{"id":78187,"date":"2020-01-14T12:06:29","date_gmt":"2020-01-14T11:06:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=78187"},"modified":"2025-12-08T20:41:34","modified_gmt":"2025-12-08T19:41:34","slug":"afrika-zukunft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-zukunft\/","title":{"rendered":"Afrika-Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0\u00a0&gt;<a title=\"Afrika\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/\">Afrika<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Afrika-Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-migration\/\">Afrika-Migration<\/a> &gt;Afrika-Zukunft<\/p>\n<div id=\"attachment_63482\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/afrikaner-bauen-trockenmauer\/natursteinmauer1fr-pan161201\/\" rel=\"attachment wp-att-63482\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63482\" class=\"size-full wp-image-63482\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/natursteinmauer1fr-pan161201.jpg\" alt=\"15 Afrikaner aus Gambia und Nigeria bauen eine Trockenmauer in FR-Lehener Strasse mit Jochen Schmidt 1.12.2016\" width=\"639\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/natursteinmauer1fr-pan161201.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/natursteinmauer1fr-pan161201-180x80.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-63482\" class=\"wp-caption-text\">15 Afrikaner aus Gambia und Nigeria bauen eine <a title=\"EU-Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-migration\/\">Trockenmauer<\/a> in FR-Lehener Strasse mit Jochen Schmidt 1.12.2016<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/kolonialismus\/postkolonialismus\/\">dpa-Kritik an Migration\/Afrika der National-Security-Strategy der USA<\/a> (7.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/nigeria\/\">Leos Vatikan: Islamappeasement und Verrat an den Christen Nigerias<\/a>\u00a0(22.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/soehne-und-weltmacht-buch\/\">S\u00f6hne und Weltmacht \u2013 Buch von Gunnar Heinsohn<\/a>\u00a0(12.9.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/suedafrika\/\">Es gilt das Recht des St\u00e4rkeren \u2013 in S\u00fcdafrika und in Deutschland?<\/a>\u00a0(12.8.2021)<\/li>\n<li>Volker Seitz: Wie Entwicklungshilfe Afrikas Talent vernichtet (10.1.2020)<\/li>\n<li>Afrika&#8217;s R\u00fcckst\u00e4ndigkeit &#8211; von Ghanas Pr\u00e4sident Nana Addo: Eigenst\u00e4ndigkeit statt Hilfe (12\/2017)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"Bevoelkerungswachstum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/bevoelkerungswachstum\/\">Bevoelkerungswachstum<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Europa\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa\/\">Europa \u2013 Selbstmord<\/a><\/li>\n<li><a title=\"EU-Afrika\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-afrika\/\">EU-Afrika<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge\/\">Fl\u00fcchtlinge<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fluechtlingslager\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/fluechtlingslager\/\">Fluechtlingslager<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Globalisierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/\">Globalisierung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Integration<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kolonialismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/kolonialismus\/\">Kolonialismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Leitkultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/\">Leitkultur<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/nigeria\/\">Nigeria<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Tibi\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/tibi\/\">Bassam Tibi<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Immigration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/immigration\/\">Immigration<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Seenotrettung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/seenotrettung\/\">Seenotrettung<\/a><\/li>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Volker Seitz: Wie Entwicklungshilfe Afrikas Talent vernichtet<\/strong><br \/>\n<em>In ein realistisches Gesamtbild der afrikanischen Wirklichkeit sollte auch die Tatsache integriert werden, dass viele Staaten f\u00fcr ihre politische und \u00f6konomische Stagnation eine Eigenverantwortung tragen. Die postkoloniale Vergangenheit des Kontinents ist leider auch von Vers\u00e4umnissen und Fehlentwicklungen gepr\u00e4gt. Erst wenn es gelingt, ein erweitertes Afrikabild zuzulassen, wird ein kultureller und wirtschaftlicher Transfer m\u00f6glich, der nicht mehr von untergehenden Booten dominiert ist.<br \/>\n<\/em>\u00a0.<br \/>\nMissst\u00e4nde in der Entwicklungspolitik werden gerne mit einer So\u00dfe aus menschenfreundlichen Phrasen \u00fcbergossen. Auch hier meine ich, dass die Deutschen sich aufs hohe moralische Ross setzen. Es ist an der Zeit, jede Naivit\u00e4t abzulegen und die Dinge substanziell zu hinterfragen. Es w\u00e4re eine \u00fcberaus lohnenswerte Anstrengung, aber leider gibt es kein Interesse daf\u00fcr, keine Geduld und offenbar auch keine fachliche Kompetenz. St\u00e4ndig wachsende Geldstr\u00f6me von au\u00dfen l\u00f6sen die Armutsprobleme nicht, im Gegenteil. Die Umverteilung von Nord nach S\u00fcd zerst\u00f6rt Anreize, versch\u00fcttet oft lokale Potenziale und verf\u00fchrt gute Leute dazu, ihr Gl\u00fcck in der Entwicklungshilfe statt im Unternehmertum zu suchen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns Afrika ungezwungener n\u00e4hern, den Afrikanern zutrauen, dass sie ihre Schwierigkeiten selbst l\u00f6sen k\u00f6nnen. Fragen sollten wir uns, in Deutschland, in Europa, warum wir alle so scharf darauf sind, dass Subsahara weiter am Entwicklungstropf h\u00e4ngt. Viele Afrikaner sehen mittlerweile das westliche Gutmenschentum als militanten Egoismus.<br \/>\nAfrika bleibt ein dunkler Kontinent<br \/>\nIn der Entwicklungshilfe gibt es keine Patentrezepte. Die seit Jahrzehnten betriebene Art der Realit\u00e4tsverweigerung in der Entwicklungspolitik bringt die L\u00e4nder nicht entscheidend voran, schafft kaum Arbeitspl\u00e4tze vor Ort, mehrt dort das Wohlergehen einiger weniger, beseitigt aber nicht das breite Elend. Wir wissen dies, aber differenzierter ist der Diskurs mitnichten geworden, sondern eint\u00f6nig in seinem beflissenen Bem\u00fchen, unter allen Umst\u00e4nden der Political Correctness auch hier zu folgen.<\/p>\n<p>Wir sollten stattdessen den steinigen, aber daf\u00fcr realistischen Weg der selbstkritischen Auseinandersetzung \u00fcber die Wirkung der \u201eHilfe\u201c favorisieren. Dann w\u00fcrden wir erkennen, dass afrikanische Eliten statt Hilfslieferungen oder wohlt\u00e4tigen Spenden viel mehr ein Gef\u00fchl f\u00fcr Recht und Menschlichkeit brauchen. Es braucht eine neue Generation von Eliten, die es fertigbringen, Afrika zu managen. Derzeit zerbr\u00f6selt in vielen Staaten das Sozialgef\u00fcge und die Kr\u00e4fte und F\u00e4higkeiten der Menschen werden f\u00fcr den t\u00e4glichen \u00dcberlebenskampf gebraucht.<\/p>\n<p>Entwicklungspolitik hat in vielen L\u00e4ndern die Qualit\u00e4t der Regierungsf\u00fchrung eher verschlechtert und interne Reformen verhindert. Der Mittelaufwand steigt, die Empf\u00e4nger werden jedoch nicht viel besser ausgew\u00e4hlt. Selbst in wohlmeinenden Helferkreisen \u2013 die gerne F\u00fcllh\u00f6rner \u00fcber den Kontinent aussch\u00fctten \u2013 hat sich inzwischen herumgesprochen, dass wirkliche Entwicklung Afrikas nur autogene Entwicklung sein kann, also solche, die aus eigenem Antrieb und aus eigener Kraft erzeugt wird. Selbst ge\u00fcbten Sch\u00f6nf\u00e4rbern f\u00e4llt es schwer, noch von zufriedenstellenden Ergebnissen von \u00fcber 50 Jahren Hilfe f\u00fcr Afrika zu sprechen: Afrika bleibt ein dunkler Kontinent: zu wenig Licht und Strom, zu wenig Bildung, zu wenig staatliche Gesundheitsvorsorge, zu wenig Familienplanung, zu wenig Industrie und damit zu wenig Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Afrika ist voller Rohstoffe, menschlichem Potenzial und Lebensfreude \u2013 trotz teilweise bedr\u00fcckender Armut aufgrund von schlechtem Regierungsmanagement und Korruption. Der Kontinent hat alles, was es braucht, um anstehende Probleme zu l\u00f6sen. Er muss und kann dies aus eigener Kraft leisten \u2013 danach kann man \u00fcber Unterst\u00fctzung reden. Es gab in den letzten Jahren in einigen wenigen Staaten Verbesserungen (zum Beispiel Ruanda, Botswana, \u00c4thiopien, Senegal, Namibia, Ghana und sogar Togo). Aber gemessen an dem, was m\u00f6glich w\u00e4re, schneiden die meisten afrikanischen Staaten schlecht ab.<br \/>\nDie Wirkung der Ma\u00dfnahmen wird nicht gemessen<br \/>\nIn vielen Staaten Afrikas gilt das Recht des St\u00e4rkeren. Eine allm\u00e4chtige Minderheit bereichert sich in ungeschminkter Form auf Kosten der oft ohnm\u00e4chtigen Mehrheit. Die reichlich vorhandenen Bodensch\u00e4tze werden verscherbelt, und die St\u00e4rksten sichern sich den L\u00f6wenanteil der Erl\u00f6se. Schlimm ist, dass bei einem durchschnittlichen Wachstum von sechs Prozent Millionen Menschen unter Nahrungsmittelunsicherheit leiden und in Armut verharren. Schlechtes Management und Misswirtschaft stehen oben auf der M\u00e4ngelliste. Gerechtigkeit und Arbeit sind am allerwenigsten mit afrikanischen Regimen in Zusammenhang zu bringen. Diese Menschen leiden unter der Selbstbereicherung der politischen Eliten, die versagt haben, das Potenzial des Kontinents zu heben. Sie werden im frankophonen Afrika gerne als \u201egrosses l\u00e9gumes\u201c (fette Bonzen) bezeichnet. In S\u00fcdafrika werden die neuen Superreichen \u201eFat Cats\u201c genannt.<\/p>\n<p>Immer noch leidet Afrika unter zu viel Betreuung. Was haben die deutschen Gelder tats\u00e4chlich in Afrika an Armutsbek\u00e4mpfung, Demokratief\u00f6rderung und \u201eInstitution-Building\u201c im weitesten Sinne beigetragen? Eine kritische Erfolgsmessung bleibt weiter aus. Die Ma\u00dfst\u00e4be sind nicht nachvollziehbar. Die Jahresberichte bilden nur ab, wie viel Geld in die einzelnen Projekte geflossen ist. Die Wirkung der Ma\u00dfnahmen wird nicht gemessen.<\/p>\n<p>Ich behaupte, dass einzig die Katastrophenhilfe, aber auch da nur bedingt, den Betroffenen etwas gebracht hat. Aber wenn sie zur Dauereinrichtung wird, dann richten sich die Menschen darauf ein. Diese \u201eHilfe\u201c wird gef\u00e4hrlich, wenn sie sicherer ist als der Ertrag aus Eigenleistung. Heute ist es leider so: Je bed\u00fcrftiger ein Land ist, desto mehr k\u00f6nnen die Verantwortlichen kassieren. Bed\u00fcrftigkeit ist ein Trumpf in den Verhandlungen mit den Gebern. Wenn eine Bev\u00f6lkerung sich \u00fcber Generationen immer darauf verlassen konnte, dass letztlich externe Hilfe auftaucht und gewisserma\u00dfen einer Lebensf\u00fcrsorge aus\u00fcbt, verfestigte dies Unselbstst\u00e4ndigkeit. Allerdings ist die Existenz von Entwicklungshilfeorganisationen zum Selbstzweck verkommen.<\/p>\n<p>Entwicklungshilfe hat seit Jahrzehnten unter Beweis gestellt, dass sie in der Regel das Gegenteil von dem bewirkt, was sie erreichen will. Hilfe ist ein gef\u00e4hrliches Suchtmittel und schafft Abh\u00e4ngigkeit. Entwicklungshilfe ist deshalb ein unw\u00fcrdiges Gesch\u00e4ft, nutzt der Entwicklungsindustrie und schadet den sogenannten Entwicklungsl\u00e4ndern. Dem Steuerzahler wird es perfiderweise auch noch als \u201eHilfe zur Selbsthilfe\u201c verkauft. Die Bek\u00e4mpfung des korrupten Staatsapparats w\u00e4re f\u00fcr afrikanische Regierungen die beste Selbsthilfe (siehe hier).<br \/>\nWann beginnt der Westen zu lernen?<br \/>\nOberste Ziel unserer Entwicklungshilfe f\u00fcr Afrika m\u00fcsste sein, sich selbst \u00fcberfl\u00fcssig zu machen. Das Scheitern der Entwicklungshilfe liegt nicht am Geldmangel. In allen L\u00e4ndern, in denen ich gearbeitet habe, hatten wir Probleme, \u00fcberhaupt gen\u00fcgend sinnvolle Projekte zu finden, um die Mittel loszuwerden (\u201eMittelabflussdruck\u201c). Entwicklung l\u00e4sst sich nicht erzwingen. Trotzdem flie\u00dft weiter milliardenschwere Entwicklungshilfe in Prestigeprojekte, oder versickert im Gestr\u00fcpp der B\u00fcrokratie. \u201eDie hydraulische Vorstellung von Entwicklungshilfe \u2013 wenn vorn Wasser ins Rohr flie\u00dft, kommt hinten die gleiche Menge wieder heraus \u2013 ist eine gef\u00e4hrliche Illusion\u201c, sagte Angus Deaton (Professor f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften an der Princetown University und 2015 Wirtschaftsnobelpreistr\u00e4ger).<\/p>\n<p>Entwicklungshilfe sei ein Gebot der Menschlichkeit, hei\u00dft es. Wer anderer Meinung ist, ist inkompetent oder vorurteilsbeladen. An der Idee, etwas Gutes zu tun, wird festgehalten, obwohl die Realit\u00e4t sie schon l\u00e4ngst widerlegt hat. Es ist also schwer, die jahrzehntelang ausgebreitete und einzementierte sch\u00e4dliche Entwicklungshilfe-Ideologie zu bek\u00e4mpfen. Dabei ist l\u00e4ngst bewiesen, dass dort, wo Rechtsstaatlichkeit und die Respektierung grundlegender Menschenrechte fehlen, Korruption sich breit macht.<\/p>\n<p>Die, die sich niemals l\u00e4ngere Zeit in Afrika aufgehalten haben, glauben am besten zu wissen, was zu tun ist. N\u00e4chstenliebe mag sich gut anf\u00fchlen, doch hier l\u00f6st sie keine Probleme in einer nachhaltigen Form. Die Armen w\u00fcrden meist lieber selbst aktiv werden. So wie das Geld der Euroretter in Wirklichkeit nicht den notleidenden Menschen in den Schuldnerstaaten zugute kam, sondern den Gl\u00e4ubigerbanken, so hat Entwicklungshilfe korrupte Machthaber finanziert und stabilisiert.<br \/>\nProjekte liefen nur mit vielen faulen Kompromissen<br \/>\nViele afrikanische \u00d6konomien kranken daran, dass es dort kein funktionierendes Steuersystem gibt. Vor allem fehlt dies in den Staaten, die einen gro\u00dfen Teil des Staatshaushaltes aus Entwicklungshilfe bestreiten. Ohne Entwicklungshilfe m\u00fcssten die Regierenden Gewerbe, Landwirtschaft und Handel f\u00f6rdern, Steuern erheben \u2013 und w\u00e4ren so endlich dem Volk verpflichtet. Ein gro\u00dfes Problem ist fast \u00fcberall die Erhaltung bestehender Strukturen. In Wartung wird nicht investiert, und so verkommt die Infrastruktur, f\u00e4llt Strom, Wasser aus, bis ein Geberland dies wieder in Ordnung bringt.<\/p>\n<p>Auch \u00f6ffentliche-privatwirtschaftliche Kooperationen (PPP), die entwicklungspolitische Effekte stimulieren sollten, wurden von den Gebern fast durchweg positiv beurteilt, aber die meisten Projekte liefen nur mit vielen faulen Kompromissen oder wurden ganz storniert, weil Good Governance und Transparency sich nicht materialisieren wollten.<\/p>\n<p>\u201eIm Sinne des Subsidiarit\u00e4tsprinzips liegt es, Menschen instand zu setzen, sich selbst zu helfen. Hilfe zur Selbsthilfe ist objektiv die wirksamste Hilfe, hat aber vor allen auch den Vorzug, den anderen nicht als Objekt zu betrachten, sondern ihn als Subjekt zu achten, das sich selbst an der zu l\u00f6senden Aufgabe beteiligen will, die es allein nicht zu bew\u00e4ltigen vermag.\u201c (Nell Br\u00e4uning)<\/p>\n<p>Es gibt die nach au\u00dfen hervorragend dargestellten Power-Point-Projekte der GIZ. In den B\u00fcros vor Ort werden den lokalen Mitarbeitern im Landesdurchschnitt horrende Geh\u00e4lter gezahlt und Fahrzeuge neuesten Baujahrs zur Verf\u00fcgung gestellt. Heute verdient ein Fahrer f\u00fcr die UN oder eine Hilfsorganisation mehr als ein Abteilungsleiter in einem Ministerium. Mit den Anschaffungspreisen der Autos k\u00f6nnte man mehrere D\u00f6rfer im Lande bis zu einem Jahr ern\u00e4hren.<br \/>\nEntwicklungshilfe als Dauereinrichtung ist sch\u00e4dlich<br \/>\nEs geht nicht um die Bev\u00f6lkerung, die Strategie wird von oben herab konzipiert und dient vorrangig den Interessen der Betreuungsindustrie und den Regierungen. Die Geber denken sich etwas aus, nicht die Leute, denen vorgeblich geholfen werden soll. Mit symbolischen Handlungen \u201eeben mal die Welt retten\u201c. Die Helfer haben eine \u00fcberaus irrige Auffassung ihrer Stellung in Afrika, und dieser Irrtum ist unausrottbar. Geholfen wird aber nur dann, wenn die Menschen mittels Unterst\u00fctzung eigener Projekte ihre Lebensverh\u00e4ltnisse dauerhaft verbessern.<\/p>\n<p><em><strong>Wenn aber Entwicklungshelfer die Probleme f\u00fcr die Afrikaner l\u00f6sen wollen, dann schaffen sie Konflikte.<\/strong> <\/em>Sie haben auch eine \u00fcberaus irrige Auffassung von Hilfe. Entwicklung beruht immer auf Eigeninitiative. Dauergaben ohne eigene Initiativen machen die Afrikaner zu Bettlern. Aber umdenken und eigene Fehler einr\u00e4umen, ist in der Entwicklungshilfezunft nur schwach ausgepr\u00e4gt. Es gibt keine Organisation, die die Frage beantworten kann, wann Entwicklungshilfe in dem Land eingestellt werden k\u00f6nnte. Nat\u00fcrlich auch, weil sich die Frage niemand stellen will.<\/p>\n<p>Der beamtete Staatssekret\u00e4r des Entwicklungsministeriums (BMZ) ist Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft f\u00fcr internationale Zusammenarbeit (GIZ). Damit ist er als Auftraggeber (BMZ) und gleichzeitig Auftragsnehmer (GIZ) verantwortlich. Gleichzeitig sind Abgeordnete aller Parteien des Bundestages sowohl Mitglieder im Haushaltsausschuss des Bundestages als auch im Aufsichtsrat der GIZ. Reinhard M\u00fcller schreibt in seinem Leitartikel \u201eGemeinwohl geh\u00f6rt nicht einer Clique\u201c in der F.A.Z. am 8. Januar 2020: \u201eSo kam der hessische SPD-Politiker Thorsten Sch\u00e4fer-G\u00fcmbel ja auch nicht nach einem erfolgreichen Bewerbungsverfahren um eine ausgeschriebene Stelle in den Vorstand der GIZ; immerhin war er einst entwicklungspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Landtag. Da die Sprecherin des zweik\u00f6pfigen Vorstands der GIZ die ehemalige baden-w\u00fcrttembergische CDU-Politikern Tanja G\u00f6nner ist, passt alles wieder.\u201c Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt.<\/p>\n<p><strong>Immunabwehr gegen Neues und Ver\u00e4nderungen<\/strong><br \/>\nDie GIZ publiziert zwar regelm\u00e4\u00dfig ihre eigenen Evaluierungsergebnisse und jubelt, dass zwei Drittel bis drei Viertel ihrer Projekte erfolgreich waren, aber es sind Projekte ohne gro\u00dfe Wirkung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Zivilgesellschaftliche Akteure in den Ziell\u00e4ndern m\u00fcssen mehr beteiligt werden. Echte Entwicklungszusammenarbeit muss gemeinsam mit Betroffenen (nicht nur mit weit entfernten Ministerien) ein Konzept erstellen, das deren Bed\u00fcrfnisse erkennt, befriedigt und laufend gemeinsam \u00fcberpr\u00fcft. Werden diese Bed\u00fcrfnisse wie bisher \u00fcbergangen, helfen die teuersten Geschenke nicht.<br \/>\nViele junge Afrikaner bringen genug Ehrgeiz mit, um die Probleme ihres Landes offensiv anzugehen und m\u00f6chten deshalb an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt werden. Die Entwicklungszusammenarbeit der letzten Jahre hat \u2013 leider meist vergeblich \u2013 auf die St\u00e4rkung von Institutionen gezielt. Gut funktionierende Institutionen sind die Voraussetzung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. Wir wissen aber nicht genau, wie man eine gute Institution herstellt. Leider kennen die meisten Entwicklungsl\u00e4nder die wirklichen Kosten der Korruption nicht.<br \/>\nDie Entwicklungshilfeorganisationen entwickeln eine Art Immunabwehr gegen Neues und Ver\u00e4nderungen. Denn Neues st\u00f6rt das innerbetriebliche Gef\u00fcge. Erfahrene Entwicklungshelfer prangern einen Etikettenschwindel an, der mit Slogans wie \u201eKlimawandel stoppen\u201c oder \u201eFluchtursachen bek\u00e4mpfen\u201c betrieben werde. Sie machen dieselben Sachen wie immer, verkaufen sie aber unter diesen Labeln (siehe hier). Entwicklungshelfer sind Staatsangestellte mit einer sehr komfortablen Ausstattung und Bezahlung. St\u00e4ndig wird verk\u00fcndet, dass Afrika ein Pflegefall und auf unsere Hilfe angewiesen ist. Deshalb gibt es so viele Akteure, die miteinander um irgendwelche Projekte konkurrieren.<\/p>\n<p>Das Afrikabild wird so von den sich selbst erhaltenden Hilfswerken und Helfern, die Hilfe als Lebensjob betreiben, gepr\u00e4gt. Die urspr\u00fcngliche Idee, dass deutsche Fachkr\u00e4fte einen begrenzten Zeitraum ohne Erwerbsabsichten nach Afrika und anderswo gehen und dort ihr Wissen einbringen, ist seit Jahren in Vergessenheit geraten. Heute haben viele GIZ-Mitarbeiter das Entwicklungshelferdasein zum Beruf gemacht. Die teils hochqualifizierten Fachkr\u00e4fte in den Entwicklungsl\u00e4ndern bekommen deshalb keine Chance. Dabei wird seitens der Geberl\u00e4nder selbstverst\u00e4ndlich alles getan, um die Entwicklungshilfe in einem m\u00f6glichst guten Licht darzustellen.<\/p>\n<p><strong>Weniger ist manchmal mehr<\/strong><br \/>\nDas h\u00e4ssliche Wort \u201ealternativlos\u201c bedeutet auch in der Entwicklungspolitik eine politische Kapitulation. Wenn etwas \u201ealternativlos\u201c ist, ist Politik nicht mehr erforderlich. Dann wird nur noch verwaltet. Vertieftes Nachdenken ist dann nicht mehr gefragt. Wann immer jemand behauptet, es g\u00e4be zu unserer Entwicklungspolitik keine Alternative, werde ich skeptisch und frage mich, wer von solch einer Darstellung profitiert. Wer eine vermeintlich alternativlose Politik propagiert, gef\u00e4hrdet sie: Wir k\u00f6nnen nicht mehr Argumente abw\u00e4gen, vergleichen. Es werden Fragen und Debatten verhindert.<br \/>\nKritiker der Entwicklungshilfe werden als hartherzig diskreditiert. Es gibt in der demokratischen Politik immer mehrere M\u00f6glichkeiten. Die reklamefreudige Entwicklungshilfe-Lobby befeuert mit Verve immer wieder die Diskussion, denn allein in Deutschland leben \u00fcber 100.000 Menschen von der Entwicklungshilfe. Wer diese Art \u201eHilfe\u201c kritisch hinterfragt, setzt sich vehement der Kritik einer immer m\u00e4chtiger werdenden Lobby aus. Weniger ist manchmal mehr. F\u00fcr die Entwicklungspolitiker ein unertr\u00e4glicher Gedanke.<br \/>\nWarum wollen europ\u00e4ische Politiker nicht mit der Realit\u00e4t in Afrika konfrontiert werden? Sie wollen auch nicht deutlich zu verstehen geben, dass sie sehr wohl wissen, was gespielt wird. \u201eProbleme in Afrika sind hausgemacht.\u201c (Kardinal Gilbert Anokye, Erzbischof von Kumasi\/Ghana im Dom-Radio, 10.08.2019)<\/p>\n<p>Die afrikanischen Demokratien haben in der Regel keine Mechanismen entwickelt, ihre Repr\u00e4sentanten wirksam zu kontrollieren. So kommt es zu massivem Diebstahl staatlicher Gelder und Ressourcen. Wenn man an den Stellen nachhakt, wo Phantasie und Realit\u00e4t nicht mehr deckungsgleich sind, und man die Wunschvorstellungen gezielt infrage stellt, dann ist keiner mehr interessiert. Unachtsame Hilfe oder die Tolerierung von Ungerechtigkeiten sind das Hauptproblem der Entwicklungshilfe. Die Gr\u00fcnde, weshalb junge Afrikaner wenig Vertrauen in die Zukunft, besonders in den Gro\u00dfst\u00e4dten, haben und ihr Heimatland verlassen m\u00f6chten, werden nicht ernsthaft untersucht.<\/p>\n<p><strong>Ein M\u00fchlstein um den Hals<\/strong><br \/>\nDie machtlosen Bev\u00f6lkerungen f\u00fchlen sich von ihrer eigenen politischen Klasse und deren F\u00fchrern verlassen und verraten. Afrikanische Gesellschaften agieren noch immer zu oft nach tribalistischen Prinzipien. \u00d6konomische, politische, soziale und andere Entscheidungen gr\u00fcnden sich auf famili\u00e4ren oder Klan-\u00e4hnlichen Verbindungen, das macht die afrikanischen Gesellschaften unflexibel. Solange sich die politische Klasse nicht reformiert, werden die Gr\u00fcnde f\u00fcr die emp\u00f6rend hohe Arbeitslosigkeit \u2013 trotz reichlichen Bodensch\u00e4tzen in den meisten Staaten \u2013 bestehen bleiben. In vielen L\u00e4ndern in Subsahara-Afrika haben undurchsichtige, sich st\u00e4ndig \u00e4ndernde B\u00fcrokratien Tradition. Die Partizipationsm\u00f6glichkeiten der B\u00fcrger m\u00fcssten verst\u00e4rkt werden, um zum Beispiel Bestechungen und Steuerhinterziehung zu verfolgen.<\/p>\n<p>Mit den alten Regierungsriegen \u2013 die ihr Sch\u00e4fchen l\u00e4ngst ins Trockene gebracht haben \u2013 scheint es mir unrealistisch, auf einen Gesinnungswechsel zu hoffen. Die Polarisierung zwischen einer sehr kleinen und sehr verm\u00f6genden Schicht und den Armen schreitet fort. Die Ausbreitung von Demokratie und B\u00fcrgerrechten w\u00e4re auch f\u00fcr Afrika eine Quelle wirtschaftlichen Wohlstandes. Die Teilhabe m\u00f6glichst vieler Menschen am politischen und wirtschaftlichen Leben k\u00f6nnten Anreize schaffen, Innovationen zu entwickeln und wirtschaftlich zu nutzen. Der technische Fortschritt k\u00f6nnte wie in China dadurch erreicht werden, dass durch das Kopieren reicherer L\u00e4nder Entwicklungsschritte \u00fcbersprungen werden k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn wir Afrikanern wirklich helfen wollten, dann w\u00fcrden wir ihre Machthaber, die in der Regel nicht die Belange ihrer B\u00fcrger vertreten, nicht weiter unterst\u00fctzen. Wir m\u00fcssen uns eines Tages fragen lassen, warum wir wider besseres Wissen die korrupten alten M\u00e4nner, die teils jahrzehntelang Macht und Kontrolle \u00fcber die Bev\u00f6lkerungen hatten, so lange unterst\u00fctzt haben. Die St\u00fctzung afrikanischer Langzeitherrscher h\u00e4ngt uns wie ein M\u00fchlstein am Hals.<\/p>\n<p><strong>\u201eAls Entwicklungsf\u00f6rderung untauglich\u201c<\/strong><br \/>\nDer bayerische Ministerpr\u00e4sident und CSU-Chef Markus S\u00f6der forderte in einem Interview mit der Bild am Sonntag am 5. Januar 2020 frische Kr\u00e4fte in der Bundesregierung: \u201eWir sollten daher bis Mitte des Jahres das Regierungsteam verj\u00fcngen und erneuern. Denn es braucht Aufbruchstimmung.\u201c Markus S\u00f6der k\u00f6nnte sofort damit beginnen, unter anderem seinen seit 2013 gl\u00fccklosen Entwicklungsminister Gerd M\u00fcller auszuwechseln. Auch wenn die Senioren-Union \u00fcber den Vorsto\u00df ver\u00e4rgert ist, werden vermutlich von M\u00fcller inhaltliche Zukunftsdebatten nicht mehr kommen. Seit Jahren behauptet BMZ-Minister M\u00fcller, dass kein Pfennig oder Cent der Entwicklungshilfe in dunklen Kan\u00e4len verschwindet. Er will unbequeme Fakten nicht h\u00f6ren. Das war nicht immer so. Der ehemalige BMZ-Minister Carl-Dieter Spranger schrieb mir am 28. Januar 2019:<br \/>\n\u201eIhre kritischen Bemerkungen und Ihre Alternativen zur aktuellen Entwicklungspolitik gerade in Afrika kann ich nur in vollem Umfange zustimmen. In meinen mehr als 8 \u00be Jahren als Entwicklungsminister habe ich die gleichen Eindr\u00fccke gewonnen wie Sie. [Ich kann mich aus meiner Zeit in Benin gut erinnern, dass Spranger immer im Sinne des deutschen Steuerzahlers handelte und unsinnige Projekte, bei der Hilfe zur Selbsthilfe nicht der Schl\u00fcssel war, einstellen lie\u00df.] Das Schlimmste, was man machen konnte, war, Geld f\u00fcr die Haushalte zur Verf\u00fcgung zu stellen. Das Zweite waren Sachwerte, die geschenkt wurden und Bem\u00fchungen zum selbsterarbeiteten Eigenerwerb \u00fcberfl\u00fcssig machten. In aktuellen Notlagen ja \u2013 als Entwicklungsf\u00f6rderung untauglich.\u201c<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 10.1.2020 von Volker Seitz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wie_entwicklungshilfe_afrikas_talent_vernichtet\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wie_entwicklungshilfe_afrikas_talent_vernichtet<\/a><\/p>\n<p><em><a title=\"Afrika: Tabu zwingt zu Polemik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/afrika-tabu-zwingt-zu-polemik\/\">Volker Seitz<\/a> war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen f\u00fcr das deutsche Ausw\u00e4rtige Amt t\u00e4tig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und \u00c4quatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er geh\u00f6rt zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches \u201eAfrika wird armregiert\u201c. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Zwei Nachauflagen folgten 2019. Volker Seitz publiziert regelm\u00e4\u00dfig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und h\u00e4lt Vortr\u00e4ge.<br \/>\n<\/em>\u00a0.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Helfersyndrom &#8211; Kolonialismus<\/strong><br \/>\nLieber Herr Seitz, die Konzeption von Entwicklungshilfe der letzten 50 Jahre war von Anfang an die Fortsetzung kolonialistischer Verh\u00e4ltnisse. Der Helfersyndrom &#8211; Kolonialismus geht dabei von einer noch viel gr\u00f6\u00dferen \u00dcberlegenheit des Westens aus als der Urspr\u00fcngliche und gleichzeitig von seiner eigenen moralischen Verdorbenheit, die aber auf die kapitalistischen Anteile delegiert werden. Die Entwicklungshilfe selbst sieht sich als die Widergutmacher von etwas, was Entwicklungshilfe gar nicht zum Gutem f\u00fchren kann. Die Kolleteralsch\u00e4den des origin\u00e4ren Kolonialismus f\u00fchrten zu seinem Ende. Kulleraugenbilder vertuschen dagegen die Kolleteralsch\u00e4den des herrschenden hilfsintervinistischen Kolonialismus. Die Folgen sind Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnisse, die Verstetigung von Haltungen der Betreuten, keine Verantwortung \u00fcbernehmen zu m\u00fcssen und im Westen der Eindruck, dass die Afrikaner eben nichts auf die Reihe kriegen k\u00f6nnen und hilflos allen Einfl\u00fcsse ausgeliefert w\u00e4ren. Im Grunde geht es bei der Entwicklungshilfe nur um die Pflege eines politischen Selbstverst\u00e4ndnisses im Westen und westliche innermoralische Traumabew\u00e4ltigung. Es geht um Seelenfrieden als ideologisches Lenkungsinstrument. W\u00e4re es mehr, h\u00e4tte man merken m\u00fcssen, dass Entwicklungshilfe in den letzten 50 Jahren mehr geschadet als geholfen hat. Nur ist es der Linken v\u00f6llig wurscht, ob sie hilft. Wichtiger ist der moralische Druck auf den Kapitalismus. So ist es auch bei der Migrationsfrage. Dass diese den Gesellschaften, aus den die Migranten kommen, am Ende schadet: Sei es drum. Dass diesen Gesellschaften die kritischen und fordernden Leuten abhanden kommen, die etwas gegen die korrupten Eliten tun k\u00f6nnten, egal. Handeln auf Augenh\u00f6he bedeutete, dass dem Eigeninteresse der Afrikaner ein legitimes Eigeninteresse westlicher Akteure gegen\u00fcbergestellt wird. Kein Versch\u00e4mtes. Die Verstetigung des Bildes des Afrikaners als ewiges Kind, dass zur selbsterf\u00fcllenden Prophezeiung geworden ist, muss gebrochen werden.<br \/>\n10.1.2020, M.B<br \/>\n..<br \/>\n<strong>UNHCR-Mitarbeiter verkaufen f\u00fcr 2500$ \u201cResettlement\u201d-Papiere, mit neuer Identit\u00e4t<\/strong>,<br \/>\nf\u00fcr einfache Migration in die soziale H\u00e4ngematte der EU. Weil das der \u201cStern\u201d recherchiert hat, k\u00f6nnen die Linksaussen den Artikel nicht als rechte Hetze abtun.M\u00fcssen die Redakteure um ihren Job bangen ,mit Besuch von der SAntifa rechnen? Schleusen ist in,Steuerzahler-Milliarden an korrupte Stammesf\u00fcrsten verteilen ist uralt, es bleibt auch etwas f\u00fcr die Geldboten \u00fcbrig. \u201cHumanit\u00e4re Hilfe\u201d ,auch von den sogenannten NGOs,Caritas etc., die Dummen und Naiven sterben nicht aus.<br \/>\n10.1.2020, Dr. F.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Hilfe f\u00fcr Afrika, vergleichbar mit Hilfe im Sozialstaat in D?<\/strong><br \/>\nWas der Autor hier f\u00fcr Afrika beschreibt, gilt in abgewandelter Form genauso f\u00fcr die europ\u00e4ischen Sozialstaaten. Eine Geldhilfe, die abh\u00e4ngig macht und Eigeninitiative erstickt. Eine wachsende B\u00fcrokratie, die kein Interesse hat, sich selbst \u00fcberfl\u00fcssig zu machen. Ich lebe in der Schweiz, wo man Armut mit der Lupe suchen muss. Trotzdem w\u00e4chst der \u201eSozialstaat\u201c ohne jede Erfolgsbilanz seit Jahren. Wir reden \u00fcber Milliarden, die an interessierte Empf\u00e4nger und Akteure in der B\u00fcrokratie fliessen. Jeder Sozialstaat wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter an diesem inneren Widerspruch scheitern. Schweden erlebt das gerade, mit t\u00e4tiger Hilfe von \u201eaussen\u201c.<br \/>\n10.1.2020, A.Z.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Seit meiner Kindheit in den 70er Jahren wird mit den gleichen Plakaten f\u00fcr Afrikahilfe geworben.<\/strong><br \/>\nUngl\u00fcckliche M\u00fctter mit ihren ausgezehrten Kindern. Heute sehe ich immer noch die selben Plakatmotive. Da fragt man sich, was f\u00fcr einen Sinn das haben soll, man kann Afrika offensichtlich nicht helfen, jede Spende war doch rausgeworfenes Geld oder hat das Problem nur noch vergr\u00f6\u00dfert. Die einzige Hilfe, die was n\u00fctzen w\u00fcrde, w\u00e4re eine staatliche Geburtenkontrolle. Aber statt dessen ist man nun bem\u00fcht, den afrikanischen Geburten\u00fcberschuss nach Deutschland zu holen. Ich habe selbst in einem Wohnheim f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge gearbeitet und wei\u00df, dass gerade Afrikaner mit Abstand die gr\u00f6\u00dfte Problemgruppe darstellt. Die M\u00e4nner haben kaum Bildung, sind renitent und halten sich an keine Regel. Deutsch lernen die meisten erst nach Jahren und dann nur ein paar Worte. Die Frauen bekommen sofort in Deutschland Kinder, oft eines nach dem anderen. Das hat den Grund, so eine Abschiebung zu verhindern, das Anrecht auf ein eigenes Zimmer zu bekommen, von allen Arbeiten befreit zu werden und mehr Sozialhilfe rauszuschlagen. Vater wird immer mit unbekannt angegeben, denn es hat sich herumgesprochen, dass V\u00e4ter in Deutschland Unterhalt zahlen m\u00fcssen und das macht nur Probleme. S\u00e4mtlicher Schreib-und Beh\u00f6rdenkram wird ja von den Sozialarbeitern erledigt, sie selbst m\u00fcssen praktisch gar nichts machen, ausser eine Unterschrift leisten. Die Afrikanische Frau hat \u00fcberhaupt kein Interesse in Deutschland arbeiten zu gehen oder eine Ausbildung anzufangen, sie bringt ihr Lebensmodel aus Afrika nach Deutschland mit, das hei\u00dft viele Kinder zu bekommen um dann so sozial Abgesichert zu sein. Deutschland macht das noch munter mit.<br \/>\n10.1.2020, St.B.<br \/>\nEnde der Kommentare<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Afrika&#8217;s R\u00fcckst\u00e4ndigkeit &#8211; von Ghanas Pr\u00e4sident Nana Addo: Eigenst\u00e4ndigkeit statt Hilfe<\/strong><br \/>\nGhanas Pr\u00e4sident Nana Addo kann niemand Rassismus unterstellen. Ende 2017 sprach Addo bei einem Treffen mit Frankreich Pr\u00e4sident Emmanuel Macron folgende deutlichen Worte zu \u201eHilfe ist nett, aber wir wollen uns entwickeln und nicht mehr abh\u00e4ngig sein\u201c:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GAGgxN4mak4\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GAGgxN4mak4<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/GAGgxN4mak4\">https:\/\/youtu.be\/GAGgxN4mak4<\/a><br \/>\n.<br \/>\n&#8222;Meines Erachtens gibt es beim Thema der Entwicklungshilfe ein fundamentales Missverst\u00e4ndnis. Die Grundlage f\u00fcr politische Entscheidungen in unserem Land, unserer Region, unserem Kontinent kann einfach nicht mehr l\u00e4nger die Frage sein, was uns die westliche Welt, Frankreich oder die Europ\u00e4ische Union oder sonst eine Hilfsebene an Unterst\u00fctzung geben kann. Es wird nicht funktionieren. Es hat nie funktioniert und es wird nie funktionieren.<br \/>\nUnsere Verantwortung besteht darin, einen Kurs einzulegen, der sich darum dreht, wie wir unsere L\u00e4nder selbst entwickeln k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ist einfach nicht gut f\u00fcr ein Land wie Ghana, heute 60 Jahre nach seiner Unabh\u00e4ngigkeit, dass die Budgets f\u00fcr Bildung und Gesundheit noch immer von der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit europ\u00e4ischer Steuerzahler abh\u00e4ngen. Nach so einer langen Zeit sollten wir doch eigentlich in der Lage sein, unsere Grundbed\u00fcrfnisse selbst zu finanzieren.<br \/>\nMit Blick auf die kommenden 60 Jahre sollten sie zu einer Phase des \u00dcbergangs werden, als eine Phase, in der wir lernen, auf unseren eigenen F\u00fc\u00dfen zu stehen. Unser Anspruch sollte nicht darin liegen, das zu machen, was die franz\u00f6sischen Steuerzahler uns erm\u00f6glichen, oder von wo auch immer die Mittel von dort herkommen. Sie d\u00fcrfen gerne geben und wir sind dankbar f\u00fcr alle Ma\u00dfnahmen, die Frankreich \u00fcber die Mittel seiner Steuerzahler f\u00fcr uns ergreift. Sie d\u00fcrfen das gerne weitermachen. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.<br \/>\nNur, dieser Kontinent, nach all dem, was passiert sein mag, verf\u00fcgt noch immer \u00fcber 30% aller nat\u00fcrlichen Ressourcen auf der Welt.<br \/>\nDer Kontinent verf\u00fcgt \u00fcber einen sehr weitl\u00e4ufigen fruchtbaren Boden. Er beherbergt die j\u00fcngste Bev\u00f6lkerung aller Kontinente auf der Welt. Diese Energie und Dynamik k\u00f6nnen wir unmittelbar sehen. Es geht um diese jungen M\u00e4nner, die so viel Widerstandskraft und Ideenreichtum zeigen bei der \u00dcberquerung der Sahara. Sie finden Wege, auf kaum schwimmf\u00e4higen Booten das Mittelmeer zu \u00fcberqueren.<br \/>\nDiese Energie, von genau dieser Energie wollen wir, dass sie sich in unseren L\u00e4ndern entfaltet. Und diese Energien werden sich auch bei uns entfalten, sobald wir mit der Entwicklung von Systemen beginnen, die den jungen Menschen in unserem Land signalisieren, dass sich ihre Hoffnungen und Tr\u00e4ume genau hier bei uns wahr werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Migration und die Wanderung von Menschen werden hingestellt, als w\u00fcrde es sich dabei um ein neues Ph\u00e4nomen handeln. Die Wahrheit aber ist, dass es keineswegs neu ist. Die Wanderung von Menschen ist so alt wie die Menschheit selbst und sie war immer schon verkn\u00fcpft mit der gleichen Ursache. Es ist die Abwesenheit von M\u00f6glichkeiten an dem Ort, an dem man ist, weshalb man woanders hingehen muss.<br \/>\nWem die Geschichte Europas des 19. Jahrhunderts bekannt ist, der wei\u00df, dass die gr\u00f6\u00dfte Migrationswelle im Europa des 19. Jahrhunderts oder ein gro\u00dfer Teil davon aus Irland und Italien ausging. Welle um Welle und Generationen von Italienern und Iren verlie\u00dfen ihre L\u00e4nder, um sich auf in das amerikanische Paradies zu machen. Teilweise war das, weil es in Irland nicht funktioniert hat und auch weil es in Italien nicht funktioniert hat. Heute dagegen h\u00f6rt man das von dort nicht. Junge Menschen in Italien bleiben in Italien, junge Iren bleiben in Irland.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>Wir wollen, dass junge Afrikaner in Afrika bleiben.<\/strong><\/em><br \/>\nF\u00fcr uns bedeutet es, dass wir wegkommen m\u00fcssen von dieser Lebenseinstellung der Abh\u00e4ngigkeit. Von diese Einstellung, die fragt, was Frankreich f\u00fcr uns unternehmen kann. Frankreich wird das machen, was auch immer es f\u00fcr sich selbst machen muss. Und wenn das zusammenf\u00e4llt mit unseren Interessen, dann gerne.<br \/>\nUnsere erste Verantwortung aber als politische F\u00fchrer und B\u00fcrger besteht in der Frage, was wir unternehmen m\u00fcssen, damit unsere eigenen L\u00e4nder zu wachsen beginnen.<br \/>\nWir ben\u00f6tigen Institutionen, die uns eine gute Regierungsf\u00fchrung erm\u00f6glichen und eine Regierung, die sich der Verantwortung stellen muss. Wir m\u00fcssen sicherstellen, dass die Gelder, die der politischen F\u00fchrung zur Verf\u00fcgung stehen im Interesse des Landes eingesetzt werden und nicht im Interesse der Politiker.<br \/>\nWir brauchen Systeme, die eine Rechenschaft erm\u00f6glichen, die eine Vielfalt erm\u00f6glichen, damit die Menschen sich frei ausdr\u00fccken und einen Beitrag leisten k\u00f6nnen. Denn nur so kann der \u00d6ffentlichkeit und dem Interesse des Landes gedient werden.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>Wir m\u00fcssen uns die Frage stellen, was wir in diesem 21. Jahrhundert unternehmen m\u00fcssen, damit Afrika wegkommt von seiner unterw\u00fcrfigen Bettelhaltung um Hilfe, Wohlt\u00e4tigkeit und Geldzahlungen.<\/strong><\/em><br \/>\nBedenkt man den Reichtum des afrikanischen Kontinents, dann m\u00fcssten eigentlich wir andere mit Geld unterst\u00fctzen.<br \/>\nWir haben unglaublichen Wohlstand auf diesem Kontinent, selbst in Ghana ist das der Fall. Wir m\u00fcssen die Einstellung entwickeln, dass wir es schaffen k\u00f6nnen.<br \/>\nAndere haben es geschafft und daher k\u00f6nnen auch wir es schaffen. Wenn wir diese Einstellung erst einmal entwickelt haben, dann werden wir merken, dass es auch f\u00fcr uns befreiend wirken kann.<br \/>\nEine gro\u00dfe Frage f\u00fcr uns ist, wie es die Koreaner, Malaysier und Singapurer schaffen konnten, die ihre Unabh\u00e4ngigkeit zur selben Zeit wie wir erreichten. <em><strong>Wir wissen, dass zur Zeit der Unabh\u00e4ngigkeit das pro-Kopf BIP in Ghana h\u00f6her war als jenes in Korea. Heute ist Korea Teil der Ersten Welt.<\/strong><\/em> Selbiges gilt f\u00fcr Malaysia und Singapur.<br \/>\nWie konnte das so kommen?<br \/>\nWie konnten sie diesen \u00dcbergang erfolgreich meistern, w\u00e4hrend wir 60 Jahre nach unserer Unabh\u00e4ngigkeit noch immer da sind, wo wir angefangen haben. Das sind die Fragen, die uns alle umtreiben sollten als Afrikaner und als Ghanaer.<br \/>\nIch sage das mit dem gr\u00f6\u00dften Respekt f\u00fcr den franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten. Die Kooperation mit Frankreich ist gro\u00dfartig und wie Sie vielleicht wissen bin ich ein gro\u00dfer Freund Frankreichs. Ich bin frankophil. Ich habe da keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste.<br \/>\nMir geht es hier vielmehr um unseren Eigenantrieb. Um das, was wir unternehmen m\u00fcssen, damit unsere L\u00e4nder endlich funktionieren. Damit wir jene Bedingungen schaffen k\u00f6nnen, die unseren Jungen den gef\u00e4hrlichen Versuch erspart, um nach Europa zu gelangen.<br \/>\nWir m\u00fcssen uns darin im Klaren sein, dass die nicht alle dorthin gehen, weil sie dorthin wollen. Sie gehen vielmehr dorthin, weil sie glauben, dass sie in unseren eigenen L\u00e4ndern keine Chance haben.<br \/>\nGenau das sollte unser Fokus sein.<br \/>\nIch bin \u00fcberzeugt, dass wenn wir es schaffen, diese Einstellung zu ver\u00e4ndern, diese Einstellung zur Abh\u00e4ngigkeit &#8211; diese Einstellung, die sich um Hilfe und um Wohlt\u00e4tigkeit dreht &#8211; dann bin ich \u00fcberzeugt, dass in den kommenden Jahrzehnten ein fundamentaler Wandel bei den V\u00f6lkern Afrikas vonstatten gehen wird.<br \/>\nDieser neue Charakter f\u00fcr Afrika, um den es damals zur Zeit unserer Unabh\u00e4ngigkeit ging, wird dann endlich Realit\u00e4t sein und greifbar f\u00fcr alle.<br \/>\nIch hoffe sehr, dass ich den Fragesteller oder einige meiner anwesenden Freunde mit der Antwort nicht beleidigt habe. Nur, dabei handelt es sich um Ansichten, die f\u00fcr mich sehr wichtig sind. Das ist auch der Grund, weshalb ich als Motto f\u00fcr meine Pr\u00e4sidentschaft \u00fcber Ghana gew\u00e4hlt habe, dass wir ein Ghana jenseits der Hilfe erschaffen wollen. Ein Ghana, das wahrhaftig unabh\u00e4ngig ist und sich selbst versorgen kann, das auf seinen eigenen F\u00fc\u00dfen stehen kann und in der Lage ist, sein eigenes Leben zu f\u00fchren.<br \/>\nWir k\u00f6nnen das schaffen, wenn wir nur erst einmal die richtige Einstellung daf\u00fcr haben.<br \/>\nHerr Pr\u00e4sident, das war mein Beitrag&#8230;.&#8220;<br \/>\nTranskript der Rede<br \/>\n<a href=\"https:\/\/mannikosblog.blogspot.com\/2020\/05\/ghanas-prasident-liet-emmanuel-macron.html\">https:\/\/mannikosblog.blogspot.com\/2020\/05\/ghanas-prasident-liet-emmanuel-macron.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ghanas Pr\u00e4sident Nana Addo lie\u00dft Emmanuel Macron die Leviten:<\/strong><br \/>\nIch m\u00f6chte nur einen Aspekt hinzuf\u00fcgen: Die Rede wurde gehalten auf einem Kontinent, auf dem Black lives matter nie galt und bis heute nicht gilt. Nur dort, wo Wei\u00dfe Rechtsstaaten geschaffen haben, konnte dieser Anspruch formuliert werden. Die Sklaverei, die es zu allen Zeiten und auf allen Kontinenten gab, ist auch von Wei\u00dfen betrieben \u2013 es gab auch Millionen wei\u00dfe Sklaven \u2013, aber nur von Wei\u00dfen abgeschafft worden. Viele Schwarze wissen das und lassen sich nicht von den Linken zur Zerst\u00f6rung der Gesellschaft missbrauchen. Aber nat\u00fcrlich lassen sich viele erfolglose Schwarze gern einreden, dass sie f\u00fcr ihren Zustand nicht die geringste Verantwortung tragen, sondern perfide wei\u00dfe Strukturen an allem schuld seien.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.9.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/michael-klonovsky.de\/acta-diurna\">https:\/\/michael-klonovsky.de\/acta-diurna<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Global\u00a0\u00a0&gt;Afrika\u00a0&gt;Afrika-Migration &gt;Afrika-Zukunft Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen dpa-Kritik an Migration\/Afrika der National-Security-Strategy der USA (7.12.2025) Leos Vatikan: Islamappeasement und Verrat an den Christen Nigerias\u00a0(22.10.2025) S\u00f6hne und Weltmacht \u2013 Buch von Gunnar Heinsohn\u00a0(12.9.2021) Es gilt das Recht des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-zukunft\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":29664,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-78187","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/78187","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78187"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/78187\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":142669,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/78187\/revisions\/142669"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29664"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78187"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}