{"id":94515,"date":"2021-09-06T15:14:39","date_gmt":"2021-09-06T13:14:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=94515"},"modified":"2025-12-14T14:44:19","modified_gmt":"2025-12-14T13:44:19","slug":"naechstenliebe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/naechstenliebe\/","title":{"rendered":"N\u00e4chstenliebe"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Psyche\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/\">Psyche<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/liebe\/\">Liebe<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/\">Christen<\/a> &gt;N\u00e4chstenliebe<\/p>\n<div id=\"attachment_94519\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/storch-schwarz-und-weiss-rieselfeld-pan2108.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-94519\" class=\"size-full wp-image-94519\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/storch-schwarz-und-weiss-rieselfeld-pan2108.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/storch-schwarz-und-weiss-rieselfeld-pan2108.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/storch-schwarz-und-weiss-rieselfeld-pan2108-180x101.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-94519\" class=\"wp-caption-text\">Ein schwarzer Storch beim Abflug im Rieselfeld bei Freiburg im August 2021<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/liebe\/\">Giuiseppe Gracia \u2013 Menschenbilder:\u00a0 Was ist Liebe?<\/a> (14.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/weltrettung\/geberland\/\">Deutschland: Gr\u00f6\u00dftes Geberland der Welt<\/a>\u00a0(2.10.2025)<\/li>\n<li>Anspruchsberechtigung statt N\u00e4chstenliebe (27.12.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-menschenrechte\/\">Menschenrechtsindustrie: Migranten vor Einheimischen<\/a>\u00a0(8.3.2023)<\/li>\n<li>Afghanistan und die N\u00e4chstenliebe (5.9.2021)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"Alleinerziehend\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/alleinerziehend\/\">Alleinerziehend<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Familie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/\">Familie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/weltrettung\/geberland\/\">Geberland<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kinder\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/\">Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/liebe\/\">Liebe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mutterliebe\/\">Mutterliebe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/selbsthass\/\">Selbsthass<\/a><\/li>\n<li>Solidarit\u00e4t<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">Woke<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8222;In der modernen Wir-Gesellschaft verwandelt sich der hilfsbed\u00fcrftige N\u00e4chste in einen Anspruchsberechtigten&#8220;<br \/>\n==============================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anspruchsberechtigung statt N\u00e4chstenliebe<\/strong><br \/>\n<strong>Der Samariter ist jetzt solidarisch &#8211; Asylrecht antiquiert<\/strong><br \/>\nDie N\u00e4chstenliebe ist anonymisiert und kollektiviert, mit einem Wort: verstaatlicht worden. Das widerspricht ihrem Wesen, organisierte N\u00e4chstenliebe ist ein Widerspruch in sich. Es ist denn auch kein Zufall, dass allenthalben, also nicht nur im Sprachgebrauch der Kirche, das Wort N\u00e4chstenliebe durch den Begriff Solidarit\u00e4t ersetzt wird. Der Unterschied ist betr\u00e4chtlich, denn Solidarit\u00e4t ist ein Kampfbegriff, der seine Herkunft aus der Arbeiterbewegung nicht verleugnen kann. Der klassenbewusste Arbeiter solidarisiert sich nicht nur mit jemandem, sondern auch gegen jemanden; so auch die Kirche. Auch sie kennt und pflegt ihr Feindbild, das sich mit dem der herrschenden Parteien weitgehend deckt. Auch sie k\u00e4mpft gegen Rassisten und Populisten, gegen Homophobe und Islamophobe, gegen Antiglobalisten, Antiziganisten und so weiter. Denn das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das B\u00f6se, das man l\u00e4sst.<\/p>\n<p><em><strong>In der modernen Wir-Gesellschaft verwandelt sich der hilfsbed\u00fcrftige N\u00e4chste in einen Anspruchsberechtigten,<\/strong><\/em> der auf Entsch\u00e4digung pocht und Zahlung verlangt. Lieben muss man ihn nicht, kann man auch nicht. Liebe gedeiht in begrenzten, vertrauten, \u00fcberschaubaren Verh\u00e4ltnissen; aber wo gibt es die noch? Sie haben sich aufgel\u00f6st und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch \u00fcbriggelassen als das nackte Interesse, als die gef\u00fchllose bare Zahlung \u2013 Karl Marx hat wieder einmal Recht behalten. Ob die Hunderttausende, die Jahr f\u00fcr Jahr allein in Deutschland um Asyl nachsuchen, zu den M\u00fchseligen und Beladenen geh\u00f6ren, denen die Kirche Aufmerksamkeit, Zuwendung und Hilfe versprochen hat, ergibt sich nicht aus den Akten. Aus denen ergibt sich nur ein Anspruch auf Zahlung, neuerdings auch auf Zahlkarte.<br \/>\nDas individuelle <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/asylpolitik\/\">Asylrecht<\/a> ist heillos antiquiert, es passt nicht mehr in eine Zeit, in der sich ganze V\u00f6lkerscharen, den Koffer in der einen, das Smartphone in der anderen Hand, auf Wanderschaft begeben haben.<br \/>\nDieser Verdacht greift um sich. Er erkl\u00e4rt den Sinneswandel, der nicht nur in traditionell fremdenfreundlichen Staaten wie England und Italien, in Schweden, Frankreich oder den Niederlanden, sondern auch in einem klassischen Einwanderungsland wie den USA in Gang gekommen ist. Die Leute sind es leid, im Namen von Humanit\u00e4t und N\u00e4chstenliebe erpresst zu werden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.12.2023 von Konrad Adam bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/solidaritaet-naechstenliebe\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/solidaritaet-naechstenliebe\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Afghanistan und die N\u00e4chstenliebe<\/strong><br \/>\nvon Dr. Udo Hildenbrand<br \/>\nBereits w\u00e4hrend der Fl\u00fcchtlingskrise 2015\/16 haben Politiker und Medienvertreter, die gew\u00f6hnlich nicht allzu viel mit dem Christentum \u201eam Hut haben\u201c, immer wieder mit erhobenem Zeigefinger auf das jesuanische Gebot der N\u00e4chstenliebe hingewiesen.<br \/>\nNat\u00fcrlich haben sie dabei das Gebot der Gottesliebe geflissentlich ausgeblendet. Doch es ist mit dem Gebot der N\u00e4chstenliebe untrennbar verbunden und nur gemeinsam bilden beide Gebote das eine christliche Zentralgebot der Gottes- und der N\u00e4chstenliebe (vgl. Matth\u00e4us 22,37-39).<\/p>\n<p><strong>Die instrumentalisierte Botschaft Jesu<\/strong><br \/>\nAuch mit dem Hinweis auf das Gleichnis Jesu vom barmherzigen Samariter sollten wohl insbesondere Christen motiviert werden, die damals von vielen Seiten beklatschte und glorifizierte \u201eWillkommenskultur\u201c tatkr\u00e4ftig zu unterst\u00fctzen und dabei auch noch die Grenz\u00f6ffnung als \u201egro\u00dfartige Geste der Humanit\u00e4t\u201c gef\u00e4lligst anzuerkennen.<\/p>\n<p>Doch der Samariter dieses Gleichnisses hat den Ausgepl\u00fcnderten und Niedergeschlagenen zwar umsorgt und versorgt. Dar\u00fcber hinaus hat er f\u00fcr ihn sogar noch einen Geldbetrag zur weiteren Versorgung hinterlassen. Mitgenommen hat er den Beraubten jedoch nicht, um ihn etwa in seinem eigenen Haus zu beherbergen (vgl. Lukas 10,25-37).<br \/>\nMit dem verk\u00fcrzten Hinweis auf die Botschaft Jesu sollten zugleich die Migrationsskeptiker und -gegner mit erhobenem Zeigefinger an die christlichen Werte der N\u00e4chstenliebe und an die Werke der Barmherzigkeit erinnert werden. Einen Vorgang dieser Art nennt man jedoch schlicht und einfach: Instrumentalisieren.<\/p>\n<p><strong>\u201eWir schaffen das\u201c?- Eine Prognose mit fatalen Folgen<\/strong><br \/>\nEine salopp-lapidare, st\u00e4ndig wiederholte Prognose der Bundeskanzlerin nach der unkontrollierten Grenz\u00f6ffnung vor sechs Jahren \u2013 \u201eWir schaffen das\u201c \u2013 ist l\u00e4ngst schon falsifiziert. Durch die gesellschaftlichen, kulturellen und finanziellen Langzeitfolgen dieser Entscheidung werden wohl noch k\u00fcnftige Generationen einen hohen Preis zahlen m\u00fcssen.<br \/>\nSie werden mit diesen Folgen noch erheblich \u201ezu schaffen\u201c haben, wenn diese \u00fcberhaupt je \u201ezu schaffen\u201c sind. So etwa im Blick auf die mehr als problematische Integration, die nach Meinung vieler Mitb\u00fcrger\/innen bereits gescheitert ist, aber auch hinsichtlich der \u201eEinwanderung in die Sozialsysteme\u201c. Denn ein \u201eLand kann ein Sozialstaat sein oder offene Grenzen haben. Ein Land kann aber kein Sozialstaat sein und offene Grenzen haben\u201c \u2013 so der Wirtschaftsnobelpreistr\u00e4ger Milton Friedmann.<\/p>\n<p><strong>Keine Wiederholung von 2015\/16?<\/strong><br \/>\nVon den verschiedenen politischen Lagern zumindest \u00f6ffentlich weithin unwidersprochen, waren noch bis vor Kurzem st\u00e4ndig die Worte mit warnendem Unterton zu h\u00f6ren: \u201e2015 darf sich nicht mehr wiederholen\u201c. Eine Forderung, hinter der sich u.a. wohl auch die Problemfelder Kontrollverlust und \u00dcberfremdung, Desintegration und Kriminalit\u00e4t verbergen.<br \/>\nInzwischen wird jedoch schon l\u00e4ngst wieder insbesondere von Politikern jener Partei, die gr\u00fcn eingef\u00e4rbt ist, sowie von Stra\u00dfendemonstranten lautstark und nachdr\u00fccklich gefordert: \u00d6ffnung der Grenzen mit weiterer ungebremster Aufnahme kulturfremder Menschen in unser Land. \u201eEs k\u00f6nnen noch viel mehr kommen.\u201c \u2013 \u201eWir sollten uns vorbereiten, dass es viele werden k\u00f6nnten.\u201c Zahlen also nach oben offen! Die seit 2015 bestehenden massiven Probleme mit ihren wohl langfristigen Folgen werden wieder einmal einfach totgeschwiegen, ausgeblendet.<\/p>\n<p><strong>Muslimische Nachbarl\u00e4nder verweigern die Aufnahme<\/strong><br \/>\nDie Bereitschaft der direkten Nachbarl\u00e4nder von Afghanistan, Fl\u00fcchtlinge aus ihrem muslimischen Bruderland aufzunehmen, ist keineswegs gro\u00df. Die n\u00f6rdlichen Muslim-Nachbarstaaten Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan sowie die zentralasiatischen Staaten wollen \u00fcberhaupt keine Fl\u00fcchtlinge aufnehmen. Der Iran und die T\u00fcrkei schotten sich ab. So wiederholen sich exakt die Vorg\u00e4nge von 2015\/16.<br \/>\nMan fragt sich: Wo bleibt denn die Solidarit\u00e4t der 57 islamischen OIC-Staaten, die alle der \u201eumma\u201c, der weltweiten islamischen Glaubensgemeinschaft angeh\u00f6ren? Werden ihre bedr\u00e4ngten Glaubensgeschwister, die aus islamischen Regimen fliehen, nicht einfach in die verruchten christlichen \u201eKreuzfahrerstaaten\u201c durchgewunken? Geht es auch hier wieder eher gezielt um die Ausbreitung des islamischen Glaubens durch Migration?<br \/>\nIm Blick auf Afghanistan besteht auch in den L\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union nur geringe Aufnahmebereitschaft der afghanischen Fl\u00fcchtlinge. \u00d6sterreich sowie auch Russland verweigern ihre Aufnahme.<\/p>\n<p><strong>Erneut: Vorbildliche deutsche Scheckbuchdiplomatie<\/strong><br \/>\nBezeichnend ist die deutsche Scheckbuchdiplomatie jetzt wieder in Afghanistan, wie sie Ferdinand Knauss beschreibt: \u201eDie deutsche Diplomatie hat schon wenige Tage nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban gezeigt, was \u00b4Verhandeln\u00b4 f\u00fcr sie bedeutet: 100 Millionen f\u00fcr Soforthilfe hier, 500 Millionen Euro \u201ehumanit\u00e4re Hilfe\u201c dort \u2026 Angesichts der Lage in Afghanistan wird wieder deutlich, dass Deutschland \u2026 vor allem in einer Hinsicht Weltspitze ist: Bei der Inszenierung der eigenen Moral statt materieller und Machtinteressen. Moralische Selbstinszenierung geh\u00f6rt in der (Au\u00dfen-)Politik immer dazu. Aber so konsequent zum Schaden der eigenen Steuerzahler wie die deutsche praktiziert es wohl keine andere Regierung weltweit\u201c<\/p>\n<p>Und was kommt wohl von diesen Millionenbetr\u00e4gen \u201eunten\u201c in der hart bedr\u00e4ngten afghanischen Bev\u00f6lkerung an? Wird mit diesen Millionenbetr\u00e4gen nicht wieder das Waffenarsenal der Taliban zus\u00e4tzlich kr\u00e4ftig angef\u00fcttert?<\/p>\n<p><strong>Die \u201eWillkommensstrategen\u201c sind in Deutschland wieder am Werk<\/strong><br \/>\nAber \u201eGutmenschen\u201c in Deutschland wollen entgegen der eindeutigen Meinung der Mehrheitsbev\u00f6lkerung erneut der ganzen Welt demonstrieren, an wessen Wesen sie genesen soll. Mehr als 1,1 Millionen Asylsuchende kamen 2015\/16 nach Deutschland. Jetzt ertr\u00e4umen so manche \u201eWillkommens-Strategen\u201c offensichtlich die gleiche Anzahl von Afghanistan-Fl\u00fcchtlingen. Wird doch schon jetzt prognostiziert: In den kommenden Monaten werden mehrere hunderttausend Menschen aus Afghanistan fliehen. Da darf doch die \u201eFlamme der Humanit\u00e4t\u201c nicht erl\u00f6schen \u2013 so der luxemburgische Au\u00dfenminister Jean Asselborn!<br \/>\nNat\u00fcrlich ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass Afghanen, die etwa als Dolmetscher, Kraftfahrer und Berater der Bundeswehr, der diplomatischen Einrichtungen und anderer Organisationen gearbeitet haben, zusammen mit ihren Familien, auch zusammen mit z. B. afghanischen Menschenrechtsaktivisten, deren Leben unmittelbar bedroht ist, in unserem Land Asyl gew\u00e4hrt wird. Deren Anzahl d\u00fcrfte jedoch nicht mehr als ungef\u00e4hr 15.000 Menschen umfassen \u2013 immerhin die Gr\u00f6\u00dfenordnung einer deutschen Kleinstadt \u2013 und ist somit Lichtjahre von der Millionenzahl entfernt.<\/p>\n<p>Unterschiedslos, ohne R\u00fccksicht auf die Zukunft helfen?<br \/>\nVerlangt aber die Heilige Schrift und die auf ihr basierende christliche Lehre aufgrund des universal geltenden Gebotes der N\u00e4chstenliebe etwa nicht, allen Menschen auf der Welt mit ihren verschiedenartigsten Sorgen und N\u00f6ten unterschiedslos zu helfen?<\/p>\n<p>Verlangt sie nicht, jetzt die Fl\u00fcchtlinge auch in unserem Land erneut mit offenen Armen willkommen zu hei\u00dfen, sie bedingungslos herein zu lassen, auch ohne R\u00fccksicht auf die eigene Situation und ohne R\u00fccksicht auf m\u00f6gliche belastende und irreversible gesellschaftliche Entwicklungen?<br \/>\nVerlangt somit nicht die christliche Botschaft, alle schwerwiegenden Konsequenzen einfach zu ignorieren, die sich aus einem solchen Handeln nicht nur f\u00fcr die Menschen von heute, sondern auch f\u00fcr die nachfolgenden Generationen ergeben k\u00f6nnten?<\/p>\n<p>Im Doppelgebot der Liebe gibt Jesus von Nazareth selbst einen wichtigen Hinweis, der zur Beantwortung dieser Fragen f\u00fchrt, wenn er fordert: \u201eDu sollst Deinen N\u00e4chsten lieben, wie dich selbst\u201c (Matth\u00e4us 22,39).<br \/>\nDer in diesem Gebot gegebene Vergleichshinweis (\u201ewie dich selbst\u201c) macht aus dem Doppelgebot kein Dreifachgebot, das die Selbstliebe vorschreiben w\u00fcrde. Doch schlie\u00dft dieses Doppelgebot den Selbstschutz sowie die Pflicht zur Sorge und Verantwortung des Menschen f\u00fcr sich selbst und die Seinen, die ihm \u201edie N\u00e4chsten\u201c sind, keineswegs aus, vielmehr mit ein. Was aber f\u00fcr den Einzelnen gilt, hat logischerweise auch eine soziale, gesellschaftspolitische Relevanz.<\/p>\n<p><strong>Vorzugsregeln-gestufte N\u00e4chstenliebe<\/strong><br \/>\nDer katholische Theologieprofessor Ludger Schwienhorst-Sch\u00f6nberger stellt fest, es sei unm\u00f6glich und versto\u00dfe auch gegen die Kardinaltugend der Gerechtigkeit, N\u00e4chstenliebe unterschiedslos gegen\u00fcber allen Menschen zu praktizieren. Deshalb habe die christliche Soziallehre Vorzugsregeln entwickelt, welche die N\u00e4chstenliebe erst praktikabel machten. Es gehe beim Praktizieren der N\u00e4chstenliebe \u201eum die Abw\u00e4gung konkurrierender G\u00fcter und um die Bewertung der Folgen einer Handlung.\u201c Somit geht es also um ein verantwortungsethisches Handeln, das immer auch die Folgen z.B. f\u00fcr die kommenden Generationen im Blick hat.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu macht das gesinnungsethische Handeln die Grundprinzipien bzw. \u201edie Anspr\u00fcche einzelner Personen zum h\u00f6chsten Ma\u00dfstab ethischer Entscheidungen\u201c. Im hier relevanten Falle ist das gesinnungsethische Handeln ausschlie\u00dflich am Wohl der Fl\u00fcchtlinge orientiert, ohne R\u00fccksicht auf die Folgen der in Deutschland lebenden Menschen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Hilfsbereitschaft von Christen d\u00fcrfe es zwar keine \u201eObergrenzen geben, f\u00fcr die tats\u00e4chliche Hilfe jedoch sehr wohl\u201c. N\u00e4chstenliebe bed\u00fcrfe einer Unterscheidung \u201ezwischen dem Nahen, dem N\u00e4heren und dem N\u00e4chsten\u201c. In Situationen, in denen die Anspr\u00fcche entfernter Menschen mit denen n\u00e4herstehender Menschen konkurrierten, sei es nach Lehre der katholischen Kirche \u201eirref\u00fchrend zu behaupten, die Bibel w\u00fcrde verlangen, allen Menschen unterschiedslos zu helfen\u201c. Die kirchliche Lehre sei auch in dieser Frage realistisch und verantwortungsethisch gepr\u00e4gt.<br \/>\nDas Prinzip der gestuften N\u00e4chstenliebe bzw. der gestuften Solidarit\u00e4t kann nach Dr. Reinhard K. Sprenger, Trainer und Berater f\u00fcr Personalentwicklung sowie Buchautor, auch wie folgt beschrieben werden: \u201eDem eigenen Nahbereich, etwa der eigenen Familie und der eigenen Nation geb\u00fchrt dabei das gr\u00f6\u00dfte Ma\u00df an Solidarit\u00e4t \u2026 Eine Pseudo-Solidarit\u00e4t, die sich auf abstrakte Bezugspunkte wie die Menschheit bezieht und auf Kosten des eigenen Nahbereichs praktiziert wird, w\u00e4re daher keine Solidarit\u00e4t im Sinne der christlich-abendl\u00e4ndischen politischen Philosophie.\u201c<\/p>\n<p><strong>Veranschaulichungen: Menschlich\/biblisch<\/strong><br \/>\nMit Hinweisen auf grundlegende menschliche Erfahrungen sowie auch auf neutestamentliche Begebenheiten und Vorgaben sollen diese Ausf\u00fchrungen zum eigentlich unstrittigen und einsichtigen Prinzip der gestuften N\u00e4chstenliebe bzw. der gestuften Solidarit\u00e4t veranschaulicht werden<br \/>\nIn der N\u00e4chstenliebe ist die Verantwortung z. B. den eigenen Kindern oder den eigenen Eltern gegen\u00fcber immer gr\u00f6\u00dfer als jene f\u00fcr einen unbekannten Menschen etwa in S\u00fcdamerika. Zwar bezieht sich auch auf ihn das Gebot der N\u00e4chstenliebe, jedoch in ganz anderer Weise als bei nahen Angeh\u00f6rigen.<br \/>\nIm \u00dcbrigen zeigt die christliche Welt durch ihre regelm\u00e4\u00dfigen, wohl einzigartigen Spendenaktionen in der Solidarit\u00e4t zu den Armen weltweit, dass sie aus dem Geist der christlichen N\u00e4chstenliebe, in der auch die \u201eFernstenliebe\u201c, sogar die \u201eFeindesliebe\u201c (vgl. Matth\u00e4us 5,44) ihren Ursprung hat, vergleichsweise vorbildlich handelt<\/p>\n<p>Bekanntlich ist es f\u00fcr manche Menschen, die sich auch gerne selbstadelnd als \u201eWeltb\u00fcrger\u201c bezeichnen, viel einfacher die \u201eFernstenliebe\u201c (Friedrich Nietzsche: Zarathustra) zu praktizieren als die \u201eN\u00e4chstenliebe\u201c in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld.<br \/>\nAuch unter den Protagonisten der Ideologie von den offenen Grenzen, den \u201eWillkommens-Strategen\u201c, gibt es wohl keinen einzigen, der die T\u00fcren seines eigenen Hauses nie verschlie\u00dft, sie bei Tag und Nacht sperrangelweit offenstehen l\u00e4sst und den vorbeiziehenden Fremden einladend zuruft: \u201eKommt doch alle in mein Haus rein. Nehmt, worauf ihr Lust habt. Greift zu und nehmt alles, was ihr braucht. Was mein ist, geh\u00f6rt auch euch. Bleibt hier, solange ihr wollt\u201c.<br \/>\nBei einem derartigen Verhalten w\u00e4ren die fatalen Konsequenzen f\u00fcr sein eigenes Leben und f\u00fcr das seiner Familie leicht abzusehen. Er w\u00fcrde sicher als Psychopath bezeichnet werden. Jeder \u201eWillkommens-Stratege\u201c m\u00f6ge sich mit dieser Skizze selbstkritisch befragen hinsichtlich seiner Einstellung zu offenen, unkontrollierten Grenzen.<\/p>\n<p>Zumindest in Andeutung l\u00e4sst sich im irdischen Leben Jesu eine Stufung der praktizierten N\u00e4chstenliebe erkennen: Bei seiner grenzenlosen Liebe zu allen Menschen ist er nach Ausweis der Heiligen Schrift zugleich einigen wenigen in ganz besonderer Weise verbunden. So seinen J\u00fcngern, den Aposteln und insbesondere Johannes, seinem \u201eLieblingsj\u00fcnger\u201c (vgl. Joh 13,1; 13,23; 20,2). Als bei der Hochzeit in Kana der Wein ausging, wurde Jesus von seiner Mutter Maria gebeten, zu helfen. Zun\u00e4chst wehrte er mit den Worten ab: \u201eMeine Stunde ist noch nicht gekommen\u201c (Johannes 2,3f).<br \/>\nDas klassische Bibelzitat zur gestuften N\u00e4chstenliebe kommt jedoch aus dem Munde des V\u00f6lkerapostels Paulus: \u201eDeshalb wollen wir, solange wir noch Zeit haben, allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind\u201c (Galater 6,10).<br \/>\nJuristischer Grundsatz: \u201eWas man nicht kann, muss man auch nicht tun.\u201c<br \/>\nIn diesem Zusammenhang sei auch erinnert an den lateinischen Grundsatz \u201eUltra posse nemo obligatur\u201c (= \u201eNiemand ist verpflichtet \u00fcber das K\u00f6nnen hinaus\u201c). Dieser Grundsatz fand auch Eingang in \u00a7 275 Abs 2 u. 3 BGB des deutschen Zivilrechts.<br \/>\nVereinfacht ausgedr\u00fcckt, besagt er: Was man nicht kann, muss man auch nicht tun, bzw: Niemand ist moralisch und rechtlich zu einer Leistung verpflichtet, die er nicht erbringen kann. Nach diesem Grundsatz ist Deutschland keineswegs verpflichtet, gegen die Interessen der eigenen Bev\u00f6lkerung und gegen die zuk\u00fcnftige Entwicklung des Landes ein \u00dcberkontingent an Fl\u00fcchtlingen aufzunehmen.<\/p>\n<p><strong>Deutschland: Nicht verantwortlich \u201ef\u00fcr alle Not der Welt\u201c<\/strong><br \/>\nAus den vorausgegangenen Ausf\u00fchrungen geht hervor: Die offensichtlich wieder aufkommende neue Forderung zur bedingungslosen Willkommenskultur und grenzenlosen Offenheit des Staates gleichsam \u201ef\u00fcr alle Not der Welt\u201c kann nicht mit dem christlichen Gebot der N\u00e4chstenliebe oder dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter begr\u00fcndet werden.<br \/>\nMit der Haltung der \u201egrenzenlosen Offenheit\u201c wird jedenfalls kein fl\u00fcchtlingsfreundliches Klima geschaffen, vielmehr eher schrittweise einer gesellschaftlichen Sozialkatastrophe die Wege gebahnt. Sie wird dann gleicherweise Einheimische wie Fl\u00fcchtlinge treffen. Eine schutzgew\u00e4hrende Asylpolitik wird dann allerdings kaum noch m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Auch jenen L\u00e4ndern Europas, die keiner gesinnungsethisch, sondern einer verantwortungsethisch gepr\u00e4gten Politik folg(t)en, kann vorschnell und unbedacht Inhumanit\u00e4t und Unchristlichkeit vorgeworfen werden. Sie waren\/sind dabei keineswegs undifferenziert \u201ewillkommensfreudig\u201c wie das offizielle Deutschland in den Jahren 2015\/16 und wie erneut die viel zu vielen Uneinsichtigen im Zusammenhang mit der aktuellen tragischen Situation des afghanischen Volkes. Sie haben vielmehr gehandelt bzw. sie handeln in der biblisch begr\u00fcndbaren Erstverantwortung gegen\u00fcber ihrem je eigenen Volk.<\/p>\n<p>Die nachfolgende Auswahl von Zeitungs\u00fcberschriften \u2013 beschr\u00e4nkt auf die Ausgaben der Tageszeitung DIE WELT von 17.bis 26.8.2021 \u2013 beschreibt das Versagen der deutschen Politik in Afghanistan, die damit zugleich auch (erneut) zur Vertrauenskrise f\u00fcr die deutsche Politik geworden ist.<br \/>\n17.8.2021: \u201eMaas: \u00b4Wir haben die Lage falsch eingesch\u00e4tzt\u00b4\u201c \u2013 Die Fehleinsch\u00e4tzungen der deutschen Politiker\u201c \u2013 \u201eDas DEBAKEL von Kabul bringt Maas in Bedr\u00e4ngnis\u201c \u2013 \u201eLaschet spricht vom \u00b4Debakel f\u00fcr Nato\u00b4\u201c \u2013 \u201eSelbstzerst\u00f6rung des Westens\u201c.<br \/>\n18.8.: Bundespr\u00e4sident Steinmeier: \u201eWir erleben in diesen Tagen eine menschliche Trag\u00f6die, f\u00fcr die wir Mitverantwortung tragen \u2026\u201c.<br \/>\n19.8.: \u201eDie SPD kocht, die Union tobt\u201c \u2013 \u201eLiegt die Verantwortung f\u00fcr die Fehleinsch\u00e4tzung der Lage in Afghanistan beim Kanzleramt?\u201c \u2013 \u201eNun sind auch die USA und ihre Verb\u00fcndeten katastrophal gescheitert\u201c \u2013 \u201eOpposition macht Regierung schwere Vorw\u00fcrfe wegen Fehleinsch\u00e4tzungen\u201c.<br \/>\n24.8.: \u201eIn Afghanistan verdr\u00e4ngte Deutschland \u00fcber Jahre die Realit\u00e4t \u2013 bis es zu sp\u00e4t war\u201c \u2013 \u201eDie n\u00e4chste Blamage deutscher Au\u00dfenpolitik\u201c.<br \/>\n26.8.2021: \u201eMerkel: Haben Entwicklung in Afghanistan \u00b4untersch\u00e4tzt\u00b4\u201c \u2013 \u201eDie Kanzlerin und die Verteidigungsministerin geben zu, die Situation in Afghanistan falsch eingesch\u00e4tzt zu haben\u201c.<\/p>\n<p>Nach den politischen Fehleinsch\u00e4tzungen und Fehlentscheidungen in der Fl\u00fcchtlingskrise 2015\/16 und in der Folgezeit sind jetzt auf h\u00f6chster politischer Ebene weitere fatale Fehleinsch\u00e4tzungen und Fehlentscheidungen erfolgt. Vermutlich werden sich auch jetzt wieder viele Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger fragen: Wer \u00fcbernimmt denn eigentlich f\u00fcr all das die Verantwortung und mit welchen Konsequenzen f\u00fcr die Verantwortlichen?<br \/>\nSie werden wahrscheinlich noch weiter fragen: Was kommt diesbez\u00fcglich als N\u00e4chstes auf uns zu? Eine noch gr\u00f6\u00dfere Katastrophe? Wom\u00f6glich das Eingest\u00e4ndnis der Politiker ihrer grunds\u00e4tzlich gescheiterten Integrations- und Multikulti-Politik mit deren verschiedenen gesellschaftlichen, kulturellen und religi\u00f6sen Aspekten?<br \/>\nWerden sich dann alle Begriffe in noch intensiverer Form wiederholen, die in der \u00dcberschrift dieses Abschnittes aufgezeigt sind: Jahrelange Verdr\u00e4ngung der Realit\u00e4t, Fehleinsch\u00e4tzungen, Fehlentscheidungen usw.? Bedenkt man alle Fehlentscheidungen der vorausgegangenen Jahre auch \u00fcber 2015 hinaus, kann einem f\u00fcr die Zukunft angst und bange werden.<\/p>\n<p><strong>Christen in aller Welt beten auch f\u00fcr ihr eigenes Volk<\/strong><br \/>\nIn der Katholischen Kirche unseres Landes war bis 1966 nach dem sonn- und feiert\u00e4glichen Hauptgottesdienst das \u201eGebet f\u00fcr Volk und Vaterland\u201c unter Anrufung des hl. Erzengels Michael, des Schutzpatrons Deutschlands, angeordnet. Dieses Anliegen scheint in unserer Zeit weitgehend aus dem Blick geraten zu sein. In der heutigen Liturgie w\u00e4re das F\u00fcrbittgebet in der Eucharistiefeier -zumindest bei bestimmten Anl\u00e4ssen wie auch jetzt vor den Wahlen \u2013 der richtige Ort, dieses Anliegen vor Gott zu tragen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Christen beten \u00fcberall auf der Welt f\u00fcr sich selbst, f\u00fcr ihre Familien, Angeh\u00f6rigen und Freunde, ebenso in den verschiedensten Anliegen der Menschen und der Welt. Warum sollten sie nicht immer wieder auch f\u00fcr ihr eigenes Volk und Vaterland beten? Auch bei uns in Deutschland?<br \/>\n5.9.2021, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/grenzenlos\/\">Dr. Udo Hildenbrand<\/a>,<br \/>\n.<br \/>\n<em>Dr. theol. Hildenbrand, Udo: Spiritual in einem Frauenkloster. Zuvor langj\u00e4hriger katholischer Gemeindepfarrer, auch Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl f\u00fcr Liturgiewissenschaft an der Universit\u00e4t Freiburg im Breisgau, Referent f\u00fcr Priesterfortbildung, Di\u00f6zesanpr\u00e4ses des Allgemeinen C\u00e4cilienverbandes der Erzdi\u00f6zese Freiburg, Generalpr\u00e4ses des deutschsprachigen C\u00e4cilienverbandes. Dozent im Fach Liturgik an der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik in Freiburg und an anderen Ausbildungsst\u00e4tten. Herausgeber einiger B\u00fccher und Zeitschriftenartikel mit Schwerpunkt Liturgie und Kirchenmusik.\u00a0<\/em><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>N\u00e4chstenliebe ist ein Individualgebot<\/strong><br \/>\n1. Das Gebot der N\u00e4chstenliebe ist ein Individualgebot. Es gilt f\u00fcr den Einzelnen, nicht f\u00fcr Staaten und deren Regierung.<br \/>\n2. Die Bibel unterscheidet den hebr\u00e4isch \u05d2\u05bc\u05d5\u05bc\u05e8 (goor), griechisch proselutos (pros-ee&#8216;-l\u00ef-tos) und den hebr\u00e4isch \u05d6\u05d5\u05bc\u05e8 (zoor), griechisch allotrios (al-lo&#8216;-triy-os). Luther \u00fcbersetzt mit Fremdlinge bzw. Fremde. Moderen Bibel\u00fcbersetzungen sind h\u00e4ufig irref\u00fchrend. F\u00fcr Proselyten, also Konvertiten, fordert Gott eine Gleichstellung. Sie sollen in der j\u00fcdsichen Gesellschaft keine Nachteile haben. Dagegen verbietet er ganz klar die Vermischung mit den Hallodris durch Ehen und dergleichen. Von einem Fremden darf man Zinsen nehmen, aber nicht von einem Bruder. (5.Mo 23.21)<br \/>\n3. Hallodris werden von Gott als Gericht eingesetzt, wenn Israel mal wieder von Gott abgefallen ist, was h\u00e4ufiger vorkam. Jer 6,12 Ihre H\u00e4user sollen den Fremden zuteil werden samt den \u00c4ckern und Weibern; denn ich will meine Hand ausstrecken, spricht der HErr, \u00fcber des Landes Einwohner.<br \/>\nIn Polen gab es 2015 oder 2016 eine Gebetsinitiative, bei der sich \u00fcber eine Million Menschen entlang der deutsch-polnischen Grenze versammelt hatten, um Gott um Schutz vor der Migrationsflut zu bitten. Daher haben die Polen diese Probleme nicht.<br \/>\n4. Regierungen sind von Gott eingesetzt, um Recht und Gesetz zu wahren, nicht um es zu brechen und sich dar\u00fcber hinwegzusetzen. Auch schlechte Regierungen sind ein Gericht Gottes. Jes 3,12 Kinder sind Gebieter meines Volkes, und Weiber herrschen \u00fcber sie. Mein Volk, deine Leiter verf\u00fchren dich und zerst\u00f6ren den Weg, da du gehen sollst.<\/p>\n<p>Problem: Neben dem tiefen Staat haben wir es mittlerweile auch mit einer tiefen Kirche zu tun. Beide sind miteinander verflochten und arbeiten auf das selbe Ziel hin. Dazu gab es k\u00fcrzlich einen sehr empfehlenswerten Artikel: ERL\u00d6SE UNS VOM B\u00d6SEN \u2013 \u00dcberlegungen zum Gro\u00dfen Reset und zur Neuen Weltordnung, von Bischof Vigan\u00f2<br \/>\n5.9.2021, P.R.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Migranten werden als Abh\u00e4ngige gehalten<\/strong><br \/>\nHier geschehen mehrere Dinge zugleich. Zum einen wird Deutschland zerst\u00f6rt. Dann Egoismus bei Deutschen wieder gef\u00f6rdert. Dann werden die Deutschen, das Christentum und der Westen wenn er denn so handelt, l\u00e4cherlich gemacht. Aber es werden auch die Hierhergelockten zu kleinen Kindern degradiert, abh\u00e4ngig, bequem, verwirrt und abgestumpft gehalten unter dem Verdikt der Menschlichkeit, alles ein ganz perfides Spiel, dass hier mit Menschen getrieben wird. Merkel hat ganze Arbeit geleistet, kein Wunder wird sie von den Amis in den Himmel gehoben mit 17? Ehrendoktorinnenw\u00fcrden, sie scheint eine von ihnen zu sein, im gleichen Geiste und Ziel. Denn der bef\u00f6rderte Terrorismus hilft ihnen beim Durchziehen ihrer Ziele und Interessen. Aber sie werden nicht durchkommen damit, Gott hat anderes im Sinn und sein Missbrauch wird schwer geahndet werden. Das neue Zeitalter ( nicht die NWO ) wird die totale Ver\u00e4nderung der Welt bringen, nicht ohne Opfer, die sie selber noch erzeugen werden, aber es hilft nicht ihrer lang gehegten und anvisierten Agenda, die jetzt zum Schlu\u00dfspurt ansetzt.<br \/>\nMan denke an die Schlu\u00dfszene des Don Giovanni und die Musik. Sie haben keine Chance.<br \/>\n5.9.2021, H.S.<\/p>\n<p><strong>Keine Bereitschaft der muslimischen Bruderl\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen<\/strong><br \/>\nDanke f\u00fcr diesen Artikel, der sehr gut die christliche Ethik darlegt und dar\u00fcber hinaus auch deutlich macht, wie die Politik versagt hat und weiter versagt.<br \/>\nDass die Bereitschaft der muslimischen Bruderl\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, nicht vorhanden ist, l\u00e4sst vermuten, dass es bei den Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6men aus muslimischen L\u00e4ndern nach Europa und hier vor allem nach Deutschland, um nichts anderes geht, als um die Eroberung des christlich-j\u00fcdisch gepr\u00e4gten Europa.<br \/>\nDie Fl\u00fcchtlinge sind Eroberer. So wie einst die Trojaner, naiv ihr Tor \u00f6ffneten, um mit dem Trojanischen Pferd in die Stadt zu hohlen, in welchem die Eroberer versteckt waren, so \u00f6ffnen wir heute unsere Grenzen, um die als Eroberer &#8211; versteckt als Asylsuchende &#8211; ins Land zu lassen.<br \/>\n5.9.2021, Ern<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Selbsthilfe\u00a0&gt;Psyche &gt;Liebe\u00a0&gt;Christen &gt;N\u00e4chstenliebe &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Giuiseppe Gracia \u2013 Menschenbilder:\u00a0 Was ist Liebe? (14.12.2025) Deutschland: Gr\u00f6\u00dftes Geberland der Welt\u00a0(2.10.2025) Anspruchsberechtigung statt N\u00e4chstenliebe (27.12.2023) Menschenrechtsindustrie: Migranten vor Einheimischen\u00a0(8.3.2023) Afghanistan und die N\u00e4chstenliebe (5.9.2021) Alleinerziehend &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/naechstenliebe\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":15114,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-94515","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/94515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94515"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/94515\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":142906,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/94515\/revisions\/142906"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/15114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}