{"id":75245,"date":"2019-10-16T21:01:55","date_gmt":"2019-10-16T19:01:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=75245"},"modified":"2026-02-11T12:32:53","modified_gmt":"2026-02-11T11:32:53","slug":"palmer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/palmer\/","title":{"rendered":"Palmer"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Vereine\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/\">Vereine<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Partei\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/\">Partei<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Gruene\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/\">Gruene<\/a> &gt;Palmer<\/p>\n<div id=\"attachment_12925\" style=\"width: 646px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/thomas-rees\/pfeiferberg3pan070406\/\" rel=\"attachment wp-att-12925\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12925\" class=\"size-full wp-image-12925\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/pfeiferberg3pan070406.jpg\" alt=\"Der Reiter von Thomas Rees am Pfeiferberg - Kamelberg 6.4.2007\" width=\"636\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/pfeiferberg3pan070406.jpg 636w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/pfeiferberg3pan070406-180x87.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12925\" class=\"wp-caption-text\">Der Reiter von Thomas Rees am Pfeiferberg &#8211; Kamelberg 6.4.2007<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/halt-die-fresse-zivilcourage\/\">&#8222;Halt die Fresse\u201c \u2013 Zivilcourage<\/a> (11.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/wokeismus\/\">Alexander Wendt: Realit\u00e4t weicht woker Ideologie \u2013 eine \u00c4ra geht zu Ende<\/a>\u00a0(1.1.2025)<\/li>\n<li>Boris Palmer hat Sinn f\u00fcr Fairne\u00df und Demokratie &#8211; gegen Brandmauer (12.12.2024)<\/li>\n<li>Palmer zum AfD-Verbot: &#8222;Das Volk ist dumm&#8220; (6.12.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/palmer-n-wort-und-nazi-etikett\/\">Palmer: N-Wort und Nazi-Etikett<\/a> (3.5.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vert-realos-migrationspolitik\/\">Vert Realos: Migrationspolitik<\/a>\u00a0(22.2.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-arbeit\/\">Boris Palmer bei Lanz: Nur 25 Prozent der Zugewanderten regul\u00e4r besch\u00e4ftigt<\/a>\u00a0(17.2.2023)<\/li>\n<li>T\u00fcbingens OB Palmer: &#8222;Von dieser Wokeness-Kultur halte ich nichts&#8220; (9.1.2023)<\/li>\n<li>Palmer zerlegt mit einer einzigen Antwort den Haltungsjournalismus des \u00d6RR (30.10.2022)<\/li>\n<li>Unser scheinheiliges verbales Getue um Rassismus (18.5.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/satire\/allesdichtmachen\/\">Manifest des gesunden Menschenverstandes \u2013 Schauspieler-Protest AllesDichtmachen<\/a> (30.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/palmer-wir-muessen-auch-leben\/\">Palmer: Wir m\u00fcssen auch leben<\/a> (4.2.2021)<\/li>\n<li>Sch\u00fctzt T\u00fcbingen Senioren tats\u00e4chlich besser vor dem Coronavirus? (15.1.2021)<\/li>\n<li>Boris Palmer: Man will mich zum Schweigen bringen (15.8.2020)<\/li>\n<li>Yascha Mounk: Cancel-Culture &#8211; Kollektive Zensur (12.8.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Stuttgart16Mai2020LinkeGewalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/linke-gewalt\/stuttgart16mai2020linkegewalt\/\">Boris Palmer: Nach Stuttgart und Frankfurt \u201cIch bin f\u00fcr n\u00e4chtliche Ausgangssperren\u201d<\/a>\u00a0(26.7.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Strassenschlacht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/strassenschlacht\/\">Nach Krawallen: Palmer schreibt Brandbrief zu \u201ejungen gefl\u00fcchteten M\u00e4nnern\u201c \u2013 und fordert Pflicht-Diens<\/a>t (22.7.)<\/li>\n<li>Boris Palmer zu &#8222;Migranten versto\u00dfen gegen Maskenpflicht im Zug&#8220; (19.7.2020)<\/li>\n<li>Boris Palmer: &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht allen helfen&#8220; (25.5.2020)<\/li>\n<li>Im Umgang mit Abweichlern in den eigenen Reihen sind deutsche Parteien wenig tolerant (15.5.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Grundrechte: Sch\u00e4uble Palmer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grundrechte-schaeuble-palmer\/\">Grundrechte und Corona-Lockdown: Sch\u00e4uble und Palmer<\/a> (29.4.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Eisenbahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/verkehr\/eisenbahn\/\">Werbung der Bahn: Welche Gesellschaft soll das abbilden?<\/a> (28.3.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Augsburg061219tod-nach-sturz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/augsburg061219tod-nach-sturz\/\">Boris Palmer zu Augsburg: Ja, es gibt Migrantengewalt<\/a>\u00a0(11.12.2019)<\/li>\n<li>Die Geschichte vom R\u00fcpel-Radler (16.10.2019)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/satire\/allesdichtmachen\/\">AllesDichtmachen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Corona-Grundrechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-grundrechte\/\">Coron-Grundrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/politikwende\/\">Politikwende<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Strassenschlacht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/strassenschlacht\/\">Strassenschlachten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>T\u00fcbingens Oberb\u00fcrgermeister Boris Palmer ist wahrscheinlich der bekannteste Kommunalpolitiker Deutschlands &#8211; und sicher einer der intelligentesten.<br \/>\nAls Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem H\u00f6hepunkt der Fl\u00fcchtlingskrise ihren ber\u00fchmten Satz \u00abWir schaffen das\u00bb sagte, schrieb er auf Facebook: \u00abWir schaffen das nicht.\u00bb<br \/>\n.<br \/>\nPalmer ist kein &#8222;Frei- und Qu\u00e4lgeist&#8220;, den &#8222;man aushalten&#8220; sollte, sondern ein m\u00fcndiger B\u00fcrger, um den man froh sein sollte. Zudem wird Palmer als unabh\u00e4ngiger Bewerber von der Skepsis so Vieler gegen\u00fcber Partei und Parteienstaat profitieren.<br \/>\n====================================================<\/p>\n<p><strong>Boris Palmer hat Sinn f\u00fcr Fairne\u00df und Demokratie &#8211; gegen Brandmauer<\/strong><br \/>\nNach dem \u00fcberraschenden Pl\u00e4doyer von T\u00fcbingens Oberb\u00fcrgermeister Boris Palmer (parteilos) gegen die Brandmauer und f\u00fcr eine AfD-Regierungsbeteiligung \u00e4u\u00dfert sich nun erstmals die AfD-Parteispitze selbst. \u201eBoris Palmer demonstriert einmal mehr einen wohltuenden Sinn f\u00fcr Fairne\u00df und Einhaltung der demokratischen Spielregeln, der leider rar geworden ist im etablierten deutschen Politikbetrieb\u201c, sagte Parteichefin Alice Weidel der JUNGEN FREIHEIT. Die \u201eDenktabus und Handlungsverbote\u201c, die der Politiker anspreche, seien \u201eeine wesentliche Ursache f\u00fcr die umfassende Krise unseres Landes\u201c, betonte die Partei- und Fraktionschefin. Hintergrund ist ein Interview Palmers im Magazin Cato. Dort hatte der Politik-Rebell unter anderem gesagt, die Brandmauer sei \u201egescheitert\u201c. Seine Strategie sei: \u201eDie Leute mal machen lassen, damit alle sehen k\u00f6nnen, wie sich das in der Wirklichkeit auswirkt. Denn in der Opposition l\u00e4\u00dft sich leichter irgendwas fordern. Und meistens wird man nur in der Regierung entzaubert.\u201c Konkret etwa brachte er eine Koalition in Th\u00fcringen zwischen CDU und AfD ins Spiel. Allerdings sollte die Union das Amt des Ministerpr\u00e4sidenten und des Innenministers stellen und Bj\u00f6rn H\u00f6cke nicht an der Regierung beteiligt sein. Dem Th\u00fcringer AfD-Chef warf er Anleihen am Nationalsozialismus vor. Da widersprach Weidel deutlich. \u201eFalsch liegt Herr Palmer allerdings, wenn er meint, die AfD sei vor allem wegen der undemokratischen Ausgrenzung so stark geworden und k\u00f6nne durch faire Behandlung auf einen vermeintlichen \u2018rechtsextremen Kern zusammengeschmolzen\u2019 werden.\u201c Der Kern der AfD sei \u201efreiheitlich, konservativ und b\u00fcrgerlich, und das sehen auch unsere W\u00e4hler so\u201c, unterstrich die Politikerin. (ho)<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.12.2024 bitte lesen in der JF 51\/24 , Seite 5<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Palmer zum AfD-Verbot: &#8222;Das Volk ist dumm&#8220;<\/strong><br \/>\n\u201eRichtig gef\u00e4hrlich ist (&#8230;) die Forderung, die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medien-afd\/\">AfD<\/a> solle durch gezielte Benachteiligung, Gesch\u00e4ftsordnungstricks, Entzug der Parteienfinanzierung und am besten durch ein Verbot bek\u00e4mpft werden. Mit anderen Worten:<br \/>\nDas Volk ist dumm. Wenn es nicht richtig w\u00e4hlen will, \u00e4ndern wir halt die Regeln, bis uns das Ergebnis pa\u00dft. Das ist hoch gef\u00e4hrlich und r\u00fcttelt an den Grundfesten der Verfassung.\u201c<br \/>\nBoris Palmer, Oberb\u00fcrgermeister von T\u00fcbingen, auf Facebook am 6. Dezember 2023<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>T\u00fcbingens OB Palmer: &#8222;Von dieser Wokeness-Kultur halte ich nichts&#8220;<\/strong><br \/>\nBZ: Was trennt Sie von der gr\u00fcnen Partei?<br \/>\nPalmer: Die relativ junge Theorie der Identit\u00e4tspolitik. Dass Rechte und Pflichten in der Gesellschaft vergeben werden sollen nach Hautfarbe, Herkunft, Diskriminierungsstatus. Von dieser <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">Wokeness-Kultur<\/a> halte ich nichts. Erst recht nicht, wenn Widerspruch unterbunden werden soll. Das ist auch der Kern des Streits und des abgelaufenen Ausschlussverfahrens. Da wurden nur solche Fragen verhandelt.<br \/>\nBZ: Das hie\u00dfe, dass die Rassismus-Vorw\u00fcrfe nur dazu dienten, Sie mundtot zu machen. Machen Sie es sich da nicht ein bisschen zu einfach?<br \/>\nPalmer: Diffamierung Andersdenkender ist Teil der Wokeness-Kultur, mit der Widerspruch unterdr\u00fcckt werden soll. Das halte ich f\u00fcr gef\u00e4hrlich.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.1.2023 von Boris Palmer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/das-macht-mich-zur-zielscheibe--235915851.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/das-macht-mich-zur-zielscheibe&#8211;235915851.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Palmer zerlegt mit einer einzigen Antwort den Haltungsjournalismus des \u00d6RR<\/strong><br \/>\nBoris Palmer zerst\u00f6rt mit einem Satz vor laufender Kamera den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Haltungsjournalismus<\/a> des SWR-Reporter vom <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/5wi4YIqqR4s,\">https:\/\/youtu.be\/5wi4YIqqR4s,<\/a><br \/>\nFrage SWR-Journalist: &#8230; hie\u00df es im Wahlkampf, T\u00fcbingen brauche keinen Ego-Shooter im Rathaus. Werden Sie denn Ihren Stil in der neuen Amtsperiode \u00e4ndern?<br \/>\nPalmer: Warum sollte ein Oberb\u00fcrgermeister, der zum dritten Mal mit absoluter Mehrheit gew\u00e4hlt wurde, seinen Stil \u00e4ndern? Vielleicht sollten Sie den Stil Ihrer Fragen \u00e4ndern.<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.10.2022 bitte h\u00f6ren auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/5wi4YIqqR4s,\">https:\/\/youtu.be\/5wi4YIqqR4s,<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unser scheinheiliges verbales Getue um Rassismus<\/strong><br \/>\nDurch Molekularbiologie und Populationsgenetik hat sich die Unterscheidung von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Menschenrassen<\/a> l\u00e4ngst als unhaltbar erwiesen. Wir Menschen sind damit lediglich Zugeh\u00f6rige verschiedener Gruppen, V\u00f6lker und Nationen.<br \/>\nWir unterscheiden uns dabei selbstverst\u00e4ndlich in Aussehen, Sprache, Sitten, Traditionen, Religion, Vergangenheit und vielem mehr. Auch Nachbarn, Gemeindemitglieder, unsere heimatlichen Volksst\u00e4mme unterscheiden sich. Mache ich mit einem dieser Mitmenschen nun schlechte Erfahrungen, m\u00f6chte ich das artikulieren d\u00fcrfen, ohne von irgend einem hypokritischen Gutmenschen sofort \u00fcbel als Fremdenfeind oder Rassist disqualifiziert zu werden.<br \/>\nEbenso, wenn ich jemanden mit meinen intellektuellen M\u00f6glichkeiten, mit meinen sprachlichen F\u00e4higkeiten verteidigen m\u00f6chte. Bleibe ich dabei bei einer Wahrheit, wie sie sich mir darstellt, darf und soll man mir durchaus das Gegenteil beweisen.<br \/>\nAngesichts der Menschen, V\u00f6lker und Kontinente aber, denen wir offensichtlich unger\u00fchrt und tatenlos zusehen, wie gemordet und verhungert wird, nenne ich unser scheinheiliges Getue um passende Wortwahl mehr als peinlich.<br \/>\n18.5.2021, Rudi Bauer, St. Blasien, BZ<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Intellekt von Palmer &#8211; Sexismus von Aogo<\/strong><br \/>\nIch finde an der Diskussion zu Palmer\/ Aogo muss etwas klargestellt werden. Wenn Aogo ungefragt eine Frau auf seinen Penis aufmerksam macht, ist das dummer, plumper Sexismus, aber kein Rassismus. Dass Palmer den Rassismus-Begriff (wenn auch p\u00e4dagogisch-ironisch) aufgreift, ist weder rassistisch noch sexistisch, sondern nur seiner Geltungssucht geschuldet.<br \/>\nWenn Frau Baerbock und die Gr\u00fcnen dies rassistisch nennen, statt mediengeil, ist das auch wieder falsch, denn Palmer hat keine rassistische \u00c4u\u00dferung gemacht, sondern nur jemand des Rassismus bezichtigt. Dass er das N-Wort ausgeschrieben hat, ist vielleicht geschmacklos, aber weder sexistisch noch rassistisch. Er ist nur Provokateur. Es wird mir zu viel mit aufgeladenen Begriffen hantiert.<br \/>\n\u00dcbrigens wird das Wort Schwanz in der Alltagssprache ja von vielen benutzt, schriftlich soll es wohl nicht vorkommen.<br \/>\n18.5.2021, Alfred Schmucker, Pfaffenweiler, BZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sch\u00fctzt T\u00fcbingen Senioren tats\u00e4chlich besser vor dem Coronavirus?<\/strong><br \/>\nOberb\u00fcrgermeister Boris Palmer warb f\u00fcr den \u00abT\u00fcbinger Weg\u00bb, um die Pandemie von Altenheimen fernzuhalten. Dann kam es auch in seiner Stadt zu Infektionen in Heimen \u2013 doch das Konzept scheint trotzdem recht gut zu funktionieren.<br \/>\n15,1.2021<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/deutschland-was-taugt-boris-palmers-corona-konzept-ld.1597599\">https:\/\/www.nzz.ch\/international\/deutschland-was-taugt-boris-palmers-corona-konzept-ld.1597599<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Boris Palmer: Man will mich zum Schweigen bringen<\/strong><br \/>\nWarum wollen vor allem junge Gr\u00fcne mich am liebsten l\u00f6schen, w\u00e4hrend die Gr\u00fcnder mich verteidigen? Das liegt daran, dass die orthodoxe Identit\u00e4tspolitik sich aus Amerika kommend vor allem bei der jungen Generation ausbreitet. Ich habe der orthodoxen Identit\u00e4tspolitik viele Jahre widersprochen.<br \/>\n&#8211; Ich bin eben nicht der Meinung, dass Diskriminierung abgebaut wird, wenn schwarze Drogendealer als Opfer unser Rasissmus betrachtet werden statt als Kriminelle bestraft.<br \/>\n&#8211; F\u00fcr mich ist eine Unterscheidung in Asylberechtigte und illegal eingereiste kein Rassismus, sondern Bestandteil des Grundgesetzes.<br \/>\n&#8211; Und ich sehe auch keinen Grund, als alter wei\u00dfer Mann von Debatten ausgeschlossen zu werden, nur weil ich angeblich nicht in der Lage bin, zu verstehen, was People of Color bewegt.<br \/>\n-Diese Meinungs\u00e4u\u00dferungen sind der Grund f\u00fcr den Wunsch, mich zum Schweigen zu bringen.<br \/>\nDie aktuelle ZEIT enth\u00e4lt einen herausragenden Text (siehe unten), der mahnend beschreibt, wohin das f\u00fchrt.<br \/>\nIch hoffe, der Einsatz f\u00fcr Demokratie und Meinungsfreiheit wird von meiner Partei und den sie tragenden Milieus wieder \u00fcber die Orthodoxie gestellt. Bisher hat die Mehrheit sich dem repressiven Meinungsklima gebeugt oder die Gefahr als untergeordnet betrachtet. Diese Zeit ist vorbei. Jetzt kann die L\u00f6schkultur noch bek\u00e4mpft werden. Wenn das die Existenz und den Job kosten kann, ist es zu sp\u00e4t.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nWas den Beifall von rechts angeht: Den w\u00fcnsche ich mir nicht. Aber nat\u00fcrlich springen die auf den Zug auf. Deswegen ist die Kritik an der L\u00f6schkultur trotzdem richtig. Deren Kennzeichen ist ja, dass sie sich in gleicher Weise gegen Liberale und Linke wendet. Das Prinzip Meinungsfreiheit hat Vorrang vor dem Kampf gegen Rechts. Und der Kampf gegen Rechts scheitert, wenn er die Meinungsfreiheit l\u00f6scht. Man muss auch rechte Meinungen aushalten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.8.2020 von Boris Palmer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theeuropean.de\/boris-palmer\/wir-leben-in-einer-loeschkultur\/\">https:\/\/www.theeuropean.de\/boris-palmer\/wir-leben-in-einer-loeschkultur\/<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Yascha Mounk: Cancel-Culture &#8211; Kollektive Zensur<\/strong><br \/>\nWer die &#8222;Cancel-Culture&#8220; nicht ernst nimmt, schaue in die USA: Dort werden nicht nur falsche Meinungen, sondern auch Falschmeinende bek\u00e4mpft. Eine Warnung<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Fall Shor ist beispielhaft f\u00fcr die sogenannte Cancel-Culture, die in den USA um sich greift. Ein Ph\u00e4nomen, das nicht mehr nur falsche Meinungen bek\u00e4mpfen will \u2013 sondern auch die vermeintlich Falschmeinenden dahinter. Und ein Falschmeinender wird man schnell. Oft reicht es schon, Nuancen von der <em><strong>identit\u00e4tspolitischen Orthodoxie<\/strong><\/em> abzuweichen: Diese kritisiert nicht nur, dass Bev\u00f6lkerungsgruppen, von Schwarzen bis hin zu Transsexuellen, aufgrund ihrer Identit\u00e4t diskriminiert werden (was leider stimmt) \u2013 vielmehr schreibt sie auch eine Antwort auf diese Ungerechtigkeiten vor, die mit den universalistischen Prinzipien der traditionellen Linken bricht. Demnach soll jeder Mensch in erster Linie als Repr\u00e4sentant seiner Gruppe wahrgenommen werden. Mitglieder dominanter Gruppen haben kein Recht, Mitglieder dominierter Gruppen zu kritisieren. Selbst gruppen\u00fcbergreifende Freundschaften seien schwierig, da etwa zwischen einem Wei\u00dfen und einem Schwarzen immer ein Machtgef\u00e4lle bestehe.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nSie (die Kampagnen der <a title=\"Cancel Culture \u2013 Soziale Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/cancel-culture-soziale-medien\/\">Cancel-Culture<\/a>) wenden sich nicht gegen eine spezifische Aussage, sondern versuchen, die vermeintlich Schuldigen f\u00fcr ihren Versto\u00df zu bestrafen. Sie begegnen einer Aussage nicht mit einem Gegenargument, sondern versuchen, ihren Gehalt durch Zensur oder Auftrittsverbote aus der \u00d6ffentlichkeit zu verbannen. Sie tragen ihre Kritik nicht in ihrem eigenen Namen vor, sondern organisieren Formen kollektiver Schuldzuschreibung oder \u00f6ffentlichen Boykott. Und sie erkl\u00e4ren nicht nur den Einzelnen zur Persona non grata, sondern drohen auch allen, die den Verdammten verteidigen oder weiter mit ihm arbeiten wollen, mit Konsequenzen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nSowohl Eckhart als auch Nuhr wurden ausgeladen, weil Gr\u00fcppchen von Aktivisten sie aufgrund fr\u00fcherer Aussagen f\u00fcr inakzeptabel halten und sich in den Kopf gesetzt haben, daf\u00fcr nicht nur sie, sondern auch alle, die nicht diese Ansicht teilen, zu bestrafen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.8.2020 von <a title=\"Letter on Justice \u2013 Open Debate\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/letter-on-justice-open-debate\/\">Yascha Mounk<\/a> bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2020\/34\/cancel-culture-zensur-usa-meinungsfreiheit-debattenkultur\">https:\/\/www.zeit.de\/2020\/34\/cancel-culture-zensur-usa-meinungsfreiheit-debattenkultur<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Boris Palmer zu &#8222;Migranten versto\u00dfen gegen Maskenpflicht im Zug&#8220;<\/strong><br \/>\n@Masken und Bilder<br \/>\nIch habe das Bild aus dem Zug vom Netz genommen. Nicht wegen des Bildes oder meines Textes, sondern wegen der nicht beherrschbaren Flut an Kommentaren. Hier mein Kommentar zu den Kommentaren, ganz ohne Bild:<br \/>\n1) Ich habe in diesem Zug eine andere Gruppe Jugendlicher auf die Maskenpflicht angesprochen. Anstatt die Maske aufzusetzen, sind sie zwei Pl\u00e4tze weiter gegangen und haben sich lustig gemacht. F\u00fcr meine Begriffe sind nicht die Leute das Problem, die hinsehen, sondern die Leute, die wegsehen (@Blockwart und Denunziant).<br \/>\n.<br \/>\n2) Im Zug hatte ein Drittel der Leute keine Maske auf. Alle waren jugendlich und People of Colour. Der Akzeptanzverlust der Regeln greift dort erkennbar besonders schnell um sich. Diese Analogie zu Stuttgart finde ich bemerkenswert. Die fahrt dauerte 20 Minuten. Die Maske wurde nie aufgesetzt. Es gab mit Sicherheit keine medizinischen Gr\u00fcnde daf\u00fcr. Um 23h war die Gruppe (deutlich mehr als die zwei auf dem Bild) dann mit lauter Musik auf der Platanenallee.<br \/>\n.<br \/>\n3) Das Foto war nach den Regeln unkenntlich gemacht. Eine Person schaut zur Seite, so dass die Augenpartie nicht sichtbar ist. Die andere war in der Augenpartie gestrichen. Um zu zeigen, dass die Maske fehlt, kann man das Gesicht nicht ausblenden. Das schliesst nicht aus, dass Freunde die Personen erkennen. Aber das ist bei einem Foto nicht zu verhindern. Es geht um Fremde. Und das ist gew\u00e4hrleistet. Mit anderer Kleidung kann morgen niemand die Personen erkennen, der sie nicht schon kennt. Die Vehemenz, mit der immer wieder das Recht eingefordert, im \u00f6ffentlichen Raum offensiv das Recht zu brechen, ohne dass dies in einem Bild gezeigt werden darf, ist f\u00fcr mich eine klassische Umkehrung der Priorit\u00e4ten. Am Anfang sollte doch wohl die Forderung stehen, keinen Anlass f\u00fcr solche Debatten zu geben, also einfach die Maske aufzusetzen. Da w\u00e4re man dann ja von selbst kaum noch zu erkennen.<br \/>\n.<br \/>\n4) Die Kommentare, die sich \u00fcber die beiden M\u00e4dchen als Menschen entw\u00fcrdigend ge\u00e4u\u00dfert haben, waren der Hauptgrund, den ganzen Strang zu l\u00f6schen. Mein Text bezog sich auf auf ein Verhalten, nicht auf Unterstellungen gegen\u00fcber dem Wesen der Personen oder gar deren \u00c4u\u00dferem. All das geht gar nicht und lie\u00df nur die L\u00f6schung zu.<br \/>\n5) Das eigentliche Thema bleibt relevant. Ich m\u00f6chte \u00f6ffentliche Verkehrsmittel wieder benutzen k\u00f6nnen, und das geht nicht, wenn ich entweder einen Streit mit zehn Jugendlichen oder eine Corona-Infektion riskieren muss. So geht das nicht weiter. Im T\u00fcBus haben wir genau dieselben Konflikte mit dieser Partyszene und sie werden rasch sch\u00e4rfer. Schon heute morgen haben mich zwei Beschwerden \u00fcber jeweils rund 20 Personen aus dieser Szene, die am Bahnhof und am \u00d6sterberg massiv \u00fcber die Str\u00e4nge geschlagen und Busfahrer bedroht haben. Hier m\u00fcssen die Sicherheitskr\u00e4fte Ordnung schaffen. Der Hinweis, ich h\u00e4tte ja den Betreiber anrufen k\u00f6nnen, ist einigerma\u00dfen weltfremd. Ich h\u00e4tte allenfalls aussteigen und eine Stunde auf den n\u00e4chsten Zug warten k\u00f6nnen. Der dann wieder so ausgesehen h\u00e4tte. Die Polizei kommt wegen sowas sicher nicht zum Bahnhof. Und Kontrolleure trauen sich in diese Gemengelagen schon aus Eigenschutz kaum noch rein.<br \/>\nSch\u00f6nen Sonntag.<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.7.2020 von Boris Palmer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/100000886242540\/posts\/3497965883576252\/?d=n\">https:\/\/www.facebook.com\/100000886242540\/posts\/3497965883576252\/?d=n<\/a><br \/>\n..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Boris Palmer: &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht allen helfen&#8220;<\/strong><br \/>\nIch habe das Buch von Boris Palmer gelesen (&#8222;Wir k\u00f6nnen nicht allen helfen&#8220;) und darin einen Lokalpolitiker kennengelernt, der messerscharf analysiert und hochgradig differenziert. Dass er dabei unduldsame Dogmatiker in seiner Partei vor den Kopf st\u00f6\u00dft und liebgewordene Idealbilder des Mainstreams widerlegt, ergibt sich zwangsl\u00e4ufig aus den Alltagssituationen, die ein B\u00fcrgermeister ganz konkret zu meistern hat. Sofern ich bisher feststellen konnte, bleiben die Kritiker von Herrn Palmer von solcher Alltagsm\u00fchsal verschont und sie tragen keinerlei Verantwortung. Sie k\u00f6nnen ihre Phrasen dreschen, ohne dass sich daraus irgendwelche Verantwortlichkeit ergibt, Hauptsache, sie bedienen den Mainstream.<br \/>\nUnd dieser fragt nicht nach dem Kontext, ihm reicht ein \u2013 gern auch aus dem Zusammenhang gerissener \u2013 Kernsatz und st\u00fcrzt sich dann auf den vermeintlich b\u00f6sen Autor. Wir haben ja im Zusammenhang mit dem hier gemeinten Palmer-Zitat sehr viel in der Zeitung gelesen, bis hin zu Nazi-Vergleichen, nur eins bisher nicht: Was hat denn Herr Palmer im Kontext noch gesagt?<br \/>\nNach der Lekt\u00fcre seines Buches will es mir nicht in den Kopf, dass ein so differenziert und \u2013 jawohl! \u2013 human denkender Mensch so aus dem Nichts heraus eine Aussage macht, die f\u00fcr sich genommen auf ein eher zynisches Gedankenmuster schlie\u00dfen l\u00e4sst. Daher meine gro\u00dfe Bitte an die Badische Zeitung: Bitten zitieren Sie nicht nur den einen Satz, sondern den ganzen Kontext mit!<br \/>\n25.5.2020, Leo Brouwer, Ehrenkirchen, BZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Im Umgang mit Abweichlern in den eigenen Reihen sind deutsche Parteien wenig tolerant<\/strong><br \/>\nEric Gujer, 15.5.2020, <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\">https:\/\/www.nzz.ch<\/a><\/p>\n<p>Es ist sein Dissidententum, das die Gr\u00fcnen Palmer \u00fcbelnehmen. In der Fl\u00fcchtlingskrise hatte er die Politik der christlichdemokratischen Kanzlerin Angela Merkel kritisiert, w\u00e4hrend seine Parteifreunde diese st\u00fctzten. Im Fr\u00fchjahr 2019 \u00e4rgerte er sich \u00f6ffentlich \u00fcber eine Werbekampagne der Deutschen Bahn, in der Menschen mit Migrationshintergrund seiner Meinung nach \u00fcberrepr\u00e4sentiert waren. Viele Gr\u00fcne empfanden Palmers \u00c4usserung als rassistisch, dabei lag die Vermutung deutlich n\u00e4her, dass das Bild, welches die Bahn-Kampagne suggerierte, in den Augen des schw\u00e4bischen Kommunalpolitikers schlicht und einfach nicht die deutsche Realit\u00e4t widerspiegelte. Geht es um Palmer, legen seine Parteikollegen oft einen ausgepr\u00e4gten Willen zum Missverst\u00e4ndnis an den Tag.<br \/>\nDer j\u00fcngste Akt im Drama der gegenseitigen Entfremdung kam Ende April zur Auff\u00fchrung: Im Gespr\u00e4ch mit dem Fernsehsender Sat.1 \u00e4usserte sich Boris Palmer zur Corona-Krise. \u00abIch sag\u2019s Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland m\u00f6glicherweise Menschen, die aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen in einem halben Jahr sowieso tot w\u00e4ren\u00bb, sagte er dort. Dass er sich die Ansicht, es sei falsch, diese Menschen zu retten, keineswegs zu eigen machte, wurde im weiteren Verlauf des Interviews zwar klar, ging in der allgemeinen Aufregung jedoch unter. Interne Schritte gegen Palmer w\u00fcrden gepr\u00fcft, hiess es einige Tage sp\u00e4ter aus der gr\u00fcnen Parteispitze.<br \/>\nSollten die Gr\u00fcnen tats\u00e4chlich versuchen, Palmer loszuwerden, t\u00e4ten sie sich damit keinen Gefallen. Der Ausgang von Parteiausschlussverfahren ist oft ungewiss, die H\u00fcrden sind hoch, und sofern der Beschuldigte hinreichend bekannt ist, verschafft ihm ein solcher Prozess die Gelegenheit, sich auf Kosten der Partei zu profilieren.<\/p>\n<p>Die SPD versucht seit mittlerweile zehn Jahren, den fr\u00fcheren Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin auszuschliessen, der durch Thesen zur Einwanderungspolitik auf sich aufmerksam gemacht hat, die man anders als Palmers \u00c4usserungen mit gutem Grund f\u00fcr rassistisch halten kann. Dass viele Sozialdemokraten Sarrazin nur zu gerne loswerden wollen, ist verst\u00e4ndlich, doch stellt sich die Frage, ob der Schaden, welcher der Partei bereits jetzt durch die endlosen Querelen um einen m\u00f6glichen Ausschluss entstanden ist, mittlerweile nicht gr\u00f6sser ist als jener, den sie durch Sarrazins Mitgliedschaft erleidet. Streitet sich die Partei mit ihm herum, bleibt er im Gespr\u00e4ch und erh\u00e4lt zudem die Chance, die SPD als intolerant vorzuf\u00fchren.<br \/>\nWollten die Sozialdemokraten Sarrazin wirklich hart treffen, sollten sie ihn ignorieren, anstatt ihn vor ein Tribunal zu stellen.<br \/>\nDasselbe gilt f\u00fcr die FDP und ihren Th\u00fcringer Landeschef und Kurzzeit-Ministerpr\u00e4sidenten Thomas Kemmerich, der sich den Zorn seiner Parteikollegen zugezogen hat, indem er letzte Woche ohne Gesichtsmaske und an der Seite von AfD-Mitgliedern und Verschw\u00f6rungstheoretikern gegen die Corona-Einschr\u00e4nkungen demonstrierte. Sarrazin und Kemmerich m\u00f6gen von Zeit zu Zeit \u00f6ffentliches Aufsehen erregen, doch im Grunde genommen sind beide nicht wichtig genug, als dass man sie nicht trotz ihren Verfehlungen weiterhin als Parteimitglieder dulden k\u00f6nnte. Sarrazin hat kein bedeutendes Amt inne, Kemmerich wohl bald auch nicht mehr.<br \/>\n\u00c4hnliches gilt f\u00fcr den fr\u00fcheren Verfassungsschutzpr\u00e4sidenten Hans-Georg Maassen. \u00dcber dessen m\u00f6glichen Ausschluss aus der CDU hat die christlichdemokratische Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer letzten Sommer laut nachgedacht. Die CDU w\u00e4re gut beraten, derartige \u00dcberlegungen nicht weiterzuverfolgen, zumal Maassen im Gegensatz zu Sarrazin innerhalb seiner Partei durchaus \u00fcber einen gewissen R\u00fcckhalt verf\u00fcgt. In der CDU steht er heute zwar am rechten Rand, doch vertritt er Thesen, die noch vor zwanzig Jahren unter Christlichdemokraten gang und g\u00e4be waren. Seine Kritiker r\u00fccken Maassen in AfD-N\u00e4he; tats\u00e4chlich d\u00fcrfte er durch seine Pr\u00e4senz den ein oder anderen konservativen CDU-W\u00e4hler von einem Abgleiten in Richtung AfD abhalten.<br \/>\n.<br \/>\nAuch im Fall Boris Palmers w\u00e4re ein Abgang f\u00fcr dessen Partei ein gravierender Verlust. W\u00fcrden sich die Gr\u00fcnen auf eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Palmer einlassen, anstatt bloss mit dem Finger auf ihn zu zeigen, k\u00f6nnten sie davon profitieren: Als Wetzstein zum Sch\u00e4rfen der eigenen Argumente sind Andersdenkende unerl\u00e4sslich.<br \/>\nDie Unf\u00e4higkeit, Dissidenten in den eigenen Reihen zu ertragen, offenbart oft auch einen Mangel an Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die dialektische Natur politischer Entscheidungsprozesse. Nat\u00fcrlich besteht der Sinn einer Partei nicht zuletzt in einer gewissen inhaltlichen Koh\u00e4renz: Wer allzu oft und allzu weit von der Parteilinie abweicht, sollte sich irgendwann eine andere politische Heimat suchen. Das gilt allerdings nicht f\u00fcr Palmer: Dessen politische Ziele, etwa in Umweltfragen, d\u00fcrften grunds\u00e4tzlich mit denen der meisten Gr\u00fcnen \u00fcbereinstimmen, auch wenn er in der Frage, wie sie zu erreichen seien, gelegentlich anderer Meinung ist.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie Deutschen haben ein merkw\u00fcrdiges Verh\u00e4ltnis zur Dissidenz: Solange sie niemandem wirklich weh tut, ist sie durchaus erw\u00fcnscht. Eine regelrechte \u00abKonjunktur des Querdenkers\u00bb diagnostizierte der Essayist Martin Hecht Mitte der 1990er Jahre. \u00abUnbequem ist stets genehm\u00bb, lautete der Titel eines Buches, das er \u00fcber das Ph\u00e4nomen schrieb. Als \u00abQuerdenker\u00bb, so spottete Hecht damals, gelte neben dem Fussballtrainer Volker Finke, dem Theologen Eugen Drewermann oder der Schauspielerin Inge Meysel selbst Bundespr\u00e4sident Roman Herzog, der gerade von zwei Journalisten als \u00abunbequemer Pr\u00e4sident\u00bb apostrophiert worden war.<br \/>\nAuch den CDU-Politiker Heiner Geissler f\u00fchrte Hecht als Beispiel f\u00fcr einen weitherum popul\u00e4ren \u00abQuerdenker\u00bb an. Nach seinem Abgang als Generalsekret\u00e4r seiner Partei hatte sich Geissler vor allem als Kritiker des christlichdemokratischen Kanzlers Helmut Kohl hervorgetan; sp\u00e4ter warf er seinen Parteikollegen vor, sich auf einen neoliberalen Irrweg begeben zu haben. Mit solchen Positionen traf er den Geschmack vieler deutscher Journalisten. Sie lohnten es ihm durch fortdauernde Medienpr\u00e4senz. Abweichler ist eben nicht gleich Abweichler: Auch von einem Dissidenten l\u00e4sst man sich am liebsten die eigene Meinung best\u00e4tigen.<br \/>\nSolche Zuneigung wird Boris Palmer nicht zuteil. Bei ihm zeigt sich ein anderes, merkw\u00fcrdiges Ph\u00e4nomen: Obwohl er den Medien als Skandal-Generator zuverl\u00e4ssig Material liefert, scheint er dort nicht sonderlich beliebt zu sein. \u00abAusgerechnet jetzt der schon wieder\u00bb oder auch \u00abUnd t\u00e4glich poltert der Palmer\u00bb lauteten zwei Schlagzeilen, die in den letzten Wochen und Monaten \u00fcber ihn erschienen sind. Wom\u00f6glich ist Deutschland das einzige Land in Europa, in dem Journalisten \u00fcber Widerspruch zur dominierenden Meinung nicht froh sind, sondern gemeinsam mit dem Establishment der Parteien theatralisch die Augen verdrehen.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 15.5.2020 von Eric Gujer bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\">https:\/\/www.nzz.ch<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Geschichte vom R\u00fcpel-Radler<\/strong><br \/>\nIm Juli 2018 fasste der T\u00fcbinger Gemeinderat mit den Stimmen von knapp der H\u00e4lfte seiner Mitglieder auf Antrag der Fraktionen von SPD und Linken einen landesweit vermutlich einmaligen Beschluss:<br \/>\n<em>\u201eOberb\u00fcrgermeister Boris Palmer spricht in keiner Weise f\u00fcr die Stadt T\u00fcbingen, wenn er Menschen anderer Hautfarbe unter Generalverdacht stellt oder wenn er aus \u00e4u\u00dferlichen Merkmalen, dem Sozialverhalten oder dem Kleidungsstil R\u00fcckschl\u00fcsse auf Herkunft und Status von Menschen zieht. (\u2026) Der T\u00fcbinger Gemeinderat erwartet vom Oberb\u00fcrgermeister, dass er sein Handeln, Reden und Schreiben darauf ausrichtet, dass sich alle Menschen in unserer Stadt, gleich welcher Herkunft oder Hautfarbe sie sein m\u00f6gen, wohl und willkommen f\u00fchlen k\u00f6nnen und er Fremdenfeindlichkeit entschieden entgegentritt, statt sie zu bef\u00f6rdern und hoff\u00e4hig zu machen. Der T\u00fcbinger Gemeinderat fordert den Oberb\u00fcrgermeister auf, seine \u00c4u\u00dferungen zur\u00fcckzunehmen und sich daf\u00fcr zu entschuldigen.\u201c<\/em><br \/>\nWas war passiert?<br \/>\nDrei Monate zuvor, im April 2018, war ich als Gast zu einer Abendveranstaltung der \u201eS\u00fcdwestpresse\u201c in Ulm eingeladen. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Ulmer M\u00fcnster fuhr mich in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone ein R\u00fcpelradler beinahe \u00fcber den Haufen. Der Radler war jung, m\u00e4nnlich, schwarzer Hautfarbe, mit goldenen Kettchen beh\u00e4ngt und trug seine nackte Brust mit einem bis zur Hose ge\u00f6ffneten Hemd zur Schau. Meine laut und mit gestikulierenden Armen vorgetragene Aufforderung, die Slalomfahrt zu stoppen, ignorierte der Radler. Es blieb unklar, ob wegen der Kopfh\u00f6rer im Ohr oder aus Prinzip. Ich sagte spontan zu dem mich begleitenden Journalisten: \u201eWenn ich das nachher erz\u00e4hle, bin ich wieder der Rassist.\u201c<br \/>\nIch habe es trotzdem getan. Weil mich die Szene bewegt und emp\u00f6rt hat. Weil sie f\u00fcr mich exemplarisch steht f\u00fcr viele gleichartige Erlebnisse im \u00f6ffentlichen Raum. Weil ich der \u00dcberzeugung bin, dass die Mehrheit der Menschen sich dar\u00fcber genauso \u00e4rgert wie ich, wenn junge M\u00e4nner derart \u00fcber die Str\u00e4nge schlagen. Und weil ich sicher bin, dass der Frust, dar\u00fcber nicht reden zu k\u00f6nnen, ohne als Rassist gebrandmarkt zu werden, die Leute zur AfD treibt. An keiner anderen Stelle meines fast zweist\u00fcndigen Auftritts in Ulm erhielt ich mehr sichtbare Zustimmung vom 350 K\u00f6pfe z\u00e4hlenden Publikum als bei der Schilderung dieser Szene und meiner Schlussfolgerung: Wer das Asylrecht erhalten will, der muss zulassen, dass Menschen sich \u00fcber derartige Szenen \u00e4rgern, sich dazu auch \u00e4u\u00dfern und denjenigen, die Respekt und Normakzeptanz so offensiv vermissen lassen, ganz entschieden auf die F\u00fc\u00dfe treten.<br \/>\n.<br \/>\nDas \u201eSchw\u00e4bische Tagblatt\u201c druckte einige Tage sp\u00e4ter wegen dieser Begebenheit einen Leitartikel, der meine \u00c4u\u00dferungen falsch, aber plakativ f\u00fcnfmal mit dem Satz \u201eDas ist rassistisch\u201c bewertete. Die nachfolgende Diskussion \u00fcber den R\u00fcpelradler f\u00fcllte \u00fcber ein Vierteljahr ganze Zeitungsseiten und Leserbriefspalten nicht nur im \u201eSchw\u00e4bischen Tagblatt\u201c, sondern auch in der \u201eFrankfurter Allgemeinen\u201c oder der \u201eZeit\u201c und f\u00fchrte schlie\u00dflich zum eingangs zitierten Mehrheitsbeschluss des Gemeinderates mit erneutem Medienecho.<br \/>\nDie \u201eStuttgarter Zeitung\u201c behauptete anschlie\u00dfend in einem Kommentar, der Gemeinderat habe mich aufgefordert, \u201efremdenfeindliche Hetze\u201c einzustellen, was erkennbar durch den Beschlusstext nicht gedeckt ist, und bedauerte, dass es keine Druckmittel gebe, um mir k\u00fcnftig Einhalt zu gebieten. Denn ich hatte mich gerade nicht entschuldigt, die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcckgewiesen und angek\u00fcndigt, dass ich kritische Aspekte im Zusammenleben mit Gefl\u00fcchteten auch k\u00fcnftig unverbl\u00fcmt ansprechen werde.<br \/>\n.<br \/>\nSandra Kostners Theorie erkl\u00e4rt diese an sich kaum nachvollziehbare Emp\u00f6rungswelle \u00fcberzeugend:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_identitaetslinke_laeuterungsagenda\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_identitaetslinke_laeuterungsagenda<\/a><br \/>\n<strong><em>Als wei\u00dfer Mann in einer machtvollen Position stehe ich exemplarisch f\u00fcr die Unterdr\u00fccker, die Asylbewerber hingegen f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/em><\/strong> Die moralisierende Bewertung, die sich im Beschluss des Gemeinderates gut ablesen l\u00e4sst, dient der Selbstl\u00e4uterung, nicht der L\u00f6sung von Problemen. Deshalb kommt ein Gespr\u00e4ch nicht zustande und die Polarisierung zwischen der Fraktion der Identit\u00e4tslinken auf der einen Seite und den rechten Identit\u00e4ren auf der anderen Seite nimmt immer weiter zu.<br \/>\nKostners These erkl\u00e4rt mir auch, warum ich mit meiner pragmatisch-n\u00fcchternen, auf reale Probleme und deren L\u00f6sung fokussierten Asylpolitik einschlie\u00dflich direkter Ansprache der Missst\u00e4nde in meiner eigenen Partei in eine Au\u00dfenseiterrolle geraten bin, w\u00e4hrend ich auf der Stra\u00dfe, in Buchhandlungen und S\u00e4len der Republik nie so viel Zustimmung erfahren habe: Die Gr\u00fcnen sind noch vor der Linken diejenige Partei, in der die Identit\u00e4tslinken die gr\u00f6\u00dfte Mehrheit haben, w\u00e4hrend das in der Mehrheit der Gesellschaft und der anderen Parteien nicht der Fall ist.<br \/>\nNach meiner Wahrnehmung bringen die Identit\u00e4tslinken eine deutliche Mehrheit der Bev\u00f6lkerung gegen sich auf \u2013 mit ihrer Mischung aus moralisierender Selbstgerechtigkeit, v\u00f6lliger Unduldsamkeit gegen\u00fcber anderen Haltungen und Perspektiven sowie der Verweigerung von Sanktionen f\u00fcr Fehlverhalten, kombiniert mit der Unterst\u00fctzung oder Entschuldigung eines \u00fcberzogenen Anspruchsdenkens von Asylbewerbern.<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.10.2019 von Boris Palmer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_geschichte_vom_ruepel-radler\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_geschichte_vom_ruepel-radler<\/a><br \/>\n.<br \/>\nAuszug aus: Boris Palmer: \u201eErst die Fakten, dann die Moral. Warum Politik mit der Wirklichkeit beginnen muss\u201c, Siedler, 240 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag, \u20ac 20,00 [D] \/ \u20ac 20,60 [A] \/ CHF 28,90* (*empf. VK-Preis). ISBN 978-3-8275-0124-0<\/p>\n<p><em>Boris Palmer, geboren 1972, wuchs in Geradstetten bei Stuttgart auf. Er studierte Geschichte und Mathematik in T\u00fcbingen und Sydney. 2001 wurde er Landtagsabgeordneter von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen in Baden-W\u00fcrttemberg, wo er sich als Umwelt- und Verkehrsexperte einen Namen machte. Mit 34 Jahren wurde er 2007 zum Oberb\u00fcrgermeister von T\u00fcbingen gew\u00e4hlt \u2013 und 2014 mit 61,7 Prozent der Stimmen f\u00fcr weitere acht Jahre im Amt best\u00e4tigt. 2017 erschien sein Buch \u201eWir k\u00f6nnen nicht allen helfen\u201c, das zum Bestseller wurde.<\/em><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\nWahrer Rassist ist jener, der st\u00e4rkere Pigmentierung f\u00fcr einen Indikator besserer Menschen h\u00e4lt.<br \/>\n16.10.2019, R.M., AO (Achgut online)<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Altparteien sind verbrannt<\/strong><br \/>\nR.D.: Ihrem Kommentar schlie\u00dfe ich mich voll und ganz an. Die Altparteien sind verbrannt, wollen es sich aber immer noch nicht eingestehen. Statt ihre Hausaufgaben zu erledigen und vor der eigenen T\u00fcr zu kehren, bek\u00e4mpfen und diffamieren sie lieber gemeinsam ihren politischen Gegner. Soll ihr Wunsch, die AfD am liebsten zu verbieten, etwa die L\u00f6sung f\u00fcr die gewaltigen Probleme unserer Zeit sein? Mir scheint die Zeit reif f\u00fcr eine neue \u201eAlternative B\u00fcrgerliche Bewegung\u201c, die sich als oberste Zielsetzung setzt, Deutschlands Zukunft zu sichern. Es m\u00fcsste doch m\u00f6glich sein, dass sich daf\u00fcr ambitionierte Politiker zusammenfinden, die sich in der CDU, SPD, FDP, AfD schon lange nicht mehr richtig aufgehoben f\u00fchlen. Wir brauchen Leute mit Mumm, denen unser Land am Herzen liegt, die Erfahrung und den Mut haben, mit einer neuen Partei durchzustarten. Macron hat es vorgemacht. (Keine politische Bewertung) Es ist genug geredet und geschrieben, jetzt ist Handeln angesagt. Die Zeit dr\u00e4ngt, weil die Probleme immer mehr aus dem Ruder laufen. Bis zur n\u00e4chsten Bundestagswahl ist es nicht mehr so lange hin.<br \/>\n16.10.2019, H.O.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Lieber Herr Palmer,<\/strong><br \/>\n1. die Identit\u00e4tsdenke der Linken birgt in sich den neuen Faschismus. Neben dem Islamismus ist er die gr\u00f6\u00dfte Gefahr. Hier wird gruppenm\u00e4\u00dfig sortiert und hierachisiert. Die Einordnung nach ethnischen, religi\u00f6sen und sexuellen (Neigung wie Geschlechtszugeh\u00f6rigkeit) Merkmalen samt Ranking ist pervers. Man ist bspw. als dunkelh\u00e4utiger Mensch automatisch im Ranking weiter oben, weil per Genetik Opfer. Es gibt sogar den Glauben, dass nur ein Wei\u00dfer Mensch ein Rassist sein kann. Das Indiviuum und die Pers\u00f6nlichkeit spielt in diesem systemischen und den B\u00fcrger und Menschen zergliedernden totalit\u00e4rem Denken \u00fcberhaupt keine Rolle.<br \/>\n2. Wenn sich ein Mensch zu einer gesellschaftlichen Untergruppe bekennt, die manchmal auch ein Bekenntnis ist, au\u00dferhalb der Gesellschaft zu stehen, ist es f\u00fcr jeden B\u00fcrger legitim R\u00fcckschl\u00fcsse auf sein Verhalten zu schlie\u00dfen. Kulturelle Codes sind ein Gruppending. Es ist die kulturelle Interaktion des Einzelnen in und au\u00dferhalb seiner Gruppe, die, wenn sie gesellschaftlich virulent wird, ihn beurteilbar macht. Deswegen ist es f\u00fcr mich heute ein anderes Gef\u00fchl, Afrikanern zu begegnen als vor 2015. Da ging ich in den Jazzclub und wusste, die Schwarzen sind coole Jungs. Das sind sie heute auch noch. Nur sind viele andere dazugekommen die dieses (mein) Bild konterkariert haben.<br \/>\nIch begegne Schwarzen heute anders als fr\u00fcher (im \u00f6ffentlichen Raum meide ich m\u00f6glichst den Kontakt). Die \u2018coolen\u2019 Jazzfreunde, die ich zu Freunden und Bekannten z\u00e4hle, leiden nat\u00fcrlich auch unter Frau Merkels Migrationspolitik, weil sie jetzt nat\u00fcrlich erst mal abgecheckt werden. In der Stra\u00dfenbahn unterscheiden sie sich ja auch kaum von den Neuzug\u00e4ngen, au\u00dfer dass sie niemanden durch ihr lautes Telefonieren nerven. &#8211; Es ist des B\u00fcrgers Recht, subjektiv Leute und Gruppen zu beurteilen. Linke Identit\u00e4tspolitik ordnet allerdings von oben Individueen und Gruppen ein. Dabei tarnt sie ihren Totalitarismus als individuelle Selbstverwirklichung.<br \/>\n16.10.2019, M.B., O<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wohin sollen wir denn auswandern?<\/strong><br \/>\nTja Herr Palmer danke erstmal, aber es geht noch weiter, die ausl\u00e4ndische Krankenschwester bekommt hierzulande ein Zimmer,. eine Wohnung gestellt, und das zu echt g\u00fcnstigen Konditionen, und verdient das gleiche wie die einheimische Krankenschwester, die sehen muss, wo sie bleibt. Das gleiche gilt f\u00fcr die Sch\u00fcler in der Pflege, fr\u00fcher gab es noch die Schwesternwohnheime, aber die haben wir nur noch f\u00fcr die FSJ\u2019ler, und f\u00fcr siehe oben, einheimische Menschen, die m\u00fcssen sehen wo sie bleiben. Manchmal denke ich, ich sollte MILP w\u00e4hlen, die fordern offen, dass Migranten die gleichen Rechte haben sollen wie die Einheimischen, so steht da zu hoffen, dass die dann genauso streng kontrolliert werden, wie die Einheimischen. Dazu kommt noch ein zweites, jede Muslimin signalisiert mit ihrem Kopftuch \u201cIch bin was besseres als du\u201d, dagegen hat keiner was, aber wenn ich sage, ich halte die christlich-abendl\u00e4ndische Kultur f\u00fcr die beste, dann bin ich ein ganz b\u00f6ser Mensch. Auch hier sollte man endlich alle gleich behandeln, und dass genau das nicht geschieht, auch das bringt die Leute auf die Palme. Schlussendlich frage ich mich in welcher Welt diese Idendit\u00e4tlinken leben? Oder anders gefragt haben die eine Idee, in welches Land wir gehen sollen, wenn es uns hierzulande nicht mehr gef\u00e4llt? Schlie\u00dflich ist, nach der Diktion dieser Leute, es ein Menschenrecht, \u00fcberall durchgef\u00fcttert und gut versorgt zu werden, gleichzeitig ist f\u00fcr diese Leute der gemein Deutsche das allerschlimmste, Daher die Frage. Wo sollen wir hin?<br \/>\n16.10.2019, T.K.<br \/>\n,<br \/>\nDie umfassende W\u00fcrdigung des Buchauszugs passt nicht in die hier erlaubten tausendf\u00fcnfhundert Zeichen. Logisch: \u201cnachfolgende Diskussion &#8230; f\u00fcllte \u00fcber ein Vierteljahr ganze Zeitungsseiten\u201d. Dieser \u201cEinzelfall\u201d beginnt mit mutualer Personenwahrnehmung von Geschlecht, Hautfarbe, Gr\u00f6\u00dfe &#8230; innert Sekundenbruchteilen, was evolutionsbiologisch \u00dcberleben sichernd im Genotyp verankert ist: Opfer oder J\u00e4ger? Hinzu kommt die Konkurrenz unter m\u00e4nnlichen Jungtieren unserer Gattung, die von den gleichen linken Weibchen, die sich permanent als Opfer \u201ctoxischer M\u00e4nnlichkeit\u201d inszenieren, sexuell interessant ist: Das typische Verbrechensopfer ist eben nicht weiblich, sondern jung, m\u00e4nnlich. Palmer, schlank, sportliche Figur, volles Haar, ist durchaus noch gef\u00e4hrdeter als andere seiner AWM-Kohorte. Die Soz-Psych wei\u00df, dass unsere Weibchen zur Begattung den M\u00e4nnertyp \u201cverrucht\u201d attraktiver finden, was evolutionsbiologisch wiederum erkl\u00e4rt wird mit der Aussicht, eigener Brut lebensf\u00e4higere Gene zu er-gatte-rn. Dunkle Hautfarbe macht paarungswillige Weibchen st\u00e4rker an, ist als Zeichen von Durchsetzungsf\u00e4higkeit und Dominanz gesucht. M\u00e4nner dagegen bevorzugen \u201cpflegeleichte\u201d Partnerinnen, Typ \u201cFee\u201d: blond, hell, lichte. In Folge sind \u201cFl\u00fcchtlings\u201d-Ehrenamtliche mehrheitlich Frauen, exemplarisch Carola Rackete. Palmer wurde hier repr\u00e4sentative Zielscheibe von Banalem. Dem allgegenw\u00e4rtigen, ebenso in den Genen linker Weibchen tiefverwurzeltem nat\u00fcrlichen \u201cRassismus\u201d, aka Darwins \u201cZuchtwahl\u201d!<br \/>\n16.10.2019, H-P.D.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Warum sollte Palmer die Partei wechseln?<\/strong><br \/>\nEs ist doch gut, solche Leute mischen die jeweiligen Parteien etwas auf. Wie Sarrazin bei der SPD, oder Maassen bei der CDU. Und \u00fcberhaupt: Wo soll er denn hin, in welche Partei? Was Palmer macht, finde ich vorbildlich f\u00fcr jeden Politiker: Er ist praxisbezogen, l\u00e4uft nicht der Parteiideologie hinterher und bringt \u00f6fters unkonventionelle L\u00f6sungen. Das k\u00f6nnte er nicht, w\u00fcrde er nicht partei\u00fcbergreifend gest\u00fctzt. Also, lasst den guten Mann machen! Wir sollten froh sein, dass es noch vern\u00fcnftige Politiker gibt, egal in welcher Partei sie grade sind!<br \/>\n16.10.2019, R.G.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Es werden M\u00e4nner gesucht wie Hr. Kurz<\/strong><br \/>\nGuten Morgen Herr Palmer, h\u00f6ren Sie doch auf mit Floskeln wie \u201c&#8230; die Leute zur AfD treibt &#8230;\u201d. Ihre Partei und der ganze verbliebene Rest hat bis heute nicht verstanden, dass es nicht um die AfD geht. Es geht um die THEMEN ! Und diese Themen wollt Ihr &#8211; oder noch schlimmer &#8211; seid Ihr nicht in der Lage anzugehen. Eine Nebelkerze nach der anderen z\u00fcnden (Gr\u00fc\u00dfe an Greta). Die Themen haben zwischenzeitlich eine Bandbreite die meilenweit \u00fcber das Thema \u201cMigration\u201d und deren Folgen hinausgeht. Der Zuspruch zur AfD ist lediglich ein Gradmesser des Versagens der Altparteien &#8211; auch Ihrer. Ein Totalversagen. Nebenbei: Heute stellt ein irrlichternder Onlineautor auf T-Online die geniale Frage: \u201cWas l\u00e4uft hier eigentlich falsch\u201d. Hintergrund ist die Shell-Jugendstudie, wonach wohl 24% der Jugendlichen zu \u201cPopulismus\u201d neigen ? Oh Gott ! Keine alten wei\u00dfen M\u00e4nner ? Also nochmal nachdenken: \u201cWas l\u00e4uft falsch\u201d ? Seid Ihr wirklich so weit weg um das zu erkennen? Ihr seid es &#8211; die Altparteien &#8211; die unsere Demokratie unsere Ordnung und unsere einstige St\u00e4rke zerst\u00f6ren. Nicht die AfD. Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass Menschen wie Sie und Hr. Maa\u00dfen einfach konsequent handeln. In Ihren Parteien haben Sie keine Perspektive. Es werden M\u00e4nner gesucht wie Hr. Kurz ! Oder ist das Ganze nur ein Vorwort zu Ihrer Buchwerbung ?<br \/>\n16.10.2019, R.D.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Identit\u00e4tslinke = Links-Gr\u00fcne<\/strong><br \/>\nGenau diese Denkweise dieser \u201eIdentit\u00e4tslinken\u201c, oder anders ausgedr\u00fcckt, der \u201eLinks-Gr\u00fcnen\u201c (genau aus diesem Grund entstand der Begriff \u201eLinks-Gr\u00fcn\u201c, weil diese Denkweise bei den Gr\u00fcnen am allerh\u00e4ufigsten anzutreffen ist) spaltet, meiner Ansicht nach, in ihrer Unerbittlichkeit, Ausschlie\u00dflichkeit, Kompromisslosigkeit und ideologischer Verbohrtheit unsere Gesellschaft.<br \/>\nDass diese Denkweise derart dominant und federf\u00fchrend auftreten kann, liegt an unseren Medien. In diesen ist sie \u00fcberproportional vertreten, wird von diesen in Umlauf gebracht und wirkt sich pr\u00e4gend auf Debatten und Berichterstattung aus. Politiker s\u00e4mtlicher Parteien unterwerfen sich ihr. Merkel muss vor ihrer folgenreichen Entscheidung aus 2015 genau dieses Verhalten der Medien mehr als nur vorausgeahnt haben. Sie muss es vorausgesetzt haben, denn ansonsten w\u00fcrde ihre Politik wohl auf erhebliches Unverst\u00e4ndnis und auf Widerstand seitens der Bev\u00f6lkerung gesto\u00dfen sein. Sie setzt alle \u201efeuchten Tr\u00e4ume\u201cder Gr\u00fcnen tats\u00e4chlich um.<br \/>\nDas w\u00e4re den Gr\u00fcnen in einer Regierung kaum gelungen. Sie w\u00fcrden es nicht gewagt haben. Doch nun haben die Ideologen bei den Gr\u00fcnen R\u00fcckenwind. Vermeintlich steht die Gesellschaft hinter ihnen. Vermeintlich setzen sie den B\u00fcrgerwillen um. In Wirklichkeit handelt es sich vermutlich um eine riesige Medieninszenierung, die bei den ersten Schwierigkeiten, die die Realit\u00e4t zwangsl\u00e4ufig pr\u00e4sentieren wird, wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen wird. Es ist fast so, als w\u00fcrde man 1968 den studentischen Revolution\u00e4ren die Regierungsverantwortung \u00fcberlassen haben. Weltfremde Gruppierungen erhalten Aufmerksamkeit.<br \/>\nTats\u00e4chlich zu bew\u00e4ltigende Probleme bleiben unbearbeitet. Augen werden angesichts der Wirklichkeit fest geschlossen. Hysterie ersetzt verantwortliches, alle zu beachtenden Umst\u00e4nde einbeziehendes Handeln. Der Fokus wird auf Utopien gelegt unter Vernachl\u00e4ssigung des Naheliegenden. Der Realpolitiker christlich-demokratischer oder sozialdemokratischer Pr\u00e4gung hat ausgedient.<br \/>\n16.10.2019, W.A.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ach, der pigmentierte R\u00fcpelradler bringt ihn also auf den Plan?<\/strong><br \/>\nWissen Sie was Herr Palmer, in mancherlei Stra\u00dfe und Stadtteil dieses Landes kann man mittlerweile froh sein, wenn sich der Spie\u00dfrutenlauf auf dem Weg zum einkaufen auf \u201cey babybaby fickificki\u201d beschr\u00e4nkt und keine Handgreiflichkeiten hinzukommen. Seltsamerweise ist das erst seit 09\/2015 in diesem Ausma\u00df so. Berichte ich das irgendwem aus Ihrem geistigen Dunstkreis, ernte ich keinerlei Unterst\u00fctzung sondern soll \u201cmeine Privilegien checken\u201d. K\u00e4nnten Sie Ihr Buch bitte woanders bewerben?<br \/>\n16.10.2019, S.L.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Sehr cool, ein Artikel eines Gr\u00fcnen auf der Achse des Guten<\/strong><br \/>\nSo geht Meinungsvielfalt, was man von anderen Leitmedien nicht mehr gewohnt ist. Gut, der intellektuell und politisch brillante Boris Palmer hat auf der Waldorfschule Querdenken \u201cout of the box\u201d gelernt, das kann man von den durchschnittlichen Kreis und Pletis nicht erwarten. Bitte mehr davon, sein Buch werde ich auf jeden Fall bestellen, Weihnachten steht vor der T\u00fcr!<br \/>\n16.10.2019, D.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gr\u00fcne sollen Migranten selbst aufnehmen!<\/strong><br \/>\nAus dem Beschluss des T\u00fcbinger Gemeinderats vom Juli 2018: \u201cDer T\u00fcbinger Gemeinderat erwartet vom Oberb\u00fcrgermeister, dass er sein Handeln, Reden und Schreiben darauf ausrichtet, dass sich alle Menschen in unserer Stadt, gleich welcher Herkunft oder Hautfarbe sie sein m\u00f6gen, wohl und willkommen f\u00fchlen k\u00f6nnen und er Fremdenfeindlichkeit entschieden entgegentritt, statt sie zu bef\u00f6rdern und hoff\u00e4hig zu machen. Der T\u00fcbinger Gemeinderat fordert den Oberb\u00fcrgermeister auf, seine \u00c4u\u00dferungen zur\u00fcckzunehmen und sich daf\u00fcr zu entschuldigen.\u201c &#8211; &#8211;<br \/>\nDie passende Antwort von Herrn Palmer w\u00e4re gewesen: \u201cIch werde meine \u00c4u\u00dferungen gerne noch einmal \u00fcberdenken und sie gegebenenfalls revidieren, wenn der Gemeinderat oder zumindest diejenigen Ratsmitglieder, die f\u00fcr den Beschluss gestimmt haben, erkl\u00e4ren, dass sie in ihrer Wohnung jeden Menschen, ungeachtet seiner Herkunft, Hautfarbe, sozialer Stellung und \u00e4u\u00dferlicher Erscheinung willkommen hei\u00dfen &#8211; mit anderen Worten: dass der Einbrecher genauso viel Gastfreundschaft genie\u00dft wie der bestellte Klempner (in T\u00fcbingen vielleicht: Spengler oder Flaschner), dass der von der Stra\u00dfe hereingeschneite Schnorrer ebenso herzlich aufgenommen wird wie der langj\u00e4hrige Freund\u2026\u201d<br \/>\n16.10.2019, B.W., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Positiver Rassismus<\/strong><br \/>\nDurch seine Familiengeschichte hat Boris Palmer ein besonders waches Gesp\u00fcr f\u00fcr Diskriminierung. Sein Seismograph schl\u00e4gt auch bei positivem Rassismus an, wenn Schwarze, Frauen oder Queers f\u00fcr jede Art von Kritik tabu sein sollen, weil sie a priori zu den Guten geh\u00f6ren. Das ist weder aufgekl\u00e4rt noch abgekl\u00e4rt, sondern schlicht ein Feldzug der Unbeteiligten gegen den IQ.<br \/>\n16.10.2019, W.K.<br \/>\n.<br \/>\nEs gab und gibt eben immer viele Leute welche wahlweise ihr heiles Weltbild, ihr Stadtbild, ihr Familienbild oder Selbstbild nicht zerst\u00f6rt sehen wollen, trotz gr\u00f6\u00dftem Unrecht, trotz unglaublicher Qualen, trotz geh\u00e4uften Einzelf\u00e4llen, trotz singul\u00e4rer Verbrechen, welche hinter dieser Fassade passieren. Man guckt weg, will es nicht sehen, und wendet sich vehement gegen den, der an der heilen Fassade kratzt und die Dinge benennt wie sie sind. Es kann Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte dauern bis die Fassade zerbr\u00f6selt ist. Wenn SS-Schergen, Gottes-Krieger, Asylbewerber-Gruppen oder Klima-Retter die St\u00e4dte terrorisieren k\u00f6nnen, und alle zucken nit den Schultern, hat die Gesellschaft, hat der Staat schon lange versagt, dann muss man mit dem schlimmsten oder ewiger Dunkelheit rechnen.<br \/>\n16.10.2019, F.R., AO<br \/>\n.<br \/>\nSehr geehrter Herr Palmer, Ihre bedauerliche Erfahrung geh\u00f6rt zum neuen Deutschland (sollte ich es Neues Deutschland nennen?). Auch geh\u00f6rt zum neuen Deutschland, da\u00df Sie, und Jedermann*in, sich vor dem Versuch solch einen R\u00fcpel zum Anhalten zu bewegen, die Konsequenz dessen durchdenken sollten, wenn der Mensch tats\u00e4chlich anhalten und sich Ihnen zur \u201cDiskussion\u201d zuwenden w\u00fcrde. Seien Sie doch froh wenigstens in dieser Hinsicht keinen weiteren Schaden davongetragen zu haben.<br \/>\n16.10.2019, A.P. AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Brain Drain &#8211; ab ins Ausland<\/strong><br \/>\nLieber Herr Palmer, Sie sind in der falschen Partei. Sie sollten zur AfD wechseln, denn nur dort gilt die Gleichheit vor dem Gesetz noch als selbstverst\u00e4ndlich. Ich bin vor Jahren ausgewandert (in ein buddhistisches Land) und kann dieses Irrenhaus, zu dem Deutschland verkommen ist, nur noch mit gro\u00dfem Kopfsch\u00fctteln und der Erleichterung des Weit-Weg-Seins ertragen. Alle, die noch dort und bei gesundem Menschenverstand sind, tun mir wirklich leid\u2014Sie eingeschlossen. Im \u00fcbrigen bin ich mit dieser \u201cAbstimmung mit den F\u00fc\u00dfen\u201d nicht allein: Der Brain-Drain hat sich m.W. im Jahre 2015 auf 200000 Auswanderer pro Jahr verdoppelt (nat\u00fcrlich alles Hochqualifizierte). Wenn nicht sehr bald ein Umdenken und eine politische Wende stattfindet, was ich \u00fcbrigens bezweifle, dann hat Deutschland definitiv keine Zukunft mehr. Vielleicht ist der Point-Of-No-Return sogar schon l\u00e4ngst \u00fcberschritten. Als ich meinen Freunden in DE mal irgendwann 2016 schrieb, da\u00df ich f\u00fcr das Verhalten, das die G\u00e4ste in DE allzuoft an den Tag legen, schon l\u00e4ngst aus meiner Wahlheimat rausgeschmissen worden w\u00e4re, haben mir 2 sofort die Freundschaft gek\u00fcndigt (andere hingegen bekr\u00e4ftigten, da\u00df sie das genauso sehen). In DE gibt es inzwischen einen sehr tiefen Graben zwischen vern\u00fcnftigen Menschen einerseits und hirngewaschenen, die \u00fcberall nur Nazis sehen (wollen), andererseits. Interessanterweise scheinen die vern\u00fcnftigen zwar (noch) die Mehrheit zu stellen, aber die Repression gegen sie nimmt zu (drohender Job-Verlust bei Meinungs\u00e4u\u00dferung) und viele fliehen da lieber als sich zu exponieren.<br \/>\n16.10.2019, M.N.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Huch! Ein weisser Mann in einer machtvollen Position in einem (ehemals?) \u201cweissen Land\u201d<\/strong>.<br \/>\nStellt euch vor, in asiatischen Laendern sind die machtvollen Positionen mehrheitlich von asiatischen Maennern besetzt, in arabischen von arabischen und in Afrika von afrikanischen. Sowas aber auch!<br \/>\n16.10.2019, F.T.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Tja, Herr Palmer, jetzt sind Sie endg\u00fcltig moralisch ruiniert.<\/strong><br \/>\nSie haben sich in einem rechtsradikalen Blog ge\u00e4u\u00dfert. Dass es Ihnen dabei um die manich\u00e4ischen Reflexe einer hypermoralischen Haltung weiter Teile der Politik und der veroeffentlichten Meinung ging, macht die Sache nur noch schlimmer. Rechtspopulistisch ist, wie wir aus der shellstudie und von Frau Barley seit gestern wissen, wer behauptet, man duerfe in Deutschland ueber Ausl\u00e4nder nicht schlecht reden oder Kritik ueben. Klar darf man das. Man wird nur abgestempelt. Und das mit Recht. Richtig w\u00e4re es gewesen, den ruepelfahrer f\u00fcr die Benutzung des Fahrrads zu loben. Ich war letzte Woche in ihrer schoenen alten Stadt, ein Eldorado fuer Fahrradfahrer und fuer Freunde der nationalen selbstgeiselung. Schoen, dass bei ihnen der Toten der Weltkriege nicht mehr oeffentlich gedacht wird, wenn sie deutsche Soldaten waren. Wer mit solcher penetranz \u00f6ffentlich framing betreibt und geschichtsluegen verbreitet, darf sich nicht wundern, wenn der Ball auch mal in die eigene fresse fliegt. Gut, dass wir mal drueber gesprochen haben. Das Problem sitzt jedenfalls viel tiefer als ihr Beitrag vermuten laesst. Verlassen Sie endlich diese menschenverachtende und totalitaere Sektierer-Partei.<br \/>\n16.10.2019, A.R.,<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Partei der Unproduktiven<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Umweltschutz, Tierwohl und eine offene Gesellschaft ist fast ausnnahmslos jeder. Dazu mu\u00df man nicht mehr in der gr\u00fcnen Partei sein, welche l\u00e4ngst von Antidemokraten, Ideologen, Demagogen und Kommunisten unterwandert ist und soviel rot abbekommen hat, dass sie fast braun geworden ist. Was z. B. AfD-W\u00e4hlern reflexartig vorgeworfen wird, dass sie abgeh\u00e4ngte und nicht leistungsf\u00e4hige Existenzen sind, welche um ihren Platz in der Gesellschaft f\u00fcrchten, trifft wohl eherer auf das links-gr\u00fcne Klinentel zu. Haltet den Dieb! Es existiert eine ganze Gesellschaftsschicht, welche sich ihrer Unproduktivit\u00e4t, ihres Nichtsk\u00f6nnen und ihrer latenten Nutzlosigkeit sehr wohl bewu\u00dft ist, und welche nur durch diverse Netzwerke ihre Dasein fristen k\u00f6nnen. Was nicht auschlie\u00dft, dass es auch andere Schichten gibt, bei denen es im Grunde genauso ist.<br \/>\nWas w\u00e4re wohl aus Claudia Roth geworden, wenn sie kein Karriere bein den Gr\u00fcnen gemacht h\u00e4tte? Wer sich immer in solchen Gefilden herumgetrieben hat, weis wie unehrlich, scheinheilig, gierig und heuchlerisch es dort zugeht. \u00dcbrigens ein Muster aller Ideolgien, besonders der Kommunisten. Wer nichts kann, muss etwas erfinden, mit dem er sich hervorhebt. Zum Beispiel eine fiktive h\u00f6here Moral und Einsicht. Dahinter steckt aber nur Vorteilsnahme. Man darf solchen Leuten nichts glauben, schon gar nichts ihren Worten Ich finde es bemerkenswert, das Herr Palmer auf einer Nazi-Rechten-Dreck-Seite (wurde mir so schon gesagt) ver\u00f6ffentlicht, aber im Grund ist er nur das sch\u00f6ne Gesicht einer verrottende Zerst\u00f6rertruppe, welche in Tr\u00fcmmern Beute machen m\u00f6chte, und er mu\u00df sich die Frage stellen, wessen Gesch\u00e4ft er da besorgt. Und \u00fcbrigens, wer derzeit zum Kampf aufruft &#8211; gegen den Klimawandel, gegen Intoleranz usw. &#8211; beschw\u00f6rt den Krieg, denn kein Kampf ohne Krieg.<br \/>\n16.10.2019, P.H., AO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Vereine\u00a0&gt;Engagement\u00a0&gt;Partei\u00a0&gt;Gruene &gt;Palmer &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen &#8222;Halt die Fresse\u201c \u2013 Zivilcourage (11.2.2026) Alexander Wendt: Realit\u00e4t weicht woker Ideologie \u2013 eine \u00c4ra geht zu Ende\u00a0(1.1.2025) Boris Palmer hat Sinn f\u00fcr Fairne\u00df und Demokratie &#8211; gegen Brandmauer (12.12.2024) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/palmer\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":58270,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-75245","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/75245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75245"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/75245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145558,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/75245\/revisions\/145558"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/58270"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}