{"id":94078,"date":"2021-08-25T08:49:53","date_gmt":"2021-08-25T06:49:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=94078"},"modified":"2025-08-29T11:02:59","modified_gmt":"2025-08-29T09:02:59","slug":"grenzenlos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/grenzenlos\/","title":{"rendered":"grenzenlos"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Finanzsystem\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/\">Finanzsystem<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/grenzenlos\/\">Grenzen<\/a> &gt;grenzenlos<\/p>\n<div id=\"attachment_85941\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85941\" class=\"size-full wp-image-85941\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan-180x84.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><p id=\"caption-attachment-85941\" class=\"wp-caption-text\">Wetterbuchen vom Rosshang in Hofsgrund am Schauinsland am 10.12.2020: Schnee &#8211; Buchen &#8211; Nebel &#8211; Sonne<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/offene-grenzen-10-jahre\/\">Alexander Meschnig: 2015-2025 \u2013 Sozialrassismus gegen rechts<\/a>\u00a0(28.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/pro-asyl-konzern-pro-migration\/\">Pro-Asyl Konzern Pro-Migration<\/a>\u00a0(10.6.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grenz-regierung-oder-gericht\/\">Grenze: Regierung oder Gericht<\/a> (4..6.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/parlament\/erklaerung2018\/\">Sechs Jahre \u201cGemeinsame Erkl\u00e4rung 2018\u201d<\/a>\u00a0(14.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">Der Open Borders-Irrtum<\/a>\u00a0(17.4.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migrationspolitik\/\">Botswana-Pr\u00e4sident Masisi: \u201eJeden reinzulassen, ist absurd!\u201c<\/a>\u00a0(29.3.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-grenzen-schliessen\/\">Die Grenzen schliessen<\/a>\u00a0(14.10.2023)<\/li>\n<li>Pol-Gewerkschaftschef Heiko Teggatz : Schweiz registriert Migranten trotz Schengen nicht (4.1.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/grenze-belarus\/\">Botschafter Andrzej Przy\u0142\u0119bski zur polnisch-weissrussischen Grenze<\/a>\u00a0(18.11.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/experiment\/\">Mounk-Experiment gescheitert?<\/a>\u00a0(6.11.2021)<\/li>\n<li>Europa: Es lebe die Grenze (27.10.2021)<\/li>\n<li>Grenzen &#8211; Ausgrenzung &#8211; grenzenlose Welt &#8211; offene Grenzen (25.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/nationalstaat\/\">Heinrich August Winkler: Europas falsche Freunde<\/a>\u00a0(23.10.2017)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa-nationen\/\">Europa-Nationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/experiment\/\">Experiment &#8211; Mounk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/grenze-belarus\/\">Grenze-Belarus<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pol-Gewerkschaftschef Heiko Teggatz : Schweiz registriert Migranten trotz Schengen nicht<\/strong><br \/>\nGerade hat sich ja die Innenministerin bem\u00fcht, die Migration an der deutsch-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/schweiz\/suisse\/\">schweizerischen<\/a> Grenze in bestimmte Bahnen zu lenken. Ergibt sich da irgendetwas Sinnvolles aus Ihrer Sicht?<br \/>\nAm Beispiel der Schweiz wird ganz deutlich, wie sich andere Schengen-Vertragspartner verhalten. Wer unerlaubt in die Schweiz einreist und dort keinen Asylantrag stellt, der wird von den Schweizer Beh\u00f6rden nicht mal registriert, sondern einfach aufgefordert, das Land zu verlassen. Das widerspricht jeder Schengen-Vorschrift. Die Schweiz ist verpflichtet, alle, die unerlaubt \u00fcber \u00d6sterreich oder Italien einreisen, zumindest zu erfassen. Denn die Schweiz ist genauso Teil des Schengen-Verbunds wie Deutschland, Frankreich, \u00d6sterreich oder die Tschechische Republik. Das machen die Schweizer aber ganz bewusst nicht, im Gegenteil: Die Schweizer Staatsbahn transportiert ja die Migranten von diesem \u00f6sterreichischen Bahnhof noch nach Basel, um dann sortiert oder geordnet die Weiterreise nach Deutschland oder Frankreich zu organisieren. Und das ist ein Skandal. Und was die Innenministerin dort mit ihrem Migrationspakt mit der Schweiz verk\u00fcndet hat, ist nichts anderes als die rechtliche Grundlage innerhalb Schengens. Das ist nichts Neues.<\/p>\n<p>In der Presse war nun der Hinweis zu lesen, dass die illegalen Migranten an der deutsch-schweizerischen Grenze auch weiterhin durchgelassen werden \u201em\u00fcssen\u201c?<br \/>\nJa, sicher. Wir d\u00fcrfen, solange wir keine tempor\u00e4ren Grenzkontrollen eingef\u00fchrt haben, niemanden an der Grenze zur\u00fcckweisen. Selbst diejenigen nicht, die eine Wiedereinreisesperre nach Deutschland haben. Nicht mal die. Und die bringen wir auch nicht in Abschiebehaft, weil die zust\u00e4ndigen L\u00e4nder gar nicht so viele Abschiebehaftpl\u00e4tze vorhalten. Das hei\u00dft, die bleiben alle auf freiem Fu\u00df.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.1.2023 von Heiko Teggatz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/interviews\/heiko-teggatz-silvester-randale\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/interviews\/heiko-teggatz-silvester-randale<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Europa: Es lebe die Grenze<\/strong><br \/>\nNichts anderes als der Unterschied macht den Charme unseres Kontinents aus. Selbstredend geh\u00f6ren zum Nationalcharakter nicht nur der franz\u00f6sische K\u00e4se oder das englische Ale oder der schottische Dudelsack und andere Klischees. Auch die Geschichte der Nationwerdung unterscheidet sich jeweils \u2013 und nat\u00fcrlich auch die Erinnerung an Kriege und Erbfeindschaften. Frankreich zehrt vom Mythos nationaler Glorie \u2013 auch wenn es sich von den Briten sagen lassen muss, dass es die beiden letzten Kriege ohne Hilfe nicht gewonnen h\u00e4tte. In Gro\u00dfbritannien wiederum vergisst man gern, dass man sein Imperium selbst verspielt hat, in dem man sich im \u00dcbrigen keineswegs nur zivilisiert benommen hat. Polens Nationalstolz, in der Vergangenheit durchaus aggressiv, speist sich aus der Erfahrung der polnischen Teilungen.<br \/>\nAu\u00dferhalb von Deutschland ist man mitnichten geneigt, sich zum Siedlungsgebiet zu erkl\u00e4ren f\u00fcr alle, die aus ihren Heimatl\u00e4ndern fortwollen. Das kann, aber es muss nicht Ausl\u00e4nderfeindlichkeit sein. Es ist das Beharren auf einer gemeinsamen Geschichte und Kultur, ganz abgesehen von der Sprache. Nur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anywheres\/\">Anywheres<\/a>, die glauben, es sei kosmopolitisch, s\u00e4mtliche Flugh\u00e4fen der Welt zu kennen, scheinen darauf weniger Wert zu legen.<\/p>\n<p>Die meisten europ\u00e4ischen Nationalstaaten bestehen aus Regionen und Provinzen, die sich oft nicht weniger unterscheiden als die europ\u00e4ischen Staaten untereinander. Die Sachsen sind nicht wie die Bayern und die wiederum nicht wie die Niedersachsen. In Frankreich ist das nicht viel anders. Das Vivarais etwa, wo ich das hier schreibe, einer der Austragungsorte des Bellum Gallicum und Heimat einer der \u00e4ltesten Bilderh\u00f6hlen Europas \u2013 man sch\u00e4tzt das Alter der Gem\u00e4lde in der Grotte Chauvet auf mehr als 30.000 Jahre \u2013, ist nicht mit s\u00fcdfranz\u00f6sischer Leichtigkeit gesegnet. Daf\u00fcr sorgt auch die Erinnerung an die brachiale Verfolgung der Hugenotten im 16. Jahrhundert \u2013 \u201edie Cevennen m\u00fcssen brennen\u201c, deklarierte damals ein Befehlshaber der k\u00f6niglichen Heere.<\/p>\n<p>Nationalstaaten beruhen auf der Unterwerfung der Provinzen. Eine EU, die auf der Unterwerfung ihrer Mitglieder beruht, w\u00e4re eine schlechte Kopie. Es lebe der Unterschied. Niemand hier wie dort m\u00f6chte nationale Souver\u00e4nit\u00e4t an eine durch nichts legitimierte Instanz wie die EU-B\u00fcrokratie abtreten. Nicht nur in Polen, nicht nur in den Visegrad-Staaten st\u00f6\u00dft das Ziel der \u201eimmer engeren Union\u201c zunehmend auf Widerstand. \u201eDie EU bekommt es mit einer veritablen demokratischen Konterrevolution zu tun, die das alte, nur scheinbar gel\u00f6ste Problem der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t in einem Staatenbund zur Diskussion stellt\u201c, schreibt Karl-Peter Schwarz zum aktuellen Konflikt um Polen (siehe unten).<br \/>\nWiderstand gegen Grenz\u00fcberschreitungen der EU-B\u00fcrokratie gibt es selbst im kreuzbraven Deutschland \u2013 und in Frankreich. Es lebe die Grenze<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.10.2021 von Cora Stephan bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/cora_stephan_die_stimme_der_provinz_es_lebe_die_grenze\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/cora_stephan_die_stimme_der_provinz_es_lebe_die_grenze<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Polen steht an der Spitze einer europ\u00e4ischen Konterrevolution<\/strong><br \/>\nvon Karl-Peter Schwarz<br \/>\nNicht nur Visegr\u00e1d-Staaten stellen das Primat des EU-Gerichtshofs in Frage. Das Ziel der \u201eimmer engeren Union\u201c st\u00f6\u00dft zunehmend auf Widerstand.<br \/>\nWas geht in den K\u00f6pfen von Politikern und Journalisten vor, die sich anma\u00dfen, den Polen, den Ungarn und den Slowenen Lektionen in Sachen Demokratie und Rechtsstaat zu erteilen? Sollten nicht gerade \u00d6sterreicher und Deutsche verbal abr\u00fcsten, statt \u00d6l ins Feuer zu gie\u00dfen?<br \/>\nDie Betroffenheitsgesten und Schuldbekundungen der Nachkommen ob der Verbrechen, die ihre Gro\u00df- und Urgro\u00dfeltern in diesen L\u00e4ndern begangen haben, verlieren an Glaubw\u00fcrdigkeit, wenn man ihnen droht und ihre Regierungen erpresst.<br \/>\nIn dem aktuellen Konflikt mit Polen geht es um die Frage des Vorrangs des EU-Rechts vor dem nationalen Recht, einschlie\u00dflich des Verfassungsrechts. Dieser Vorrang ist nicht in den EU-Vertr\u00e4gen festgelegt, sondern folgt aus der Rechtsprechung des EuGHs (\u201ecase law\u201c). Allerdings gibt es eine Erkl\u00e4rung der Regierungskonferenz, die dem Lissabon-Vertrag beigef\u00fcgt wurde. Darin hei\u00dft es, \u201edass die Vertr\u00e4ge und das von der Union auf der Grundlage der Vertr\u00e4ge gesetzte Recht im Einklang mit der st\u00e4ndigen Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union unter den in dieser Rechtsprechung festgelegten Bedingungen Vorrang vor dem Recht der Mitgliedstaaten haben\u201c. Dieser Vorrang gilt f\u00fcr jene Bereiche, die der Union von den Mitgliedsstaaten \u00fcberlassen wurden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.102021 von Kalt-Peter Schwarz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/6052500\/polen-steht-an-der-spitze-einer-europaischen-konterrevolution\">https:\/\/www.diepresse.com\/6052500\/polen-steht-an-der-spitze-einer-europaischen-konterrevolution<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Grenzen &#8211; Ausgrenzung &#8211; grenzenlose Welt &#8211; offene Grenzen<\/strong><br \/>\nDas Thema \u201eOffene Grenzen\u201c bzw. \u201eGrenzenlose Welt\u201c wird in der \u00d6ffentlichkeit nicht erst seit der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/\">Fl\u00fcchtlingskrise 2015<\/a> kontrovers diskutiert. In diesem Gastbeitrag finden sich zun\u00e4chst grundlegende Gedanken zur Thematik \u00fcber die Grenze im Leben des Menschen und in der Natur. Diese Ausf\u00fchrungen verbinden sich mit dem Aufweis gef\u00e4hrlicher globalistischer \u00dcberlegungen und Planungen f\u00fcr eine neue Weltordnung, wie sie etwa konkret im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/migrationspakt\/\">UN-Migrationspakt<\/a> oder im Konzept f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/nwo\/\">neue Weltwirtschaftsordnung<\/a> (Davos) der Welt\u00f6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert und auch von manchen Parteien in Deutschland ideologisch unterst\u00fctzt und vorangetrieben werden.<br \/>\nEin Gastbeitrag von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/naechstenliebe\/\">Dr. Udo Hildenbrand<\/a><\/p>\n<p>In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war ein vereintes Europa ohne Grenzkontrollen der Traum vieler Europ\u00e4er: Reisen ohne Pass mit m\u00f6glichst einer W\u00e4hrung! Dieser Traum ging 1995 im Blick auf die Grenzen tats\u00e4chlich in Erf\u00fcllung. Die Schlagb\u00e4ume wurden in den zun\u00e4chst 15 Mitgliedstaaten Europas mit etwa 400 Millionen Einwohnern ge\u00f6ffnet. Der freie Personenverkehr ist in diesen Staaten EU-B\u00fcrgerrecht.<br \/>\nDie Seegrenzen des sog. Schengen-Raums haben eine L\u00e4nge von ca.42.700 Kilometer, die Land-Au\u00dfengrenzen sind \u00fcber 7.700 Kilometer lang. Man war sich damals dessen bewusst, dass ein Europa ohne Binnengrenzen nur m\u00f6glich ist bei einem wirksamen Schutz der Au\u00dfengrenzen.<br \/>\n\u00dcber lange Jahre hin lautete das europapolitische Konzept \u201eEuropa der Vaterl\u00e4nder\u201c. Supranationale Vergemeinschaftung der staatlichen Aufgaben war als politische Zielvorgabe weit weg von diesem Denken. Denn die Spanier wollten weiterhin Spanier bleiben, die Italiener Italiener, und auch die Deutschen Deutsche usw. Trotz entschiedener Bejahung des europ\u00e4ischen Gedankens d\u00fcrfte dieses national orientierte Empfinden bis auf den heutigen Tag beim weit \u00fcberwiegenden Teil der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung vorherrschend sein.<\/p>\n<p><strong>1. Grenzen sind nat\u00fcrlich und human<\/strong><br \/>\nDie Wahlprogramme der gr\u00fcnlinken multikultitrunkenen Parteien haben diese Grundvorstellungen von der Einheit Europas mit einer gemeinsamen europ\u00e4ischen Grenze jedoch bereits weit hinter sich gelassen. Offene Grenzen in einer grenzenlosen Welt mit Anspruch auf freien Ein- und Zutritt \u201ealler \u00fcberall\u201c ist die offensichtliche Zielsetzung dieser neolibert\u00e4ren bzw. marxistisch\/sozialistischen Parteien, aber auch bestimmter globalistisch gepr\u00e4gter Institutionen. Die Schlagb\u00e4ume auf der ganzen Welt aus ihren Fundamenten rei\u00dfen, ist so der neue Traum globalistischer Denker und Planer, wie es der Traum der kommunistischen Ideologen bereits seit dem 19. Jahrhundert ist.<br \/>\nNachfolgend soll zun\u00e4chst das Thema \u201eGrenzen\u201cansatzhaft erschlossen und dabei verdeutlicht werden: Das menschliche Leben und die gesamte geschaffene Natur sind von Grenzen und Mauern mit ihrer jeweils ambivalenten Bedeutung umgeben. Grenzen sind im wahrsten Sinn des Wortes nat\u00fcrlich und human. Entsprechend ist eine entgrenzte, eine grenzenlose Welt unnat\u00fcrlich und inhuman.<br \/>\nAuch eine entsprechende globalistische Politik und Denkweise mit ihren politischen, \u00f6konomischen und kulturellen, auch milit\u00e4rischen Zielsetzungen sind unnat\u00fcrlich, inhuman- und es wird sich erweisen, dass sie au\u00dferdem gef\u00e4hrlich sind.<\/p>\n<p><strong>2. Die Ambivalenz von Grenzen und Mauern<\/strong><br \/>\nNahezu alles in dieser Welt hat zwei Seiten: Eine helle und eine dunkle. Sonne und Wasser sind beide lebensnotwendig. Doch die Sonne kann verd\u00f6rren, W\u00fcste hinterlassen und zum Verdursten f\u00fchren. Wassermassen k\u00f6nnen Leben und Existenzen zerst\u00f6ren.<br \/>\nAuch Grenzen und Mauern sind ambivalent. Sie k\u00f6nnen sch\u00fctzen, Sicherheit und Geborgenheit geben, aber auch ausschlie\u00dfen, trennen und Freiheit verhindern. Als Kerkermauern und Verlie\u00dfe, als mit Waffen hochaufger\u00fcstete Grenzanlagen k\u00f6nnen sie sogar t\u00f6dlich sein. W\u00e4re aber die \u201egrenzenlose Freiheit \u00fcber den Wolken\u201c, von der Reinhard Mey tr\u00e4umt, tats\u00e4chlich ein erstebenswerter Lebensort oder doch viel eher ein grenzenloses Gef\u00e4ngnis der Isolation und Einsamkeit?<br \/>\nZur Freiheit geh\u00f6ren immer auch Grenzen. Freiheit ist ohne Grenzen nicht denkbar. Denn die F\u00e4higkeit, eine Entscheidung zu treffen, macht Freiheit aus. Wer keine Wahl hat zwischen zumindest zwei M\u00f6glichkeiten, hat auch keine Freiheit. Entscheidungen sind nur denkbar, wenn es mindestens zwei verschiedene M\u00f6glichkeiten gibt und man zwischen zwei sich voneinander abgrenzenden M\u00f6glichkeiten w\u00e4hlen kann.<\/p>\n<p><strong>3. Grenzen als nat\u00fcrliches Konstitutiv des Menschseins<\/strong><br \/>\nDer Mensch ist als Gemeinschaftswesen (ens sociale) auf Mitmenschen angewiesen, aber auch als Individuum von Natur aus mit spezifischen M\u00f6glichkeiten und F\u00e4higkeiten ausgestattet. Ihm sind zugleich aber auch ganz spezifische Grenzen gesetzt. Diese M\u00f6glichkeiten und Grenzen sind physischer sowie mentaler und emotionaler Art.<\/p>\n<p>Sein Aussehen, sein Charakter \u2013 all das, was seine Pers\u00f6nlichkeit ausmacht, seine individuellen W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse begrenzen jeden Menschen. Zugleich aber unterscheiden sie ihn von jedem anderen Menschen. Sie geben ihm eine personale Identit\u00e4t. Gleichzeitig verleihen sie ihm seine Einzigartigkeit und er\u00f6ffnen ihm Entfaltungsr\u00e4ume und damit R\u00e4ume der Freiheit.<br \/>\nDass der Mensch auch \u00fcber seine individuellen Grenzen zu definieren ist, kann mit seinen vor allem positiven Verhaltensweisen zu seinen eigenen pers\u00f6nlichen \u201eGrenz-Erfahrungen\u201c mit etwa folgenden Redewendungen veranschaulicht werden:<\/p>\n<p>Erkennen, wo die eigenen Grenzen und die der anderen sind \u2013 Sich selbst und anderen Grenzen setzen \u2013 Grenzen ziehen \u2013 An seine eigenen Grenzen sto\u00dfen: k\u00f6rperlich, geistig, finanziell \u2013 Zu seinen Grenzen stehen \u2013 Seine Grenzen selbst einhalten \u2013 \u00dcber seine eigenen Grenzen hinausgehen \u2013 Die Grenzen anderer respektieren \u2013 Die Grenzen wahren \u2013 Eigene Grenzen \u00fcberwinden \u2013 Mauern \u00fcberspringen \u2013 Sich von jemandem abgrenzen \u2013 Grenzerfahrungen machen.<br \/>\nEntsprechende negative Verhaltensweisen werden etwa wie folgt ausgedr\u00fcckt: Grenzen \u00fcberschreiten \u2013 Sich verbarrikadieren, einmauern, abschotten \u2013 Mauern errichten \u2013 Grenzen dicht machen \u2013 Sich \u00fcber Grenzen einfach hinwegsetzen.<\/p>\n<p><strong>4. Weitere Arten von Grenzen<\/strong><br \/>\nNicht nur dem Menschen, sondern auch der Natur sind vielf\u00e4ltige Grenzen gesetzt. Es gibt also Grenzen \u201ein uns\u201c und Grenzen \u201eum uns herum\u201c. Es sind r\u00e4umliche, zeitliche und symbolische, nat\u00fcrliche und auch vom Menschen gemachte k\u00fcnstliche Grenzen. Dabei definieren Grenzen ein bestimmtes geistiges oder materielles Gebiet, das sich von einem anderen abgrenzt.<br \/>\nGrenzen treten am deutlichsten zutage als absolute Grenzen in den Prozessen des Werdens und des Vergehens auf allen Ebenen des gesch\u00f6pflichen Daseins. Alles, was geschaffen ist, wird von zwei un\u00fcberwindbaren Grenzen markiert, n\u00e4mlich von einem Anfang und von einem Ende.<br \/>\nGew\u00f6hnlich denkt man beim Begriff \u201eGrenze\u201c auch an: Staats-, Landes- und Stadtgrenzen \u2013 Geografische Grenzen (wie z. B. Fl\u00fcsse, Berge, W\u00fcsten) \u2013 Religionsgrenzen \u2013 ethisch-moralische und juristische Grenzen \u2013 soziale und kulturelle Grenzen \u2013 Sprachgrenzen \u2013- Standesgrenzen: Adel, Bauern, B\u00fcrger, Geistliche.<\/p>\n<p><strong>5. Das Haus mit seinen eingrenzenden W\u00e4nden und Mauern: Ort und Symbol von Sicherheit und Geborgenheit<\/strong><br \/>\nSicherheit und Geborgenheit z\u00e4hlen zu den Grundbed\u00fcrfnissen, ja zu den gr\u00f6\u00dften Sehns\u00fcchten der Menschen. Die alten Griechen umschrieben den Begriff \u201eGeborgenheit\u201c mit dem Wort \u201eoikos\u201c= Haus.<\/p>\n<p>So ist in diesem Zusammenhang auch das Haus in seiner mehrschichtigen Bedeutung im Blick: Das Haus mit seinen Mauern und W\u00e4nden, die von Nachbarn und Au\u00dfenwelt abgrenzen, auch mit seinen T\u00fcren, die verriegelbar, abschlie\u00dfbar sind. Das Haus, in dem man \u201eein Dach \u00fcber dem Kopf\u201c hat und in dem man sich in die \u201evertrauten eigenen vier W\u00e4nde\u201c zur\u00fcckziehen kann. Das Haus so auch als Ort emotionaler Befindlichkeit. Das Haus, die Wohnung insgesamt als Sicherheits- und Schutzraum, als R\u00fcckzugs- und Freiheitsraum. Dazu wurden und werden \u00f6fter auch finanziell aufwendige Sicherheitsma\u00dfnahmen ergriffen.<br \/>\nHier schlie\u00dfen sich einige schlichte Fragen an: Wer w\u00fcrde die T\u00fcren seines Hauses nie verschlie\u00dfen, sie bei Tag und Nacht sperrangelweit offenstehen lassen? Gibt es unter den vielen Protagonisten der Ideologie von den offenen Grenzen und der grenzenlosen Welt auch nur einen einzigen, der vor\u00fcberziehenden wildfremden Menschen einladend und selbstlos zurufen w\u00fcrde: \u201eKommt doch alle in mein Haus rein. Nehmt, worauf ihr Lust habt und was ihr braucht. Was mein ist, geh\u00f6rt auch euch. Bleibt hier, solange ihr wollt\u201c?<\/p>\n<p>Kein verantwortlich denkender Mensch w\u00fcrde ein derartiges Verhalten an den Tag legen. Auch die Familie dieses \u201eGutmenschen\u201c st\u00e4nde ggf. schnell mittellos da und m\u00fcsste darben. Denn in Windeseile w\u00e4re alles, was er hat, verschwunden. Er selbst w\u00e4re wohl ein Fall f\u00fcr die Psychiatrie.<\/p>\n<p>Vor allem auch: Was w\u00e4ren Betriebe und Fabriken, Banken, Beh\u00f6rden und Institutionen ohne abschlie\u00dfbare T\u00fcren und Tore? Was w\u00e4ren Gef\u00e4ngnisse ohne Gef\u00e4ngnismauern mit Stacheldraht? Raub, Mord und Totschlag, Verbrechen jeglicher Art und in einem unvorstellbaren Umfange w\u00e4ren die Folge. Und die Menschen w\u00fcrden sich zugleich in ihren eigenen H\u00e4usern oder Wohnungen ungeborgen, entfremdet und v\u00f6llig schutzlos f\u00fchlen. Das Recht des St\u00e4rkeren und des Brutaleren w\u00fcrde vorherrschen. Angst w\u00fcrde um sich greifen. Hausfriedensbruch ist nicht grundlos eine Straftat.<\/p>\n<p>Die hier geschilderten Situationen sind unschwer auf die Ideologie der grenzenlosen Welt zu \u00fcbertragen. M\u00f6glicherweise kommt man dann ebenfalls zum Ergebnis: Wer so denkt und plant, ist ein Fall f\u00fcr die Psychiatrie.<\/p>\n<p><strong>6. Heimat<\/strong><br \/>\nIm Kontext der \u00dcberlegungen zum Thema Haus als Hort der Geborgenheit, des Schutzes und der Freiheit k\u00f6nnte auch der erweiterte Raum des Hauses noch bedacht werden. Dieser erweiterte Raum er\u00f6ffnet sich mit den heute heftigst umstrittenen Begriffen von Heimat und Heimatland, auch von Vaterland, Patriotismus und Nation.<br \/>\nEine Darstellung dieser \u201ehumanen Grenzen\u201c \u2013 evtl. auch im Rahmen einer theologischen Reflexion \u2013 die mit diesen Begriffen angedeutet werden, ist innerhalb dieser Ausf\u00fchrungen leider nicht m\u00f6glich. Doch sei wenigstens verwiesen auf die Feststellungen des Historikers <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/nationalstaat\/\">Prof. Heinrich August Winkler<\/a> \u00fcber den Plan zur Aufl\u00f6sung der Nationalstaaten:<br \/>\n<em><strong>\u201eDie Abschaffung der Nationen und Nationalstaaten \u2026 lag nicht in der Absicht der Wegbereiter der Europ\u00e4ischen Union \u2026 Sie waren sich bewusst, dass die Wurzeln der meisten europ\u00e4ischen Nationen bis tief ins Mittelalter zur\u00fcckreichen und die der \u00e4lteren Nationalstaaten ebenfalls. Sie hatten recht: Zu den Besonderheiten Europas geh\u00f6rt seine historisch gewachsene nationale Vielfalt. Wer die Nationen und die Nationalstaaten abschaffen will, zerst\u00f6rt Europa und f\u00f6rdert den Nationalismus.\u201c <\/strong><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/nationalstaat\/\">mehr<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>7. Der UN-Migrationspakt (2018): \u201eRecht auf Einwanderung\u201c = offene Grenzen<\/strong><br \/>\nMehr als 258 Millionen Migranten sollen derzeit weltweit als Asylsuchende, Armuts- und Klimafl\u00fcchtlinge unterwegs sein. Die 23 Ziele des UN-Migrationspaktes sind in der Zusammenfassung: die \u201esichere, geordnete und regul\u00e4re Migration\u201c durch eine verbesserte internationale Kooperation auf lokaler, nationaler, regionaler und globaler Ebene. Der nach offizieller Lesart rechtlich nicht bindende Pakt wird als eine historische Errungenschaft dargestellt.<br \/>\nDoch die Behauptung der Unverbindlichkeit bezeichnet Prof. Reinhard Merkel, Rechtswissenschaftler, als eine \u201esuggestive Irref\u00fchrung\u201c. Au\u00dferdem w\u00fcrde der Pakt eine \u201eSogwirkung ausl\u00f6sen\u201c und die \u201eMigration aus den armen Staaten in die wohlhabenden deutlich verst\u00e4rken\u201c.<br \/>\n2018 gab es heftige Bedenken, Proteste und Petitionen gegen den Globalen Migrationspakt, der u.a. auch als \u201ePakt zur \u00dcberflutung Europas\u201c bezeichnet wurde. Er mache den Weg frei f\u00fcr eine Politik der Massenimmigration, (m\u00f6glicherweise durch \u201eCorona\u201c vorerst eingeschr\u00e4nkt). Die Realisierung der Ziele dieses Paktes f\u00fchre zur Destabilisierung und schlie\u00dflich zum Ende der europ\u00e4ischen Staaten und Kulturen, zugleich auch zum Ende des Selbstbestimmungsrechts der V\u00f6lker. Von den USA sowie von \u00d6sterreich und Ungarn wurde der umstrittene Pakt nicht unterzeichnet.<\/p>\n<p>Der emeritierte Weihbischof und Moraltheologe Prof. Andreas Laun \u00fcbt inhaltliche Kritik am Migrationspakt. Er k\u00f6nne beschrieben werden als ein Dokument, das von einem Recht auf Einwanderung, (also auf offene Grenzen) ausgeht. Im Migrationspakt seien die Folgen und Auswirkungen der pauschal positiv bewerteten Migration f\u00fcr das Gemeinwohl der betroffenen Staaten unwichtig. Pflichten der Migranten gegen\u00fcber dem aufnehmenden Land w\u00fcrden kaum erw\u00e4hnt, wohl aber deren Anspr\u00fcche. Die der katholischen Soziallehre widersprechende gesinnungsethische Grundhaltung, bei der die Folgen des Handelns nicht ber\u00fccksichtigt werden, spiegele sich auch im Migrationspakt.<\/p>\n<p>Prof. Frank Schorkopf, Staats- und V\u00f6lkerrechtler, sieht in diesem UN-Pakt ein \u201ebeunruhigendes Dokument\u201c. Auch er bezieht sich auf die katholische Soziallehre mit Verweis auf die Verletzung des Solidarit\u00e4tsprinzips, demzufolge ein Gemeinwesen zun\u00e4chst und vorrangig seinen Mitgliedern gegen\u00fcber Verantwortung tr\u00e4gt. Weiter stellt er fest: Die Risiken und Gefahren, die \u201esich aus der Migration f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit und weitere G\u00fcter in den Ziell\u00e4ndern ergeben\u201c, werden im Migrationspakt nicht geb\u00fchrend ber\u00fccksichtigt. Auch die illegale Migration wird darin \u201eweitgehend ausgeblendet\u201c.<br \/>\nEinen \u201egef\u00e4hrlichen Hebel\u201c sieht Schorkopf im Konzept dieses UN-Dokumentes, das erm\u00f6glicht, dass andere Staaten, internationale Organisationen usw. k\u00fcnftig in die politischen Prozesse z. B. in Deutschland eingreifen k\u00f6nnen, um etwa Einwanderungskontingente aufzuzwingen \u2013 ein Eingriff in die Souver\u00e4nit\u00e4t eines Landes, auch ein Widerspruch zum Subsidiarit\u00e4tsprinzip der katholischen Soziallehre. Dieses Prinzip besagt, dass die kleinsten gesellschaftlichen Einheiten f\u00fcr die L\u00f6sung eines Problems verantwortlich sind, die zu seiner L\u00f6sung in der Lage sind.<\/p>\n<p>Reinhard Wenner, Jurist und katholischer Theologe, macht auf zwei weitere Probleme aufmerksam, die im Kontext der Pl\u00e4ne zur L\u00f6sung humanit\u00e4rer Schwierigkeiten durch internationale Organisationen zu beachten sind:<br \/>\nLeider lasse \u201esich nicht sicherstellen, dass verantwortungsbewusste M\u00e4nner und Frauen an die Schalthebel dieser Weltorganisationen gelangen und geschwisterlich und nur im Sinne der UN-Menschenrechtsdeklaration von 1948 handeln \u2026 Derzeit gelingt es immer wieder Menschen, Diktatoren zu entkommen. Aber gibt es bei einer \u00b4Eine Welt-Organisation\u00b4, die \u00fcber die Zuteilung\/Verteilung der G\u00fcter dieser Erde entscheidet, noch einen Staat, der politischen Fl\u00fcchtlingen, Religionsabweichlern und Atheisten Asyl gew\u00e4hren wird, wenn er daraufhin von der Zuweisung von G\u00fctern dieser Erde ausgeschlossen w\u00fcrde?\u201c.<\/p>\n<p><strong>8. Der \u201eMasterplan\u201c f\u00fcr eine neue Weltwirtschaftsordnung<\/strong><br \/>\nWohl viele Menschen, die von einem freiheitlich-demokratischen Denken gepr\u00e4gt und \u00fcberzeugt sind, waren tief erschrocken, verst\u00f6rt, auch erbost, als sie erstmals von den Pl\u00e4nen f\u00fcr eine neue Weltwirtschaftsordnung h\u00f6rten oder lasen. Etwa folgende gegenl\u00e4ufige Gedanken schossen wohl durch die K\u00f6pfe:<br \/>\nUnfassbar! Kann gar nicht sein. Fakenews. Nichts als krude Verschw\u00f6rungstheorien! \u2013 Alle demokratischen Errungenschaften mit F\u00fc\u00dfen getreten, abserviert! Raubtier-Kapitalismus in h\u00f6chster Potenz! Rassismus pur! Wo bleibt denn hier der Verfassungsschutz? \u2013 Auch der Verfasser dieser Ausf\u00fchrungen geh\u00f6rt zu diesen Emp\u00f6rten.<br \/>\nDie wesentlichen Ziele und Forderungen der Initiative \u201eWeltwirtschaftsforum Davos\/Schweiz zur Neugestaltung der weltweiten Gesellschaft und Wirtschaft im Anschluss an die COVID-19-Pandemie\u201c wurden formuliert von Prof. Klaus Schwab, Initiator und Kopf dieses Forums. Von Dieter Farwick, Brigadegeneral a.D. und Publizist, werden sie wie folgt zusammengefasst:<br \/>\n\u201eDas Ziel der alleinigen Weltherrschaft durch Druck und Gewaltanwendung \u25aa\u25aa \u00dcbertragung der F\u00fchrung der Welt auf eine \u00b4Gruppe der Superreichen\u00b4 \u25aa\u25aa Reduzierung der Masse der \u00b4nutzlosen\u00b4 Menschen \u25aa\u25aa Zerst\u00f6rung der Nationalstaaten und deren Mittelschichten \u25aa\u25aa Der Entzug des privaten Eigentums \u25aa\u25aa Massiver Bev\u00f6lkerungsaustausch zwischen den Ethnien \u00fcber alle Weltmeere und Kontinente \u25aa\u25aa Berufsverbote, keine freie Berufswahl \u25aa\u25aa Bestimmung des Wohnortes und des Arbeitsplatzes \u25aa\u25aa Reiseverbote. Reisen nur f\u00fcr ausgesuchte Pers\u00f6nlichkeiten nur in Ausnahmef\u00e4llen erlaubt\u25aa\u25aa Kein offener Zugang zu Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen wie z.B. Universit\u00e4ten \u25aa\u25aa Keine Fahrerlaubnis und kein Besitz von Kraftfahrzeugen sowie unbemannten Flugger\u00e4ten (Drohnen) und Flugzeugen \u25aa\u25aa Kein Besitz von Waffen und Schlagst\u00f6cken \u25aa\u25aa Versammlungsverbot \u25aa\u25aa Kein Besitz von privaten Fernseh- und Radioger\u00e4ten sowie Computern und Smartphones oder Funkger\u00e4ten. Offizielle Informationen durch Lautsprecher und Volksempf\u00e4nger \u25aa\u25aa Arzt- und Krankenhausbesuche nur mit amtlicher Genehmigung \u25aa\u25aa N\u00e4chtliche Ausgangssperren \u25aa\u25aa Gewaltmonopol des Staates, ausge\u00fcbt von Soldaten, Polizisten und Milizen.\u201c<\/p>\n<p>Eine Bemerkung zum Plan, die \u201eF\u00fchrung der Welt einer Gruppe der Superreichen\u201c zu \u00fcbertragen: Der Amazon-Gr\u00fcnder Jeff Bezos, offensichtlich der reichste Mann der Welt, unternahm k\u00fcrzlich mit einer \u201eMonsterrakete\u201c einen zehnmin\u00fctigen Kurz-Tripp in den Weltraum. Die Kosten f\u00fcr die nur wenige Minuten dauernde Erf\u00fcllung seines Kindheitstraumes: fast 30 Millionen US-Dollar!<br \/>\nDie ungeheure Machtf\u00fclle in den H\u00e4nden eines Einzelnen, die hinter diesem Ereignis und hinter dieser Zahl steht, l\u00e4sst sich nur erahnen \u2013 und zugleich auch die naheliegende M\u00f6glichkeit zum Missbrauch dieser Macht. Hinzu kommt aber noch die f\u00fcr einen \u201eNormalsterblichen\u201c g\u00e4nzlich unvorstellbare Machtf\u00fclle der \u201eGruppe der Superreichen\u201c insgesamt!<br \/>\nIst der Weltraum-Kurzausflug eines Superreichen im Blick z. B. auf Hungersn\u00f6te, auf noch unheilbare Krankheiten und auf Umweltsch\u00e4den nicht ein Symbol f\u00fcr eine mehr als bedrohlich bevorstehende Realit\u00e4t im irdischen Weltgeschehen, zugleich eine Geldverschwendung sondergleichen?<\/p>\n<p><strong>9. Islamisierungsprozesse durch offene Grenzen<\/strong><br \/>\nIn den vergangenen Jahren ist diese Problematik in einer F\u00fclle von Publikationen angesprochen worden. Hier nur so viel: Weltumfassende Islamisierung z\u00e4hlt zum Grundauftrag des Islams. Dabei k\u00f6nnen die Methoden der islamischen Glaubensverbreitung mit folgenden drei Begriffen umschrieben werden: \u00dcberzeugungsarbeit \u2013 Kriegerische Eroberung \u2013 Migration.<br \/>\nDie heutigen nichtkriegerischen religi\u00f6sen und kulturellen, politischen und juristischen Islamisierungskonzepte der 57 islamischen OIC-Staaten sind bekannt und nachlesbar. In diesen Staaten ist \u201eder Islam Staatsreligion, Religion der Bev\u00f6lkerungsmehrheit oder Religion einer nennenswerten Minderheit\u201c. Das Islamisierungsziel ist zweifelsfrei die Durchdringung der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung mit dem Islam. Inzwischen werden nicht nur europ\u00e4ische Gro\u00dfst\u00e4dte von Moscheen und von Menschen muslimischen Glaubens un\u00fcbersehbar mitgepr\u00e4gt. Die gesamte europ\u00e4ische Kultur tr\u00e4gt bereits islamische Z\u00fcge.<\/p>\n<p>Seit der Grenz\u00f6ffnung 2015 sind allein in Deutschland 1,5, Milliarden Migranten weit \u00fcberwiegend islamischen Glaubens eingewandert \u2013 auch mit den Folgen f\u00fcr die Kriminalit\u00e4t und die immensen finanziellen Belastungen. Warum wohl fliehen auch die heutigen Fl\u00fcchtlinge aus Afghanistan nicht in ihre muslimischen Bruderl\u00e4nder, warum werden sie von diesen nicht mit offenen Armen aufgenommen? Wer jedenfalls die Islamisierungsprozesse leugnet, die durch die weiterhin geplanten, politisch bewusst gewollten offenen Grenzen noch massiv verst\u00e4rkt werden, ist schlichtweg blind bzw. ideologieverrannt.<br \/>\nZu dieser Thematik noch eine warnende Aussage von Kardinal Christoph Sch\u00f6nborn, in der er an den Sieg \u00fcber die Osmanen vor Wien am 12. September 1683 erinnert \u2013 ein Sieg, der wohl weite Teile Europas vor der Islamisierung bewahrt hat: \u201eVor 333 Jahren ist Wien gerettet worden. Wird es jetzt einen dritten Versuch einer islamischen Eroberung Europas geben? Viele Muslime denken und w\u00fcnschen sich das und sagen: Dieses Europa ist am Ende.\u201c<\/p>\n<p><strong>10, Die grenzenlose Welt: Ein MEGA-Gef\u00e4ngnis<\/strong><br \/>\nDen grundlegenden Gedanken dieser Er\u00f6rterung zum Thema \u201eGrenzen\u201c und den angef\u00fchrten Beispielen kann entnommen werden: Die Welt, d. h. die weltweite menschliche Gesellschaft ohne Grenzen, wie sie u.a. in der Ideologie des Globalismus und auch in den Pl\u00e4nen f\u00fcr eine neue Weltwirtschaftsordnung angedacht ist, ist keineswegs ein idyllisch-heimeliges \u201eglobales Dorf\u201c. Es ist die Horrorvision von Welt schlechthin.<br \/>\nDenn eine globale demokratische Weltordnung ist nicht denkbar und eine globale Welt ohne Grenzen ist demokratisch auch nicht regierbar. Die grenzenlose Welt w\u00e4re vermutlich alsbald nichts anderes als ein einziges \u00fcberdimensioniertes Gef\u00e4ngnis, ein MEGA-Gef\u00e4ngnis von unvorstellbaren Ausma\u00dfen.<br \/>\nUnd die \u201eLeitung\u201c dieses MEGA-Gef\u00e4ngnisses w\u00e4re eine v\u00f6llig entgrenzte, uneingeschr\u00e4nkt herrschende MEGA-DIKTATUR: Eine Horror-Weltregierung ohne demokratische Legitimation, ohne Gewaltenteilung, ohne Kontrollinstanzen, ausgestattet mit einer bislang nicht denkbaren, durch nichts beschr\u00e4nkten Machtf\u00fclle.<\/p>\n<p>Im Vergleich dazu w\u00e4ren alle Diktaturen und Schreckensherrschaften der Geschichte sowie auch der Gegenwart wohl als politische Kinderspiele zu qualifizieren. Die Ideologie einer Welt ohne Grenzen verhei\u00dft zwar \u2013 wie auch die kollektivistische Ideologie des Kommunismus\/Sozialismus \u2013 das irdische Paradies, in Wirklichkeit f\u00fchrt sie jedoch geradewegs und zielgenau in die irdische H\u00f6lle. Und davor bewahre uns Gott!<br \/>\n23.8.2021, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/\">Dr. Udo Hildenbrand<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Dr. theol. Hildenbrand, Udo: Spiritual in einem Frauenkloster. Zuvor langj\u00e4hriger katholischer Gemeindepfarrer, auch Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl f\u00fcr Liturgiewissenschaft an der Universit\u00e4t Freiburg im Breisgau, Referent f\u00fcr Priesterfortbildung, Di\u00f6zesanpr\u00e4ses des Allgemeinen C\u00e4cilienverbandes der Erzdi\u00f6zese Freiburg, Generalpr\u00e4ses des deutschsprachigen C\u00e4cilienverbandes. Dozent im Fach Liturgik an der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik in Freiburg und an anderen Ausbildungsst\u00e4tten. Herausgeber einiger B\u00fccher und Zeitschriftenartikel mit Schwerpunkt Liturgie und Kirchenmusik.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Global\u00a0&gt;EU\u00a0&gt;Finanzsystem &gt;Grenzen &gt;grenzenlos Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Alexander Meschnig: 2015-2025 \u2013 Sozialrassismus gegen rechts\u00a0(28.8.2025) Pro-Asyl Konzern Pro-Migration\u00a0(10.6.2025) Grenze: Regierung oder Gericht (4..6.2025) Sechs Jahre \u201cGemeinsame Erkl\u00e4rung 2018\u201d\u00a0(14.10.2024) Der Open Borders-Irrtum\u00a0(17.4.2024) Botswana-Pr\u00e4sident Masisi: \u201eJeden reinzulassen, ist absurd!\u201c\u00a0(29.3.2024) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/grenzenlos\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":56211,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-94078","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/94078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94078"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/94078\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":138475,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/94078\/revisions\/138475"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/56211"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}