{"id":74464,"date":"2019-08-13T21:06:45","date_gmt":"2019-08-13T19:06:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=74464"},"modified":"2025-06-15T13:48:59","modified_gmt":"2025-06-15T11:48:59","slug":"bienen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/bienen\/","title":{"rendered":"Bienen"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Natur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/\">Natur<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Tiere\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/\">Tiere<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Wildbienen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/wildbienen\/\">Wildbienen<\/a> &gt;Bienen<\/p>\n<div id=\"attachment_33932\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/eschbach-gewerbepark\/esskastanie5biene-gelb-pan130701\/\" rel=\"attachment wp-att-33932\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33932\" class=\"size-full wp-image-33932\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/esskastanie5biene-gelb-pan130701.jpg\" alt=\"Biene sammelt Nahrung in gelber &quot;Fusstasche&quot; ein an den Bl\u00fcten einer Esskastanie am 1.Juli 2013\" width=\"639\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/esskastanie5biene-gelb-pan130701.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/esskastanie5biene-gelb-pan130701-180x65.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-33932\" class=\"wp-caption-text\">Biene sammelt Nahrung in gelber &#8222;Fusstasche&#8220; ein an den Bl\u00fcten einer Esskastanie am 1.Juli 2013<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span>\u00a0oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kastanie-bienen-atom-israel-iran\/\">Kastanie Bienen Atom Israel Iran<\/a>\u00a0(15,6,2925)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kastanienbluete-bienen-kirschen\/\">Kastanienbl\u00fcte Bienen Kirschen<\/a>\u00a0(18.6.2024)<\/li>\n<li>Wie eine junge Imkerin aus Stegen Permakultur und Honig vereint (9.4.2024)<\/li>\n<li>M\u00e4dchen erleben einen Nachmittag Bienen &#8211; mit Pia Wenge (21.5.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tourismus\/gastro\/cafe\/\">Biene Fritz in der Wiehre: Caf\u00e9, Sternwaldhonig und Imkerei<\/a>\u00a0(6.9.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bienen-schwarzwald-bees4life\/\">Bienen im Schwarzwald \u2013 Bees4Life<\/a>\u00a0(19.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kirschen-reif-esskastanie-blueht\/\">Kirschen reif \u2013 Esskastanie bl\u00fcht<\/a>\u00a0(24.6.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/kunzenhof\/\">Pia Wenge: Das Leben im Stock(-dunkeln)<\/a> (4.12.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Esskastanienbl\u00fcte und Bienen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/esskastanienbluete-und-bienen\/\">Esskastanienbl\u00fcte und Bienen<\/a>\u00a0(22.6.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Bauern-Protest\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/bauern-protest\/\">S\u00fcdbadische Landwirte protestieren am M\u00fcnsterplatz in Freiburg<\/a>\u00a0(22.10.2019)<\/li>\n<li>Dreisamt\u00e4ler Landwirte zum Volksbegehren \u201ePro Biene\u201c\u00a0 (8.10.2019)<\/li>\n<li><a title=\"Weinbau\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/weinbau\/\">Volksbegehren \u201cPro Biene\u201d kontra Weinbau am Kaiserstuhl<\/a> (14.9.2019)<\/li>\n<li><a title=\"Rettet die Bienen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/rettet-die-bienen\/\">Rettet die Bienen &#8211; Volksbegehren<\/a> (14-8-2019)<\/li>\n<li>Badischer Weinbaupr\u00e4sident: Fast enteignungsgleiche Eingriffe (12.8.2019)<\/li>\n<li>&#8222;Rettet die Bienen&#8220;- Pflanzenschutzverbot nicht zielf\u00fchrend (10.8.2019)<\/li>\n<li>Bienenschutz: S\u00fcdwest-Initiative noch ehrgeiziger als ihr bayerisches Vorbild (26.7.2019)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Bauern-Protest\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/bauern-protest\/\">Bauern-Protest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/wald\/kastanie\/\">Esskastanie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handwerk\/imker\/\">Imker<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie eine junge Imkerin aus Stegen Permakultur und Honig vereint<\/strong><br \/>\nVom Teambuilding beim Honig- Tasting \u00fcber Hochbeet- Planung bis hin zum Tausch von samenfestem Saatgut: Jessika Grafs Garten in Berlachen bietet viele M\u00f6glichkeiten, die Natur und die Permakultur n\u00e4her kennenzulernen. Die Liebe zur Natur bekam Jessika Graf schon von klein auf vermittelt, sie ist mittlerweile die vierte Generation in der Familienimkerei Graf. Zusammen mit ihren Eltern k\u00fcmmert sich die 35- J\u00e4hrige in ihrer Freizeit um etliche Bienenv\u00f6lker und verkauft Bl\u00fcten- Wald-, sowie den begehrten Tannenhonig, eine Besonderheit des Schwarzwalds. Der Schutz der Bienen und die Aufkl\u00e4rung \u00fcber L\u00f6sungsans\u00e4tze zum Bienensterben liegen Jessika Graf besonders am Herzen. Deshalb engagiert sie sich auf der Website &#8222;Bees4Life&#8220; f\u00fcr eine internationale Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Problematik des Bienensterbens und was dagegen getan werden kann.<br \/>\nAuf ihrem Instagram- Kanal nimmt sie ihre Zuschauer zus\u00e4tzlich auf ihren allt\u00e4glichen, kleineren Projekten zur Erhaltung der Artenvielfalt mit. Auf dem Grundst\u00fcck, das schon ihren Gro\u00dfeltern geh\u00f6rte, setzt die Hobby-Imkerin viele nachhaltige Projekte um. Ihr neustes Projekt: Alpaka- Wolle von den Tieren aus der nahen Umgebung als D\u00fcngemittel verwenden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWer sich f\u00fcr den Honig der Familie Graf interessiert kann direkt in der Imkerei (07660 397) anrufen oder bei Graf in Berlachen (0152 06255138) Auf Instagram ist Graf unter Schwarzwald_Permakultur<br \/>\n&#8230; Alle vom 9.4.2024 von Lea Schnurrenberger bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wie-eine-junge-imkerin-aus-stegen-permakultur-und-honig-vereint\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wie-eine-junge-imkerin-aus-stegen-permakultur-und-honig-vereint<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/bees4life.org\/de\/ueber-uns\/wer-steht-hinter-bees4life\/imkerei-permakultur-graf\">https:\/\/bees4life.org\/de\/ueber-uns\/wer-steht-hinter-bees4life\/imkerei-permakultur-graf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>M\u00e4dchen erleben einen Nachmittag Bienen &#8211; mit Pia Wenge<\/strong><br \/>\nIn einem gem\u00fctlichen Raum hatten wir uns zusammengefunden und begr\u00fc\u00dften die teilnehmenden M\u00e4dchen. Gestartet wurde mit dem Malen von Namensschildern und einem Theorieteil. Imkerin Pia Wenge erz\u00e4hlte von den Bienen und ihrer Nahrung. Auf Fotos konnten die M\u00e4dchen Drohnen, Arbeiterinnen und K\u00f6niginnen suchen und finden. Wer findet die K\u00f6nigin am schnellsten? Die M\u00e4dchen durften in einem Experiment nachahmen, wie die Zellen der Bienenwaben ihre sechseckige Form erhalten. Dazu wurden verschiedenfarbige Wachsk\u00fcgelchen geformt, zusammengelegt und gepresst. Jedes M\u00e4dchen durfte eine kleine Wabe presse und als Andenken mit nach Hause nehmen. Nach so viel Theorie stand nun der Besuch der Bienen auf der Tagesordnung. Nach einer kleinen St\u00e4rkung schl\u00fcpften die M\u00e4dchen in die Imkeranz\u00fcge und nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir den Standort der Bienenbeute. Was war das f\u00fcr ein Gesumme und Gebrumme! Das r\u00fchrte vor allem daher, dass viele Drohnen unterwegs waren. Pia Wenige fing ein paar von ihnen, sodass jedes M\u00e4dchen eine Drohne in die Hand nehmen durfte. Nur keine Angst: sie haben keinen Stachel und stechen nicht! Mit einem Blick in den Honigraum verabschiedeten wir uns von den Bienen und gingen zur\u00fcck zum Hof. Hier besch\u00e4ftigten wir uns noch einmal mit den Bienenbehausungen, die Beuten genannt wurden. Wir sagen uns verschiedene Bienenbeuten an, \u00fcbten an einem Modell das Herausziehen der Waben und die verschiedenen Arten von Waben wurden erl\u00e4utert. Zum Abschluss wurden Bienen aus \u2013 zuvor ausgemalten \u2013 Papierb\u00f6gen, Gummib\u00e4ndern und W\u00e4scheklammern gebastelt. Manche flogen so gut, dass sie davonbrummten. Jedes Kind nahm au\u00dferdem freudig noch eine Bl\u00fchfibel mit auf den Heimweg, damit das Thema zu Hause weiterhin \u201ebearbeitet\u201c werden kann. (Anett Vonglatsamy)<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.5.2023 mit Pia Wenge bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jugend-im-schwarzwaldverein.de\/page\/2\/\">https:\/\/jugend-im-schwarzwaldverein.de\/page\/2\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dreisamt\u00e4ler Landwirte zum Volksbegehren \u201ePro Biene\u201c<\/strong><br \/>\nSeit zwei Wochen l\u00e4uft in Baden-W\u00fcrttemberg das Volksbegehren \u201eRettet die Bienen\u201c, das von proBiene initiiert wurde. Hinter proBiene stehen zwei Berufsimker, David Gerstmeier und Tobias Miltenberger, und unterst\u00fctzt wird das Volksbegehren von BUND und NABU, Fridays for Future und auch Demeter &#8211; nicht aber von Bioland. Innerhalb von sechs Monaten muss das B\u00fcndnis 770.000 Unterschriften zusammenbringen, damit ihr Gesetzesvorschlag im Landtag behandelt wird. Nimmt der Landtag den Entwurf nicht unver\u00e4ndert an, kommt es zur Volksabstimmung. ProBiene \u2013 um was geht es?<br \/>\nKonkret geht es dem Volksbegehren um eine \u00c4nderung des Naturschutz- und Landwirtschaftsgesetzes zum Schutz der Insekten und der Artenvielfalt. Der Gesetzesentwurf beinhaltet die Anhebung des Anteils der \u00f6kologischen Landwirtschaft schrittweise auf 25 % bis 2025 und 50 Prozent bis 2035; landeseigene Fl\u00e4chen sollen zu 100 Prozent \u00f6kologisch bewirtschaftet werden. Der Einsatz von Pestiziden soll um 50 Prozent reduziert und in Schutzgebieten komplett verboten werden. Au\u00dferdem sollen Streuobstwiesen besonders gesch\u00fctzt werden. Derzeit wird dieses Volksbegehren heftig diskutiert. Welche Folgen h\u00e4tte das vorgeschlagene Gesetz f\u00fcr die Landwirtschaft im Dreisamtal?<br \/>\nDas <a title=\"Dreisamtal\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/tal\/dreisamtal\/\">Dreisamtal<\/a> ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und weist gro\u00dfe Anteile an Natura 2000-Gebieten auf, die von einem kompletten Verbot von Pflanzenschutzmittel betroffen w\u00e4ren. Doch auch im Biolandbau, so <a title=\"Thaddaeushof\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bauernhof\/thaddaeushof\/\">Rainer Bank vom Thadd\u00e4ushof<\/a>, Vorsitzender des BLHV Dreisamtal Wests und Bioland-Landwirt, k\u00f6nne nicht immer auf das Spritzen verzichten. So w\u00fcrden Kartoffkelk\u00e4fer mit einem Bakterienpr\u00e4parat in Schach gehalten. Ebenfalls ein Bioverfahren sind Pheromon-Kapseln, die <a title=\"Regionale Produkte Kirchzarten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regionale-produkte-kirchzarten\/\">Uwe Miedtke<\/a> in seiner <a title=\"Hofladen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handel\/hofladen\/\">Obstbauplantage Markenhof<\/a> in Burg am Wald einsetzt. Diese Sexuallockstoffe verwirren die Falter des <a title=\"Obstbau\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/obstbau\/\">Apfelwicklers<\/a> so, dass M\u00e4nnchen und Weibchen sich nicht mehr finden, dadurch gibt es keine Begattung und keine Eiablage und auch keine Larven, die den Apfel sch\u00e4digen Dieses Verfahren wird seit Beginn der 1990er Jahre eingesetzt, auch im Weinbau. Es wirkt zuverl\u00e4ssig und man spart sich das Spritzen synthetischer Larvizide. Eigentlich ein elegantes Verfahren, allerdings wirken Pheromone nicht bei jeder Sch\u00e4dlingsart. Doch das Volksbegehren unterscheidet nicht zwischen biologischer und chemischer Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung, es fordert eine pauschale Reduzierung um 50 Prozent.<\/p>\n<p>Beide Landwirte sind \u00fcberzeugt davon, dass ohnehin nicht willk\u00fcrlich gespritzt werde. Zum einen sei ein Sachkundenachweis n\u00f6tig und zum anderen ein strenges Monitoring gefordert. Kein Landwirt spritze freiwillig, denn jeder Einsatz koste Zeit und Geld, so Miedtke. Verzicht auf Pflanzenschutz bedeutet, Ertragsminderung oder sogar Ernteausfall und Miedtke ist davon \u00fcberzeugt, dass die Forderungen von proBiene dazu f\u00fchren w\u00fcrden, dass viele regionalen Erzeuger aufgeben, weil der Anbau nicht mehr wirtschaftlich sein wird. Die Folge: die Importquote von Lebensmittel, die heute schon bei 50 Prozent liege, werde steigen, Obst und Gem\u00fcse k\u00e4men vermehrt aus Regionen, in denen aufgrund weniger strenger Auflagen billiger produziert werden k\u00f6nne. Dies h\u00e4tte einen Verlust der b\u00e4uerlichen Kultur vor Ort und weitere Transportwege mit den entsprechenden Umweltbelastungen zur Folge.<\/p>\n<p>Der Forderung, den Anteil der \u00f6kologischen Anbaufl\u00e4chen gesetzlich zu erh\u00f6hen kann Rainer Bank, obwohl selbst Biobauer, nichts abgewinnen. Bio-Landbau sei eine Lebenseinstellung der jeweiligen Landwirte und sollte nicht durch Gesetze und Verbote durchgesetzt werden, so Bank. Zwar habe der Biomarkt in den letzten Jahren expandiert, aktuell werden in Baden-W\u00fcrttemberg 14 % der Agrarfl \u00e4chen \u00f6kologisch bewirtschaftet, der Marktanteil liegt jedoch nur bei 5,2 Prozent. Eine verordnete Steigerung der Bioproduktion w\u00fcrde aber zu einem Preisverfall f\u00fchren, mit der Konsequenz, dass viele BioBetriebe aufgeben m\u00fcssten. F\u00fcr Bank entscheidend sei, was die Verbraucher t\u00e4glich einkaufen. Greifen die Kunden zu Kirschen aus der Region, die teurer sind, oder lieber zu denen aus der T\u00fcrkei \u2013 ohne zu wissen, welche Pfl anzenschutzmittel dort eingesetzt wurden? Steige der Absatz an Bio-Lebensmittel und damit die Bereitschaft der Konsumenten, das auch entsprechend zu bezahlen, w\u00fcrden mehr und mehr Landwirte auf ressourcenschonenden Bio-Landbau umzustellen, so die Argumentation Banks. Das Ziel des Volksbegehrens sei richtig, der Artenschutz m\u00fcsse verbessert werden, sind sich die beiden Landwirte einig. Dies sei aber ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag und k\u00f6nne nicht nur auf die Bauern abgew\u00e4lzt werden. Einfl\u00fcsse wie Klimawandel, Verkehr, globaler Handel, Fl\u00e4chenverbrauch oder moderne Steing\u00e4rten und sterile Rasenfl\u00e4chen w\u00fcrden mit diesem Volksbegehren nicht ber\u00fccksichtigt. Auch die Kommunen h\u00e4tten noch viele M\u00f6glichkeiten, ungenutzte Fl\u00e4chen in Bl\u00fchstreifen zu verwandeln. Was den Insekten helfe, das seien wilde Fl\u00e4chen mit vielf\u00e4ltigem Bewuchs, die m\u00f6glichst vernetzt sind. Gut sei, dass das Problem breit diskutiert wird. Ob das Thema sich aber f\u00fcr ein Volksbegehren eignet, sei fraglich. Im \u00dcbrigen haben als Reaktion auf das Volksbegehren mehrere Bauernverb\u00e4nde einen Volksantrag eingereicht: \u201eGemeinsam unsere Umwelt sch\u00fctzen in Baden-W\u00fcrttemberg\u201c, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, nach L\u00f6sungen zu suchen, die den Artenschutz voranbringen und gleichzeitig den Landwirten Entwicklungsperspektiven bieten. Voraussichtlich werden ab dem 17. Oktober Stimmen daf\u00fcr gesammelt.<\/p>\n<p>Kein Problem mit dem Volksbegehren hat der <a title=\"SolaWi\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/solawi\/\">Lebensgarten Dreisamtal<\/a>, der nach den Demeter-Richtlinien wirtschaftet. Dort finden sich Bl\u00fchstreifen, Totholz- und Steinhaufen \u2013 ein wahres Paradies f\u00fcr Insekten und Kleingetier. Spritzmittel kommen nicht zum Einsatz, man versucht das Immunsystem der Pfl anzen zu st\u00e4rken oder setzt auf Mischkulturen, die Sch\u00e4dlinge abwehren. Doch der Lebengarten muss nicht am Markt bestehen. Er arbeitet ganz bewusst nicht nach dem marktwirtschaftlichen, sondern nach einem solidarisch-kollektiven Konzept: die Mitglieder finanzieren die G\u00e4rtnerinnen, die das Gel\u00e4nde bebauen, und bekommen das, was dann gewachsen ist und geerntet werden konnte. Das ist manchmal viel, manchmal wenig und manchmal sieht es auch nicht so sch\u00f6n aus \u2013 aber es war gut f\u00fcr die Insekten.<br \/>\nDagmar Engesser, 8.10.2019, Dreisamt\u00e4ler, Seite 1 und 3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Badischer Weinbaupr\u00e4sident: Fast enteignungsgleiche Eingriffe<\/strong><br \/>\nKilian Schneider, Pr\u00e4sident des Badischen Weinbauverbands, gilt als besonnener Mann. Was die Initiatoren des Volksbegehrens &#8222;Rettet die Bienen&#8220; fordern, treibt ihm allerdings die Zornesr\u00f6te ins Gesicht: &#8222;Es geht hier fast um enteignungsgleiche Eingriffe. Wie viel ist ein Rebstock noch wert, wenn er nicht mehr gespritzt werden darf&#8220;, fragt der Kaiserst\u00fchler Winzer mit Blick auf die Forderung, Pflanzenschutz durch Pestizide in Schutzgebieten fast v\u00f6llig zu verbieten. Schneider ist nicht allein mit seiner Kritik an dem Volksbegehren.<br \/>\nSchneider mag Bienen und ist nach eigener Aussage auch durchaus bereit, k\u00fcnftig mehr f\u00fcr deren Erhalt zu tun. Beim Volksbegehren &#8222;Rettet die Bienen&#8220; gehe es aber gar nicht in erster Linie um die Zukunft der Bienen, sondern &#8222;um eine andere Landwirtschaft&#8220;. Nicht zuf\u00e4llig geh\u00f6re der Landesverband der badischen Imker nicht zu den Initiatoren des Volksbegehrens, sagt Schneider. Auch der baden-w\u00fcrttembergische Bioland-Verband sei nicht unter den Unterst\u00fctzern, weil eine Ausdehnung des \u00d6kolandbaus bis 2035 von jetzt 14 auf 50 Prozent der Fl\u00e4che am Markt vorbeigehe, wie der Weinbaupr\u00e4sident sagt. Daf\u00fcr br\u00e4uchte es eine entsprechende Nachfrage nach \u00d6ko-Produkten, die sei in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung aber nicht in Sicht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nKritik an einzelnen Forderungen des Volksbegehrens &#8222;Rettet die Bienen&#8220; teilt Bioland: Christian Eichert, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Bioland Baden-W\u00fcrttemberg, best\u00e4tigt der BZ, dass der Anbauverband nicht zum Unterst\u00fctzerkreis des Volksbegehrens &#8222;Rettet die Bienen&#8220; geh\u00f6re, obwohl Bioland viele der dort genannten Ziele mittragen k\u00f6nne. Allerdings weise das Volksbegehren &#8222;H\u00e4rten&#8220; auf, wie einen Verzicht auf Biozide, also Mittel, die im \u00d6ko-Landbau eingesetzt werden. &#8222;Auch im \u00d6ko-Landbau geht es nicht ohne Pflanzenschutzmittel&#8220;, sagte Eichert.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.8.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/winzer-ueben-massive-kritik-an-bienenschutz-initiative-in-baden-wuerttemberg--176309931.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/winzer-ueben-massive-kritik-an-bienenschutz-initiative-in-baden-wuerttemberg&#8211;176309931.html<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Kleiner Exkurs \u00fcber Pestizide<\/strong><br \/>\nLandwirt, Winzer etc. ist ein Beruf. Ein Beruf dient dem Geldverdienen. (Mercedes wird \u00fcbrigens auch nicht anklagt, weil sie eine G 63 AMG mit 23 l\/ 100 Sprit auf den Markt bringt, schadet der Umwelt und verbraucht unn\u00f6tig Ressourcen&#8230;). Sie fahren bestimmt auch nicht nur ein Bambusfahrrad aus nachwachsenden Rohstoffen und CO2 Auslgeich f\u00fcr die \u00dcberfahrt aus Asien.<br \/>\n90% aller mit der Natur ihr Geld verdienenden Bev\u00f6lkerung hat ein gr\u00f6\u00dferes Umweltempfinden als die meisten anderen Bev\u00f6lkerungsgruppen es wohl haben werden. Zumal man &#8222;Pestizide&#8220; nicht zum Spass ausbringt, sondern aus gewissen Notwendigkeiten.<br \/>\nKleiner Exkurs \u00fcber Pestizide:<br \/>\nFungizide: Bek\u00e4mpft Pilzkrankheiten, diese sind nicht Bienengef\u00e4hrlich (ergo insektent\u00f6tend)<br \/>\nHerbizide: Bek\u00e4mpft Unkraut; nimmer ggf. die Nahrungsgundlage, t\u00f6tet aber keine Insekten<br \/>\nInsektizide: Bek\u00e4mpft unerw\u00fcnscht Insekten in bestimmten Kulturen. Diese sind inzwischen heutzutage so selektiv, dass auch im Normalfall eine bestimmte Gruppe, z.B. L\u00e4use o.\u00e4. bek\u00e4mpft werden.<br \/>\nWir brauchen Insekten (und das wissen die &#8222;Giftbauern&#8220; auch.), Wir brauchen aber auch Hilfsmittel, um gesunde und besonders bei Lebensmittelproduzenten rentable Lebensmittel zu produzieren. Wir wollen wir Pilzkrankheiten in den Griff bekommen?? Diese k\u00f6nnen biologisch nicht bek\u00e4mpft werden und werden per Wind und auch \u00fcber die Nahrung direkt zum Menschen gebracht. Kupfer wirkt glaube ich nicht dagegen, ist \u00fcbrigens im Bio zugelassen und ist ein Schwermetall. Und Schwermetalle sind umweltsch\u00e4dlich.<br \/>\nSicher best\u00fcnde auch f\u00fcr Winzer die M\u00f6glichkeit, in den Fahrgassen etwas mehr Bl\u00fchendes einzus\u00e4en, ohne Frage. Aber alle konventionell arbeitende Lebensmittelproduzenten als profitgeile Umweltverpester hinzustellen, ist einfach widerlich.<br \/>\nWir k\u00f6nnen aber auch alle Frutarier werden. Und das Internet abschaffen, weil das hat sich auch zu einem Umweltproblem (nicht nur der Inhalt) entwickelt (K\u00fchlkosten etc.). Einfach mal \u00fcber den Tellerrand schauen und nicht nur der Nabu und Greenpeace Propaganda glauben.<br \/>\n13.8.2019, M.W., BZO<br \/>\n.<br \/>\nDas Problem hier ist m.E. nur die viel zu weit gefasste Definition des Begriffes &#8222;Pestizid&#8220;, die durch einen doppelten Verweis entsteht.<br \/>\nDie Petition verweist auf &#8222;Artikel 3 Nummer 10 der Richtlinie 2009\/128\/EG des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009&#8220;.<br \/>\nDieser Artkel 3 verweist wiederum auf zwei weitere EU-Verordnungen, in der einen ist der Begriff &#8222;Pestizide&#8220; so weit gefasst, dass praktisch jedes Mittel darunter f\u00e4llt das irgendwie , sei es auch noch so \u00f6kologisch und nat\u00fcrlich. Hier h\u00e4tten die Verfasser des Gesetzetwurfes wesentlich sorgf\u00e4ltiger arbeiten m\u00fcssen!!!<br \/>\nPflanzenschutzmittel sind laut dieser Definition alle Produkte um<br \/>\n&#8222;a) Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse vor Schadorganismen zu sch\u00fctzen oder deren Einwirkung vorzubeugen, soweit es nicht als Hauptzweck dieser Produkte erachtet wird, eher hygienischen Zwecken als dem Schutz von Pflanzen oder Pflanzenerzeugnissen zu dienen;<br \/>\nb) in einer anderen Weise als N\u00e4hrstoffe die Lebensvorg\u00e4nge von Pflanzen zu beeinflussen (z. B. Wachstumsregler);<br \/>\nc) Pflanzenerzeugnisse zu konservieren, soweit diese Stoffe oder Produkte nicht besonderen Gemeinschaftsvorschriften \u00fcber konservierende Stoffe unterliegen;<br \/>\nd) unerw\u00fcnschte Pflanzen oder Pflanzenteile zu vernichten, mit Ausnahme von Algen, es sei denn, die Produkte werden auf dem Boden oder im Wasser zum Schutz von Pflanzen ausgebracht;<br \/>\ne) ein unerw\u00fcnschtes Wachstum von Pflanzen zu hemmen oder einem solchen Wachstum vorzubeugen, mit Ausnahme von Algen, es sei denn, die Produkte werden auf dem Boden oder im Wasser zum Schutz von Pflanzen ausgebracht.&#8220;<br \/>\nHier h\u00e4tte gezielt schon vorab eine Aussonderung der f\u00fcr Bienen, Flora und Fauna unsch\u00e4dlichen Mittel stattfinden m\u00fcssen, oder zumindest der Hinweis auf einen Katalog an unbedenklichen Mitteln, der dann beim konkreten Gesetzentwurf erarbeitet werden muss und auch immer wieder aktualisiert werden kann.<br \/>\n13.8.2019, D.F., BZO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Vorw\u00fcrfe an Landwirte<\/strong><br \/>\nWenn man sieht, was man unseren Landwirten alles vorwirft, da kann einem schon schlecht werden. Massentierhaltung&#8230; wie denn auch sonst? Von vier K\u00fchen oder Schweinen kann ja kein Bauer leben. Das ging fr\u00fcher noch bei der Selbstversorgung. Aber auch ein Landwirt muss Geld verdienen. Da aber so viel in den Discountern gekauft wird, sind die Preise eben hin\u00fcber, Man muss sich vorstellen, dass man Argentinisches Rindfleisch kauft anstatt Deutschem Rindfleisch. Das ist gut abgehangen, da es ja auch mehrere Wochen mit Schiffen \u00fcber die Ozeane schippert. Zudem gibt es auch in Argentinien Massentierhaltung und Pestizide sind dort auch nicht verboten.<br \/>\n.<br \/>\nMeiner Meinung nach, sollten diejenigen, die so viel fordern sich einfach mal mit den Landwirten unterhalten, vielleicht auch deren Arbeit machen und dann mal schauen wie es ihnen ergeht, wenn ein Gro\u00dfteil der Ernte ausf\u00e4llt.<br \/>\nDer Gro\u00dfteil der N\u00f6rgler sind Laien. Die Landwirte erlernen diesen Beruf \u00fcber mehrere Jahre und wissen was sie tun. Sie arbeiten mit Sicherheit auch nachhaltig , denn sonst w\u00fcrden sie ihre Lebensgrundlage zerst\u00f6ren.<br \/>\nBei uns in der Gegend gibt es \u00fcbrigens massenhaft Bienenfelder oder zumindest gro\u00dfe Streifen, die von den Landwirten angelegt werden.<br \/>\n13.8.2019, D.T., BZO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Frau H., ich glaube, Sie haben gar nichts verstanden.<\/strong><br \/>\n&#8222;Ich habe Angst, dass die Landwirte mit ihrer starken Lobby wieder alles zunichte machen, was wir uns f\u00fcr den Schutz der Natur w\u00fcnschen&#8220;. -&gt;G\u00e4be es eine Lobby, dann g\u00e4be es diese Diskussion gar nicht. Dann h\u00e4tten wir kein Freihandelsabkommen mit (S\u00fcd-)Amerika. Und keine Greeningfl\u00e4chen etc.<br \/>\n&#8222;Ich wohne am Rande eines Ortes, umgeben von Feldern und ich kenne kein einziges Feld, was einen Blumenstreifen f\u00fcr die Insekten am Rande h\u00e4tte.&#8220; -&gt;Dann fragen Sie doch mal einen Bauern, ob er es macht, wenn Sie ihm die Ertragseinbu\u00dfen erstatten. Oder ersetzen Sie Ihren Rasen doch durch eine Blumenwiese.<br \/>\n&#8222;Aber ich erlebe Tage, an denen die Bauern im Ort nonstop G\u00fcllewagen in der N\u00e4he leeren, ohne R\u00fccksicht auf das Grundwasser, immer drauf. Mein Eindruck ist, dass die Bauern absolut nichts mit Naturschutz im Sinn haben, sondern sie gnadenlos ausnutzen, sonst w\u00fcrden sie ja dieses Volksbegehren unterst\u00fctzen.&#8220; -&gt; G\u00fclle ist die nat\u00fcrlichste Form eines D\u00fcngers, auf deutsch: Kuhschei\u00dfe. Wo bitte soll dieser denn entsorgt werden? Im Sonderm\u00fcll? Daf\u00fcr aufwendig produzierten Kunstd\u00fcnger einsetzen? Es gibt D\u00fcngeverordnungen, diese sind sehr streng. Und anhand dieser werden die G\u00fcllemengen auch ausgebracht. Dies dient u.a. dem Schutz des Grundwassers. Ja es stinkt(manchmal). Aber daf\u00fcr wohnen Sie auf dem Land.<br \/>\nEs ist ein schockierend, wieviel Unwissende \u00fcber eine Gruppe urteilen und von der Thematik absolut keine Ahnung haben. Ich rede einem Sch\u00f6nheitschirurgen auch nicht rein und erkl\u00e4re ihm, was er falsch und was richtig macht<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nIch bin kein Landwirt. Ich habe auch nicht behauptet, dass alles glatt l\u00e4uft. Aber es werden immer alle \u00dcber einen Kamm geschoren. Und durch Unwissenheit Verschw\u00f6rungstheorien konstruiert, die mich einfach aufregen. Warum kommentieren denn die BZ Leser nicht mal so flei\u00dfig, wenn wieder ein sprit fressender Gel\u00e4ndewagen auf den Markt kommt. Der ist auch nicht umweltfreundlich. Aber das juckt keinen. Ich breche auch nicht alles auf das \u00f6konomische herunter. Siehe G\u00fclle im letzten Post. Hier hat die Dame behauptet, es verseucht pauschal unser Grundwasser. Das stimmt so einfach nicht, besonders f\u00fcr die Mischbetriebe in unserer Region.<br \/>\nEs geht in dem Artikel aber um Winzer. Und ja, das habe ich auch gesagt, ist hier noch Potential nach oben. Aber die Radikalit\u00e4t mit der hier vorgegangen wird, macht mich w\u00fctend, zusammen mit dem Rudiment\u00e4ren Wissen \u00fcber die Produkt lw. Erzeugnisse. Zum Beispiel dass Pestizide an allem schuld sind. Aber die viele Menschen wissen nicht mal, was Pestizide sind. Au\u00dfer in deren Augen einfach mal schlecht. Aus \u00f6konomischen Gr\u00fcnden setzt ein Landwirt oder Winzer diese \u00fcbrigens nur so stark ein, wie es notwendig ist, weil die sind Schweine teuer. Allein deshalb geschieht die nicht wahllos.<br \/>\nDer Verbraucher kann \u00fcber sein Kaufverhalten \u00fcbrigens auch steuern. Geht aber auch nur, wenn er auf Attribute wie kurze Transportwege ( Schwarzwaldmilch statt Berchtesgadener Milch), Verzicht auf Discounterfrischware etc achtet. Weil, jetzt muss ich doch nochmal \u00f6konomisch werden, es muss bezahlt werden, weil Bauern sind keine Beamte.<br \/>\n13.8.2019, M.W.<br \/>\n.<br \/>\nWas den Bienen schadet sind Imker die in Frankreich hier verbotene Antibiotikastrips kaufen, die eigentlich f\u00fcr Schweinest\u00e4lle gedacht sind, und diese in die Bienek\u00f6rbe h\u00e4ngen. Und es gibt auch nicht &#8222;die&#8220; Landwirtschaft, ebensowenig wie es &#8222;die&#8220; Industrie gibt. Ein Schwarzwaldbauer hat ganz andere Interessen als ein Gutshofbesitzer in MeckPomm mit einigen 1.000 ha Getreideland.<br \/>\n13.8.2019, D.f., BZO<\/p>\n<p><strong>&#8222;Rettet die Bienen&#8220;- Pflanzenschutzverbot nicht zielf\u00fchrend<\/strong><br \/>\nGut gemeint ist nicht immer gut gemacht! F\u00fcr diese alte Aussage ist die Aktion &#8222;Rettet die Bienen&#8220; ein sehr gutes Beispiel. Es wird sich in unserer Gesellschaft wohl niemand finden, der die Bienen nicht sch\u00fctzen will, auch nicht unter den Winzern und Obstbauern. Gerade im Obstbau sind die Bienen zur Best\u00e4ubung ja unersetzlich. Die Ma\u00dfnahmen, die die Aktion &#8222;Rettet die Bienen&#8220; dazu allerdings vorschl\u00e4gt und auch in eine Gesetzesvorlage geschrieben hat, sind zu einem gro\u00dfen Teil nicht zielf\u00fchrend. Es sollen ab 2021 zum Beispiel s\u00e4mtliche Pflanzenschutzma\u00dfnahmen in allen Schutzgebieten verboten werden.<br \/>\nDas w\u00fcrde f\u00fcr den Kaiserstuhl bedeuten, dass in der gesamten Region kein Weinbau mehr betrieben werden kann, da der komplette Kaiserstuhl zu diversen Schutzgebieten geh\u00f6rt. Denn Weinbau ohne Pflanzenschutz ist weder im biologischen noch im konventionellen Anbau m\u00f6glich. Damit w\u00e4re s\u00e4mtlichen Winzerbetrieben am Kaiserstuhl die Existenzgrundlage entzogen. Es stellt sich in der Folge die Frage, wer dann die frei werdenden Rebfl\u00e4chen mit den dazugeh\u00f6rigen B\u00f6schungen pflegt.<br \/>\nWas mit Fl\u00e4chen passiert, die auf Anordnung des Naturschutzes nicht mehr gefl\u00e4mmt werden d\u00fcrfen, kann man auf vielen Hektar hier begutachten. Statt des f\u00fcr den Kaiserstuhl typischen Magerrasens mit seiner vollen Bl\u00fctenpracht bleiben nur Robinien oder Brombeeren in Reinkultur. F\u00fcr die Bienen und auch f\u00fcr die Artenvielfalt ist damit nichts gewonnen \u2013 ganz im Gegenteil. Damit zeigt sich dann, dass dieses geplante Volksbegehren nicht dem Schutz der Bienen dient, sondern der Zerst\u00f6rung von Existenzen und wundersch\u00f6nen Kulturlandschaften.<br \/>\n10.8.2019, Michael Schmidt, K\u00f6nigschaffhausen, BZO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bienenschutz: S\u00fcdwest-Initiative noch ehrgeiziger als ihr bayerisches Vorbild<\/strong><br \/>\nWie in Bayern, wo fast 18,4 Prozent der Wahlberechtigten f\u00fcr mehr Artenschutz stimmten, l\u00e4uft das Projekt unter dem Motto &#8222;Rettet die Bienen&#8220;. Dahinter steckt die Forderung nach einem st\u00e4rkeren Schutz f\u00fcr die Artenvielfalt aller Tiere und Pflanzen. Die Initiatoren wollen \u00c4nderungen in Baden-W\u00fcrttembergs Naturschutzgesetz sowie im Landwirtschafts-und Landeskulturgesetz durchsetzen. Beispielsweise sollen Biotope besser vernetzt, Streuobstwiesen gesch\u00fctzt und der \u00f6kologische Anbau ausgeweitet werden. Eine Kernforderung: weniger Pestizide.<br \/>\nWer steckt hinter der Initiative?<br \/>\nAngesto\u00dfen hat das Volksbegehren &#8222;proBiene&#8220;, ein Freies Institut f\u00fcr \u00f6kologische Bienenhaltung, das von den Berufsimkern David Gerstmeier und Tobias Miltenberger gegr\u00fcndet wurde. Mehr als 100 Unternehmen und Organisationen unterst\u00fctzen nach Angaben von &#8222;proBiene&#8220; das Vorhaben, darunter auch die zwei gr\u00f6\u00dften Naturschutzverb\u00e4nde in Baden-W\u00fcrttemberg, der Nabu und der Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz. Auch die \u00d6DP sowie die Anbauverb\u00e4nde Demeter und Naturland z\u00e4hlen zu den Partnern.<br \/>\nWas sagen Kritiker?<br \/>\nSelbst Teile der \u00d6koszene wie Bioland, der Landesverband W\u00fcrttembergischer Imker und der Vorsitzende des Agrarausschusses im Landtag, der Gr\u00fcnen-Politiker Martin Hahn, finden, dass die Forderungen nicht nur \u00fcber die bayerischen, sondern auch \u00fcbers Ziel hinausschie\u00dfen. Der Landesbauernverband kritisiert unter anderem die Forderungen zum \u00d6kolandbau. &#8222;Das macht den Preis kaputt, das macht den Markt kaputt, und das will kein Landwirt&#8220;, sagte Fachreferent Marco Eberle. Es sollte so viel produziert werden, wie die Verbraucher wollen, nicht, wie viel die Politik vorgibt.<br \/>\nDie Initiative will 50 Prozent \u00d6kolandbau bis 2035 \u2013 2018 wirtschafteten rund 11 Prozent der Betriebe laut Verband \u00f6kologisch, auf 14 Prozent der Anbaufl\u00e4chen. Das Agrarministerium r\u00fcgte unter anderem die Zielvorgabe bei Pestiziden: &#8222;Es geht um die Abw\u00e4gung, wo kulturartspezifisch und in welcher Form eine Reduktion richtig und m\u00f6glich ist und wo nicht. Die aktuelle Befallssituation bei Krankheiten und Sch\u00e4dlingen ist dabei entscheidend&#8220;, erkl\u00e4rte eine Sprecherin.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.7.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bienenschutz-suedwest-initiative-noch-ehrgeiziger-als-ihr-bayerisches-vorbild\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bienenschutz-suedwest-initiative-noch-ehrgeiziger-als-ihr-bayerisches-vorbild<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Natur\u00a0&gt;Tiere\u00a0&gt;Wildbienen &gt;Bienen Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0Klicken\u00a0oder scrollen Kastanie Bienen Atom Israel Iran\u00a0(15,6,2925) Kastanienbl\u00fcte Bienen Kirschen\u00a0(18.6.2024) Wie eine junge Imkerin aus Stegen Permakultur und Honig vereint (9.4.2024) M\u00e4dchen erleben einen Nachmittag Bienen &#8211; mit Pia Wenge (21.5.2023) Biene Fritz &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/bienen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":256,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-74464","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/74464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74464"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/74464\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":135229,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/74464\/revisions\/135229"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/256"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}