{"id":90835,"date":"2021-05-18T20:41:20","date_gmt":"2021-05-18T18:41:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=90835"},"modified":"2025-10-01T10:28:53","modified_gmt":"2025-10-01T08:28:53","slug":"wolf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/wolf\/","title":{"rendered":"Wolf"},"content":{"rendered":"<p>d<\/p>\n<div id=\"attachment_88296\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/feldberg-totemann-pan20210222.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88296\" class=\"size-full wp-image-88296\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/feldberg-totemann-pan20210222.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/feldberg-totemann-pan20210222.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/feldberg-totemann-pan20210222-180x96.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-88296\" class=\"wp-caption-text\">Feldberg und Tote Mann mit Schnee im Hochschwarzwald am 182.2021<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Wolfzaun, Wild und Weideland (10.9.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/ziegen\/\">Sechs tote Ziegen in M\u00fcnstertal: Beh\u00f6rde schlie\u00dft Wolfsangriff nicht aus<\/a>\u00a0(9.1.2023)<\/li>\n<li>Herdenschutz Wolf: Sachbesch\u00e4digung St. Wilhelmer H\u00fctte (16.6.2021)<\/li>\n<li>Wolfsfreunde an der St.Wilhelmer H\u00fctte &#8211; Sachbesch\u00e4digung (10.6.2021)<\/li>\n<li>M\u00fcnstertal: Rudelbildung ist nicht ausgeschlossen (12.6.2021)<\/li>\n<li>J\u00e4gerin filmt einen Wolf bei der Reh-Jagd am Feldberg (15.5.2021)<\/li>\n<li>Der Wolf vom Schluchsee\u00a0 (14.5.2021)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wolfzaun, Wild und Weideland<\/strong><br \/>\nKirchzarten (dt.) Ob der Wolf auch ins Dreisamtal kommt? Warum nicht? Vorsorglich wurden an zahlreichen Stellen mit Unterst\u00fctzung des Landes Baden-W\u00fcrttemberg Herdenschutzz\u00e4une errichtet. Ein kontrovers diskutiertes Thema zwischen J\u00e4gerschaft, Herdentierhaltern und Natursch\u00fctzern wirft die Frage der Durchl\u00e4ssigkeit der Z\u00e4une f\u00fcr Wildtiere, z.B. Rehe auf. Entstehen durch die technisch verbesserten Elektroz\u00e4une neue Barrieren f\u00fcr die Wildtiere oder st\u00f6rt sich das Wild daran nicht weiter als an den einfachen Weidez\u00e4unen, die sie bisher unbeeintr\u00e4chtigt queren konnten?<br \/>\nNeue Studie \u00fcber ein Jahr<br \/>\nPia Hartmann von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-W\u00fcrttemberg (FVA) hat dies in ihrer umfangreichen Arbeit zur Wilddurchl\u00e4ssigkeit wolfsabweisender Litzenz\u00e4une untersucht. Mit zahlreichen Wildkameras hat sie mehr als ein Jahr lang den Herdenschutzzaun eines Nachbargrundst\u00fccks des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/kirchzarten\/pfeiferberg\/\">Wieselhofs in Kirchzarten-Neuh\u00e4user<\/a> beobachtet, aufgezeichnet und wissenschaftlich ausgewertet.<br \/>\nDie brandaktuellen Ergebnisse dieser Studie stellt sie beim Septembertermin der Vortragsreihe \u201e15\/15 Am Wieselhof\u201c am Montag, 15. 9., 19.30 Uhr im Seminarraum des Wieselhofs, Am Pfeifferberg 35 vor. Anmeldung: <a href=\"https:\/\/www.wieselhof.de\/\">https:\/\/www.wieselhof.de\/<\/a> 15\/15-vortragsreihe.<br \/>\n10.9.2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Herdenschutz Wolf: Sachbesch\u00e4digung St. Wilhemer H\u00fctte<\/strong><br \/>\n<em>Zum Leserbrief von Thomas Lenhart in unserer Ausgabe am 9. 6. 2021 auf den Artikel \u201eSachbesch\u00e4digung St.Wilhelmer H\u00fctte\u201c in der Ausgabe vom 2. Juni 2021 erreichte uns folgende Stellungnahme der Weidegenossenschaft St. Wilhelmer H\u00fctte:<\/em><br \/>\nZuerst einmal ist es eine absolute Unversch\u00e4mtheit, die Weidegenossenschaft St.Wilhelmer H\u00fctte als wehleidig und zu bequem zu bezeichnen. Einige Aussagen m\u00fcssen hier dringend korrekt dargestellt werden: Wolfsz\u00e4une werden zur Zeit vom Land Baden-W\u00fcrttemberg lediglich f\u00fcr Ziegen und Schafe sowie Lamas und Alpakas finanziert. Au\u00dferdem f\u00fcr Abkalbe- bzw. Abfohlweiden.<br \/>\nF\u00fcr Rinder, wie sie an der St.Wilhelmer H\u00fctte weiden, ist ein Wolfszaun nicht vorgesehen! Herr Lenhart h\u00e4tte mal lieber genau nachgelesen, was unter dem von ihm angegeben Link zu lesen ist! Selbst wenn ein solcher Zaun am Feldberg gef\u00f6rdert w\u00fcrde, w\u00e4re er trotzdem nicht so einfach finanzierbar, wie Herr Lenhart, bzw. wie allgemein in den Medien glauben gemacht wird. Es scheint so, als w\u00fcrde den Landwirten das Geld f\u00fcr Herdenschutz quasi nachgeworfen.<br \/>\nDass dem nicht so ist, m\u00f6chten wir hiermit mal am Beispiel eines unserer Mitglieder darstellen. Er ist auch Schaf- und Ziegenhalter. Zuerst muss ein Termin mit einer Person von der Forstlichen Versuchsanstalt gemacht werden. Diese kommt vorbei und schaut sich die Weidesituation an und fertigt ein Protokoll an. Dies fand im Oktober statt. Die Fl\u00e4che muss ausgemessen werden und ein Angebot von 3 Zaunherstellern eingeholt werden. Bei dem betreff enden Landwirt war eine Fl\u00e4che von 2 Hektar zu umz\u00e4unen, die Angebote f\u00fcr den Zaunbau lagen bei ca. 25.000.-\u20ac. Im Dezember wurde der Antrag bei der unteren Naturschutzbeh\u00f6rde gestellt.<br \/>\nAuf Nachfrage erhielt er Ende April die Nachricht, dass z.Zt. keine Gelder vorhanden sind. (Mittlerweile waren die Schafe und Ziegen nat\u00fcrlich l\u00e4ngst auf der Weide in ihrem alten Zaun). Im Mai kam dann der Bewilligungsbescheid. Nun konnte der Zaunbauer kommen. Wenn er denn das Material h\u00e4tte. Denn das ist gerade durch die hohe Nachfrage knapp bzw. gar nicht zu bekommen. Wenn man nun bedenkt, dass f\u00fcr 2 Hektar Fl\u00e4che 25.000.-\u20ac f\u00e4llig werden, was kostet dann solch ein Zaun f\u00fcr die Weiden der St.Wilhelmer H\u00fctte, welche etwa 120 Hektar umfassen? Pro Jahr bezahlt das Land Baden-W\u00fcrttemberg \u00fcbrigens lediglich 30.000.-\u20ac an Herdenschutz. Und f\u00fcr die Freihaltung der Z\u00e4une sind wiederum die Landwirte selbst zust\u00e4ndig. Das ergibt viele Stunden zus\u00e4tzliche Arbeit. Aussage von einem Elektrozaunhersteller: Es gibt keine Garantie, dass ein Wolf einen \u201ewolfssicheren\u201c Zaun nicht \u00fcberwindet. Thema Herdenschutzhund, -esel o.\u00e4.: Die Rinderherden am Feldberg geh\u00f6ren wie gesagt verschiedenen Landwirten. Und so ist es nicht eine gesamte Herde, sondern die Rinder bilden mehrere kleine Gruppen, die sich auf der Fl\u00e4che verteilen. Das w\u00e4re f\u00fcr ein Herdenschutztier nicht zu schaff en, alle zu besch\u00fctzen. Auch braucht so ein Tier eine Bezugsperson. Die Rinder werden aber auf der Sommerweide von ihren Besitzern und vom Herder kontrolliert. Das wird dann ebenfalls schwierig. Thema Entsch\u00e4digung: unsere Tiere sind f\u00fcr uns keine Sache, die einfach entsch\u00e4digt werden kann.<br \/>\nWir haben unsere Tiere von Geburt an begleitet, uns gek\u00fcmmert, sie gepflegt und besch\u00fctzt. Eine Entsch\u00e4digung gibt auch nicht den Wert wieder, den dieses Tier in einigen Jahren h\u00e4tte. Sei es als Zuchttier, als Milchkuh o.\u00e4. Thema Tierwohl: heutzutage in aller Munde, jedem Landwirt oder auch Metzger wird quasi auf die Finger geschaut, dass er seine Tiere ordentlich behandelt. Beim Wolf spielt das wohl keine Rolle. Er t\u00f6tet grausam und qualvoll. Schon vor \u00fcber 150 Jahren waren Existenzen durch den Wolf bedroht. Mittlerweile ist der Schwarzwald, bzw. ganz Deutschland noch dichter besiedelt. Der Schwarzwald ist eine Hochburg des Tourismus. Da gibt es keinen Platz f\u00fcr den Wolf und auch kein Miteinander, denn es fehlt eine befriedigende L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Folgende Fragen treiben uns Landwirte um: Der Wolf war\/ist vom Aussterben bedroht. Ab welcher Anzahl ist er das nicht mehr? Wohin kommen die Wolfswelpen, welche in Tierparks zur Welt kommen? Auch unsere Landwirtskollegen in der Schweiz und in \u00d6sterreich haben Probleme mit den W\u00f6lfen und sehen keine M\u00f6glichkeit im alpinen Gel\u00e4nde wolfssicher einzuz\u00e4unen. Lesen Sie die Fachzeitschrift \u201eLandwirt\u201c aus \u00d6sterreich. Da k\u00f6nnen Sie vielleicht was lernen!<br \/>\n16.6.2021, die Weidegenossenschaft der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tourismus\/gastro\/huetten\/wilhelmerhuette\/\">St.Wilhelmer H\u00fctte<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.dreisamtaeler.de\">https:\/\/www.dreisamtaeler.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wolfsfreunde an der St.Wilhelmer H\u00fctte &#8211; Sachbesch\u00e4digung<\/strong><br \/>\nZuerst einmal ist die benannte Sachbesch\u00e4digung zu verurteilen. Damit haben vermeintliche \u201eWolfsfreunde\u201c ihrer Idee wahrlich einen B\u00e4rendienst erwiesen. Unbestritten ist auch, dass mit Weidetieren ein wertvoller Beitrag zur Offenhaltung unserer Kulturlandschaft geleistet wird und verschiedenen, teils bedrohten Pflanzenarten das \u00dcberleben erleichtert wird. Doch warum verf\u00e4llt dann die Weidegenossenschaft der St. Wilhelmer H\u00fctte in eine absolut populistische Polemik, angereichert mit Wehleidigkeit und Falschaussagen? Wer Nutztierhalter in den Alpen oder Karpaten besucht, wird auch dort in alpinem Gel\u00e4nde wolfssichere Z\u00e4une vorfinden. Aber im Hochschwarzwald macht einigen Tierhaltern das Errichten eines solchen Zaunes vermutlich zu viel Arbeit, oder warum werden Wanderer und Mountainbiker gleich vorgeschoben, um den Zaun ja nicht errichten zu m\u00fcssen?<br \/>\nAuch das ist in anderen Gebirgsregionen Europas l\u00e4ngst gel\u00f6st. Und sollte der Herdenschutz nicht mittels eines Zaunes funktionieren, gibt es jahrhundertealte bew\u00e4hrte Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Weidetiere. Ganz oben auf der Liste stehen da Herdenschutzhunde. Und die gern verbreiteten Ausreden, diese Herdenschutzhunde w\u00fcrden Wanderer, Reiter oder Radler angehen, sind bei korrekter, zertifizierter Ausbildung der Hunde v\u00f6llig absurd. Sicherlich werden sie dann anschlagen, wenn man versucht, sich aktiv den Weidetieren zu n\u00e4hern, um diese beispielsweise zu streicheln. Aber dar\u00fcber wird anderswo auch mit entsprechenden Hinweisen aufgekl\u00e4rt. Weiterhin sind beispielsweise Esel, die mit ins Gatter gesperrt werden, auch wirksamer Schutz vorm Wolf. Die Behauptung, ein solcher Zaun sei nicht finanzierbar, ist eine dreiste L\u00fcge. Das Land Baden-W\u00fcrttemberg finanziert entsprechende Herdenschutzma\u00dfnahmen vollumf\u00e4nglich. Nur errichten m\u00fcssen ihn die Tierhalter schon selbst. Ebenso werden Risse, die trotz korrektem Herdenschutz entstehen, vom Land entsch\u00e4digt. Mehr Infos dazu:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/um.baden-wuerttemberg.de\/de\/umwelt-natur\/naturschutz\/biologische-vielfalt\/artenschutz\/wolf\/hinweise-nutztierhalter\/\">https:\/\/um.baden-wuerttemberg.de\/de\/umwelt-natur\/naturschutz\/biologische-vielfalt\/artenschutz\/wolf\/hinweise-nutztierhalter\/<\/a> [&#8230;]<br \/>\nEs sind Innovation und Tatkraft gefragt, nicht ein W\u00e4lzen der Grimm\u2019schen M\u00e4rchenb\u00fccher, die leider unser Bild vom Wolf nachhaltig gepr\u00e4gt haben. Der Wolf ist weder gut noch b\u00f6se, er ist einfach ein Teil unserer Natur. Und daran haben wir Menschen uns zu gew\u00f6hnen. Warum finden sich nicht auch im Schwarzwald Natursch\u00fctzer und Weidetierhalter zusammen, um gemeinsam wolfssichere Z\u00e4une zu errichten?<br \/>\nAnderswo funktioniert das und ich w\u00e4re mir nicht zu schade, in meiner Freizeit mit anzupacken. Ich bin selbst auf einem Bauernhof mit Tieren gro\u00df geworden und weder ein \u201ewohlstandsverw\u00f6hnter St\u00e4dter\u201c noch ein \u201eWolfskuschler\u201c. Ich verstehe die Gef\u00fchle, wenn ein vertrautes Tier pl\u00f6tzlich get\u00f6tet wurde (bei uns waren es damals eher Autos als W\u00f6lfe). Aber genau das sollte doch Ansporn zum Herdenschutz sein und nicht zu bequemer Polemik \u00e1 la Weidegenossenschaft St. Wilhelmer H\u00fctte.<br \/>\n10.6.2021 Thomas Lenhart, Kirchzarten, Dreisamt\u00e4ler<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Elefanten t\u00f6ten in Indien &#8211; Wolf t\u00f6ten in D?<\/strong><br \/>\nZun\u00e4chst m\u00f6chte ich betonen, dass ich die erw\u00e4hnte Sachbesch\u00e4digung in keiner Weise bef\u00fcrworte und dieses Vorgehen selbstredend zu nichts f\u00fchrt. Nach Durchlesen der Stellungnahme der Weidengenossenschaft ist es mir dennoch ein Anliegen, selbst dazu Stellung zu nehmen &#8211; auch wenn das Thema<br \/>\n\u201eWolf\u201c ein sehr hei\u00dfes Eisen ist. Ich geh\u00f6re einer Generation an, die in einer Natur ohne Wolf aufgewachsen ist, und auch mich haben M\u00e4rchen vom b\u00f6sen Wolf nicht kalt gelassen. Was das Thema betrifft, bin ich zwiegespalten und bem\u00fche mich sehr, beide Standpunkte zu verstehen: Pro Wolf und Contra Wolf. Ob Pro oder Contra, es gibt meiner Meinung nach zwei schlagende Argumente, die jegliche Diskussion ad acta legen sollten:<br \/>\n1. Es ist aus ethischer Sicht \u00fcberhaupt nicht vertretbar, einem Lebewesen dieses Planeten seine naturgegebene Daseinsberechtigung zu verwehren. Sei es uns Menschen noch so l\u00e4stig. Wir m\u00fcssen und k\u00f6nnen L\u00f6sungen finden, damit wir uns nicht in die Position begeben, Gott zu spielen.<br \/>\n2. Es ist h\u00f6chst unmoralisch den Bauern in weit entfernten L\u00e4ndern vorzuwerfen, dass sie Elefanten t\u00f6ten, \u201enur weil diese ihre Felder zertrampeln\u201c und beim Thema \u201eWolf\u201c mit dem fragw\u00fcrdigen Satz um die Ecke kommen \u201e\u2026das ist was anderes.\u201c Eine sehenswerte Dokumentation mit dem Schauspieler Hannes Jaenicke im ZDF: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/dokumentation-sonstige\/hannes-jaenickeim-einsatz-fuer-den-wolf-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/dokumentation-sonstige\/hannes-jaenickeim-einsatz-fuer-den-wolf-100.html<\/a><br \/>\n11.6.2021, Chistine van Herk, Stegen, <a href=\"https:\/\/www.dreisamtaeler.de\">https:\/\/www.dreisamtaeler.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\nZum Bericht der Weidegenossenschaft der St. Wilhelmer H\u00fctte zur \u201eSachbesch\u00e4digung an der St. Wilhelmer H\u00fctte\u201c<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>M\u00fcnstertal: Rudelbildung ist nicht ausgeschlossen<\/strong><br \/>\nZum Artikel &#8222;M\u00fcnstertal startet Umfrage zum Thema Herdenschutz&#8220; (BZ vom 10. Juni 2021) haben wir diesen Leserbrief erhalten.<br \/>\nWas fasziniert uns alle denn am wundersch\u00f6nen Schwarzwald? Was genau ist dort so sch\u00f6n? Die Landschaft. Die Postkartenlandschaft, wo ein einzelner Draht die Weiden &#8222;h\u00fctesicher&#8220; macht, ein Draht, den man kaum sieht. Der Schwarzwald ist keine Wildnis, sondern Kulturlandschaft, die nur ohne Gro\u00dfraubtiere \u00fcberhaupt entstehen konnte, und zwar durch Weidewirtschaft da, wo keine Maschine mehr fahren kann oder nur sehr riskant. Fr\u00fcher gab es Hutungen, und nachdem die Gefahren durch W\u00f6lfe und B\u00e4ren nicht mehr gegeben waren, entstanden die freien Hochfl\u00e4chen durch Beweidung. Die, die dem Schwarzwald sein Gesicht geben. Man sieht in anderen Bundesl\u00e4ndern, wohin sich das mit der Wolfsproblematik entwickelt. Zu Vor-Wolf-Zeiten teilten sich kleine Wildtiere die Weiden mit den Weidetieren, wechselten Igel, Hase, Dachs, Fuchs und Reh, Rehe kamen bei uns auch oft zu den Pferden ans Heu, wenn wir im Winter drau\u00dfen zugef\u00fcttert haben. Und jetzt?<br \/>\nOb man nun die sch\u00f6ne Landschaft wilddicht verdrahtet oder Herdenschutzhunde hinter ein paar Litzen laufen hat, da wechselt kein kleines Wildtier mehr! Wer die Vorkommnisse in Brandenburg und Niedersachsen verfolgt hat, wei\u00df, dass W\u00f6lfe inzwischen alle Schutzma\u00dfnahmen \u00fcberwunden haben, vom Pony im Vorgarten am Haus angefangen, alles angreifen, starke, junge Pferde im Herdenverband, Rinder, K\u00e4lber im Stall, Spazierg\u00e4nger verteidigt seinen Setter mit dem Kn\u00fcppel gegen W\u00f6lfe \u2013 das ist der fehlenden Scheu geschuldet. Die W\u00f6lfe haben in x Generationen gelernt, dass wir harmlos sind. Schafe werden auch in Gegenwart des Sch\u00e4fers gerissen. Dorfbewohner vertreiben mit Fahrzeugen jagende W\u00f6lfe direkt am Dorf. Daher verstehe ich inzwischen auch die Sorge der Dorfbewohner um die Kinder. Viele haben ja schon vor einem kniehohen, nicht hungrigen Hund Angst. Und dann so gro\u00dfe Raubtiere, die fressen wollen und m\u00fcssen? Und es ist \u00fcberall dasselbe. Die Nicht-Betroffenen jubeln, die skeptischen Weidetierhalter l\u00f6ffeln die Suppe aus, zun\u00e4chst mit immer h\u00f6heren, immer dichteren Z\u00e4unen, die nach und nach alle \u00fcberwunden werden, dann geben sie irgendwann entnervt auf. Und wer sich einbildet, im Schwarzwald sei eine Rudelbildung wie im Norden und Osten Deutschlands nahezu ausgeschlossen, schl\u00e4ft.<br \/>\n12.6.2021, Donate Seiler, Seckach, BZ<\/p>\n<p><strong>J\u00e4gerin filmt einen Wolf bei der Reh-Jagd am Feldberg<\/strong><br \/>\nIm Forstbezirk Hochschwarzwald wurde bei der sogenannten B\u00fcrgerjagd am Feldberg von einer Teilnehmerin ein Wolf bei der Jagd auf ein Reh beobachtet und gefilmt. Das Ganze spielte sich am vergangenen Donnerstag auf der Gemarkung Hinterzarten ab. Die Frau habe die Jagdszene in den Abendstunden beobachten k\u00f6nnen, best\u00e4tigt Forstamtsleiter Hans Ulrich Hayn von Forst BW auf BZ-Nachfrage. &#8222;Wir haben seit zwei Monaten relativ klare Spuren von einem Wolf im Feldberggebiet&#8220;, sagt Hayn. Experten gehen davon aus, dass es sich dabei um den Wolf handelt, der im Schluchseegebiet sesshaft ist.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/Y3l6geLBnj8\">https:\/\/youtu.be\/Y3l6geLBnj8<\/a><\/p>\n<p>Die J\u00e4gerin sei eine der ersten Menschen in der Region, die seit 200 Jahren einen Wolf bei der Jagd erleben konnte. &#8222;Zurzeit sind die Voraussetzungen f\u00fcr eine solche Sichtung g\u00fcnstig, da es abends l\u00e4nger hell ist&#8220;, sagt Hayn. Trotzdem sei so etwas wirklich ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Erlebnis. Die Frau wollte namentlich nicht erw\u00e4hnt werden. Bei der B\u00fcrgerjagd werden rund 30 J\u00e4gerinnen und J\u00e4ger an mehreren Tagen auf einer Fl\u00e4che von rund 1300 Hektar auf Hochsitze verteilt. Die F\u00f6rster f\u00fchren damit bewusst eine \u00d6ffnung der staatlichen Regiejagd f\u00fcr alle interessierten J\u00e4ger durch und in den restlichen Monaten kann \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume der eigentlichen Jagdzeit bewusst Ruhe gehalten werden, hei\u00dft es in einer Mitteilung.<br \/>\nErfolgreich war der Wolf bei seiner Jagd allerdings nicht \u2013 zumindest zeigt der Handyfilm, wie das Reh seinem Angreifer gekonnt ausweicht. Interessant findet Hayn, dass der Wolf in so einer H\u00f6henlage auf Beutezug geht. Zuletzt waren weniger Touristen mit Schneeschuhen und auf Langlaufskiern im Feldberggebiet unterwegs. Au\u00dferdem waren wegen der Schneereste auch noch nicht so viele Wanderer und Mountainbiker vor Ort. Diese Ruhe k\u00f6nnte den Wolf angezogen haben, erkl\u00e4rt Hayn.<\/p>\n<p>Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg hat die Aufnahmen bereits gesichtet. Einen Wolf bei der Jagd zu filmen, komme sehr selten vor. Die FVA gehe j\u00e4hrlich hunderten vermeidlichen Wolfssichtungen nach \u2013 h\u00e4ufig stellten sich diese aber als falsch heraus. In diesem Fall ist sich Felix B\u00f6cker von der FVA aber sicher, dass in dem Film tats\u00e4chlich ein Wolf zu sehen ist: &#8222;Wir halten es f\u00fcr wahrscheinlich, dass es sich um den Wolfsr\u00fcden handelt, der im Schluchseegebiet sesshaft ist.&#8220; Das Tier habe die Kennnummer GW1129M. Ganz sicher sein k\u00f6nne man sich bez\u00fcglich des Exemplars anhand von reinem Bildmaterial allerdings nicht. Dazu ben\u00f6tige es immer auch einer genetischen Untersuchung. Es bestehe daher auch die geringere M\u00f6glichkeit, dass es sich um ein Tier handle, das nur durch das Gebiet streife.<br \/>\nGenetische Untersuchungen sind zum Beispiel anhand von Rissfunden, also beispielsweise get\u00f6teten Rehen oder Schafen, m\u00f6glich. Diese gebe es im S\u00fcdschwarzwald immer wieder, sie werden fortlaufend untersucht, sagt B\u00f6cker. H\u00e4ufig seien daf\u00fcr aber auch F\u00fcchse oder Hunde verantwortlich. In dem konkreten Fall im Feldberggebiet habe man aber keinen Riss ausfindig machen k\u00f6nnen.<br \/>\nIm S\u00fcdschwarzwald gibt es bisher einen Wolf, der als territorial, also sesshaft, bezeichnet wird: Es handelt sich um den Wolfsr\u00fcden GW1129m, der seit seiner ersten Sichtung im Jahr 2019 in einem Waldgebiet zwischen Bonndorf und Grafenhausen mehrfach von den Experten der Forstlichen Versuchsanstalt (FVA) nachgewiesen wurde. Ein Wolf gilt als sesshaft, wenn er \u00fcber mindestens sechs Monate in einem Gebiet nachgewiesen werden konnte. Nachdem die FVA den R\u00fcden als territorial im Gebiet rund um Schluchsee beurteilt hat, hat das Umweltministerium im Sommer das &#8222;F\u00f6rdergebiet Wolfspr\u00e4vention Schwarzwald&#8220; ausgewiesen. Dabei \u00fcbernimmt das Land bis zu 100 Prozent der Kosten f\u00fcr Zaunbau und Schutzma\u00dfnahmen. Landwirte aus dem Hochschwarzwald hatten zuletzt kritisiert, dass ihnen die Fokussierung auf den Zaunbau zu kurz greife: &#8222;Die Aussage, dass ein Wolf nur Beute im Wald macht, hat vielleicht vor 20 Jahren gestimmt \u2013 die Erkenntnisse aus den Nachbarl\u00e4ndern zeigen etwas anderes&#8220;, sagte etwa Mathias Brugger, Vollerwerbslandwirt in Lenzkirch-Saig. Susanne Gilg<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.5.2021 von Max Schuler bitte lesn auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/video-jaegerin-filmt-einen-wolf-bei-der-jagd-am-feldberg--201947710.htm\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/video-jaegerin-filmt-einen-wolf-bei-der-jagd-am-feldberg&#8211;201947710.htm<\/a>l<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der Wolf vom Schluchsee\u00a0<\/strong><br \/>\nIm S\u00fcdschwarzwald gibt es bisher einen Wolf, der als territorial, also sesshaft, bezeichnet wird: Es handelt sich um den Wolfsr\u00fcden GW1129m, der seit seiner ersten Sichtung im Jahr 2019 in einem Waldgebiet zwischen Bonndorf und Grafenhausen mehrfach von den Experten der Forstlichen Versuchsanstalt (FVA) nachgewiesen wurde. Ein Wolf gilt als sesshaft, wenn er \u00fcber mindestens sechs Monate in einem Gebiet nachgewiesen werden konnte. Nachdem die FVA den R\u00fcden als territorial im Gebiet rund um Schluchsee beurteilt hat, hat das Umweltministerium im Sommer das &#8222;F\u00f6rdergebiet Wolfspr\u00e4vention Schwarzwald&#8220; ausgewiesen. Dabei \u00fcbernimmt das Land bis zu 100 Prozent der Kosten f\u00fcr Zaunbau und Schutzma\u00dfnahmen. Landwirte aus dem Hochschwarzwald hatten zuletzt kritisiert, dass ihnen die Fokussierung auf den Zaunbau zu kurz greife: &#8222;Die Aussage, dass ein Wolf nur Beute im Wald macht, hat vielleicht vor 20 Jahren gestimmt \u2013 die Erkenntnisse aus den Nachbarl\u00e4ndern zeigen etwas anderes&#8220;, sagte etwa Mathias Brugger, Vollerwerbslandwirt in Lenzkirch-Saig.<br \/>\n18.5.2021, Susanne Gilg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>d Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Wolfzaun, Wild und Weideland (10.9.2025) Sechs tote Ziegen in M\u00fcnstertal: Beh\u00f6rde schlie\u00dft Wolfsangriff nicht aus\u00a0(9.1.2023) Herdenschutz Wolf: Sachbesch\u00e4digung St. Wilhelmer H\u00fctte (16.6.2021) Wolfsfreunde an der St.Wilhelmer H\u00fctte &#8211; Sachbesch\u00e4digung (10.6.2021) M\u00fcnstertal: &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/wolf\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":256,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-90835","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90835"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90835\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":139623,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90835\/revisions\/139623"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/256"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}