{"id":7821,"date":"2012-07-28T21:53:06","date_gmt":"2012-07-28T19:53:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=7821"},"modified":"2026-04-04T14:17:53","modified_gmt":"2026-04-04T12:17:53","slug":"organspende","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/organspende\/","title":{"rendered":"Organspende"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a> &gt;<a title=\"Gesund\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/\">Gesund<\/a> &gt;Organspende<\/p>\n<div>\n<div id=\"attachment_5728\" style=\"width: 647px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/flora\/wiesenblumen\/disteln2pan-kappel120623\/\" rel=\"attachment wp-att-5728\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5728\" class=\"size-full wp-image-5728\" title=\"disteln2pan-kappel120623\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/disteln2pan-kappel120623.jpg\" alt=\"\" width=\"637\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/disteln2pan-kappel120623.jpg 637w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/disteln2pan-kappel120623-180x70.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5728\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach S\u00fcden \u00fcber Disteln auf Kappel im Dreisamtal am 23.6.2012<\/p><\/div>\n<\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/sexuellermissbrauch\/gruppenvergewaltigung\/noelia-gruppenvergewaltigung2022\/\">Die Kultur des Todes in Spanien k\u00f6nnte den Tod von Noelia Castillo Ramos erzwungen haben<\/a> (4.4.2026)<\/li>\n<li>Bei einer Freiburger Kampagne wurden in der Stadt 12.000 Organspendeausweise verteilt (22.10.2024)<\/li>\n<li><a title=\"Diskussionskultur \u2013 Bundestag\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/diskussionskultur-bundestag\/\">Diskussionskultur-Bundestag<\/a>\u00a0(20.1.2020)<\/li>\n<li>Ablehnung der Organspende-Widerspruchsl\u00f6sung im Bundestag am 16.1.2020\u00a0(17.1.2020)<\/li>\n<li>Organspende: Transplantationsbeauftragte freistellen (3.3.2018)<\/li>\n<li>Deutsche Stiftung Organtransplantation &#8211;\u00a0 Statistik f\u00fcr 2011 (Juli 2012)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/Organspende.htm#Organspende-Koordinatoren an der Freiburger Uniklinik\">Organspende-Koordinatoren an der Freiburger Uniklinik<\/a>\u00a0&gt;Organspende (31.3.2011)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/Organspende.htm#Steinmeier gibt seiner Frau eine Niere - 12000 Menschen warten\">Steinmeier gibt seiner Frau eine Niere &#8211; 12000 Menschen warten<\/a> &gt;Organspende (24.8.2010)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/Organspende.htm#Theologe N\u00fcchtern erwartet kein Spenderorgan, deshalb kein Spenderausweis\">Theologe N\u00fcchtern erwartet kein Spenderorgan, deshalb kein Spenderausweis<\/a> &gt;Organ (17.10.)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/Organspende.htm#SC Freiburg: Organspende ist Fair Play\">SC Freiburg: Organspende ist Fair Play<\/a> &gt;Organspende (26.3.2009)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/sehbehindert1.htm#Kliniken weigern sich, potenzielle Hornhautspender zu melden\">Kliniken weigern sich, potenzielle Hornhautspender zu melden<\/a>\u00a0&gt;Sehbehindert (19.5.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/Organspende.htm#Empf\u00e4nger gerne, Spender blo\u00df nicht\">Empf\u00e4nger gerne, Spender blo\u00df nicht<\/a> (28.4.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/Organspende.htm#Deutschen Stiftung Organtransplantation DSO: Prof Kirste zur Organspende\">Deutschen Stiftung Organtransplantation DSO: Prof Kirste zur Spende<\/a> &gt;Organspende (21.4.08)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/pflege2.htm#Patientenverf\u00fcgung: Ratschl\u00e4ge und Fragen\">Patientenverf\u00fcgung: Ratschl\u00e4ge und Fragen<\/a> &gt;Pflege2 (14.10.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/nachdenken.htm#Tod als Quittung: Organhandel treibt finstere Blueten\">Organhandel &#8211; schnell mal nach Indien fahrenl<\/a> &gt;Nachdenken (26.10.2002)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/Organspende.htm#Organspendeausweis\">Organspendeausweis <\/a><\/li>\n<li>Deutsche Stiftung Organtransplantation in Freiburg<\/li>\n<li>\n<div>Transplantationswesen in Deutschland &#8211; Vier Beteiligte<\/div>\n<\/li>\n<li><a title=\"Blutspende\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/blutspende\/\">Blut spenden<\/a> &gt;Blutspende<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bei einer Freiburger Kampagne wurden in der Stadt 12.000 Organspendeausweise verteilt<\/strong><br \/>\nDerzeit warten 374 Menschen am Universit\u00e4tsklinikum Freiburg auf ein lebensrettendes Spenderorgan, wie Sprecher Johannes Faber informiert. In dem halben Jahr, in dem die von Stadt, Uniklinik und der Regionalgruppe des Bundesverbands der Organtransplantierten organisierte Kampagne lief, erhielten in der Uniklinik 52 Patientinnen und Patienten ein Spenderorgan. In sieben F\u00e4llen wurden Herzen transplantiert, zwei Lungen, eine Bauchspeicheldr\u00fcse und 42 Nieren, davon handelte es sich zw\u00f6lf Mal um Lebendnierenspenden. Allerdings haben, von den Lebendspenden einmal abgesehen, im gleichen Zeitraum nur sechs Menschen an der Uniklinik Freiburg eines oder mehrere Organe gespendet. Das zeigt die gro\u00dfe Diskrepanz.<br \/>\nWie viele Menschen sich aufgrund der von Anfang April bis Ende September laufenden Kampagne dazu entschlossen haben, einen Organspendeausweis auszuf\u00fcllen oder sich im Online-Register eintragen zu lassen, k\u00f6nne nicht nachvollzogen werden. Fest stehe aber, dass etwa 50.000 Menschen mit der Kampagne erreicht und 12.000 Organspendeausweise verteilt worden sind, wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt. Anl\u00e4sslich des Tags der Organspende gab es Veranstaltungen in der Stadt, au\u00dferdem eine Aktion im SC-Stadion und zahlreiche pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che bei Veranstaltungen und an Infost\u00e4nden im Rahmen der Kampagne. Plakate am Freiburger Rathaus und an Stra\u00dfenbahnhaltestellen, Sprayaktionen, Social-Media-Posts sowie YouTube-Videos, Informationsmaterial an zentralen Orten und der Einsatz lokaler Einrichtung sorgten zus\u00e4tzlich daf\u00fcr, Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken.<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.10.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bei-einer-freiburger-kampagne-wurden-in-der-stadt-12-000-organspendeausweise-verteilt\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bei-einer-freiburger-kampagne-wurden-in-der-stadt-12-000-organspendeausweise-verteilt<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ablehnung der Organspende-Widerspruchsl\u00f6sung im Bundestag am 16.1.2020<\/strong><br \/>\n<em>In Deutschland stehen \u00fcber 9.000 schwer kranke Menschen auf der Warteliste f\u00fcr eine Organspende. Bei mehr als 1.000 Patienten pro Jahr verschlechtert sich der Gesundheitszustand so sehr, dass eine Transplantation nicht mehr m\u00f6glich ist oder dass sie auf der Warteliste versterben.<\/em><br \/>\nDer Grund: Es gibt bei weitem nicht genug Organspender. <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ratgeber\/gesundheit\/Organspende-Fragen-und-Antworten-im-FAQ,organtransplantation108.html\">https:\/\/www.ndr.de\/ratgeber\/gesundheit\/Organspende-Fragen-und-Antworten-im-FAQ,organtransplantation108.html<\/a><br \/>\nDen 9000 Todkranken stehen nur etwas \u00fcber 900 Spender j\u00e4hrlich gegen\u00fcber. Dieses Elend vollzieht sich abseits der \u00f6ffentlichen Aufmerksamkeit, es sei denn, man selbst oder jemand aus dem Familien- oder Bekanntenkreis ist betroffen. Ein guter Freund des Autors musste elf Jahre auf eine Spenderniere warten. Jetzt braucht er erneut eine. Wissen Sie, liebe Leser, was Dialyse bedeutet? Wie das Leben eines solchen Patienten aussieht? Wie dick die Nadel ist, die zur Blutw\u00e4sche ben\u00f6tigt wird und was sie mit der Armvene im Laufe der Jahre macht?<br \/>\nGestern hat der Bundestag mit der Ablehnung der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn favorisierten Widerspruchsl\u00f6sung die aufkeimende Hoffnung dieser Menschen auf ein besseres Leben, bei manchen die Hoffnung auf ein \u00dcberleben, zerst\u00f6rt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article205063942\/Organspende-Bundestag-lehnt-Spahn-Vorschlag-ab-neue-Rolle-fuer-Buergeraemter.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article205063942\/Organspende-Bundestag-lehnt-Spahn-Vorschlag-ab-neue-Rolle-fuer-Buergeraemter.html<\/a><br \/>\nF\u00fcr den Autor ist die Entscheidung gegen die Widerspruchsl\u00f6sung nur aus ideologischen, jedoch nicht aus logischen Gr\u00fcnden nachvollziehbar. Die Widerspruchsl\u00f6sung besagt im Grunde, dass jeder ein Organspender ist, der dem nicht ausdr\u00fccklich widerspricht. Dieser Vorschlag Spahns ist aus der Lebenswirklichkeit geboren. Viele, die eigentlich zur Organspende bereit w\u00e4ren, sind einfach nur zu tr\u00e4ge, zu unwissend oder f\u00fchlen sich zu besch\u00e4ftigt, um sich einen Organspendeausweis zu besorgen. Gegen diese den Menschen innewohnende Tr\u00e4gheit wird auch die neue so genannte \u201eErweiterte Entscheidungsl\u00f6sung\u201c nichts ausrichten k\u00f6nnen. Der Autor wagt die Prognose, dass sich mit dieser Regelung die Zahl der Organspender nicht wesentlich erh\u00f6hen wird.<br \/>\n.<br \/>\nDabei gibt es eigentlich kein vern\u00fcnftiges Argument gegen die Widerspruchsl\u00f6sung. Jeder, der etwas dagegen hat, dass nach seinem Tod ein Organ entnommen wird, h\u00e4tte lediglich ein einziges Mal in seinem Leben \u2013 also nicht jedes Jahr \u2013 seinen Hintern hochbekommen und die Widerspruchserkl\u00e4rung ausf\u00fcllen m\u00fcssen. Und wenn er dazu zu faul und zu tr\u00e4ge ist, dann ist es ihm nicht ernst genug, mit der Ablehnung.<br \/>\nDie Argumentation, dass mit der Organspende im Falle der Widerspruchsl\u00f6sung wom\u00f6glich Schindluder getrieben wird, sticht auch nicht. Schindluder wird immer getrieben, das liegt in der Natur des Menschen. Und wer glaubt, dass er in einem System, das eine illegale Entnahme erm\u00f6glichen w\u00fcrde, vor dieser gesch\u00fctzt ist, nur weil er seine Zustimmung zur Organspende nicht erteilt hat, den kann man nur als hoffnungslos naiv bezeichnen.<br \/>\nNochmal:<br \/>\n<em><strong>Was spricht denn dagegen, dass derjenige,<br \/>\nder nach seinem Ableben seine Organe nicht spenden m\u00f6chte,<br \/>\nein einziges Mal in seinem Leben ein Formblatt ausf\u00fcllt,<br \/>\nwenn dadurch jedes Jahr abertausende von Leben gerettet werden k\u00f6nnen?<br \/>\n<\/strong><\/em>\u00a0.<br \/>\nAus der Perspektive der gesunden Menschenverstandes ist einzig die Widerspruchsl\u00f6sung logisch und human. Unser Nachbarland \u00d6sterreich f\u00e4hrt auch gut damit, oder werden dort etwa die Halbtoten reihenweise illegal ausgeweidet?<br \/>\nAber was n\u00fctzt das Lamentieren: Die Ideologie hat \u00fcber Logik gesiegt. Mit voller Hose ist gut stinken. Bei bester Gesundheit lassen sich leicht solche Entscheidungen treffen und die Grundrechte bem\u00fchen. Die Verlierer sind die Menschen auf der Warteliste. Aber wer wei\u00df, ob nicht der eine oder andere der 379 Abgeordneten, die gegen die Widerspruchsl\u00f6sung gestimmt haben, irgendwann einmal selbst auf dieser Liste steht und sich w\u00fcnscht, damals anders votiert zu haben. Und wer wei\u00df, ob der eine oder andere von ihnen nicht aus diesem Grund einmal seinen Ehepartner oder sein Kind viel zu fr\u00fch begraben muss. Auch jene, unter den Lesern und den Autorenkollegen, die so vehement gegen die Widerspruchsl\u00f6sung argumentierten, ist sehnlichst zu w\u00fcnschen, dass sie oder ihre Angeh\u00f6rigen nicht eines Tages in die Lage kommen, das Abstimmungsergebnis im Deutschen Bundestag am 16. Januar 2020 aus tiefstem Herzen zu bedauern.<br \/>\n17.1.2020, Eugen Prinz<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vor allem AfD und Gr\u00fcne, aber auch FDP und Linke verhindern Spahns Widerspruchsregelung<\/strong><br \/>\n\u201eSchade. Trotz 60 Prozent Zustimmung in der Bev\u00f6lkerung stimmt der Bundestag mit 379:292 gegen die Widerspruchsregelung. Ich hatte mit einem knapperen Ergebnis gerechnet. Dass es so eindeutig wurde, lag daran, dass der AfD-Block geschlossen gegen die Widerspruchsregelung gestimmt hat\u201c, schreibt Thomas Oppermann (SPD), Vizepr\u00e4sident des Deutschen Bundestages. Stimmt das? Hat vor allem die AfD den Gesetzesentwurf von Karl Lauterbach (SPD), Jens Spahn (CDU) und anderen verhindert? JFB hat es untersucht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.1.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/juergenfritz.com\/2020\/01\/17\/vor-allem-afd-und-gruene-verhindern-spahns-widerspruchsregelung\/\">https:\/\/juergenfritz.com\/2020\/01\/17\/vor-allem-afd-und-gruene-verhindern-spahns-widerspruchsregelung\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Organspende-Debatte: Sieg der Selbstbestimmung<\/strong><br \/>\nMit \u00fcberzeugender Mehrheit von rund 100 Stimmen hat der Bundestag gestern der sogenannten \u201eWiderspruchsl\u00f6sung\u201c von Gesundheitsminister Jens Spahn und seinem SPD-Kollegen Karl Lauterbach eine Absage erteilt, die alle B\u00fcrger automatisch zu Organspendern deklariert h\u00e4tte, auch jene, die sich nie dazu ge\u00e4u\u00dfert haben. Es wird also bleiben wie es war, allerdings sollen die B\u00fcrger h\u00e4ufiger und aktiver in B\u00fcrgerb\u00fcros oder beim Hausarzt auf das Thema angesprochen werden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.1.2020 von Birgit Kelle bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/organspende_debatte_sieg_der_selbstbestimmung\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/organspende_debatte_sieg_der_selbstbestimmung<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<strong>Club-L\u00f6sung<\/strong><br \/>\nIch bin immer noch f\u00fcr die Club-L\u00f6sung: Nur die, die sich schon vor l\u00e4ngerem bereit erkl\u00e4rt haben, ein Organ zu spenden, sind auch berechtigt, eines zu bekommen. Ich habe die Nase voll von den Trittbrettfahrern, die beim Spenden hochtrabende \u201cethische Bedenken\u201d haben, die aber alle ihre angeblichen ethischen Bedenken \u00fcber Bord werfen, wenn es um die Organe anderer geht, die sie haben wollen.<br \/>\n17.1.2020, M.S.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Volle Zustimmung (zur Club-L\u00f6sung).<\/strong> Ich bin im Laufe meines bisherigen Lebens schon ein paar Mal durch Unfall un Krankheit am Rande des Todes gestanden. Ich f\u00fcr mich werde in keinem Fall ein fremdes Organ akzeptieren. Selbst im Falle meiner Tochter h\u00e4tte ich so entschieden, obwohl sie das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck ist, was mir im Leben passierte. Ich denke das staatliche Ausweiden von Organgen und \u201cLeichensch\u00e4nden\u201d ist in jedem Fall zu unterbinden. Hierbei ist die Manipulationsm\u00f6glichkeit durch Erpressung, psychische \u00dcberredungskunst und sonstige Arten der arglistigen T\u00e4uschung um an ein Organ zu kommen viel zu gro\u00df. &#8211; Es w\u00e4re einfacher, die Menschen w\u00fcrden den Tod mal wieder als etwas normales und f\u00fcr jeden Menschen ein individuelles und einzigartiges Ereignis betrachten, auch wenn es das Leben kostet.<br \/>\n17.1.2020, Th.W.<br \/>\n<strong>Annalena Baerbock (Gr\u00fcne) und Beatrix von Storch (AfD) gegen Widerspruchsl\u00f6sung<\/strong><br \/>\nAnnalena Baerbock (Gr\u00fcne) zur Ablehnung des Spahn-Gesetzentwurfes am 16.1.2020:<br \/>\n\u201eWir stimmen heute \u00fcber eine hochethische Frage ab. Wie retten wir mehr Leben? Wir stimmen aber auch dar\u00fcber ab: Wem geh\u00f6rt der Mensch? In unseren Augen geh\u00f6rt er nicht dem Staat &amp; der Gesellschaft. Er geh\u00f6rt sich selbst. Ungefragt. Ohne Widerspruch. \u2013 @ABaerbock\u201c<br \/>\nBeatrix von Storch (AfD) hat sich ganz \u00e4hnlich am 16.1. 20020 ge\u00e4u\u00dfert:<br \/>\n\u201eGott sei\u2019s gedankt! Das ist kein Egoismus Herr Spahn und Herr Oppermann, das ist die Bewahrung der W\u00fcrde des Menschen \u2013 \u00fcber seinen Tod hinaus. Der Mensch ist nicht Eigentum des Staates, sondern frei geboren und so muss es bleiben.\u201c<br \/>\n17.1.2020<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Organspende: Transplantationsbeauftragte freistellen<\/strong><br \/>\nVielen Dank f\u00fcr den sehr informativen Bericht &#8222;Spanien ist vorbildlich!&#8220; \u00fcber die Organisation der Organspende in Spanien an prominenter Stelle. Hier wird deutlich, wieso Spanien weltweit die h\u00f6chste Rate an Organspendern hat. Zugleich wird klar, woran es in Deutschland fehlt, um aus dem historischen Tiefststand bei der Organspende im vergangenen Jahr herauszukommen und wieder deutlich mehr Menschen die Chance auf ein gutes Leben nach einer Transplantation zu erm\u00f6glichen. Die Transplantationsbeauftragten in Deutschland m\u00fcssen genauso wie die spanischen Transplantationskoordinatoren f\u00fcr die Erkennung m\u00f6glicher Organspende von ihren sonstigen Aufgaben freigestellt und von der Klinikleitung entsprechend unterst\u00fctzt werden. Leider greift der nun im Beteiligungsportal des Landes zur Kommentierung vorliegende Entwurf des Landeskrankenhausgesetzes Baden-W\u00fcrttemberg diese Erkenntnis nicht auf. Hier ist lediglich geplant, die Transplantationsbeauftragten &#8222;im erforderlichen Umfang&#8220; freizustellen. Daher bleibt zu hoffen, dass die Landesregierung nach dem Beteiligungsprozess die Freistellungsregelung konkret in Form von Stellenanteilen entsprechend der Anzahl der Intensivbetten in den Entnahmekrankenh\u00e4usern \u00e4ndert. Bayern hatte im vergangenen Jahr mit einer entsprechenden gesetzlichen Regelung 22 Organspender mehr als 2016. Von der Badischen Zeitung w\u00fcnsche ich mir weitere informative Berichte zum Thema.<br \/>\n3.3.2018, Burkhard Tapp, Sasbach am Kaiserstuhl, BZO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutsche Stiftung Organtransplantation &#8211;\u00a0 Statistik f\u00fcr 2011<\/strong><\/p>\n<p><!-- RSPEAK_STOP -->W\u00fcrden\u00a0alle Bundesb\u00fcrger nach dem Tod ihre Organe spenden, k\u00f6nnten nicht alle Patienten gerettet werden. Grund: Aus medizinischen Gr\u00fcnden k\u00f6nnen nur wenigen Spendern\u00a0nach dem Tod Organe entnommen werden. Gleichwohl kann ein\u00a0Organspender\u00a0bis zu sieben schwerkranken Menschen helfen. T\u00e4glich sterben in Deutschland drei Menschen, da keine geeigneten Spenderorgane verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n<ul>\n<li>75 Prozent der 14- bis 75-j\u00e4hrigen Bundesb\u00fcrger stimmen einer Organspende, aber nur 25 Prozent haben\u00a0einen Spenderausweis.<\/li>\n<li>Rund 12 000 Menschen warten auf ein Spenderorgan, davon brauchen etwa 8000 eine Niere.<\/li>\n<li>Patienten warten f\u00fcnf bis sechs Jahre auf eine Spender-Niere.<\/li>\n<li>Im Schnitt sterben t\u00e4glich drei Menschen, die auf den Wartelisten stehen.<\/li>\n<li>4054 Menschen konnte 2011 mit einer Transplantation geholfen werden.<\/li>\n<li>In Deutschland kommen 14,7 Spender auf eine Million Einwohner (in Spanien 32,0, \u00d6sterreich 23,3, Schweiz 12,6, Luxemburg 6,0).<\/li>\n<li>1200 Menschen wurden 2011 nach ihrem Tod 3917 Organe entnommen ,darunter 2036\u00a0mal die Niere, 1040 Leber, 363 Herz, 313 Lunge, 160 Bauchspeicheldr\u00fcse und 6 D\u00fcnndarm. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/w.online-verlag-freiburg.de\/www\/delivery\/lg.php?bannerid=122&amp;campaignid=49&amp;zoneid=136097&amp;loc=1&amp;referer=http%3A%2F%2Fwww.badische-zeitung.de%2Fdeutschland-1%2Fhintergrund-x3ow3h7ax--62079983.html&amp;cb=9028db4cc6\" alt=\"\" width=\"0\" height=\"0\" \/><\/li>\n<li>Von den Spendern waren 36 j\u00fcnger als 16 Jahre. 571 waren 16 bis 54 Jahre alt. 236 waren 55 bis 64 Jahre alt 357 waren \u00e4lter als 65 Jahre.<\/li>\n<li>Zus\u00e4tzlich wurden von lebenden Spendern 795 Nieren \u00fcbertragen und\u00a071 mal Teile der Leber von Lebendspendern transplantiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: Deutsche Stiftung Organtransplantation, Bericht Statistik f\u00fcr 2011, Juli 2012,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dso.de\">www.dso.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutsche Stiftung Organtransplantation in Freiburg <\/strong><\/p>\n<p>Vor achteinhalb Jahren hat Burkhard Tapp eine neue Lunge bekommen. Die Organspende hat sein Leben ver\u00e4ndert. Seit er als kleines Kind Masern und eine Lungenentz\u00fcndung bekommen hatte, war er chronisch lungenkrank gewesen \u2013 wurde zwei Jahre sp\u00e4ter als \u00fcblich eingeschult, konnte nicht in den Sportunterricht, wurde nicht zum Wehrdienst eingezogen, musste l\u00e4nger studieren und wurde mit 36 Jahren erwerbsunf\u00e4hig. Gut zehn Jahre hat er auf seine neue Lunge gewartet: &#8222;Das war in jeder Hinsicht nervenzerrei\u00dfend&#8220;, sagt der heute 54-J\u00e4hrige. Gestern stand Burkhard Tapp mit anderen Engagierten vor dem Infozelt auf dem Kartoffelmarkt, das die Deutsche Stiftung Organtransplantation und die Techniker Krankenkasse aufgebaut hatten. Gestern n\u00e4mlich machte die &#8222;St\u00e4dtetour&#8220; Halt in Freiburg: In zehn baden-w\u00fcrttembergischen St\u00e4dten informieren Experten \u00fcber Organspende und werben f\u00fcr neue Spender, die nach ihrem Tod ihre Organe f\u00fcr einen kranken Menschen zur Verf\u00fcgung stellen. &#8222;W\u00e4re ich nicht zu alt?&#8220;, fragt eine Dame. &#8222;Die \u00e4lteste Spenderin letztes Jahr war 89 Jahre&#8220;, erwidert Tapp. Er ist inzwischen der s\u00fcdbadische Kontaktmann des Bundesverbandes der Organtransplantierten und kann solche Fragen aus dem Effeff beantworten. Die meiste Angst, wei\u00df er, haben potenzielle Spender davor, vorzeitig f\u00fcr tot erkl\u00e4rt zu werden. &#8222;Unm\u00f6glich&#8220;, sagt Tapp, &#8222;ein Organ kann erst nach dem Hirntod entnommen werden, und der muss von zwei \u00c4rzten unabh\u00e4ngig voneinander festgestellt werden.&#8220; Solche Antworten \u00fcberzeugten: In Freiburg wurden gestern 290 Menschen zu neuen Organspendern.<br \/>\n23.9.2010<\/p>\n<p>Deutsche Stiftung Organtransplantation DSO,<br \/>\nTel 0800 80 50 888, <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.dso.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.dso.de<\/a>;<br \/>\nDSO f\u00fcr S\u00fcdbaden: Burkhard Tapp, Tel\u00a007662\/6844156<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.fuers-leben.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.fuers-leben.de<\/a><\/p>\n<p>Spendeausweis unter <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.transplantationszentrum-freiburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.transplantationszentrum-freiburg.de<\/a> direkt herunterladen oder ihn bei den Krankenkassen, dem Hausarzt oder dem Transplantationszentrum an der Uniklinik abholen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><strong>Transplantationswesen in Deutschland &#8211; Vier Beteiligte<\/strong><\/div>\n<p>(1) Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Koordinierung von Organspenden. Sie nimmt die Meldungen m\u00f6glicher Organspender entgegen und vergibt die Organe an Patienten. <a href=\"https:\/\/www.dso.de\">www.dso.de<\/a><br \/>\n(2) \u00a0Die Bundes\u00e4rztekammer (B\u00c4K) organisiert die Kontrollen der Transplantationszentren, legt die Richtlinien f\u00fcr die Spende fest und stellt eine st\u00e4ndige Kommission. <a href=\"https:\/\/www.bundesaertzekammer.de\">www.bundesaertzekammer.de<\/a><br \/>\n(3) Das\u00a0Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (BMG) als Genehmigungsbeh\u00f6rde. <a href=\"https:\/\/www.bmg.bund.de\">www.bmg.bund.de<\/a><br \/>\n(4) Eurotransplant. Die Stiftung Eurotransplant mit Sitz in Holland funguert als Vermittlungsstelle f\u00fcr Organspenden in Belgien, Deutschland, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, \u00d6sterreich, Slowenien und Ungarn. Durch den Zusammenschluss sollen die Chancen f\u00fcr Empf\u00e4nger, ein passendes Organ zu erhalten, erh\u00f6ht werden. Allein in Deutschland warten 12 000 Menschen auf ein Organ.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.eurotransplant.org\/cms\/index.php?page=pat_germany\">https:\/\/www.eurotransplant.org\/cms\/index.php?page=pat_germany<\/a>\u00a0<!-- RSPEAK_STOP --><!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Engagement &gt;Gesund &gt;Organspende Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Die Kultur des Todes in Spanien k\u00f6nnte den Tod von Noelia Castillo Ramos erzwungen haben (4.4.2026) Bei einer Freiburger Kampagne wurden in der Stadt 12.000 Organspendeausweise verteilt (22.10.2024) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/organspende\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":148,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7821","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7821"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7821\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147496,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7821\/revisions\/147496"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/148"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}