{"id":93875,"date":"2021-08-18T20:43:45","date_gmt":"2021-08-18T18:43:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=93875"},"modified":"2025-03-25T18:17:27","modified_gmt":"2025-03-25T17:17:27","slug":"demokratie-export","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/demokratie-export\/","title":{"rendered":"Demokratie-Export"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/entwicklungshilfe\/\">Entwicklungshilfe<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/nation-building\/\">Nation-Building<\/a> &gt;Demokratie-Export<\/p>\n<div id=\"attachment_51033\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-51033\" class=\"size-full wp-image-51033\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/shiraz0gebirge-pan141012.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/shiraz0gebirge-pan141012.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/shiraz0gebirge-pan141012-180x78.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><p id=\"caption-attachment-51033\" class=\"wp-caption-text\">Shiraz im Iran &#8211; Blick nach Norden zum Gebirge am 11.10.2014<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/entwicklungshilfe\/auslandshilfe\/\">Eine afrikanische Stimme zum R\u00fcckzug von USAID<\/a>\u00a0(25.3.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/soehne-und-weltmacht-buch\/\">S\u00f6hne und Weltmacht \u2013 Buch von Gunnar Heinsohn<\/a>\u00a0(12.9.2021)<\/li>\n<li>Afghanistan und andere ungebetene Einmischungen (10.9.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eigenverantwortung-fuer-alle\/\">Eigenverantwortung f\u00fcr Alle \u2013 f\u00fcr B\u00fcrger wie Migranten<\/a>\u00a0(7.9.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wiederholt-sich-2015-in-2021\/\">Wiederholt sich 2015 im Jahr 2021?<\/a>\u00a0(6.9.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nation-building-in-rks-und-afg\/\">Nation building in RKS und AFG<\/a>\u00a0(5.9.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ortskraefte-integration-clan\/\">Ortskr\u00e4fte \u2013 Integration \u2013 Clan<\/a>\u00a0(3.9.2021)<\/li>\n<li>Afghanistan, das gefeierte Desaster &#8211; Studiobeitrag von Imad Karim (29.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/nation-building\/\">Universalismus-Anspruch des Westens ist am Ende<\/a> (27.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-afghanistan\/\">\u201eOrtskr\u00e4fte\u201c wird zum Zauberwort der Willkommenskultu<\/a>r (27.8.2021)<\/li>\n<li>Naivit\u00e4t: Wie die Bundesregierung sich Afghanistan vorgestellt hatte (24.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afghanistan\/\">Deutsche Interventionen in Afghanistan 2002-2021 \u2013 Chronik<\/a>\u00a0(21.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/westen\/\">Die selbstm\u00f6rderische Anma\u00dfung des Westens<\/a> (20.8.2021)<\/li>\n<li>In Afghanistan begr\u00e4bt der Westen seinen Wahn vom Demokratie-Export (18.8.2021)<\/li>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afghanistan\/\">Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Afrika\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/\">Afrika<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Afrika-Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-zukunft\/\">Afrika-Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/entwicklungshilfe\/auslandshilfe\/\">Auslandshilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/demokratie-export\/\">Demokratie-Export<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/entwicklungshilfe\/\">Entwicklungshilfe<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Familienplanung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/familienplanung\/\">Familienplanung \u2013 Afrika<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Klimawandel-natuerlich\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klimawandel-natuerlich\/\">Klimawandel-natuerlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/nation-building\/\">Nation-Building<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Saudi-Arabien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/saudi-arabien\/\">Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a title=\"EineWelt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/einewelt\/\">EineWelt<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Landgrabbing\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/landgrabbing\/\">Landgrabbing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-afghanistan\/\">Migration-Afghanistan<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Afghanistan und andere ungebetene Einmischungen<\/strong><br \/>\n<strong>Ein gro\u00dfes Unverst\u00e4ndnis<\/strong><br \/>\nErich Weede<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr zwanzig Jahre lang hatten amerikanische und verb\u00fcndete westliche Truppen versucht, ein besseres Afghanistan zu schaffen. Der Einsatz dauerte lange, war teuer und vor allem f\u00fcr die Afghanen blutig. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen ist die alte, prowestliche Regierung mit atemberaubender Geschwindigkeit zusammengebrochen. Das Scheitern in Afghanistan sollte eigentlich nicht \u00fcberraschen. Vor den Amerikanern sind dort in der Endphase des Kalten Krieges auch die Sowjets gescheitert. Als der indische Subkontinent noch britische Kolonie war, war die Grenze zu Afghanistan immer die unruhigste und am schwersten zu sichernde Grenze. Aber nicht nur der oberfl\u00e4chliche Blick in die afghanische Geschichte h\u00e4tte die Interventionsneigung der USA und des Westens Anfang des 21. Jahrhunderts d\u00e4mpfen sollen, sondern auch die Resultate einer langen Serie von Milit\u00e4reins\u00e4tzen anderswo in Entwicklungsl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>In den 1950er Jahren ist es den USA und ihren Verb\u00fcndeten nach jahrelangen blutigen K\u00e4mpfen noch gelungen, eine kommunistische Macht\u00fcbernahme im S\u00fcden Koreas zu verhindern. Bis heute sind amerikanische Streitkr\u00e4fte im S\u00fcden Koreas stationiert, um einen erneuten Angriff aus dem Norden abzuschrecken. Obwohl es in S\u00fcdkorea nach Kriegsende mit dem Wiederaufbau nicht ganz so schnell wie in Westdeutschland oder Japan anfing, ist S\u00fcdkorea inzwischen ein wirtschaftlich au\u00dferordentlich erfolgreiches Land und sogar noch eine Demokratie geworden. S\u00fcdkorea ist die letzte nennenswerte Erfolgsgeschichte amerikanischer oder westlicher Einmischung in ein gro\u00dfes armes Land.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste gr\u00f6\u00dfere amerikanische Milit\u00e4reinsatz betraf Indochina, also Vietnam, Laos und Kambodscha in den sechziger Jahren bis Mitte der Siebziger. Vor den Amerikanern war dort die franz\u00f6sische Kolonialmacht schon gescheitert, weshalb Nordvietnam zu Beginn des amerikanischen Einsatzes schon kommunistisch regiert wurde. Wieder gilt: Der Einsatz dauerte viele Jahre, war teuer und blutig, mehr noch f\u00fcr die Ziell\u00e4nder als f\u00fcr die Amerikaner. Seit Ende der siebziger Jahre regieren \u00fcberall in Indochina die Kommunisten. Das h\u00e4tte man preiswerter und unblutiger auch durch Nichteinmischung erreicht. Inzwischen kann man zumindest die vietnamesischen Kommunisten fast schon als stillschweigende Alliierte der Amerikaner bei der Eind\u00e4mmung des chinesischen Einflusses in Ostasien betrachten.<\/p>\n<p>In den neunziger Jahren, also nach dem Ende des Kalten Krieges, f\u00fchrten die Amerikaner Krieg gegen den Irak und befreiten Kuwait von irakischer Besatzung. Rein milit\u00e4risch war das eine Erfolgsgeschichte. Politisch mu\u00df man das anders sehen, denn ungef\u00e4hr ein Jahrzehnt sp\u00e4ter hielten die Amerikaner einen zweiten Krieg gegen Saddam Hussein und den Irak f\u00fcr n\u00f6tig. Die Ausschaltung Saddam Husseins und seiner Streitkr\u00e4fte war f\u00fcr die USA recht unblutig und schnell. Die am Anfang als Kriegsgrund geltenden Massenvernichtungswaffen gab es im Irak nicht.<\/p>\n<p>Die sp\u00e4ter erhoffte Demokratisierung des Landes kann man kaum als gelungen bezeichnen. Die Wirtschaft liegt danieder. Die Iraker sind verarmt. Die politische Lage ist instabil, weil Schiiten, Sunniten und Kurden nicht gut miteinander auskommen. Profitiert von den amerikanischen Kriegen gegen den Irak hat eigentlich nur das theokratisch-schiitische Regime des benachbarten Iran, das jetzt betr\u00e4chtlichen Einflu\u00df auf die schiitische Mehrheit im Irak aus\u00fcbt. Im Irak haben die USA einen Gegner ausgeschaltet und dabei den Einflu\u00df eines anderen Gegners erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Im 21. Jahrhundert haben die Amerikaner sich zwar am Krieg in Syrien nur marginal beteiligt und auch in Libyen nur \u201evon hinten\u201c gef\u00fchrt, was die amerikanischen Verluste und sogar Kosten niedrig gehalten hat. Zwar haben die Amerikaner, vor allem ihre Luftwaffe, zum Sieg \u00fcber den \u201eIslamischen Staat\u201c beigetragen, aber man kann dar\u00fcber streiten, ob dessen zeitweilige Existenz nicht auch eine Sp\u00e4tfolge des zweiten amerikanischen Irak-Krieges gewesen ist. Afghanistan reiht sich ein in eine Reihe ameri\u00adkanischer und alliierter Milit\u00e4reins\u00e4tze in der islamischen Welt, die nur Tod und Verderben und politische Instabilit\u00e4t statt Wachstum und Wohlstand oder gar Demokratie gebracht haben.<\/p>\n<p>Auf die Frage, warum das so ist, hat der amerikanische Politikwissenschaftler Samuel Huntington vor 25 Jahren in einem Aufsatz und einem Buch die Antwort gegeben. Man mu\u00df seinen \u201eKampf der Kulturen\u201c allerdings sorgf\u00e4ltig lesen. Dann findet man den Hinweis, da\u00df Menschen beim Versuch, andere \u2013 deren Verhalten, Institutionen und Politik \u2013 zu verstehen, immer dann gr\u00f6\u00dfte Schwierigkeiten haben, wenn dabei Kultur- und Zivilisationsgrenzen \u00fcberschritten werden m\u00fcssen. Wir im Westen verstehen den islamischen Kulturkreis und die Menschen dort zu schlecht, um hoffen zu d\u00fcrfen, da\u00df unsere Einmischung die von uns erhofften Resultate hat. Nichteinmischung vermeidet Fehlentscheidungen. Nichtfunktionierende Einmischung \u00f6ffnet nur die Migrationsschleusen. Die Amerikaner haben dabei das Gl\u00fcck, f\u00fcr fl\u00fcchtende Afghanen, Syrer oder Iraker schlechter als Europa erreichbar zu sein. Denn das von Huntington diagnostizierte Unverst\u00e4ndnis zwischen den Kulturen kann nur ein Integrationshindernis bei Zuwanderung von Muslimen in den Westen sein.<\/p>\n<p>Ein anderer Grund f\u00fcr die Vergeblichkeit westlicher Interventionen in armen L\u00e4ndern sind popul\u00e4re, aber wohl falsche Vorstellungen \u00fcber B\u00fcrgerkriege. Gern geht man davon aus, da\u00df es dabei darum geht, Herz und Hirn der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr sich zu gewinnen. Dann w\u00fcrden sich in der Regel diejenigen bei B\u00fcrgerkriegen durchsetzen, deren Vorstellungen denen der Bev\u00f6lkerung zumindest relativ nahe kommen. Dann k\u00f6nnte man aus der Niederlage der westlich angehauchten Regierung in Afghanistan gegen die Taliban schlie\u00dfen, da\u00df die Masse der Afghanen lieber unter den Taliban als unter ihrer ehemaligen Regierung und westlichem Einflu\u00df leben will.<\/p>\n<p>Der amerikanische \u00d6konom Gordon Tullock hat eine ganz andere Theorie vorgeschlagen. Die kann man am Beispiel der Kosten-Nutzen-Kalk\u00fcle einfacher Dorf\u00adbewohner auf dem Lande erkl\u00e4ren, die \u00fcber keine nennenswerten Ressourcen verf\u00fcgen und einzeln keinen Einflu\u00df auf den Ausgang des B\u00fcrgerkriegs haben: Wer mit seiner Familie nur \u00fcberleben will, mu\u00df vor allem vermeiden, den Eindruck zu erwecken, man sympathisiere mit der weniger grausamen Seite. Das k\u00f6nnte die zwar korrupte und ineffiziente Regierung sein, die aber auf die \u00f6ffentliche Meinung im verb\u00fcndeten Westen R\u00fccksicht nehmen mu\u00df und deshalb manche Grausamkeiten vermeidet. Gerade weil man von der grausameren Seite das Schlimmste zu erwarten hat, mu\u00df der einfache Dorfbewohner so tun, als ob er zumindest nicht gegen sie sei. Da n\u00fctzt es, auch mal mit Informationen \u00fcber Regierungstruppen, mit Nahrung oder Hilfsdiensten den Aufst\u00e4ndischen, in Afghanistan also den Taliban, zu helfen, damit man sich nicht deren Rache aussetzt.<\/p>\n<p>Der \u00dcberlebenswunsch der einfachen Leute verhilft deshalb denen zum Sieg, die diese am meisten f\u00fcrchten. Da\u00df die Afghanen die Taliban-Herrschaft hinnehmen, bedeutet nur, da\u00df sie lieber islamistisch regiert sein wollen als sterben. Noch lieber werden viele Afghanen aber unter ihren ehemaligen Verb\u00fcndeten im Westen leben wollen. Nach einem verlorenen Krieg kann man sich auf eine Fluchtwelle vorbereiten.<\/p>\n<p>Falls man Tullocks Theorie folgt, hat das politische Implikationen. Durch die Einmischung in einen B\u00fcrgerkrieg beziehungsweise in einen Konflikt, wo beide Seiten Furcht und Schrecken verbreiten und Zur\u00fcckhaltung bei Grausamkeiten die Erfolgsaussichten verringert, hat der Westen nur die Wahl, entweder die eigenen Verb\u00fcndeten zu Grausamkeiten anzustacheln oder zumindest deren Grausamkeiten zu dulden und damit nat\u00fcrlich die eigenen humanen Werte zu verraten, oder aber bereit zu sein, eine Niederlage der eigenen Seite beziehungsweise der Verb\u00fcndeten vor Ort hinzunehmen. Nur durch Nichteinmischung h\u00e4tte man in Afghanistan und \u00fcberall sonst in der islamischen Welt diesem Dilemma entkommen k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.9.2021 von Erich Weede bitte lesen in der JF 37\/21, Seite 18,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p><em>Prof. em. Dr. Erich Weede, Jahrgang 1942, Dipl.-Psychologe und Politikwissenschaftler, lehrte Soziologie an den Universit\u00e4ten K\u00f6ln und Bonn. Er geh\u00f6rte zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern der Friedrich-A.-von-Hayek-Gesellschaft. Auf dem Forum schrieb er zuletzt \u00fcber geopolitische Dilemmata Ru\u00dflands und des Westens (\u201eF\u00fcr Weltmacht keine Basis\u201c, JF 22\/21).<\/em><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Afghanistan, das gefeierte Desaster &#8211; Studiobeitrag von Imad Karim<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/pXdTxppi680\">https:\/\/youtu.be\/pXdTxppi680<\/a><br \/>\nHier mein Studiobeitrag \u201eAfghanistan, das gefeierte Desaster\u201c! Ich versuche hier, meinen Zuschauern, meine Sicht auf diesen Konflikt n\u00e4her zu bringen. ich, selbst war noch nie in Afghanistan, aber sowohl in Pakistan, Iran und China, also in drei Nachbarsl\u00e4ndern dieses Landes und ich unterhalte gute und enge Beziehungen zu vielen Exilafghanen, die mit mir die Meinung teilen und von denen ich viel erfahre.<br \/>\nIch bitte Sie herzlich, diesen Beitrag kritisch anzuschauen und mir mitzuteilen, wie Sie ihn finden.<br \/>\nIst der Beitrag informativ und stellt er f\u00fcr Sie Mehrwert da?<br \/>\nKommen Sie klar mit meiner Aussprache (ich bin als 19-j\u00e4hriher Student nach Deutschland gekommen und da war mein Sprachzentrum bereits im ARABISCHEN abgeschlossen)?<br \/>\nFinden Sie die Aufmachung und das Zusammenspiel von Moderation, Bildern und Filmsequenzen gut gelungen? Die Studiobeitr\u00e4ge von mir ist ein neues Format, das sich gerade in der Erprobung befindet und bin daher auf Ihre ehrliche Meinung angewiesen. Es entstehen bei der Produktion, sei es bei den Recherchen oder bei der Umsetzung dieser Formate Kosten und ich muss wissen, ob es sich die Arbeit und die finanziellen Aufwendungen lohnen.<br \/>\nNur, wenn dieses Format bei Ihnen gut ankommt und Sie mich bei der Produktion moralisch und finanziell unterst\u00fctzen, kann ich meine Arbeit fortsetzen. Filme werde ich selbstverst\u00e4ndlich, parallel weiterhin realisieren, aber ich m\u00f6chte mir bei dem vorliegenden Format nicht die M\u00fche machen und am Ende w\u00fcrden wenige Freunde und Follower, die Resultate nicht anschauen wollen.<br \/>\nSagen (schreiben) Sie mir Ihre ehrliche Meinung und unterst\u00fctzen Sie bitte meine Arbeit, nat\u00fcrlich nur wenn Sie davon \u00fcberzeugt und auch in der Lage sind!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/pXdTxppi680\">https:\/\/youtu.be\/pXdTxppi680<\/a><br \/>\nDanke im Voraus! \u0634\u0643\u0631\u0627 \u0645\u0642\u062f\u0645\u0627<br \/>\nImad Karim \u0639\u0645\u0627\u062f \u0643\u0631\u064a\u0645<br \/>\n29.8.2021, <a href=\"https:\/\/www.imad-karim.de\">https:\/\/www.imad-karim.de<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Beste journalistische Zusammenfassung zur Situation \u00fcber Afghanistan,<\/strong><br \/>\ndie ich bisher geh\u00f6rt habe. Danke f\u00fcr die unerm\u00fcdliche Arbeit trotz der uns\u00e4glichen Widerst\u00e4nde!<br \/>\n29.8.2021, S.H.<\/p>\n<p><strong>Sie sagen, was in den regul\u00e4ren Medien fehlt<\/strong><br \/>\nSie w\u00e4ren so ein toller und wichtiger Gespr\u00e4chspartner in den regul\u00e4ren Polittalks. Mann, Mann, Herr Karim, Sie sind unglaublich.<br \/>\nEs gibt ein Buch mit dem Titel &#8222;Die Steppenreiter&#8220;. Jeder der dieses Buch gelesen hat wei\u00df, das Afghanistan nicht in ein demokratisches Land westlicher Pr\u00e4gung, umgewandelt werden kann.<br \/>\n29.8.2021, Ser<\/p>\n<p><strong>Werter Herr Imad, sch\u00f6n sind sie wieder da!<\/strong><br \/>\nIhr Format ist top, ihr Deutsch hervorragend. Es w\u00e4re sch\u00f6n, ihnen \u00f6fters zuh\u00f6ren zu d\u00fcrfen. Nur YT wird wohl keine Freude haben und ihnen Steine in den Weg legen. Wir leben in einer verr\u00fcckten Zeit.<br \/>\n29.8.2021, Urs<\/p>\n<p><strong>Danke, lieber Imad. Ich w\u00fcnsche,<\/strong><br \/>\ndass die Zeit kommen wird, wo Du Deine gut fundierten Beitr\u00e4ge wieder einer breiten \u00d6ffentlichkeit vorstellen kannst. Vielleicht in einem v\u00f6llig neu gestalteten \u00f6ffentlichen Rundfunk, wo dann die Realit\u00e4t &amp; guter Journalismus wieder ganz oben auf der Tagesordnung stehen und die jetzige billige Propaganda der \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalten ganz verschwinden wird. Danke, dass Du die \u201eaufgewachten Menschen\u201c mit Deinen Beitr\u00e4gen erfreust. Alternative Medien \u2013 so auch wie Dein Kanal und Deine vielen anderen T\u00e4tigkeiten drumherum \u2013 sind so wichtig und die Essenz f\u00fcr einen Wandel, hin zum \u201enormalen\u201c Wahrnehmen der Wirklichkeit. Und nicht die k\u00fcnstlich erzeugte \u201eWirklichkeit\u201c der verkommenen Elite.<br \/>\n29.8.2021, I.St.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Naivit\u00e4t: Wie die Bundesregierung sich Afghanistan vorgestellt hatte<\/strong><br \/>\n<strong>Ein wichtiges, zeitgeschichtliches Dokument<\/strong><br \/>\nEin Leser macht mich gerade auf ein PDF zum Download beim Ausw\u00e4rtigen Amt aufmerksam, in dem die Bundesregierung auf 55 Seiten und reich bebildert darlegt, wie sie sich das mit Afghanistan so vorstellten. Lachende Kinder, Frauen machen Kunstausstellung und so.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/blob\/204850\/dadcad1a4d1dc194d322d3c76f68a580\/afghanistan-data.pdf\">https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/blob\/204850\/dadcad1a4d1dc194d322d3c76f68a580\/afghanistan-data.pdf<\/a><\/p>\n<p>Alles wird gut, alles sch\u00f6n, alles Spa\u00df, alles \u00f6kologisch und so. Die Frauen studieren und werden \u00c4rztin, die M\u00e4nner werden Facharbeiter mit Deutschlandf\u00e4hnchen auf dem Hemd. Oder r\u00e4umen Minen. Und der nette Onkel von der Bundeswehr mit dem gr\u00fcnen Auto spielt mit den Kindern. Und nat\u00fcrlich mit sch\u00f6nen Farbfotos. So eine Mischung aus Entwicklungshilfe, \u201eSerengeti darf nicht sterben\u201c und Bauplan f\u00fcr das neo-germanische Disneyland. Als ob man einen Freizeitpark bauen w\u00fcrde.<br \/>\nNun muss man dazu sagen, dass das laut Impressum \u201eStand August 2008\u201c ist, also genau 13 Jahre alt. Aber gerade deshalb ist es auch das Dokument einer Illusion und der komischen Vorstellungen unserer Regierung.<br \/>\nWelcher naive Traumt\u00e4nzer war eigentlich 2008 Au\u00dfenminister? Frank-Walter Steinmeier, heute Bundespr\u00e4sident<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.8.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2021\/08\/24\/wie-die-bundesregierung-sich-afghanistan-vorgestellt-hatte\/#more-44876\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2021\/08\/24\/wie-die-bundesregierung-sich-afghanistan-vorgestellt-hatte\/#more-44876<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In Afghanistan begr\u00e4bt der Westen seinen Wahn vom Demokratie-Export<\/strong><br \/>\nMit dem Slogan Ami go home hat das politische Washington selbst Ernst gemacht. Sollte es der Auftakt sein zu einem grundlegenden Wandel des Selbstverst\u00e4ndnisses der Classe Politique des Westens, w\u00e4re der fehlgeschlagene Afghanistan-Feldzug als Erfahrung nicht vergebens gewesen. &#8230;.<br \/>\nDass Ashraf Ghani, der sogenannte Pr\u00e4sident des sogenannten Staates Afghanistan sich mit dem ins Ausland abgesetzt hat, was er von seinem zusammengerafften Reichtum mitnehmen konnte,<br \/>\nVier Autos und ein Hubschrauber voll Bargeld: <a href=\"https:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-9897753\/Russia-says-Afghan-president-fled-cars-helicopter-cash-RIA.html\">https:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-9897753\/Russia-says-Afghan-president-fled-cars-helicopter-cash-RIA.html<\/a><br \/>\nist zutiefst symbolisch f\u00fcr des Westens Wahn, Demokratie genannte Staaten \u00fcberall auf der Welt implantieren zu wollen, wo ganz andere Traditionen und Kulturen herrschen, die es schon gab, als Europa noch weit entfernt von sp\u00e4terer Kultur war und Amerika nur h\u00f6chst seltene Besuche aus anderen Kontinenten erfuhr.<br \/>\nAsien und Afrika leiden an nichts mehr als an den willk\u00fcrlich gezogenen Linien auf der Landkarte, mit denen Staaten geschaffen wurden, die bis heute wenig mehr Staatlichkeit im Sinne von tats\u00e4chlicher Ordnung geschaffen haben, die von den meisten Einwohnern im Gro\u00dfen und Ganzen akzeptiert und respektiert w\u00fcrden. In Asien und Afrika sind die alten Stammesstrukturen nach wie vor lebendig und wesentlich identit\u00e4tsschaffender. Wo die westlich eingezogenen Staatsstrukturen in den H\u00e4nden von starken Stammesf\u00fcrsten waren oder sind, ging das Ganze noch einigerma\u00dfen gut. Aber viel \u00f6fter haben sich fr\u00fcher unterlegene St\u00e4mme mithilfe von \u201eEntwicklungshilfe\u201c-Geldern und anderen westlichen Finanzfl\u00fcssen und milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung als neue Oberschicht etabliert, nicht selten im Dienste westlicher Konzerne mit Rohstoffinteressen.<br \/>\nDiese neuen Oberschichten haben alle eines gemeinsam, sie haben sich an den Westgeldern hemmungslos bereichert. Nicht umsonst spotten Kritiker der sogenannten Entwicklungshilfe schon sehr lange, \u00fcberweist das Geld doch direkt auf die Schweizer Konten der Machthaber, wozu der Umweg \u00fcber deren afrikanische Banken.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie in der sogenannten Armee <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afghanistan\/\">Afghanistans<\/a> ausgebildet wurden, haben diese Verdienstm\u00f6glichkeit gern mitgenommen, nicht wenige haben durch Verkauf von Waffen und Ausr\u00fcstung an die Taliban ihr Einkommen aufgebessert und gute Verbindungen mit den Taliban als vorausschauende Zukunftssicherung betrieben. Aber nicht nur Soldaten dieser ihnen selbst fremden Armee, sondern nicht weniger Leute in der staatlichen Verwaltung, Polizei und so weiter haben die in Wahrheit als Fremdherrschaft empfundenen 20 Jahre hindurch ihre Verbindungen zu den Taliban nie abrei\u00dfen lassen, neu gekn\u00fcpft und genug von ihnen haben die \u00dcbergabe der Macht an die Taliban verabredet und vorbereitet.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.8.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/goergens-feder\/in-afghanistan-begraebt-der-westen-seinen-wahn-vom-demokratie-export\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/goergens-feder\/in-afghanistan-begraebt-der-westen-seinen-wahn-vom-demokratie-export\/<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>&#8230; begraben: hochillusion\u00e4re Menschenbild von Gleichheit aller Menschen<\/strong><br \/>\nWas hier wirklich begraben werden m\u00fcsste, ist das dahinterstehende hochillusion\u00e4re Menschenbild der linksliberalen \u201eEliten\u201c, die von einer absoluten Gleichheit aller Menschen ausgehen unabh\u00e4ngig von Kultur, Sozialisation oder Geschichte.<br \/>\nNur auf Basis der Vorstellung, alle Menschen auf der Welt seien im Prinzip gleich, folgt die Idee, alle wollten gleich leben nach den Idealen westlicher linksliberaler \u201eEliten\u201c, n\u00e4mlich der absoluten Gleichheit aller Menschen: Gleichheit aller Geschlechter (Wovon es mittlerweile viele dutzend gibt), aller Rassen (die es offiziell politisch korrekt gar nicht gibt, die aber trotzdem gleich sein sollen) oder sonstiger Identit\u00e4ten.<br \/>\nDer so offensichtlich gescheiterte Versuch der Weltdemokratisierung ist nur die aussenpolitische Form dieser Gleichheitsideologie, welche innenpolitisch in Form von linker Identit\u00e4tspolitik, Genderirrsinn, Antikolonialismus oder Antirassismus et.c. geradezu Exzesse irrationaler Raserei veranstaltet und damit auch noch erschreckend erfolgreich ist. Wobei den Akteuren kaum bewusst zu sein scheint, da\u00df hier nur die alte, sozialistische Idee vom neuen Menschen scheitert.<br \/>\nMal wieder. Begrabt sie endlich. Sie stinkt schon lange!<br \/>\n17.8.2021, Tei, TO<br \/>\n<strong>Die fl\u00e4chendeckende Demokratisierung der islamisch gepr\u00e4gten Menschen,<\/strong> funktioniert weder in deren Heimat noch durch die Aufnahme in westliche Gesellschaften. Nat\u00fcrlich gibt es Ausnahmen aber es werden wahrscheinlich auch immer Ausnahmen bleiben. Auch der christliche Glaube, musste erst in den Hintergrund treten um Gleichberechtigung, Homosexualit\u00e4t und viele andere Dinge in der westlichen Welt salonf\u00e4hig zu machen. Erst durch Freiheit, Bildung, Wohlstand etc. sind diese Dinge m\u00f6glich geworden. Davon sind die islamischen Staaten noch Lichtjahre entfernt. Die derzeitigen Ausw\u00fcchse in Deutschland, sind f\u00fcr mich allerdings bereits der Abgesang auf diese Errungenschaften. Gendern und Co dokumentieren doch bereits eine weit fortgeschrittene Dekadenz. Glauben die Roths, KGE\u2019S und alle Mitl\u00e4ufer, tats\u00e4chlich die islamisch gepr\u00e4gten Menschen in diesem Land w\u00fcrden dies gut finden und akzeptieren? Je mehr Menschen aus diesen Kulturkreisen zu uns kommen, desto eher wird diese Freiheit enden. Das ist eine einfache Logik aber scheinbar immer noch zu hoch f\u00fcr unsere \u201epolitische Elite\u201c. In 20 Jahren wird Afghanistan sicher immer noch nicht demokratisch sein, aber Deutschland wahrscheinlich schon sehr islamisiert.<br \/>\n17..2021, St.Z.<\/p>\n<p><strong>&#8230; erobern die Taliban ihr Land zur\u00fcck &#8211; ganz ohne Maske<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die Deutschen ,ja die ganze Welt ,der Pandemie Hysterie verfallen sind, erobern die Taliban ,ihr Land zur\u00fcck. Und das, ganz ohne Maske. Am Hindukusch wird jetzt die Freiheit nicht mehr verteidigt. Ein Gl\u00fcck, denn in Berlin und Essen, ja in allen deutschen St\u00e4dten, tobt der H\u00e4userkampf. Der Kampf gegen Clan, gegen Integrationsunwillige. Und wir werden ihn verlieren, denn der Nachschub ist ungebrochen. Die Diskussion \u00fcber Abschiebungen hat sich auch erledigt . F\u00fcnfmillionen allein aus Afghanistan, darauf haben wir ja alle gewartet<br \/>\n17-8.2021, J.U.<\/p>\n<p><strong>Hier ein paar andere Blickwinkel und Erklaerungen zum Geschehnis.<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/off-guardian.org\/2021\/08\/17\/6-questions-we-need-to-ask-about-afghanistan\/\">https:\/\/off-guardian.org\/2021\/08\/17\/6-questions-we-need-to-ask-about-afghanistan\/<\/a><br \/>\n17.8.2021, J.G.<br \/>\n<strong>\u00a0\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>V\u00f6lker, die es ernst meinen mit ihrer Religion<\/strong><br \/>\nScharia &#8211; wann wollen die im \u201eWesten\u201c endlich begreifen, da\u00df es V\u00f6lker gibt, die es ernst meinen mit ihrer Religion \u2013 hier dem Islam? Pakistan, Malaysia, Iran, Saudi-Arabien, die Landbev\u00f6lkerung in der T\u00fcrkei\u2026.usw.<br \/>\nIch habe Respekt vor diesen Gl\u00e4ubigen.<br \/>\nChristen gibt es ja in S\u00fcd-Amerika, in den USA. und hier treten sie aus, weil die Mitgliedschaft was kostet. Wollen aber in einem Friedhof bestattet werden.<br \/>\n7.8.2021, M.M.<\/p>\n<p><strong>\u201eIn Afghanistan begr\u00e4bt der Westen seinen Wahn vom Demokratie-Export\u201c?<\/strong><br \/>\nDen Satz halte ich f\u00fcr \u201eunwahr\u201c. In dem Sinne n\u00e4mlich, dass die \u201eTr\u00e4umer\u201c im Westen bestimmt nicht einfach aufh\u00f6ren werden zu tr\u00e4umen. Ganz im Gegenteil: Um so erbitterter werden sie versuchen ihre Tr\u00e4ume \u201ev\u00f6llig ungeeigneten Objekten\u201c auf zu zwingen. Koste es was es wolle.<br \/>\n&#8211; Kennen sie die Geschichte vom hoch motivierten Heimwerker?Er versucht mit einem Hammer(!) eine Schraube(!) in die Wand zu bekommen. Und scheitert nat\u00fcrlich. Er nimmt nen gr\u00f6\u00dferen Hammer. Scheitert wieder. Nimmt noch nen gr\u00f6\u00dferen Hammer so lange bis die Wand unter den Schl\u00e4gen eines Vorschlaghammers zusammenbricht. \u2013<br \/>\nDieses Tr\u00e4umer-Verfahren ist nicht nur bei uns an vielen Stellen zu besichtigen. Siehe \u201eEnergeiwende\u201c und Vieles mehr. Auch in den USA. Siehe auch unser Geld betreffend. Man muss in obiger Geschichte nur den Begriff \u201eHammer\u201c durch den Begriff \u201eGeld\u201c ersetzen. Denn \u201eGeld\u201c (immer mehr Geld) ist der d\u00fcmmste \u201eHammer\u201c mit dem man meint Probleme l\u00f6sen zu k\u00f6nnen. Denn am Ende wird man das beste aller schlechten Wirtschaftssystem gr\u00fcndlichst ruiniert haben. \u2013<br \/>\nF\u00fcr den obigen Begriff \u201eDemokratie-Export\u201c kann man auch BLM, den Gender-Wahn, Mee-Too und eine ganze Reihe anderer Begriffe einsetzen.<br \/>\n17.8.2021, Hor<br \/>\n<strong>\u00a0\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Deutschland hat die Taliban geschult und mit Waffen ausger\u00fcstet.<\/strong><br \/>\nDeutschland hat jetzt 20 Jahre die Soldaten der afghanischen Armee ausgebildet und mit Waffen ausger\u00fcstet. Es scheint als sei diese Armee jetzt zu den Taliban \u00fcbergelaufen. Damit haben wir im Prinzip die Talibans geschult und mit Waffen ausger\u00fcstet. Die wiederum lachen sich ins F\u00e4ustchen, freuen sich und machen jetzt in ihrem Land so weiter wie gehabt. Demokratie wollen die Talibans nicht, die meisten kennen sie nicht mal, die leben nach ihrer knallharten Scharia. Alles was die Amis und die Deutschen mit ihrem Demokratisierungswahn gemacht haben war f\u00fcr die Katz. Es gibt Menschen und Kulturen die lassen sich nicht demokratisieren, die wollen so leben wie sie schon immer gelebt haben. Hoffentlich sieht das der Westen endlich mal ein und l\u00e4sst diese V\u00f6lker zuk\u00fcnftig in Ruhe.<br \/>\n17.8.2021, M.W.<\/p>\n<p><strong>\u201eWahn vom Demokratie-Export\u201c begraben (und Corona-Wahn &#8230;)<\/strong><br \/>\n\u201eIn Afghanistan begr\u00e4bt der Westen seinen Wahn vom Demokratie-Export\u201c?<br \/>\nHoffentlich tut er das endlich.<br \/>\nAllerdings bef\u00fcrchte ich, dass \u2013 wenn sich ver\u00e4nderte geostrategische oder wirtschaftliche Optionen in Afrika oder der islamischen Welt auftun w\u00fcrden \u2013 gleich wieder die \u201eDemokratie\u201c-Exporteure und -Verteidiger Gewehr bei Fu\u00df st\u00fcnden. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn der Westen endlich dazugelernt h\u00e4tte. Aber daran glauben w\u00fcrde ich erst, wenn er die n\u00e4chsten 50 Jahre jede Einmischung unterlie\u00dfe. Leider kann ich \u2013 60+ \u2013 das dann wohl nicht mehr verifizieren.<br \/>\nIch habe diesbez\u00fcglich nur noch den Wunsch: Lasst die anderen V\u00f6lker endlich in Ruhe und lasst sie vor allen Dingen dort, wo sie sind \u2013 R\u00fcckf\u00fchrung der hier lebenden Integrationsverweigerer inklusive.<br \/>\nUnd falls der Westen wirklich seinen \u201eWahn vom Demokratie-Export\u201c begraben sollte, so w\u00fcnsche ich mir zus\u00e4tzlich noch, dass er den Migrationswahn, den Klimawahn und den Corona-Wahn bei der Gelegenheit auch gleich begr\u00e4bt, damit wir endlich wieder normal leben k\u00f6nnen. Man darf ja mal tr\u00e4umen<br \/>\n17.8.2021, Lad<\/p>\n<p><strong>\u201eIn Afghanistan begr\u00e4bt der Westen seinen Wahn vom Demokratie-Export\u201c<\/strong> Ach w\u00e4re das sch\u00f6n, wenn der Westen seinen Wahn vom Islam-Import begraben w\u00fcrde. Diese Religion\/Ideologie, von der man uns versichert, sie w\u00fcrde zu Deutschland geh\u00f6ren, wird mit dem, was mal westliche Werte waren, niemals kompatibel sein. Allerdings sind Linksgr\u00fcne in Deutschland ohnehin dabei, Werte wie Meinungs-, Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit zu schleifen. GG-Pragraph 3 (3) (\u201eNiemand darf wegen [\u2026] seiner [\u2026] politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.\u201c) gilt jedenfalls schon lange nicht mehr.<br \/>\n17.8.2021, Lot<\/p>\n<p><strong>Der Westen braucht endlich wirklichen Respekt vor anderen Kulturen<\/strong><br \/>\n100% Zustimmung: Wenn der Westen lernen k\u00f6nnte, dass sein Universalismus-Anspruch nicht nur nicht funktioniert, sondern echtes Elend erzeugt, w\u00e4re viel gewonnen. Der Westen braucht endlich wirklichen Respekt (im doppelten Sinne) vor den anderen Kulturen dieser Welt. Au\u00dferdem muss der Westen begreifen, dass er seine gesamte Kultur (Demokratie, Wissenschaft, Innovation, Individualismus, westliche Menschenrechte) verlieren wird, wenn er archaische Kulturen, hier insbesondere den Islam, unkontrolliert einstr\u00f6men l\u00e4sst. Die westliche Kultur wird nur mit eigenen Kindern in ausreichender Zahl \u00fcberleben \u2013 evtl. mit Einwanderung Ausgesuchter in relativ kleiner Zahl.<br \/>\n17.8.021, M.S.<\/p>\n<p><strong>Man kann doch nur Gesellschaftssysteme exportieren, die funktionieren,<\/strong> schaut man aber auf die Demokratien im Westen heute, ist ein Vergleich mit der \u201esp\u00e4tr\u00f6mischen Dekadenz\u201c sicher nicht \u00fcbertrieben, sondern beschreibt den Ist-Zustand, ob in Gesellschaft, Politik oder Medien.<br \/>\n17..2021, Vol<\/p>\n<p><strong>Der westliche Wahn (Globalismus, Werte-Universalismus) korrigierbar?<\/strong><br \/>\nDer letzte Satz spricht mir aus dem Herzen, ich hoffe inst\u00e4ndig, dass sich dieser westliche Irrweg noch korrigieren l\u00e4sst, habe aber Zweifel. Denn die Wurzeln, die dieser Wahn (Internationalismus, westlicher Werte-Universalismus, Globalismus oder wie immer man diese Ideen nennen mag, die aus Walter Lippmanns Neoliberalismus, dem \u201ekritischen\u201c Spezialmarxismus der Frankfurter Schule und der foucaultschen Postmoderne zusammengewuchert sind) in den Gehirnen der westlichen tonangebenden Schichten geschlagen hat, reichen furchtbar tief und sind kaum auszuj\u00e4ten.<br \/>\nDer ganzen restlichen Menschheit den Takt vorzugeben, sie im Namen von Konsum, sexueller Freiheit und Totaltoleranz, also im Namen des von Geschichte \u201egewollten\u201c Guten zu erleuchten, und dabei die eigenen \u201epopulistischen\u201c (wei\u00dfen) Massen durch permanente Erinnerung an das von ihren Vorfahren ver\u00fcbte und von ihnen nat\u00fcrlich geerbte und verinnerlichte strukturelle B\u00f6se geduckt und schuldverzagt zu halten, ist f\u00fcr gr\u00f6\u00dfenwahnsinnige und machtgeile Soziopathen einfach zu verlockend. Und Geld l\u00e4sst sich mit woke-sein halt auch wahnsinnig viel verdienen.<br \/>\n17.8.2021, P.ST<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Global\u00a0&gt;Entwicklungshilfe\u00a0&gt;Demokratie &gt;Nation-Building &gt;Demokratie-Export Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Eine afrikanische Stimme zum R\u00fcckzug von USAID\u00a0(25.3.2025) S\u00f6hne und Weltmacht \u2013 Buch von Gunnar Heinsohn\u00a0(12.9.2021) Afghanistan und andere ungebetene Einmischungen (10.9.2021) Eigenverantwortung f\u00fcr Alle \u2013 f\u00fcr B\u00fcrger wie Migranten\u00a0(7.9.2021) Wiederholt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/demokratie-export\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":21084,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-93875","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/93875","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=93875"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/93875\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":132176,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/93875\/revisions\/132176"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=93875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}