{"id":90190,"date":"2021-04-29T08:32:45","date_gmt":"2021-04-29T06:32:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=90190"},"modified":"2022-12-23T16:18:58","modified_gmt":"2022-12-23T15:18:58","slug":"smart-city","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/digitalisierung\/smart-city\/","title":{"rendered":"Smart-City"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/\">Kultur<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Arbeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/\">Arbeit<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Medien<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Internet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/internet\/\">Internet<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/digitalisierung\/\">Digitalisierung<\/a> &gt;Smart City<\/p>\n<div id=\"attachment_72100\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/dietenbach-im-westen-von-freiburg2019pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72100\" class=\"size-full wp-image-72100\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/dietenbach-im-westen-von-freiburg2019pan.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/dietenbach-im-westen-von-freiburg2019pan.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/dietenbach-im-westen-von-freiburg2019pan-180x101.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-72100\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Osten \u00fcber das Dietenbach-Gel\u00e4nde &#8211; links Zubringer Mitte mit Dreisam<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/stadtbahn\">Gr\u00fcne Stadtentwicklung will den Bewegungsspielraum der B\u00fcrger einschr\u00e4nken<\/a> (22.12.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/stadt\/urbanisierung\/\">Urbanisierung. Die Zukunft unserer St\u00e4dte<\/a>\u00a0(22.9.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/sozialismusangst\/\">Markus Krall im Interview: \u201eKommt das Sozialkreditsystem f\u00fcr Deutschland?\u201c<\/a> (26.7.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/meinungsfreiheit-nur-fuer-45\/\">Meinungsfreiheit gilt nur f\u00fcr 45% der B\u00fcrger<\/a>\u00a0(17.6.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mai-die-zukunft-gestalten-wir\/\">Klaus-R\u00fcdiger\u00a0 Mai: Die Zukunft gestalten wir<\/a>\u00a0(6.5.2021)<\/li>\n<li>Smart City: Ersetzung der Demokratie durch ein Feedbacksystem (2.5.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/planwirtschaft\/\">Smart City: Nachhaltiger Lebensstil \u2013 Strom auf Zuteilung<\/a> (2.5.2021)<\/li>\n<li>Internet of No things in der Smart City: Parlamentarismus abschaffen? (26.4.2021)<\/li>\n<li>Smart City: &#8222;Verhaltensbezogene Daten k\u00f6nnen Demokratie &#8230; ersetzen&#8220; (26.4.2021)<\/li>\n<li>Steinhoefel: &#8222;Weniger Bedarf an Wahlen&#8220; (25.4.2021)<\/li>\n<li>Intelligente St\u00e4dte: Bei Smart Cities &#8222;bleibt die Demokratie auf der Strecke&#8220; (18.10.16)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/stadt\/urbanisierung\/\">Urbanisierung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Smart City und Demokratie:\u00a0 Ist dies kein Widerspruch?<\/strong><\/h3>\n<p>=========================================<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/smartcities.klimafonds.gv.at\/\">https:\/\/smartcities.klimafonds.gv.at\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-4336-7\/smart-city-kritische-perspektiven-auf-die-digitalisierung-in-staedten\/\">https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-4336-7\/smart-city-kritische-perspektiven-auf-die-digitalisierung-in-staedten\/<\/a><\/p>\n<p>&#8211;<\/p>\n<p><strong>Smart City: Ersetzung der Demokratie durch ein Feedbacksystem<\/strong><br \/>\n<strong>Der verwaltete Mensch<\/strong><br \/>\nDas Ziel der Charta oder besser der Strategie Smart City besteht darin, Menschen per Apps auszuforschen und durch Kontrolle zu dirigieren, teils \u00fcber automatisierte Prozesse. So verwundert es nicht, dass der Begriff der Privatsph\u00e4re auf den 108 Seiten nur ein einziges Mal vorkommt. Der Privatmensch, der B\u00fcrger, das Individuum ist b\u00fcrgerlich, gestrig, reaktion\u00e4r, populistisch, rechts; modern und progressiv ist hingegen der gl\u00e4serne, seiner Daten enteignete Gemeinschaftsmensch. Vor allem geht es in dem Papier darum, dass st\u00e4ndig vom Staat (von Kommunen und Kreisen) Daten erhoben werden, die f\u00fcr die Stadtentwicklungsplanung, aber auch f\u00fcr die Lenkung der Wirtschaft und der B\u00fcrger eine entscheidende Rolle spielen. Massive Eingriffe, die durchaus ideologisch begr\u00fcndet werden, sollen datengest\u00fctzt vorgenommen werden<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWahrscheinlich muss man sich Svenja Schulzes sch\u00f6ne, neue Welt so vorstellen: Big Data ermittelt durch das Ausspionieren des Konsumverhaltens der B\u00fcrger, welche G\u00fcter \u2013 in kapitalistischer Terminologie noch Waren \u2013 im Kiez ben\u00f6tigt werden. Diese G\u00fcter werden mit Ausnahme derer nat\u00fcrlich, die bedenklich im Sinne der Klimaneutralit\u00e4t und der Diversit\u00e4t sind, die den Rechtsruck der Gesellschaft oder den allerorten lauernden Rassismus bef\u00f6rdern, zu einem zentralen G\u00fcterverteilungszentrum transportiert. Schlie\u00dflich besteht das Ziel der Smart City darin, eine \u201eevidenzbasierte Politik und Demokratie zu st\u00e4rken und Entfremdung, Populismus und Polarisierung durch neue Technologien entgegenzuwirken.\u201c Meinungen, die in der einen oder anderen Weise nicht der herrschenden rotgr\u00fcnen Ideologie entsprechen, werden dann durch \u201eneue Technologien\u201c einfach ausgeschaltet, Faktendarstellungen, die der Sonnewindundsternewunschwelt gr\u00fcner Ideologen den Boden entziehen, ebenfalls. Polarisierung ist eine schlechte Angewohnheit, Meinungsstreit klimasch\u00e4dlich und Fakten fake news, Wahrheit ist L\u00fcge und L\u00fcge ist Wahrheit.<br \/>\nDiese G\u00fcterverteilungszentren werden nicht durch die Privatwirtschaft, nicht durch Unternehmer, durch Kaufleute \u201egetragen\u201c, sondern durch Akteure und B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Da aber die \u201eAkteure\u201c an erster Stelle genannt werden, darf man davon ausgehen, dass den \u201eB\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern\u201c nur eine dienende Funktion zukommt, denn unter Akteuren versteht man Angestellte von boomenden, teils staatlich durchfinanzierten NGOs. Denkbar also, dass so ein G\u00fcterverteilungszentrum von Angestellten der Amadeu Antonio Stiftung getragen wird, die ihre Vorschl\u00e4ge zum Ausspionieren der politischen Einstellung der Eltern von Kita-Kindern in einer Brosch\u00fcre bereits der \u00d6ffentlichkeit zum Zwecke der Nutzung zug\u00e4nglich gemacht haben. F\u00fcr die ideologische Konditionierung der B\u00fcrger kann die Belieferung mit G\u00fctern durch Mitarbeiter der Amadeu Antonio Stiftung durchaus hilfreich sein, denn auf dem klaren ideologischen Kompass kommt es an, denn wie hie\u00df es schon in einem Lied nach einem Gedicht von Louis F\u00fcrnberg, das Anetta Kahane begeistert mitgesungen haben d\u00fcrfte: \u201eDu hast ja ein Ziel vor den Augen\/Damit du in der Welt dich nicht irrst\/Damit du wei\u00dft was du machen sollst\/\u2026\/Allem die Welt und jedem die Sonne\/Fr\u00f6hliche Herzen, strahlender Blick\/Fassen die H\u00e4nde Hammer und Spaten\/Wir sind Soldaten, K\u00e4mpfer f\u00fcrs Gl\u00fcck.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAuf diese Idee kann man eigentlich nur kommen, wenn man die Marktwirtschaft abschaffen will, wenn man die Markteilnehmer, den Wettbewerb auszuschalten gedenkt, in den M\u00e4rkte nur noch \u201eInformationssysteme, die Ressourcen zuteilen\u201c sieht. Es geht also um \u201eZuteilung\u201c und dadurch um die Herrschaft der Zuteiler. Damit jedoch die Herrschaft der Zuteiler, der neuen Feudalherren, nicht ersch\u00fcttert werden kann, werden Wahlen, wird die Demokratie abgeschafft, denn die Zuteiler \u201ewissen, was Leute tun und m\u00f6chten\u201c Und weil die allwissenden Zuteiler, die Herr*Innen von Big Data Brother wissen, was die Leute zu m\u00f6chten haben, \u201egibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten k\u00f6nnen Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.\u201c Wenn Demokratie in der Tat nur ein System des feedbacks ist, durch das herrschende Politiker sich zuweilen ein update von denen da unten holen, dann ist es in der Tat durch Big Data Brother ersetzbar \u2013 und es sagt alles \u00fcber die Vorstellung dar\u00fcber aus, was Demokratie ist, die im Ministerium der Sozialdemokratin Schulze herrscht, wenn Demokratie nicht als grundlegendes politisches System, das auf den Prinzipien der Freiheit und der Repr\u00e4sentation der B\u00fcrger und des B\u00fcrgerwillens beruht, verstanden wird, sondern als eine Feedbackm\u00f6glichkeit der M\u00e4chtigen, die viel besser wissen, was ihre neuen Untertanen zu w\u00fcnschen haben, als diese.<br \/>\n.<br \/>\nDie Genossin Schulze (Bundesministerin f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Svenja Schulze) hat ein Strategiepapier mit der Vision vorgelegt, die Demokratie abzuschaffen, weil die Demokratie durch ein Feedbacksystem ersetzt werden soll. Die Wahlen in der DDR stellten \u00fcbrigens ein perfektes \u201eFeedbacksystem\u201c dar.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 2.5.2021 von Klaus-R\u00fcdiger Mai bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/die-ersetzung-der-demokratie-durch-ein-feedbacksystem-der-verwaltete-mensch\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/die-ersetzung-der-demokratie-durch-ein-feedbacksystem-der-verwaltete-mensch<\/a>\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Internet of No things in der Smart City: Parlamentarismus abschaffen?<\/strong><br \/>\nDas Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat eine \u201eSmart City Charta\u201d ver\u00f6ffentlicht \u2013 zur \u201eCharta\u201d geh\u00f6rt die Linguistic submissiveness \u2013, in welcher ein smarter Vision\u00e4r beschreibt, wie er sich den \u201ehypervernetzten Planeten\u201d der Zukunft vorstellt, n\u00e4mlich eigentumslos, privatsph\u00e4renfrei und total\u00fcberwacht, also praktisch Urkommunismus auf KI-Basis (Vergleichbares las man auch schon vom \u201eWeltwirtschaftsforum\u201d).<br \/>\nIch zitiere einige der \u201eVisionen oder Disruptionen\u201d, die \u201edas Internet of NO things\u201d mit sich bringen k\u00f6nnte oder sollte (es steht auf Seite 43), zum Beispiel:<\/p>\n<p><em>\u201eEine Gesellschaft, in der kein Geb\u00e4ude leer steht, sondern die ganze Zeit optimal genutzt wird. Auch fahren keine Autos mehr leer.\u201d<\/em><br \/>\nAngesichts der Tatsache, dass bislang kein Auto leer f\u00e4hrt, muss das \u00fcbersetzt werden in: Es fahren nur noch vollgestopfte Autos, und wem das nicht passt, der soll laufen oder in einem jener ihm zugedachten Geb\u00e4ude bleiben, die aber auch nie leer stehen, weil das unsozial und klimasch\u00e4dlich w\u00e4re und die kollektivistisch dressierten Zukunftsameise obendrein blo\u00df auf individualistische Spleens k\u00e4me.<\/p>\n<p><em>\u201eK\u00fcnstliche Intelligenz ersetzt Wahl: Wir m\u00fcssen uns nie entscheiden, einen bestimmten Bus oder Zug zu nehmen, sondern bekommen den schnellsten Weg von A nach B.\u201d<\/em><br \/>\nUnd wer wei\u00df, was \u201ewir\u201d noch so alles zentral verklickert bekommen, die richtige Ern\u00e4hrung, den richtigen Umgang, die richtige Gesinnung! \u201eWir werden auch nie unsere Schl\u00fcssel, Geldbeutel oder Uhren vergessen.\u201d Weil es so etwas gar nicht mehr gibt, daf\u00fcr hat man Chips unter der Haut, daf\u00fcr und f\u00fcr andere sch\u00f6ne erkennungsdienstliche Behandlungen. Oder sind Sie etwa gegen Fortschritt?<\/p>\n<p><em>\u201eDank der Information \u00fcber verf\u00fcgbare geteilte Waren und Ressourcen macht es weniger Sinn, etwas zu besitzen: Vielleicht wird Privateigentum in der Tat ein Luxus.\u201d<\/em><br \/>\nEs macht wenig Sinn, etwas zu besitzen, vor allem erzeugt das sinnlose Unterschiede. Privateigentum wird ein Luxus f\u00fcr die Mitglieder der Inneren Partei, wie das immer war, wenn Kommunisten geherrscht haben, und das Millionenheer der fr\u00f6hlichen Roboter teilt sich alles brav, vom Auto \u00fcber die Waschmaschine bis zum Bett. Diese vision\u00e4ren Kretins k\u00f6nnen so reden, weil sie den realen Sozialismus nie erlebt haben, weil sie keinen Schimmer haben von Zust\u00e4nden, in denen die Maxime gilt: Die Dinge geh\u00f6rt allen, also niemandem, und deshalb k\u00fcmmert sich auch keiner darum, und so sehen sie dann auch aus. Gemeinschaftseigentum verwandelt sich binnen weniger Tage in Schrott. Es macht also sehr viel Sinn, etwas zu besitzen, weil man n\u00e4mlich nur dann ein Interesse hat, es zu pflegen, zu erhalten, weiterzugeben; \u00fcberhaupt entsteht Sch\u00f6nheit nur durch Privatbesitz. Lieber lebe ich in einer H\u00fctte mit Blick auf ein Schloss als in sozialistischer Einheitsarchitektur.<\/p>\n<p><em>\u201eDaten k\u00f6nnten Geld als W\u00e4hrung erg\u00e4nzen oder ersetzen.\u201d<\/em><br \/>\nDas h\u00e4ngt unmittelbar mit dem Wunsch nach Abschaffung des Privateigentums zusammen. Wer n\u00e4mlich dagegen rebelliert, kann leicht diszipliniert werden, nachdem erst einmal das neutrale Bargeld durch jederzeit nachvollziehbare Daten ersetzt worden ist; nicht einmal ein belegtes Br\u00f6tchen an der Elektrotanke bekommt der Gesellschaftsfeind dann mehr, bevor er nicht reuig ins Kollektiv zur\u00fcckgekehrt ist.<\/p>\n<p><em>\u201eDa wir genau wissen, was Leute tun und m\u00f6chten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten k\u00f6nnen Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.\u201d<\/em><br \/>\nSie haben sich nicht verlesen: Wir \u2013 dieses Wort ist eine Drohung in solchen M\u00fcndern \u2013 wissen genau, was \u201eLeute\u201d (= Nicht-Wir) m\u00f6chten. \u201eWir\u201d wissen es sogar schon, bevor sie es selber wissen. Wahlen und Mehrheitsfindungen werden \u00fcberfl\u00fcssig. Die Mitbestimmung wird endlich abgeschafft; der Ameisenstaat ist viel perfekter als der sogenannte demokratische Staat, er produziert deutlich weniger Reibungsverluste und praktisch null Fehlverhalten.<br \/>\n.<br \/>\nHalten wir fest: Ein Bundesministerium wirbt in einer offiziellen Brosch\u00fcre \u2013 also auf Ihre Kosten, meine Damen und Toxischen \u2013, f\u00fcr die Abschaffung:<br \/>\n1. des Privateigentums,<br \/>\n2. der Privatsph\u00e4re,<br \/>\n3. der Privatautonomie und<br \/>\n4. des Parlamentarismus.<br \/>\nEigentlich ein Fall f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/verfassungsgericht\/\">Verfassungsschutz<\/a>, aber der muss die Grundgesetzfundamentalisten auf der Rechten bespitzeln.<br \/>\nVor allem ist diese herbeiphantasierte Zukunftswelt kulturlos, geistlos, h\u00e4sslich, uniform, lebensunwert, niederbrennensw\u00fcrdig. Wenn ich mir aber die nachwachsenden Klonarmeen in den Medien, NGOs, Stiftungen und Politb\u00fcros anschaue, sehe ich schon ihr Personal vor mir.<\/p>\n<p>PS: Als Erg\u00e4nzung zu dem zitierten Visionspapier steuert Leser *** ein Zitat aus demselben bei (Seite 43): \u201eIm Grunde genommen sind M\u00e4rkte Informationssysteme, die Ressourcen zuteilen. Als Informationssystem funktioniert ein Markt jedoch sehr einfach. Er \u00fcbermittelt nur, dass eine Person dies oder das gekauft hat; wir wissen aber nicht warum. K\u00fcnftig k\u00f6nnen Sensoren uns bessere Daten als M\u00e4rkte liefern.\u201d Und kommentiert:<br \/>\n\u201eDie wissen nicht warum. Das soll sich also \u00e4ndern. Jeder Konsumwunsch muss begr\u00fcndet werden. \u00dcber die Zuteilung der Ressourcen entscheidet also der Grund, warum derjenige konsumieren will (bzw. der Funktion\u00e4r, der den Grund bewertet). Es braucht nicht viel Phantasie, um die dunkle Stelle auszuf\u00fcllen, in der sich die Antwort befindet, warum \u201awir\u2019 \u00fcberhaupt den Grund wissen wollen, bevor \u201awir\u2019 die Ressource freigeben. Zu der Legitimation der \u00dcberpr\u00fcfung des Grundes schweigt die Brosch\u00fcre geradezu l\u00e4rmend, es steht als offenbar selbstverst\u00e4ndliche Notwendigkeit au\u00dferhalb dessen, was die Autoren der Brosch\u00fcre f\u00fcr begr\u00fcndungsbed\u00fcrftig halten.<br \/>\n<em><strong>Die Inanspruchnahme von Grundrechten und Freiheit bedarf keiner Begr\u00fcndung. Wenn sich das \u00e4ndert, geht hier jedes freiheitliche Licht aus.\u201d<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230; Alles vom 26.4.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2021\/04\/26-april-2021\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2021\/04\/26-april-2021\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Smart City: &#8222;Verhaltensbezogene Daten k\u00f6nnen Demokratie &#8230; ersetzen&#8220;<\/strong><br \/>\n<strong>Das Bundesumweltministerium zur Abschaffung von Hirn und Demokratie<\/strong><br \/>\nMan sollte es nicht f\u00fcr m\u00f6glich, sondern f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/satire\/\">Satire<\/a> halten, aber es kommt von der Bundesregierung. Ich sage ja immer, dass man unsere Regierung von Satire nicht mehr unterscheiden kann. Gerade reingekommen \u00fcber: Das Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat eine \u2026 \u2013 ja, keine Ahnung, was das sein soll \u2013 halt so ein Paper schreiben lassen, die sogenannte \u201eSmart City Charta\u201c.<br \/>\nDarin hei\u00dft es, und es erinnert mich schmerzhaft an die Kommunismusphantasien des Weltwirtschaftforum, wonach keiner meiner eine eigene Wohnung haben wird und alles st\u00e4ndig von irgendwem benutzt wird, auf Seite 43:<\/p>\n<p>&#8222;1. Super resource-efficient society<br \/>\nEine Gesellschaft, in der kein Geb\u00e4ude leer steht, sondern die ganze Zeit optimal genutzt wird.&#8220;<br \/>\nF\u00fcr Informatiker der blanke Horror, weil wir wissen, wie wichtig Redundanz ist, immer irgendwo auch etwas ungenutzt rumstehen muss, um Reserven zu haben. Stellt Euch vor, alle Geb\u00e4ude sind voll ausgelastet und eins brennt. Und dann? Ein gesunder Wohnungsmarkt mit vern\u00fcnftigen Mieten findet \u00fcbrigens statt, wenn man 2 bis 3 % Leerstand hat. Weil man auch nur dann umziehen kann, da muss ja eine frei sein.<\/p>\n<p>&#8222;Auch fahren keine Autos mehr leer.&#8220;<br \/>\nWas f\u00fcr ein bl\u00f6der Satz. In den letzten 100 Jahren sind Autos nie leer gefahren. Meins auch noch nie.<\/p>\n<p>&#8222;Neue Ger\u00e4te und Maschinen generieren ihre eigene Energie.&#8220;<br \/>\nPerpetuum Mobile. Oder kernkraftgetriebene K\u00fcchenmixer?<\/p>\n<p>&#8222;2. Post-choice society<br \/>\nK\u00fcnstliche Intelligenz ersetzt Wahl: Wir m\u00fcssen uns nie entscheiden, einen bestimmten Bus oder Zug zu nehmen, sondern bekommen den schnellsten Weg von A nach B. Wir werden auch nie unsere Schl\u00fcssel, Geldbeutel oder Uhren vergessen.&#8220;<br \/>\nWozu noch Hirn? Wozu \u00fcberhaupt noch irgendwohin wollen, wenn einem die politischen Algorithmen sagen, wo man heute hinwill? Heute fahren wir in den Zoo. Ich will aber nicht in den Zoo. Geht nicht anders, Deine Wohnung wird gebraucht und nur da ist ein Platz und ein Sitz im Auto frei, und bei 100% Auslastung muss es genau dieser sein. R\u00fcckfahrt um 17:43. Das Leben organisiert von denselben Leuten, die gerade die Impfstoffbeschaffung durchvermurkst haben. Und den BER gebaut haben.<\/p>\n<p>&#8222;3. Post-ownership society<br \/>\nDank der Information \u00fcber verf\u00fcgbare geteilte Waren und Ressourcen macht es weniger Sinn, etwas zu besitzen: Vielleicht wird Privateigentum in der Tat ein Luxus. Daten k\u00f6nnten Geld als W\u00e4hrung erg\u00e4nzen oder ersetzen.&#8220;<br \/>\nWieder die Horroridee des Weltwirtschaftsforums: Gar nichts mehr besitzen.<\/p>\n<p>&#8222;4. Post-market society<br \/>\nIm Grunde genommen sind M\u00e4rkte Informations-systeme, die Ressourcen zuteilen. Als Informati-onssystem funktioniert ein Markt jedoch sehr ein-fach. Er \u00fcbermittelt nur, dass eine Person dies oder das gekauft hat; wir wissen aber nicht warum. K\u00fcnftig k\u00f6nnen Sensoren uns bessere Daten als M\u00e4rkte liefern.&#8220;<br \/>\nDie totale \u00dcberwachung: Man wird nicht nur wissen, was jeder kauft, und wann, sondern auch warum.<br \/>\nUnd jetzt der Br\u00fcller:<\/p>\n<p>&#8222;6. Post-voting society<br \/>\n<em><strong>Da wir genau wissen, was Leute tun und m\u00f6chten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten k\u00f6nnen Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.&#8220;<\/strong><\/em><br \/>\nOrwell und Huxley waren blutige Anf\u00e4nger dagegen. Wahlen abschaffen, weil man sie nicht mehr braucht. Die Partei wei\u00df dank totaler \u00dcberwachung immer, was Du willst und was gut f\u00fcr Dich ist. (gut, das wussten Stalin, Mao und Mielke auch schon.)<br \/>\nDer absolute Horror. Das Ausl\u00f6schen jeglicher Individualit\u00e4t, jeglicher eigener Bestimmung oder Entscheidung. Wir werden vollst\u00e4ndig \u00fcberwacht, in jedem Detail, und die Computer werden uns sagen, was wir tun, was wir wollen, wann wir es wollen. Keine eigene Entscheidung mehr.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.4.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2021\/04\/26\/das-bundesumweltministerium-zur-abschaffung-von-hirn-und-demokratie\/#more-42477\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2021\/04\/26\/das-bundesumweltministerium-zur-abschaffung-von-hirn-und-demokratie\/#more-42477<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/themen\/bauen\/wohnen\/smart-city-charta-langfassung.pdf\">https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/themen\/bauen\/wohnen\/smart-city-charta-langfassung.pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Steinhoefel: &#8222;Weniger Bedarf an Wahlen&#8220;<\/strong><br \/>\n@Steinhoefel 25. Apr.<br \/>\n\u201eDa wir genau wissen, was Leute tun und m\u00f6chten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen\u201c, Bundesumweltministerium, Seite 43, Ziffer 6. <a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/themen\/bauen\/wohnen\/smart-city-charta-langfassung.pdf\">https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/themen\/bauen\/wohnen\/smart-city-charta-langfassung.pdf<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 25.4.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/twitter.com\/Steinhoefel\/status\/1386350260495204352\">https:\/\/twitter.com\/Steinhoefel\/status\/1386350260495204352<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Intelligente St\u00e4dte: Bei Smart Cities &#8222;bleibt die Demokratie auf der Strecke&#8220;<\/strong><br \/>\nBei den derzeit vorherrschenden Modellen f\u00fcr intelligente St\u00e4dte &#8222;bleibt die Demokratie auf der Strecke&#8220;. Dies bef\u00fcrchtete Uwe Hochmuth, Forschungsleiter an der Mannheimer Hochschule der Wirtschaft f\u00fcr Management, am Montag auf einem Digitalisierungs kongress der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der zum Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) geh\u00f6renden Hans-B\u00f6ckler-Stiftung in Berlin. &#8222;Technische und wirtschaftliche Argumente dominieren&#8220; in Smart Cities, betonte der Volks- und Kultur\u00f6konom. &#8222;Die sozialen Aspekte der Partizipation werden zur Randbedingung.&#8220;<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nGanz \u00e4hnlich hatte zuvor ver.di-Chef Frank Bsirske f\u00fcr eine &#8222;digitale Renaissance gemeinwohlorientierter Modelle und Infrastrukturen&#8220; pl\u00e4diert. &#8222;Warum sollte nicht in gro\u00dfem Stil versucht werden, all die Netze, Sensoren, Datenbanken und Algorithmen zu nutzen, um \u00f6ffentliche Dienstleistungen zu erweitern und zu verbessern?&#8220;, fragte er. Viele \u00e4rgerten sich \u00fcber die Macht von Facebook, &#8222;aber unsere politischen Repr\u00e4sentanten tun zu wenig, um nicht-profitorientierte Kommunikationskan\u00e4le und Tools zu f\u00f6rdern, die vorbildlich in Punkto Pers\u00f6nlichkeitsschutz sind&#8220;. Der Gewerkschaftler beklagte generell &#8222;eine extreme Machtzusammenballung bei digitalen Giganten vom Schlage Alphabet-Google, Facebook und Amazon&#8220;, die &#8222;demokratiegef\u00e4hrdende Ausma\u00dfe angenommen hat&#8220; und auch auf einer &#8222;Unmenge an Daten&#8220; beruhe.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.10.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Intelligente-Staedte-Bei-Smart-Cities-bleibt-die-Demokratie-auf-der-Strecke-3352551.html\">https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Intelligente-Staedte-Bei-Smart-Cities-bleibt-die-Demokratie-auf-der-Strecke-3352551.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Kultur\u00a0&gt;Arbeit\u00a0&gt;Medien\u00a0&gt;Internet\u00a0&gt;Zukunft &gt;Digitalisierung &gt;Smart City Gr\u00fcne Stadtentwicklung will den Bewegungsspielraum der B\u00fcrger einschr\u00e4nken (22.12.2022) Urbanisierung. Die Zukunft unserer St\u00e4dte\u00a0(22.9.2021) Markus Krall im Interview: \u201eKommt das Sozialkreditsystem f\u00fcr Deutschland?\u201c (26.7.2021) Meinungsfreiheit gilt nur f\u00fcr 45% der B\u00fcrger\u00a0(17.6.2021) Klaus-R\u00fcdiger\u00a0 Mai: Die Zukunft gestalten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/digitalisierung\/smart-city\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":58729,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-90190","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90190"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107722,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90190\/revisions\/107722"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/58729"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}