{"id":75098,"date":"2019-10-10T14:11:52","date_gmt":"2019-10-10T12:11:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=75098"},"modified":"2026-02-03T09:57:35","modified_gmt":"2026-02-03T08:57:35","slug":"halle09okt2019","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/halle09okt2019\/","title":{"rendered":"Halle09Okt2019"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Terror\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/terror\/\">Terror<\/a>\u00a0\u00a0&gt;Halle09Okt2019<\/p>\n<div id=\"attachment_74362\" style=\"width: 623px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/vorschulen\/entwurzelung-simone-weil-pan\/\" rel=\"attachment wp-att-74362\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74362\" class=\"size-full wp-image-74362\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/entwurzelung-simone-weil-pan.jpg\" alt=\"&quot;Entwurzelung&quot; - von Simone Weil\" width=\"613\" height=\"331\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/entwurzelung-simone-weil-pan.jpg 613w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/entwurzelung-simone-weil-pan-180x97.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-74362\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Entwurzelung&#8220; &#8211; von Simone Weil<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Anschlag auf Synagoge: H\u00f6chststrafe f\u00fcr Halle-Attent\u00e4ter (21.12.2020)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/halle-nihilismus-im-darknet\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/halle-nihilismus-im-darknet\/<\/a>\u00a0(17.10.2019)<\/li>\n<li><a title=\"Darknet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/internet\/darknet\/\">Im Online-Sumpf auf der Spur des Halle-T\u00e4ters<\/a> (16.10.2019)<\/li>\n<li>J\u00fcdische Gemeinde Halle fordert Ende der Instrumentalisierung &#8211; Offener Brief (13.10.2019)<\/li>\n<li><a title=\"Nazi\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/\">Neonazis wie Gutmenschen: Schuld auf andere schieben<\/a>\u00a0(11.10.2019)<\/li>\n<li>Pathologische Toleranz &#8211; gegen muslimischen Judenhass (12.10.2019)<\/li>\n<li>Halle bei Maybrit Illner: Der abwesende Mathias D\u00f6pfner gab mehr her (11.10.2019)<\/li>\n<li>Mathias D\u00f6pfner: Nie wieder &#8222;Nie wieder) (10.10.2019)<\/li>\n<li>Julian Reichelt: Nie wieder! (9.10.2019)<\/li>\n<li>Ein Weckruf aus Halle? (10.10.2019)<\/li>\n<li>AfD fordert politisches Umdenken (9.10.2019)<\/li>\n<li>Anschlag auf die Synagoge in Halle, bislang zwei Tote (9.10.2019)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/antijudaismus\/\">Antijudaismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/antisemitismus\/\">Antisemitismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Bahnsteig\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/bahnsteig\/\">Bahnsteig \u2013 Morde \u2013 Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Berlin19dez2016\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/berlin19dez2016\/\">Berlin19dez2016<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Bruessel22-3-2016\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/bruessel22-3-2016\/\">Bruessel22-3-2016<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Chemnitz-Messermord26-08-2018\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/chemnitz-messermord26-08-2018\/\">Chemnitz-Messermorg26-08-2017<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Christchurch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/terror\/christchurch\/\">Christchurch<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Darknet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/internet\/darknet\/\">Darknet<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Erpressung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/erpressung\/\">Erpressung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Frieden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/\">Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel7-10-2023\/\">Israel<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Juden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">Juden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kampf-gegen-rechts\/\">Kampf gegen Rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/rechtsextremismus\/\">Rechtsextremismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Waffen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/waffen\/\">Waffen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Youth-Bulges\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/youth-bulges\/\">Youth Bulges \u2013 Jugend und Krieg<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anschlag auf Synagoge: H\u00f6chststrafe f\u00fcr Halle-Attent\u00e4ter<\/strong><br \/>\nIm Prozess um den rechtsterroristischen Anschlag auf die Synagoge in Halle an der Saale hat das Oberlandesgericht Naumburg die H\u00f6chststrafe verh\u00e4ngt.<br \/>\nDer Angeklagte Stephan B. wurde in Magdeburg zu lebenslanger Haft mit anschlie\u00dfender Sicherungsverwahrung verurteilt. Das Urteil erging unter anderem wegen zweifachen Mordes, vielfachen Mordversuchs und Volksverhetzung. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest.<br \/>\nMit dem Urteil folgten die Vorsitzende Richterin Ursula Mertens und die vier weiteren Richter der Forderung von Bundesanwaltschaft und Nebenklage. Gegen das Urteil kann vor dem Bundesgerichtshof Revision eingelegt werden.<\/p>\n<p>&#8222;Feiger Anschlag&#8220;<br \/>\nBei der Urteilsverk\u00fcndung sagte Mertens, es sei ein &#8222;feiger Anschlag&#8220; gewesen. Der Angeklagte habe an vielen Stellen seine Taten und Motive relativiert. B. reagierte mit ausdruckslosem Gesicht auf den Urteilsspruch und begann, sich Notizen zu machen.<br \/>\n.<br \/>\nDer Verurteilte hatte am 9. Oktober 2019 am h\u00f6chsten j\u00fcdischen Feiertag Jom Kippur versucht, bewaffnet in die Synagoge in Halle einzudringen und die dort versammelten 51 Menschen zu t\u00f6ten. Er warf Brand- und Sprengs\u00e4tze und schoss auf die Zugangst\u00fcr, gelangte aber nicht auf das Gel\u00e4nde. Vor der Synagoge ermordete er dann eine 40 Jahre alte Passantin und in einem nahe gelegenen D\u00f6ner-Imbiss einen 20-J\u00e4hrigen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.12.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/halle-attentat-urteil-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/halle-attentat-urteil-101.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>J\u00fcdische Gemeinde Halle fordert Ende der Instrumentalisierung<\/strong><br \/>\n&#8222;Der antisemitische und unmenschliche Terroranschlag am Jom Kippur in Halle (Saale) hat unsere Gemeinde, ebenso wie die gesamte Stadt, schockiert und in tiefe Trauer versetzt. Wir bedanken uns bei den zahlreichen uns bekannten und unbekannten Menschen aus Halle und anderen Orten in Deutschland, Israel, Europa und der gesamten Welt, die ihre Solidarit\u00e4t zum Ausdruck gebracht haben. Die Worte, die wir in E-Mails, WhatsApp- und Facebook-Nachrichten lesen, spielen f\u00fcr uns eine sehr gro\u00dfe Rolle. Zeigen sie uns doch, dass wir ein Teil dieser Gesellschaft sein d\u00fcrfen und dass der M\u00f6rder vom 9. Oktober mit seiner Hass-Ideologie und bestialischen Brutalit\u00e4t in absoluter Minderheit bleibt.<\/p>\n<p><strong>Antisemitischer Anschlag am Jom Kippur in Halle &#8211; Offener Brief<\/strong><br \/>\nAm 9. Oktober sind mehrere unschuldige Menschen Opfer dieser Hass-Ideologie geworden, zwei von ihnen haben ihr Leben verloren\u2026 Unsere Gemeinde steht in tiefster Trauer.<br \/>\nWir werden beim kommenden Schabbat-Gottesdienst ein spezielles Gebet f\u00fcr diese Menschen in der Synagoge sprechen. Wir kennen die Angeh\u00f6rigen der Opfer nicht, m\u00f6chten jedoch zum Ausdruck bringen, wie sehr es uns schmerzt, was ihren Familien an diesem Tag geschehen ist. Wenn wir in jeglicher Weise helfen k\u00f6nnen, stehen wir aus tiefstem Herzen jederzeit zur Verf\u00fcgung. Wir w\u00fcnschen auch den verletzten Opfern dieses Terroranschlags schnellste Genesung. Und wir w\u00fcnschen allen, die unmittelbar von diesem bestialischen Attent\u00e4ter w\u00e4hrend seines blutigen Irrwegs durch die Stra\u00dfen Halles und des Saalkreises betroffen waren, eine schnellstm\u00f6gliche Verarbeitung des Geschehenen.<br \/>\nLeider gibt es bereits Versuche einiger politischer Kr\u00e4fte, die traurigen Ereignisse des Anschlags f\u00fcr die eigenen politischen Ziele zu missbrauchen. Hier kann nur das wiederholt werden, was wir bereits zuvor betont haben: Der wahre Feind ist der Hass. Egal gegen wen,<br \/>\nsei es gegen Juden,<br \/>\nChristen oder<br \/>\nMuslime \u2013 Sunniten oder Schiiten \u2013,<br \/>\noder auch gegen Atheisten oder Agnostiker,<br \/>\ngegen Frauen oder M\u00e4nner,<br \/>\ngegen Menschen mit oder ohne Behinderung,<br \/>\ngegen Kranke oder Gesunde,<br \/>\ngegen Menschen, die angeblich zu intelligent oder zu wenig intelligent sind,<br \/>\ngegen Reiche oder Arme.<br \/>\nAber auch gegen denjenigen, die bestimmte Berufe aus\u00fcben, z. B. in der Kohlenbranche,<br \/>\nbei der Bundeswehr oder<br \/>\nbei der Polizei;<br \/>\ngegen SUV-Fahrer<br \/>\noder gegen Fahrradfahrer.<br \/>\nDas Wort TOLERANZ sollte \u00fcber die eigenen Ansichten und vor allem \u00fcber die eigenen Taten gestellt werden. Der politische Missbrauch der Opfer des Terroranschlags in Halle macht uns noch trauriger.<br \/>\nWir Juden sind Optimisten. Angesichts unserer Geschichte haben wir auch keine andere Wahl. Wir glauben an den allm\u00e4chtigen und barmherzigen G-tt. Und wir glauben an den von Ihm geschaffenen Menschen, der in absoluter Mehrheit zu Ihm und nicht zum B\u00f6sen steht!&#8220;<br \/>\n11.10.2019, J\u00fcdische Gemeine in Halle (Saale)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.jghalle.de\/wordpress\/blog\/2019\/10\/11\/antisemitischer-anschlag-am-jom-kippur-in-halle\/\">https:\/\/www.jghalle.de\/wordpress\/blog\/2019\/10\/11\/antisemitischer-anschlag-am-jom-kippur-in-halle\/<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p><strong>J\u00fcdische Gemeinde Halle: \u201eGegen politische Instrumentalisierung\u201c<\/strong><br \/>\nEs ist ein ungew\u00f6hnlicher Brief, mit dem sich die J\u00fcdische Gemeinde Halle nach dem Anschlag an die \u00d6ffentlichkeit wendet: Sie wendet sich gegen die &#8222;politische Instrumentalisierung&#8220; und jede Form von Hass &#8211; auch vermeintlich &#8222;politisch korrekten&#8220;. Wir dokumentieren.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.10.2019 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/juedische-gemeinde-halle-gegen-politische-instrumentalisierung\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/juedische-gemeinde-halle-gegen-politische-instrumentalisierung\/<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Ein wirklich bemerkenswertes Statement, das von gro\u00dfer innerer St\u00e4rke und Selbstbewusstsein zeugt<br \/>\n<\/strong>Habe jetzt Tagesspiegel, WELT und Berliner Morgenpost hinter mir, leider nichts von diesem Statement gelesen dort. &#8230;.<br \/>\nIch habe heute eine gro\u00dfe Regionalzeitung in Sachsen-Anhalt genau gelesen, dieser Brief kam da nicht vor. Aber auf der Titelseite ein gro\u00dfer Bericht dar\u00fcber welcher Politiker mit welchen Worten die AfD beschimpft und f\u00fcr die Morde verantwortlich gemacht hat. **<br \/>\n13.10.2019, M.K, TO<\/p>\n<p><strong>Steinmeier und Merkel &#8211; die schlimmsten aller Instrumentalisierer<\/strong><br \/>\nMeine Symphatie und mein Respekt f\u00fcr die j\u00fcdischen Mitglieder dieser Gemeinde ist enorm hoch und insgesamt stehe ich als Agnostiker voll auf ihrer Seite. Schlimm finde ich, dass es dieser Brief weder ins GEZ-Zwangsbezahl-Propaganda-fernsehen noch -Radio geschafft hat. Ist ja auch irgendwie logisch \u2013 mit Kritik an deren \u201eHaltet die Rechten\u201c -Tour k\u00f6nnen die nicht umgehen. Das sagt doch schon ganz viel aus \u00fcber unser strammes Vorangehen in die n\u00e4chste Linksdiktatur. Werfen der anderen Seite pausenlos vor, irgendwelche Vorf\u00e4lle politisch zu instrumentalisieren und sind selbst die schlimmsten aller Instrumentalisierer.<br \/>\nUnd was Steinmeier und Merkel so absondern \u2013 bei der Auslese, bei welchen Anschl\u00e4gen die \u201etiefe Betroffenheit\u201c zeigen, kann man doch gar kein Wort mehr glauben. Ich spreche denen jegliche wirklich empathische Reaktion ab. Das machen die nur, wenns in ihre Pl\u00e4ne pa\u00dft.<br \/>\n13.10.2019, SO, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die j\u00fcdische Gemeinde kennt die Opfer nicht, will aber deren Angeh\u00f6rigen beistehen und helfen<\/strong>.<br \/>\nFazit: das finde ich toll. Wie sch\u00f6n w\u00e4re es doch,wenn gewisse Politiker **<br \/>\nZitat: \u201eDer politische Missbrauch der Opfer des Terroranschlags in Halle macht uns noch trauriger.\u201c Was f\u00fcr ein gro\u00dfartiger Satz, den sich JEDER Politiker ab sofort hinter die Ohren schreiben sollte.)<br \/>\n13.10.2019, HB, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Kann mir jemand aufzeigen, wo in der WELT, FAZ oder ZEIT \u00fcber diesen Offenen Brief berichtet wird?<br \/>\n<\/strong>\u00a0Dass ARD und ZDF nicht dar\u00fcber berichten, davon gehe ich aus. &#8230;<br \/>\nDas haben Sie (die j\u00fcdische Gemeinde in Halle) sehr sch\u00f6n beschrieben. Ich teile diese Sicht. Leider sind die vielen Toleranzbesoffenen dieses Landes (mehrheitlich offensichtlich Politiker, Journalisten und \u00fcber Jahre Gehirngewaschene) in der Bev\u00f6lkerung anderer Meinung. in diesem Land . Ich bin leider nicht mehr so optimistisch wie Sie. Aber trotzdem: Daumen hoch!<br \/>\n13.10.2019, H.N.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; wie gro\u00dfartig von dieser j\u00fcdischen Gemeinde<\/strong><br \/>\nSelbst in so einer schweren Stunde nach so einem widerlichen Anschlag sind sie um gegenseitige Toleranz und um ein friedliches Miteinander bem\u00fcht. Aller h\u00f6chsten Respekt daf\u00fcr f\u00fcr diese j\u00fcdische Gemeinde. Das sollte uns alle zum Nachdenken anregen. Vor allem die Brandstifter Steinmeier, Merkel, Maas, CSU-Herrmann und die linken Hetz- und Spaltmedien (ARD, ZDF, Spiegel, S\u00fcddeutsche, die Zeit etc.), die diese schrecklichen Morde auf sch\u00e4bigste Weise egoistisch f\u00fcr ihre eigenen Zwecke ausgeschlachtet haben, sollten sich ein Beispiel daran nehmen und sich sch\u00e4men!<br \/>\n1.10.2019, j.S.<br \/>\n.<br \/>\nEine sehr menschliche, dabei augewogene und reflektierte Stellungsnahme<br \/>\nder hallensischen j\u00fcdischen Gemeinde, der man nur mit dem Ausdruck hoher Achtung begegnen und zustimmen kann. Politische Instrumentalisierung dieses schrecklichen Verbrechens ist das Letzte, was man sich w\u00fcnschen kann. Der Hass ist der eigentliche Gegner, denn er versch\u00fcttet das, was den Menschen zum Menschen macht. Man kann in vielerlei Hinsicht nicht mit dem einverstanden sein, was man als fehlerhaft und falsch erkannt hat, einen Grund zum Hass gegen\u00fcber Mitmenschen ist das nicht, sondern eine Aufforderung im Sinn des gro\u00dfen j\u00fcdischen Philosophen und Lehrers Martin Buber, den Dialog zu suchen.<br \/>\nDialogverweigerung neben Hass, beide sind die wahren Feinde. Die j\u00fcdische Gemeinde in Halle wei\u00df das, daf\u00fcr geb\u00fchrt ihr besonderer Dank.<br \/>\n13.10.2019, BAB<br \/>\n.<br \/>\nLeider ist es schon \u00fcber 34 Jahre her, dass mich ein Bundespr\u00e4sident mit einer Rede beeindruckt hat. An den derzeitigen Bundespr\u00e4sidenten, der ein Herz f\u00fcr K\u00fcnstler hat, die \u201eDeutschland an die Wand stellen\u201c oder \u201eAtombomben auf Deutschland werfen\u201c wollen, habe ich keine Erwartungen. Vielen Dank an die J\u00fcdische Gemeinde Halle, die in einfachen, ehrlichen und treffenden Worten die Situation in Deutschland beschreibt und jeden ber\u00fchrt, der nicht zu den Hetzern geh\u00f6rt.<br \/>\n13.10.2019, WG<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gr\u00f6\u00dfte Hochachtung vor der J\u00fcdischen Gemeinde Halle und ihrem offenen Brief<\/strong><br \/>\nIm Gegensatz zu den meisten Medien stellt dieser Brief die beiden nichtj\u00fcdischen Opfer in den Vordergrund und klagt dann die Instrumentalisierung des Vorfalles f\u00fcr alle m\u00f6glichen Themen an, die gerade en Vogue sind. Sehr klug und sehr angemessen, obwohl man allen Grund h\u00e4tte, den Antisemitismus in unserer Gesellschaft zu beklagen. Warum gibt es in Deutschland keine Journalisten oder Politiker mehr, die solch ein Format haben? Warum sind die meisten nur noch kleine nichtsnutzige Kl\u00e4ffer, deren Texte zu lesen oder ihnen zuzuh\u00f6ren reine Zeitverschwendung ist?<br \/>\n13.10.2019, K.W., TO<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Pathologische Toleranz &#8211; gegen muslimischen Judenhass<\/strong><br \/>\nAm Freitag, dem 4. Oktober versuchte ein Syrer in Berlin, mit gez\u00fccktem Messer in eine Synagoge einzudringen. Um keine Zweifel an seiner Absicht zu lassen, rief er sowohl den mittlerweile aus Dutzenden Terror-Attacken bekannten Schlachtruf Allah hu akhbar als auch Fuck Israel \u2013 f\u00fcr die deutsche Justiz kein Grund, den Mann in Haft zu nehmen. \u201eNun ist er auf freiem Fu\u00df, unauffindbar \u2013 und gewaltbereit\u201c, schrieb Filipp Piatov in der Bild-Zeitung, der einzigen deutschen Tageszeitung, die noch wagt, den Kern des Problems zu benennen. \u201eDenn was f\u00fcr jeden B\u00fcrger mit gesundem Menschenverstand nach einem versuchten antisemitischen Terrorangriff aussieht, ist f\u00fcr Berliner Beh\u00f6rden leider kein Haftgrund.\u201c<br \/>\nVier Tage sp\u00e4ter versuchte ein Deutscher, in die gl\u00fccklicherweise fest verrammelte Synagoge in Halle einzudringen und erschoss, da seine Sprengk\u00f6rper nicht funktionierten, zwei v\u00f6llig Unbeteiligte auf offener Stra\u00dfe. Beide, sowohl der Syrer als auch der Deutsche, hatten sich Tage ausgesucht, an denen in den selten besuchten deutschen Synagogen mit Sicherheit betende Juden, also potentielle Opfer anzutreffen waren: Freitag, 4. Oktober Beginn des Shabat, Mittwoch, 9. Oktober Jom Kipur, der j\u00fcdische Vers\u00f6hnungstag.<br \/>\n.<br \/>\nDabei illustriert dieses Doppelereignis, diese prompte Aufeinanderfolge zweier Attacken gegen Juden in Deutschland auf beispielhafte Weise, wie die pathologische Toleranz von deutschen Politikern, Justiz und Medien gegen\u00fcber dem muslimischen Judenhass auch jeden anderen Judenhass in Deutschland ermutigt.<br \/>\n<strong><em>Was junge Muslime seit Jahren ungestraft tun d\u00fcrfen, <\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em>beanspruchen auch junge Neonazis f\u00fcr sich.<\/em> <\/strong><br \/>\nDass es deutschen Judenhass gibt und seit Jahrhunderten gab, bestreitet kein historisch kundiger Mensch. Doch seine Wiederbelebung verdankt sich der deutschen Schw\u00e4che gegen\u00fcber dem Judenhass der ins Land geholten Muslime. Angela Merkel hat die Kohorten der Judenhasser an einem einzigen Tag um mehrere hunderttausend Menschen verst\u00e4rkt. Wie r\u00fccksichtslos das war, wie gef\u00e4hrlich gerade in Deutschland, hat Karl Lagerfeld kurz vor seinem Tod ausgesprochen: \u201eWir k\u00f6nnen nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden t\u00f6ten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.\u201c<br \/>\nHeute wachsen deutsche Kinder auf Schulh\u00f6fen auf, in denen \u201eJude\u201cdas ver\u00e4chtlichste Schimpfwort ist, mit dem ihre muslimischen Mitsch\u00fcler operieren. Dagegen geht niemand mehr vor, es wird hingenommen, aus Furcht und Gleichg\u00fcltigkeit, und alle \u201eDialogreihen\u201c und Brosch\u00fcren gegen Antisemitismus werden dieses Muster in jungen deutschen K\u00f6pfen nicht mehr korrigieren: dass Juden ver\u00e4chtliche Wesen sind, zu Recht zum Opfer ausersehen, erst als Mobbing-Opfer in deutschen Schulen, dann auf Stra\u00dfen, Pl\u00e4tzen und Bahnh\u00f6fen, in Synagogen, Restaurants und \u00fcberall im \u00f6ffentlichen Raum.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 12.10.2019 von Chaim Noll bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/pathologische_toleranz\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/pathologische_toleranz<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Ja, Herr Noll, so ist es. Sie haben es auf den Punkt gebracht<\/strong>.<br \/>\nDoch was passiert derzeit in Deutschland? Dieses Verbrechen wird instrumentalisiert, um die Schuld dem Haupt- und Kardinalfeind der deutschen Politikelite &#8211; da kommt mir doch glatt ein gro\u00dfer Brand 1933 in den Sinn -, der AfD als angeblichem geistigen Urheber dieses Verbrechens, in die Schuhe zu schieben. Dies ist es besonders perfide, da sich die AfD als einzige Partei die Doppelmoral des deutschen Au\u00dfenministers Maas mit seinem 21-maligen Stimmen gegen Israel in der UN angreift, Die AfD eine Unvereinbarkeitsliste mit mehr als 400 extremistischen Organisationen, darunter auch dritter Weg und NPD, f\u00fchrt, um j\u00fcdische Mitb\u00fcrger wirbt und eine Gruppe \u201cJuden in der AfD\u201c hat. Der Antisemit Gedeon als einziges prominentes Beispiel ist nicht mehr Mitglied des Stuttgarter Landtags. So ist die AfD ganz sicher die am wenigsten antisemitische gro\u00dfe Partei in Deutschland. Leider scheint die Propaganda zu wirken: die Umfragewerte der AfD gehen derzeit zur\u00fcck. Es gibt eben leider zu viele Zeitgenossen, die solche Kampagnen nicht kritisch hinterfragen.<br \/>\n12.10.2019, H-J. ST, AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Lieber\u00a0Chaim Noll, danke f\u00fcr die passenden Worte.<\/strong><br \/>\nEs ist die herrschende Politik, die das Land zu einem f\u00fcr Juden unbewohnbarem macht. \u201cWas junge Muslime seit Jahren ungestraft tun d\u00fcrfen, beanspruchen auch junge Neonazis f\u00fcr sich.\u201d So ist es. Und doch werden die deutschen Politiker weiterhin alle Angriffe auf Juden mehr oder weniger ignorieren, den Al Quds &#8211; Tag weiter dulden, samt den Solidarit\u00e4tsnoten von der Antifa\u2026 Sie werden weiterhin nur dann Attacken und Anfeindungen auf Juden mit Emp\u00f6rung begegnen, wenn der T\u00e4ter ein deutscher Neonazi war und man das Attentat gegen den Kampf gegen Rechts instrumentalisieren kann. Im besten Wissen, dass gerade die deutschen Konservativen und Liberalen am wenigsten anf\u00e4llig sind f\u00fcr den Antisemitismus. Die herrschende Politik ist selbst antisemitisch. Sie verschleiert nicht nur, wo seit Jahren der Antisemitismus haupts\u00e4chlich zu verorten ist. Und sie zeigt offen ihren Antisemitismus, wenn in der UN Deutschland regelm\u00e4\u00dfig mit seinen schlimmsten Feinden gegen Israel stimmt oder sich enth\u00e4lt, sowie dadurch, dass man millionenfach durch islamische Migration den Judenhass ins Land geholt hat. Al Cuds Tag ist seitdem gef\u00fchlt fast jeden Tag. Vor l\u00e4ngerer Zeit hatte Seehofer die Idee, Migranten, die antisemitisch auff\u00e4llig wurden, des Landes zu verweisen. Auch das ist nichts geworden. Inzwischen haben sich Islam und linke Ideologie hierzulande immer st\u00e4rker vermischt. Dass da der Antisemitismus ein Schmiermittel ist, ist klar. Und die \u00fcblichen Neonazis holen ihre Begr\u00fcndungszusammenh\u00e4nge genau dort ab. Hitler sprach vom internationalen Finanzjudentum genauso wie es heutige Linke und Moslems tun. Das Bild vom raffgierigen Juden, der sich alles unrechtm\u00e4\u00dfig unter den Nagel rei\u00dft, teilen alle Antisemiten. Der Antisemitismus ist seit \u00fcber Hundert Jahren immer antikapitalistisch konnotiert. Gott gebe den Opfern Frieden und sch\u00fctze die Lebenden.<br \/>\n12.10.2019, M.B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Nein, Herr Noll, es sind nicht die Deutschen, die Juden hassen<\/strong>.<br \/>\nDen meisten Deutschen ist die Religion der anderen v\u00f6llig egal. Judenhass kommt nicht nur von ein paar rechtsradikalen Ar***l\u00f6chern, er wird gepflegt und hofiert vor allem bei linksgr\u00fcnen Gutmenschen und Israelgegnern. Und, das muss man leider sagen, von der ehemals konservativen CDU sowie der inzwischen extremst linkslastigen SPD. Die Liberalen halten sich, wie immer, feige bedeckt. Nur die \u201eRechtspopulisten\u201c, nur die AfD steht offen zu Israel und gegen Antisemitismus. Angef\u00fchrt wird die Anti-Israel Judenhasser-Fraktion von der schlimmsten Regierungsf\u00fchrung, die Deutschland je hatte. Dieses Land ist eh bald islamisch, man kann, wie 1933, allen Juden nur raten, rasch ins sichere Ausland zu gehen. Wir normalen Deutschen sind machtlos, auch Wahlen \u00e4ndern nichts, solange die AfD nicht die absolute Mehrheit bekommt. Und das kann leider noch dauern, wenn \u00fcberhaupt.<br \/>\n12.1.2019, H.W<br \/>\n.<br \/>\nZun\u00e4chst gaelte es, und da bin ich ganz bei Frau Grimm, zwischen dieser Tat eines Durchgeknallten, den man vermutlich nicht einmal als ueberzeugten Antisemiten bezeichnen kann, und dem ideologisch\/politischen, linken Antisemitismus zu differenzieren. Der pathologische T\u00e4ter suchte schlicht Suendenboecke, die prinzipiell austauschbar waeren, die Merkel, Maas und Steinmeier betreiben rational und berechnend eine anti israelische, proarabische Politik, gest\u00fctzt vom klassischen linken Ueberzeugungsantisemitismus, der hierzulande tats\u00e4chlich latent vorhanden ist. Was N\u00e4hrboden und insgesamt gef\u00e4hrlicher ist, laesst sich auch am Islamismus ablesen. Die alles durchsetzende Ideologie ist es, bei allem Schrecken der spektakul\u00e4ren Taten. Diese liefern allerdings wahlweise ideales Ablenkungs-, Relativierungs &#8211; und Stigmatisierungspotential fuer die schwarz, gruen, linken und scheinheiligen Machthaber hierzulande.<br \/>\n12.10.2019, R.N., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die AfD hat mitgemordet, schallt es landauf, landab<\/strong><br \/>\naus den seibernden M\u00e4ulern der Politspitzbuben und sie scharren mit den gewienerten Demokrattenstiefeln. Wir k\u00f6nnen sicher sein, ihre Antifa-SA wird bald wieder herfallen \u00fcber jene, die sie der geistigen Brandstiftung zeihen, dieweil es wieder zum n\u00e4chsten \u201cVorfall\u201d wie j\u00fcngst in Limburg oder Paris kommt und der B\u00fcrger duckt sich noch ein bi\u00dfchen mehr. Ich bin kein Jude. Ich wei\u00df aber, wenn sie gehen, ist es auch f\u00fcr mich h\u00f6chste Zeit.<br \/>\n12.10.2019, H.S., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Doppelter Ma\u00dfstab: Berlin und Halle<\/strong><br \/>\nBemerkenswert die unterschiedliche \u00f6ffentliche Behandlung der beiden Terrorakte. Der Angriff des Syrers wurde von Politikern und den Medien heruntergespielt, der Angreifer aus der Haft entlassen, Niemand war verantwortlich f\u00fcr den Tat, es war wieder ein bedauerlicher Einzellfall. Der abscheuliche Anschlag in Halle wird von medialem Trommelfeuer begleitet, kein Politiker vers\u00e4umt es, die Verantwortung der AfD zu konstruieren und auf die massive Gefahr der erstarkten Rechtsextremisten hinzuweisen. Man\/frau ist auf einem Auge eindeutig blind. Alsob es \u201cguten\u201d, entschuldigbaren und \u201cschlechten\u201d Antisemitismus geben w\u00fcrde. Hier wird das Hauptproblem der heutigen Zeit, der doppelte Massstab offensichtlich. Sachverhalte werden ausschliesslich aus idelogischem Sicht beurteilt und erkl\u00e4rt.<br \/>\n12.10.2019, K.A., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u201c&#8230;.ob man endlich etwas gegen den Judenhass tut.\u201d<\/strong><br \/>\nSo, wie man Liebe nicht erzwingen kann, so kann man Ha\u00df \u201cnicht abschalten\u201d. Liebe ist &#8211; Ha\u00df aber auch. Gegen Ha\u00df, wenn er denn vorhanden ist, l\u00e4\u00dft sich wenig tun. Gegen seine Manifestation in Taten sehr wohl.<br \/>\nGeschichtlich bedingt sind deutsche Regierungen gezwungen, auf von \u201cDeutschen\u201d ge\u00e4u\u00dferten oder in Taten umgesetzten Judenha\u00df zu reagieren. Die Perversion dieses Vorgehens zeigt sich darin, da\u00df \u201cNichtdeutschen\u201d, ich meine damit: \u00fcberwiegend Arabern islamischen Glaubens, ann\u00e4hernd jeglicher in Worten oder Taten offenbarte Judenha\u00df, teils sogar auf verniedlichende Weise, nachgesehen wird. Das wirklich Schizophrene hieran ist, da\u00df sich sowohl \u201cdeutsche\u201d als auch \u201cnichtdeutsche\u201d Judenhasser auf die \u201cVorbildfunktion\u201d unserer Regierung und Teile des Parlamentes berufen k\u00f6nnen.<br \/>\nWie soll ein \u201clatenter Neonazi und potentieller Judenhasser\u201d oder ein \u201cradikaler Moslem\u201d das einsortieren? Merkel versichert Israel der unverbr\u00fcchlichen Freundschaft und finanziert via UNRWA die Hamas mit hunderten von Millionen. Sie versichert Israel der unverbr\u00fcchlichen Freundschaft und paktiert mit dem Iran. Sie versichert Israel der unverbr\u00fcchlichen Freundschaft und hatte einen Au\u00dfenminister in ihren Diensten, der den Schl\u00e4chter Mahmoud Abbas \u201cseinen Freund\u201d nannte. Moslems haben ein Wort hierf\u00fcr: \u201ctaqiya\u201d.<br \/>\nAlles nicht so gemeint! Das verinnerlicht nicht nur der gl\u00e4ubige Moslem sondern auch der \u201clatente Neonazi\u201d. Von der Zeit zwischen 1933 und 1945 mal abgesehen, hat keine deutsche Regierung mehr zur Renaissance \u201crechten Gedankengutes\u201d und \u201cJudenhasses\u201d beigetragen als die Regierungen Merkel seit 2005.<br \/>\n12.10.2019, B.F., AO<br \/>\n<strong>Halle bei Maybrit Illner: Der abwesende Mathias D\u00f6pfner gab mehr her<\/strong><br \/>\nWas D\u00f6pfner schrieb, sagte bei Illner niemand:<em><strong> \u201eDeutschlands Politik- und Medieneliten schlafen den Schlaf der Selbstgerechten und tr\u00e4umen den Wunschtraum der Political Correctness.\u201c<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie Reaktionen auf den Amoklauf von Halle nach Vorbild von Christchurch haben gezeigt, dieses Volk hat aus seiner Geschichte gelernt. Auch war Antisemitismus in Deutschland \u2013 pr\u00e4ziser unter Deutschen \u2013 gef\u00fchlt noch nie so weit zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, wie heute. Dennoch befassen sich die Best\u00fcrzungen nach Halle nicht etwa vornehmlich mit der schrecklichen Tat und diesem Angriff auf Juden in Deutschland, die auf besondere Weise und weit \u00fcber die gesetzlich verankerten staatlichen Schutzaufgaben hinaus zu sch\u00fctzen erste deutsche Staatsr\u00e4son sein muss. Nein, nach Halle passiert verst\u00f6rend Ma\u00dfloses, wenn Selbstbezichtigungen deutscher politischer und medialer Akteure so weit gehen, nicht etwa nur diese ihre besondere Mitverantwortung zu sp\u00fcren und danach zu handeln, sondern den Deutschen selbst als latent antisemitisch zu identifizieren. Das ist den Opfern und den Bedrohten gegen\u00fcber nicht angemessen. M\u00f6glicherweise aber l\u00e4sst sich dann tats\u00e4chlich an diesem speziellen Verhalten ein deutsches Volk identifizieren.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nF\u00fcr D\u00f6pfner liegen die Ursachen f\u00fcr Rassismus und Fremdenfeindlichkeit \u00fcbrigens in einer \u201erechtsstaatlich sehr zweifelhafte(n) Fl\u00fcchtlingspolitik verursacht, in einer zu schwach besetzten Polizei, einer teilweise handlungsunwillige(n) Verwaltung und Justiz\u201c gegen\u00fcber Zuwanderung und zuletzt in einer politischen Elite, welche die Realit\u00e4t verdr\u00e4ngt, die redet statt handelt und die unsere liberale Grundordnung \u201enicht leidenschaftlich gegen importierte oder immanente Intoleranz verteidigt, sondern Toleranz gegen\u00fcber Intoleranz lebt.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.10.2019 von Alexander Wallasch bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/maybrit-illner-zu-halle-der-abwesende-mathias-doepfner-gab-mehr-her\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/maybrit-illner-zu-halle-der-abwesende-mathias-doepfner-gab-mehr-her\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Eine Israelische Zeitung schreibt:<\/strong><br \/>\nJe mehr das Thema Antisemitismus k\u00fcnstlich aufgebauscht wird, desto schlimmer wird es! Eine Israelische Zeitung schreibt: \u201eAuch wenn der Attent\u00e4ter von Halle der extremen Rechten zuzuordnen sei, gehe der Gro\u00dfteil der Angriffe auf Juden von arabischen und muslimischen Einwanderern aus. Die t\u00e4gliche physische Bedrohung der Sicherheit von Juden in Deutschland, so schreibt der Autor, werde \u201eauf dem Altar von Deutschlands beschwichtigender Politik gegen\u00fcber arabisch-islamischem Antisemitismus geopfert\u201c.<br \/>\n\u201eWir Alle sind best\u00fcrzt \u00fcber den Anschlag.. Aber Juden waren auch schon vor Halle nicht mehr sicher.. Nun soll wohl der gef\u00e4hrliche islamische Antisemitismus heruntergespielt werden\u2026 Der wohl f\u00fcr unsere Obrigkeit nicht existiert.\u201c (von einer J\u00fcdin aus Bayern)<br \/>\nWir haben in Halle zwei deutsche Todesopfer und die hei\u00dfen \u201eKevin und Jana\u201c. R I P Au\u00dferdem soll der T\u00e4ter urspr\u00fcnglich aus Kasachstan stammen und den Vorname \u201eAnun\u201c tragen! Das passt nat\u00fcrlich nicht ins Narrativ.<br \/>\n11.10.019, A.V., TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Hans Magnus Enzensberger<\/strong><br \/>\nDer Springer-Chef Dr. D\u00f6pfner diagnostizierte \u201eein Systemversagen der offenen Gesellschaft\u201c in Halle. Keine Ahnung, wie er darauf kommt. Wahrscheinlich wei\u00df er es auch nicht. Denn es ist nach Karl Popper ein Kennzeichen der offenen Gesellschaft, dass sie keine absolute Sicherheit bietet noch verspricht.<br \/>\nDer Hallenser T\u00e4ter ist ein \u201eSchreckens Mann\u201c (Enzensberger), also ein \u2013 nochmal Enzensberger: \u201eRadikaler Verlierer\u201c wie aus dem Bilderbuch. Diesen Leuten soll man keine mediale B\u00fchne bieten (das tat Illner aber), und man soll sie auch nicht beim Namen nennen (das tat der Springer Konzern, und das tut leider auch TE). Denn das best\u00e4rkt andere \u201eSchreckens M\u00e4nner\u201c darin, ebenfalls vom Frust zur Tat zu schreiten. Ist alles bekannt. \u2013 Ah ja, das Buch zum Thema \u201eSchreckens M\u00e4nner\u201c: Hans Magnus Enzensberger, \u201eVersuche \u00fcber den Unfrieden\u201c, Suhrkamp Verlag, 12 Euro.<br \/>\n11.10.2019, D.K.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Diese Woche in Deutschland<\/strong><br \/>\nGro\u00df angelegt und angek\u00fcndigt, findet die weltweite #ExtinctionRebellion, auch in Berlin \u2013 #BerlinBlockieren, statt. Irgendwie kommt das Ganze nicht sonderlich gut an. Schlechtes Wetter verhindert zus\u00e4tzlich, dass das Ganze eine signifikante Eigendynamik entwickelt. Die Anh\u00e4nger sind weniger zahlreich als erhofft und selbst die MSM berichten zur\u00fcckhaltend.<br \/>\nDienstag, ein LKW verursacht in Limburg einen tragischen Unfall. Berichterstattung im Stil der K\u00f6lner Silvesternacht. Wer die Medien nicht genau verfolgt, k\u00f6nnte bis heute nichts davon mitbekommen haben bzw. in Unsicherheit leben, ob oder ob es sich nicht um einen Terroranschlag gehandelt haben k\u00f6nnte.<br \/>\nAm Mittwoch, endlich, k\u00f6nnte man sagen, wenn man zynisch w\u00e4re, ein Thema, das brennpunktf\u00e4hig ist. Ein Irrer im Landserlook filmt sich selbst dabei, wie er, trotz Vollbewaffnung daran scheitert, eine T\u00fcr zu \u00f6ffnen und stattdessen mutma\u00dflich zwei Menschen erschie\u00dft. Bis Freitag breit \u00fcberall diskutiert, ohne die Mitverantwortung der AfD zu verschweigen. Auch Augenzeugenvideos scheinen zahlreich verf\u00fcgbar zu sein. Ob Richard G. unter den Augenzeugen war, ist nicht bekannt.<br \/>\nEine Woche in Deutschland, \u00fcber die jeder einmal f\u00fcr sich reflektieren sollte.<br \/>\n11.10.2019, HAG<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Herr D\u00f6pfner, wunderbar auf den Punkt gebracht<\/strong><br \/>\nMan kann es nicht oft genug wiederholen!\u00a0Zitat: F\u00fcr D\u00f6pfner liegen die Ursachen f\u00fcr Rassismus und Fremdenfeindlichkeit \u00fcbrigens in einer \u201erechtsstaatlich sehr zweifelhafte(n) Fl\u00fcchtlingspolitik verursacht, in einer zu schwach besetzten Polizei, einer teilweise handlungsunwillige(n) Verwaltung und Justiz\u201c gegen\u00fcber Zuwanderung und zuletzt in einer politischen Elite, welche die Realit\u00e4t verdr\u00e4ngt, die redet statt handelt und die unsere liberale Grundordnung \u201enicht leidenschaftlich gegen importierte oder immanente Intoleranz verteidigt, sondern Toleranz gegen\u00fcber Intoleranz lebt.\u201c<br \/>\n11.10.2019, Eliane, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wer ist Mathias D\u00f6pfner?<\/strong><br \/>\nEr ist Springer-Chef. Warum hat er in dieser Funktion die beiden Springer-Printmedien \u201eBild\u201c und \u201eWelt\u201c nicht dahingehend gebracht den \u201eSchlaf der Selbstgerechten mit Wunschtraum der Political Correctness von Deutschlands Politik- und Medieneliten\u201c aufs Tableau zu bringen und zu kritisieren? Haben diesen Schlaf doch auch die weitaus meisten \u201eBild\u201c und \u201eWelt\u201c-Redakteure bei deren Artikelerstellung getr\u00e4umt. Oder anders herum: Zwang nicht erst der Absturz der Auflagenzahlen Herrn D\u00f6pfner zum Nachdenken? Und dann die Frage nach den Konsequenzen auf diese Erkenntnis hin. Und hatte nicht auch Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo mit seiner Medienkritik einen hellen Moment \u2013 der allerdings bei seinem Produkt \u201eDie Zeit\u201c zu keinerlei Konsequenzen f\u00fchrte?<br \/>\n11.10.2019, TWS<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Bezahlschranke &#8211; warum?<\/strong><br \/>\nDer Artikel von Herrn D\u00f6pfner ist grandios. Schade, dass er mittlerweile hinter die Bezahlschranke gesetzt wurde. Er sollte uneingeschr\u00e4nkt von so vielen Menschen wie m\u00f6glich gelesen werden k\u00f6nnen.<br \/>\n11.10.2019, F.Z.<br \/>\n.<br \/>\nVon Herrn D\u00f6pfner erscheinen in letzter Zeit sehr lesenswerte Beitr\u00e4ge. Leider gibt es zwei Wermutstropfen:<br \/>\n1. verschwinden diese journalistischen Vorbildartikel ruckzuck hinter der WELT \u2013 Bezahlschranke,<br \/>\n2. schafft er es leider nicht zu erreichen, dass die Mehrheit (oder auch nur eine merkliche Minderheit) seiner Schreiber solchen Standards auch nur ansatzweise entspr\u00e4che.<br \/>\nAnsonsten w\u00fcrden auch die WELT-Abozahlen durch die Decke gehen, weil dem Land nach so einer Zeitung d\u00fcrstet (allein ich h\u00e4tte schon zwei Abos, so wie von TE: eins lesen, eins weiterreichen) \u2013 aber irgendwer scheint das verhindern zu wollen.<br \/>\n11.10.2019, MIC<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Opfer werden einfach vergessen<\/strong><br \/>\nHier Fotos der beiden Get\u00f6teten, Jana und Kevin<strong>:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/twitter.com\/ShakRiet\/status\/1182389107655356416\">https:\/\/twitter.com\/ShakRiet\/status\/1182389107655356416<\/a><br \/>\nUnd hier die, die ihr Leben feiern k\u00f6nnen, weil der Verr\u00fcckte sie nicht erwischt hat: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ShakRiet\/status\/1182456567960092674\">https:\/\/twitter.com\/ShakRiet\/status\/1182456567960092674<\/a><br \/>\nWir k\u00f6nnen uns in diesem Land inzwischen alle nicht mehr sicher f\u00fchlen. Nirgends. Manche beginnen ob der inzwischen eingetretenen Lage aus\u00a0welchen Gr\u00fcnden auch immer zu zittern.<br \/>\n11.10.2019, Kas<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Unterscheiden:<\/strong><br \/>\nWas den Antisemitismus betrifft, muss man \u2013 so denke ich \u2013 zwischen dem \u201edeutschen Otto Normalverbraucher\u201c und denjenigen, die sich selbst f\u00fcr die deutsche \u201eElite\u201c halten, unterscheiden.<br \/>\nBeim Otto Normalverbraucher ist der Antisemitismus sicher eher ein Randph\u00e4nomen \u2013 bei der sog. \u201eElite\u201c haben wir eine ausgepr\u00e4gte Israelfeindlichkeit (aus Neid auf dessen wirtschaftlichen Erfolg und Heimatverbundenheit), welche stark in Interdependenz zum Antisemitismus steht. Der Phasenmix aus Israelfeindlichkeit und Antisemitismus wird dabei elegant mit dem Schleifchen der \u201eGerechtigkeit\u201c verpackt, unter dem terror-affine Pal\u00e4stinenser mit viel Geld gepampert werden, Geld, von dessen Missbrauch als Terrorfinanzierung man wei\u00df \u2013 aber nach au\u00dfen nichts wissen m\u00f6chte Zu diesem Schleifchen namens \u201eGerechtigkeit\u201c geh\u00f6rt noch der Drang, den Kapitalismus abzuschaffen und durch den Sozialismus zu ersetzen. Und dazu geh\u00f6rt wiederum eine stark ausgepr\u00e4gte Verdr\u00e4ngung der Realit\u00e4t.<br \/>\nUnd schlussendlich erinnert mich der Neid auf den wirtschaftlichen Erfolg Israels zusammen mit den Anfeindungen gegen diesen Staat extrem stark an den Neid und die Anfeindungen gegen Deutschland und dessen wirtschaftlichen Aufstieg bzw. Erfolg zum Ende des 19. Jh.<br \/>\n11.10.2019, Tws<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Dieser Artikel bringt es auf den Punkt<\/strong><br \/>\nEs war klar, dass dieses abscheuliche Verbrechen von den Medien und Parteien politisch instrumentalisiert wird, die ansonsten bei islamischen Terroranschl\u00e4gen anmahnen, solche Morde auf keinen Fall zu instrumentalisieren. Ganz klar, diesen Politikern und Medienschaffenden geht es nicht darum, dass sich Juden in Deutschland seit 2015 nicht mehr sicher f\u00fchlen k\u00f6nnen, bei den Franzosen existieren dieser Probleme aufgrund deren Einwanderungsproblematik schon l\u00e4nger. Wenn Herr Wallasch eingangs schreibt, dass das Volk aus seiner Geschichte gelernt hat, trifft das sicherlich nicht auf die deutschen Medien und Politiker zu.<br \/>\n11.10.2019, San, TO<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mathias D\u00f6pfner: Nie wieder &#8222;Nie wieder&#8220;<\/strong><br \/>\nDer Terror in Halle war viel mehr als ein \u201eAlarmzeichen\u201c: Wir haben es mit einem Systemversagen der offenen Gesellschaft zu tun. Wir brauchen jetzt keine Demonstrationen mehr. Sondern die Durchsetzung des Rechtsstaats. Drastische Wortwahl ist der CDU-Kanzlerkandidatin Annegret Kramp-Karrenbauer wahrlich nicht vorzuwerfen. Der Anschlag von Halle sei ein \u201eAlarmzeichen\u201c. Alarm gibt es bei Weckern. Ist da jemand aus dem Schlaf gerissen worden?<br \/>\n.<br \/>\nIn Halle ereignete sich eine ziemlich exakte Kopie des Attentats von Christchurch. Ein rechtsradikaler Mann filmt live, wie er sein Auto verl\u00e4sst, um in einer religi\u00f6sen Einrichtung (dort zwei Moscheen, hier eine Synagoge) Menschen mit einem Schnellfeuergewehr wahllos zu erschie\u00dfen \u2013 wie in einem Computer-Ballerspiel. In Halle sagt der 27-j\u00e4hrige Stephan Balliet, bevor er am h\u00f6chsten j\u00fcdischen Feiertag, dem Jom Kippur, mit dem Morden beginnt: \u201eHi, mein Name ist Anon, und ich denke, der Holocaust ist nie passiert.\u201c Und: \u201eDie Wurzel von all diesen Problemen ist der Jude.\u201c Es gelingt Balliet nicht, in das Gotteshaus einzudringen. Stattdessen erschie\u00dft er auf der Stra\u00dfe eine zuf\u00e4llig vorbeikommende Passantin und sp\u00e4ter in einer D\u00f6nerbude einen Mann. Zwei weitere Menschen werden schwer verletzt.<br \/>\nEin Massaker, bei dem nur Gl\u00fcck, gute interne Sicherheitsvorkehrungen der J\u00fcdischen Gemeinde und mehrfaches Versagen des Gewehrs dazu gef\u00fchrt haben, dass es nicht wie in Christchurch mehr als 50 Todesopfer gab. Halle steht f\u00fcr die Entfesselung rassistischer Gewalt. Und vor allem f\u00fcr das Versagen des Staates in seinem zentralen Auftrag, dem Schutz des \u00f6ffentlichen Raumes. Warum stand am h\u00f6chsten j\u00fcdischen Feiertag keine Polizei vor dem Eingang der Synagoge?<br \/>\nUnd die Verteidigungsministerin spricht von einem \u201eAlarmzeichen\u201c. Ein Zeichen war es vielleicht, dass wenige Tage zuvor, am 4. Oktober in Berlin, ein Syrer die Absperrung einer Synagoge \u00fcberwindet, \u201eFuck Israel\u201c und \u201eAllahu Akbar\u201c ruft und daraufhin ein Kampfmesser zieht. Er wird festgenommen und am Tag darauf wieder freigelassen. Neben Hausfriedensbruch bestehe kein weiterer Tatverdacht. Solche Zeichen werden verstanden. Als Einladung.<br \/>\n.<br \/>\nDie verbale Entgleisung von AKK steht symbolisch f\u00fcr eine politische Kultur der Euphemismen. Immer weniger wird noch benannt, wie es ist. Es wird verschwiegen oder beschwichtigend verharmlost. Und wenn einige wenige Medien die Fakten doch nennen oder grausame Bilder trotzdem zeigen, dann werden vielfach nicht die Tatsachen beklagt, sondern wird derjenige beschimpft oder gar der Aufwiegelung bezichtigt, der die Realit\u00e4t beschreibt. <em><strong>Deutschlands Politik- und Medieneliten schlafen den Schlaf der Selbstgerechten und tr\u00e4umen den Wunschtraum der Political Correctness.<\/strong> <\/em>M\u00f6chten sie nicht, dass diese Ruhe gest\u00f6rt wird?<br \/>\n.<br \/>\nWenn in Limburg ein zuvor gestohlener Laster acht Autos rammt, dabei neun Menschen verletzt, danach der zuvor mehrfach straff\u00e4llige T\u00e4ter aussteigt und nach Zeugenberichten \u201eAllah\u201c gerufen haben soll, dann sprechen Politiker von einem \u201everwirrten Einzelt\u00e4ter\u201c, ARD und ZDF berichten \u00fcber den Fall zun\u00e4chst fast gar nicht und sprechen dann von einem \u201eLkw-Vorfall\u201c.<br \/>\nWenn der HSV-Spieler Bakery Jatta eigentlich Bakary Daffeh hei\u00dft und zwei Jahre \u00e4lter ist, als er angibt, dann ziehen sich die Ermittlungen der Polizei l\u00e4nger als vier Jahre hin, und Journalisten schauen systematisch weg. Stattdessen kritisieren einige, dass dar\u00fcber berichtet wird. Das sch\u00fcre Ausl\u00e4nderfeindlichkeit.<br \/>\n.<br \/>\nWenn ein mehrfach straff\u00e4lliger Mann mit einem <a title=\"Stuttgart-Schwertmord\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/stuttgart-schwertmord\/\">Samurai-Schwert<\/a> auf offener Stra\u00dfe einen Menschen in einem Stuttgarter Wohngebiet zu Tode hackt, dann entscheidet sich der Deutschlandfunk gegen eine Berichterstattung. Der Fall sei nicht relevant f\u00fcr ganz Deutschland oder die bundesdeutsche Gesellschaft.<br \/>\nWenn in der traurig-ber\u00fchmten <a title=\"Koeln-Silvester2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/koeln-silvester2015\/\">K\u00f6lner Silvesternacht<\/a> von 2015, nach der Angela Merkel eine \u201eharte Antwort des Rechtsstaates\u201c verlangte, 661 weibliche Opfer von sexuellen \u00dcbergriffen identifiziert werden, 1304 Anzeigen erstattet und 52 Angeklagte beschuldigt sind, werden am Ende drei M\u00e4nner wegen Sexualdelikten verurteilt.<br \/>\n.<br \/>\nSymbolisch besonders vielsagend war auch das Nichthandeln der Politik nach der Urteilsverk\u00fcndung im Falle der Kuwait Airways vom November 2017. Der Transport israelischer, also j\u00fcdischer Passagiere von Frankfurt aus sei, so die Richter, Kuwait Airways aufgrund des kuwaitischen Rechts nicht zuzumuten.<br \/>\nAber vielleicht w\u00e4re es der deutschen Bundesregierung zuzumuten gewesen, nach diesem skandal\u00f6sen Urteil zu sagen: Wenn es Kuwait Airways nicht zumutbar ist, Juden an Bord ihrer Flugzeuge zu lassen, dann ist es Juden in Deutschland nicht zumutbar, dass Kuwait Airways noch einen Tag l\u00e4nger von Deutschland aus fliegt. In einem \u00e4hnlichen Fall hatten sowohl die Schweiz als auch die USA entschieden, der Airline die Lande- und Startgenehmigungen zu verweigern. In Deutschland sah man lieber weg und tolerierte so offenen Rassismus.<br \/>\n.<br \/>\nRapper verherrlichen Terroristen. Am 25. September war eine sogenannte Pal\u00e4stina-Demonstration am Brandenburger Tor geplant. Dabei sollten auch die Rapper Shadi Al-Bourini und Shadi Al-Najjar auftreten, die in ihren Texten und in sozialen Netzwerken Terroristen verherrlichen, sich \u00fcber die Bewaffnung kleiner Kinder gegen Israel freuen und dazu aufrufen, die Stadt Tel Aviv zu bombardieren, niederzubrennen und die Bewohner zu vertreiben. Juden rufen sie zu: \u201eIch will euch unter meinen F\u00fc\u00dfen zertreten.\u201c Die Rapper sollten auftreten am bekanntesten Symbol der deutschen Hauptstadt, in der vor sieben Jahrzehnten die \u201eEndl\u00f6sung der Judenfrage\u201c, der Holocaust, die Ermordung von sechs Millionen Menschen organisiert wurde. Nur weil sie Juden waren.<br \/>\nDie Demonstration war und blieb genehmigt und fand statt. Lediglich der Auftritt der Terrorismusverherrlicher wurde auf massiven \u00f6ffentlichen Druck hin in letzter Minute untersagt. Als bei der Demonstration ein Passant eine israelische Flagge ausrollte, wurde <a title=\"Islam-Antisemitismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-antisemitismus\/\">ihm diese von der Polizei entrissen<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>Das sind keine Alarmzeichen. Das ist Systemversagen der offenen Gesellschaft.<\/strong><\/em> Ein Land, in dem der Bundespr\u00e4sident traditionell Gl\u00fcckwunschbriefe an die Mullahs im Iran verschickt, in dem die Bundesregierung sich weigert, die Terrororganisation Hisbollah zu verbieten, in dem eine parlamentarische Entscheidung gegen die BDS (Aktivisten f\u00fcr den Boykott israelischer Produkte) von einem deutschen Leitmedium als Ergebnis finsteren j\u00fcdischen Lobbyismus kritisiert wird und in dem ein anderes Leitmedium raunend j\u00fcdischen Einfluss auf die Medien kritisiert und dann das Wort Antisemitismus in Anf\u00fchrungszeichen setzt \u2013 ein solches Land muss sich nicht wundern, wenn Judenhass langsam wieder gesellschaftsf\u00e4hig wird und viele Juden sich ernsthaft die Frage stellen, ob Deutschland noch ihre sichere Heimat sein kann. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind in Deutschland wieder vital. Existiert haben sie immer. Entscheidend ist, wie die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung und ihre demokratisch gew\u00e4hlte F\u00fchrung damit umgehen. Unser Umgang wirkt derzeit wie ein Brandbeschleuniger. Die Hauptursachen daf\u00fcr sind:<br \/>\n.<br \/>\nErstens. Eine rechtsstaatlich sehr zweifelhafte Fl\u00fcchtlingspolitik, die kaum unterscheidet zwischen Kriegsfl\u00fcchtlingen und Wirtschaftsfl\u00fcchtlingen, also Menschen in existenzieller Not, denen wir helfen m\u00fcssen, und Menschen in prek\u00e4ren wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnissen, denen wir nicht wahllos helfen k\u00f6nnen.<br \/>\n.<br \/>\nZweitens. Eine viel zu schwach besetzte und schlecht ausgestattete Polizei, die bei Pr\u00e4vention und Verfolgung von Straftaten und dem Schutz des \u00f6ffentlichen Raumes immer \u00f6fter erkennbar kapituliert und dabei den Menschen das Gef\u00fchl vermittelt, mit ihren Problemen alleingelassen zu werden.<br \/>\n.<br \/>\nDrittens. Eine \u00fcberforderte und teilweise wohl auch handlungsunwillige Verwaltung und Justiz, die Kriminelle und kriminelle Einwanderer nicht schnell genug identifiziert, gegebenenfalls z\u00fcgig abschiebt und insgesamt den geltenden Rechtsrahmen bei der Strafverfolgung nicht ann\u00e4hernd aussch\u00f6pft.<br \/>\n.<br \/>\nViertens. Eine politische Elite, die die Realit\u00e4ten verdr\u00e4ngt oder ihnen entr\u00fcckt ist, die redet statt handelt und oft weit mehr verspricht, als sie h\u00e4lt. Und die die liberale Grundordnung und unsere Verfassung nicht leidenschaftlich gegen importierte oder immanente Intoleranz verteidigt, sondern Toleranz gegen\u00fcber der Intoleranz lebt.<br \/>\n.<br \/>\nF\u00fcnftens. Eine mediale Elite, die Dinge zu oft eher beschw\u00f6rt und beschreibt, wie sie sein sollten, als zu beschreiben, wie die Lage ist. Die Haltung oft \u00fcber Fakten stellt. Und so aus R\u00fccksicht auf die gute Absicht ihre wichtigsten Wirkungsgrundlagen schw\u00e4cht: Glaubw\u00fcrdigkeit und Vertrauen.<br \/>\n.<br \/>\nSo bringt Political Correctness Debatten an Universit\u00e4ten zum Schweigen. Das Verschweigen von Ausl\u00e4nderkriminalit\u00e4t erzeugt Misstrauen, Verschw\u00f6rungstheorien und am Ende Ausl\u00e4nderhass. <em><strong>Das einseitige Verst\u00e4ndnis f\u00fcr antisemitische Grundhaltungen mancher muslimischer Einwanderer verst\u00e4rkt rechts- und linksradikalen Antisemitismus.<\/strong><\/em> Menschen h\u00f6ren nicht mehr zu, wenn sie das Gef\u00fchl haben, dass Journalisten und Politiker nicht mehr sehen und sagen wollen, was ist. Dabei meinen es doch alle gut. Seit Monaten \u00fcberbieten sich unsere Politiker aller Parteien (oder fast aller \u2013 die AfD ist da eine gruselige Alternative) in Sonntagsreden mit der gleichen Melodie: \u201eNie wieder Antisemitismus!\u201c<br \/>\n.<br \/>\nNach Halle braucht es keine einzige Demonstration, Solidarit\u00e4tskundgebung oder Lichterkette mehr im Land. Wir wollen auch nie wieder \u201eNie wieder Antisemitismus\u201c-Reden h\u00f6ren. Denn der Antisemitismus ist l\u00e4ngst da. Jeden Tag. Allein 1800 gez\u00e4hlte antisemitische Straftaten im Jahr 2018 in Deutschland. Und die meisten sehen weg. Wir brauchen keine Gedenkveranstaltungen und Politikerreden.<br \/>\n.<br \/>\nWir brauchen die Durchsetzung des Rechtsstaates, die Anwendung geltender Gesetze. Und eine selbstbewusste souver\u00e4ne Verteidigung unserer liberalen Werte. Wir brauchen eine wirklich wehrhafte Demokratie. Wenn Deutschland die Herausforderung eines alten, nun aber neu aufflammenden islamistischen, linken und rechten Antisemitismus nicht meistert, hat es seine geschichtliche Bew\u00e4hrungsprobe verspielt. Die Welt schaut auf uns und will wissen, wie freiheitsf\u00e4hig und wie menschlich wir nach 1945 geworden sind.<br \/>\n.<br \/>\nIn Deutschland verschieben sich die Koordinaten. Und es braucht dringend geistige F\u00fchrung, um alte Feindbilder, neues Sektierertum und irrlichternde Hei\u00dfbl\u00fctigkeit und Kaltherzigkeit mit klarem Kompass zu kalibrieren. Hoffnung gibt die ganz junge Generation, die sich politisch engagiert wie lange nicht mehr.<br \/>\nVor allem 15- bis 30-J\u00e4hrige sind es, die beispielsweise in dem so wichtigen Kampf gegen eine verantwortungslose Klimapolitik aktiv werden und Verantwortung \u00fcbernehmen.<br \/>\n<em>Eine sch\u00f6ne Geste w\u00e4re es da gewesen, <\/em><br \/>\n<em>wenn am Tag von Halle die Demonstranten der Extinction-Rebellion-Bewegung, <\/em><br \/>\n<em>als es um wirkliche Extinction ging, <\/em><br \/>\n<em>ihre Zelte am Potsdamer Platz abgebaut h\u00e4tten <\/em><br \/>\n<em>und geschlossen zur Mahnwache <\/em><br \/>\n<em>vor der Synagoge in der Oranienburger Stra\u00dfe gelaufen w\u00e4ren.<\/em><br \/>\nIch hoffe, es war nur eine durch Zufall verpasste Chance.<br \/>\n.<br \/>\nIch jedenfalls m\u00f6chte nicht in einem Land leben, in dem Menschen ihre Nachbarn wegen mangelnder M\u00fclltrennung ma\u00dfregeln, aber wegsehen, wenn Mitb\u00fcrger umgebracht werden. Nur weil sie eine dunkle Hautfarbe haben. Oder Juden sind. Und ich glaube oder hoffe: Den meisten Deutschen geht das auch so.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 10.10.2019 von Mathias D\u00f6pfner zu &#8222;Nie wieder&#8220;Nie wieder&#8220;&#8220; bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article201718856\/Terror-in-Halle-Nie-wieder-nie-wieder.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article201718856\/Terror-in-Halle-Nie-wieder-nie-wieder.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\nKommentare:<br \/>\n<strong>Hallo Herr D\u00f6pfner, hallo DIE WELT,<\/strong><br \/>\ndanke, danke &#8211; ein tatsachen-orientierter Lesegenuss, der nur noch in der Welt stattfindet. Und leider, leider, den Zustand eines Landes korrekt erfa\u00dft und wiedergibt, in dem sich seit vier, f\u00fcnf Jahren mit der Mainstream- und \u00d6ko-Linken genau das politisch wieder anbahnt, was diese fr\u00fcher immer verhindern wollten: einen quasi-totalit\u00e4ren Staat, der nicht das Recht, sondern eine willk\u00fcrliche, jedwede Moral (Ideologie) zur Richtschnur diskriminierenden politischen Handelns macht. Ja, in einem solchen Land unbek\u00fcmmert als Zuschauer zu leben geht nicht mehr. Es gilt Stellung zu beziehen, sich gegen den vermeintlichen Mainstream der selbsternannten Belehrmedien und der zu vielen ignoranten Politiker zu stellen und gegen die Vernebler die klaren K\u00f6pfe zu verteidigen. Dies schulden wir uns selbst, dem Land, Europa und dem Westen.<br \/>\n10.10.2019, F.P., WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der Rechtstaat muss wehrhaft werden<\/strong><br \/>\nGenauso, wie ich furchtbar entsetzt bin \u00fcber das grauenhafte Verbrechen (und viele Vorg\u00e4ngerverbrechen), bin ich beeindruckt \u00fcber diesen kraftvollen mutigen Artikel. Schade, dass so etwas nicht von einem Pr\u00e4sidenten zu h\u00f6ren ist. Der Rechtstaat muss wehrhaft werden und alle ihm schutzbefohlenen B\u00fcrger sch\u00fctzen &#8211; egal welcher Herkunft. Abschreckung und B\u00fcrgerschutz muss, zumindest in solchen F\u00e4llen, vor Resozialisierung und Psychoanalysen gestellt werden. Wir m\u00fcssen Zeichen setzen &#8211; vielleicht, dass Menschen ALLER Religionen an je einem der kommenden Sonntage gemeinsam in die Kirche, Moschee und Synagoge gehen, um zu signalisieren, dass wir zusammengeh\u00f6ren.<br \/>\n10.10.2019, TH.M.,<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ich will und kann nicht glauben, dass viele Deutsche Antisemiten sind<\/strong><br \/>\nDanke f\u00fcr einen exzellenten Artikel! Ich m\u00f6chte aber widersprechen, dass es kein Systemversagen der Gesellschaft, sondern des Rechtsstaates, der Politik und wohl auch teilweise der Medien ist! Ich will und kann nicht glauben, dass viele Deutsche Antisemiten sind. Ja, unter muslimischen Einwanderern wirkt der Antisemitismus, mit dem sie in ihren Herkunftsl\u00e4nder vollgestopft wurden, noch fort; aber der Gedanke, dass sich unter Deutschen, die sich seit ihrer Jugendzeit in der Schule, in Gespr\u00e4chen mit Zeitzeugen, in Museen und Gedenkst\u00e4tten und in unz\u00e4hligen Filmen mit den Schrecken und Gr\u00e4ueltaten der Nazis befasst haben, viele Rechtsextreme und Antisemiten befinden sollen, ist absurd und verst\u00f6rend.<br \/>\nIch gebe dem Autor recht, dass zu viel geredet und zu wenig getan wird!! Ich hoffe, dass die Zahl der Hasserf\u00fcllten und Wahnsinnigen in der deutschen Bev\u00f6lkerung gering ist, aber Christchurch hat uns gelehrt, was nur einer anrichten kann! Dass sich dieser Horror in Deutschland nicht wiederholen k\u00f6nnte, verdankt die j\u00fcdische Gemeinde von Halle ihren eigenen Sicherheitsvorkehrungen (die vorher vielleicht sogar noch von Au\u00dfenstehenden als paranoid und \u00fcbertrieben bel\u00e4chelt wurden), nicht der deutschen Polizei oder dem deutschen Rechtsstaat!! Und hier liegt das Problem! Egal wie viel vom Kampf gegen den Antisemitismus geredet wird, wenn die Politik und die Justiz bei konkreten Vorf\u00e4llen (wie z. B. den unseligen Pal\u00e4stinenserdemonstrationen oder dem Mobbing gegen j\u00fcdische Sch\u00fcler) immer lasch reagieren oder wegschauen, signalisiert man den wenigen wirklich gewaltbereiten Extremisten, dass der Weg f\u00fcr sie frei ist! Die Tatsache, dass der Mann, der mit einem Messer eine Synagoge st\u00fcrmen wollte, wieder freigelassen wurde, spricht B\u00e4nde!!<br \/>\n10.10.2019, F.S.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Julian Reichelt: Nie wieder!\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Kommentar zum Neonazi-Anschlag in Halle am 9.10.2019<\/strong><\/p>\n<p>Es ist nicht schwer, sich zu merken, wozu unser Land aus unserer Geschichte heraus bedingungslos verpflichtet ist. Diese Verpflichtung, dieser Schwur an die Welt und vor allem an die Juden besteht aus nur zwei Worten:<br \/>\nNIE WIEDER!<br \/>\nNie wieder Verfolgung von Juden in Deutschland, nie wieder Ausl\u00e4nderhass. Nie wieder Duldung von hasserf\u00fcllten Worten, die zu m\u00f6rderischen Taten werden. Nie wieder Gleichg\u00fcltigkeit und erst recht nie wieder Sympathisantentum f\u00fcr die t\u00f6dliche Ideologie des rassistischen Antisemitismus.<br \/>\n.<br \/>\nNIE WIEDER \u2013 so klar, so einfach und doch versagen Politik, Gesellschaft, Medien in Deutschland so kolossal dabei, dieses Bekenntnis zu leben und zu verteidigen. Der Terror von Halle mag die Tat eines einzelnen Neonazis sein. Aber viel zu oft hat sich dieser M\u00f6rder best\u00e4tigt f\u00fchlen d\u00fcrfen. Best\u00e4tigt in der Annahme, dass sich niemand ihm wehrhaft in den Weg stellen wird.<br \/>\nVor wenigen Tagen noch lie\u00dfen die Beh\u00f6rden in Berlin einen Attent\u00e4ter laufen, der mit einem Messer eine Synagoge \u00fcberfallen wollte \u2013 kein Haftgrund.<br \/>\n.<br \/>\nWenn Juden in Deutschland angegriffen werden, fallen die Strafen meist l\u00e4cherlich gering aus. Wenn Juden in Deutschland nicht an Bord einer arabischen Airline gehen d\u00fcrfen, tut die Politik NICHTS.<br \/>\nWenn Juden in deutschen Zeitungen mit antisemitischen Karikaturen und Verschw\u00f6rungstheorien entmenschlicht werden, bleibt der Aufschrei meist aus.<br \/>\nWenn eine antisemitische Terrororganisation (Hisbollah) offen in Deutschland operiert, traut unsere Bundesregierung sich nicht, sie zu verbieten.<br \/>\n.<br \/>\nVerantwortlich f\u00fcr die Tat ist nur der T\u00e4ter. Aber ermutigt wurde er von einer Gesellschaft, die das NIE WIEDER nicht entschlossen verteidigt. Vor unserer Geschichte ist das eine niederschmetternde Botschaft. Dieser Tag ist eine Schande f\u00fcr unser Land.<br \/>\n9.10.2019, Julian Reichelt,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/kolumnen\/kolumne\/halle-kommentar-von-julian-reichelt-zum-neonazi-anschlag-auf-eine-synagoge-65245378.bild.html\">https:\/\/www.bild.de\/politik\/kolumnen\/kolumne\/halle-kommentar-von-julian-reichelt-zum-neonazi-anschlag-auf-eine-synagoge-65245378.bild.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Julian Reichelt ist Chefredakteur der Bild-Zeitung. Dort wurde dieser Kommentar zuerst publiziert. Wird danken dem Autor f\u00fcr die freundliche Genehmigung zur Ver\u00f6ffentlichung.<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/nie_wieder_\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/nie_wieder_<\/a><br \/>\n.<br \/>\nKommentare:<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Diese ganzen Mahnungen gegen rechts w\u00e4ren glaubw\u00fcrdiger<\/strong><br \/>\nund \u00fcberzeugender, wenn \u00fcber alle Formen des Extremismus und Rohheitsdelikte (die insb. im \u00f6ffentlichen Raum, in dieser hohen Zahl die Gesellschaft mindestenst so stark sch\u00e4digen wie politischer Extremismus), insbesondere Islamismus und importierte Gewaltkriminalit\u00e4t, \u00e4hnlich berichtetet w\u00fcrde. So kann zum Beispiel die Bedeutung der Tatsache, dass ein Islamsist offenbar jahrelang in sensibelen Bereichen in zentralen Stellen der franz\u00f6sichen Polizei sitzt, gar nicht zu \u00fcbersch\u00e4tzt werden, dennoch geht es in der deutschen Medienlandschaft nahezu unter. Bei Gewaltdelikten mit Asylantenbeteilung wird regelm\u00e4\u00dfig (HBF Frankfurt, Messerattacken, &#8230;) betont, einen absoluten Schutz g\u00e4be es nicht &#8211; richtig, aber das gilt logischerweise auch f\u00fcr einheimsche T\u00e4ter jeglicher Couleur, mit dem Unterschied dass diese auch durch Grenzkontrollen etc. nicht verhindert werden k\u00f6nnten. Der Grund daf\u00fcr scheint, dass Politik und Journalisten seit jeher gegen rechts sind und somit ohne Reflektion des eigenen Versagens, insbesondere 2015, Haltung zeigen k\u00f6nnen.<br \/>\n1010.2019, P.B., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u201cDieser Tag ist eine Schande f\u00fcr unser Land.\u201d<\/strong><br \/>\nJA. Mit keinerlei prophetischer F\u00e4higkeit behaftet \u2018orakele\u2019 ich folgenden Kassandra-Ruf: Nichts wird sich \u00e4ndern. Muslimischer Antisemitismus und alle damit verbundenen Straftaten werden unver\u00e4ndert als eine Art arabisches Traditionsgut bewertet werden, w\u00e4hrend deutscher Judenhass mit erh\u00f6htem Einsatz gegen \u2018rechts\u2019, &#8211; was ebenso Klimaleugner, migrationskritische \u00c4u\u00dferungen und selbstverst\u00e4ndlich die AFD beinhaltet -, also bewu\u00dft mit allen Regierungskritikern gemixt, geahndet und zur gesellschaftlichen Denunziation freigegeben wird. \u2018Ein Land, in dem wir alle gut und gerne leben\u2019, glaubt die uckerm\u00e4rkische Merkelitis.<br \/>\n10.10.2019, S.SCH<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wo war ihr NIE WIEDER &#8230;<\/strong><br \/>\nbei den zahlreichen \u00dcbergriffen auf dt. Juden und israelische G\u00e4ste durch arabische T\u00e4ter?<br \/>\nWo war ihr NIE WIEDER bei den zahlreichen Nachrichten \u00fcber Mobbing j\u00fcdischer Sch\u00fcler durch t\u00fcrkische und arabische Jugendliche ?<br \/>\nWo war ihr NIE WIEDER bei den Attacken auf Juden durch syrische sog. Fl\u00fcchtlinge ?<br \/>\nWo war ihr NIE WIEDER bei den j\u00e4hrlichen Aufm\u00e4rschen zum Al Quds Tag ? Wo war ihr NIE WIEDER wenn wieder JUDEN INS GAS gerufen wird ?<br \/>\nWo war ihr NIE WIEDER bei den Brandanschl\u00e4gen auf Synagogen durch pal\u00e4stinensische Jugendliche ?<br \/>\nWo war ihr NIE WIEDER bei den fortgesetzten Boykott- Aufrufen der sog. BDS- Bewegung ?<br \/>\nWo waren SIE Herr Reichel und in welcher Welt leben Sie ?<br \/>\n10.10.2019,Dr.D.B.<br \/>\n&#8211;<br \/>\n<strong>Sehr geehrter Herr Reichelt, ich gebe Ihnen im wesentlichen Recht.<\/strong><br \/>\nWenn Sie aber von l\u00e4cherlichen Strafen f\u00fcr antisemitische \u00dcbergriffe sprechen, trifft dies in aller Regel auf T\u00e4ter zu die aus dem Islamistischen Kulturkreis stammen und\/oder dem linken Spektrum zuzurechnen sind. Sie k\u00f6nnen sicher sein, der T\u00e4ter von Halle wird die ganze H\u00e4rte des Gesetzes sp\u00fcren.<br \/>\nWelchem Kulturkreis entstammte denn der T\u00e4ter in Berlin, der umgehend wieder auf freien Fu\u00df gesetzt wurde? Eine rhetorische Frage, ich wei\u00df. F\u00fcr die Art der Berichterstattung, so auch in Ihrer Zeitung, ist oft genug aber nicht die Tat entscheidend sondern Herkunft und Gesinnung des T\u00e4ters. Eine Unsitte die so wie es scheint, zunehmend auch in der Justiz Raum gegriffen hat. Vielleicht deshalb die Rechtsstaatskampagne der Regierung. Aber wer ist denn ihrer Meinung nach die Gesellschaft? Der sprichw\u00f6rtlich kleine Mann, der seiner Arbeit nachgeht. Oder vielleicht doch eher ein Jakob Augstein der in den Medien munter gegen Israel hetzen darf? Ein Bundespr\u00e4sident der L\u00e4nder hoffiert, die Israel ausl\u00f6schen und die Juden ins Meer treiben m\u00f6chte. Oder doch eine Regierung die nahezu jeder Anti-Israel-Resolution zustimmt und Millionen Antisemiten ins Land holt wie es Herr Lagerfeld ausgedr\u00fcckt hat. Tun Sie etwas Herr Reichelt, wenn jemand die M\u00f6glichkeit dazu hat, dann doch Sie.<br \/>\n10.10.2019, M.ST, AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230;. mutig<\/strong><br \/>\nHerr Reichelt: danke. Das ist der sachlichste, einf\u00fchlsamste, vern\u00fcnftigste und vor allem treffenste Kommentar, den ich zu dieser unfassbaren Tat bisher geh\u00f6rt habe. (Bezeichnend \u00fcbrigens, dass er nicht von einem Politiker stammt!). Und dies zu diesem Zeitpunkt so auf den Punkt zu bringen, ist durchaus mutig.<br \/>\n10.10.2019, M.L.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Reichelt denkt den Gedanken nicht konsequent zuende.<\/strong><br \/>\n1. Die Bundesregierung gibt im \u201cKampf gegen Rechts\u201d Unsummen an Steuergeldern an teilweise dubiose Organisationen aus. Sie finanziert so Demonstrationen, Konzerte, Petz-Portale, etc.. Nichts davon hat die Tat von Halle verhindert. Der Aufwand ist wirkungslos verpufft.<br \/>\n2. Gleichzeitig betreibt die Bundesregierung bei den UN durch ihr Abstimmungsverhalten eine israelfeindliche Au\u00dfenpolitik.<\/p>\n<p>Meine Einsch\u00e4tzung, was nun passieren wird: Nach den \u00fcblichen Betroffenheits- und Emp\u00f6rungsphrasen wird den NGO`s noch mehr Steuergeld zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Die Au\u00dfenpolitik wird so weiter machen wie bisher. Die Schande f\u00fcr unser Land ist eine ganz andere, die Reichelt zu benennen sich noch nicht trauen darf.<br \/>\n10.10.2019, K.ST<br \/>\n.<br \/>\nAm eifrigsten schwingen wieder einmal die die Holocaust-Leugner-Moralkeule, die Holocaust-Bef\u00fcrworter zu Hunderttausenden ins Land holen und bei der Verfolgung von antisemitischen Straftaten &#8211; begangen durch diese &#8211; beide Augen zudr\u00fccken. Wo waren die \u201cspontanen\u201d Opfergedenkgottesdienste bei den Morden in Kandel oder am Breitscheidplatz? Denen, die damals spontan ihre Stimme erhoben und gegen die Verunsicherung des Landes protestierten, wurde politische Instrumentalisierung vorgeworfen, wobei der politische Protest mehr als berechtigt war. Den aktuellen Moralkeuleschwingern steht die politische Instrumentalisierung an die Stirn geschrieben.<br \/>\n10.10.2019, R.L.<br \/>\n.<br \/>\nDas ist in wenigen Worten auf den Punkt gebracht. Es ist bezeichnend, das auch hier, wie eigentlich bei praktisch allen Anschl\u00e4gen, (meist mit Islamischen Hintergrund) die T\u00e4ter immer seit langer Zeit auf dem Radar der Polizei waren. Herr Reichelt , sie bringen es auf den Punkt und wenn man sich nun mal noch vorstellt, dass man Mutter oder Vater ist, von einer Tochter, die vergewaltigt und ermordet wurde, oder einem Sohn der abgemessert wurde, dann ist es mindestens f\u00fcr mich nachvollziehbar, dass man an solch einer Tat nicht wirklich wachsen kann. Die Art, wie durch die Politik und die Richter unserer Gesellschaft die T\u00e4ter zu Opfern gemacht werden, die ist sogar f\u00fcr nicht direkt betroffene l\u00e4ngst unertr\u00e4glich. . Danke dass Sie das so offen und f\u00fcr die breite Gesellschaft zug\u00e4nglich beschreiben. Vielleicht bringt das uns endlich wieder in eine bessere Richtung.<br \/>\n1010.2019, B.SCH<br \/>\n.<br \/>\n<strong>NIE WIEDER \u2026 darf es eine Zweiklassenjustiz geben<\/strong>,<br \/>\ndie nicht nach der Tat urteilt, sondern nach der Herkunft und Ethnie des T\u00e4ters.<br \/>\n10.10.2019, H.ST, AO<br \/>\n.<br \/>\nEin exzellenter Kommentar, der in seiner Klarheit und Aufger\u00e4umtheit Wort f\u00fcr Wort zu unterschreiben ist. Im Leserforum von Zeit-Online w\u00fcrde er allerdings als Versuch eines rechten Trolls gebrandmarkt werden, der nur taktisch relativieren und von der Alleinschuld der AfD ablenken will.<br \/>\n10.10.2019, A.G.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Ein Weckruf aus Halle?<\/strong><br \/>\nDiesmal war es also ein rechtsextremistischer Antisemit, der eigentlich ein Blutbad in der Synagoge von Halle anrichten wollte, an der T\u00fcr scheiterte und stattdessen im D\u00f6ner-Imbiss und auf offener Stra\u00dfe zwei Menschen erschoss. Nach allem, was man am Donnerstagmorgen wei\u00df, war der junge Mann ein Einzelt\u00e4ter. Stundenlang ging die Polizei von mehreren T\u00e4tern aus, die Stadt war im Ausnahmezustand. Wie nach jeder solchen Bluttat ist das allgemeine Entsetzen gro\u00df. Dass dann allerorten die Frage gestellt wird, wie das nur passieren konnte und ob das nicht jemand h\u00e4tte verhindern k\u00f6nnen beziehungsweise m\u00fcssen, geh\u00f6rt wohl in die Reihe der nat\u00fcrlichen Reflexe, wie das Bed\u00fcrfnis von Verantwortungstr\u00e4gern, mit irgendwelchen schnellen Beschl\u00fcssen Entschlossenheit und Handlungsbereitschaft zu demonstrieren.<br \/>\nNun ist es bei jeder extremistischen Mordtat richtig und wichtig, den ideologischen Hintergrund des T\u00e4ters auszuleuchten und daraus gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. Aber viele, die \u2013 offen oder uneingestanden \u2013 einen Lieblingsfeind unter den Gewalt-Extremismen haben, neigen unbewusst oft auch zur Untersch\u00e4tzung der Gefahr, die von dessen \u201eKonkurrenten\u201c ausgeht. So haben viele wahrscheinlich zun\u00e4chst nicht angenommen, dass es sich bei dem antisemitischen M\u00f6rder von Halle um einen Rechtsextremisten handele. Da sollte man den 9. Oktober 2019 in Halle zum Anlass nehmen, die eigene Sensibilit\u00e4t zu sch\u00e4rfen, um rechtsextreme Gefahrenherde nicht zu \u00fcbersehen.<br \/>\nDas sollten aber auch jene tun, die glauben, sie h\u00e4tten das nicht n\u00f6tig, weil der \u201eKampf gegen rechts\u201c ja schon lange zu ihrem Kerngesch\u00e4ft geh\u00f6rt. Sie m\u00fcssen nun zwar keine Mittelk\u00fcrzungen f\u00fcr ihre gef\u00f6rderten Programme und Projekte mehr bef\u00fcrchten, nur w\u00e4re jetzt vielleicht die Frage angebracht, ob sie nicht eigentlich die falschen Rechten ins Visier nehmen, wenn es darum geht, Anschl\u00e4ge, wie den in Halle, m\u00f6glichst zu vermeiden.<br \/>\nEinen gewaltbereiten Neonazi hindert man nicht an der Radikalisierung mit dem Boykott von Bio-Hirse, weil der M\u00fchlen-Betreiber bei der AfD ist. Einen Antisemiten beeinflusst man auch nicht damit, dass man Rechte wie Rechtsliberale oder Rechtskonservative zu Rechtsextremisten erkl\u00e4rt, um diese dann zu \u201ebek\u00e4mpfen\u201c. Wenn der \u201eKampf gegen rechts\u201c zu gro\u00dfen Teilen auf den falschen Pl\u00e4tzen und gegen die falschen Gegner ausgetragen wird, dann bef\u00f6rdert er eher den Umstand, dass die wirklich gewaltt\u00e4tigen Neonazis das Radar \u00f6ffentlicher Wahrnehmung unterfliegen und ihre Existenz von Nicht-Spezialisten erst nach solchen Bluttaten erkannt wird.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 10.10.2019 von Peter Grimm bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ein_weckruf_aus_halle\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ein_weckruf_aus_halle<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AfD fordert politisches Umdenken<\/strong><em><br \/>\nAfD-Bundesvize und Berlins Landes- und Fraktionschef Georg Pazderski\u00a0fordert ein politisches Umdenken nach den Morden von Halle:<\/em><\/p>\n<p>Angriffe auf Juden in Deutschland sind unertr\u00e4glich und m\u00fcssen endlich im Keim erstickt werden. Leider war absehbar, dass es zu so einer Eskalation wie jetzt in Halle kommen w\u00fcrde. &#8230; Grund hierf\u00fcr ist die fatale Politik der Altparteien, die \u2013 wie z. B. in Berlin \u2013 Antisemiten duldet und teilweise sogar hofiert:<br \/>\nWenn die Altparteien im Abgeordnetenhaus unseren Antrag zur Verurteilung des j\u00e4hrlichen Al-Quds-Aufmarsches ablehnen, ist das ein fatales Zeichen.<br \/>\nGleiches gilt, wenn der Bundestag mit gro\u00dfer Mehrheit einen Antrag zur Verurteilung israelfeindlicher UN-Resolutionen zur\u00fcckweist.<br \/>\nErst recht motiviert es Antisemiten, wenn sogar die Staatsanwaltschaft keinen Haftgrund darin sieht, wenn ein Messermann eine Berliner Synagoge angreift. &#8230;.<br \/>\nJeder Antisemitismus \u2013 rechter, linker und muslimischer \u2013 muss endlich konsequent ge\u00e4chtet und Taten m\u00fcssen hart bestraft werden. Platz f\u00fcr politisches Verst\u00e4ndnis, Instrumentalisierung durch Regierungskreise und weiche Kuscheljustiz darf es nicht geben.\u201c<br \/>\n9.10.2019<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Anschlag auf die Synagoge in Halle, bislang zwei Tote<\/strong><br \/>\n&#8222;Heute sieht man wieder ganz genau was Twitter eigentlich f\u00fcr ein durchgeknalltes Schei\u00dfhaus ist, niemand wei\u00df etwas genaues, aber alle hauen sofort wie die Irren ihre zur eigenen politischen Agenda passenden Theorien und Spekulationen in die Tasten&#8220;, schreibt ein Twitterer, und dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen.<br \/>\nZwei Prognosen: Wenn es islamische Radikale waren, werden sie wieder alle schalmeien: Das hat nichts mit dem Islam zu tun. Wenn es Rechtsextreme waren, wird die Allparteienkoalition versuchen, gerade mit Blick auf die Wahlen in Th\u00fcringen eine Art Erm\u00e4chtigungsgesetz gegen &#8222;rechts&#8220; daraus zu stricken.<br \/>\n.<br \/>\nAm Abend hat die Bundeskanzlerin ihre Solidarit\u00e4t mit der j\u00fcdischen Gemeinde Halle bekundet und auf Anregung der Staatssekret\u00e4rin S. Chebli eine Mahnwache an der Neuen Synagoge in Berlin-Mitte abgehalten. Es ist jene Synagoge, in die vor f\u00fcnf Tagen Mohamad M. (23) einzudringen versuchte, mit einem Messer bewaffnet, &#8222;Allahu Akbar!&#8220; und &#8222;Fuck Israel!&#8220; rufend, bis ihn Wachleute mit Pfefferspray au\u00dfer Gefecht setzten und der Polizei \u00fcbergaben, ohne dass jemand im Anschluss Haltung zeigte. Samstag wurde Mohamad M. aus dem Polizeigewahrsam entlassen.<br \/>\n.<br \/>\nAuch nach dem Anschlag auf den Breitscheidplatz lie\u00df sich die Kanzlerin auf keiner Mahnwache blicken (die Frau ist auch nur ein Mensch mit einem benutzbaren schlechten Gewissen), obwohl unter den Opfern eine Israelin war. Mahnwachen gelten in diesen Kreisen offenbar nicht den Ofern, sondern den richtigen T\u00e4tern. Gesch\u00e4ft ist Gesch\u00e4ft.<br \/>\n.<br \/>\nHochinteressant ist die folgende Zuschrift:<br \/>\n&#8222;Sehr verehrter Herr Klonovsky, ich schrieb Ihnen bereits vor einiger Zeit \u00fcber das Erstarken einer vage rechtsradikalen, vor allem aber nihilistischen Terrorideologie innerhalb der wei\u00dfen Jugend. Dass der Typ aus Halle nun gl\u00fccklicherweise ein v\u00f6lliger Versager war, beruhigt mich dabei kaum. Die intellektuelle Herausforderung eines Massenmords ist gering genug, um auch von Typen bew\u00e4ltigt zu werden, die sich ihr Hirn durch jahrelanges Aufhalten in den dunkelsten Ecken des Internets kaputt gemacht haben. Wie viele Terroristen dieses Meme-Geschw\u00fcr aus \u2013 ihrem eigenen Bekenntnis nach \u2013 ungev\u00f6gelten, gescheiterten und der Gesellschaft entfremdeten Jugendlichen noch hervorbringen wird, wissen wir nicht, aber einige werden es schon noch seien. Eine \u00e4hnliche Stimmung aus Ohnmacht, Nihilismus und Gewaltsehnsucht lag in der rechten Szene bereits in den Nullerjahren in der Luft. Aber es gelang einigen wenigen Pers\u00f6nlichkeiten wie Kubitschek und vor allem Sellner, der rechten Jugend eine ganz andere Perspektive zu bieten. Heute dagegen wird Sellner in einschl\u00e4gigen Kreisen als peinliche Figur gesehen und ein Scheitern der IB und damit der Strategie gewaltfreien Widerstands wahrgenommen.<br \/>\nIn den entsprechenden unappetitlichen Foren ergeht man sich in einer gegenseitigen Radikalisierungsspirale und Gewaltphantasien, die denen der Islamisten in nichts nachstehen d\u00fcrften. In den allermeisten F\u00e4llen wird es bei Gerede bleiben, aber eben nicht bei allen. Widerliche Zeiten in denen wir leben, nichtsdestotrotz beste Gr\u00fc\u00dfe.&#8220;<br \/>\n&#8230;. Alles vom 9.10.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/michael-klonovsky.de\/acta-diurna\">https:\/\/michael-klonovsky.de\/acta-diurna<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Engagement\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Demokratie\u00a0&gt;Terror\u00a0\u00a0&gt;Halle09Okt2019 Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Anschlag auf Synagoge: H\u00f6chststrafe f\u00fcr Halle-Attent\u00e4ter (21.12.2020) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/halle-nihilismus-im-darknet\/\u00a0(17.10.2019) Im Online-Sumpf auf der Spur des Halle-T\u00e4ters (16.10.2019) J\u00fcdische Gemeinde Halle fordert Ende der Instrumentalisierung &#8211; Offener Brief (13.10.2019) Neonazis wie Gutmenschen: Schuld &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/halle09okt2019\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":21084,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-75098","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/75098","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75098"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/75098\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145211,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/75098\/revisions\/145211"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}