{"id":90237,"date":"2021-04-30T17:46:59","date_gmt":"2021-04-30T15:46:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=90237"},"modified":"2021-11-20T18:28:25","modified_gmt":"2021-11-20T17:28:25","slug":"allesdichtmachen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/satire\/allesdichtmachen\/","title":{"rendered":"AllesDichtmachen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/\">Kultur<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Kunst\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/\">Kunst<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/satire\/\">Satire<\/a> &gt;AllesDichtmachen<\/p>\n<div id=\"attachment_85941\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85941\" class=\"size-full wp-image-85941\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan-180x84.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-85941\" class=\"wp-caption-text\">Wetterbuchen vom Rosshang in Hofsgrund am Schauinsland am 10.12.2020: Schnee &#8211; Buchen &#8211; Nebel &#8211; Sonne<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/kuenstler-proteste\/\">Allesaufdentisch.tv<\/a>\u00a0(19.11.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eine-andere-freiheit\/\">Eine andere Freiheit<\/a>\u00a0(10.9.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/gender-sprache\/\">Schriftsteller Politycki wandert aus wegen Gender<\/a>\u00a0(20.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/cancelculture-literatur\/\">Cancel Culture macht Kulturschaffende mutlos<\/a>\u00a0(3.7.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/kuenstler-proteste\/\">Til Schweiger \u2013 Martin Stadtfeld: K\u00fcnstler kritisieren<\/a> (16.6.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/was-machen-wir-hier-eigentlich\/\">Was machen wir hier eigentlich?<\/a>\u00a0(12.6.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/kuenstler-proteste\/\">Rapper gegen Coronapolitik: \u201eIch mach da nicht mit\u201c<\/a> (21.5.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/opposition\/querdenken\/\">Querdenker: Antiautorit\u00e4r, gebildet \u2013 und \u00fcberwiegend links<\/a>\u00a0(10.5.2021)<\/li>\n<li>K\u00fcnstlerprotest AllesDichtmachen: Distanz gegen\u00fcber Zumutungen (7.5.2021)<\/li>\n<li>Manifest des gesunden Menschenverstandes &#8211; Schauspieler-Protest AllesDichtmachen (30.4.2021)<\/li>\n<li>Wenn ich sage 2+2=4, ist das richtig, auch wenn jemand von der AfD zustimmt (29.4.2021)<\/li>\n<li>Doc Caro trifft auf Regisseur Dietrich Br\u00fcggemann | stern TV (29.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/protest\/\">AllesDichtmachen.de: Zuvor 4.11.1989 und 17.11.1976<\/a>\u00a0(28.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/distanzierung\/\">AllesDichtmachen: Schauspieler distanzieren sich von ihren Satire-Videos<\/a>\u00a0 (26.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/satire\/\">AllesDichtMachen zu Corona von Kulturschaffenden<\/a> (22.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/distanzierung\/\">AllesDichtmachen.de: Videos verschwinden wegen Distanzierung oder Bedrohung<\/a> (25.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/distanzierung\/\">Liefers reagiert auf Diffamierungen und Kritik an #allesdichtmachen<\/a> (24.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/distanzierung\/\">AllesDichtMachen: 4.000 Ablehnungen gegen\u00fcber 27.000 Daumen hoch<\/a> (24.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/distanzierung\/\">Liebe Leser, ich distanziere mich hier von mir selbst! Ehrlich!<\/a> (24.4.2021)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/kuenstler-proteste\/\">Kuenstler-Proteste<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Alles Videos:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC3_dHQpx8O9JT2LW1U2Beuw\">https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC3_dHQpx8O9JT2LW1U2Beuw<\/a><\/p>\n<p>Nadine Dubois bei #AllesDichtmachen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/Hr6xGGCaZEs?list=TLPQMzAwNDIwMjHcI8HM0bLuOw\">https:\/\/youtu.be\/Hr6xGGCaZEs?list=TLPQMzAwNDIwMjHcI8HM0bLuOw<\/a><\/p>\n<p>Playlist von Allesdichtmachen.de:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLJZme9ZBIhG9gOB4uLw5vO2v5SSxF71iw\">https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLJZme9ZBIhG9gOB4uLw5vO2v5SSxF71iw<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC3_dHQpx8O9JT2LW1U2Beuw\">https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC3_dHQpx8O9JT2LW1U2Beuw<\/a><\/p>\n<p>Petition f\u00fcr #allesdichtmachen<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.change.org\/allesdichtmachen\">https:\/\/www.change.org\/allesdichtmachen<\/a><\/p>\n<p>==============================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>K\u00fcnstlerprotest: Distanz gegen\u00fcber Zumutungen<\/strong><br \/>\n<strong>Die Video-Aktion #allesdichtmachen von Schaupielern erhitzt noch immer die Gem\u00fcter<\/strong><br \/>\nThorsten Hinz<\/p>\n<p>Als Bilanz der Video-Aktion #allesdichtmachen von urspr\u00fcnglich 53 Schauspielern kann nach zwei Wochen festgehalten werden: Die Kurzvideos wurden millionenfach angeklickt, was auf Interesse, Attraktion und Zustimmung schlie\u00dfen l\u00e4\u00dft. Auch die Karikierten und Persiflierten \u2013 haupts\u00e4chlich Journalisten und Politiker \u2013 haben sich wiedererkannt und sind erz\u00fcrnt. Da sie in den gro\u00dfen Medien \u00fcber ein Quasi-Monopol verf\u00fcgen, sind es sie nun, die die \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber den Auftritt der beteiligten Schauspieler bestimmen. So ist \u00fcberwiegend von Geschmacklosigkeit, Grenz\u00fcberschreitung, von sinisteren Drahtziehern, sogar vom Faschismus-Revival und von Antisemitismus die Rede. Nicht die Ma\u00dfnahmen, die in den Videos hinterfragt werden, werden zur Debatte gestellt, vielmehr wird die Kritik an der Politik zum Skandal erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>In einer funktionierenden Demokratie und Mediengesellschaft w\u00e4re die Frage, ob die Ma\u00dfnahmen der Regierung angemessen, zielf\u00fchrend, verh\u00e4ltnis- und rechtm\u00e4\u00dfig sind, eine glatte Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Ebenso die Frage, ob ihre sozialen, \u00f6konomischen, gesellschaftlichen und sogar medizinischen Folgesch\u00e4den nicht schlimmer sind als die Krankheit selbst. Der italienische Philosoph Giorgio Agamben spricht inzwischen vom \u201esanit\u00e4ren Terror\u201c, der die Gesellschaft zerst\u00f6rt. Im \u00fcbrigen sind weder Opernh\u00e4user, Theater noch Restaurants als Viren-Schleuder bekannt geworden. Da in der Bundesrepublik weder die politischen Institutionen noch die gro\u00dfen Medien pflichtgem\u00e4\u00df funktionieren, haben K\u00fcnstler die kommunikative L\u00fccke zu f\u00fcllen versucht \u2013 so wie einst im sozialistischen Ostblock.<\/p>\n<p>Als inoffizielle Sprecher haben sich der Schauspieler Jan Josef Liefers und der Regisseur Dietrich Br\u00fcggemann herauskristallisiert. Sie haben sich wacker geschlagen, bis an den Rand des M\u00f6glichen. Was hei\u00dft: Ohne sich kopf\u00fcber und sinnlos ins soziale Aus zu st\u00fcrzen. Der aus Dresden stammende Liefers hat beispielsweise in Interviews v\u00f6llig unaufgeregt auf seine DDR-Erfahrungen verwiesen. So als ein WDR-Moderator ihn mit Blick auf den Beifall von \u201eCorona-Leugnern\u201c und \u201erechtsextremen L\u00fcgenpresse-Schreih\u00e4lsen\u201c fragte, ob er, Liefers, wirklich so naiv sei, und der Schaupieler antwortete: <em><strong>\u201eWissen Sie, wann das letzte Mal jemand zu mir gesagt hat: Sind Sie so naiv? Das war ein Mitarbeiter des Zentralkomitees in der DDR auf der Schauspielschule.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Manche machen den Akteuren den umgekehrten Vorwurf, sich in der Vergangenheit konformistisch verhalten zu haben und sich jetzt nur deshalb zu Wort zu melden, weil sie selber betroffen sind. Diesen Kritiker-Puristen kann man entgegenhalten: Immerhin, sie haben es gewagt. Und zweitens: Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gehen Menschen f\u00fcr ein allgemeines Interesse erst dann ein pers\u00f6nliches Risiko ein, wenn es f\u00fcr sie pers\u00f6nlich konkret wird.<br \/>\nEine Gegenposition nimmt der Theater- und Filmregisseur Leander Hau\u00dfmann ein. Seine in der Tageszeitung Die Welt am 23. April ver\u00f6ffentliche Stellungnahme d\u00fcrfte im Kulturbetrieb mehrheitsf\u00e4hig sein.<\/p>\n<p>Er hebt sich insofern vom Mainstream ab, als er auf Kollegenschelte verzichtet und sogar Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Aktion #allesdichtmachen bekundet. Doch das ist nur der Hintergrund, vor dem er sich als ein K\u00fcnstler pr\u00e4sentiert, der staatsb\u00fcrgerliche Verantwortung wahrnehmen will, indem er der Regierung beispringt. Die Kritik an ihr kommt dezidiert staatstragend daher: \u201eDie Politik hat es verpa\u00dft, sich die K\u00fcnste zunutze zu machen.\u201c Er habe einen Anruf von Merkel erwartet: \u201eHelfen Sie uns! Unterst\u00fctzen Sie uns, geben Sie uns einen Teil ihres kreativen Potentials. Sie sind doch ein Profi, wir wissen nicht, wie wir die Menschen da drau\u00dfen erreichen.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Schauspieler in den Kurzvideos von der standardisierten, sinnentleerten Rhetorik der Politik auf deren zweifelhaften Inhalt schlie\u00dfen, gibt Hau\u00dfmann sich staatsgl\u00e4ubig und bietet seine Mitarbeit an: \u201eWir h\u00e4tten was Sinnvolles auf die Beine stellen k\u00f6nnen. Mit guten Autoren, einem Konzept und Geld.\u201c Die Kunst empfiehlt sich der Politik als geldwerter Sto\u00dftrupp, Abteilung \u201eAgitation und Propaganda\u201c.<\/p>\n<p>Der Kniefall ist um so ersch\u00fctternder, weil Hau\u00dfmann, Jahrgang 1959, ebenso wie Jan Josef Liefers Absolvent der Schauspielschule Ernst Busch, in der DDR zu den \u201ejungen Wilden\u201c um den Theater-Anarcho Frank Castorf z\u00e4hlte, die den Ehrgeiz hatten, f\u00fcr die Dauer eines Theaterabends den realsozialistischen Irrsinn aus den Angeln zu heben. Die Parallelen zur Gegenwart k\u00f6nnen ihm unm\u00f6glich entgangen sein. Die t\u00e4glich gemeldeten Infektions-, Inzidenz- und Sterbezahlen sind, weil ein objektiver Bezugsrahmen fehlt, \u00e4hnlich sinnfrei wie die Produktionsziffern, die von der \u201eAktuellen Kamera\u201c, der Hauptnachrichtensendung des DDR-Fernsehens, allabendlich verk\u00fcndet wurden.<\/p>\n<p>So erweisen der Medien- und Kulturbetrieb sich erneut und mehr denn je als Fehlfunktionen. Was sich in ihren Innereien abspielt und was sie als Botschaften nach au\u00dfen senden, kann f\u00fcr das Denken und Handeln m\u00fcndiger Menschen wirklich kein Ma\u00dfstab mehr sein. Es w\u00e4re sinnlos und geradezu ein Akt geistig-moralischer Selbstverletzung, sich um Anschlu\u00dff\u00e4higkeit zu bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Der zu DDR-Zeiten promovierte Philosoph und Politikwissenschaftler Lothar Fritze hat in seinem vorletzten, 2020 erschienenen Buch \u201eAngriff auf den freiheitlichen Staat\u201c die Situation wie folgt beschrieben: Deutschland befinde sich in einer \u201enationalen Gef\u00e4hrdungslage\u201c, und zwar aus hausgemachten Gr\u00fcnden: \u201eDieses Land ist angesichts seiner Denkverbote, seiner ideologisch verbohrten Sprachregelungen und seiner ins Irrationale abgeglittenen \u2018Debattenkultur\u2019 schon heute zu einer halbwegs realistischen Zustandsbeschreibung seiner selbst nicht mehr f\u00e4hig.\u201c Es treibe in einem \u201enicht anders als totalit\u00e4r zu bezeichnenden Fahrwasser\u201c. Geschrieben wurden diese S\u00e4tze, noch bevor das Corona-Regiment sich voll entfaltete.<\/p>\n<p>Die Reaktionen auf die Aktion sind also als Teil einer gr\u00f6\u00dferen Entwicklung zu betrachten. Im Zuge der Pandemiebek\u00e4mpfung wird ein Kontroll- und \u00dcberwachungsregime installiert und das Zusammenleben unter Ma\u00dfgabe willk\u00fcrlicher Hygieneregeln neu organisiert. Die Population wird sortiert nach Geimpften, Nichtgeimpften, nach Erst-, Zweit- und Mehrfachgeimpften, Impfverweigerern, Getesteten, Nichtgetesteten, Risikogruppen. So k\u00f6nnen die Menschen in eine ebenso dauerhafte wie k\u00fcnstliche Dynamik versetzt, gesteuert und fremdbestimmt werden.<br \/>\nDas Parlament hat als Diskussions- und Entscheidungsforum abgedankt, der F\u00f6deralismus ist faktisch aufgehoben. \u00dcber die Medien als \u201evierte Gewalt\u201c ist kein Wort mehr n\u00f6tig. Und ob der Rechtsstaat tats\u00e4chlich noch funktionsf\u00e4hig ist, steht nach der Hausdurchsuchung bei dem Weimarer Richter, der die Maskenpflicht f\u00fcr Sch\u00fcler aufhob, stark in Zweifel.<br \/>\nDer Verfassungsschutz hat einen neuen Ph\u00e4nomenbereich mit der Bezeichnung \u201eVerfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates\u201c geschaffen, was auf die Proteste gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen zielt. Das Insistieren auf die in der Verfassung verb\u00fcrgten Grund- und Abwehrrechte wird damit zu einer staats- und verfassungsfeindlichen Angelegenheit. Das ist kafkaesk und w\u00e4re eine Sache f\u00fcr den Kunst- und Kulturbetrieb. Aber die sind ja abgeschaltet und betteln mehrheitlich darum, sich als systemrelevant ins gro\u00dfe Ganze einf\u00fcgen zu d\u00fcrfen.<br \/>\nEs gilt daher, alte Kultur- und Abwehrtechniken wiederzuentdecken, die einst im Ostblock gepflegt wurden. Das Binnenexil. Den Samisdat. Die Kultivierung des Privaten. Die Mimikry, wo Offenheit blo\u00df zu unn\u00fctzer Konfrontation oder Selbstgef\u00e4hrdung f\u00fchrt. Die innere Distanz gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferen Zumutungen. Die Einsicht schlie\u00dflich, da\u00df \u201eGesellschaft kollektive Unaufrichtigkeit\u201c bedeutet, wie es in Andrej Bitows Roman \u201ePuschkinhaus\u201c hei\u00dft, der in der Sowjetzeit spielt.<br \/>\nDer Versuch, sich in einer zunehmend unfreien Gesellschaft als freier Mensch zu behaupten, ist die gro\u00dfe kreative Herausforderung f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 7.5.2021 von Thorsten Hinz bitte lesen in der JF 19\/21, Seite 13<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Manifest des gesunden Menschenverstandes &#8211; Schauspieler-Protest Allesdichtmachen<br \/>\nDebatte um die wohl wichtigste gesellschaftspolitische Leistung, die die deutsche Kulturszene seit Jahren hervorgebracht hat<\/strong><br \/>\nvon Thorsten Hinz<br \/>\nLange sah es so aus, als h\u00e4tte die deutsche K\u00fcnstlerszene sich h\u00e4uslich in der Duldungsstarre eingerichtet und w\u00fcrde tatenlos zusehen, wie die Corona-Politik die Kulturlandschaft in eine W\u00fcstenei verwandelt. Am Donnerstag der vorletzten Aprilwoche dann der Internet-Flashmob \u201eAllesdichtmachen\u201c: Kurzvideos von 53 Schauspielern, die besagte Politik und die Begleitpropaganda bis zur Groteske persiflieren, karikieren.<\/p>\n<p>Herrlich, wie Nina Gummich im Zustand \u00e4therischer Entr\u00fcckung erl\u00e4utert, da\u00df Meinungsfreiheit f\u00fcr sie bedeute, sich frei von ihrer Meinung zu machen und die Meinungsbildung der Regierung zu \u00fcberlassen. Auch sei das besser f\u00fcr die Karriere! Volker Bruch (\u201eBabylon Berlin\u201c) meditiert \u00fcber seine Angst, die seine nachlassende Angst in ihm ausl\u00f6se, und richtet die flehentliche Bitte an die Regierung, ihm mehr Angst zu machen.<br \/>\nJan Josef Liefers spricht mit ironischen Ankl\u00e4ngen an die Diktion der SED-Presse den Medien seinen Dank daf\u00fcr aus, da\u00df sie \u201emit klarer Haltung\u201c die Panik am Laufen halten. Hanns Zischler doziert \u00fcber das allgemeine Distanzhalten und Distanzieren: \u201eIch distanziere mich in aller Sch\u00e4rfe von mir selbst.\u201c Und Ulrich Tukur denkt die Ma\u00dfnahmen, die im verbunkerten Kanzleramt ausgeheckt werden, weiter bis zum neronischen Endeffekt: \u201eSchlie\u00dfen Sie ausnahmslos jede menschliche Wirkungsst\u00e4tte und jeden Handelsplatz.\u201c Er f\u00fcgt hinzu: \u201eSind wir erst am Leibe und nicht nur an der Seele verhungert und allesamt mausetot, entziehen wir auch dem Virus und seiner hinterh\u00e4ltigen Mutantenbagage die Lebensgrundlage.\u201c<\/p>\n<p>Die K\u00fcnstler haben den politisch-medialen Komplex mit bitterem Lachen blo\u00dfgestellt. Das ist f\u00fcr diesen gef\u00e4hrlich. Denn es k\u00f6nnte ja sein, da\u00df die Zuschauer zu einem \u00e4hnlichen Schlu\u00df kommen wie der B\u00fcrgerrechtler Jens Reich nach dem Ende der DDR: \u201eWas waren wir f\u00fcr Pfeifen, da\u00df wir uns von solchen Pfeifen regieren lie\u00dfen!\u201c<\/p>\n<p>Schon in der Nacht zum Freitag setzten sich die journalistischen Rollkommandos in Marsch. \u201e(S)o sch\u00e4big, da\u00df es weh tut\u201c, sch\u00e4umte der Berliner Tagesspiegel. Die FAZ zeigte sich angewidert von der \u201eaufgesagten \u00dcberheblichkeit\u201c der Beitr\u00e4ge. Die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender waren ohnehin stets auf Kurs. Vom Hexensabbat, der im Netz losbrach, nicht zu reden. Mittlerweile hat ein gutes Drittel der Akteure die Videos zur\u00fcckgezogen, hat widerrufen, um Entschuldigung gebeten. Es ist das alte Muster, bekannt aus der Inquisition, dem Stalinismus, dem McCarthyismus, aus der Kampagne gegen die DDR-K\u00fcnstler, die 1976 \u00f6ffentlich gegen die Ausb\u00fcrgerung des Liedermachers Wolf Biermann und im weiteren Sinne gegen die Bevormundung durch die Staatspartei protestiert hatten.<br \/>\nDamals sagte der Chef des DDR-Fernsehens der Schauspielerin Angelica Domr\u00f6se ins Gesicht, wenn sie ein, zwei Jahre keine Rollen mehr bek\u00e4me, w\u00fcrde kein Hahn mehr nach ihr kr\u00e4hen. Die Domr\u00f6se \u2013 die eben 80 Jahre alt geworden ist \u2013 war f\u00fcr den DDR-Film das, was Jeanne Moreau und Catherine Deneuve f\u00fcr den franz\u00f6sischen bedeuten. Sie ging \u2013 wie viele andere \u2013 in den Westen. Diesen Ausweg gibt es heute nicht mehr.<\/p>\n<p>Auch deshalb ist H\u00e4me an die Adresse der R\u00fcckz\u00fcgler unangebracht. Man liest von Morddrohungen und Weinkr\u00e4mpfen, von der Bedrohung der Kinder. Der SPD-Funktion\u00e4r und WDR-Rundfunkrat Garrelt Duin sch\u00fcrte auf Twitter den Sozialneid: \u201eJan Josef Liefers und Tukur verdienen sehr viel Geld bei der ARD &#8230;\u201c, um im zweiten Schritt ein Berufsverbot zu fordern: \u201eDie zust\u00e4ndigen Gremien m\u00fcssen die Zusammenarbeit (&#8230;) schnellstens beenden.\u201c Zwar hat er den Tweet rasch wieder gel\u00f6scht, aber der Ungeist, die Drohung bleiben im Raum. Die Schauspieler-Kollegen, die nun ihren Abscheu \u00fcber die \u201eAllesdichtmachen\u201c-Aktion bekunden, rechnen sich im Hinterkopf bestimmt vermehrte Rollenangebote aus.<br \/>\nDie beteiligten K\u00fcnstler geh\u00f6ren zum Kultur-Establishment, mithin dem linksliberalen Spektrum an. Desto heftiger soll der Vorwurf sie treffen, \u201eBeifall von der falschen Seite\u201c zu bekommen. Was die falsche Seite ist und wer alles dazugeh\u00f6rt, das zu entscheiden obliegt immer den Richtigen. So zerst\u00f6rt der wahnhafte \u201eKampf gegen Rechts\u201c jegliche Grundlage f\u00fcr offene Diskussionen.<\/p>\n<p>Als einer der ersten und besonders laut hat sich Jan B\u00f6hmermann mit dem Gegenhashtag \u201eAllenichtganzdicht\u201c zu Wort gemeldet. B\u00f6hmermann! Man erinnere sich an sein Schm\u00e4hgedicht gegen Recep Tayyip Erdo\u011fan und wie er panisch das Kanzleramt um Schutz anflehte, als Anh\u00e4nger des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten ihm ihren Groll kundtaten. Da schrumpfte der gro\u00dfe Satire-Zampano zum kleinen Brandstifter Joseph Koljaiczek aus der \u201eBlechtrommel\u201c, der sich unter dem Rock der Anna Bronski vor den Feldgendarmen versteckte. Auch jetzt lugt er listig unter \u201eMuttis\u201c Rock hervor und schmei\u00dft aus sicherer Position mit Lehm.<\/p>\n<p>Analogien zum Biermann-Protest in der DDR<br \/>\n\u201eEin Durchschnittsmensch mit gew\u00f6hnlichem Verstand, abh\u00e4ngig von Umgebung und Gelegenheit, mutlos, solange hier die Dinge schlecht f\u00fcr ihn standen, und von gro\u00dfem Selbstbewu\u00dftsein, sobald sie sich gewendet hatten\u201c, hei\u00dft es im \u201eUntertan\u201c. Einer, der sich im Angesicht unkalkulierbarer Gegner als \u201egegnerschaftsunf\u00e4hig\u201c erweist und seine Mediokrit\u00e4t mit der \u201ekleine(n), diabolische(n) &#8230; Freude an der Vernichtung des Wehrlosen\u201c kompensiert (Arnold Gelen). Genau damit ist B\u00f6hmermann repr\u00e4sentativ f\u00fcr den Medienbetrieb und weit dar\u00fcber hinaus.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>Die Aktion \u201eAllesdichtmachen\u201c ist ein Notruf des gesunden Menschenverstandes und des freiheitlichen Instinktes.<\/strong><br \/>\n<\/em>M\u00f6glicherweise handelt es sich um die letzte Manifestation dieser Art. Sie ist eine achtenswerte k\u00fcnstlerische und die wichtigste gesellschaftspolitische Leistung, die die deutsche Kulturszene seit Jahren hervorgebracht hat. Sie wird bleiben als Pendant zum Biermann-Protest 1976 in der DDR. \u201eEines l\u00e4\u00dft sich nicht vertreiben: Dieser St\u00e4tte Male bleiben L\u00f6wen noch im W\u00fcstensand &#8230;\u201c (Gottfried Benn) Es sind die W\u00fcstenm\u00e4use, die ihnen am Bart zupfen.<br \/>\n.. Alles vom 30.4.2021 von Thorsten Hinz bitte lesen in der JF, 18\/21, Seite 7<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>\u201eWenn ich sage 2+2=4, ist das richtig, auch wenn jemand von der AfD zustimmt\u201c<\/strong><br \/>\n<strong>Jan Josef Liefers bei Illner<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-liefers-alles-dicht-machen-pressefreiheit-illner-102.html\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-liefers-alles-dicht-machen-pressefreiheit-illner-102.html<\/a><br \/>\n&#8230;<br \/>\nWenn Liefers mit einem ruhigen Ton erkl\u00e4rt, dass er im Gespr\u00e4ch mit den unterschiedlichsten Menschen auf der Stra\u00dfe immer wieder den Satz <em>\u201eDas darf man ja jetzt nicht mehr sagen\u201c<\/em> h\u00f6rt, der ihn zu seinem Bedauern an die DDR erinnert, und dann noch den ganz kritischen Satz \u201e<em>Klar darf man alles sagen, aber ungestraft nicht\u201c<\/em> hinten dran h\u00e4ngt, kann ihm das kaum jemand \u00fcbel nehmen. Die #zerocovid Front nat\u00fcrlich ausgenommen. Gegen die Argumente, #allesdichtmachen w\u00e4re zu undifferenziert und w\u00fcrde keine L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge bieten, hat er auch ein treffendes Gegenargument: <em>\u201eBei relativ undifferenzierten Ma\u00dfnahmen ist es schwer differenzierte Kritik zu erwarten.\u201c<\/em> Darauf konnte man ihm nichts erwidern. Auch den kryptischen Vorwurf des Beifalls von der falschen Seite weist er geschickt zur\u00fcck: <em>\u201eWenn ich sage 2+2=4, dann ist das richtig, auch wenn mir jemand von der AFD zustimmt.\u201c<br \/>\n<\/em>\u00a0.<br \/>\nNeben Jan Josef Liefers war auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/palmer\/\">Boris Palmer<\/a> zwar nicht im Studio aber zumindest zugeschaltet. Er verteidigt die Aktion um Liefers nicht nur, er ist ihr auch dankbar:<br \/>\n<em>\u201eEs gibt ganz viele Menschen, die erleichtert waren, dass es diese Aktion gab. Ich finde es gro\u00dfartig, was sich diese K\u00fcnstler getraut haben. Danke, Jan Josef Liefers.\u201c Klartext: \u201eDiese Erfahrung, die Jan Josef Liefers gerade macht, habe ich schon viele Jahre gemacht. Und ich kenne die Mechanismen und ich kritisiere diese Mechanismen. Und ich werde nicht anfangen, leiser, stiller oder mit der Schere im Kopf zu argumentieren. Denn was wir hier erleben, sind einge\u00fcbte Rituale \u2013 die Emp\u00f6rung, die Cancel Culture, dass so viele ihre Videos dementiert haben, gel\u00f6scht haben \u2013 das ist ist die klassische Reaktion. Man wird so unter Druck gesetzt, bis man nicht mehr zu dem steht, was man gesagt hat \u2013 wurde mit mir oft versucht, ich lasse mich davon aber nicht wegdr\u00fccken.\u201c Weiter erkl\u00e4rt er dann, um die Paniker endg\u00fcltig zur Wei\u00dfglut zu treiben: \u201eDabei wird immer die Urteilskraft der Menschen untersch\u00e4tzt. Die Leute sind gar nicht bl\u00f6d, das sind m\u00fcndige B\u00fcrger. Die k\u00f6nnen das beurteilen, die stimmen Liefers zu oder auch nicht. Und die brauchen keine Vordenker\u201c.<\/em><br \/>\n.. Alles vom 9.4.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/bei-illner-kubicki-palmer-und-liefers\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/bei-illner-kubicki-palmer-und-liefers\/<\/a><\/p>\n<p>Kommentar:<br \/>\n<strong>Immer dieses &#8222;Wir&#8220; der Regierenden &#8211; Aber &#8222;Wir&#8220; sind die B\u00fcrger<\/strong><br \/>\n&#8222;Was Kubicki gesagt hat, ist problematisch, weil wir aktuell auf Akzeptanz angewiesen sind\u201c Zitat Tschentscher.<br \/>\nImmer wieder dieses !wir!, bei der Kanzlerin, bei ihren Ministern und auch beim Bundespr\u00e4sidenten, bei den Ministerpr\u00e4sidenten und Regierenden B\u00fcrgermeistern, sowie bei den Hofschranzen wie Wieler und Drosten.<br \/>\nWir, DIE B\u00dcRGER, sollten endlich begreifen, dass diese Leute, wenn sie \u201ewir\u201c oder \u201eunser\/unsere\u201c sagen, ausschlie\u00dflich SICH SELBST UND DIE REGIERENDE KASTE MEINEN! Wenn man dann die Aussagen und Texte so versteht, dann kommt die Wirklichkeit zum Vorschein. Beispiele mit den notwendigen Texterg\u00e4nzungen:<br \/>\nWir brauchen diese Ma\u00dfnahmen (zur Erhaltung und Ausweitung unserer Macht)<br \/>\nweil wir aktuell auf Akzeptanz angewiesen sind (und um unsere Macht f\u00fcrchten, wenn die fl\u00f6ten geht)<br \/>\nWir schaffen das (weil wir als herrschende Kaste euch bl\u00f6de B\u00fcrger jederzeit in die Knie zwingen k\u00f6nnen)<br \/>\nWir brauchen diese Ma\u00dfnahmen (um unseren Auftrag vom WEF und deren Oberbossen wirksam ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen). usw.<br \/>\n29.4.2021, G.M.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Doc Caro trifft auf Regisseur Dietrich Br\u00fcggemann | stern TV<\/strong><br \/>\n,,Die Laptop-Klasse sitzt zu Hause und sagt, ich sch\u00fctze mich, l\u00e4sst sich Sachen bringen und wenn diejenigen dann rausgehen am Wochenende, poste ich, wie scheisse ich das finde.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.4.2021 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/youtu.be\/ayQxRM72Ego\">https:\/\/youtu.be\/ayQxRM72Ego<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Kultur\u00a0&gt;Kunst &gt;Satire &gt;AllesDichtmachen Allesaufdentisch.tv\u00a0(19.11.2021) Eine andere Freiheit\u00a0(10.9.2021) Schriftsteller Politycki wandert aus wegen Gender\u00a0(20.8.2021) Cancel Culture macht Kulturschaffende mutlos\u00a0(3.7.2021) Til Schweiger \u2013 Martin Stadtfeld: K\u00fcnstler kritisieren (16.6.2021) Was machen wir hier eigentlich?\u00a0(12.6.2021) Rapper gegen Coronapolitik: \u201eIch mach da nicht mit\u201c (21.5.2021) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/satire\/allesdichtmachen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":67848,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-90237","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90237","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90237"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90237\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96260,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90237\/revisions\/96260"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/67848"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}