{"id":85281,"date":"2020-11-30T20:41:29","date_gmt":"2020-11-30T19:41:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=85281"},"modified":"2026-03-27T18:37:39","modified_gmt":"2026-03-27T17:37:39","slug":"brennpunktschulen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/brennpunktschulen\/","title":{"rendered":"Brennpunktschulen"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Bildung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/\">Bildung<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Schulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">Schulen<\/a>&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsprekariat\/\">Bildungsprekariat<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-migration\/\">Schulen-Migration<\/a> &gt;Brennpunktschulen<\/p>\n<div id=\"attachment_85283\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/seepark-herbstmorgen202011-pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85283\" class=\"size-full wp-image-85283\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/seepark-herbstmorgen202011-pan.jpg\" alt=\"Herbstmorgen am Seepark in Freiburg November 2020\" width=\"639\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/seepark-herbstmorgen202011-pan.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/seepark-herbstmorgen202011-pan-180x82.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-85283\" class=\"wp-caption-text\">Herbstmorgen am Seepark in Freiburg November 2020<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Bericht ein es Lehrers zum Unterricht in einer Integrationsklasse (19.3.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mobbing-vom-politischen-islam\/\">Mobbing vom politischen Islam<\/a>\u00a0(28.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gewalt-muslimischer-schueler\/\">Gewalt muslimischer Sch\u00fcler<\/a>\u00a0(24.4.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grundschulunterricht-unmoeglich\/\">Grundschulunterricht unm\u00f6glich<\/a>\u00a0(13.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/lehrer-respekt\/\">SOS eines Berliner Lehrers<\/a>\u00a0(5.3.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/pisa\/\">Prof. Hans Peter Klein zu Pisa: Migration aus bildungsfernen Schichten<\/a>\u00a0(15.12.2023)<\/li>\n<li>Lehrerbericht aus der Vorh\u00f6lle oder: Die Realit\u00e4t an deutschen Schulen (2.6.2023)<\/li>\n<li>Birgit Ebel: Migranten an einer Gesamtschule (3.5.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/brennpunktschule-und-bildung\/\">Brennpunktschule und Bildung<\/a> (30.11.2020)<\/li>\n<li>Katha Strofe: Leaks aus dem Lehrerzimmer (27.11.2020)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsprekariat\/\">Bildungsprekariat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/lehrer-respekt\/\">Lehrer-Respekt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-bildung\/\">Migration-Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-brutalitaet\/\">Schulen-Brutalit\u00e4t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-migration\/\">Schulen-Migration<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bericht ein es Lehrers zum Unterricht in einer Integrationsklasse<\/strong><br \/>\n\u201eHallo allerseits,<br \/>\nich habe Mathematik studiert und arbeite derzeit, auch aufgrund der aktuell prek\u00e4ren Arbeitsmarktlage, als Lehrer im Seiteneinstieg an einer Realschule im Ruhrpott. Der Anteil an Fl\u00fcchtlingen ist an meiner Schule so wie an vielen anderen Schulen hier in der Region ziemlich hoch.<br \/>\nDie meisten Fl\u00fcchtlinge werden in separaten Integrationsklassen unterrichtet, da aufgrund des desolaten Bildungsstands eine Eingliederung in den Regelunterricht schlicht nicht m\u00f6glich ist. Zwei solcher Integrationsklassen unterrichte ich mehrmals die Woche und wollte hier einfach mal meine Erfahrungen mit euch teilen. Ich war schon vor Antritt meines derzeitigen Jobs der aktuellen Migration gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferst kritisch, aber meine Erlebnisse im Schuldienst lassen meine damaligen schlimmsten Bef\u00fcrchtungen wie eine wohlwollende Utopie erscheinen.<br \/>\nF\u00fcr den Kontext: Ein Gros der Integrationsklassen besteht aus in Spanien geborenen Marokkanern, ansonsten sind aber auch Syrer, Afghanen und Roma zahlenm\u00e4\u00dfig stark vertreten. Der \u00fcbrige Rest ist ein wildes Potpourri aus Ukrainern und Fl\u00fcchtlingen aus anderen arabischen oder muslimischen L\u00e4ndern wie dem Libanon oder Somalia. Eine Klasse setzt sich vor allem aus j\u00fcngeren Sch\u00fclern zwischen 11 und 13 Jahren zusammen, die andere Klasse besteht vor allem aus Teenagern, die um die 16 Jahre alt sind.<br \/>\nNun eine kleine Zusammenfassung meiner Beobachtungen:<br \/>\n\u2022In etwa die H\u00e4lfte der Klassen sind nicht nennenswert in ihrer eigenen Sprache alphabetisiert, knapp \u00fcber die H\u00e4lfte versteht, auch teils nach Jahren im hiesigen Schulsystem, im etwa so gut Deutsch wie ich Mandarin<br \/>\n\u2022Zumindest in Mathe (bei den anderen F\u00e4chern kann ich es nur arg beschr\u00e4nkt beurteilen) ist der Bildungsstand ein absolutes Fiasko, selbst bei den \u00e4lteren Sch\u00fclern. Wirklich absolut einfachste Rechenaufgaben (5+6 oder 7-4) bereiten schon gro\u00dfe Schwierigkeiten. Die Ursache scheint oft kognitiver Natur zu sein, denn selbst, wenn ich die Zahlen durch Gegenst\u00e4nde verdeutliche, sind viele Sch\u00fcler nicht imstande, entsprechende Aufgaben zu l\u00f6sen<br \/>\n\u2022Aktuell ist Ramadan. Ukrainische Sch\u00fcler, die nicht fasten, m\u00fcssen, wenn sie etwas trinken oder essen wollen, den Raum verlassen. Das ist einerseits eine von den Klassen selbst auferlegte Regel, wird andererseits aber auch von gro\u00dfen Teilen des \u00fcbrigen Lehrpersonals und der Sozialarbeiterin geduldet oder gar aktiv bef\u00fcrwortet<br \/>\n\u2022Einige m\u00e4nnliche Sch\u00fcler weigern sich aus Glaubensgr\u00fcnden, neben weiblichen Sch\u00fclerinnen zu sitzen. Dies wird ebenfalls toleriert.<br \/>\n\u2022Schl\u00e4gereien sind an der Tagesordnung und das ist keine \u00dcbertreibung. Es findet tats\u00e4chlich ann\u00e4hernd t\u00e4glich mindestens eine Schl\u00e4gerei statt.<br \/>\n\u2022Vern\u00fcnftig gef\u00fchrte Schulmappen oder allgemein ein pfleglicher Umgang mit Schulmaterialien existiert nicht. Die meisten kommen blo\u00df mit den Klamotten, die sie am Leibe tragen, in den Unterricht.<br \/>\n\u2022Etwa die H\u00e4lfte der Klasse mit den \u00e4lteren Sch\u00fclern versp\u00e4tet sich zur ersten Stunde stets um mindestens 10, gut und gerne mal 20 oder 30 Minuten. Auch nach den Pausen ist die Klasse eigentlich jedes Mal erst 10 Minuten zu sp\u00e4t wieder beisammen.<br \/>\n\u2022W\u00e4hrend des Ramadans schl\u00e4ft, ebenfalls vom sonstigen Schulpersonal toleriert, ein guter Anteil regelm\u00e4\u00dfig im Unterricht, indem der Kopf auf den Tisch gelegt wird<br \/>\n\u2022Weibliche Sch\u00fclerinnen werden regelm\u00e4\u00dfig mit stark obsz\u00f6nen Begriffen belegt. Die Ahndung solcher \u00c4u\u00dferungen findet entweder gar nicht oder derma\u00dfen zur\u00fcckhaltend statt, dass einer Wiederholung Vorschub geleistet wird<br \/>\n\u2022An Elternsprechtagen ist mit 90 Prozent der Eltern, auch nach mehrj\u00e4hrigem Aufenthalt in Deutschland, nur \u00fcber Dolmetscher zu kommunizieren<br \/>\n\u2022Vor ein paar Tagen erz\u00e4hlten mir einige Sch\u00fcler stolz, welche neuen Handymodelle ihre Geschwister und Eltern denn so haben, die wohlgemerkt fast ausschlie\u00dflich Transferleistungen empfangen<br \/>\n19.3.2026, <a href=\"https:\/\/x.com\/ainyrockstar\/status\/2034657174652088405\">https:\/\/x.com\/ainyrockstar\/status\/2034657174652088405<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2026\/03\/19\/wenn-auf-einer-realschule-schon-die-rechenaufgabe-56-zu-schwer-ist\/\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2026\/03\/19\/wenn-auf-einer-realschule-schon-die-rechenaufgabe-56-zu-schwer-ist\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lehrerbericht aus der Vorh\u00f6lle oder: Die Realit\u00e4t an deutschen Schulen<\/strong><br \/>\nIm Stil eines Sittengem\u00e4ldes beschreibt der langj\u00e4hrige Twitter-User \u201eWhy So Serious?&#8220; in seinem neuesten Thread, was an deutschen Schulen immer schiefer l\u00e4uft. \u201eWhy So Serious?&#8220; bleibt lieber anonym.<br \/>\n&#8230; wir haben die Chance, den Twitter-Thread von \u201eWhy So Serious?&#8220; hier zu ver\u00f6ffentlichen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/twitter.com\/U_R_2_Serious\/status\/1664622687241527298?t=VQy7Qlu-AHl70D51qQmVZw&amp;s=09\">https:\/\/twitter.com\/U_R_2_Serious\/status\/1664622687241527298?t=VQy7Qlu-AHl70D51qQmVZw&amp;s=09<\/a><br \/>\nAls Schulsozialp\u00e4dagoge an einer weiterf\u00fchrenden Schule im Brennpunktviertel einer gro\u00dfen Stadt in NRW erlebe ich t\u00e4glich unz\u00e4hlige Systembrecher als auch eklatante Systemfehler, die die normale Arbeit nicht nur st\u00f6ren, sondern regelrecht sabotieren und unm\u00f6glich machen. Die folgenden Berichte sind nur einige aktuelle Einblicke in meinen Arbeitsalltag.<br \/>\nIch arbeite nun schon seit fast 10 Jahren in dem Bereich und habe neben zahlreicher weiterf\u00fchrender Schulen auch sehr viele Grundschulen, Kindertageseinrichtungen, auch Kinderheime und Wohngruppen kennengelernt. Ich bin also mit dem System wohl vertraut. Dies betone ich, da es wichtig ist, die Hintergr\u00fcnde zu verstehen, auch wenn ich anonym bleibe und meine Erfahrungen subjektiv sind.<br \/>\nDennoch teilen viele Kollegen in \u00e4hnlichen Berufen meine Einsch\u00e4tzungen, auch wenn sie diese oft nur hinter vorgehaltener Hand \u00e4u\u00dfern. Nicht zuletzt m\u00f6chte ich mir das Thema vielleicht auch einfach von der Seele schreiben.<br \/>\nDas Thema Inklusion wird zwar in den Schul\u00e4mtern als h\u00f6chstes Ziel betrachtet, aber in der Praxis wird deutlich, dass es an vielen Schulen nur in der Theorie funktioniert. Vor allem, seitdem Sonder- und F\u00f6rderschulen nach und nach verschwinden. Personal, R\u00e4umlichkeiten, Ausstattung sowie der Wille der Familie und des Jugendamtes sind oft nicht vorhanden, oder von Laissez-fairen Erziehungsvorstellungen gepr\u00e4gt. Diese M\u00e4ngel f\u00fchren zu enormen Problemen, bei denen weder inklusiver Unterricht noch normaler Unterricht m\u00f6glich ist.<br \/>\nInklusion heute bedeutet gef\u00fchlt, dass leistungsstarke Sch\u00fcler zu Hause lernen m\u00fcssen, um den inklusiv betreuten Kindern in der Klasse volle Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei umfasst die Gruppe der inklusiv betreuten Sch\u00fcler nicht nur k\u00f6rperlich und geistig behinderte Kinder, sondern auch solche mit verschiedenen Lernschw\u00e4chen, sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf, auff\u00e4lligem Verhalten und Migration.<br \/>\nAn unserer Schule, die bei insgesamt ca. 500 Sch\u00fclern vor den Corona-Ma\u00dfnahmen 12 Sch\u00fcler mit F\u00f6rderbedarf hatte, sind aktuell 25 inklusiv betreute Sch\u00fcler best\u00e4tigt. Das ist eine gesamte Schulklasse. Zus\u00e4tzlich gibt es weitere 20 Sch\u00fcler, die eine F\u00f6rderung durch I-Helfer oder \u00e4hnliches ben\u00f6tigen w\u00fcrden, bei denen aber die Eltern aus Sorge vor Stigmatisierung Widerstand leisten, Ma\u00dfnahmen durch Jugendamt nicht greifen, oder f\u00fcr die schlicht kein I-Helfer zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus betreuen wir 6 Sch\u00fcler, die unter dem Begriff \u201eziel-differenzierte Sch\u00fcler\u201c nicht am normalen Unterricht teilnehmen, sondern intensiv neben der Schulklasse betreut werden m\u00fcssen, da sie emotional nicht die F\u00e4higkeit besitzen, sich einer Gruppe einzuordnen, oder 5, 6 Schulstunden am Unterricht teilnehmen zu k\u00f6nnen, hochaggressiv sind, Autorit\u00e4ten und Regeln nicht anerkennen. Diese werden w\u00f6chentlich 2\u20133 Std. au\u00dferhalb der Klasse betreut und sitzen dort nur ihre Pflichtschuljahre ab, bis sie in den Gassen der Gesellschaft verschwinden.<\/p>\n<p>Dies bedeutet, dass 10 Prozent (!!!) unserer Sch\u00fcler extrem herausfordernd sind und teilweise nicht angemessen beschult werden k\u00f6nnen. Das Problem wird noch versch\u00e4rft, da auch an unserer Schule, wie an fast allen anderen Schulen auch, das Personal fehlt.<\/p>\n<p>Schulpsychologen, Sozialarbeiter, Sonderp\u00e4dagogen, Integrationshelfer sind \u00fcberall so n\u00f6tig, aber absolute Mangelware. Dazu kommen zahlreiche Sch\u00fcler, die einfach durch das Raster fallen, da die Bearbeitung der bestehenden F\u00e4lle bereits zu viel Zeit in Anspruch nimmt, oder weil sie z. B.: aufgrund von Depressionen etc. gegen\u00fcber den lauten Systembrechern untergehen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem besteht darin, dass wir Klassen haben, in denen bei einer Klassenst\u00e4rke von 25 Sch\u00fclern 24 arabischst\u00e4mmige Kinder sitzen. Dies stellt ein zerst\u00f6rerisches und brandgef\u00e4hrliches Ungleichgewicht dar, da diese Kinder in ihrer Freizeit haupts\u00e4chlich Arabisch sprechen und nur mit der arabischen\/muslimischen Kultur vertraut sind. Sie stellen Familie und in vielen F\u00e4llen sogar den Clan \u00fcber alle Regeln, Gesetze und Normen der Schule, der Gesellschaft und auch des Rechtsstaates.<br \/>\nWenn nicht-muslimische Kinder in solchen Klassen sitzen, sind sie in der klaren Minderheit und werden regelm\u00e4\u00dfig rassistisch beleidigt, oft nach dem Motto &#8222;das Recht des St\u00e4rkeren&#8220;. \u201eDeutsche Kartoffel\u201c ist in diesem Zusammenhang noch die harmloseste Beleidigung. Dieses Problem wird h\u00e4ufig \u00fcbersehen, da niemand Bock hat, sich mit den Familien anzulegen, oder weil es es ja nicht so schlimm sei.<br \/>\nNicht selten habe ich junge Sch\u00fcler aus der f\u00fcnften Klasse bei mir sitzen, die mich fragen, warum die arabischen Sch\u00fcler alles machen d\u00fcrfen und es keine Strafe gibt, w\u00e4hrend sie selbst vielleicht bei mir sitzen, weil ein Lehrer sie dabei erwischt hat, wie sie Schwalben aus dem Fenster werfen und sie zur Strafe zu mir schickt. Woraufhin ich oft die Wogen gl\u00e4tten muss. Zu mir kommt alles, was sich streitet, kloppt, mobbt, anzickt, bespuckt, rassistisch beleidigt und einfach nur traurig, depressiv etc ist.<br \/>\nIch wei\u00df darauf leider keine Antwort, warum muslimische Sch\u00fcler seltener bestraft werden.Tats\u00e4chlich ist es so, dass ideologisch gepr\u00e4gte Formulierungen auch im Lehrerzimmer Einzug gehalten haben (welch eine \u00dcberraschung). Wenn dann mal der riesige Steffen aus der sechsten Klasse dem Ali kontert und ihn als D\u00f6nerfresse beleidigt, wird sofort eine Sonderbeauftragte eingeladen, die rechtsradikales Verhalten aufdecken und korrigieren soll.<br \/>\nStruktureller Rassismus ist es, wenn der unterbelichtete Steffen Hakenkreuze auf sein Heft malt, w\u00e4hrend er in einer Klasse mit 24 muslimischen Sch\u00fclern sitzt und nicht wei\u00df, welcher arabische Wortfetzen gerade eine Beleidigung gegen ihn und welche gegen seine Mutter war.<br \/>\nDas Schulamt bietet selten Unterst\u00fctzung und konzentriert sich eher auf Schadensbegrenzung. In vielen F\u00e4llen m\u00fcssen die gemobbten Sch\u00fcler die Schule wechseln oder Lehrkr\u00e4fte, die sich aus angst um den Job nicht trauen, Missst\u00e4nde aufdecken. Dieses Problem ist auch in Grundschulen weit verbreitet und wird dort durch das Weiterschieben auff\u00e4lliger Sch\u00fcler kaschiert. Da wandern die Systembrecher in vier Grundschuljahren auch mal durch 4 verschiedene Schulen, bis man sie endlich los ist.<\/p>\n<p>Die Taten der Sch\u00fcler reichen dabei von den altbekannten \u201eich warte nach der Schule auf dich\u201c Pr\u00fcgelei bis hin zu gezieltem Mobbing oder auch k\u00f6rperliche Angriffe durch die gesamte Familie. Oft h\u00f6ren wir von Sch\u00fclern nach blutigen Schl\u00e4gereien, dass \u201ePapa mir gesagt hat, dass ich schlagen soll\u201c. Da Papa aber kein deutsch spricht und sich dazu auch noch weigert, in die Interaktion zu gehen, findet kein wirklicher Kontakt statt.<br \/>\nDas Jugendamt wei\u00df \u00fcber die meisten F\u00e4lle Bescheid, aber begegnet den Lehrern meistens mit m\u00fcdem Schulterzucken. Neben \u201eharmloseren\u201c Attacken mit der blo\u00dfen Faust sind auch Waffen wie Messer, Hammer, Schere usw. regelm\u00e4\u00dfige Funde bei aggressiven Jugendlichen.<br \/>\nDie Polizei im Stadtteil ist auf der Autowahlfunktion ganz oben abgespeichert. Sehr viele h\u00e4rtere Verbrechen werden von Sch\u00fclern der f\u00fcnften bis zur siebten Klasse begangen. Oft sind diese noch nicht strafm\u00fcndig, was nicht nur ein Zufall ist, sondern oftmals von den Sch\u00fclern offen als Grund angegeben wird, wenn sie ihr aggressives Verhalten erkl\u00e4ren sollen. \u201eMir doch egal. Dein Pech. Mir passiert eh nichts\u201c.<br \/>\nDabei werden dann auch gerne mal die kl\u00e4renden Lehrer zur Zielscheibe famili\u00e4rer Attacken. Von Bedrohungen, \u00fcber Anzeigen bis hin zu Schl\u00e4gereien lassen viele Familien nichts aus, um die Schuld von sich abzuwenden.<br \/>\nAls m\u00e4nnlicher P\u00e4dagoge werde ich oft direkt mit Konflikten konfrontiert, insbesondere in Situationen, in denen &#8222;die Kacke am Dampfen ist&#8220;. Vor einigen Monaten wurde ich sogar von einem Vater bedroht, beleidigt und k\u00f6rperlich angegriffen, als ich versuchte, einen Sch\u00fcler vor einem gewaltt\u00e4tigen Angriff zu sch\u00fctzen. Solche Vorf\u00e4lle sind keine Seltenheit, aber sie werden selten bekannt.<br \/>\nDie Realit\u00e4t an deutschen Schulen in sozialen Brennpunktvierteln ist aus meiner Sicht dem Untergang geweiht und gepr\u00e4gt von schwerwiegenden Systemfehlern, die eine Implosion unausweichlich erscheinen lassen. Viele Lehrer \u00fcberlegen, beruflich abzuwandern.<br \/>\nIch m\u00f6chte hier auch nicht die deutschen Familien aus den entsprechenden Stadtteilen in den Schutz nehmen. Oftmals sind dies die Familien mit den gr\u00f6\u00dften Problemen, vor allem weil es wahrscheinlich die Letzten sind, die sich einen Umzug in eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland nicht leisten konnten.<br \/>\nAuch beobachte ich dort einen stark erh\u00f6hten Anstieg an rechtsradikalen Ideen, vielleicht auch als Folge der eigenen Ohnmacht, oftmals aber auch der eigenen Dummheit.<br \/>\nInklusion bleibt oft nur ein vages, undefiniertes, theoretisches Konzept, w\u00e4hrend Gewalt und \u00dcbergriffe an der Tagesordnung sind. Es gibt nat\u00fcrlich Schulen, an denen dieses Konzept blendend funktioniert, Schulen die aus eigenst\u00e4ndiger Arbeit heraus mit gen\u00fcgend Personal und dem Willen aller Beteiligten etwas \u00e4ndern k\u00f6nnen, aber oftmals sind dies Vorzeigeschulen. Prestige-Schulen, die von politischen W\u00fcrdentr\u00e4gern besucht werden und f\u00fcr ihr inklusives Konzept gefeiert werden, obwohl dahinter eine Finanzierung steckt, die die allermeisten maroden Schulen nicht als Grundlage haben.<br \/>\nIch m\u00f6chte betonen, dass es woanders etwas besser vor sich gehen mag. Ich berichte hier aus den Elendsvierteln, von denen man \u00f6fters h\u00f6rt. Bitte bedenken Sie dies, bevor sie sich hier auf Twitter emp\u00f6ren.<\/p>\n<p>Danke f\u00fcrs Lesen und f\u00fcr Fragen stehe ich gerne bereit.<br \/>\nZwei Stunden sp\u00e4ter tweetet \u201eWhy So Serious?&#8220; ein hoffungsvolles Nachwort:<br \/>\nIch bin sicher, dass mit der richtigen Struktur, Disziplin und p\u00e4dagogischer Klarheit auch noch so wild zusammengew\u00fcrfelte Kulturen im Lernen einen gemeinsamen Nenner finden k\u00f6nnen. Es hat nur niemand Interesse daran. Das Chaos wird sich selbst \u00fcberlassen!<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.6.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/bericht-aus-der-vorhoelle-oder-die-realitaet-an-deutschen-schulen\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/bericht-aus-der-vorhoelle-oder-die-realitaet-an-deutschen-schulen<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\nKommentare:<br \/>\nMan braucht eigentlich nur nach Frankreich oder USA zu schauen &#8211; die machen diesen Irrsinn schon ein paar Jahrzehnte l\u00e4nger. Daher h\u00e4tte man auch vorher schon wissen k\u00f6nnen wie es kommen wird, aber die &#8222;Rechten&#8220; haben ja nur Verschw\u00f6rungstheorien fabuliert. Ich mache jeden Tag 3 Kreuze im Kalender weil meine Kinder schon vor Beginn des Wahnsinns mit der Schule fertig waren. Was hatten wir damals f\u00fcr l\u00e4cherliche Probleme im Vergleich zu heute. Jeder der heute Kinder hat und weiterhin Altparteien w\u00e4hlt sollte eigentlich in die geschlossene Abteilung eingewiesen werden. K.E.<br \/>\n.<br \/>\nIch arbeitete bis 2018 als Lehrer an einer Sonderschule f\u00fcr Lernbehinderte in Berlin. Und kann das hier Geschrieben voll best\u00e4tigen. Waren fr\u00fcher die Sch\u00fcler dieser Art von Schule lernbehindert auf Grund entsprechender Krankheiten, so wurden es ab Mitte der 90er zunehmend Lernbehinderte auf Grund von Verhaltensauff\u00e4lligkeiten\u2026gern mit viel Aggression ihrerseits gegen alles und jeden. Berlin schafft sucksessive die Sonderschulen mit ihren kleinen Klassen (Max 15 Sch\u00fcler) und ihren besonderen Lehrpl\u00e4nen ab. Die Kinder gingen dann zur Regelschule\u2026mit gro\u00dfen Klassen mit Lehrern ohne jegliche sonderp\u00e4dagogische Ausbildung. Ihre Aggression stieg\u2026ebenso wie die heute \u201eSchuldistanz\u201c genannte Schw\u00e4nzerei\u2026<br \/>\nIrgendwann aber landeten sie unweigerlich dennoch v\u00f6llig frustriert in den wenigen immer noch existierenden F\u00f6rderschu\u00f6e\/Sonderschulen. Mit der Schaffung der Gesamtschulen wollte der Senat die Hauptschule als \u201eResteschule\u201c abschaffen. Nun sind die F\u00f6rderzentren Sonderschule die \u201eResteschulen\u201c- denn hier landet jedes Kind, das in der gro\u00dfen Gesamtschule scheitert\u2026aus welchen Gr\u00fcnden auch immer\u2026<br \/>\nDeutschlands Schulsystem hat sich im Laufe meiner Dienstjahre seit 1984 bis 2018 nur in eine einzige Richtung ver\u00e4ndert: Sie ist schlechter geworden. Und niemand spricht die Gr\u00fcnde daf\u00fcr klar an. Die sehr vielf\u00e4ltig sind. S.D.<br \/>\n.<br \/>\nDass die Inklusion nur ein Dummenfang f\u00fcr ideologisch in den Universit\u00e4ten Indoktrinierte ist, war mir (39 Jahre vollzeitt\u00e4tiger Lehrer an OS, HS, RS ind Gymnasium) und vielen Praktikern v\u00f6llig klar. Sie konnte nur Chaos verursachen, und die geistig Beinderten verloren dafurch jede Chance sich in die Arbeitswelt zu integrieren. Aber es wird sich nichts \u00e4ndern, solange Leute vom Niveau einer Ricarda Lang, eines Kevin K\u00fchnerts oder eines R\u00f6ttgens das Sagen haben. GN<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Birgit Ebel: Migranten an einer Gesamtschule<\/strong><br \/>\n<strong>Die Konferenz hinter dem Palmer-Eklat<\/strong><br \/>\nAlle reden \u00fcber den Eklat um den (Ex-)Gr\u00fcnen Boris Palmer am Rande der Migrationskonferenz in Frankfurt. Der Autor erlebte das Drama vor Ort. Hier sein Bericht \u2013 nicht nur \u00fcber den Fall Palmer, sondern das Event an sich.<br \/>\nAm 28. April fand die \u2013 mittlerweile ber\u00fcchtigte \u2013 von Prof. Susanne Schr\u00f6ter organisierte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/palmer-n-wort-und-nazi-etikett\/\">Konferenz zum Thema \u201eMigration steuern, Pluralit\u00e4t gestalten\u201c<\/a> statt, auf die gewisse Kreise schon fr\u00fchzeitig ihre mit den Begriffen ihrer Holzsprache geladenen rhetorischen Kanonen gerichtet hatten. Bereits die Begriffe \u201esteuern\u201c und \u201egestalten\u201c enthielten ja schon ein \u201erechtspopulistisch genutztes Bild\u201c! Dabei war vieles von dem, was vorgetragen wurde, bereits reichlich bekannt. Und so soll hier nur auf eine kleinere Anzahl von Beitr\u00e4gen n\u00e4her eingegangen werden, bevor der gro\u00dfe Knall behandelt wird.<br \/>\n.<br \/>\nBirgit Ebel, eine Lehrerin an einer integrierten Gesamtschule in Herford, einer Stadt, in der es eine gro\u00dfe Salafistengemeinde gibt, berichtete \u00fcber die Zust\u00e4nde an ihrer Schule, \u00fcber die Gewaltanwendungen, die t\u00e4glichen Beleidigungen der Lehrer, den fehlenden Respekt der muslimischen Sch\u00fcler gerade gegen\u00fcber den Lehrerinnen, die das allerdings zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Angst ignorieren, die innere Kapitulation ihrer Kollegen vor diesen Zust\u00e4nden, das Wegducken der Schulleiter usw. usw. An der \u201eSchule herrsche ein Klima der Angst\u201c und das Konzept der integrierten Gesamtschule sei gescheitert, da die alten Probleme der Hauptschulen \u201evollst\u00e4ndig bei den Gesamtschulen\u201c gelandet seien. Das alles war schon bekannt \u2013 auch \u00fcbrigens die vermeintlichen L\u00f6sungsans\u00e4tze (mehr Budgets, bessere Sprachschulungen etc.). Lehrer von vergleichbaren Schulen berichten von \u00e4hnlichen Erlebnissen, ist es doch immer wieder die unverzagte Birgit Ebel, die auf solchen Konferenzen auftritt. Anderen fehlt es wohl an der notwendigen Courage. In der Diskussionsrunde bekannte sie sich dazu, Mitglied der Gr\u00fcnen zu sein. Zuvor hatte Heinz-Peter Meidinger, Pr\u00e4sident des Lehrerverbands, \u00fcber Studien berichtet (darunter eine IQP-Studie), die den katastrophalen Bildungsstand von Klassen mit einem hohen Migrantenanteil belegen, auch hier nichts Neues also.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 3.5.2023 von Bernd Fischer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_konferenz_hinter_dem_palmer_eklat\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_konferenz_hinter_dem_palmer_eklat<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Katha Strofe: Leaks aus dem Lehrerzimmer<\/strong><br \/>\nEs gilt, wie auch in anderen Bereichen: Der Leidensdruck schwindet mit den Fluchtm\u00f6glichkeiten. Solange es noch Inseln der (biodeutschen) Gl\u00fcckseligkeit gibt, auf die man sich zur\u00fcckziehen kann, k\u00f6nnen Lehrer wie Katha Strofe (Pseudonym), die sich nach einem Jahr an eine Oberschule in einem netteren Bezirk versetzen lie\u00df, weiterhin daran glauben, dass die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr diese Gesellschaft von der AfD und alten wei\u00dfen Schulleitern ausgeht.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\n<strong>\u201e\u00dcberall diese Judensterne! Was soll denn das?!\u201c<\/strong><br \/>\nIn einer anderen Szene berichtet die junge Lehrerin vom Vater eines Sch\u00fclers, der sich furchtbar \u00fcber die gebastelten Weihnachtssterne der Kinder an den Fensterscheiben im Klassenraum seines Sohnes aufregt, weil er sie f\u00fcr Davidsterne h\u00e4lt. \u201e\u00dcberall diese Judensterne! Was soll denn das?!\u201c, ruft der Mann mit arabisch klingendem Nachnamen der Kollegin von Katha Strofe entgegen. Es folgen weitere Anekdoten aus dem rassistischen Sumpf der multikulturellen Bereicherung. So berichtet ihre Kollegin ebenfalls von einem Sch\u00fcler, der nicht neben einem schwarzen Kind sitzen wollte, weil Schwarze \u201egro\u00dfe Kackhaufen\u201c seien. Das h\u00e4tte er aus einer arabischen Kinderserie<br \/>\n&#8230;&#8230;&#8230;<br \/>\n<strong>Wenn der Brennpunkt eines Tages \u00fcberall ist<\/strong><br \/>\n\u201eStudenten brauchen Praxis. Lehrer brauchen Respekt. Sch\u00fcler brauchen kleinere Klassen und individuelle F\u00f6rderung. Alle brauchen \u2013 so leid es mir tut \u2013 weniger Heterogenit\u00e4t in den Lerngruppen. Eltern brauchen Vertrauen in die Schule. Schule braucht Anerkennung\u201c, formuliert Katha Strofe nach 207 Seiten den Schlusssatz und damit ihre vage gebliebenen Forderungen.<br \/>\nUnd als Leser m\u00f6chte man angesichts der geschilderten Zust\u00e4nde erg\u00e4nzen: Und Deutschland braucht weniger Einwanderung aus Kulturen, in denen Bildung keinen Stellenwert hat. Von Menschen, die dieses Land nur als Selbstbedienungsladen und Schulen nur als Verwahrort f\u00fcr ihre Kinder und nicht als Chance begreifen.<br \/>\nDeutschland braucht mehr Lehrer, die nicht nur diese Zust\u00e4nde benennen, sondern auch ihre Ursachen. Aber das wird wohl erst passieren, wenn auch die Oberschule im anderen Bezirk keinen Zufluchtsort f\u00fcr ausgebrannte Brennpunktschulen-Lehrer mehr bietet. Wenn der Brennpunkt eines Tages \u00fcberall ist&#8230;.<br \/>\nAlles vom 27.11.2020 von Anabel Schunke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/leaks_aus_dem_lehrerzimmer\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/leaks_aus_dem_lehrerzimmer<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Katha Strofe: \u201eLeaks aus dem Lehrerzimmer.<\/em><br \/>\n<em>Mein Jahr als Lehrerin an der Grundschule des Grauens\u201c,<\/em><br \/>\n<em>2020, Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf: Berlin<br \/>\n<\/em>\u00a0&#8211;<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Robert Habeck hat mehrfach<\/strong><br \/>\ndas staatliche, deutsche Schulsystem \u00f6ffentlich gelobt, aber seine vier S\u00f6hne hat er alle auf Privatschulen geschickt.<br \/>\n27.11.2020, D.W.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wieso sollte man das Buch einer offensichtlich politischen Analphabetin lesen?<\/strong> Puppenstube, ein Jahr Realit\u00e4t, dann wieder auf der Flucht in die heile Welt. Der Artikel selber und die k\u00f6stlichen Kommentare dazu reichen v\u00f6llig, dazu noch ein bisschen Lebenserfahrung und man weiss von der Misere alles. Und glauben sie bloss nicht dass an Schulen mit 30% Anteil irgend etwas anders ist. An die Foristen hier, die sich die M\u00fche machen mit Vorschl\u00e4gen wie man diese KStrophe beenden k\u00f6nnte. Versuchen sie doch nicht einen Zug noch zu erreichen, der nicht nur schon abgefahren ist, er ist schon lange hinter dem Horizont verschwunden, er hat die Endstation schon fast erreicht. @Frank Holdergr\u00fcn. DER Tag wird NIE kommen. @Fritz Kolb. Exakt den Punkt getroffen.<br \/>\n37.11.2020, K.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der Artikel wirft der Buchautorin vor,<\/strong><br \/>\ndass sie die politischen Ursachen des schulischen Elends nicht erw\u00e4hnt. Ja, sie will nicht aus der Schule rausgeschmissen werden. So hat sie mindestens die Option eines \u201cAsyls\u201d in einem anderen Schulbezirk. H\u00e4tte sie geschrieben, was sie wirklich denkt, so m\u00fcsste sie einen neuen Beruf lernen, wom\u00f6glich im Handwerk.<br \/>\n27.11.2020, B.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Disziplinarverfahren gegen Lehrer mit anschlie\u00dfender Versetzung oder Schlimmeres<\/strong><br \/>\n\u201cDeutschland braucht mehr Lehrer, die nicht nur diese Zust\u00e4nde benennen, sondern auch ihre Ursachen.\u201d Und was, glauben Sie, steht Lehrern, die noch im aktiven Dienst sind, bevor, wenn sie die Zust\u00e4nde oder gar die Ursachen benennen? Disziplinarverfahren mit anschlie\u00dfender Versetzung oder Schlimmeres? Oder gar das Schicksal des Herrn Paty? Die Autorin des von Ihnen rezensierten Buches schreibt nicht ohne Grund unter Pseudonym. Jeder Lehrer, der seinen Verstand nicht an der gr\u00fcnlinken Garderobe abgegeben hat, konnte die dargestellte Entwicklung schon vor 30 Jahren prognostizieren. Es war schon damals erkennbar, wohin der Hase laufen w\u00fcrde, aber niemand wollte es h\u00f6ren. Nur die rasante Fahrt, die dieses Ph\u00e4nomen in den letzten Jahren aufgenommen hat, konnte man aus naheliegenden Gr\u00fcnden nicht vorhersehen. Die Situation Deutschlands ist verzweifelt, die Lage in den Schulen ist da nur ein Symptom von vielen. Aber solange der deutsche Michel dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk und den kongenialen Presseprodukten Glauben schenkt, obwohl er bei ge\u00f6ffneten Augen jeden Tag das Gegenteil des medial Propagierten beobachten k\u00f6nnte, wird sich nichts \u00e4ndern. Trotz Bergen von systemkritischer Literatur f\u00fchlt man keine Ver\u00e4nderung, so als habe sich Mehltau \u00fcber das Land gelegt. Noch. Noch? Die Hoffnung stirbt zuletzt.<br \/>\n27.11.2020, A.A.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wer will schon als \u201cRechter\u201d (Lehrer) hingestellt werden?<\/strong><br \/>\n\u201cKatha Strophe\u201d benennt die Ursachen des Debakels nicht &#8211; warum wohl? Wer will schon als \u201cRechte\/r\u201d hingestellt werden, der\/die \u201cdas Gesch\u00e4ft der AfD betreibt\u201d? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die zust\u00e4ndigen Kultusminister nicht um die im Buch beschriebene Situation wissen. Wenn sie so ahnungslos w\u00e4ren, w\u00e4ren diese \u201cVolksvertreter\u201d in ihrem Amt eine absolute Fehlbesetzung (okay, einige sind es so oder so). Aber der linksgr\u00fcne Zeitgeist l\u00e4sst es einfach nicht zu, dass Dinge, die nicht sein d\u00fcrfen, sein k\u00f6nnen. Also macht man weiterhin Vogel-Strau\u00df-Politik und hofft darauf, dass ein Wunder geschieht und die \u201cUnbeschulbaren\u201d irgendwann doch irgendwie eine bezahlte Arbeit finden. Oder dass der dt. Sozialstaat in der Lage sein wird, die zu erwartende Neu-Kundschaft durchzuf\u00fcttern. Ich bin ohnehin \u00fcberzeugt, dass die Bundesrepublik Deutschland ihre beste Zeit hinter sich hat. Mit der linksgr\u00fcnen Multikulti- und Deindustrialisierungs-Ideologie handeln wir uns gerade richtig fette Probleme ein. Laut sagen darf man das nat\u00fcrlich nicht. Wer will schon als \u201cRechter\u201d hingestellt werden?<br \/>\n27.11.2020, G.W.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Lehrer: Krankmeldung, sp\u00e4ter dann Fr\u00fchpensionierung.<\/strong><br \/>\nDer Tag, an dem ein Lehrer die wahren Ursachen dieser Misst\u00e4nde benennt, w\u00e4re sein letzter Arbeitstag als Beamter. Die linksgr\u00fcne Gesinnung ist Teil des Arbeitsvertrages mit dem Staat. Schon in der Lehrerausbildung wird diese Gehirnw\u00e4sche betrieben. Der einzige Ausweg ist tats\u00e4chlich die Krankmeldung, sp\u00e4ter dann Fr\u00fchpensionierung.<br \/>\n27.11.2020, D.J.<br \/>\n<strong>Es gibt keine Klassenwiederholungen mehr<\/strong><br \/>\nAn den Brennpunktschulen in meiner Heimatstadt, m\u00fcsste jedes Jahr, jede Jahrgangsstufe, die Klasse fast komplett wiederholen. Der Ausl\u00e4nderanteil liegt dort \u00fcberall bei \u00fcber 90 %. Es wiederholt aber kaum einer mal die Klasse. Weil es in der Gr\u00f6\u00dfenordnung nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Also werden alle durchgezogen und bekommen dann alle einen Abschluss. Und diese Exemplare treffen dann auf Ausbildungsbetriebe. Selbst einfache Grundrechenarten werden nicht beherrscht. Wir haben als Betrieb mehrfach an diesen Schulen gearbeitet und ich habe mehrfach mit den Lehrern gesprochen. Diese Lehrer sind froh, wenn sie die dort herrschenden Umst\u00e4nde k\u00f6rperlich unversehrt \u00fcberstehen. Fast jeder dieser Lehrer h\u00f6rt fr\u00fcher auf. H\u00e4ufigste Diagnose: Burnout.<br \/>\n27.11.2020, M.L.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Was soll man sagen? So richtig neu ist das Thema nicht,<\/strong><br \/>\neigentlich schon kalter Kaffe. \u201cHuch, wie f\u00fcrchterlich\u201d, vielleicht noch f\u00fcr Familien aus dem Bildungs- und Besitzb\u00fcrgertum, die ihr Dasein in Privilegierten-Ghettos fernab der Wirklichkeit fristen. Ihnen w\u00fcnsche ich ein baldiges b\u00f6ses Erwachen, wenn Achmed und Hassan den S\u00f6rens und Maltes die Fresse polieren.<br \/>\n27.11.2020, D.R.<br \/>\n<strong>Und der Brennpunkt wird schon sehr bald \u00fcberall sein, liebe Frau Schunke!<\/strong><br \/>\nEs ist zu bef\u00fcrchten, dass diese Entwicklung sehr viel schneller geht als vermutet, und dann reiben sich Multi-Kulti-Bewegten, Supertoleranten und Grenzen-\u00d6ffner, Verharmloser und Sch\u00f6nzeichner die Augen, betonen, sie h\u00e4tten nichts gewusst oder schlie\u00dfen weiter die Augen, ducken sich weg und suchen die Schuld bei den Rechten und der AfD.<br \/>\n27.11.2020, M-A.SCH.<br \/>\n<strong>Ehrliche Kritik: Kirsten Heisig &#8211; Katha Strofe<\/strong><br \/>\n\u00bbDar\u00fcber hinaus lernt er jedoch noch etwas viel Interessanteres: N\u00e4mlich, wie man es fertigbringt, ein ganzes Buch \u00fcber das Elend an deutschen Schulen mit hohem Migrantenanteil zu schreiben, ohne in die Verlegenheit zu geraten, die politischen Ursachen dieses Elends zu benennen.\u00ab\u2014\u2014Das, sehr geehrte Frau Schunke, ist schnell beantwortet: H\u00e4tte die Autorin die Verantwortlichen f\u00fcr die Katastrophe benannt, h\u00e4tte ihr Buch das Lektorat (besetzt mit \u201esensiblen Lesern\u201c \u2013 fr\u00fcher Zensoren genannt) nicht passieren k\u00f6nnen.<br \/>\nOder aber, noch viel schlimmer, es w\u00e4re ihr ergangen wir der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die 2010 \u2013 kurz vor dem Erscheinen ihres Buches \u2013 pl\u00f6tzlich entschied, aus dem Leben zu scheiden. Fragen \u00fcber Fragen sind noch offen. Eine Obduktion wurde in Windeseile durchgef\u00fchrt; der Obduktionsbericht ist unter Verschluss. Ein Mord darf es nicht gewesen sein, dar\u00fcber herrscht in gewissen Kreisen Einvernehmen. (Die Kirsten-Heisig-Website gibt Einblicke.)<br \/>\nKlassensprecher trotz \u201egeistiger Einschr\u00e4nkung\u201c? Ist das \u00fcberhaupt politisch korrekt formuliert? Nennt man das nicht \u201eMensch mit Sonderbegabung\u201c? Egal, wir haben es in diesem Land nicht nur mit Klassen-\/Schulsprechern mit Handicap bzw. Extrabegabung zu tun.\u00a0 Vielen Dank, Frau Schunke, f\u00fcr diesen Ausblick auf die Zukunft.<br \/>\n27.11.2020, I.G.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230;. die lautesten Schreier auf islamischer Seite<\/strong><br \/>\nIch sehe mir ab und an im Internet die Veranstaltungen von Michael St\u00fcrzenberger an, der durch den Brennpunkt Deutschland reist und versucht, auf der Stra\u00dfe \u00fcber die vom politischen Islam ausgehende Gefahr aufzukl\u00e4ren. Es dauert nie lange, bis Moslems und Antifanten auftauchen, um bis hin zum Steinewerfen zu st\u00f6ren. Was mich besonders erschreckt: die lautesten Schreier auf islamischer Seite sind, egal wo man ist, Kinder, Jungen wie M\u00e4dchen, die vermutlich am Vormittag noch auf der Schulbank gesessen haben. Die Jungs noch weit jenseits des Stimmbruchs, die M\u00e4dchen mit immer hysterischer t\u00f6nenden, sich \u00fcberschlagenden Stimmb\u00e4ndern.<br \/>\nDass Samuel Paty per <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/enthauptung\/\">Enthauptung<\/a> ermordet wurde, finden sie alle gut, schlie\u00dflich hat er ja den Propheten beleidigt. Und so etwas aus den M\u00fcndern von Kindern. W\u00e4re man in Teheran, Istanbul, Bagdad, Ghaza oder Kairo, w\u00e4re das nicht weiter verwunderlich. Aber es geschieht in Fulda, Kassel, Wuppertal, Solingen oder Pforzheim!<br \/>\n27.11.2020, P.S.<br \/>\n&#8211;<br \/>\n<strong>Lehrer sind die ersten Leidtragenden, zusammen mit Polizisten<\/strong><br \/>\nEs wird der Tag kommen, an dem diese Lehrer geschlossen auf die Stra\u00dfe gehen und den Koran und die Hadith laut vorlesen, am besten direkt vor dem Haus von Merkel auf der Museumsinsel. Necla Kelek wird zitieren, was Mohammed in seiner letzten Predigt sagte und Hamed Abdel-Samad erkl\u00e4rt die faschistischen Z\u00fcge des Islam. Was in Ungarn und Polen Allgemeingut ist, wird im besten aller Deutschlands negiert und unter den Teppich gekehrt. Das wird sich brutal r\u00e4chen und Lehrer sind die ersten Leidtragenden, zusammen mit Polizisten. Aber Hauptsache, die Schwaller der SPD hetzen gegen rechts, ihr einziges Problem.<br \/>\n27.11.2020, F.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Lehrerin wie Vater: extreme, ideologische Brille?<\/strong><br \/>\nF\u00fcr mich passt die im Artikel beschriebene Lehrerin perfekt zum Vater, der sich an vermeintlichen Judensternen \u201cst\u00f6rt\u201d. Beide sehen die Welt durch ihre extreme, ideologische Brille.<br \/>\nWas n\u00fctzt alle Bildung, wenn entsprechende Menschen ideologisch in einer Parallelwelt leben und nicht mehr f\u00e4hig sind einfachste Zusammenh\u00e4nge wahrzunehmen, zu verarbeiten und entsprechende Schl\u00fcsse daraus zu ziehen, sondern alles nur noch durch ihren Filter wahrnehmen? Die Lehrerin ist dabei nur ein beliebiges Beispiel von vielen entsprechend ideologisch extrem gepr\u00e4gten B\u00fcrgern*Innen, W\u00e4hlern*Innen, wie man anhand der \u201cEntwicklung\u201d und der Wahlresultate in Teilen Europas erkennen kann. Menschen werden nicht mehr anhand ihrer Leistungsf\u00e4higkeit und -willigkeit beurteilt, sondern anhand von Ethnie, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, usw. Diejenigen, die vorgeben, genau diese rassistische, sexistische, diskriminierende Denkhaltung ablehnen und bek\u00e4mpfen zu wollen, vertreten diese Denkhaltung am Schluss oft gar noch \u201cbesser\u201d als der\/die\/das schlimmste \u201cschon l\u00e4nger hier lebende\u201d Rassist*In, einfach umgekehrt. Die Kinder, die das geistig herausgefordertste Schulkind mit niedriger Frustrationstoleranz und \u00fcberschaubarem, geistigen Horizont aus ihrer Mitte an die Spitze w\u00e4hlen, tun nur dasselbe, wie ihre erwachsenen Vorbilder, die selbst an die Spitze im Parlament entsprechende Leute hinstellen. Der Niedergang einer solchen Gesellschaft ist wohl nicht das Schlimmste, was passieren kann. Eine Gesellschaft, die Inklusion von allem und jedem \u00fcber alles stellt und nicht mehr bereit\/f\u00e4hig ist gen\u00fcgend positive Anreize f\u00fcr die Zuwanderung, Arbeits-, Steuerleistung und das Kinderkriegen von leistungsf\u00e4higen und -willigen Leuten zu schaffen bzw. extrem wenig Anreize f\u00fcr asoziales Verhalten wie kein Lern-, Arbeits-, Steuereinsatz zu leisten oder gar archaische, totalit\u00e4re, bildungsfeindliche Ideologien anzuziehen, die hat es wohl nicht anders verdient und das meine ich rein logisch ohne jede H\u00e4me.<br \/>\n27.11.2020, :A.J.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wenn Integration schief geht, sind sowieso die Anderen schuld<\/strong><br \/>\nWieso sollte aus einem Buch einer Lehrerin in einer Berliner Brennpunktschule mehr herauskommen als eine Aufz\u00e4hlung der Unterrichts und Sozialisierungsm\u00e4ngel. Fundierte Analysen der Realit\u00e4t stehen sowieso nicht auf dem Lehrplan von Lehrern in den sog. weichen F\u00e4chern. Es stinkt halt in der Schule und damit basta. Wenn Integration schief geht, sind sowieso die Anderen schuld, die Rassisten, die alten wei\u00dfen M\u00e4nner, die Gesellschaft, &#8230; , aber wenn man mit einem Finger auf Andere zeigt, dann zeigen drei Finger auf einen selbst. Mit Spannung erwarte ich die Auswirkungen der Analysen der Bildungswissenschaftler, die heute schon von einem Corona bedingten Bildungsknick ausgehen. Aber vielleicht sind die rotgr\u00fcnen Schulexperimente auch so eine Art Pandemie des Geistes. Wer wei\u00df das schon!<br \/>\n27.11.2020, H.V.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Nur noch zwei Schultypen?<\/strong><br \/>\nAlso in Frankfurt z.B. gibt es nur noch Brennpunktschulen und Privatschulen.<br \/>\n27.11.2020, M.SCH<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Brennpunktschulen sind Endpunkte einer Entwicklung<\/strong> ,<br \/>\nin der sich wahrscheinlich mehr oder weniger alle \u00f6ffentlichen Schulen befinden.In einigen schreitet sie schnell voran, in anderen stagniert sie auf unterschiedlichem Niveau. Dabei spielen Bundesland , urbanes oder l\u00e4ndliches Umfeld ebenfalls eine Rolle. Ich finde es eine aufschlussreiche Zustandsbeschreibung , dass eine Lehrerin ihr Pseudonym Kata Strofe nennt , die massgebliche Ursache des Beschriebenen hingegen unbenannt l\u00e4sst. Die Grund hierf\u00fcr d\u00fcrften die Verordnungen BiepBiepBiep wir ham uns alle lieb , trau deinen Augen und Ohren nicht und vor allem das obligatorische Musliebn- keine Widerrede! und , wie hier schon erw\u00e4hnt, Schwierigkeiten mit der Ver\u00f6ffentlichung sein. Lieber Schwarzkopf&amp;Schwarzkopf; , als pl\u00f6tzlich Braunkopf&amp;Braunkopf; , Berlin . So etwas geht ja heute bekanntlich sehr schnell. Im \u00dcbrigen l\u00e4sst sich die Beobachtung machen, dass Bef\u00fcrworter*innen uneingeschr\u00e4nkter Migrationspolitik ihren Nachwuchs gerne in solchen Schulen unterbringen, wo sich diese noch nicht so gravierend ausgewirkt hat , oder gleich auf Privatschulen ausweichen. Ich weiss von einem Fall, wo sich ganz offene Eltern extra eine neue Wohnung suchten, um aus dem Einzugsgebiet einer bestimmten Grundschule zu gelangen.<br \/>\n27.11.2020, B.Z.<br \/>\n<strong>Als ehem. \u201cDeutsch als Fremdsprache\u201d-Lehrer kann ich nur best\u00e4tigen:<\/strong><br \/>\nMan soll das schulischerseits entweder ernst nehmen oder abschaffen. Auf meine unterrichtst\u00e4glichen Hinweise, wer da alles nicht mal erschien oder nur die Wiligen am Lernen hinderte, reagierten die verbeamteten Klassenlehrer (bis auf eine, jetzt auch in Rente) nicht einmal\u2026 Aus meiner Erfahrung bleibt die klare Folge: \u201d Schmei\u00dft die Faulen raus, f\u00f6rdert die Flei\u00dfigen! Interesse und Willen w\u00e4ren durchaus vorhanden, man k\u00f6nnte viele retten!<br \/>\n27.11.2020, G.SCH.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; seit Jahren immer schlimmer werdende Bedingungen<\/strong><br \/>\nOha, Herr@ K. Schmidt, da haben Sie ja einen richtigen Treffer gegen Lehrerinnen gelandet! \u201cTypische Lehrerinnen bei der typischen Nachmittagsbesch\u00e4ftigung?\u201d Sie haben offensichtlich keinerlei Bezug zur Schule und den Anforderungen, denen Lehrerinnen heute ausgesetzt sind und h\u00fcten nur diesen intelligenten Spruch (Lehrer: Vormittags haben sie recht und nachmittags haben sie frei) in Ihrer Schublade, versehen mit dem Etikett \u201cVorurteile\u201d.<br \/>\nDie Realit\u00e4t sieht so aus, dass sich die allermeisten Lehrerinnen und Lehrer jeden Alters den Allerwertesten aufrei\u00dfen, um unter den schon seit Jahren immer schlimmeren werdenden Bedingungen das Beste aus ihrem Unterricht zu machen. Ich erspare mir Details; vielleicht wollten Sie auch nur provozieren. Zeit f\u00fcr einen Kaffeeplausch? Vielleicht einmal nach einer 3-st\u00fcndigen Konferenz nach 5-6 Stunden Unterricht. Fragen Sie doch einfach einmal den Schulleiter oder die Lehrerin Ihres Vertrauens nach Wirkungen und Nebenwirkungen dieses Berufes.<br \/>\n27.11.2020, S.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Lehrer werden die Gr\u00fcnde nicht benennen, das tuen sie seit 30Jahren nicht.<\/strong><br \/>\nWenige Ausnahmen best\u00e4tigen die Regel, aber wirklich Ausnahmen, s. Ursula Sarrazin. Die Gefahr, der katastrophalen Situation auf den Grund zu gehen und diesen zu benennen, \u00e4u\u00dfert sich dann in Beschwerden der sog. Eltern und sogar androhende Dienstaufsichtsbeschwerden, auch seitens der Kollegien. Es ist nichts Neues und zeigt nur die \u201cPorzellankiste \u201d der Autorin auf. Sie hat nur angestochen und will schlie\u00dflich im Dienst bleiben. &#8211; Schon in den 90ern befanden sich gewisse Gesamtschulen in dem Zustand der \u201cAufbewahrungsveranstaltung\u201d, in Form von \u201ddiziplinierender Erziehung\u201d und Unterrichtung ( versuchsweise). Ein hoffnungsloses Unterfangen. Kein Wunder, da\u00df der Krankenstand und Sterbestand immer noch hoch ist, zumindest bei denen, die nicht aufgeben. -Dazu braucht es nicht Berlin, Bremen und Delmenhorst geht auch.<br \/>\nDieses Land hat f\u00fcr seine Brut nichts \u00fcbrig. Zuwenig Lehrer, p\u00e4dagogisch selten ausgebildet, Reformen waren stets Sparma\u00dfnahmen, egal of rot, gr\u00fcn oder schwarz. Dieses Personal mu\u00df devot sein, sonst s\u00e4he es anders aus.\u2014-Die Herrschaften( ich gendere nicht) in den oberen Etagen und so manche Kollegen schicken ihre Kinder woanders hin, auf Privatschulen. Das sagt doch alles. Integration? Schwierig, schwierig, schwierig. Schon der Versuch, einem talentierten Kind aus anderen Breiten Unterst\u00fctzung im Sinne von \u201cDurchhalten\u201d und Lernen zu vermitteln, erzeugt oft den Satz: \u201d misch dich da nicht ein, das sind andere Kulturen &#8230;..\u201d<br \/>\n27.11.2020,U.SCH<br \/>\n<strong>&#8230; nur noch eine kleine \u201eElite\u201c hat Zugang zur Bildung<\/strong><br \/>\nEs macht den Anschein, als wolle man vors\u00e4tzlich das allgemeine Bildungsniveau senken. In Zukunft wird dann vielleicht nur noch eine kleine \u201eElite\u201c einen Zugang zur Bildung haben, die diese sich etwa in Privatschulen aneignen kann. Wer hat einen Vorteil davon, wenn das Volk nicht mehr zum Denken in der Lage ist, weil Voraussetzung f\u00fcr das Denken eine gewisse Vorbildung ist? Wer w\u00fcnscht sich ungebildete B\u00fcrger? Wer hat mit Absicht unser zuvor gutes Schulsystem besch\u00e4digt? Denn diese Entwicklung war bestens voraussehbar.<br \/>\n27.11.2020, W.A.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wie kann man heute nur Lehrer werden?<\/strong><br \/>\nWie kann man in der HEUTIGEN Zeit so naiv &#8211; um nicht zu sagen, doof &#8211; sein, noch Lehrer werden zu wollen? Was f\u00fcr Vorstellungen von dem, was sie zukommt, haben eigentlich diese jungen Menschen &#8211; meist Frauen? Laufen die blau\u00e4ugig und mit rosaroter Brille auf der Nase ein Vierteljahrhundert durch die Welt?<br \/>\n27.11.2020, S.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der Autorin unterstelle ich ganz einfach mal Lebensklugheit in der heutigen Zeit.<\/strong><br \/>\nBekannte und renommierte Autoren wie Maron oder Sarrazin mu\u00dften ihre Verlage wechseln. Ein \u201cAnf\u00e4nger\u201d, der den Zust\u00e4nden mit investigativer Ursachenforschung nahe zu kommen versucht, w\u00fcrde hochwahrscheinlich erst gar keinen Verlag finden. So, wie es jetzt angegangen wird, bleibt ein B\u00fcchlein zum Schmunzeln, allenfalls zum Kopfsch\u00fctteln, \u00fcbrig. So wie vor 50 oder so Jahren Jean Charles \u201cdie Knilche von der letzten Bank\u201d. ++ Davon abgesehen: Bisher ist noch jedes Pseudonym geknackt worden. Ein reiner Zustandsbericht mag vielleicht einen R\u00fcffel der Schulleitung nach sich ziehen. Eine Ursachenbenennung k\u00f6nnte aber leicht zur Zerst\u00f6rung (oder auch mehr) der \u201cKarriere im \u00f6ffentlichen Dienst\u201d f\u00fchren.<br \/>\n27.11.2020, B.F.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Als Vater einer 12- J\u00e4hrigen, die zwei Br\u00fcder (16 und 23) hat,<\/strong><br \/>\nkonnte ich den Niedergang der Grundschule , die alle drei besuchten, gut verfolgen. Dabei handelt es sich um eine Schule, die von vielen Eltern f\u00fcr ihre Kinder noch als Rettungsanker gilt, weil sie einen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringen Ausl\u00e4nderanteil hat, was diese Eltern motiviert, mit Hilfe von Fake-Adressen u.\u00e4. ihre Kinder hier unterzubringen. Das Ausma\u00df dessen, was im Unterricht vermittelt werden konnte, ist stetig gesunken, Integration und Inklusion wurden immer wichtiger, \u201csoziales\u201d wurde \u201cinhaltlichem\u201d Lernen vorgezogen. Viel Gruppenarbeit, wenig Ergebnisse. Dabei spielen die Lehrmethoden eine nicht zu untersch\u00e4tzende Rolle, wie beispielsweise das \u201cSchreiben nach Geh\u00f6r\u201d, das das Erlernen korrekter Rechtschreibung fast verunm\u00f6glicht, insbesondere f\u00fcr Kinder, die nicht deutsche Muttersprachler sind, aber auch f\u00fcr Deutsche. Die Aufgabenstellung in Mathe war h\u00e4ufig derma\u00dfen schr\u00e4g, da\u00df man gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten hatte, zu erkennen, was eigentlich die Aufgabe ist, als damit, die Rechenvorg\u00e4nge durchzuf\u00fchren.<br \/>\nJede Menge Zettel und ausgeteilte Materialien, die immensen Aufwand f\u00fcr das Abheften und Ordnen n\u00f6tig machten, statt kompakter, gut handhabbarer Lehrb\u00fccher, in denen s\u00e4mtliche Inhalte geordnet vorliegen, machten es gerade den Jungs, die solche Zettel in die Mappe werfen und letztlich w\u00f6chentlich zerkn\u00fcllt entsorgen, sehr schwer, die Lehrinhalte vor einer Klassenarbeit zu rekapitulieren, weil h\u00e4ufig nicht einmal klar war, was denn \u00fcberhaupt behandelt wurde. Wenn ich mir zu dieser Melange nun noch einen gemischten Ausl\u00e4nderanteil von 80% vorstelle, dann wei\u00df ich, was dabei herauskommt. N\u00e4mlich gar nichts!<br \/>\nEs wird darauf hinauslaufen, da\u00df es vermehrt Privatschulen gibt, weil die gebildeten Eltern es nicht hinnehmen, da\u00df ihre Kinder zu Analphabeten gemacht werden. Falls das staatlicherseits verhindert wird, wird es verst\u00e4rkt Erg\u00e4nzungsschulen geben, in Form von Nachhilfeinstituten.<br \/>\n27.11.2020, A.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u201cEin Zusammenhang \u2026 m\u00f6chte die junge Lehrerin partout nicht herstellen.\u201d<\/strong><br \/>\nJa, dann verdient sie auch, sich dort ihr Nervenkost\u00fcm zu ruinieren. Wird bestimmt ein netter Lebensabend als ausgebranntes psychisches Wrack. Thema erledigt. Nein, eins fehlt noch: dieses dort herangez\u00fcchtete Klientel wird nat\u00fcrlich niemals Tr\u00e4ger einer 1.-Welt-Industrienation, weswegen der Abstieg des Landes bereits unumkehrbar gebucht ist. Aber das ist nicht Schuld der Lehrerschaft, sondern Schuld der W\u00e4hler. Und damit treffen die Folgen auch \u00fcberwiegend die \u2018Richtigen\u2019. Die \u2018Falschen\u2019 sind vermutlich hellsichtig genug, sich rechtzeitig auf den unvermeidbar notwendigen Abgang vorzubereiten. Ansonsten gnade auch ihnen Gott &#8211; welcher auch immer dann hier zust\u00e4ndig ist!<br \/>\n27.11.2020, M.L,<br \/>\n<strong>Es ist eine Katastrophe. Meine Schwester unterrichtet<br \/>\n<\/strong> ebenfalls Kinder von \u201cGoldst\u00fccken\u201d und Kulturbereicherern. S\u00e4tze wie \u201cDeutschland ist sch\u00f6n, nur die Deutschen st\u00f6ren\u201d, \u201cunser Gott ist gr\u00f6\u00dfer als euer Gott\u201d (habe die Aussagen in gutes Deutsch \u00fcbersetzt) u.\u00e4 bilden dann noch die Umrahmung der ganzen Misere. Aber die gute Nachricht f\u00fcr die Politversager. Es gibt ja noch Privatschulen f\u00fcr deren Kinder.<br \/>\n27.11.2020, J.L.<br \/>\n<strong>Lehrkr\u00e4fte an (zumindest vielen) Brennpunktschulen werden verpflichtet,<\/strong><br \/>\ndie wahren Zust\u00e4nde unter allen Umst\u00e4nden zu verheimlichen. Genau das halte ich f\u00fcr das eigentliche Problem. Das Desaster, das hier langsam auf uns zurollt, muss erst mal in die K\u00f6pfe der Menschen rein. Die Lehrerin \u201cStrophe\u201d ist somit eine mutige Whistleblowerin, was es auch leichter macht, ihr die sp\u00e4rlichen und naiven Forderungen an Schulleiter zu verzeihen. Vor vielen Jahren, als der Spiegel nur nicht mit Millionenbetr\u00e4gen geschmiert wurde, wurde dort mal ein schockierender Bericht \u00fcber die R\u00fctli-Schule ver\u00f6ffentlicht. Seit dem h\u00f6rt man nichts mehr \u00fcber dieses Thema. Nein, das Problem ist nicht gel\u00f6st, sondern es wird immer schlimmer. Und damit sind wir beim n\u00e4chsten Problem: Den exponentiell steigenden Schmiergeldzahlungen an die Medien, die so gezwungen werden, Lappalien wie das w\u00e4rmere Wetter und Schnupfen zu Menschheitskatastrophen zu erkl\u00e4ren, um so die wahren Probleme zu vertuschen.<br \/>\n27.11.2020, H.ST<br \/>\nEnde der Kommentare.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Bildung\u00a0&gt;Schulen&gt;Bildungsprekariat &gt;Schulen-Migration &gt;Brennpunktschulen &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Bericht ein es Lehrers zum Unterricht in einer Integrationsklasse (19.3.2026) Mobbing vom politischen Islam\u00a0(28.12.2025) Gewalt muslimischer Sch\u00fcler\u00a0(24.4.2024) Grundschulunterricht unm\u00f6glich\u00a0(13.12.2025) SOS eines Berliner Lehrers\u00a0(5.3.2024) Prof. Hans Peter Klein &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/brennpunktschulen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":209,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-85281","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/85281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85281"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/85281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147104,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/85281\/revisions\/147104"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}