{"id":91025,"date":"2021-05-25T20:55:50","date_gmt":"2021-05-25T18:55:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=91025"},"modified":"2025-02-11T12:40:12","modified_gmt":"2025-02-11T11:40:12","slug":"gender-sprache","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/gender-sprache\/","title":{"rendered":"Gender-Sprache"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Frauen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/\">Frauen<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Maenner\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/maenner\/\">Maenner<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">Gender<\/a> &gt;Gender-Sprache<\/p>\n<div id=\"attachment_30637\" style=\"width: 641px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30637\" class=\"size-full wp-image-30637\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905.jpg\" alt=\"\" width=\"631\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905.jpg 631w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905-180x79.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-30637\" class=\"wp-caption-text\">Freiburger B\u00e4chle am 5.9.2008 &#8211; zwar nass und sauber, aber kein Trinkwasser<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/frieden-statt-brandmauer\/\">Frieden statt Brandmauer<\/a>\u00a0(11.2.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buch\/rezensionen\/\">Josef Kraus: Im Rausch der Dekadenz<\/a> (3.11.2024)<\/li>\n<li>Gendergerechte Sprache (22.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/mutterliebe\/\">tagesschau: Entbindende und geb\u00e4rende Person statt Mutter<\/a> (31.3.2023)<\/li>\n<li>Deutschlehrer: &#8222;Keine Herabminderung irgendeines Geschlechts&#8220; (2.3.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/jede-zeit-hat-ihr-lied\/\">Jede Zeit hat ihr Lied<\/a>\u00a0(16.2.2023)<\/li>\n<li>Gendersprache setzt die freie Rede und damit die demokratische Streitkultur au\u00dfer Kraft (12.2.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">Hamburger Volksinitiative \u201eSchluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung\u201c<\/a> (25.1.2023)<\/li>\n<li>Eulenspiegel: Gendern ist \u2026 Gender-Satire (23.12.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gender-zum-nachdenken\/\">Gender zum Nachdenken<\/a>\u00a0(10.10.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kulturelle-aneignung-1948-2022\/\">Kulturelle Aneignung 1948 2022<\/a>\u00a0(28.8.2022)<\/li>\n<li>Gender-Gutachten von Hans-J\u00fcrgen Papier: Sprache mu\u00df verst\u00e4ndlich sein (12.8.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/krankenschwesterin\/\">Krankenschwesterin<\/a>\u00a0(14.8.2022)<\/li>\n<li>Papst Franziskus verurteilt Gender-Ideologie (1.6.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sich-gegen-das-gendern-wehren\/\">Sich gegen das Gendern wehren<\/a> (23.5.2022)<\/li>\n<li>Landgericht stoppt eigenm\u00e4chtiges Gendern eines Autorenbeitrages (23.5.2022)<\/li>\n<li>Geschlechterforschung im Elfenbeinturm &#8211; Autorit\u00e4res Gendern (18.3.2022)<\/li>\n<li>Gendern. \u201eWir haben es mit einer Sprachpolizei zu tun\u201c (21.12.2021)<\/li>\n<li>Gendersprache als Zumutung f\u00fcr Migranten und Behinderte (28.11.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/sprache\/\">Die Sprachlosigkeit der Gr\u00fcnen Jugend<\/a>\u00a0(18.10.2021)<\/li>\n<li>Schriftsteller Politycki wandert aus wegen Gender (20.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/\">Deutsche Sprachwelt \u2013 Zeitschrift<\/a>\u00a0(13.8.2021)<\/li>\n<li>Gendergerecht: Baub\u00fcrgerInnenmeister und Baub\u00fcrgerInnenmeisterin (23.7.2021)<\/li>\n<li>Sturm im Student*innenfutterglas (16.7.2021)<\/li>\n<li>Genderisten sind Sexisten und Neomarxisten (25.5.2021)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"Biologie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/biologie\/\">Biologie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"DDR2.0\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/ddr2-0\/\">DDR2.0<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Deutsch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/\">Deutsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">Gender = soziokulturelles Geschlecht<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Feminismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/feminismus\/\">Feminismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Familie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/\">Familie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Frauenrechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/frauenrechte\/\">Frauenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/kabarett\/\">Kabarett<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturelle-aneignung\/\">Kulturelle-Aneignung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/sprache\/\">Sprache<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Trans\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/\">Trans<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Gender-Sprech wiegelt die Geschlechtergruppen gegeneinander auf<\/strong><\/p>\n<p>======================================================<\/p>\n<p><strong>Gendergerechte Sprache<\/strong><br \/>\n<strong>Muss man sich jedem Diktat von oben oder der Sprachpolizei wirklich beugen?<\/strong><br \/>\nEin sehr guter Artikel, sauber erarbeitet und recherchiert, das F\u00fcr und Wider gut dargestellt, dies vorweg. Vom Inhalt zur Form, haben Sie es wirklich n\u00f6tig, sich dieser holprigen Gendersprache zu bedienen, oder stehen der normalen deutschen Sprache, wie oft behauptet, wirklich irgendwelche Chef-Richtlinien im Weg? Die Mehrzahl der Deutschen, auch die j\u00fcngeren, m\u00f6gen nicht gegendert angesprochen oder angeschrieben werden und halten das generische Maskulinum f\u00fcr vollkommen ausreichend f\u00fcr alle Geschlechter. Neben den Genderzeichen wie Sternchen, Unterstrich und was nicht alles empfinden wir insbesondere die hier in Ihrem Artikel immer wieder verwendete Form des Partizip Pr\u00e4sens als eine Vergewaltigung der deutschen Sprache. Beispiele, &#8222;Leiharbeitende&#8220; statt Leiharbeiter, &#8222;Mitarbeitende&#8220; statt Mitarbeiter und &#8222;Bewohnende&#8220; statt Bewohner. Solche Wortunget\u00fcme sind wirklich f\u00fcrchterliche Entgleisungen und w\u00fcrden, wenn die Grammatik einen Magen h\u00e4tte, diesen sich mehrmals umdrehen lassen. Sie haben doch fr\u00fcher auch anders, beziehungsweise korrekt geschrieben. Wieso ist dies Ihnen und vieler Ihrer Kolleginnen und Kollegen jetzt nicht mehr m\u00f6glich? Muss man sich jedem Diktat von oben, gesellschaftlicher Gruppen oder der Sprachpolizei, wirklich beugen? Das tats\u00e4chlich Schlimme an diesen gegenderten Sprechweisen aber ist die nicht eingehaltene Stringenz, die wir \u00fcberall feststellen, auch in Ihrem Artikel. Mal schreiben Sie von Mitarbeitern, mal von Mitarbeitenden, mal von Leiharbeitern, mal von Leiharbeitenden. Ja, was denn nun? Die absolute Kr\u00f6nung dieser Sprachverhunzung ist dann zum Schluss der Begriff der &#8222;Bewohnenden&#8220;, wirklich gr\u00e4sslich, holprig, schlimm. So spricht doch kein normaler Mensch. Was ist aus unserem Land der Dichter und Denker nur geworden! Nach f\u00fcnf Jahrzehnten als Abonnent \u2013 Pardon, als Abonnierende \u2013 \u00fcberlegen wir ernsthaft, der Badischen Zeitung den R\u00fccken zu kehren, obwohl wir der Wichtigkeit der Presse als vierte Gewalt f\u00fcr die Demokratie existenzielle Bedeutung beimessen. Aber die Schmerzgrenze ist nun fast erreicht. Und noch einmal, inhaltlich war Ihr Artikel wirklich top.<br \/>\n22.8.2023, Gabi und Manfred Kruppeit, Freiburg, BZ-Leserbrief<br \/>\nZu: &#8222;Die letzte M\u00f6glichkeit, L\u00f6cher zu stopfen&#8220;, Beitrag von Kathrin Blum (Politik, 26. Juli)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutschlehrer: &#8222;Keine Herabminderung irgendeines Geschlechts&#8220;<\/strong><br \/>\nIch \u00e4u\u00dfere mich als Deutschlehrer, nicht als Deutschlehrender, weil ich das in diesem Moment (Partizip Pr\u00e4sens in seiner Bedeutung) nicht bin. Ganz klar, welcher sprachliche Unsinn jetzt bei den sogenannten Leitmedien vorherrscht, wird es am Nomen Studierendenkneipe. Sind dort im Moment Studierende anzutreffen oder dem Alkohol Fr\u00f6nende? Studieren und gleichzeitig Alkohol trinken, geht wohl kaum zusammen. Immer noch die meisten des Deutschen Kundigen benutzen die Pluralform, wie &#8222;die Bauern&#8220; als inkludierende Form f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen und sehen darin keine Herabminderung irgendeines Geschlechts.<br \/>\nDass sich die Sprache dem angeblichen Vorhandensein von 60 und mehr Geschlechtern anpassen sollte und immer mehr kleinste Minderheiten sprachliche Ber\u00fccksichtigung fordern, ist der Verst\u00e4ndlichkeit des Deutschen absolut nicht dienlich. Wie soll ich muslimischen Deutschlernern erkl\u00e4ren, dass es \u00fcber 60 Geschlechter gibt, und dass sprachliche Ber\u00fccksichtigung in Form von 21 (laut Wikipedia) Ausdrucksweisen finden soll und zum Beispiel die sich geschlechtslos Nennenden gar nicht ber\u00fccksichtigt sind? Was, wenn diese auch noch ihre sprachliche Darstellung fordern? Diese mehr als 60 Geschlechternennungen dr\u00fccken nur sexuelle Pr\u00e4ferenzen aus. Alle diese Menschen hatten einen Vater (Mann) und eine Mutter (Frau), ohne die sie nicht ins Leben gekommen w\u00e4ren. 2.3.2023, Andreas Biedermann, Freiburg, BZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eulenspiegel: Gendern ist \u2026 Gender-Satire<\/strong><br \/>\nDie immer skurriler anmutende sprachliche Akrobatik in der Gender-Sprache erf\u00e4hrt nicht nur Zustimmung, sondern zunehmend auch Hohn und Spott. So kn\u00fcpft sich jetzt auch das Autorenteam des Eulenspiegel den momentan grassierenden Umbau der etablierten deutschen Sprache, durch den die Frauen \u201eanwesender\u201c gemacht werden sollen, auf humoristische Weise vor. Mit ihrer leichtf\u00fc\u00dfigen Lekt\u00fcre setzten sich die Autoren das Ziel, mutma\u00dflich gesellschaftskritische Fragen aufzugreifen, nur um diese dann, begleitet von Cartoons und Spr\u00fcchen, durch den Kakao zu ziehen. Hierbei \u00fcberzeugen besonders die cleveren, satirischen Elemente des Werks. Durch die ironische Integration der Gender-Sprache samt ihrer ideologischen \u00dcberzeugungen in den eigenen Text halten die Autoren den Gender-Anh\u00e4ngern auf gewiefte Weise einen Spiegel vor. Diese m\u00fcssen beispielsweise von ihrer eigenen Medizin kosten, als in einem Kapitel fast schon konspirativ, aber dennoch schl\u00fcssig ausgef\u00fchrt wird, wie der im Deutschen stets weiblich stehende Plural eine \u201ekatastrophale linguistische Schieflage\u201c gegen\u00fcber M\u00e4nnern erzeuge und diese schlu\u00dffolgernd dazu aufgefordert werden, sich gegen ein dadurch geschaffenes sprachliches Matriarchat zu widersetzen. Schnippisch, humorvoll, unterhaltsam \u2013 eine volle Empfehlung. (wis)<\/p>\n<p>Eulenspiegel: Gendern ist \u2026 wenn der Sachse mit dem Boot umkippt. Eulenspiegel-Verlag, Berlin 2022, broschiert, 63 Seiten, 8 Euro<br \/>\n&#8230; Alles vom 23.12.2022 bitte lesen in der JF 52\/22, Seite 25<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Gender-Gutachten von Hans-J\u00fcrgen Papier: Sprache mu\u00df verst\u00e4ndlich sein<\/strong><br \/>\nWeder aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz nach Artikel 3 Grundgesetz noch aus dem Schutz der geschlechtlichen Identit\u00e4t als Ausflu\u00df des allgemeinen Pers\u00f6nlichkeitsrechts ergibt sich eine verfassungsrechtliche Verpflichtung zu geschlechtergerechter Rechts- und Amtssprache. Das geht aus einem Rechtsgutachten des Verfassungsrechtlers und ehemaligen Pr\u00e4sidenten des Bundesverfassungsgerichts Hans-J\u00fcrgen Papier hervor. In Auftrag gegeben hat das Gutachten die in D\u00fcsseldorf ans\u00e4ssige Theo-M\u00fcnch-Stiftung f\u00fcr die Deutsche Sprache. Es widmet sich grunds\u00e4tzlich der Frage, ob Gendern eine verfassungsrechtliche Verpflichtung sei. Wie bereits aus dem Urteil zur Rechtschreibreform von 1998 hervorgeht, enthalte das Grundgesetz kein grunds\u00e4tzliches Verbot, die Sprache zum Gegenstand staatlicher Regelung zu machen. Dennoch billige das Bundesverfassungsgericht dem Staat \u201ekeine unbegrenzte Regelungsbefugnis\u201c zu: \u201eBegrenzungen ergeben sich aus der Eigenart der Sprache f\u00fcr Art und Ausma\u00df einer Regelung.\u201c Von Relevanz seien besonders Lesbarkeit und Verst\u00e4ndlichkeit von Texten. Zu beachten sei hier die Feststellung des Rates f\u00fcr deutsche Rechtschreibung, da\u00df die Nutzung von Gendersternen und anderen typographischen Zeichen innerhalb von W\u00f6rtern die Verst\u00e4ndlichkeit, Eindeutigkeit und Rechtssicherheit von Begriffen und Texten beeintr\u00e4chtigt. Papier: \u201eDas Verst\u00e4ndlichkeitsgebot im Hinblick auf die Amts- und Rechtssprache genie\u00dft als Ausflu\u00df des Rechtsstaatsprinzips Verfassungsrang und kann einem Gebot geschlechtergerechter Sprache entgegenstehen.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.8.2022 bitte lesen in der JF 33\/22, Seite 14<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Papst Franziskus verurteilt Gender-Ideologie<\/strong><br \/>\nPapst Franziskus hat sich mehrfach kritisch zur Gender-Ideologie ge\u00e4u\u00dfert. Sie sei ein &#8222;Fehler des menschlichen Geistes&#8220;, der &#8222;Verwirrung&#8220; stifte, so der Heilige Vater im Jahr 2015.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/story\/wissenschaftler-und-aerzte-bei-ard-und-zdf-werden-kinder-indoktriniert-sexualisiert-10992\">https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/story\/funf-warnungen-von-papst-franziskus-zur-gender-ideologie-1391<\/a><br \/>\nIm selben Jahr fragte er, &#8222;ob die sogenannte Gender-Theorie nicht auch Ausdruck von Frustration und Resignation ist, die darauf abzielt, den Unterschied zwischen den Geschlechtern auszul\u00f6schen, weil sie sich nicht mehr damit auseinanderzusetzen versteht. Ja, wir laufen Gefahr, einen R\u00fcckschritt zu machen. Denn die Beseitigung des Unterschieds ist das Problem, nicht die L\u00f6sung.&#8220;<\/p>\n<p>Deutlich sagte er im Jahr 2016:<br \/>\n&#8222;In Europa, in Amerika, in Lateinamerika, in Afrika, in einigen L\u00e4ndern Asiens gibt es einen wahren ideologischen Kolonialismus. Und einer von diesen \u2013 ich nenne ihn unverhohlen beim Namen \u2013 ist die Gender-Theorie! Heute wird den Kindern \u2013 den Kindern! \u2013 in der Schule beigebracht, dass jeder sein Geschlecht selber w\u00e4hlen kann. Und warum wird das gelehrt? Weil die Lehrb\u00fccher von den Personen und den Institutionen kommen, die dir das Geld geben. Das sind die Formen von ideologischem Kolonialismus, die auch von sehr einflussreichen L\u00e4ndern unterst\u00fctzt werden. Und das ist schrecklich.&#8220;<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.6.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/story\/wissenschaftler-und-aerzte-bei-ard-und-zdf-werden-kinder-indoktriniert-sexualisiert-10992\">https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/story\/wissenschaftler-und-aerzte-bei-ard-und-zdf-werden-kinder-indoktriniert-sexualisiert-10992<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Landgericht stoppt eigenm\u00e4chtiges Gendern eines Autorenbeitrages<\/strong><br \/>\nAber letztlich kommt es nicht auf Gerichte, sondern auf das Sprachvolk an<br \/>\nAm 18. Mai 2022 stoppte das Landgericht Hamburg den \u201eVerlag ManagerSeminare (Bonn)\u201c in seiner Gender-Beflissenheit. Dieser Verlag hatte in seiner Zeitschrift \u201eTraining aktuell\u201c den Beitrag einer Autorin von sich aus, das hei\u00dft gegen den mehrfach erkl\u00e4rten Willen der Autorin, sprachlich gegendert und unter anderem aus dem Begriff \u201eZeichner\u201c eine \u201ezeichnende Person\u201c gemacht. Die Richter waren aufgrund einer Klage der Autorin gegen den Verlag indes der Auffassung, dass damit gegen das Urheber- und Pers\u00f6nlichkeitsrecht versto\u00dfen worden war.<\/p>\n<p><strong>Grammatik: Radfahrer sind keine Radfahrende<\/strong><br \/>\nZum Schluss noch eine kleine Grammatik-Lektion: Im vorliegenden Rechtsstreit ging es unter anderem um den Begriff \u201eZeichner\u201c, der vom Verlag gegen alle Regeln der Grammatik zu \u201ezeichnender Person\u201c verhunzt wurde. Nun: Der Ausdruck \u201ezeichnend\u201c ist ein Partizip Pr\u00e4sens, das hei\u00dft, hier geht es um eine Person, die gerade im Moment zeichnet. Das tut diese Person aber nicht rund um die Uhr. Denn diese Person schl\u00e4ft auch mal, wandert, isst, liest, faulenzt usw. Aber sie ist keine st\u00e4ndig \u201ezeichnende\u201c Person, w\u00e4hrend ein Zeichner eben auch mal schl\u00e4ft, wandert, isst, liest, faulenzt \u2013 ohne deshalb kein Zeichner mehr zu sein.<br \/>\nWie schr\u00e4g solche Grammatikverst\u00f6\u00dfe gegen das Partizip Pr\u00e4sens um sich greifen, zeigen drei ausgew\u00e4hlte Beispiele von sprachlicher Absurdit\u00e4t: \u201eLetztes Jahr gab es in unserer Stadt drei tote Radfahrende\u201c. \u201eIm H\u00f6rsaal sitzen viele schlafende Studierende\u201c. Und dann die aktuelle ZEIT-Gender-Spitze zur NRW-Wahl mit einer Wahlbeteiligung von nur 55 Prozent: \u201eViele W\u00e4hlende blieben zu Hause\u201c. Ja, was denn nun: Radeln die Toten immer noch? Schlafen oder studieren die Leute im H\u00f6rsaal? Ist man auch ein W\u00e4hlender, wenn man nicht w\u00e4hlt?<br \/>\n&#8230; Alles vom 23.5.2022 von Josef Kraus bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/landgericht-stoppt-eigenmaechtiges-gendern-eines-autorenbeitrages\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/landgericht-stoppt-eigenmaechtiges-gendern-eines-autorenbeitrages\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Josef Kraus (*1949), Oberstudiendirektor a.D., Dipl.-Psychologe, 1987 bis 2017 ehrenamtlicher Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbandes, 1991 bis 2013 Mitglied im Beirat f\u00fcr Fragen der Inneren F\u00fchrung beim Bundesminister der Verteidigung; Tr\u00e4ger des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2009), Tr\u00e4ger des Deutschen Sprachpreises 2018; Buchautor, Publizist; Buchtitel u.a. \u201eHelikoptereltern\u201c (2013, auf der Spiegel-Bestsellerliste), \u201eWie man eine Bildungsnation an die Wand f\u00e4hrt\u201c (2017), \u201eSternstunden deutscher Sprache\u201c (2018; herausgegeben zusammen mit Walter Kr\u00e4mer), \u201e50 Jahre Umerziehung \u2013 Die 68 und ihre Hinterlassenschaften\u201c (2018), \u201eNicht einmal bedingt abwehrbereit \u2013 Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine\u201c (2019, zusammen mit Richard Drexl)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Geschlechterforschung im Elfenbeinturm &#8211; Autorit\u00e4res Gendern<\/strong><br \/>\nEin Standardargument von Bef\u00fcrwortern des sprachlichen \u201eGenderns\u201c lautet, da\u00df Kritiker sich stets nur an einem kleinen Ausschnitt dessen abarbeiten, was die linguistische Geschlechterforschung eigentlich interessiert und besch\u00e4ftigt. Aber selbst diese Auswahl, wendet Peter Eisenberg, emeritierter Professor f\u00fcr deutsche Sprache der Gegenwart (Potsdam) dagegen ein, werde nicht ausreichend daraufhin \u00fcberpr\u00fcft, was dem Wortgebrauch, den Linguisten in Laborsituationen des akademischen Elfenbeinturms konstruieren, \u00fcberhaupt f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Genderdiskurs relevant sei. Diese Pr\u00fcfung der Praxistauglichkeit unterbleibe regelm\u00e4\u00dfig. Stattdessen erklinge das monotone Mantra, \u201eSprache geh\u00f6rt allen Sprecher*innen und Schreiber*nnen\u201c, die das Sprachgeschehen aktiv ver\u00e4ndern. Nach dieser Logik k\u00f6nnten dann wohl beliebig viele Autofahrer oder Fu\u00dfg\u00e4nger ein Recht auf besondere Verkehrsregeln einklagen, allein weil der \u00f6ffentliche Stra\u00dfenraum allen geh\u00f6re. Und wie stehe es mit der Luft zum Atmen, dem Trinkwasser, der Gleichheit vor dem Gesetz oder dem freien Wort? Auch daf\u00fcr pa\u00dft \u201eGeh\u00f6rt allen\u201c, aber ohne da\u00df daraus zwingend folge, Sonderrechte f\u00fcr diejenigen beanspruchen zu d\u00fcrfen, die trinken, atmen, vor Gericht stehen oder ihre Meinung \u00e4u\u00dfern. Das Beispiel zeige: \u201eSprachliches Gendern vergeht sich an unserem h\u00f6chsten Kulturgut, f\u00fchrt in den meisten Kontexten zu autorit\u00e4rem, widerrechtlichem Verhalten und ist undemokratisch.\u201c Mit Geschlechtergerechtigkeit und Kultursensibilit\u00e4t habe das entgegen der lauten Propaganda der Gender-Lobby jedenfalls \u201ekaum etwas zu tun\u201c (Aus Politik und Zeitgeschichte, 5-7\/2022). <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\">https:\/\/www.bpb.de<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 18.3.2022 bitte lesen in der JF 12\/22, Seite 13<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Gendern. \u201eWir haben es mit einer Sprachpolizei zu tun\u201c<\/strong><br \/>\n<em>In Hannovers Stadtverwaltung wird seit 2019 gegendert. Diesen Weg hat ein Rechtsgutachten nun ausdr\u00fccklich best\u00e4tigt. F\u00fcr den Rechtswissenschaftler Otto Depenheuer sind derartige vors\u00e4tzliche Eingriffe in die nat\u00fcrliche Sprachentwicklung Teil einer politischen Ideologie. Er r\u00e4t von staatlicher Sprachpolitik ab.<\/em><br \/>\n&#8230;.<br \/>\nWeil Sprache sich nicht rechtlich regulieren l\u00e4sst. Staaten haben immer gut daran getan, die Sprachen sich selbst entwickeln zu lassen. Da die Sprache sich stetig \u00e4ndert, sie aber auch ihre Eindeutigkeit behalten muss, beobachtet der \u201eRat f\u00fcr deutsche Rechtschreibung\u201c die Entwicklungen, \u00fcberf\u00fchrt diese in sein Regelwerk, den Duden, und sorgt damit f\u00fcr die Eindeutigkeit der deutschen Sprache auch im Wandel. Aber diese begleitende Sprachentwicklung ist das Gegenteil von aktiver staatlicher Sprachpolitik.<br \/>\nEin solches Unterfangen gab es in den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts, als Deutschland eine Rechtschreibreform vom Zaun brach und sich dabei f\u00fcrchterlich blamierte. Damals war es dem aktiven Widerstand f\u00fchrender Zeitungen zu verdanken, dass der Staat zumindest die gr\u00f6bsten Fehler zur\u00fccknahm. Und jetzt haben wir es wieder mit aktiver staatlicher Sprachpolitik, ja mit Sprachpolizei zu tun, nur diesmal unter dem Vorzeichen der Gendergerechtigkeit.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDas Kernargument der Bef\u00fcrworter beim Thema Gendern lautet, das generische Maskulinum behandle M\u00e4nner und Frauen ungleich. Nun ist die Gleichbehandlung im Grundgesetz bekanntlich festgeschrieben. Mal ganz grunds\u00e4tzlich: Welche Pflichten gehen aus dieser Gleichbehandlung f\u00fcr Staat und Beh\u00f6rden im Umgang mit Sprache hervor?<br \/>\nDas Gebot rechtlicher Gleichbehandlung hat mit der Sprache \u00fcberhaupt nichts zu tun. Sprache ist keine staatliche Handlungsagenda, sondern Voraussetzung des Staates. Kein Staat beziehungsweise staats\u00e4hnliche Herrschaftsgewalt in den letzten 1000 Jahren hat die deutsche Sprache geschaffen. Sie war immer schon da, entwickelt sich im Sprachgebrauch aus sich heraus immer weiter.<\/p>\n<p>Der Sprache kommt die Aufgabe der Verst\u00e4ndigung zu \u2013 zwischen Menschen \u00fcber Sachen, Gef\u00fchle, Ereignisse etc. Und nat\u00fcrlich verwendet und pflegt auch der Staat die Sprache, um sich mit seinen B\u00fcrgern zu verst\u00e4ndigen. Nur ist zwischenzeitlich eine v\u00f6llige Verkehrung in der Perspektive auf die Sprache eingetreten: Sprache wird nicht mehr als Mittel der Kommunikation gesehen, sondern als potenziell verletzendes Medium. Kein Mensch h\u00e4tte bei Verabschiedung des Grundgesetzes vor 70 Jahren dar\u00fcber nachgedacht, dass das generische Maskulinum einmal als eine Beleidigung der Frauen angesehen werden k\u00f6nnte.<br \/>\nJetzt sind wir mit einer relativ jungen, aus den USA importierten Bewegung konfrontiert mit der Folge, dass sich viele Frauen durch die Sprache herabgew\u00fcrdigt f\u00fchlen. Doch die Sprache ist insoweit der falsche Adressat. Es war nie Aufgabe der Sprache, Sensibilit\u00e4ten zu befriedigen, sondern Verst\u00e4ndigung zu erm\u00f6glichen. Um es \u00fcberspitzt zu sagen: Wenn die Sprache jegliche subjektive Sensibilit\u00e4t respektieren m\u00fcsste, k\u00f6nnte es eine Verst\u00e4ndigung zwischen Millionen von Menschen nicht mehr geben. Sprache rekurriert nun einmal auf Allgemeinbegriffe, die alle kennen, nicht auf subjektive Sensibilit\u00e4ten, die au\u00dfer dem Subjekt niemand kennen kann: Individuum est ineffabile.<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.12.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/gender-gutachten-wir-haben-es-mit-einer-sprachpolizei-zu-tun-sprache-staat-ideologie\">https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/gender-gutachten-wir-haben-es-mit-einer-sprachpolizei-zu-tun-sprache-staat-ideologie<\/a><\/p>\n<p><em>Otto Depenheuer ist Professor f\u00fcr \u00d6ffentliches Recht, Allgemeine Staatslehre und Rechtsphilosphie an der Rechtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t von K\u00f6ln.<\/em><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Gendersprache als Zumutung f\u00fcr Migranten und Behinderte<\/strong><br \/>\nMacht es nicht die Gendersprache allen Migranten schwerer, Deutsch als Fremdsprache zu lernen? Das erwarten wir schlie\u00dflich zu recht von allen, die nach Deutschland kommen und hier bleiben wollen. Vor diese ohnehin schon anspruchsvolle H\u00fcrde baut die Gendersprache neue Hindernisse auf. So dr\u00fccken etwa Partizipien wie \u201estudierend\u201c oder \u201elehrend\u201c eine Gleichzeitigkeit der Handlung aus. Dass damit jetzt damit auch Personen gemeint sein sollen, ist f\u00fcr Sprachlerner h\u00f6chst verwirrend. Auch die Eingriffe in die ohnehin schon schwer zur lernende Beugung von Hauptw\u00f6rtern durch den Genderstern sind Deutschlernenden nur schwer zu vermitteln, genauso wie der fr\u00fcher unbekannte Zwang, auch der Mehrzahl vieler Hauptw\u00f6rter ein Geschlecht zuweisen zu m\u00fcssen. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass, wenn man dann beim Einkaufen oder mit Freunden die neue Sprache nutzen will, niemand so spricht wie die Genderfraktion vorschreibt. \u201eF\u00e4nden Sie es gut, wenn ihre Kursteilnehmer*innen, von solcher Selbstzerfleischung der Muttersprachler*innen zunehmend angeekelt, das GI verlassen?\u201c schreibt ein Deutsch lernender Belgier an das Goethe-Institut in Br\u00fcssel.<br \/>\nDie Gendersprache ist auch eine Zumutung f\u00fcr Behinderte. Zwar sonnt sich unsere Genderlobby gerne in einer vermeintlichen Menschenfreundlichkeit, aber in Wahrheit tritt sie die Menschenrechte immer da mit F\u00fc\u00dfen, wo es wirklich z\u00e4hlt, bei den sozial benachteiligten und behinderten Menschen in unserem Land. Hat schon einmal eine hochbezahlte Lehrkraft mit Pensionsanspruch an einem unserer mehr als hundert Genderinstitute ein Bildschirmleseger\u00e4t f\u00fcr Blinde benutzt? Und sich anh\u00f6ren m\u00fcssen, was ein solcher Apparat mit Gendertexten macht? \u201ePolizist:innen\u201c wird durch die Bildschirmlesesoftware zu \u201ePolizist Doppelpunkt innen\u201c und aus PilotInnen macht das Programm \u201ePilot innen\u201c. \u201eDar\u00fcber bin ich, ehrlich gesagt, ganz froh,\u201c schreibt uns die Besitzerin eines solchen Leseger\u00e4tes. \u201eStellen Sie sich mal vor, wir w\u00e4ren im Flugzeug und die Piloten sind nicht innen, sondern au\u00dfen!\u201c<br \/>\nDeshalb spricht sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband entschieden gegen Gendersprache aus. Auch Autisten leiden. Viele haben sich das Kommunizieren mit kurzen Zweiworts\u00e4tzen angew\u00f6hnt und kommen damit ganz gut zurecht. Aber die Gendersprache t\u00fcrmt nun vorher unbekannte neue Probleme vor ihnen auf. Von den rund drei Millionen Legasthenikern und Lernbehinderten in Deutschland ganz zu schweigen. F\u00fcr die wird das korrekte Schreiben und Sprechen nun erst recht zu einer Qual. \u201eJedes zus\u00e4tzliche Zeichen st\u00f6rt den Lesefluss erheblich\u201c, sagt eine Sprecherin des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie in Bonn. Als besonders st\u00f6rend werde dabei das gro\u00dfe I empfunden, da ein Gro\u00dfbuchstabe sonst immer den Beginn eines neuen Wortes markiere.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.11.2021 von Walter Kr\u00e4mer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/warum_ich_keine_kirchensteuer_mehr_bezahle\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/warum_ich_keine_kirchensteuer_mehr_bezahle<\/a> .<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schriftsteller Politycki wandert aus wegen Gender<br \/>\nMatthias Politycki. Der Schriftsteller hat Deutschland aus Protest gegen die<\/strong> <strong>Ideologisierung der Sprache verlassen.<\/strong><br \/>\n<strong>Auf der Flucht &#8211; von Thorsten Hinz<\/strong><br \/>\nDer Schriftsteller Matthias Politycki, bekannt vor allem f\u00fcr seinen \u201eWeiberroman\u201c (1997) und die Satire \u201eIn 180 Tagen um die Welt\u201c (2008), geh\u00f6rt zum festen Inventar des bundesdeutschen Literaturbetriebs. Das macht den zornigen Text, den er vor kurzem in der FAZ unter dem melodramatischen Titel \u201eMein Abschied von Deutschland\u201c ver\u00f6ffentlichte, doppelt bemerkenswert. Die \u00dcberschrift bezieht sich auf seinen Umzug von Hamburg nach Wien, die er als Flucht vor der sogenannten Wokeness, der Steigerungsform der Politischen Korrektheit, beschreibt. Denn in Deutschland betrieben Sprach- und Diskursw\u00e4chter mit \u201ejakobinischem Eifer\u201c die \u201eSelbstzerst\u00f6rung\u201c des intellektuellen und k\u00fcnstlerischen Lebens. Es handele sich um \u201edie Herrschaftsform einer Minderheit, die sich anma\u00dft, gegen den Willen der Mehrheit die Welt nach ihrem Bild neu zu erschaffen\u201c.<br \/>\nGender- und Identit\u00e4tspolitik demolierten auch die Sprache, das ureigene Arbeitsmaterial eines Schriftstellers. \u201eEs geht an das, was wir k\u00fcnftig in welcher Wortwahl und Grammatik noch schreiben d\u00fcrfen \u2013 und wer es aufgrund seines Geschlechts, seiner Hautfarbe, seiner Herkunft, seiner sexuellen Orientierung nicht mehr darf\u201c, erg\u00e4nzte Politycki in einem Interview. \u201eIch sehe die Freiheit der Phantasie, die Freiheit des Gedankens und der Sprache tats\u00e4chlich bedroht.\u201c Der einst \u00fcberzeugte Linke meint darin eine \u201ePervertierung linken Denkens\u201c zu erkennen. Da jedoch liegt er falsch. Es ist dessen unvermeidliche Konsequenz, die immer dort eintritt, wo linkes Denken hegemonial geworden ist. F\u00fcr einen Schriftsteller besteht dann die Gefahr, zum Sprachrohr einer Doktrin, zum Literaturfunktion\u00e4r, herabgew\u00fcrdigt zu werden.<br \/>\nIhr Thema, Herr Politycki! Sie sollten den Lesern \u00fcber den grassierenden Wahnsinn hier die Augen \u00f6ffnen. Polyticki, geboren 1955 in Karlsruhe, aufgewachsen in M\u00fcnchen, hat sich schon in der Vergangenheit als relativer Freigeist erwiesen. 2005 ver\u00f6ffentlichte er in der Zeit den Aufsatz \u201eWei\u00dfer Mann \u2013 was nun?\u201c, in dem er aufgrund seiner vitalen Eindr\u00fccke in Asien und Lateinamerika Zweifel anmeldete, da\u00df der Westen sich weiterhin als Mittelpunkt der Welt betrachten d\u00fcrfe. Man hielt ihm entgegen, das sokratische Prinzip des Zweifels, das Gewi\u00dfheiten st\u00e4ndig in Frage stelle, verb\u00fcrge die un\u00fcberwindliche geistige Kraft der freiheitlichen westlichen Kultur. Was damals schon eine Verkennung der doktrin\u00e4ren Zust\u00e4nde war, klingt heute, im Zeichen von Cancel Culture, grotesk.<br \/>\nPolitycki meint einen protestantischen Furor zu erkennen und glaubt an den s\u00fcddeutsch-\u00f6sterreichischen Kulturkatholizismus als mildernde Kraft. Da\u00df er sich da mal nicht t\u00e4uscht! Karl Kraus begr\u00fc\u00dfte 1933 in Wien eintreffende Emigranten mit dem sarkastischen Satz: \u201eDie Ratten betreten das sinkende Schiff.\u201c Schlimmer noch: W\u00e4hrend das analoge Kulturleben unter der Corona-Fuchtel erstirbt, \u00fcbernimmt Amazon die geistig-kulturelle Grundversorgung und legt f\u00fcr seine Filmproduktion als globale Regel fest, wovor Polyticki flieht: \u201eNur noch Schauspieler zu engagieren, deren Identit\u00e4t (Geschlecht, Geschlechtsidentit\u00e4t, Nationalit\u00e4t, Ethnie, Sexualit\u00e4t, Behinderung) mit den Figuren, die sie spielen, \u00fcbereinstimmt.\u201c<br \/>\nIhr Thema, Herr Politycki! Die Literatur braucht einen brutalstm\u00f6glichen Realisten, der den Lesern \u00fcber den grassierenden Wahnsinn die Augen \u00f6ffnet.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.8.2021 von Thorsten Hinz bitte lesen in der JF 34\/21, Seite 3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gendergerecht: Baub\u00fcrgerInnenmeister und Baub\u00fcrgerInnenmeisterin<\/strong><br \/>\nDer Gender-Ideologen geht es um die Zerst\u00f6rung und Verhunzung der deutschen Sprache, die von 3\/4 der Bundesb\u00fcrger abgelehnt wird.<br \/>\nVom &#8222;Baub\u00fcrgerInnenmeister Martin Haag&#8220; ist zu lesen in der BZ vom 23.7.2021 <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kritik-an-widerspruechen-der-politik\u2013203586502.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kritik-an-widerspruechen-der-politik\u2013203586502.html<\/a><br \/>\nWas die &#8222;B\u00fcrgerInnenmeisterin&#8220; von Stegen, Frau Fr\u00e4nzi Kleeb, wohl dazu meint?<br \/>\n23.7.2021<\/p>\n<p><strong>Sturm im Student*innenfutterglas<\/strong><br \/>\nDer Supermarkt Wollny bei Augsburg bietet &#8222;STUDENT*INNENFUTTER&#8220; an. Das Mehrwegglas enth\u00e4lt fair gehandelte Bion\u00fcsse und Biorosinen, und all das stammt vom Unternehmen Fairfood Freiburg. Und schon sch\u00e4umt es auf im Internet. &#8230;<br \/>\nWollny reagiert f\u00fcr Supermarktverh\u00e4ltnisse souver\u00e4n: &#8222;Wir sind Teil der Genderverschw\u00f6rung. Das sollte eigentlich noch gar nicht publik werden, aber irgendwer konnte da wohl nicht an sich halten &#8230;&#8220; \u00dcberhaupt sei wichtig, &#8222;was drinnen ist, nicht, was drauf abgedruckt ist&#8220;.<br \/>\n\u00dcberhaupt haben sie sich bei Wollny schon fr\u00fcher f\u00fcr den Bayerischen Kabarettpreis mit einer Mitteilung beworben: Der bekanntlich bei der Corona-Impfung heimlich implantierte Chip reagiere manchmal mit der hausinternen Alarmanlage. Woraus zu schlie\u00dfen ist: Wenn der Alarm losheult, dann ist nicht immer ein*e Ladendieb*in schuld, sondern auch mal Bill Gates.<\/p>\n<p>Letztlich aber verfolgen Supermarkt wie Fairfood das Ziel, &#8222;m\u00f6glichst viele, diverse Menschen anzusprechen&#8220;. Also m\u00f6glichst viele \u2013 divers hin, divers her \u2013 Student*innenfuttergl\u00e4ser zu verkaufen. Na also.<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.7.2021 von Niklas Arnegger bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/unterm-strich-sturm-im-student-innenfutterglas--203428295.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/unterm-strich-sturm-im-student-innenfutterglas&#8211;203428295.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Genderisten sind Sexisten und Neomarxisten<\/strong><br \/>\nGenderismus ist eine Form des grundgesetzwidrigen Sexismus<br \/>\nWer sich des Gender-Sprech bedient, sieht die einzelne Person nicht prim\u00e4r als Mensch, als Teil einer Gattung, als Teil der Menschheit, sondern als Teil einer Geschlechtergruppe. Er verdreht mithin das Essentielle (Mensch-sein) und das Akzidentelle (Geschlecht). Das tun die Genderisten nat\u00fcrlich nicht einfach so, sondern sie verfolgen damit ein ganz bestimmtes Ziel und zwar ein grundgesetzwidriges. Sie f\u00fchren nichts geringeres als einen Kulturkrieg.<br \/>\n\u201eMit dem generischen Maskulinum war keinesfalls der Mann gemeint, sondern der Mensch als solcher, und nicht der Mann galt sprachlich als Oberbegriff und Modell der Frau, wie Feministinnen zu Unrecht kritisierten, sondern der Mensch galt als Oberbegriff und Modell beider Geschlechter\u201c, konstatiert die Philosophin Claudia Simone Dorchain fachkundig und v\u00f6llig richtig. Was treibt aber die Genderisten dazu an, unsere Sprache so sehr zu verhunzen? &#8230;.<br \/>\nDie Genderisten tun das, was sie hier auf der Ebene der Sprache und ihrer Verschandelung tun, selbstverst\u00e4ndlich deswegen, um die eine Geschlechtergruppe gegen die andere auszuspielen, um die einen gegen die anderen aufzuwiegeln. Das aber ist nichts anderes als Sexismus, bewusste oder unbewusste Privilegierung und damit nat\u00fcrlich auf der Gegenseite auch Diskriminierung auf der Basis des Geschlechts. Und dies ist gegen den moralischen Universalismus und gegen die universalen Menschenrechte gerichtet.<\/p>\n<p><em>Genderisten sind nichts anderes als Neomarxisten und Sexisten<\/em><br \/>\n<strong>Sexisten<\/strong> teilen wie Rassisten die Menschheit in Gruppen ein und wollen die eine Gruppe gegen\u00fcber der oder den anderen bevorzugen oder benachteiligen, so dass eine Person, einfach nur weil sie zu einer bestimmten dieser Gruppen geh\u00f6rt, privilegiert oder diskriminiert wird (neurechte und neulinke Identit\u00e4tspolitik). Genau das aber verbietet unser Grundgesetz in Art. 3, Abs. 3 Grundgesetz: \u201eNiemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religi\u00f6sen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.\u201c<br \/>\nUnd der Genderismus ist nat\u00fcrlich eine Form des <strong>Neomarxismus<\/strong>. Marxisten und Neomarxisten teilen die Welt und die Menschheit immer in Klassen ein und sehen die gesamte Geschichte der Menschheit als eine solche von Klassenk\u00e4mpfen, wobei sie immer das, was sie als oben ansehen, bek\u00e4mpfen und vernichten wollen,<br \/>\n&#8230;<br \/>\nFrankreich, das Land der Aufkl\u00e4rung und der Franz\u00f6sischen Revolution, hat das sexistische Gender-Sprech (den Genderismus) \u00fcbrigens bereits verboten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.5.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/juergenfritz.com\/2021\/05\/25\/genderismus-ist-eine-form-des-grundgesetzwidrigen-sexismus\/\">https:\/\/juergenfritz.com\/2021\/05\/25\/genderismus-ist-eine-form-des-grundgesetzwidrigen-sexismus\/<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\nGender-Deutsch steht im Widerspruch zum Geist des Grundgesetzes<br \/>\nvon Claudia Simone Dorchain<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.7.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/juergenfritz.com\/2020\/07\/28\/gender-deutsch-steht-im-widerspruch-zum-geist-des-grundgesetzes\/\">https:\/\/juergenfritz.com\/2020\/07\/28\/gender-deutsch-steht-im-widerspruch-zum-geist-des-grundgesetzes\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Gendersprache setzt die freie Rede und damit die demokratische Streitkultur au\u00dfer Kraft<\/strong><br \/>\nGendern begegnet uns in Beh\u00f6rden, im Unterricht, in der Reklame, sogar im Duden. Von oben werden Begriffe und W\u00f6rter manipuliert \u2013 obwohl die Bev\u00f6lkerungsmehrheit dagegen ist. Als wolle der Staat mithilfe von Sprache seine Macht demonstrieren und Untert\u00e4nigkeit erzwingen.<br \/>\nAn deutschsprachigen Hochschulen gibt es (Stand: 2019) insgesamt 217 Professuren mit einer Voll- oder Teildenomination Frauen- und Geschlechterforschung\/Gender Studies. Der Themenkomplex rund um das Zwiebelthema Geschlechtergerechtigkeit ist in westlichen Demokratien ein gro\u00dfer Markt, national, EU-weit, weltweit<br \/>\nBundesweit nimmt sich derzeit jede einzelne Schule, jede Universit\u00e4t, Stadt und Gemeinde, jedes Bundesland, nehmen sich einige Zeitungen, Verlage, TV- und Radiosender heraus, gegen geltende Regeln und gegen den allgemeinen Sprachgebrauch eine eigene Form \u201egeschlechtergerechter\u201c Sprache zu nutzen. Aktuell wirbt der SPD-Politiker Karl Lauterbach daf\u00fcr, Frauen in Arzneimittelhinweisen extra zu benennen. Gro\u00dfkonzerne greifen den geschlechtergerechten Zeitgeist nicht zuletzt aus \u00f6konomischen Erw\u00e4gungen auf.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAls Leiter der AG Gendersprache im Verein deutsche Sprache (VDS e. V.) erreichen mich viele Zuschriften besorgter Eltern, die diesen gesellschaftlichen Umbau anhand von gegendertem Unterrichtsmaterial ihrer schulpflichtigen Kinder hautnah erleben. Die deutsche Sprache wird an Schulen nicht mehr durchg\u00e4ngig nach geltendem Verst\u00e4ndnis und geltenden Regeln gelehrt, sondern nach dem politischen Willen von Genderfunktion\u00e4ren. Wir, die wir uns t\u00e4glich schriftlich an Verwaltungen, Beh\u00f6rden, Medien usw. wenden, um sie wissen zu lassen, aus welchen guten Gr\u00fcnden wir die erzwungene Gendersprache ablehnen, und dass wir von ihnen in der anerkannten Standardsprache angesprochen werden m\u00f6chten, wir finden \u00fcberwiegend keine Dialogbereitschaft vor. Man schickt Genderkritiker schlichtweg von Pontius zu Pilatus<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Duden, der bisher als deutsches Standardwerk galt, bet\u00e4tigt sich als Propagandist des entfesselten konstruktivistischen Zeitgeistes, wenn er das generische Maskulinum eliminiert, indem er behauptet, ein Mieter sei eine \u201em\u00e4nnliche Person, die etwas gemietet hat\u201c. Ebenso das Cambridge Dictionary, das die genderqueere Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Begriff Frau einfach \u00fcbernimmt: \u201eEin Erwachsener, der sich als weiblich definiert und so lebt, obwohl ihr bei der Geburt ein anderes Geschlecht zugewiesen worden sein mag.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u201eGendersprache\u201c hat in keiner der b\u00fcrgerlichen Parteien eine tragf\u00e4hige Mehrheit, nicht mal bei den W\u00e4hlern der Gr\u00fcnen. Laut Infratest Dimap sind bei den Gr\u00fcnen-W\u00e4hlern 48 Prozent gegen \u201eGendersprache\u201c, bei denen der SPD 57 Prozent, bei Unionsw\u00e4hlern 68 Prozent, bei den Linken 72 Prozent, in der FDP 77 Prozent und in der AfD 83 Prozent. Warum sie sich vor diesem Hintergrund in der offiziellen \u00f6ffentlichen Kommunikation so beharrlich h\u00e4lt, und warum politisches Handeln diese mehrheitliche Ablehnung von Gendersprache, die alle Parteien zusammengenommen in seltener Einigkeit heimlich hegen, nicht widerspiegelt, dar\u00fcber l\u00e4sst sich nur spekulieren.<br \/>\nEs w\u00e4re ein schwacher demokratischer Staat, der einer radikalen ideologisch verblendeten Minderheit erlaubte, dem Volk durch Einsch\u00fcchterung, Drohungen, Ignoranz, Totschweigen, Beleidigtsein usw. eine von Ideologen k\u00fcnstlich konstruierte Sprache aufzudr\u00e4ngen, die nachweislich niemand will. Deshalb liegt f\u00fcr mich die \u00dcberlegung n\u00e4her, dass der Staat selber mithilfe von Sprache als Propagandainstrument seinen Macht- und Regulierungsanspruch ausdehnen m\u00f6chte.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMan braucht sich nur vorstellen, Politik, Verwaltungen, ja alle Treiber des Gendertheaters w\u00fcrden von jetzt auf gleich mit ihrer Sprachtyrannei aufh\u00f6ren, und sie alle kehrten zur Standardsprache zur\u00fcck, wie sie mehrheitlich von der deutschen Sprachgemeinschaft gesprochen, geschrieben und verstanden wird. Dann w\u00e4re der L\u00e4rm um nichts, der vor allem aus der Skandalisierung von Meinungen resultiert, die nicht mit der von den aktuellen Meinungslenkern \u00fcbereinstimmen, einfach abgeschaltet wie eine schmerzhaft \u00fcbersteuerte Lautsprecheranlage. Das Thema Gendersprache w\u00e4re vom Tisch, und Staatslenker k\u00f6nnten sich den wirklich dringenden Aufgaben der Staatsf\u00fchrung zuwenden.<br \/>\nAber darauf d\u00fcrfen wir nicht warten, denn Freiheit wird einem bekannterma\u00dfen nicht gegeben, so auch nicht die Freiheit von der Gendertyrannei. <em><strong>Man muss sich die Freiheit schon nehmen, und man muss die Zumutung auf sich nehmen, in der kurzen Zeitspanne eines menschlichen Lebens \u201eNein!\u201c zu sagen.<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230; Alles vom 12.2.2023 von Sabine Mertens bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/gendersprache-setzt-die-freie-rede-und-damit-die-demokratische-streitkultur-ausser-kraft\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/gendersprache-setzt-die-freie-rede-und-damit-die-demokratische-streitkultur-ausser-kraft\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Sabine Mertens ist Kunsttherapeut und Coach in eigener Praxis in Hamburg. Sie ist Autor von Fachb\u00fcchern (Beltz) und Texten zum Genderthema und leitet die AG Gendersprache im Verein deutsche Sprache (VDS e.V.), dessen Bundesvorstand sie angeh\u00f6rt. Mehr von Sabine Mertens lesen sie in dem aktuellen Buch.<\/em><\/p>\n<p>Sabine Merten:<br \/>\n\u201eCancel Culture und Meinungsfreiheit: \u00dcber Zensur und Selbstzensur\u201c.<br \/>\nNovo 2022, 15 Euro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Selbsthilfe\u00a0&gt;Frauen\u00a0&gt;Maenner &gt;Gender &gt;Gender-Sprache &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Frieden statt Brandmauer\u00a0(11.2.2025) Josef Kraus: Im Rausch der Dekadenz (3.11.2024) Gendergerechte Sprache (22.8.2023) tagesschau: Entbindende und geb\u00e4rende Person statt Mutter (31.3.2023) Deutschlehrer: &#8222;Keine Herabminderung irgendeines Geschlechts&#8220; (2.3.2023) Jede &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/gender-sprache\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":21194,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-91025","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/91025","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=91025"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/91025\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":130922,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/91025\/revisions\/130922"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21194"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=91025"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}