{"id":92578,"date":"2021-07-15T20:58:32","date_gmt":"2021-07-15T18:58:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=92578"},"modified":"2026-04-14T09:49:38","modified_gmt":"2026-04-14T07:49:38","slug":"jugend-zukunft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/jugend\/jugend-zukunft\/","title":{"rendered":"Jugend-Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/jugend\/\">Jugend<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Psyche\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/\">Psyche<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/angst\/angst-jugend\">Angst-Jugend<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/jugend\/jungwaehler\/\">Jungw\u00e4hler<\/a> &gt;Jugend-Zukunft<\/p>\n<div id=\"attachment_88034\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/schwarzwald-schnee-zweisamkeit2021feb13pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88034\" class=\"size-full wp-image-88034\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/schwarzwald-schnee-zweisamkeit2021feb13pan.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/schwarzwald-schnee-zweisamkeit2021feb13pan.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/schwarzwald-schnee-zweisamkeit2021feb13pan-180x87.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-88034\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenuntergang im Hochschwarzwald bei Schnee &#8211; Zweisamkeit im Februar 2021<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte <span style=\"text-decoration: underline;\">anklicken<\/span> oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li>Pulverfass Boomer-Republik Deutschland: Warum die Jugend mit diesem Land bricht (3.4.2026)<\/li>\n<li>Jugend in Deutschland 2026 \u2013 Zukunft unter Druck:\u00a0 Studie der Universit\u00e4t Potsdam (26.3.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/jugendliche-abgeordnete-in-bw\/\">Jugendliche Abgeordnete in BW<\/a>\u00a0(25.2.2026)<\/li>\n<li>Stille Kapitulation: Die schweigende, wehrlose junge Generation (4.4.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/massenmigration-statt-ki-in-d\/\">Massenmigration statt KI \u2013 in D<\/a>\u00a0(2.1.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/generationen\/generation-z\/\">Die stille Krise der Generation Z \u2013 Freiheit versus Konformit\u00e4t<\/a>\u00a0(11.11.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/jugend\/jungwaehler\/\">Patzelt-Analyse: Umkehr bei den Jungw\u00e4hlern<\/a>\u00a0(28.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-lehren-aus-den-ost-wahlen\/\">Die Lehren aus den Ost-Wahlen<\/a>\u00a0(25.9.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/jugend-deutschland-rechtsruck\/\">Jugend in Deutschland: Rechtsruck<\/a>\u00a0(27.4.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/kindergewalt\/\">Wenn Kinder t\u00f6ten: Stellen wir die richtigen Fragen?<\/a>\u00a0(21.3.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/chatgpt-schreibt-deinen-text\/\">ChatGPT schreibt \u201edeinen\u201c Text<\/a>\u00a0(14.1.2023)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/sprache\/\">Die Sprachlosigkeit der Gr\u00fcnen Jugend<\/a>\u00a0(18.10.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/ddr2-0\/\">Die magische Kraft der Armbinde: Junge FDJ und junge Gr\u00fcne<\/a>\u00a0(12.9.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ein-wort-an-die-jugend\/\">Ein Wort an die Jugend<\/a>\u00a0(23.7.2021)<\/li>\n<li>Es war nur ein Traum &#8211; Meine \u00f6konomische Zukunftsperspektive (15.7.2021)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/generationen\/generation-z\/\">Generation-Z<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/jugend\/jungwaehler\/\">Jungw\u00e4hler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/sprache\/\">Sprache<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wie sieht die Jugend ihre Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>==========================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pulverfass Boomer-Republik Deutschland: Warum die Jugend mit diesem Land bricht<\/strong><br \/>\nEine Politik f\u00fcr den Lebensabend auf Kosten der Jugend ist Ausdruck politischer Ma\u00dflosigkeit. Die Jugend radikalisiert sich. Droht die gewaltsame Eskalation?<br \/>\nDeutschland verlangt von seiner Jugend alles \u2013 und gibt ihr immer weniger Gr\u00fcnde, \u00fcberhaupt noch mitzumachen. Sie soll Steuern zahlen, Renten sichern, notfalls k\u00e4mpfen, sich anpassen, leisten, durchhalten. Im Gegenzug bekommt sie eine Gesellschaft, die ihr erkl\u00e4rt, dass Eigentum unrealistisch, Planbarkeit \u00fcberbewertet und Zukunft eine Frage der individuellen Resilienz sei.<br \/>\nWer heute jung ist, lernt fr\u00fch: Erwartungen sind hoch, Verl\u00e4sslichkeit ist optional. Und wer fragt, wof\u00fcr sich das alles lohnen soll, bekommt als Antwort bestenfalls eine Achtsamkeits-App und den Verweis auf den Generationenvertrag \u2013 jenen Vertrag, dessen Konditionen die J\u00fcngeren nie mitverhandelt haben, den sie aber finanzieren sollen<br \/>\nDie neunte Trendstudie \u201eJugend in Deutschland 2026\u201c liefert die Zahlen, die man in den Berliner Politsalons dieser Tage \u201ealarmierend\u201c nennt \u2013 solange sie keine Konsequenzen haben. 29 Prozent der 14- bis 29-J\u00e4hrigen geben an, psychologische Unterst\u00fctzung zu ben\u00f6tigen \u2013 ein neuer H\u00f6chstwert nach 24 Prozent im Vorjahr. 21 Prozent planen, das Land zu verlassen, 41 Prozent k\u00f6nnen es sich grunds\u00e4tzlich vorstellen. 23 Prozent sind verschuldet, ebenfalls ein Rekord.<\/p>\n<p>Weggesperrt, damit der Rest funktioniert<br \/>\nDie psychische Belastung der Jungen ist seit der Pandemie hoch. 49 Prozent der Befragten berichten von Stress, 36 Prozent von Ersch\u00f6pfung, 32 Prozent von Selbstzweifeln, 30 Prozent von Antriebslosigkeit. Bei Studierenden liegt der Anteil derer, die psychologische Hilfe ben\u00f6tigen, sogar bei 32 Prozent. Unter 20-J\u00e4hrige seien mit ihrem Leben insgesamt zufriedener als \u00fcber 20-J\u00e4hrige, h\u00e4lt die Studie fest \u2013 die Desillusionierung setze also ein, sobald die Realit\u00e4t des Erwachsenenlebens beginnt.<\/p>\n<p>Die Copsy-L\u00e4ngsschnittstudie, durchgef\u00fchrt vom Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf seit 2020, untersucht in mehreren Befragungswellen die psychische Gesundheit und Lebensqualit\u00e4t von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Belastung ist auch Jahre nach der Pandemie nicht auf das Vorkrisenniveau zur\u00fcckgekehrt.<br \/>\nDie Shell-Jugendstudie 2024, seit Jahrzehnten eine zentrale Langzeituntersuchung zu Einstellungen und Zukunftssorgen junger Menschen, zeigt, was die Jugend f\u00fcrchtet: Krieg in Europa, wirtschaftlichen Abstieg und zunehmende gesellschaftliche Feindseligkeit<br \/>\nWer heute auf die 20 zugeht, hat in wenigen Jahren gelernt, was es hei\u00dft, in einer Gesellschaft zu leben, die ihre J\u00fcngsten im Zweifel zum St\u00f6rfaktor erkl\u00e4rt. Die Schulzeit wurde durch die Corona-Pandemie zerlegt. Schulen waren geschlossen, Unterricht improvisiert, soziale Bindungen gekappt. Kinder wurden vielerorts behandelt, als seien sie das Problem, w\u00e4hrend andere Bereiche des \u00f6ffentlichen Lebens schnell wieder funktionierten. Eine Generation lernte fr\u00fch, dass sie im Zweifel zuerst verzichten muss \u2013 damit der Rest weitermachen kann.<br \/>\nVon Erholung konnte keine Rede sein. Auf die eine Krise folgte die n\u00e4chste, und eine Generation, die kaum je das Gef\u00fchl hatte, unter normalen Bedingungen erwachsen zu werden, soll nun auch die historischen Lasten des Landes tragen. Sie soll die Renten sichern, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit retten, die Freiheit verteidigen und im Zweifel einem Staat zur Verf\u00fcgung stehen, der ihr zugleich erkl\u00e4rt, Wohneigentum sei unrealistisch und Kinderw\u00fcnsche seien privat zu organisieren. W\u00e4hrend junge Menschen mentale \u00dcberforderung und Perspektivlosigkeit melden, antwortet der Staat nicht mit Zukunft, sondern mit Abrufbereitschaft.<br \/>\n.<br \/>\nLeistungsbereitschaft ohne Gegenleistung<br \/>\nDie Trendstudie entkr\u00e4ftet das verbreitete Ressentiment von der angeblich faulen Jugend deutlich: 81 Prozent der jungen Menschen geben an, f\u00fcr gute Leistungen ihr Bestes zu geben; ein ebenso hoher Anteil der Erwerbst\u00e4tigen arbeitet in Vollzeit. Von einer \u201ebequemen Generation\u201c kann keine Rede sein.<br \/>\nDer wichtigste Leistungsmotivator ist Geld, gefolgt von Spa\u00df, Zielerreichung und dem Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun. Auch die Zukunftsw\u00fcnsche wirken keineswegs exzentrisch: Geld, Familie, Gesundheit \u2013 also genau das, was eine instabile Gesellschaft immer schwerer verl\u00e4sslich bereitstellt.<br \/>\nGleichzeitig wachsen die Zweifel, ob sich Leistung in Deutschland noch lohnt. Aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten bewerteten junge Menschen ihre beruflichen Chancen deutlich schlechter als noch 2025. Lediglich 32 Prozent stimmten der Aussage zu, dass ein Studium bessere Karrierechancen bringt. Nur rund die H\u00e4lfte bewertete die eigene berufliche Orientierung und die Klarheit \u00fcber Zukunftspl\u00e4ne als gut.<br \/>\nDie Lebenswelt der Studenten verdichtet das Bild. 46 Prozent leben noch im Elternhaus, viele verzichten aus finanziellen Gr\u00fcnden, jeder f\u00fcnfte Studierende berichtet \u00fcber Schulden. Die Zuversicht, mit dem Studium gute berufliche Perspektiven zu haben, ist deutlich eingebrochen. 20 Prozent der Studierenden haben konkrete Pl\u00e4ne, die Berliner Republik zu verlassen.<br \/>\nDie Lage bringt seltene Koalitionen hervor. Mayra Vriesema von den Gr\u00fcnen und Nora Zabel von der CDU benennen in einem gemeinsamen Debattenbeitrag, der der taz vorlag, denselben wunden Punkt. Das fr\u00fchere Aufstiegsversprechen trage nicht mehr; Flei\u00df f\u00fchre l\u00e4ngst nicht mehr verl\u00e4sslich zu Eigentum, und auch der Generationenvertrag verliere f\u00fcr viele J\u00fcngere seine Glaubw\u00fcrdigkeit.<\/p>\n<p>Airbag-Elite und Boomer-Arithmetik<br \/>\nWas die Lage versch\u00e4rft, ist die Zusammensetzung der politischen F\u00fchrungsschicht. Die meisten Entscheider stammen aus Milieus, in denen Misserfolg abgefedert, \u00dcberg\u00e4nge moderiert und Abst\u00fcrze sozial gepolstert werden. Man kann sie mit vollem Recht die Airbag-Elite nennen: eine Klasse, die Risiko rhetorisch bewundert, aber biografisch selten kennt.<br \/>\nWer so sozialisiert ist, h\u00e4lt Zumutungen schneller f\u00fcr tragbar. Dann wirken hohe Mieten wie ein Marktproblem, nicht wie ein Lebenshindernis. Dann erscheint ein Umzug ins Ausland wie ein Abenteuer, nicht wie Flucht. Dass Aufsteigerbiografien im Bundestag stark unterrepr\u00e4sentiert sind, ist kein nebens\u00e4chliches Detail, sondern Teil des Problems.<\/p>\n<p>Das Thema Wohnen versch\u00e4rft die Lage zus\u00e4tzlich. Die Mietbelastung ist hoch, Deutschland bleibt ein Mieterland, und der Weg ins Eigentum h\u00e4ngt weiterhin stark vom Elternhaus ab. Stabilit\u00e4t wird vererbt. Wer aus dem richtigen Haushalt kommt, f\u00e4llt weich; wer das nicht tut, lernt fr\u00fch, wie begrenzt die versprochene Chancengleichheit in dieser Republik ist.<\/p>\n<p>Gleichzeitig verschiebt die Demografie die politische Logik des Landes. Deutschland ist eine von \u00c4lteren dominierte Demokratie. Bei der Bundestagswahl 2025 waren 59,1 Prozent der Wahlberechtigten 50 Jahre oder \u00e4lter, nur 13 Prozent waren j\u00fcnger als 30. \u201eBoomer-Republik\u201c ist deshalb weniger Polemik als Mathematik. Wer Wahlen gewinnen will, bedient den Medianw\u00e4hler. Wer den Medianw\u00e4hler bedient, sch\u00fctzt Renten und Besitzst\u00e4nde. Und wer Besitzst\u00e4nde sch\u00fctzt, reicht die Zukunftskosten an andere weiter.<br \/>\nDas zeigt sich auch im Haushalt: Laut ifo beliefen sich die Bundeszusch\u00fcsse zur gesetzlichen Rentenversicherung im Entwurf f\u00fcr 2026 auf 127,8 Milliarden Euro, also rund ein Drittel der veranschlagten Steuereinnahmen. Der Ruf nach noch mehr Geld klingt deshalb oft gro\u00dfz\u00fcgiger, als er ist. Denn bezahlt wird auch diese Gro\u00dfz\u00fcgigkeit von den J\u00fcngeren \u2013 entweder sofort \u00fcber Abgaben oder sp\u00e4ter \u00fcber Schulden.<br \/>\nDas Kernproblem ist nicht blo\u00df fiskalisch. Es ist politisch. Es fehlt nicht immer am Geld, oft auch an Priorit\u00e4ten, Ideen und dem Willen, mit dem Vorhandenen mehr Zukunft zu organisieren. In einer alternden Demokratie finden solche Verschiebungen nur selten Mehrheiten. So kippt Solidarit\u00e4t irgendwann in das Gef\u00fchl, eine Ordnung zu finanzieren, die die eigene Zukunft systematisch nachrangig behandelt.<br \/>\nDer Sozialwissenschaftler Klaus Hurrelmann formuliert es so: \u201eEs tut weh, zu sehen, dass wir hier eine gut gebildete Generation haben, die das Gef\u00fchl hat, keinen Platz zu finden.\u201c<\/p>\n<p>Geschlechter driften auseinander<br \/>\nWas sich in Deutschland radikalisiert, ist nicht nur das Wahlverhalten, sondern die soziale Statik. Die alten Gewissheiten \u00fcber Geschlecht, Autorit\u00e4t, Aufstieg und Zugeh\u00f6rigkeit l\u00f6sen sich auf \u2013 nicht als Befreiungserz\u00e4hlung, sondern als Reizklima.<br \/>\nDie Shell-Jugendstudie 2024 zeigt eine scharfe Geschlechterkluft: 25 Prozent der jungen M\u00e4nner ordnen sich \u201eeher rechts\u201c oder \u201erechts\u201c ein, bei jungen Frauen sind es 11 Prozent. Auch kulturell lebt man nicht mehr in derselben Welt: Eine vielf\u00e4ltige Gesellschaft ist jungen Frauen deutlich wichtiger als jungen M\u00e4nnern; beim Thema Feminismus und Gendern ist die Kluft noch gr\u00f6\u00dfer. Was auseinandergeht, ist nicht nur Meinung, sondern der soziale Grundton.<br \/>\nBei der Bundestagswahl 2025 wurde die Kluft besonders sichtbar: Unter den 18- bis 24-J\u00e4hrigen w\u00e4hlten 35 Prozent der Frauen die Linke, w\u00e4hrend bei jungen M\u00e4nnern die AfD st\u00e4rkste Partei war. Die Friedrich-Ebert-Stiftung spricht von einem ausgepr\u00e4gten \u201emodernen Gender Gap\u201c. Die Trendstudie 2026 meldet eine Abwendung von der politischen Mitte; bei den J\u00fcngsten profitieren vor allem Linke und AfD. Diese Generation w\u00e4chst nicht in eine gemeinsame politische Sprache hinein, sondern in konkurrierende Identit\u00e4tsr\u00e4ume.<br \/>\n.<br \/>\nAlgorithmen, Influencer, Islamismus<br \/>\nDie Generation, die hier beschrieben wird, w\u00e4chst nicht einfach \u201emit dem Internet\u201c auf, sondern in einer Infrastruktur, die Erregung, Zuspitzung und Kurzfristigkeit belohnt. F\u00fcr viele 18- bis 24-J\u00e4hrige sind soziale Medien inzwischen die zentrale Nachrichtenquelle. Empfehlungsalgorithmen bevorzugen dabei polarisierende und emotionalisierende Inhalte; Desinformation, Manipulation und durch KI skalierte T\u00e4uschung werden strukturell pr\u00e4feriert.<br \/>\nOrientierung entsteht nicht mehr prim\u00e4r in Schule, Zeitung, Verein oder Familie, sondern auf Plattformen, deren Logik nicht Erkenntnis, sondern Bindung ist. Deshalb ist diese Generation so oft zugleich informiert und verwirrt, moralisch aufgeladen und analytisch unterern\u00e4hrt. Sie wei\u00df mehr als fr\u00fchere Generationen und versteht oft weniger Zusammenh\u00e4nge, weil der Kontext zwischen Contentfetzen zermahlen wird.<br \/>\nDaraus erw\u00e4chst ein Bed\u00fcrfnis nach Stamm, Ritual und Zugeh\u00f6rigkeit. Wo Gesellschaft nicht mehr tr\u00e4gt, treten Szenen an ihre Stelle. Wo Institutionen keine Sprache mehr finden, liefern Influencer Identit\u00e4tspakete \u2013 ob christliche Influencer, linke Kampagnenformate oder neue Spielarten der \u201eManosph\u00e4re\u201c. Was sie alle eint, ist die Erz\u00e4hlung eines klaren \u201eWir\u201c gegen \u201edie da\u201c.<br \/>\nDas Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz beschreibt seit Jahren eine zunehmende Radikalisierung junger, teils minderj\u00e4hriger Rechtsextremer im virtuellen Raum. Seit Mitte 2024 treten vermehrt gewalt- und aktionsorientierte rechtsextreme Jugendgruppierungen in Erscheinung. Doch wer daraus den bequemen Schluss zieht, politische Gewalt sei vor allem ein Problem der Rechten, macht es sich zu leicht.<\/p>\n<p>Der Linksextremismus bleibt ebenfalls gewaltf\u00e4hig: 2024 registrierte der Verfassungsschutz 532 linksextremistisch motivierte Gewalttaten. Gerade im \u201eantifaschistischen Kampf\u201c werden Straftaten bis hin zu schwerer k\u00f6rperlicher Gewalt als legitim behandelt.<\/p>\n<p>Auch Antisemitismus endet nicht an der Grenze zur extremen Rechten. Er tritt in antiisraelischen, islamistischen und verschw\u00f6rungsideologischen Milieus auf \u2013 oft moralisch verbr\u00e4mt, aber deshalb nicht harmloser. Die demokratische Mitte hat es nicht mit einem Randproblem zu tun, sondern mit einer ganzen Infrastruktur der Verh\u00e4rtung, die gezielt um junge Menschen wirbt.<br \/>\nBesonders gravierend ist die Dynamik bei religi\u00f6s aufgeladener Radikalisierung. Der Motra-Monitor 2024\/25 weist unter Muslimen unter 40 Jahren 11,5 Prozent manifest islamismusaffine und 33,6 Prozent latent islamismusaffine Einstellungen aus. Brisante Zahlen, weil sie die demografisch am st\u00e4rksten wachsende Bev\u00f6lkerungsgruppe betreffen.<br \/>\nDie Ironie ist schwer zu \u00fcbersehen: W\u00e4hrend muslimisch gepr\u00e4gte Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien oder Marokko vorsichtige Schritte in Richtung wirtschaftlicher \u00d6ffnung und sozialer Moderation gehen, wachsen in bestimmten europ\u00e4ischen Milieus religi\u00f6s-konservative bis fundamentalistische Deutungen. Wo Zugeh\u00f6rigkeit fehlt, wird sie gesucht, auch in exklusiven Identit\u00e4ten. Islamistische Str\u00f6mungen profitieren davon ebenso wie rechts- oder linksextreme Milieus. Sie bieten, was die demokratische Mitte kaum noch liefert: Orientierung, Gemeinschaft, Gewissheit.<br \/>\nDie H\u00e4rte der Gegenwart besteht darin, dass das Bed\u00fcrfnis nach Halt leichter von Fanatikern bedient wird als von demokratischen Institutionen. Der Staat reagiert darauf meist technisch \u2013 mit Pr\u00e4vention und Programmen. Was fehlt, ist die politische Antwort auf die eigentliche Ursache: eine Gesellschaft, die vielen jungen Menschen keine \u00fcberzeugende Rolle mehr anbietet.<\/p>\n<p>Eine kinderfeindliche Ich-Gesellschaft<br \/>\nAn diesem Punkt stellt sich die sch\u00e4rfste Frage: Was f\u00fcr ein Gesellschaftsmodell hat Deutschland seiner Jugend eigentlich anzubieten? Ein Land mit niedriger Geburtenrate, Kinderarmut, fehlenden Kitapl\u00e4tzen, chronischem Mangel in der Bildungsinfrastruktur, Wohnungsnot und einer politischen Klasse, die Zukunft seit Jahren eher (ab-)moderiert als gestaltet.<br \/>\nEine Gesellschaft, die sich gern humanistisch nennt, aber Kinder und junge Familien im Alltag oft als St\u00f6rgr\u00f6\u00dfe behandelt. Wer keine gesellschaftliche Vision f\u00fcr Kinder, Jugend und Familien mehr entwickeln kann, organisiert seinen eigenen seelischen und politischen Exitus.<br \/>\nDas ist der Kern einer kranken Ich-Gesellschaft. Sie predigt Selbstverwirklichung und erzeugt soziale Atomisierung. Sie verehrt Komfort und verliert jede Idee von Bindung. Sie spricht mit gro\u00dfem Ernst \u00fcber mentale Gesundheit, w\u00e4hrend sie die materiellen und sozialen Voraussetzungen von Zuversicht systematisch abbaut: Planbarkeit, Zugeh\u00f6rigkeit, Anerkennung, bezahlbaren Raum, famili\u00e4re Perspektive, Zukunft \u00fcberhaupt. Man kann noch so viele Dialogreihen, Pr\u00e4ventionsprogramme und Imagekampagnen veranstalten \u2013 solange junge Menschen sp\u00fcren, dass das eigentliche Credo dieser Gesellschaft lautet \u201eRette dich privat\u201c, bleibt das alles Staffage.<\/p>\n<p>Liebesbeziehungen werden zu Opportunit\u00e4tskosten<br \/>\nDie Trendstudie zeigt, wie diese Generation darauf reagiert: diszipliniert, vorsichtig, zur\u00fcckgenommen. Wasser statt Exzess, Schlaf statt Leichtsinn, Sport statt \u00dcberschwang. Es wird weniger Alkohol getrunken, Intimit\u00e4t zur\u00fcckhaltender gelebt, Bindung immer \u00f6fter wie ein Kostenfaktor behandelt.<br \/>\nWer Familie will, muss heute nicht nur wollen, sondern rechnen: mit Mieten, mit Risiken, mit Verzicht. Das sind keine Zeichen von Verw\u00f6hntheit. Das sind Anpassungsleistungen in einer Gesellschaft, die f\u00fcr ihre jungen Menschen aus elementaren Lebensw\u00fcnschen kalkulatorische Wagnisse und Opportunit\u00e4tskosten gemacht hat.<br \/>\nVriesema und Zabel warnen unterdessen in ihrem Aufsatz: \u201eEin Reel aus den Parteizentralen mit Floskeln wie \u201awir nehmen euch ernst\u2018 reicht nicht mehr.\u201c<br \/>\n.<br \/>\nWenn Erneuerungswille in Zerst\u00f6rung kippt<br \/>\nEs geh\u00f6rt zur Wahrheit, dass manche Reaktionen auf diese Lage h\u00e4sslich sind. Rechts-v\u00f6lkische Fantasien, linke Enteignungsromantik, digitale Lynchlust, Reinigungstr\u00e4ume gegen \u201edie da oben\u201c, Sehnsucht nach dem gro\u00dfen Knall. Wer so etwas nur als Entgleisung einzelner Spinner abtut, macht es sich zu leicht. Solche Affekte wachsen dort, wo viele das Gef\u00fchl haben, dass Reformen nicht mehr reichen, weil die Institutionen selbst erstarrt sind. An die Stelle von Debatte tritt Bekenntnis, an die Stelle von Selbstkritik Reinheit, an die Stelle von Ambivalenz Kampfbereitschaft.<br \/>\nAuch der Nationalsozialismus war in wesentlichen Teilen eine von j\u00fcngeren Milieus getragene Bewegung, bevor sich viele \u00c4ltere aus Opportunismus, Feigheit oder Machtkalk\u00fcl anpassten. Wer jugendliche Wut f\u00fcr harmlos h\u00e4lt, verkennt ihre historische Ambivalenz: Sie kann Reformenergie freisetzen \u2013 oder autorit\u00e4re Revolte. Eine gerontokratische Republik, die den Jungen t\u00e4glich signalisiert, dass sie zahlen, dienen, verzichten und stillhalten sollen, darf sich nicht wundern, wenn am Ende nicht Zusammenhalt, sondern Feindschaft w\u00e4chst.<\/p>\n<p>Der klarste Spiegel eines ersch\u00f6pften Landes<br \/>\nDie Aufgabe ist nicht, jugendliche Wut zu romantisieren, sondern sie politisch ernst zu nehmen, bevor sie sich in Feindschaft, Fanatismus oder Flucht \u00fcbersetzt. Diese Jugend will nicht weniger, sondern etwas, das dieses Land immer schlechter liefert \u2013 Sicherheit, Zugeh\u00f6rigkeit, Sinn, Einkommen, Familie, Gesundheit, Anerkennung. Sie ist leistungsbereit, aber sie glaubt immer weniger daran, dass sich Leistung lohnt. Sie ist politisch interessiert, aber nicht mehr loyal gegen\u00fcber Institutionen, die ihre Zukunft verwalten, statt sie zu gestalten. Sie sucht keinen Luxus. Sie sucht Halt.<br \/>\nWird der auf Dauer verweigert, dann wird aus individueller Unsicherheit kollektive Distanz \u2013 gegen\u00fcber Institutionen, politischen Entscheidungen und im Zweifel gegen\u00fcber Deutschland selbst.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.4.2026 von Alexander Dergay bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/jugend-deutschland-2026-radikalisierung-generationenvertrag-li.10027946\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/jugend-deutschland-2026-radikalisierung-generationenvertrag-li.10027946<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jugend in Deutschland 2026 \u2013 Zukunft unter Druck:\u00a0 Studie der Universit\u00e4t Potsdam<\/strong><br \/>\nZwischen Leistungsbereitschaft und Abwanderung \u2013 Jugendstudie 2026 zeigt: Deutschlands Jugend verliert die Geduld<br \/>\nDer Druck auf die junge Generation steigt und die Chancen, diesen gerecht zu werden, schwinden. Dauerkrisen, unsichere berufliche Perspektiven, Schulden und mentaler Stress pr\u00e4gen die Lebenslage vieler junger Menschen. Als Reaktion wenden sie sich den politischen R\u00e4ndern zu oder denken sogar daran, Deutschland zu verlassen. Das ist die zentrale Botschaft der neunten Trendstudie \u201eJugend in Deutschland\u201c, die vom Jugendforscher Simon Schnetzer geleitet wird. Zum Autorenteam geh\u00f6ren Nina Kolleck, Professorin f\u00fcr Erziehungs- und Sozialisationstheorie an der Universit\u00e4t Potsdam und der Sozialforscher Dr. Kilian Hampel von der Universit\u00e4t Konstanz. \u201eJugend in Deutschland 2026\u201c basiert auf einer soziografisch repr\u00e4sentativen Befragung von 2.012 jungen Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren, die im Zeitraum vom 9. Januar bis 9. Februar 2026 durchgef\u00fchrt wurde.<br \/>\n.<br \/>\nPsychische Belastung erreicht neuen H\u00f6chststand<br \/>\nDie Studie wirft einen konkreten Blick auf aktuelle Lebensrealit\u00e4ten junger Menschen. Insgesamt wird deutlich, dass der seit Jahren anhaltende Krisenmodus, gepr\u00e4gt von Krieg, Inflation, steigenden Wohnkosten und neuerdings auch von US-Pr\u00e4sident Trump, immer mehr junge Menschen \u00fcberfordert. \u201eDie Ergebnisse der Trendstudie zeigen auf dramatische Weise, wie sehr die Belastungen der letzten Jahre den jungen Menschen zusetzen \u2013 in Form von Stress, Ersch\u00f6pfung und wachsender Perspektivlosigkeit\u201c, betont Studienleiter Simon Schnetzer.<br \/>\nDer Anteil junger Menschen, die angeben, psychologische Unterst\u00fctzung zu ben\u00f6tigen, erreicht mit 29 Prozent einen neuen H\u00f6chstwert. Noch h\u00f6her ist dieser Wert bei jungen Frauen (34%), Studierenden (32%) und Erwerbslosen (42%). Auff\u00e4llig ist zudem, dass 60 Prozent der jungen Menschen eine sucht\u00e4hnliche Smartphonenutzung aufweisen und viele bei pers\u00f6nlichen Problemen zunehmend auf KI-gest\u00fctzte Beratungsangebote zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>Leistungsbereit \u2013 aber ohne klare Perspektive<br \/>\nTrotz der schwierigen Lage bleibt die Leistungsbereitschaft der jungen Generation hoch. Die gro\u00dfe Mehrheit ist bereit, zu arbeiten und Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Gleichzeitig wachsen jedoch Zweifel, ob sich Leistung in Deutschland noch lohnt. Gerade in der Arbeitswelt zeigen sich bemerkenswerte Verschiebungen: Aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten und des voranschreitenden Einflusses von KI bewerten junge Menschen ihre beruflichen Chancen deutlich schlechter als noch zuvor. Dies f\u00fchrt auch dazu, dass die berufliche Ausbildung gegen\u00fcber einem Studium deutlich an Attraktivit\u00e4t gewinnt. Viele junge Menschen setzen st\u00e4rker auf praxisnahe Qualifikationen und sichere Berufsperspektiven, weil die Sorge vor Arbeitslosigkeit zunimmt.<br \/>\nW\u00e4hrenddessen bleibt die wirtschaftliche Situation angespannt. Der Anteil junger Menschen, die Schulden haben, erreicht mit 23 Prozent einen neuen H\u00f6chststand. Junge Menschen w\u00fcnschen sich neben finanzieller Bildung insbesondere stabile Zukunftsperspektiven, um sich langfristig abzusichern. Das Thema Wohnen versch\u00e4rft diese Entwicklung: Teure Mieten und knapper Wohnraum erschweren die Lebenssituation f\u00fcr viele junge Menschen.<br \/>\nDie Folgen sind enorm: \u201eMit 21 Prozent plant jede f\u00fcnfte junge Person konkret, Deutschland zu verlassen, um im Ausland bessere Lebensbedingungen zu finden\u201c, hebt der Autor Kilian Hampel, Universit\u00e4t Konstanz, hervor. Noch deutlicher f\u00e4llt der langfristige Trend aus: 41 Prozent k\u00f6nnen sich grunds\u00e4tzlich vorstellen, auszuwandern. \u201eDie Studie unterstreicht, wie dringend junge Menschen verl\u00e4ssliche Perspektiven f\u00fcr Arbeit, Wohnen und finanzielle Sicherheit ben\u00f6tigen\u201c, so Hampel.<\/p>\n<p>Politische Polarisierung nimmt zu<br \/>\nParallel zur wachsenden wirtschaftlichen Unsicherheit versch\u00e4rft sich die politische Polarisierung unter jungen Menschen. Die Studie zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu den politischen R\u00e4ndern. Die Linke ist derzeit die beliebteste Partei unter jungen Menschen (Sonntagsfrage: 25%), besonders unter jungen Frauen. Gleichzeitig gewinnt die AfD vor allem bei jungen M\u00e4nnern an Zustimmung.<br \/>\nDamit \u00f6ffnet sich eine immer st\u00e4rkere politische Kluft zwischen den Geschlechtern. Junge Frauen orientieren sich zunehmend an linken politischen Positionen, w\u00e4hrend junge M\u00e4nner \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig Parteien am rechten Rand unterst\u00fctzen. \u201eDer Protest der Jugend ist nicht laut, aber unter der Oberfl\u00e4che braut sich etwas zusammen, was langfristig Wirtschaft, Regionen und soziale Sicherungssysteme gef\u00e4hrden kann\u201c, betont Studienautorin Nina Kolleck, Universit\u00e4t Potsdam.<\/p>\n<p>Forderung nach st\u00e4rkerer Beteiligung der jungen Generation<br \/>\nF\u00fcr den Jugendforscher Klaus Hurrelmann, Hertie School Berlin, zeigt die Studie vor allem eines: Die junge Generation f\u00fchlt sich in gesellschaftlichen Zukunftsfragen zu wenig beteiligt. Um das Vertrauen der jungen Generation zur\u00fcckzugewinnen, pl\u00e4diert er f\u00fcr neue Formen der gesellschaftlichen und politischen Beteiligung in Form von Generationendialogen zu allen kritischen Fragen, die in der Studie von den jungen Menschen aufgerufen werden. Das Ziel m\u00fcsse sein, der jungen Generation mehr Vertrauen und mehr Verantwortung zu geben, und damit die Leistungsbereitschaft zu st\u00e4rken, die viele von ihnen weiterhin deutlich artikulieren.<\/p>\n<p>Information zur Trendstudie<br \/>\nDie neunte Trendstudie \u201eJugend in Deutschland 2026 \u2013 Zukunft unter Druck\u201c basiert auf einer repr\u00e4sentativen Befragung von 2.012 Personen im Alter von 14 bis 29 Jahren. Die L\u00e4ngsschnittstudie wurde 2010 gegr\u00fcndet und wird seit dem Jahr 2020 in regelm\u00e4\u00dfigem Abstand wiederholt. Dialogische Validierung der Studienergebnisse erfolgt durch Schul- und Zukunftsworkshops sowie durch Fachkommentare von Expert:innen.<br \/>\nDie Trendstudie wird vom Datajockey Verlag (Kempten) unter der Leitung des Jugendforschers Simon Schnetzer herausgegeben und fachlich von Dr. Kilian Hampel, Prof. Dr. Nina Kolleck und Prof. Dr. Klaus Hurrelmann begleitet. Der Verlag finanziert die Durchf\u00fchrung der Studie durch den Studienverkauf.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.uni-potsdam.de\/de\/nachrichten\/detail\/2026-03-26-zwischen-leistungsbereitschaft-und-abwanderung-jugendstudie-2026-zeigt-deutschlands-jugend-verliert-geduld\">https:\/\/www.uni-potsdam.de\/de\/nachrichten\/detail\/2026-03-26-zwischen-leistungsbereitschaft-und-abwanderung-jugendstudie-2026-zeigt-deutschlands-jugend-verliert-geduld<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Stille Kapitulation: Die schweigende, wehrlose junge Generation<\/strong><br \/>\nSchon seit L\u00e4ngerem f\u00e4llt bei jungen Deutschen eine Wehrlosigkeit auf, die einen ratlos zur\u00fcckl\u00e4sst \u2013 oft auch bei den eigenen Kindern. Sie lassen sich zu viel gefallen, sei es privat oder bei Beh\u00f6rden, als h\u00e4tte man ihnen das Eintreten f\u00fcr sich ausgetrieben. Studien zeigen: Viele k\u00e4mpfen mit Unsicherheiten, die ihre Durchsetzungsf\u00e4higkeit schw\u00e4chen.<\/p>\n<p>Beispiele: Sie kaufen bei eBay-Kleinanzeigen mangelhafte Ware, weil sie nicht \u201eNein\u201c sagen, oder lassen sich von Beh\u00f6rden abwimmeln, obwohl sie im Recht sind.<br \/>\nUrsachen k\u00f6nnten Digitalisierung und Corona sein. Die WHO deutet an, dass soziale Medien Konfrontationsf\u00e4higkeit mindern.<br \/>\nTelefonate werden gemieden, WhatsApp dominiert, sagt eine weitere Studie. Dazu: Weniger junge Einheimische, mehr Alte im \u00f6ffentlichen Raum, und eine Corona-Lockdown-Macke pr\u00e4gt Studenten.<br \/>\nFolgen? Psychisch belastet, ein Viertel unzufrieden, weniger Streit mit Eltern, sagt das Max-Planck-Institut. Spekulation \u00fcber l\u00e4ngere Beziehungen durch Passivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Doch politisch w\u00e4hlen viele Linke und AfD \u2013 passive Aggressivit\u00e4t? Wird diese schweigende Generation je laut?<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.4.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/stille-kapitulation-die-schweigende-generation\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/stille-kapitulation-die-schweigende-generation<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Es war nur ein Traum &#8211; Meine \u00f6konomische Zukunftsperspektive II.<\/strong><br \/>\nvon Leopold Mattes<br \/>\n<em>Leopold Mattes aus Zimmer nahm mit diesem Beitrag erfolgreich am ef-Jungautorenwettbewerb 2020\/21 teil. Als einer der sechs Bestplatzierten wird der Aufsatz in dieser Ausgabe ver\u00f6ffentlicht. Drei Gewinner aus den publizierten sechs Besten werden auf der n\u00e4chsten ef-Konferenz pr\u00e4miert werden. Der Sieger erh\u00e4lt die Julius-Faucher-Medaille.<\/em><\/p>\n<p>Die letzten Jahre konnte ich vier gro\u00dfe Pfadabh\u00e4ngigkeiten in unserer Gesellschaft ausfindig machen, die sich gegenseitig verst\u00e4rken. Diese m\u00f6chte ich aufzeigen,<br \/>\nbevor ich zu meiner Zukunftsperspektive komme. Eine Pfadabh\u00e4ngigkeit zeichnet sich dadurch aus, dass an bekannten L\u00f6sungen festgehalten wird und dass dadurch eine<br \/>\nStabilisierung eintritt, sodass der eingeschlagene Weg nur sehr schwer abgebrochen werden kann. Dies f\u00fchrt immer mehr zu einer Unumkehrbarkeit, sodass sich die Akteure<br \/>\ndem eingeschlagenen Pfad unterwerfen.<br \/>\nAuf der anderen Seite stehen die Menschen, die die Pfadabh\u00e4ngigkeit des Pfads entdecken und auf einen sofortigen Abbruch dr\u00e4ngen.\u00a0 Alle vier gro\u00dfe Pfadabh\u00e4ngigkeiten, die ich im Folgenden vorstellen m\u00f6chte, lassen sich auf den Konflikt zwischen hierarchisch organisierten Systemen und dezentralen Netzwerken zusammenfassen.<\/p>\n<p><strong><em>Die vier gro\u00dfen Pfadabh\u00e4ngigkeiten<\/em><\/strong><br \/>\nErstens: die Interventionsspirale des Staates Richtung Sozialismus.<br \/>\nZweitens: das Fiat-Geldsystem und die Ausweitung der Geldmenge.<br \/>\nDrittens: das Rentensystem und der demographische Wandel.<br \/>\nViertens: der disruptive technische Fortschritt im Informations-, Energie- und Transportsektor.<\/p>\n<p><strong><em>Die Interventionsspirale des Staates Richtung Sozialismus<\/em><\/strong><br \/>\nAuf der Welt erleben wir seit vielen Jahren eine Zunahme der Staatsquote und der B\u00fcrokratie. Die Monopolstellungen der Staaten und die damit fehlenden Anreize,<br \/>\neffizient zu sein, verringern das Produktivit\u00e4tswachstum und f\u00fchren zu immer h\u00f6heren Abgaben. Die Verteilungsk\u00e4mpfe um Ressourcen und Kapital nehmen zu, die Produktiven<br \/>\nwerden immer weniger, und das \u00dcberleben h\u00e4ngt immer mehr von der Einflussnahme auf die Politik ab. Aus einer freiheitlichen Ordnung wird ein ausufernder Staat, der sich immer mehr und penetranter in das Leben der Menschen einmischt, bis das Kapital und die Freiheit verschwinden. Die Wurzel des Problems liegt darin, dass man sich diesem System nicht so einfach entziehen kann, da der Etatismus weltweit Bestand hat und es keine wirklichen Alternativen zur Demokratie gibt, die Vertr\u00e4ge zulasten Dritter beschlie\u00dft. Schlechte Kompromisse durch eine Mehrheitsentscheidung werden der Selbstbestimmung des Menschen vorgezogen. Die individuelle Freiheit des Menschen wird durch ineffiziente Strukturen wie etwa durch den Wohlfahrtsstaat und weitere Verordnungen und Regulierungen reduziert, und es besteht die Gefahr, dass der Etatismus wie jede Form des Sozialismus die Individualit\u00e4t, das Eigentum, die Familie, die Kunst, Kultur und Religion in Zukunft noch st\u00e4rker bek\u00e4mpft. Von einer fortschreitenden Interventionsspirale ist leider auszugehen.<br \/>\n.<br \/>\n<strong><em>Das Fiat-Geldsystem und die Ausweitung der Geldmenge<\/em><\/strong><br \/>\nDas Fiat-Geldsystem l\u00f6st die Knappheit des Geldes auf, die eine Grundeigenschaft zur Werterhaltung ist. Die Geldmenge wird durch Kreditsch\u00f6pfung erh\u00f6ht und der Zins und somit unsere Zeitpr\u00e4ferenz werden manipuliert. Das exponentielle Geldmengenwachstum f\u00fchrt zu einer Geldentwertung und zu Preissteigerungen, die wir in den Verm\u00f6genspreisen wie Immobilien, Aktien und Gold sehen k\u00f6nnen. Der Sparer wird durch die Inflation seiner Kaufkraft und seiner Vorsorge beraubt. Dies f\u00fchrt dazu, dass es immer schwieriger wird, ein Eigenheim zu erwerben, f\u00fcr das Alter vorzusorgen oder die Kosten f\u00fcr eine<br \/>\nFamilie aufzubringen, da die Inflation und die damit einhergehenden Wirtschaftskrisen uns in Arbeit, Armut und Unsicherheit halten. Der Zins ist auf null, die Institutionen sind hoch verschuldet und das Kapital zunehmend aufgebraucht. Eine Spaltung der\u00a0 Gesellschaften und der Ruf nach einem starken Staat nehmen dadurch unweigerlich zu. Die Interventionsspirale dreht sich dadurch umso schneller.<\/p>\n<p><strong><em>Das Rentensystem und der demographische Wandel<\/em><\/strong><br \/>\nDas heutige Rentensystem basiert auf einem Umlageverfahren, was bedeutet, dass die Beitr\u00e4ge unmittelbar zur Finanzierung der Leistungsberechtigten herangezogen werden. Das Sicherheitsnetz der Familie ist nicht mehr \u00fcberlebensnotwendig, da man sich auch ohne Kinder einen Rentenanspruch erarbeiten kann. Es besteht eine Asymmetrie, da man sich freiwillig gegen Kinder entscheiden kann, aber andererseits als Familie beim Rentensystem mitmachen muss. Dies f\u00fchrt zu einem Zerfall der Familien, zu sinkenden<br \/>\nGeburtenraten und zu einem zunehmenden demographischen Wandel und damit einhergehend zu explodierenden Kosten, da immer weniger j\u00fcngere Menschen f\u00fcr immer mehr Alte, Kranke und Hilfsbed\u00fcrftige aufkommen m\u00fcssen. Dieses System verdr\u00e4ngt zudem die karikativen Einrichtungen, die auf Freiwilligkeit und Solidarit\u00e4t beruhen. Es vergr\u00f6\u00dfert die Abh\u00e4ngigkeit des Individuums vom Kollektiv. Eine demokratische Abschaffung oder Umwandlung dieses Systems scheint aussichtslos, da sich die \u00c4lteren<br \/>\nin der Mehrheit befinden.<\/p>\n<p><em><strong>Der disruptive technische Fortschritt im<\/strong> <strong>Informations-, Energie- und Transportsektor<\/strong><\/em><br \/>\nJede fortschrittliche Gesellschaft ben\u00f6tigt einen\u00a0 Energietr\u00e4ger, eine Informationstechnologie und ein Transportmittel, um die Bed\u00fcrfnisse der Menschen zu erf\u00fcllen. Wir erleben aktuell einen Wandel der Basistechnologien in all<br \/>\ndiesen Bereichen. Das dezentrale Internet verdr\u00e4ngt zunehmend die linearen Medien wie Fernsehen, Radio, Kino oder Zeitschriften, die regenerativen Energien ersetzen zunehmend die linearen Wertsch\u00f6pfungsketten der \u00d6l-, Gas- und Kohleindustrie. Hinzu kommt die Verdr\u00e4ngung des Verbrennungsmotors durch autonome elektrische Fahrzeuge<br \/>\naus \u00f6konomischen und physikalischen Gr\u00fcnden. Die Medien und bestehenden Energie- sowie Mobilit\u00e4tsoligopole wollen diesen Wandel nat\u00fcrlich verhindern.<br \/>\nDie Gesellschaften stehen somit vor enormen Herausforderungen, denn die Interventionsspirale Richtung Sozialismus dreht sich immer schneller, da die Pfadabh\u00e4ngigkeiten durch die Politik und den Lobbyismus immer weiter begangen werden. Doch wir wissen, dass sowohl der Sozialismus aufgrund fehlender Preise als auch ein Fiat-Geldsystem, das die Geldmenge und den Zins manipuliert, als auch ein Rentensystem, das Kinderlosigkeit f\u00f6rdert, als auch ein ineffizientes Informations- und Energiesystem auf Dauer keinen Bestand haben k\u00f6nnen. Wir werden daher zwangsweise einen Systemkollaps und einen disruptiven Neuanfang erleben.<br \/>\n<strong><em>\u00a0 \u00a0<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em>Pfadabbruch und Dezentralisierung sind die L\u00f6sung und meine \u00f6konomische Zukunftsperspektive<\/em><\/strong><br \/>\nDies mag bis hierhin eine ziemlich d\u00fcstere Zukunftsperspektive sein. Doch wenn die hierarchischen Strukturen scheitern m\u00fcssen, wie sieht dann eine m\u00f6gliche Zukunft gepr\u00e4gt von dezentralen Strukturen aus?<br \/>\nMeine \u00f6konomische Zukunftsperspektive zeigt eine fortschrittliche Gesellschaft, die die Pfadabh\u00e4ngigkeiten \u00fcberwunden hat und das Individuum und dadurch auch die Dezentralisierung und die Vernunft in den Mittelpunkt<br \/>\nstellt, sodass Wohlstand, Fortschritt und die Freiheit f\u00fcr alle maximiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich sehe eine Welt, in der es so viel wie m\u00f6glich freiwillige Kooperationen und so wenig wie m\u00f6glich Staat und Gewalt gibt. In der das Internet und regenerative Energien durch ihre dezentrale und antifragile Struktur die Menschen mit Informationen und Energie versorgen. In der durch die Dezentralit\u00e4t der Bitcoin-Infrastruktur die Geldmenge und der Zins nicht mehr manipuliert werden k\u00f6nnen, sodass das Geldmonopol verschwindet. In der M\u00e4nner und Frauen sich nicht l\u00e4nger spalten lassen und erkennen, wie sie sich gegenseitig erg\u00e4nzen, damit Beziehung, Familie und eine nachhaltige Altersvorsorge funktionieren k\u00f6nnen. In der Arbeitsteilung und Produktivit\u00e4t wieder im Vordergrund<br \/>\nstehen, weil es ohne Lobbyismus nicht mehr m\u00f6glich ist, auf Kosten anderer zu leben. In der Technologien, die auf einer Individualisierung, Dezentralisierung und\u00a0 Automatisierung basieren, wie das Internet, regenerative Energien, autonome elektrische Fahrzeuge, 3D-Druck oder Roboter, die Produktivit\u00e4t so stark erh\u00f6hen, dass sich die\u00a0 Preise immer weiter senken und wir einer nahezu Null-Grenzkosten-Infrastruktur immer n\u00e4herkommen.<br \/>\nEine Welt, in der das Zusammenleben von Neugier, Inspiration und Respekt \u2013 und nicht von Spaltung, Hass und Verteilungsk\u00e4mpfen \u2013 gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 15.72021 von Leopold Mattes bitte lesen<br \/>\nin &#8222;eigent\u00fcmlich frei&#8220; Aug\/Sept 2021, Seite 26<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ef-magazin.de\">https:\/\/www.ef-magazin.de<\/a><br \/>\nJunge Deutsche schauen in ihre Zukunft<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Jugend\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Psyche\u00a0&gt;Angst-Jugend &gt;Jungw\u00e4hler &gt;Jugend-Zukunft Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Pulverfass Boomer-Republik Deutschland: Warum die Jugend mit diesem Land bricht (3.4.2026) Jugend in Deutschland 2026 \u2013 Zukunft unter Druck:\u00a0 Studie der Universit\u00e4t Potsdam (26.3.2026) Jugendliche Abgeordnete in BW\u00a0(25.2.2026) Stille &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/jugend\/jugend-zukunft\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1121,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-92578","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/92578","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92578"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/92578\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147872,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/92578\/revisions\/147872"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92578"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}