzuhalten oder gar auszurotten ist. Angesichts aktuell wieder gestiegener Inzidenzen kommt man zudem nicht umhin, die Unwirksamkeit aller bislang ergriffenen Ma\u00dfnahmen, von Gesch\u00e4ftsschlie\u00dfungen \u00fcber Veranstaltungsverbote bis hin zu Maskenpflichten, mindestens im Nachhinein einzur\u00e4umen und diese folgerichtig sofort zu beenden. Man muss auch kein Klimaforscher sein, um die Idiotie zu erkennen, die darin besteht, von allen denkbaren Wegen zur Emissionsminderung ausgerechnet die wirksamsten und unsch\u00e4dlichsten rundweg abzulehnen, mithin den Ausbau der Kernenergie, die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid und dessen R\u00fcckholung aus der Atmosph\u00e4re. Auch gen\u00fcgt einfache Grundschulmathematik, um die Irrelevanz aller deutschen Klimaschutzpl\u00e4ne im globalen Ma\u00dfstab zu erkennen. Ebenso simpel ist die Kalkulation, die es als schlicht unm\u00f6glich belegt, den Energiehunger eines dichtbesiedelten Industrielandes allein durch das Ernten hiesiger volatiler Umgebungsenergiefl\u00fcsse zu stillen.<br \/>\nSchon diese wenigen Beispiele verdeutlichen die Notwendigkeit einer Beratung durch Wissenschaftler, die sich nicht als Diener und Wassertr\u00e4ger der M\u00e4chtigen verstehen, sondern deren Ideen und Vorstellungen kritisch und skeptisch hinterfragen. Wissenschaft kann und sollte Risiken aufzeigen. Dies gilt jedoch f\u00fcr den Klimawandel ebenso, wie f\u00fcr die Ideen zu dessen Eind\u00e4mmung, dies gilt f\u00fcr eine Pandemie ebenso, wie f\u00fcr die Konzepte zu deren Bek\u00e4mpfung.<br \/>\nWissenschaft kann und sollte auf diesem Weg einen ergebnisoffenen Diskurs erm\u00f6glichen, an dessen Ende jeder selbst zu entscheiden vermag, welche Risiken er einzugehen bereit ist und welche nicht. Wissenschaft kann und sollte Optionen aufzeigen, ob Impfung oder Medikament, ob Wasserstoffnutzung oder Geothermie, ob Batterie- oder Brennstoffzellenfahrzeuge. Aber deren Erzwingung einseitig argumentativ unterf\u00fcttern kann und darf sie nicht.<br \/>\nWissenschaft kann und sollte aufkl\u00e4ren. Ihren Adressaten vom B\u00fcrger bis zum Kanzler zur M\u00fcndigkeit zu verhelfen, mithin zum Gebrauch des eigenen Verstandes zu ert\u00fcchtigen, ist schon immer ihre prim\u00e4re gesellschaftliche Funktion. Um dieser weiterhin nachzukommen, braucht es Wissenschaftler, die sich als kreative Komponisten verstehen und gerade nicht solche, die sich die Position des lenkenden Dirigenten anma\u00dfen.<br \/>\n<em><strong>Die Komplexit\u00e4t der Fragen, die sich in einer technisch fortgeschrittenen, einerseits hoch vernetzten aber andererseits auch stark fragmentierten Gesellschaft stellen, dr\u00e4ngt die Forschung zunehmend die Rolle einer f\u00fcnften Gewalt.<\/strong><\/em><br \/>\nMomentan aber gleicht der Zustand der organisierten wissenschaftlichen Politikberatung in Deutschland einer gl\u00fccklicherweise fiktiven Medienwelt, in der es nur \u00f6ffentlich-rechtliche, sich der Erziehung statt der Bildung widmende Rundfunkanstalten gibt und keinerlei private, staatsfern und autonom agierende Anbieter. Fehlender Wettbewerb jedoch mindert immer die Qualit\u00e4t eines Angebots. Auf diesen Umstand scheint nun endlich auch die Politik aufmerksam zu werden, wie Armin Laschets anfangs zitierte \u00c4u\u00dferung belegt.Man darf gespannt sein, ob er sich dieser Problematikauch als Kanzler widmet und die notwendige Korrektur der Strukturen angeht, so er das Amt denn erringt.<br \/>\n.. Alles vom 19.9.021 von Peter Heller bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/neue-wege\/die-krise-der-fuenften-gewalt\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/neue-wege\/die-krise-der-fuenften-gewalt\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><em>Peter Heller (Jahrgang 1966) ist promovierter Astrophysiker. Nach Stationen in der Softwarebranche und der Raumfahrtindustrie arbeitet er heute als Strategieberater und analysiert technologische Trends.<\/em><br \/>\n<em>Seine Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen Politik und Innovation verarbeitet er in seiner Freizeit als Blogger, unter anderem bei der Achse des Guten und bei Novo Argumente. <\/em><br \/>\n<em>Seit 2009 ist er einer der Hauptautoren von Science Skeptical. <a href=\"http:\/\/www.science-skeptical.de\/\">http:\/\/www.science-skeptical.de\/<\/a><\/em><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Zugang zu den Universit\u00e4ten begrenzen und Ersatzinstitutionen schaffen<\/strong><br \/>\nWeitgehende Zustimmung, nur fehlt ein Aspekt. Wir haben einen riesigen, pseudowissenschaftlichen Wasserkopf. Was sollen diese geistig, intellektuell und kreativ suboptimal ausgestatteten Wesen anderes machen, als Kopflanger (Brecht) zu spielen? Der Zugang zu den Universit\u00e4ten muss radidikal begrenzt werden (mindestens halbiert) oder es m\u00fcssen Ersatzinstitutionen geschaffen und die \u201eUniversit\u00e4ten\u201c sich selbst \u00fcberlassen werden. Zulassung zur Promotion nur noch mit einem sehr guten Hochschulabschluss. Ein Bacchelorabschluss hat nichts, aber auch gar nichts mit Wissenschaft zu tun. Ob er irgendeinen anderen sinnvollen Zweck erf\u00fcllt, erschlie\u00dft sich mir nicht. Und noch etwas: Was Wissenschaft macht und ausmacht ist 90 Prrozent er Bev\u00f6lkerung nicht zu vermitteln. Irgendwann sehen sie die Ergebnisse und staunen, oder auch nicht.<br \/>\n19.9.2021, W.N.<\/p>\n<p><strong>Wissenschaft ist eine elit\u00e4re Begrifflichkeit,<\/strong><br \/>\nverbunden mit dem Dogma der Allmacht und wird ganz bewu\u00dft eingesetzt um sich nicht nur abzuheben, sondern auch zu separieren, was aber kein Garant f\u00fcr laufend eintretenden Irrtum darstellt.<br \/>\nWar die Wissenschaft in fr\u00fcheren Jahrhunderten noch ganz klar der jeweiligen Obrigkeit untergeordnet und huldvoll geduldet wurde, ist das im Zeichen der Aufkl\u00e4rung zu einem Selbstl\u00e4ufer geworden und und sie haben den Spie\u00df umgedreht und allen Abweichlern ihrer Erkenntnisse droht nun die \u00c4chtung und Verbannung und selbst die Obrigkeit f\u00fcgt sich diesem Diktat, obwohl der klare Verstand auf vielen Feldern nicht immer Zustimmung gew\u00e4hren mu\u00df, aber ihre Macht wurde gr\u00f6\u00dfer und gr\u00f6\u00dfer und die ehemalige Unfehlbarkeit des Papstes ist nun auf ihre Kaste \u00fcbergegangen und wird genauso geahndet wie damals, nur mit subtileren Mitteln.<br \/>\nDa Wissen sich generell aus dem Erlernten und der weiteren Forschung und Erkenntnisse speist kann im Prinzip jeder Einzelne f\u00fcr sich beanspruchen im Dienste der Wissenschaft t\u00e4tig zu sein, denn nur das Ergebnis z\u00e4hlt und nicht die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer vermeintlich allwissenden Truppe, die sich schon oft in der Geschichte grandios geirrt hat und das typische Beispiel ist die fr\u00fchere Festlegung des Alters der Erde mit 4 600 angegebenen Jahren, w\u00e4hrend man heute von ca. 4 Milliarden Jahren spricht und was sich dann sp\u00e4ter als der gleiche Irrtum herausstellen wird und das alles im Namen der Wissenschaft.<br \/>\nVielleicht sollte wir etwas bescheidener bleiben und neue Erkenntnisse sind ja nichts unanst\u00e4ndiges, es wird nur bedenklich, wenn diese dann als unumst\u00f6\u00dflich ausgegeben werden um sie anschlie\u00dfend wieder revidieren zu m\u00fcssen und t\u00e4glich kann man ja die Widerspr\u00fcche erkennen, auf nahezu allen Feldern der Wissenschaft und wird dann zur Peinlichkeit, wenn die Feststellung von fr\u00fcheren Aussagen abweicht.<br \/>\n20.92021, Nib<br \/>\n<strong>Die deutsche Professorenschaft hat sich bewu\u00dft links orientiert<\/strong><br \/>\nDeutsche Hochschul-Professoren sind de jure so unabh\u00e4ngig wie kaum jemand anderes in diesem Lande. Mein Doktorvater, einer harscher Kritiker der Wirtschaftspolitik von Schwarz, Rot und Gr\u00fcn sagte mir zu seiner Professoren-Stelle, er m\u00fcsse schon die (damalige) Kulturministerin erschiessen, damit ihm staatlicherseits irgendjemand Schwierigkeiten machen k\u00f6nne.<br \/>\nWenn heute die deutsche Professorenschaft mehrheitlich politisch voreingenommen und in ihren Analysen ideologisch gef\u00e4rbt ist, dann ist dies frei und bewusst so gew\u00e4hlt. Dies ist zum einen ein sch\u00e4biger Verrat an der Wissenschaft und am freiheitlichen Geiste Humboldts und zum anderen ein Verrat am deutschen Steuerzahler, der dieses Klientel finanziert und zum Zwecke der Erhellung von Wahrheit und Erkenntnis von praktischer Arbeit freistellt.<br \/>\n19.9.2021,IJ<\/p>\n<p><strong>Beispiel \u201eIntenational Panel of Climat Change\u201c IPPC<\/strong><br \/>\ndie weltweite pseudowissenschaftliche politische Organisation zur ideologischen Verbreitung des angeblich menschengemachten \u201eKlimawandels\u201c.<br \/>\n36% der afilierten Institute kommen aus Europa mit 500 Mio Einwohner<br \/>\n14% der afilierten Institute kommen aus USA und Canada<br \/>\ndie restlichen 50% d\u00fcrfen sich die \u00fcbrigen 6 Milliarden Menschen aufteilen.<br \/>\naber auch 19 an der Zahl, wissenschaftliche Schwergewichte aus Afrika<br \/>\nSudan, Ruanda, Mosambic, Zambia, Uganda, Senegal, Algerien, u.a.<\/p>\n<p>Es besteht kein Zweifel, dass der IPPC eine politisch ideologisch propagandistische Organisation ist, die mit Wissenschaftlichkeit nichts am Hut hat.<br \/>\nVor allem aber wird der IPPC Report von einer kleinen Clique des Management des IPPC erstellt, nicht von den weltweiten Instituten.<br \/>\nDiese dienen nur als Alibi dazu, dem IPPC einen wissenschaftlichen Anschein zu geben, um seine ideologischen Klima Reporte als weitweite Meinung vorzut\u00e4uschen.<\/p>\n<p>In der Sache benutzt der IPPC theoretische Modelle, mit Erkenntnissen aus dem Ende des 19. Jhd., welche durch die Messwerte widerlegt werden.<br \/>\nDer behauptete theoretische Zusammenhang zwischen CO2 Steigung und Temperatursteigung wird durch die Messwerte von 1850-2016 widerlegt.<br \/>\nDer Temperaturanstieg ist nicht CO2 bedingt.<br \/>\nReal ist das was gemessen wird, nicht das was theoretisch errechnet wird.<br \/>\nSo ist das in der Wissenschaft bekannt.<br \/>\n19.9.2021, PP<\/p>\n<p><strong>Die \u201eDIE Wissenschaft\u201c ist eine Religion, nichts anderes<\/strong><br \/>\nNiemand unter denen, die sich auf die \u201edie Wissenschaft\u201c berufen, kann deren Behauptungen verifizieren. Es ist eine reine Glaubenssache.<\/p>\n<p>Gerade die FFF-Kids \u2013 die Generation Bildungsnotstand \u2013 ist kaum imstande, halbwegs korrektes Deutsch zu sprechen und zu schreiben, kaum in der Lage, selbst einfache Rechnungen ohne digitale Hilfsmittel zu l\u00f6sen und \u00fcberhaupt komplexere Zusammenh\u00e4nge zu erfassen \u2013 geschweige denn Wetter und Klima. Denen kann man im Grunde ALLES erz\u00e4hlen, wenn man nur die richtigen Trigger bet\u00e4tigt. Skrupellose Ideologen wussten seit jeher, wie man das macht und sich zu eigenen Zwecken der Jugend bedient.<br \/>\nKids sind nunmal so, dass sie vor allem dem aktuellen Trend folgen. Sie folgen blind der Masse, sie wollen dazugeh\u00f6ren. Die eigene Pers\u00f6nlichkeit ist beim Kind und Jugendlichen noch nicht gefestigt, deshalb sind sie sozusagen noch Herdentiere. Es ist ein entwicklungsgeschichtlich uralter, vorzivilisatorischer, im Grunde noch animalischer Instinkt, der da am Wirken ist.<br \/>\nSeri\u00f6se Wissenschaftler wissen dies und gehen dementsprechend verantwortungsvoll damit um. Nicht so die wissenschaftlernden Klimap\u00e4pste, Coronapr\u00f6pste und Genderapostel: Sie lassen ohne Widerspruch zu, dass politische Rattenf\u00e4nger von Hameln sich an der arglosen Jugend vergreifen, sie verf\u00fchren, sie einspannen, sie aufhetzen. Widerlich!<br \/>\n19.9.2021, Deu<\/p>\n<p><strong>Idee der Universit\u00e4t nach Humboldt<\/strong><br \/>\nIch habe in meinem Leben verschiedenste Universit\u00e4tssysteme kennengelernt,<br \/>\nin sozialistisch gepr\u00e4gten Systemen, in der Bundesrepublik der 90er, in eher wirtschaftsliberal gepr\u00e4gten (angels\u00e4chsischen) Systemen verschiedenster L\u00e4nder und auch im gegenw\u00e4rtig mehr und mehr deformierten System der Bundesrepublik.<\/p>\n<p>Das System der Bundesrepublik der 90er Jahre folgte noch am st\u00e4rksten der Idee der Universit\u00e4t nach Humboldt \u2013 und auf dieser Grundlage wurde Deutschland innerhalb historisch k\u00fcrzester Frist zur f\u00fchrenden Wissenschaftsnation der Welt. Diese Idee besteht im Kern darin, dass Professoren beamtet und dadurch wissenschaftlich UNABH\u00c4NGIG sein und ihren intrinsischen Motiven auf der Suche nach Erkenntnis sein sollen. Dieses intrinsische Motiv hat Herr Heller offenbar niemals begriffen, was mich angesichts der Autoren-Kurzbeschreibung nicht \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>Diese urspr\u00fcngliche Idee war die beste und ist allen anderen \u2013 auch den hochger\u00fchmten angels\u00e4chsischen Privatunis \u2013 HAUSHOCH \u00fcberlegen. Wissenschaft muss frei von jeglicher Einflu\u00dfnahme und besonders von Verwertungszwang sein, muss langfristig ausgelegt sein und deswegen AUSSCHLIESSLICH staatlich finanziert sein. Jegliche privatwirtschaftliche Einflu\u00dfnahme f\u00fchrt zu einer Deformation, genauso wie auch staatliche Einflu\u00dfnahme durch Drittmittelprogramme im gro\u00dfen Stil, die das Betreiben von Wissenschaft von staatlicher Willk\u00fcr abh\u00e4ngig machen und damit korrumpiert.<\/p>\n<p>Leider ist diese Idee im hiesigen Siedlungsgebiet ziemlich auf den Hund gekommen. Und das hat mit der \u00c4ra Schr\u00f6der\/Bulmahn, mit Einflu\u00dfnahme der verbrecherisch agierenden OECD und nat\u00fcrlich der EU zu tun. Wenn Herr Heller jetzt auch noch st\u00e4rkere private und angels\u00e4chsische Ausrichtung fordert, dann ist das in h\u00f6chstem Ma\u00df kontraproduktiv.<br \/>\n19.9.2021, K.N.<\/p>\n<p><strong>&#8230; in D seit Corona-Beginn gerade einmal 65 Studien<\/strong><br \/>\nEs ist ja noch viel schlimmer. Bei Sciencefiles wies ein Leser auf folgenden Artikel der FAZ hin:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/corona-forschung-in-deutschland-klinische-studien-desastroes-17536319.html?GEPC=s33\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/corona-forschung-in-deutschland-klinische-studien-desastroes-17536319.html?GEPC=s33<\/a><br \/>\nDort ist zu lesen, dass in Deutschland seit Beginn der Coronakrise gerade einmal 65 Studien dazu beantragt und finanziert wurden, von denen gerade einmal 14 Studien beendet wurden, 11 gar nicht beginnen werden, alle nur medizinische Aspekte wie Impfstoffe oder Therapien betreffen, aber keine einzige sich mit der Wirksamkeit von Corona-.Ma\u00dfnahmen besch\u00e4ftigt. Weiter hei\u00dft es dort, dass beispielsweise Studien zu Aerosolen, Fr\u00fcherkennung in Altersheimen oder zu Kindern als \u00dcbertr\u00e4ger durch Aerosole, abgelehnt wurden und privat finanziert werden mussten.<br \/>\nDas in einem Land, wo Partei-Stiftungen, NGOs, dubiose Linksextreme Vereine, Kampf gegen Rechts, Zensur-Firmen und Faktenleugner, Genderlehrst\u00fchle und all deren pseudowissenschaftliche Studien mit Milliarden Euro Steuergeld aus den Ministerien gef\u00f6rdert werden. Aber Studien zur Wirksamkeit von Ma\u00dfnahmen gegen Corona gibt es NULL.<br \/>\n199.2021, Nac<\/p>\n<p><strong>Wissenschafts-R\u00fcckst\u00e4ndigkeit in D<\/strong><br \/>\nKemfert, Schellnhuber, Graichen, Drosten, PIK, Fraunhofer, Agora Energiewende und wie sie alle heissen, sind nur einige von vielen Belegen f\u00fcr den dargestellten Sachverhalt.<br \/>\nMit Milliarden gepamperte, besonders vom Umweltministerium bestallte Personen und Einrichtungen, die keine andere Aufgabe haben, wie die politische Richtung zu best\u00e4tigen oder sogar noch eine Versch\u00e4rfung zu fordern<br \/>\nEin gutes Beispiel f\u00fcr diese These ist das j\u00fcngste Urteil des BVerfG, welches den Klimaklagen, von NGOs eingereicht, nicht nur vollumf\u00e4nglich entsprach, sondern dar\u00fcber hinausging.<br \/>\nDer \u201eBeklagte\u201c, hier in Form des Umweltministeriums, spielte, und das ist wohl einmalig in der Justizgeschichte, nicht die Rolle des sich Verteidigenden, sondern verlangte im Gegenteil ein noch h\u00f6heres \u201eStrafma\u00df\u201c.<br \/>\nDas zeigt den ganzen Wahnsinn der derzeitigen Politik, die nichts anderes im Sinn hat wie Begr\u00fcndungen zu sammeln f\u00fcr ein noch st\u00e4rkeres Knebeln der eigenen Bev\u00f6lkerung.<br \/>\n19.9.2021, W.G.<\/p>\n<p><strong>Alles h\u00e4ngt am n\u00e4hrenden Busen der Machthabenden!<\/strong><br \/>\nOb Wissenschaft, Journalismus, R\u00e4te, NGO.s, Stiftungen, Institute und Vereine jedweder Art, Justiz, Denkfabriken (ich hasse diesen Begriff) usw.!. Wer an der prall gef\u00fcllten Steuerbrust kr\u00e4ftig trinken will, muss artig sein. Diese Land ist auf einem ganz schlechten Weg!<br \/>\n19.9.2021, R.L.<\/p>\n<p><strong>Wes\u2018 Brot ich ess, des Lied ich sing.<\/strong><br \/>\nF\u00fcr gen\u00fcgend Staatsknete liefern wir jedes Ergebnis, das die Regierung w\u00fcnscht. Das geh\u00f6rt zum System Merkel.<br \/>\n19.9.2021, Car<\/p>\n<p><strong>Money makes the world go round<\/strong><br \/>\n\u201eWo Neutralit\u00e4t und Objektivit\u00e4t gefordert sind, stellen sich viele Forscher lieber in den Dienst von Ideologen aller Farben.\u201c Tja, ein Professor und Uni-Direktor in Deutschland forscht in der Regel eben nicht mehr aktiv, sonderin ist in erster Linie damit besch\u00e4ftigt, F\u00f6rdermittel einzutreiben. D. h. der sitzt regelm\u00e4\u00dfig mit Politikern am Tisch und freut sich, wenn er sein Projekt mit der herrschenden Ideologie in \u00dcbereinstimmung bringen kann.<br \/>\nBsp.: Zur Zeit werden die Institute geradezu \u00fcbersch\u00fcttet, wenn sie einen Bezug zu Afrika oder CO2 herstellen k\u00f6nnen. Man sucht geradezu Partnerschaften in diesem Bereich \u2013 das Entwicklungs- und Umweltministerium ist so gro\u00dfz\u00fcgig mit den Millionen wie nie. Und NUR darum geht\u2019s. Money makes the world go round \u2013 wess\u2018 Brot ich ess, dess\u2018 Lied ich sing\u2018 !<br \/>\n9.9.2021, E.F.<\/p>\n<p><strong>&#8230; der Irrsinn der jetzigen deutschen Wissenschaftssituation<\/strong><br \/>\nVon \u201eEs braucht ja kein langj\u00e4hriges Studium, um zu begreifen\u2026\u2026\u201c bis, \u201eEbenso simpel ist die Kalkulation, die es als schlicht unm\u00f6glich belegt, den Energiehunger eines dichtbesiedelten Industrielandes allein durch das Ernten hiesiger volatiler Umgebungsenergiefl\u00fcsse zu stillen\u201c.<br \/>\nIn diesem Absatz wird der ganze Irrsinn der jetzigen deutschen Wissenschaftssituation deutlich. Die weltweit viertgr\u00f6\u00dfte Industrienation mit Windstrom und Photovoltaik ausreichend mit Energie zu versorgen ist schlichtweg grenzdebil und dass dieses immer wieder unwidersprochen zur herrschenden Lehrmeinung gemacht werden kann, zeigt entweder den Verlust einer demokratischen Diskussionskultur oder einen Niedergang der Wissenschaft in Deutschland an, der mit dem stalinistischem Lyssenkoismus vergleichbar ist.<br \/>\n19.92021, Reh<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>d Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Martin Wagener: \u201eDer Streit um den Volksbegriff: Der BND, das Bundesverwaltungsgericht und die Wissenschaftsfreiheit\u201c\u00a0(22.1.2026) Bibliothek des Konservatismus (BdK): K\u00fcndigung durch GBV\u00a0(28.11.2025) Vereinnahmte Wissenschaft \u2013 Corona-Protokolle des RKI\u00a0(27.7.2025) Mobbing von Professoren: Wissenschaft unter &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/wissenschaft-staat\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":73793,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-95018","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/95018","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=95018"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/95018\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145097,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/95018\/revisions\/145097"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/73793"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95018"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}