{"id":83387,"date":"2020-09-10T08:42:10","date_gmt":"2020-09-10T06:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=83387"},"modified":"2022-09-10T09:49:14","modified_gmt":"2022-09-10T07:49:14","slug":"anthropodizee","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/philosophie\/anthropodizee\/","title":{"rendered":"Anthropodizee"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Bildung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/\">Bildung<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Universitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/\">Universitaet<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Philosophie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/philosophie\/\">Philosophie<\/a> &gt;Anthropozidee<\/p>\n<div id=\"attachment_83391\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/philosophie\/anthropodizee\/moneglia200830corona-pan\/\" rel=\"attachment wp-att-83391\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-83391\" class=\"size-full wp-image-83391\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/moneglia200830corona-pan.jpg\" alt=\"&quot;I anziani sulla mascera&quot;: Die Alten in Zeiten von Corona - An der Strandpromenade von Moneglia\/Ligurien am 31.8.2020\" width=\"600\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/moneglia200830corona-pan.jpg 600w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/moneglia200830corona-pan-180x98.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-83391\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;I anziani sulla mascera&#8220;: Die Alten in Zeiten von Corona &#8211; An der Strandpromenade von <a title=\"Moneglia\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/italien\/moneglia\/\">Moneglia<\/a>\/Ligurien am 31.8.2020<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/frei-bruederlich-und-gleich-in-d\/\">Frei, br\u00fcderlich und gleich in D<\/a>\u00a0(10.9.2022)<\/li>\n<li><a title=\"Grosseltern, Kinder und Enkel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grosseltern-kinder-und-enkel\/\">Grosseltern, Kinder und Enkel: Kaum Gespr\u00e4che<\/a>\u00a0(20.10.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Anthropodizee-Frage und Klima\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/anthropodizee-frage-und-klima\/\">Anthropodizee-Frage und Klima<\/a> (10.9.2020)<\/li>\n<li>&#8222;Mythos Mensch. Eine Anthropodizee&#8220; von Franz Lisson (7.9.2020)<\/li>\n<li>Die Anthropodizee-Frage (Juli 2018)<\/li>\n<li>Anthropodizee &#8211; durch die Klimadebatte ins Zentrum ger\u00fcckt (11.3.2019)<\/li>\n<li>Anthropodizee &#8211; Korrelation zwischen Religiosit\u00e4t und Demografie? (23.5.2014)<\/li>\n<li>Poser, Hans: Von der Theodizee zur Technodizee. Ein altes Problem in neuer Gestalt (3.2011)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Theodizee:<\/strong> Rechtfertigung von Gott hinsichtlich der von ihm zugelassenen \u00dcbel.<br \/>\nTheodizee als Widerspruch: Es gibt Gott, und es gibt \u00dcbel.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Anthropodizee:<\/strong> Rechtfertigung des Menschen in Anbetracht der von ihm verursachten \u00dcbel.<br \/>\nAnthropodizee aktuell: Das \u00dcbel der (angeblich) menschengemachten Erderw\u00e4rmung.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Technodizee:<\/strong> Vorwurf, da\u00df die Technik die Lebensbedingungen des Menschen beeintr\u00e4chtigt oder gar zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>==========================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;<strong>Mythos Mensch. Eine Anthropodizee&#8220; von Franz Lisson<\/strong><br \/>\nDie Theodizee-Frage lautet: Wie kann Gott das B\u00f6se zulassen, wenn er allm\u00e4chtig ist? Wie l\u00e4sst sich das Leiden in der Welt mit der Annahme vereinbaren, dass Gott gut sei? Den Begriff hat Leibniz gepr\u00e4gt, die Frage indes ist allersp\u00e4testens seit Hiob in der Welt. Es geht also um die Rechtfertigung Gottes (&#8222;Gott war nicht das Gute, sondern das Ganze&#8220;, erf\u00e4hrt der junge Joseph in Thomas Manns Romantetralogie w\u00e4hrend seiner religi\u00f6sen Unterweisungen). Neuerdings wird der Theodizee von philosophischen Autoren die Anthropodizee zur Seite gestellt. Unabh\u00e4ngig davon, inwieweit der Mensch tats\u00e4chlich das Weltklima beeinflusst, leben wir im Anthropoz\u00e4n, Homo sapiens ist in einem demiurgischen Ma\u00dfe der Gestalter seiner Umwelt geworden \u2013 seines Mitmenschen W\u00fcrger war er ja schon immer \u2013, insofern ist die Begriffsbildung mitsamt dem ihr innewohnenden &#8222;Kl\u00e4rungsbedarf&#8220; der Weltstunde angemessen.<br \/>\n.<br \/>\nDer philosophische Autor Frank Lisson, der vielleicht einsamste Wolf des hiesigen Literaturbetriebs, jedenfalls ein Au\u00dfenseiter sui generis, hat nun ein Buch namens &#8222;Mythos Mensch. Eine Anthropodizee&#8220; ver\u00f6ffentlicht, das ich mit grimmigem Vergn\u00fcgen gelesen habe, weil der 50j\u00e4hrige, dem immer mal wieder schw\u00e4rzester Pessimismus, Gottlosigkeit und Wehrkraftzersetzung vorgeworfen werden, eine am\u00fcsante Volte schl\u00e4gt (dazu gleich). Er traktiert seinen Gegenstand allerdings nicht mit Blick auf m\u00f6glichst gro\u00dfe Vorw\u00fcrfe an dessen Adresse (Holocaust, Hiroshima, Umweltzerst\u00f6rung, Klimawandel, Feminismus, Freizeitmode etc.); ihm geht es vielmehr um den Allerweltsmenschen mit seinem Allerweltsbed\u00fcrfnis nach Triebbefriedigung und Anpassung.<br \/>\n&#8222;Im Allgemeinen scheint keine Anthropodizee ohne eine starke Metaphysik formulierbar&#8220;, spekuliert der Wikipedia-Eintrag zur Begriffskl\u00e4rung in einer versp\u00e4teten konversationslexikalischen Anwandlung (ich schaute dort nach, weil ich zu erfahren hoffte, wann das Wort geboren wurde). Lisson ist vollkommen anderer Ansicht. F\u00fcr ihn ist gerade im Lichte seiner Anthropodizee &#8222;alle Metaphysik h\u00f6herer Unsinn&#8220;. Warum? Darauf weist der Haupttitel &#8222;Mythos Mensch&#8220; hin; das soll man lesen als: Der Mensch, das mythenbed\u00fcrftige Tier, die ohne Mythen nicht lebensf\u00e4hige Kreatur. &#8222;Wie kann ein denkendes, empfindendes Wesen in die Welt eintreten, ohne durch das Bedenkliche und also zu Bedenkende, das es \u00fcberall umringt, in v\u00f6lliger Verst\u00f6rung zu enden?&#8220;, fragt der einsame Gr\u00fcbler. &#8222;Ohne die Begabung zum Mythos h\u00e4tte der Mensch seinen Weg in die Selbstwahrnehmung kaum \u00fcberleben k\u00f6nnen.&#8220; Demgegen\u00fcber sei alle Metaphysik sekund\u00e4r. \u00dcber den Mythos erfand sich der Mensch &#8222;lauter Formen eines Alter ego, um sich selber f\u00fcr seinesgleichen interessant zu machen, also um eine auch metaphysische Balz auff\u00fchren zu k\u00f6nnen, um sich mit unerreichbar \u201ah\u00f6herer\u2018 Gesellschaft zu umgeben.&#8220;<br \/>\nDoch was zweieinhalbtausend Jahre hochartifizielles Denken hervorgebracht haben, zerplatze heute wie die als Metapher konkurrenzlose Seifenblase: &#8222;Das Wirklichkeitsfremde, ja L\u00e4cherliche, Unverst\u00e4ndliche und \u00dcberfl\u00fcssige philosophischer Probleme tritt deutlicher denn je zutage, wo bald alles Denken dem technisch-generativen Prozess unterworfen ist und also keine Hoffnung mehr besteht auf eine sinnvolle Existenz jenseits der \u00fcblichen gesellschaftspolitischen Verwertungsapparate.&#8220; Die bislang so hochgesch\u00e4tzte Weisheit erkl\u00e4rt Lisson ohne Umschweife zu einer &#8222;Funktionsst\u00f6rung&#8220;, reif f\u00fcr jede Art Schierlingsbecher, zumindest aber alles andere als vorbildlich. Weisheit bewirke \u2013 nichts. &#8222;Fast alle sozialpsychologischen Ph\u00e4nomene und lebensphilosophischen Probleme, die uns heute besch\u00e4ftigen, sind bereits vor zweitausendf\u00fcnfhundert Jahren erkannt und dargestellt worden, ohne dass sich evolutionsbiologisch irgendetwas an ihren Ursachen und Verursachern ge\u00e4ndert h\u00e4tte.&#8220;<br \/>\nNach Lissons Ansicht tritt die Menschheit momentan in ein vollkommen neues Decorum ein, neben dem s\u00e4mtliche bisherigen Epochen zu einer Art Vorgeschichte schrumpfen werden. Der Mensch verliere &#8222;den gesamten kulturgeschichtlichen Horizont, der hinter ihm liegt&#8220;. Wir st\u00fcnden am Eingang des postkulturellen Weltalters \u2013 den Gedanken, dass wir &#8222;nach den Kulturen&#8220; leben, hat der Autor bereits in seinem 2008 erschienenen Buch &#8222;Homo absolutus&#8220; dargelegt \u2013, und wenn wir heute &#8222;die Summe aus drei Jahrtausenden innovativer Kulturgeschichte&#8220; ziehen, m\u00fcsste man feststellen, &#8222;dass fast nichts davon, au\u00dfer den technischen Entwicklungen, h\u00e4tte sein m\u00fcssen, um dort anzukommen, worauf wir uns allesamt zubewegen: n\u00e4mlich die erh\u00f6hte Ur-Stufe menschlicher Zweckm\u00e4\u00dfigkeit&#8220;, eine &#8222;Rebarbarisierung auf h\u00f6chstem technisch-merkantilistischem Niveau&#8220;. Erst das 21. Jahrhundert &#8222;lehrt uns mit aller Deutlichkeit das Vergebliche der Arbeit am Menschen in bildungsb\u00fcrgerlich-humanistischer Absicht&#8220;. W\u00e4hrend eine Kultur stets begrenzt sei und das Besondere wolle, strebe die liberale Zivilisation nach Entgrenzung und globaler Nivellierung. Diesen Prozess nicht als Schmerz zu versp\u00fcren, sei ein sicheres Indiz daf\u00fcr, dass man ihn bereits erfolgreich vollzogen habe; &#8222;welche Volks- oder Glaubenszugeh\u00f6rigkeit auf den Stra\u00dfen und in den Shopping-Centern die \u00dcberf\u00fclle vermehrt, bleibt in den komfortindustriell ver\u00f6deten L\u00e4ndern wie denen Mitteleuropas reine Ermessenssache. Wer sich an dem einen nicht st\u00f6rt, wird sich bald auch an das andere gew\u00f6hnt haben.&#8220;<br \/>\nSo oder so, es gebe &#8222;f\u00fcr den Menschen kein Gl\u00fcck jenseits seiner Mythen, das hei\u00dft jenseits der L\u00fcge&#8220;. Jeder Denkf\u00e4hige m\u00f6ge sich der Einsicht \u00f6ffnen, &#8222;dass die Grundprobleme menschlichen Daseins weder kultureller noch politischer oder sozialer, sondern allein typologischer Art sind&#8220;.<br \/>\nNur die &#8222;Staatsl\u00fcge&#8220; \u00e4ndere sich periodisch \u2013 &#8222;Man hat \u00fcber tausend Jahre mit der \u201akatholischen\u2018 L\u00fcge gelebt, vielleicht wird man noch einmal so lange mit der \u201ademokratischen\u2018 L\u00fcge leben m\u00fcssen&#8220;\u2013, der ihr getreulich folgende Typus bleibe dagegen der gleiche. &#8222;Immer wieder treibt es Gesellschaften zu neuen staatstragenden, allgemein verbindlichen Mythen und Dogmen, die das menschliche Bed\u00fcrfnis nach moralischen Imperativen, nach Verboten und nach Feindverortungen legitimieren. Erst die neue L\u00fcge, zu der sich alle bekennen m\u00fcssen, die vom neuen Staat profitieren wollen, macht die Illusion eines gesellschaftlichen Fortschritts m\u00f6glich.&#8220; Es sei lediglich &#8222;ein formaler Unterschied, ob man die Leugnung der Wiederauferstehung Jesu oder der prinzipiellen Gleichheit aller Menschen unter Strafe stellt. Man verlangt in beiden F\u00e4llen an etwas zu glauben, das jeder Empirie, Logik, Vernunft widerspricht.&#8220; So habe heute der Rassismus-Vorwurf den Atheismus-Vorwurf &#8222;mit gleichbleibenden Konsequenzen&#8220; abl\u00f6sen k\u00f6nnen.<br \/>\nDer Autor folgert, &#8222;dass der Dogmatismus zur menschlichen Natur geh\u00f6rt. Ohne Hinwendung, Anlehnung, Bindung an einen zumeist absurden Glauben scheint sich der Mensch selbst auf heutiger Entwicklungsstufe nicht in der Welt zurechtzufinden.&#8220; Denn: &#8222;Je weniger der Mensch an sich und an der von seinesgleichen errichteten Welt zweifelt, desto gl\u00fccklicher bewegt er sich durchs Leben \u2013 und desto mehr Nachkommen wird er zeugen. Daher liegt es in der Natur der Sache, dass der Skeptiker gegen den Mitmacher evolution\u00e4r keine Chance hat.&#8220;<\/p>\n<p>Und nun kommen wir zur s\u00fcffisanten Anthropodizee dieses notorischen Outlaws, n\u00e4mlich der Rechtfertigung des Menschen in seiner Eigenschaft als Opportunist \u2013 und nur in dieser. Man werde, notiert Lisson, doch niemanden &#8222;abqualifizieren d\u00fcrfen, der als Resultat des Zeitgeistes wie zuf\u00e4llig gerade diejenige Haltung einnimmt, die ihm in seiner Umgebung die meisten Vorteile verschafft&#8220;. Ja, mehr noch: &#8222;Wo Mitmachen Erfolg und damit das \u201asch\u00f6ne Leben\u2018 verspricht, sind Zweifel, Skepsis und Gewissensn\u00f6te das klare Anzeichen eines ungesunden Gem\u00fcts. \u2013 Loben und feiern wir also die Geschickten und Gewieften, die Arrivierten und klugen Taktiker.&#8220; Denn das seien &#8222;die vor Gesundheit strotzenden Alphatiere des Lebens&#8220;. Ein instinktsicherer Mensch werde sich immer dem jeweils st\u00e4rksten Dogmatismus anschlie\u00dfen. Alle Aufst\u00e4nde der Au\u00dfenseiter und Widerst\u00e4ndigen gegen dieses Weltgesetz seien l\u00e4cherlich: &#8222;Wie peinlich, \u00fcberhaupt jemals den Siegerinstinkt des zeitgeistgesteuerten, \u00fcberall Mitmachenden angeklagt zu haben! So als gerate man immer wieder gegen schlechtes Wetter in Zorn.&#8220;<br \/>\nMan m\u00fcsse gerade den in seinen Mythen und Zweckl\u00fcgen behaglich lebenden Menschen als den &#8222;wahren&#8220; und &#8222;richtigen&#8220; Menschen begreifen und akzeptieren. &#8222;Und auch nur dadurch, n\u00e4mlich durch das Lob dieser rein menschlichen Begabung zum Glauben an etwas real nicht Vorhandenes wie \u201aGott\u2018 oder den \u201aguten Staat\u2018, sowie durch die F\u00e4higkeit, allen \u00dcbeln ihr \u201aGutes\u2018 abzugewinnen \u2013 allein dadurch w\u00e4re eine Anthropodizee im gemeinmenschlichen Sinne m\u00f6glich!&#8220;<br \/>\nAlles gut und sch\u00f6n. Aber wohin mit seinem Ekel?<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.9.2020 von Michael Klonovsky bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/michael-klonovsky.de\/acta-diurna\">https:\/\/michael-klonovsky.de\/acta-diurna<br \/>\n<\/a>.<br \/>\nFrank Lisson:<br \/>\n&#8222;Mythos Mensch. Eine Anthropodize<a href=\"https:\/\/michael-klonovsky.de\/acta-diurna\">e&#8220;<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p>&#8222;Der linke Gesinnungsdruck und Gleichschaltungsanspruch, die staatsbetriebliche Zensur unserer Tage muss jeden freien Geist zu den Rechten treiben. Dort findet er allerdings den n\u00e4mlichen Typus vor.&#8220;<br \/>\nFrank Lisson.<br \/>\n&#8222;So wenig wie ein Kirchenchrist durch Jesus an das echte Christentum erinnert werden will, so wenig will ein Zeitgeistparteigenosse durch einen Sokrates oder Nietzsche darin belehrt werden, was echte Tugend oder Liebe zur Wahrheit sei. Deshalb w\u00fcrde ein Nietzsche heute auch niemals ein Nietzsche-Stipendium erhalten.&#8220;<br \/>\nFrank Lisson<br \/>\n.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<strong>Die Anthropodizee-Frage<\/strong><br \/>\nPhilosophen verweisen hier auf die Relevanz der so genannten #Anthropodizee-Frage: Warum soll ich Leben weitergeben, wenn doch ohnehin alles Leben leidet, stirbt und irgendwann sinnfrei enden wird? Nichtreligi\u00f6se Weltanschauungen scheinen keine endg\u00fcltigen Antworten auf die Anthropodizee-Frage formulieren zu k\u00f6nnen. Ihre Erz\u00e4hlungen dazu enden in der K\u00e4lte eines am Ende sinnlos sterbenden Universums.<br \/>\nReligi\u00f6se Traditionen verweisen dagegen auf ein g\u00f6ttliches Ziel der Geschichte, auf das hin jedes menschliche Leben sinnvoll, jedes Kind ein Segen und Geschenk sein kann. Entsprechend lehren und ritualisieren sie nicht nur den Segen von Familie, sondern unterst\u00fctzen diese regelm\u00e4\u00dfig auch durch Angebote der Bildung, Betreuung und Heilung. In einigen Traditionen verzichten sogar manche Erwachsene \u2013 bisweilen religi\u00f6s ritualisiert durch \u00f6ffentliche Gel\u00fcbde und folgende, kennzeichnende Kleidung &#8211; auf eigene Familien, um sich ganz in den Dienst der m\u00f6glichst kinderreichen Gemeinschaft zu stellen!<br \/>\nUnd so sind Religi\u00f6se quer durch alle Einkommens- und Bildungsschichten nicht nur regelm\u00e4\u00dfig kinderreicher als s\u00e4kulare Populationen. Wir kennen auch einige extrem kinderreiche Traditionen wie die Old Order Amish, die Hutterer, die evangelikalen Quiverfulls und j\u00fcdischen Haredim, die wissenschaftliche Informationen filtern, aber zugleich dennoch (oder gar: deswegen?) evolution\u00e4r au\u00dferordentlich erfolgreich sind!<br \/>\nWir verstehen also die Prozesse der biologischen und kulturellen Evolution von Religiosit\u00e4t und Religionen schon sehr weitgehend. Aber \u201ebeschreiben\u201c hei\u00dft noch nicht verstehen. \u00dcber welche Art von Informationen sprechen wir, wenn Menschen Sinn, Gemeinschaft und schlie\u00dflich Antworten auf die Anthropodizee finden? Fehlen uns hier nur noch die richtigen Begriffe, oder brauchen wir eine ganz neue, auch metaphysische Perspektive?<br \/>\n&#8230; Alles vom Juli 2018 von Michael Blume bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theologie-naturwissenschaften.de\/startseite\/leitartikelarchiv\/anthropodizee\/#comment599\">https:\/\/www.theologie-naturwissenschaften.de\/startseite\/leitartikelarchiv\/anthropodizee\/#comment599<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\nKommentare:<br \/>\n<strong>Glaube und Wissen trennen<\/strong><br \/>\nHierzu notiere ich nur meine Sicht auf die Antworten, ohne auf Einzelheiten der Argumente mit meinem Pro und Contra einzugehen , denn das w\u00e4re nur wieder selbstbezogen. Grunds\u00e4tzlich und zusammenfassend deshalb nur : Diskussionen dieser Art leben von der Lust am Diskutieren, an der Lust am Rechthabenk\u00f6nnen oder am mich Bescheiden. M\u00fcssen wir dabei die Sachen selbst oft aus den Augen verlieren, weil es sich sowohl beim Glauben und anderseits beim Wissen um prinzipiell unterschiedliche oder sogar gegens\u00e4tzliche Erkenntniswege handelt hin zu ebenfalls v\u00f6llig unterschiedlichen Erkenntnissen und schlie\u00dflich \u00dcberzeugungen. So ist meine Sicht darauf.<br \/>\nIch versuche es einfacher zu sagen : Mein Glaube h\u00e4ngt zusammen mit meiner famili\u00e4ren Herkunft und meiner sog. Pr\u00e4gung durch Eltern und Erzieher. Ich habe ihn \u00fcbernommen und so respektiere ich ihn . Mein Wissen hingegen ist das Ergebnis dessen, dass ich viel gelernt habe und mir dadurch eine eigene Meinung dazu selbst erworben habe, etwas also f\u00fcr richtig und bewiesen oder aber noch fragw\u00fcrdig und weiterer M\u00fche f\u00fcr wert halte. Beides kann ich durch meine Denken zuverl\u00e4ssig unterscheiden. Die bleibende Frage ist dann nur noch, wie ich mit meinem Erkenntnisstand zurechtkomme in meinem Leben. Bin ich zufrieden und ohne weitere Fragen dazu, oder f\u00fchle ich oder wei\u00df ich sogar, dass mir etwas noch fehlt am Wissen oder am Glauben ? Und vor allem : Kann ich es darauf beruhen lassen, dass es ist, wie es in mir ist, oder m\u00f6chte ich mein Wissen und mein Glauben vervollkommnen ? Gr\u00fcsse MZ<br \/>\n18.9.2019, M.Z.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Religi\u00f6se haben doch ein noch viel gr\u00f6\u00dferes Problem mit der Anthropodizee<\/strong><br \/>\nSie m\u00fcssen doch bei einem allwissenden\/allg\u00fctigen Gott davon ausgehen, dass dieser das Leid vorausgesehen hat und sie trozdem ins Dasein geschmissen hat. Auch greift dieser Gott beim Leiden nicht ein.<br \/>\nDie Theodizee zeigt doch fundamental den Widerspruch zwischen einem allg\u00fctigen Gott und den unz\u00e4hligen Leiden der f\u00fchlenden Wesen auf. Aus Allwissenheit und Allmacht folgt logisch Allverantwortlichkeit. W\u00e4hrend nichtreligi\u00f6se davon ausgehen, dass das Leid nur schlechter Zufall ist (zumindest wenn es nicht von Menschen kommt).<br \/>\n6.8.2019, FEL<br \/>\nEnde Kommentare .<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Anthropodizee &#8211; durch die Klimadebatte ins Zentrum ger\u00fcckt<\/strong><br \/>\n2. Neu ist die Dimension der Verkettung von Natur und Technik. Die Katastrophe von Fukushima weist nicht nur auf die Gefahren hin, die Natur und Technik in sich bergen, und die zu \u00dcbeln werden k\u00f6nnen: zu malum physicum und zu malum technologicum, sondern zeigt in drastischer Manier die M\u00f6glichkeit einer wechselseitigen Potenzierung der Gefahren.<br \/>\n3. Der Diskurs zur Deutung von Katastrophen wird unter den Stichworten Theodizee, Technodizee und Anthropodizee gef\u00fchrt, in der Gott, die Technik und der Mensch vor dem Gericht der Vernunft erscheinen. Zwar entwickeln sich die jeweils vorherrschenden Deutungsmuster historisch entlang der dominierenden weltanschaulichen Sinnzuschreibung, doch bedeutet dies keine Sukzession von Vorstellungswelten, sondern ihre tendentielle Favorisierung seitens der Mehrheit. Heute treten nach wie vor alle drei Konzepte im Katastrophendiskurs auf.<br \/>\n4. Aktuell ist besonders die Anthropodizee ins Zentrum ger\u00fcckt, bedingt auch durch die Debatte zum Klimawandel, dessen anthropogene Mitverursachung nach herrschender Meinung erwiesen sind. Schl\u00fcssel f\u00fcr das malum physicum und das malum technologicum ist demnach Mensch und dessen malum morale.<br \/>\n5. Damit wird keine grundlegend neue Deutungsrichtung eingeschlagen, sondern nur der menschliche Anteil aus den bisherigen Deutungsmustern Theodizee und Technodizee verst\u00e4rkt, da der Umweg \u00fcber Gott bzw. die Technik wegf\u00e4llt und der Mensch unmittelbar zum \u201eVerursacher\u201c wird. Im Rahmen der Theodizee sorgt der s\u00fcndige Mensch \u201enur\u201c daf\u00fcr, dass Gott die Natur strafend gegen ihn einsetzt, im Rahmen der Technodizee sorgt er mit seinen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Bed\u00fcrfnissen daf\u00fcr, dass mit der Technik als \u201eL\u00f6sung\u201c f\u00fcr die Befriedigung derselben potenzielles \u00dcbel geschaffen wird.<br \/>\n6. F\u00fcr gl\u00e4ubige Menschen stellt sich angesichts des \u00dcbels der S\u00fcnde (malum morale) und des \u00dcbels in Gestalt von Naturkatastrophen (malum physicum) die Frage nach der Rechtfertigung eines g\u00fctigen, allwissenden und allm\u00e4chtigen Gottes. Gottfried Wilhelm Leibniz unternimmt in seinem Essais de Th\u00e9odic\u00e9e sur la bont\u00e9 de Dieu, la libert\u00e9 de l\u2019homme et l\u2019origine du mal den Versuch, die Freiheit des Menschen und die G\u00fcte Gottes angesichts des in der Welt erkennbaren \u00dcbels in Einklang zu bringen.<br \/>\n7. Um Leibnizens L\u00f6sung zu verstehen, m\u00fcssen wir Freiheit ernst nehmen. Die der Sch\u00f6pfung eingestiftete Freiheit ruft B\u00f6ses (malum morale) hervor, das \u00dcbles (malum physicum) nach sich zieht. Das ist der \u201ePreis\u201c f\u00fcr die M\u00f6glichkeit des Guten, eine M\u00f6glichkeit, die nur in Freiheit gegeben ist.<br \/>\n8. In Analogie zu Leibnizens Argumentation in der Theodizee entwickelt der Berliner Philosoph Hans Poser den Gedanken, dass das \u00dcbel unserer Zeit das malum technologicum sei, das hei\u00dft die M\u00f6glichkeit der Einschr\u00e4nkung menschlicher Freiheit durch die Zerst\u00f6rung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen und die st\u00e4ndig virulente Gefahr von Katastrophen als Ergebnis von Technik. Kurz: Die Technik, die wir schufen, um freier zu werden, schr\u00e4nkt uns zunehmend ein und muss daher gerechtfertigt werden (Technodizee: https:\/\/jobo72.wordpress.com\/2011\/04\/05\/tun-was-wir-konnen\/).<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.3.2019 von Josef Bordat bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jobosblog.wordpress.com\/2019\/03\/11\/fukushima\/\">https:\/\/jobosblog.wordpress.com\/2019\/03\/11\/fukushima\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.irp-freiburg.de\/\">https:\/\/www.irp-freiburg.de\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Anthropodizee &#8211; Korrelation zwischen Religiosit\u00e4t und Demografie?<\/strong><br \/>\nDie Anthropodizee fr\u00e4gt nach der Rechtfertigung des Menschen in Anbetracht des menschenverursachten Leides. Angelehnt ist dieser noch recht junge Begriff an die Theodizee, der Frage nach der Rechtfertigung Gottes. Atheisten stellt sich die Anthropodizee-Frage verst\u00e4rkt, da sie ihr Sein nicht g\u00f6ttlich zu begr\u00fcnden verm\u00f6gen.<br \/>\nEng verwandt mit dieser Frage ist die, ob man \u00fcberhaupt Kinder in die Welt setzen sollte. \u00c4hnlich wie die Theodizee stellt sich auch diese vielen Menschen seit dem Holocaust in neuer Dimension. Eigentlich tangiert mich pers\u00f6nlich keine der beiden Fragen besonders. Sie sind existentiell-theoretisch und scheinen mir keinerlei Bezug auf mein praktisches Leben zu haben.<br \/>\nDer Mensch ist nun mal da, ob nun gerechtfertigt oder nicht. Wenn ich meinen Kindern einmal einen ausreichenden materiellen und seelischen Wohlstand bieten kann, sollen sie geb\u00e4ren. In eine gottlose, oder in eine Welt Gottes. Aus ihnen k\u00f6nnte einmal ein Hitler, aber auch ein Gandhi hervorwachsen. Das allem Handeln begleitende Risiko entgegen der eigenen Absicht, etwas Schlechtes zu tun, sollte aber, wenn es den nicht allzu gro\u00df ist, kein Grund sein, gar nicht erst zu handeln. Und ein St\u00fcck weit wird die pers\u00f6nliche Zukunft meiner Kinder sicher auch durch mich bedingt sein.<br \/>\n.<br \/>\nNun bin ich aber j\u00fcngst auf eine doch sehr interessante Korrelation zwischen Religiosit\u00e4t und Demografie gesto\u00dfen. Und der Autor Dr. Karim Akerma, dessen Thesen ich hier referiere, sieht eben ein erkl\u00e4rendes Bindeglied in der Anthropodizee. Ich werde dabei keinerlei Wertung vornehmen. Dazu bin ich auf dem Gebiet zu unbewandert und kenne seine Arbeit zu wenig (nur aus Sekund\u00e4rtexten). Sie haben mein Interesse geweckt. Und deshalb m\u00f6chte ich sie, so wie ich sie verstanden habe, hier kurz darlegen.<br \/>\nErst einmal die Korrelation. Es ist in der Demografie empirisch belegt, dass tendenziell Theisten weitaus mehr Nachkommen zeugen als Atheisten (regional und international). Fast keine gottlose Kultur schaffte es in der Geschichte \u00fcber zwei Kinder pro Familie. Die religi\u00f6sen jedoch brachten es stets auf 3,4,5,6 oder mehr und damit zu einem exponentiellen Bev\u00f6lkerungswachstum.<br \/>\nDeutlich zeigte sich dies im ehemaligen Westdeutschland. Angesichts des teuren Betreuungsangebotes waren die Konfessionslosen auch Kinderlos und umgekehrt. In der DDR hingegen gab es Bildung und Betreuung f\u00fcr alle, jedoch kaum Religion. Hier gab es kaum Familien mit keinem oder \u00fcber drei Kindern. Dies ist wohlm\u00f6glich auch ein Grund daf\u00fcr, dass die USA und Irland auch ohne staatliche Familienf\u00f6rderung eine h\u00f6here Geburtenrate haben (ich verschone Sie von Zahlen).<br \/>\nHier bin ich aber zu wenig Religionsforscher, um dies quantitativ beurteilen zu k\u00f6nnen. Und wenn man dar\u00fcber nachdenkt, macht dies auch Sinn. Fruchtbarkeit, die M\u00f6glichkeit Kinder hervorzubringen, wird in vielen Religionen als Segen Gottes angesehen. Klar, dass man dann Kinder will, ist es doch ein Lob von ganz oben.<br \/>\n&#8230; Ales vom 23.5.2014 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.philoclopedia.de\/2014\/05\/23\/anthropodizee\/\">https:\/\/www.philoclopedia.de\/2014\/05\/23\/anthropodizee\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Poser, Hans: Von der Theodizee zur Technodizee. Ein altes Problem in neuer Gestalt<\/strong><br \/>\nIn einer \u00d6kologie-Diskussion wurde j\u00fcngst ein Beispiel herangezogen, das ganz dem Theodizee-Problem entspricht: Tiger sind dem Menschen gef\u00e4hrlich; warum sollen wir sie dann sch\u00fctzen und nicht ausrotten? Weil die Vielfalt der Natur ein Wert ist, lautet meist die Antwort, und sie provoziert die Frage, warum Vielfalt etwas Wertvolles sei.<br \/>\nIm 17. Jahrhundert h\u00e4tte die Frage gelautet: Warum hat ein allm\u00e4chtiger und g\u00fctiger Gott die so gef\u00e4hrlichen Tiere geschaffen? Leibniz verallgemeinert dies zum Theodizee-Problem als Frage nach dem \u00dcbel in der Welt: Vor 300 Jahren erschien jenes Buch, dem die folgenden \u00dcberlegungen gewidmet sind \u2013 die Essais de Th\u00e9odicee sur la bont\u00e9 de Dieu, la libert\u00e9 de l\u2019homme et l\u2019origine du mal.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nTechnodizee und malum technologicum<br \/>\nIn der s\u00e4kularisierten Form der Theodizee, in der Technodizee, wird die Technik angeklagt, statt menschliche Lebens- und Freiheitsbedingungen zu schaffen, eben diese einzuschr\u00e4nken oder gar zu zerst\u00f6ren. Das malum technologicum besteht in der Zulassung der M\u00f6glichkeit einer solchen Einschr\u00e4nkung oder Zerst\u00f6rung als Preis f\u00fcr die Erm\u00f6glichung menschlichen Lebens, menschlicher Kultur und menschlicher Freiheit, da menschliches Leben ohne Technik nicht bestehen k\u00f6nnte. Wie nimmt sich nun die Anklage gegen die Technik und gegen ihre Protagonisten auf dem Hintergrund der Theodizee-Argumentation aus?<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nOhne sie k\u00f6nnen wir nicht leben \u2013 mit ihr m\u00fcssen wir k\u00fcnftigen Generationen eine Welt hinterlassen, in der sie ein lebenswertes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Das malum technologicum aber wird bestehen bleiben, weil menschliches Leben ohne Technik nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Doch unsere Pflicht ist es, unsere Vernunft, unseren kreativen Ideenreichtum und unser Wissen um Werte zu nutzen, um im Geiste von Leibniz und im Sinne des Prinzips des Besten in jedem Schritt f\u00fcr die Bewahrung einer lebenswerten Welt auch f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen zu sorgen.<br \/>\n&#8230; Alles vom M\u00e4rz 2011 von Hans Poser bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.information-philosophie.de\/?a=1&amp;t=5357&amp;n=2&amp;y=1&amp;c=1\">https:\/\/www.information-philosophie.de\/?a=1&amp;t=5357&amp;n=2&amp;y=1&amp;c=1<\/a><br \/>\n-.<br \/>\n<em>Von der Redaktion &#8222;Information Philosophie&#8220; stark gek\u00fcrzter Text. Der Originaltext erscheint als eigene Publikation:<br \/>\n<\/em>\u00a0.<br \/>\n<em> Hans Poser: Von der Theodizee zur Technodizee. Ein altes Problem in neuer Gestalt.<\/em><br \/>\n<em> 40 S., kt., \u20ac 5.\u2014, 2011, Hefte der Leibniz- Stiftungsprofessur Heft 2, Wehrhahn-Verlag, Hannover.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Bildung\u00a0&gt;Universitaet\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Philosophie &gt;Anthropozidee &nbsp; Frei, br\u00fcderlich und gleich in D\u00a0(10.9.2022) Grosseltern, Kinder und Enkel: Kaum Gespr\u00e4che\u00a0(20.10.2020) Anthropodizee-Frage und Klima (10.9.2020) &#8222;Mythos Mensch. 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