{"id":87953,"date":"2021-02-15T16:35:44","date_gmt":"2021-02-15T15:35:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=87953"},"modified":"2021-02-16T20:30:29","modified_gmt":"2021-02-16T19:30:29","slug":"gruendlichkeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/gruendlichkeit\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcndlichkeit"},"content":{"rendered":"<p>dd<\/p>\n<div id=\"attachment_87956\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/beuggen-wasserschloss-pan202102.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-87956\" class=\"wp-image-87956 size-full\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/beuggen-wasserschloss-pan202102.jpg\" alt=\"Schlo\u00df Beuggen am Hochrhein zwischen Basel und Schaffhausen im Februar 2021\" width=\"639\" height=\"377\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/beuggen-wasserschloss-pan202102.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/beuggen-wasserschloss-pan202102-180x106.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-87956\" class=\"wp-caption-text\">Schlo\u00df Beuggen am Hochrhein zwischen Basel und Schaffhausen im Februar 2021<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/angst-gegen-kinder-wie-buerger\/\">Angst gegen Kinder wie B\u00fcrger<\/a>\u00a0(16.2.2021)<\/li>\n<li>Immer wieder das Gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten (14.2.2021)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"Bevormundung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/bevormundung\/\">Bevormundung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Dagegen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/dagegen\/\">Dagegen-Sein<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Denunziation\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/denunziation\/\">Denunziation<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Diffamierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diffamierung\/\">Diffamierung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Diskursverweigerung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/diskursverweigerung\/\">Diskursverweigerung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Ehrlichkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ehrlichkeit\/\">Ehrlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Einzelfall\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/einzelfall\/\">Einzelfall<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gesinnungsdiktatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Gesinnungsdiktatur<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gesinnungsethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gesinnungsethik\/\">Gesinnungsethik<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gutmenschen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">Gutmenschen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Instrumentalisierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/instrumentalisierung\/\">Instrumentalisierung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Journalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/\">Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kommunikation\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/internet\/kommunikation\/\">Kommunikation<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Mainstream\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Medienvielfalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienvielfalt\/\">Medienvielfalt<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Meinungsfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Missverstehen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/missverstehen\/\">Missverstehen mit Absicht<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Rassismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Rassismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Repression\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/repression\/\">Repression<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Selbsthass\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/selbsthass\/\">Selbsthass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/untertan\/\">Untertan<\/a><\/li>\n<li><\/li>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8222;Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.&#8220; Albert Einstein (angeblich)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Immer wieder das Gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten<\/strong><br \/>\nSeit vielen Jahren, genau genommen; Jahrzehnten, denke ich dar\u00fcber nach, was es bedeutet, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/\">deutsch zu sein<\/a>.<br \/>\nIst es wirklich der Drang, <em><strong>\u201eeine Sache um ihrer selbst willen tun\u201c<\/strong><\/em>, wie es Richard Wagner gemeint hat, ohne sich zu fragen, wie sinnvoll die Sache ist, egal, ob es um die Erfindung des Dieselmotors geht oder um dessen Abschaffung?<br \/>\nIst die Eroberung des Lebensraums im Osten die gleiche M\u00fche wert wie der Kampf f\u00fcr den Acht-Stunden-Tag oder das allgemeine Wahlrecht?<br \/>\nIst es der Satz: \u201eDer Weg ist das Ziel\u201c oder die Parole: \u201eWer A sagt, muss auch B sagen!\u201c Bin ich inzwischen nicht selber deutscher als deutsch, weil ich mich mit einer Frage besch\u00e4ftige, die so relevant ist wie die, ob man nach sechs Uhr abends helle Schuhe zu einem dunklen Anzug tragen darf?<br \/>\n.<br \/>\nIch denke, sich in Details zu verfangen, ist sehr deutsch. Drei\u00dfig Jahre nach dem Ende der DDR wird immer noch diskutiert, ob der SED-Staat eine Diktatur oder ein Unrechtsstaat war. Wie albern ist das!<br \/>\nWie Sie vermutlich wissen, hat der Bau des neuen internationalen Berliner Flughafens 14 Jahre gedauert, neun Jahre l\u00e4nger als urspr\u00fcnglich geplant. War am Anfang von zwei Milliarden Euro Baukosten die Rede, standen am Ende \u00fcber sieben Milliarden unter dem Strich. Die Er\u00f6ffnung des Flughafens geriet zu einer Geisterschau ohne Passagiere. Seitdem ist die Anzahl der t\u00e4glichen Starts und Landungen so \u00fcberschaubar wie die der Pins auf einer Bowlingbahn.<br \/>\nEigentlich m\u00fcsste die Flughafenverwaltung f\u00fcr jedes Flugzeug dankbar sein, das auf dem BER ankommt oder vom BER abhebt. Aber das ist nicht der Fall. Wichtiger als die Zahl der Flugbewegungen ist etwas anderes: das Nachtflugverbot, das von Mitternacht bis f\u00fcnf Uhr morgens gilt, was unter den gegebenen Umst\u00e4nden so aberwitzig ist wie ein Alkoholverbot in einer Kita.<br \/>\nWas das in der Praxis bedeutet, musste k\u00fcrzlich die Mannschaft des FC Bayern erfahren, die unmittelbar nach einem Spiel in der Hauptstadt von Berlin nach Katar fliegen wollte. So k\u00f6nnte auch ein Witz anfangen: Wollte mal ne Fu\u00dfballmannschaft von Berlin nach Katar fliegen\u2026 Haha.<br \/>\nDer Flug QTR 7402 war f\u00fcr 23:15 Uhr vorgesehen, verz\u00f6gerte sich aber, weil die Maschine noch enteist werden musste. Um 23:59 Uhr war der Flieger startklar.<\/p>\n<p>Drei Minuten nach Mitternacht bat der Pilot um die Startfreigabe. Die wurde ihm verweigert, weil um Mitternacht das Nachtflugverbot eingesetzt hatte. Nachdem alle Bem\u00fchungen um eine \u201eSondergenehmigung\u201c erfolglos blieben, rollte die Maschine zur\u00fcck zum Terminal. Die Spieler und deren Betreuer verbrachten die Nacht an Bord des Fliegers in der \u201eweltweit besten Business Class\u201c. Am Morgen danach ging es um sieben Uhr weiter, erstmal nach M\u00fcnchen, wo die Crew ausgetauscht werden musste, weil die erlaubte Arbeitszeit \u00fcberschritten war, und schlie\u00dflich weiter nach Doha, die Hauptstadt des Emirats.<\/p>\n<p>Ja, es gibt Schlimmeres, als eine Nacht in der Business Class einer Airline aus 1001 Nacht zu verbringen. M\u00f6glich auch, dass der Mann im Tower, der die Starterlaubnis verweigert hatte, ein Hertha-Fan war, der sich daf\u00fcr r\u00e4chen wollte, dass die Bayern gegen \u201eseinen\u201c Verein gewonnen hatten.<\/p>\n<p>Der Vorgang geh\u00f6rt trotzdem in das gro\u00dfe Buch der Sachen, die man \u201eum ihrer selbst willen\u201c tut. Wo k\u00e4men wir denn hin, wenn wir Ausnahmen von einem \u201eNachtflugverbot\u201c zulie\u00dfen? Und sei es nur um drei Minuten. Wenn das alle tun w\u00fcrden!<\/p>\n<p>Es ist diese gnadenlose Gr\u00fcndlichkeit, die mich immer wieder in den Wahnsinn treibt. Meistens verbunden mit der Erkl\u00e4rung: \u201eIch mache nur meinen Job\u201c oder \u201eIch halte mich nur an die Anweisungen\u201c.<\/p>\n<p>Der Rekurs auf die Gr\u00fcndlichkeit geh\u00f6rt auch zum Repertoire von Angela Merkel. Man habe, sagt sie, die Zulassung der Anti-Corona-Vakzine \u201egr\u00fcndlich\u201c vorbereiten wollen, deswegen habe der Vorgang etwas l\u00e4nger gedauert, als es in den USA, in England und Israel der Fall war, wo schon geimpft wurde, w\u00e4hrend in der EU noch die Claims abgesteckt wurden.<\/p>\n<p>Und als es dann losging, hatte man einen perfekten \u201eImpfplan\u201c, aber leider nicht genug Impfstoff. Ein Beweis mehr, dass man alles auch gr\u00fcndlich vergeigen kann, wenn man sich nur ein wenig M\u00fche gibt, wie schon die Energiewende, die Rettung des Klimas und die gerechte Verteilung der Fl\u00fcchtlinge in der EU, alles Projekte, welche die Kanzlerin eigenh\u00e4ndig angeschoben und gekonnt in den Sand gesetzt hat. Was sie nicht davon abh\u00e4lt, in der Corona-Krise wieder die Z\u00fcgel in die Hand zu nehmen. So wie Albert Einstein \u201eWahnsinn\u201c definiert hat: \u201eImmer wieder das Gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten.\u201c<br \/>\nIch w\u00fcrde diesen Gedanken gerne ein wenig elaborieren, darf es aber nicht, weil in drei Minuten die Uhr zw\u00f6lfmal schlagen wird. Und dann beginnt mein Nachtschreibverbot.<br \/>\n14.2.2021, Henryk M. Broder bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/immer_wieder_das_gleiche_tun_und_andere_ergebnisse_erwarten\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/immer_wieder_das_gleiche_tun_und_andere_ergebnisse_erwarten<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Gr\u00fcndichkeit ist nur dann falsch, wenn man dazu zwingt<\/strong><br \/>\nEine Sache um ihrer selbst willen zu tun mag deutsch sein, falsch ist es nicht. Auch Gr\u00fcndlichkeit ist nicht falsch. Ganz im Gegenteil &#8211; das, was man tut so gut wie m\u00f6glich zu machen, ist eine n\u00fctzliche und sehr befriedigende Sache. Der Zen-Buddismus kann ein Lied davon singen. Es ist aber jedermanns ureigenste Angelegenheit. Die \u00dcbergriffigkeit f\u00e4ngt dann an, wenn man seine per\u00f6nlichen Obsessionen auch allen Anderen verbindlich vorschreiben will und sie zwingen m\u00f6chte, Vorschriften, auch sinnlose, sklavisch einzuhalten. Kurzum, das Toxische ist nicht etwa, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun, sondern dies Anderen vorschreiben zu wollen.<br \/>\n14.2.2021, H.B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Deutsche Gr\u00fcndlichkeit &#8211; Ausnahme Migranten<\/strong><br \/>\nDa bin ich doch froh, dass es ein Gegenbeispiel gibt. Im Zusammenhang mit den Migranten wird jedes Gesetz \u00fcbertreten. Alle Migranten d\u00fcrfen bleiben, werden bestens alimentiert, als Unterbringung ist nur First Class erlaubt, Migranten brauchen nicht Business Class zu wohnen. L\u00fcgen, betr\u00fcgen ist l\u00e4sslich, wenn es um das Wohl der Migranten geht. F\u00fcr die Migranten werden alle B\u00f6rsen ge\u00f6ffnet, letzlich hat auch der islamisten Verband, fr\u00fcher bekannt als ev. und kath. Kirche, ihre Katastrophenhilfe f\u00fcr die Schlepper ge\u00f6ffnet.<br \/>\n14..202021, J.d.B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; das deutsche Volk ist obrigkeitsh\u00f6rig<\/strong><br \/>\nMeine Anmerkung: so sehr ich es auch nicht wahrhaben will, das deutsche Volk ist obrigkeitsh\u00f6rig, zu faul um selbst zu denken, grottenschlecht informiert und l\u00e4sst sich str\u00e4flich von unseren Medien einlullen. (Hier Schreibende ausgeschlossen!) JA-Sager aller erster G\u00fcte, die sich ALLES gefallen lassen. Eine Mischung aus MIR DOCH EGAL und KANN MAN EH NIX MACHEN.<br \/>\nDie Deutschen werden niemals den gro\u00dfen Aufstand proben, wie man so sch\u00f6n sagt. Weder gegen Coronama\u00dfnahmen, Strompreise, Fl\u00fcchtlingspolitik und und und\u2026 Das ist einfach nicht das Naturell unseres Volkes. Gemosert und gejammert wird h\u00f6chstens in privatem Umfeld. Vielleicht haben die Deutschen ja aber auch einfach keine Lust oder kein Interesse an einem Aufstand, der die jetzigen Verh\u00e4ltnisse verbessern k\u00f6nnte? Das \u00f6ffnet der Diktatur T\u00fcr und Tor!! Musste doch noch meinen Senf dazugeben. Ging nicht anderes. Unverbl\u00fcmte Gr\u00fc\u00dfe zum Valentinstag!<br \/>\n14.2.2021, S.M-M<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Deutsche 1000% Gr\u00fcndlichkeit f\u00fchrt immer dazu, dass nichts mehr klappt<\/strong><br \/>\nWunderbar auf den Punkt gebracht lieber Herr Broder. Die deutsche 1000% Gr\u00fcndlichkeit, die immer dazu f\u00fchrt, dass nichts mehr klappt und alles daneben geht. Und so ist das auch mit Covid-19. Erst wird den B\u00fcrgern ein Inzidenzwert 50 von 100000 f\u00fcr 7 Tage suggeriert, hat man den erreicht kommt die deutsche Gr\u00fcndlichkeit zum Tragen und man geht runter auf ein Inzidenzwert von 35 zu 100000. Ist der erreicht wird der Lockdown immer noch nicht aufgehoben und man versucht ihn noch niedriger anzusetzen, bis er die 0 erreicht. Und da das dann der Kanzlerin und ihrem Adlatus aus Bayern immer noch zu viel ist, versucht man dann einen Inzidenzwert unterhalb der Null zu bekommen, im 10% Minusbereich.<br \/>\nVor lauter Gr\u00fcndlichkeit hat man dann die Wirtschaft gr\u00fcndlich an die Wand gefahren. In fr\u00fcheren Zeiten kam die deutsche Gr\u00fcndlichkeit bei deutschen Produkten gut zum Tragen. Nicht umsonst hie\u00df es fr\u00fcher immer ,,Made in Germany&#8222;. Das waren Produkte von Klasse, die auch international gesehen gro\u00dfe Nachfrage nach sich zogen. Deshalb waren wir auch lange Zeit Exportweltmeister. Da die Herstellung der Waren mittlerweile zu teuer geworden ist, wurden die Produktionen ins Ausland verlagert. Und schon ist es vorbei mit der deutschen Gr\u00fcndlichkeit und ,,Made in Germany&#8222; ist ein Relikt von gestern. Im hier und jetzt ist die deutsche Gr\u00fcndlichkeit ein Hemmschuh f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung von Krisen und Problemen, auch im normalen Alltag. Die ausufernde B\u00fcrokratie erweist sich als nicht effizient und nicht als zukunftsweisend. Die deutsche Gr\u00fcndlichkeit muss zur\u00fcckgefahren werden. Ein gesunder Mittelweg w\u00e4re meiner Ansicht nach, dringend erforderlich.<br \/>\n142.2021, K.S<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Eindimensionalitaet oder kognitive Beschraenktheit,<\/strong><br \/>\ndie Unf\u00e4higkeit in Alternativen zu denken, das Festhalten an Gelernten, an der Ideologie und dem System, sind nicht zufaellig zunaechst einmal Merkmale der Kanzlerin. Bis zu einem gewissen Grad kann sie aufgrund geistiger Unbeweglichkeit tatsaechlich nicht anders, als immer den gleichen, leicht als objektiv falsch erkennbaren, Weg zu waehlen. Das Festhalten vermittelt ihr Sicherheit und entlastet, abgesehen von der transformatorischen N\u00fctzlichkeit. Einstein wuerde die Dame als leibhaftiges Beispiel fuer \u201cseine\u201d grenzenlose Dummheit und den Wahnsinn waehlen. Dass sie damit auch das deutsche Gemuet bedient, erkennt man an ihrer Beliebtheit ebenso wie an der Unbeliebtheit Aller, die andere Wege gehen und Neues wagen wollen.<br \/>\nDen meisten Deutschen ist das bekannte Falsche lieber<br \/>\nals das unbekannte, aber m\u00f6glicherweise! Bessere.<br \/>\nDas bezieht sich im Kleinen wie im Grossen auf Personen, von denen man gef\u00fchrt werden will und auf Loesungsversuche. Der Technokratin kommt das nicht zu hinterfragende Klammern des b\u00fcrokratischen Deutschen an amtliche Vorgaben sehr entgegen. Der offenkundige \u201cNachteil\u201d dieser Kleingeistigkeit und Kraemerei ist die M\u00f6glichkeit der perfekten Instrumentalisierung fuer unlautere Zwecke, denn Selbstdenken, Hinterfragen oder gar eigene Entscheidung gehen nicht. Vor allem dann nicht, wenn es ohnehin die zu Unrecht Privilegierten traefe. Vorgaben schaffen Gleichheit, sehr gerne auch im\u201d Elend\u201d, vor allem bei restriktiver Anwendung oder Machtausuebung. \u201cAusnahmen\u201d \u201cwerden nur gruenen Funktion\u00e4reinnen gestattet, nicht aber einem erfolgreichen und deshalb eher verhassten Proficlub, der selbst Alles getan hat, um starten zu koennen, noch dazu zu einem unethischen Zweck. Wobei (linke) Politik und Wirtschaft keinerlei Beruehrungsprobleme mit den Kataris haben. Ein grosser Schuss Scheinheiligkeit, Doppelmoral und Heuchelei ist hierzulande systemisch immer dabei. So lebt es sich leichter.<br \/>\n14.2.2021, R.N.<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>\u201eeine Sache um ihrer selbst willen tun\u201c, wie Richard Wagner es benennt,<\/strong><br \/>\nkommt der Sache schon recht nahe. Nach meiner eigenen Beobachtung identifiziert sich ein Deutscher im Wesen mit seiner Aufgabe. Sein Wesen und seine Aufgabe lassen sich nicht trennen. Als Beispiel erw\u00e4hne ich am Rande den Wachmann im Einkaufszentrum, der im Coronawahn einen Passanten \u00fcbelst anp\u00f6belt und dann k\u00f6rperlich anspringt, wenn er zu h\u00f6ren bekommt, dass sein Verhalten wohl dem der Schergen des Nationalsozialismus gleiche. Er ist eins mit seiner zweifelhaften Aufgabe. Noch deutlicher ist mir ein Erlebnis aus meiner Jugend: in Belgien bestieg ich als Student einen Zug nach Deutschland. Selbstverst\u00e4ndlich ohne Fahrkarte, denn es bestand ja die M\u00f6glichkeit, dass der Kontrolleur erst hinter Br\u00fcssel k\u00e4me. Dann k\u00f6nnte man dem Kontrolleur sagen \u201cgerade erst zugestiegen\u201d. So denkt wohl ein junger Mensch. Der Kontrolleur kam aber schon vor Br\u00fcssel. Auf die Erkl\u00e4rung hin, dass man aus Zeitmangel keine Karte erworben habe, da sp\u00e4t am Bahnhof, nickte er kurz, gab ein \u201cich komme noch mal wieder\u201d von sich, und verschwand. Er kam &#8211; wie eigentlich erwartet &#8211; nicht wieder. Ein junger Mann, die Haare etwas zu lang, die Sch\u00e4rpe l\u00e4ssig getragen. Also Entwarnung. Nun blieb aber noch Aachen und dann weiter. W\u00fcrde es wieder klappen ? Wann k\u00e4me der Schaffner ? Er kam innerhalb 5 Minuten nach Abfahrt Bahnhof Aachen. Leicht ergraut, eine entsprechende K\u00f6rperf\u00fclle, die Sch\u00e4rfe straffte streng \u00fcber seinem Bauch, das Gesicht erregt, leicht ger\u00f6tet. Und dieser Schwall von Aggressionen der sich aus ihm anschliessend entlud, wahrlich schon Hass &#8211; wegen einer noch nicht erworbenen Fahrkarte, diesem Betrugsversuch des Studenten; leider nicht ganz unerwartet. Meine Interpretation ist mir noch heute g\u00fcltig &#8211; er war wesentlich von seiner Aufgabe \u2018besessen\u2019, er konnte nicht anders: dieser Betrug musste pers\u00f6nlich gegen ihn gerichtet sein. Ich halte ihm zugute, dass er sein Verhalten als Ehrlichkeit empfunden haben wird.<br \/>\n14.2.2021, E.D.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>dd &nbsp; Angst gegen Kinder wie B\u00fcrger\u00a0(16.2.2021) Immer wieder das Gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten (14.2.2021) Bevormundung Dagegen-Sein Denunziation Diffamierung Diskursverweigerung Ehrlichkeit Einzelfall Gesinnungsdiktatur Gesinnungsethik Gutmenschen Instrumentalisierung Journalismus Kommunikation Mainstream Medienvielfalt Meinungsfreiheit Missverstehen mit Absicht Political Correctness Rassismus Repression &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/gruendlichkeit\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":2250,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-87953","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/87953","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87953"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/87953\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87987,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/87953\/revisions\/87987"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2250"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87953"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}