{"id":72162,"date":"2019-05-05T18:33:52","date_gmt":"2019-05-05T16:33:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=72162"},"modified":"2025-10-04T15:22:27","modified_gmt":"2025-10-04T13:22:27","slug":"lohc","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/wasserstoff\/lohc\/","title":{"rendered":"LOHC"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Energie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/\">Energie<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Strom\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/\">Strom\u00a0<\/a>&gt;<a title=\"Energiewende\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/\">Energiewende<\/a> &gt;LOHC<\/p>\n<div id=\"attachment_72100\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/dietenbach-stadtteil\/dietenbach-im-westen-von-freiburg2019pan\/\" rel=\"attachment wp-att-72100\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72100\" class=\"size-full wp-image-72100\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/dietenbach-im-westen-von-freiburg2019pan.jpg\" alt=\"Blick nach Osten \u00fcber das Dietenbach-Gel\u00e4nde - links Zubringer Mitte mit Dreisam\" width=\"638\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/dietenbach-im-westen-von-freiburg2019pan.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/dietenbach-im-westen-von-freiburg2019pan-180x101.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-72100\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Osten \u00fcber das <a title=\"Dietenbach-Stadtteil\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/dietenbach-stadtteil\/\">Dietenbach<\/a>-Gel\u00e4nde &#8211; links Zubringer Mitte mit Dreisam<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/stadtfreiburg\/\">Freiburg setzt auf Wasserstoff bei M\u00fcllabfuhr<\/a>\u00a0(29.9.2025)<\/li>\n<li>LOHC = Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit f\u00fcr Wasserstoff H2 (1.5.2019)<\/li>\n<li>Superspeicher f\u00fcr Wasserstoff &#8211; LOHC soll Energiewende retten (20.4.2019)<\/li>\n<li>Framatome und Hydrogenious Technologies vereinbaren LOHC-Zusammenarbeit (4.3.2019)<\/li>\n<li>Hydrogenious LOHC-Wasserstofftechnologie: In USA bekannter als in der Heimat Deutschland (30.11.2018)<\/li>\n<li>Deutscher Zukunftspreis f\u00fcr LOHC-Technologie (19.11.2018)<\/li>\n<li>LOHC-Kraftwerk &#8211; Netzwerk (18.11.2018)<\/li>\n<li>Wasserstoff als Speicher f\u00fcr Strom aus Regenerativ-Energien &#8211; LOHC als Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit (3.11.2018)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"AKW\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/\">AKW \u2013 Atomkraft \u2013 Atomkraftwerke<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Biogas\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/biomasse\/biogas\/\">Biogas<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Biokohle\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/biokohle\/\">Biokohle \u2013 Karbonisierung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Biomasse\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/biomasse\/\">Biomasse<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Diesel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/verkehr\/diesel\/\">Diesel<\/a><\/li>\n<li><a title=\"EEG\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/eeg\/\">EEG<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Energiepolitik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiepolitik\/\">Energiepolitik<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Energiesparen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiesparen\/\">Energiesparen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Energiewende\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/\">Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/verkehr\/e-mobil\/\">E-Mobil<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fracking\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/fracking\/\">Fracking<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gas\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/\">Gas<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kohle\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/kohle\/\">Kohle<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kraft-Waerme-Kopplung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kraft-waerme-kopplung\/\">KWK \u2013 Kraft-Waerme-Kopplung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Nachhaltigkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/nachhaltigkeit\/\">Nachhaltigkeit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Power-to-Gas\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/power-to-gas\/\">Power-to-Gas bzw. Power-to-Liquid<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Rohstoffe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/rohstoffe\/\">Rohstoffe<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Solar\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/solar\/\">Solar<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Smart-Energy\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/smart-energy\/\">Smart Energy<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Strom\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/\">Strom<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Waermepumpe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/geothermie\/waermepumpe\/\">W\u00e4rmepumpe<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Wasserkraft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/wasserkraft\/\">Wasserkraft<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Wasserstoff\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/wasserstoff\/\">Wasserstoff \u2013 Kernfusion<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Wind\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/wind\/\">Wind<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>LOHC = Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit f\u00fcr Wasserstoff H2<br \/>\n<\/strong>Wasserstoff erm\u00f6glicht es, Energie zu speichern. Das ist insbesondere bei erneuerbarer Energie aus Wind und Sonne von Bedeutung. Per Elektrolyse wird aus Strom klimaneutral Wasserstoff H2 gewonnen,\u00a0wobei\u00a0mithilfe eines Katalysators aus Platin und elektrischer Energie Wassermolek\u00fcle in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten\u00a0werden. Der Wasserstoff wird aufgefangen und entweder als komprimiertes oder verfl\u00fcssigtes Gas gespeichert oder in einer speziellen \u00f6lhaltigen Fl\u00fcssigkeit namens LOHC\u00a0(Liquid Organic Hydrogene Carrier) gebunden, um sp\u00e4ter bei Bedarf wieder dehydriert zu werden. LOHC wird in &#8222;Pfandflaschen&#8220; tansportiert.<\/p>\n<p>Wasserstoff (H2) ist ein echtes Powerpaket. Ein Kilogramm Wasserstoff enth\u00e4lt ungef\u00e4hr dreimal so viel Energie wie ein Kilogramm Erd\u00f6l. Beim Verbrauch werden keinerlei Kohlenstoffdioxide oder Stickoxide freigesetzt. Im Fahrzeug erzeugt eine Brennstoffzelle aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom und W\u00e4rme und treibt damit einen Elektromotor an &#8211; stufenlos, dynamisch und leise.<\/p>\n<p>Die Abh\u00e4ngigkeit von der Witterung ist das gr\u00f6\u00dfte Problem bei erneuerbaren Energien. Wind und Sonne liefern zwar gro\u00dfe Mengen an Energie, diese steht aber oft nicht zum richtigen Zeitpunkt oder an der richtigen Stelle zur Verf\u00fcgung. Mit der umweltfreundlichen, innovativen und beliebig skalierbaren LOHC-Speichertechnologie steht die ideale L\u00f6sung zur Verf\u00fcgung, mit der sich zum ersten Mal gro\u00dfe Strommengen bis in den Terawattstunden-Bereich hinein sicher und g\u00fcnstig speichern lassen<\/p>\n<p>Das Prinzip ist einfach: Mit \u00fcbersch\u00fcssigem Strom wird aus Wasser durch Elektrolyse Wasserstoff hergestellt. Unter Zuhilfenahme von Brennstoffzellen l\u00e4sst sich daraus schadstofffrei wieder Strom produzieren. Der gro\u00dfe Nachteil dieser bekannten Technik ist das hohe Explosionsrisiko des Wasserstoffs. Das leicht entz\u00fcndliche Gas musste deshalb bisher unter gro\u00dfen Sicherheitsvorkehrungen bei tiefen Temperaturen oder unter hohem Druck gelagert werden und war damit f\u00fcr L\u00f6sungen im industriellen Ma\u00dfstab ungeeignet. Mit der LOHC-Technologie wurde dieses Problem gel\u00f6st. Die Abk\u00fcrzung \u201eLOHC\u201c steht f\u00fcr \u201eLiquid Organic Hydrogen Carriers\u201c, einer \u00f6lartigen organischen Substanz, die Wasserstoff chemisch bindet. Der LOHC-Stromspeicher wird mit dem gewonnenen Wasserstoff beladen und kann bei Umgebungstemperatur und -druck gelagert oder transportiert werden. LOHC-Stromspeicher sind sicher und umweltfreundlich, sie sind skalierbar und besitzen eine unbegrenzte Speicherkapazit\u00e4t. Zudem sind sie wiederaufladbar und \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume stabil. Die LOHC-Technologie kostet noch dazu konkurrenzlos wenig, der Strom-zu-Strom-Speicherpreis wird bei 3,5 Cent liegen. Die skalierbaren LOHC-Speicherl\u00f6sungen sind kompatibel mit der bestehenden Infrastruktur und lassen sich ohne gro\u00dfe Umbauten an die vorhandene Situation anpassen. So lassen sich die Kosten f\u00fcr den Ausbau der Stromtrassen verringern \u2013 ein weiterer Vorteil f\u00fcr die Energiewende.<br \/>\nDie Stromspeicher-L\u00f6sungen sind nicht nur f\u00fcr die Energiewirtschaft und erneuerbaren Energien perfekt geeignet. Sie sind auch in Immobilien-, Schiffs- und Transportwirtschaft flexibel einsetzbar. So sind bereits vollelektrische, emissionsfreie Lastschiffe und Jachten projektiert. Gro\u00dfe Verwaltungsgeb\u00e4ude, Shoppingmalls, Wohnanlagen oder Krankenh\u00e4user lassen sich durch LOHC-Speicherl\u00f6sungen mit sicherem Notstrom, Heizung und Klimatisierung versorgen. In der Entwicklung sind kleinere Anlagen f\u00fcr Privatkunden.<br \/>\nZu guter Letzt noch ein Vorteil der LOHC-Stromspeicher: Sie m\u00fcssen nicht langwierig hochgefahren werden, sondern springen sofort an, wenn sie ben\u00f6tigt werden, und liefern den geforderten Strom. Das hei\u00dft, das Stromnetz kann von \u00fcberfl\u00fcssigen Kohlekraftwerken entlastet werden. Zur Absicherung der Grundlast sind sie dank der LOHC-Technologie nicht mehr notwendig. Erneuerbare Energie wird damit immer und zu jeder Zeit verf\u00fcgbar.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.energiewirtschaft.pro\/100-lohc-alternative-kohlekraftwerke\">https:\/\/www.energiewirtschaft.pro\/100-lohc-alternative-kohlekraftwerke<\/a><\/p>\n<p>LOHC-Tanken:<br \/>\nBeim Fahren reduziert sich die LOHC-Menge nur unwesentlich, denn das Speichermedium verliert dden H2-Anteil, aber das Tr\u00e4germaterial (\u00f6lhaltige Fl\u00fcssigkeit) selbst bleibt erhalten. Tanken bedeutet deshalb nicht Nachgef\u00fcllen, sondern Austauschen. Die Tankstellen haben also die Aufgabe, H2-reiches LOHC bereitzustellen und H2-freies zur\u00fcckzunehmen. \u00c4hnlich wie beim Pfandflaschensystem.<\/p>\n<p><strong>Weltweit erste netzgebundene LOHC\/Wasserstoffbasierte Stromspeicheranlage<\/strong><br \/>\nIm Speichertestzentrum des ZAE Bayern in Arzberg wurde die erste komplette Energiespeicheranlage, basierend auf der chemischen Bindung von Wasserstoff in speziellen \u00d6len, durch Areva in Betrieb genommen. Mit der Anlage wird die neuartige Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC)-Technologie in der Praxis erprobt. Die Technologie bietet die M\u00f6glichkeit der saisonalen Speicherung von Strom durch die Erzeugung von Wasserstoff, der dann gespeichert und wieder zur\u00fcckverstromt wird.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.energiefachmagazin.de\/Branchen-News\/Weltweit-erste-netzgebundene-LOHC-Wasserstoffbasierte-Stromspeicheranlage-in-Betrieb-genommen\">https:\/\/www.energiefachmagazin.de\/Branchen-News\/Weltweit-erste-netzgebundene-LOHC-Wasserstoffbasierte-Stromspeicheranlage-in-Betrieb-genommen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zae-bayern.de\">https:\/\/www.zae-bayern.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.areva.com\">https:\/\/www.areva.com<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Superspeicher f\u00fcr Wasserstoff &#8211; LOHC soll Energiewende retten<\/strong><br \/>\nWind- und Sonnenenergie sind witterungsabh\u00e4ngig. Die Stromproduktion schwankt sehr stark. Deshalb gelten diese erneuerbaren Energien als nicht grundlastf\u00e4hig. Das hei\u00dft, sie k\u00f6nnen Energie nicht dauerhaft und zuverl\u00e4ssig bereitstellen.<br \/>\nEin Ausweg: \u00dcbersch\u00fcssiger Strom wird genutzt, um durch Elektrolyse aus Wasser Wasserstoff zu gewinnen. Der kann weiterverarbeitet oder \u00fcber Brennstoffzellen wieder in Strom verwandelt werden. Ideal um die Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie auszugleichen. Wasserstoff hat nur einen Nachteil: Er ist sehr fl\u00fcchtig und reaktionsfreudig. Deshalb muss er bei hohem Druck oder tiefen Temperaturen gelagert werden, was mit aufwendiger Infrastruktur und hohen Kosten verbunden ist.<br \/>\nDiese Probleme lassen sich inzwischen jedoch l\u00f6sen: mit LOHC. Das K\u00fcrzel steht f\u00fcr &#8222;Liquid Organic Hydrogen Carriers&#8220;, was \u00fcbersetzt fl\u00fcssige organische Wasserstoff-Tr\u00e4ger bedeutet. Bei diesem Speicher wird Wasserstoff \u00fcber einen Katalysator chemisch an eine Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit gebunden, was ihn leicht handhabbar macht. In der LOHC-gebundenen Form kann der Wasserstoff genauso wie Diesel bei Umgebungstemperatur und -druck transportiert und gelagert werden. Wenn Wasserstoff zur R\u00fcckverstromung ben\u00f6tigt wird, kann er per Katalysator aus dem LOHC freigesetzt werden. LOHC als Tr\u00e4gerstoff kann also wie eine Pfandflasche f\u00fcr Wasserstoff immer wieder bef\u00fcllt und entleert werden. Der Tr\u00e4gerstoff ist zudem in gro\u00dfen Mengen vorhanden, umweltfreundlich und billig, was die Kosten der Energiespeicherung deutlich senkt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nLOHC-Speicher k\u00f6nnen in fast beliebiger Gr\u00f6\u00dfe gebaut werden. Sie sind zudem so sicher, dass sie im Gegensatz zu Wasserstofftanks im Prinzip \u00fcberall stehen k\u00f6nnten. Hinzu kommt, der unproblematische Transport mit Tanklastwagen, Z\u00fcgen und Schiffen &#8211; Infrastrukturen, die bereits vorhanden sind. &#8222;Das sind hervorragende Voraussetzungen, um erneuerbare Energien zu einem weltweit handelbaren Gut zu machen&#8220;, sagt der LOHC-Experte.<br \/>\n.<br \/>\n&#8222;Global gewonnen und gehandelt&#8220;: Derzeit werde die Energiewende zu national gedacht. Es reiche nicht, in Deutschland LOHC-Energiespeicher zu bauen. &#8222;Wenn erneuerbare Energien kosteng\u00fcnstig sein sollen, dann m\u00fcssen sie global gewonnen und gehandelt werden k\u00f6nnen&#8220;, so Wasserscheid weiter. \u00dcber billige stoffliche Energietr\u00e4ger wie LOHC lasse sich g\u00fcnstige Windenergie aus Patagonien hertransportieren oder Sonnenenergie aus Saudi-Arabien. Es bestehe die Chance, eine Energiewendetechnologie zu exportieren, die weltweit mit vorhandener Infrastruktur funktioniere und kosteng\u00fcnstig sei.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nBatterie oder LOHC-Speicher?<br \/>\nDaran arbeitet bereits das M\u00fcnchner Unternehmen H2-Industries SE. Es hat gerade ank\u00fcndigt, in Kooperation mit dem Luxusjachthersteller Nobiskrug die erste vollelektrische Jacht mit LOHC-Technologie zu bauen. F\u00fcr die Binnenschifffahrt plant H2-Industries mit dem niederl\u00e4ndischen Unternehmen Portliner vollelektrische Lastschiffe mit LOHC-Technologie.<br \/>\n&#8222;Bei der E-Mobilit\u00e4t h\u00e4ngt es von der Nutzung ab, ob Batterien oder LOHC-Technologie besser geeignet ist&#8220;, berichtet Wasserscheid. Batterien seien immer dann interessant, wenn gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr den Ladevorgang vorhanden sei, das Fahrzeug also nicht viel genutzt werde. Bei intensiver Nutzung sei LOHC-Technik geeigneter, da der Austausch von entladenen LOHC mit beladenen LOHC nur ein paar Minuten dauere. Sind nun Batterien oder LOHC-Speicher besser? &#8222;Ein wesentlicher Faktor ist auch die Energiemenge, die gespeichert werden soll&#8220;, so der Experte. Bei Batterien verdoppelten sich die Kosten bei einer Verdoppelung der Speichermenge. LOHC sei deshalb bei gro\u00dfen Speichermengen deutlich g\u00fcnstiger. So w\u00fcrden etwa zur Speicherung von zwei Megawattstunden Energie rund 1000 Liter LOHC ben\u00f6tigt, die bei der Erstbeschaffung etwa 3000 Euro kosten und danach viele 100 Mal wiederverwendet werden k\u00f6nnen. Bei Batterien m\u00fcsste man f\u00fcr die gleiche Speichermenge heute einen Millionenbetrag aufwenden.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 20.4.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/LOHC-soll-Energiewende-retten-article20974248.html\">https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/LOHC-soll-Energiewende-retten-article20974248.html<br \/>\n<\/a>\u00a0.<\/p>\n<p><strong>Framatome und Hydrogenious Technologies vereinbaren LOHC-Zusammenarbeit<\/strong><br \/>\nNach der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im Projekt \u201eSmart Grid Solar\u201c im bayerischen Arzberg setzen die Framatome GmbH mit ihrer Energiespeichermarke Covalion und die Hydrogenious Technologies GmbH die gemeinsame Arbeit an der Wasserstoffspeicherung in fl\u00fcssigen organischen Wasserstofftr\u00e4gern (LOHC) fort. Anfang Januar 2019 haben die Unternehmen eine engere Zusammenarbeit vereinbart, um die LOHC-Technologie im wachsenden Wasserstoffmarkt weiter zu etablieren. Beide Partner haben ihren Sitz in Erlangen, was die Rolle der Stadt als weltweit zentralen Industriestandort f\u00fcr Entwicklungen im Bereich des LOHC st\u00e4rken wird.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.3.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hydrogenious.net\/index.php\/de\/2019\/03\/04\/framatomehydrogenioustechnologies-zusammenarbeit\/\">https:\/\/www.hydrogenious.net\/index.php\/de\/2019\/03\/04\/framatomehydrogenioustechnologies-zusammenarbeit\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Hydrogenious LOHC-Wasserstofftechnologie: In USA bekannter als in der Heimat Deutschland<\/strong><br \/>\nDie Wasserstofftechnologie von Hydrogenious ist geeignet, um \u00fcbersch\u00fcssigen Strom aus Wind- und Solarparks zu speichern. Doch noch stehen die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland gegen eine weitere Verbreitung der Technologie. Immerhin waren die Gr\u00fcnder und Entwickler in diesem Jahr f\u00fcr den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Auch wenn es am Ende knapp nicht f\u00fcr den Siegerscheck reichte, ist es doch eine gro\u00dfe Auszeichnung f\u00fcr das junge Unternehmen&#8230;..<br \/>\nF\u00fcr die Zukunft setzt das Unternehmen auch auf Power-to-Gas, kurz P2G. Denn dort soll zum Beispiel in Offshore-Windprojekten k\u00fcnftig H2 auf den Plattformen produziert und als LOHC per Schiff abgeholt. \u201eEinen Teil des Windstroms in H2 umzuwandeln macht generell Sinn\u201c f\u00fcr Daniel Teichmann. Wolfgang Arlt kritisiert aber \u201edie jetzigen Rahmenbedingungen. Unter denen wird es nur Demonstrationsanlagen geben. Die politisch Verantwortlichen haben wohl Angst vor ihrer eigenen Courage bekommen\u201c, weil der \u00d6kostrom-Ausbau so schnell voranging. F\u00fcr die \u00dcbersch\u00fcsse w\u00e4re LOHC der ideale Speicher, egal ob zentral in riesigen Einzelspeichern oder am Ort des Geschehens, am Erzeuger. Arlt kann sich sogar \u201evorstellen, dass an jeder 4 Megawatt-Windkraftanlage ein LOHC-System steht\u201c. Auch Teichmann setzt auf ein Umdenken der Politik: Auch bei der Sektorenkopplung von Strom, W\u00e4rme und Verkehr brauche es Speicher \u2013 warum nicht LOHC?<br \/>\nSelbst in den USA, speziell aber in China sei man sich dessen schon viel bewusster: Die Elektromobilit\u00e4t, aber auch Wasserstoff-Busse seien dort viel weiter verbreitet. Und Hydrogenious ist dort bekannter als hierzulande. \u201eDoch wir beliefern in Erlangen bald eine Wasserstofftankstelle. Da flie\u00dft der Solarstrom nicht mehr ins Netz, sondern erzeugt H2, der in LOHC gelagert wird. Daraus k\u00f6nnen Sie dann H2 tanken.\u201c Wolfgang Arlt fordert deshalb von der hiesigen Politik und Wirtschaft: \u201eEs muss auch die Autos daf\u00fcr geben. Es br\u00e4uchte F\u00f6rderung, Werbung. Man muss es nur noch tun wollen.\u201c Einen Anschub erhoffen sich Arlt, Teichmann und Co. durch den Deutschen Zukunftspreis 2018.<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.11.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.pv-magazine.de\/2018\/11\/30\/hydrogenious-lohc-wasserstofftechnologie-in-usa-bekannter-als-in-der-heimat-deutschland\/\">https:\/\/www.pv-magazine.de\/2018\/11\/30\/hydrogenious-lohc-wasserstofftechnologie-in-usa-bekannter-als-in-der-heimat-deutschland\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutscher Zukunftspreis f\u00fcr LOHC-Technologie<\/strong><br \/>\nNominiert sind als Team III: Prof. Dr. rer. nat. Peter Wasserscheid, Prof. i. R. Dr.-Ing. Wolfgang Arlt und Dr.-Ing. Daniel Teichmann mit ihre Arbeiten zu \u201eFl\u00fcssige Wasserstoffspeicher \u2013 Wegbereiter einer k\u00fcnftigen Wasserstoffgesellschaft\u201c. Die drei Nominierten haben ein innovatives Konzept entwickelt, Wasserstoff auf einfache Weise zu speichern und ihn damit als Energiespeicher zu etablieren. Es basiert auf einer ungef\u00e4hrlichen und leicht handhabbaren Fl\u00fcssigkeit, die Wasserstoff chemisch aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben kann wie eine \u201efl\u00fcssige Pfandflasche\u201c. Wird der Wasserstoff mit Strom aus Wind oder Sonnenlicht erzeugt, l\u00e4sst sich so erneuerbare Energie aufbewahren, transportieren und als CO2-emissionsfreier Kraftstoff nutzen.<br \/>\n19.11.2018<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.deutscher-zukunftspreis.de\/de\/news\/deutscher-zukunftspreis-2018-die-entscheidung-faellt-am-28-november-2018\">https:\/\/www.deutscher-zukunftspreis.de\/de\/news\/deutscher-zukunftspreis-2018-die-entscheidung-faellt-am-28-november-2018<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<strong>LOHC-Kraftwerk &#8211; Netzwerk<\/strong><br \/>\n&#8222;Modulares Wasserstoffkraftwerk und Energiespeicher&#8220;: Ein Anteil von 34% an erneuerbarer Energie aus Sonne und Wind bis 2022 ist m\u00f6glich. Beide Energiearten sind jedoch fluktuierend und stellen das bestehende Stromnetz vor eine gro\u00dfe regelungstechnische Herausforderung, die mit den bestehenden Grundlastkraftwerken nicht wirtschaftlich gel\u00f6st werden kann. Das Netzwerk soll einen wesentlichen Beitrag zur Bereitstellung von wirtschaftlicher Regelenergie aus erneuerbarer Energie leisten, um die bestehenden und die zuk\u00fcnftigen Quellen erneuerbarer Energien wirtschaftlich bei einem gleichbleibend stabilen Netz nutzen zu k\u00f6nnen. Ohne entsprechende Speichertechnologien wird das Ziel von 80% erneuerbarem Strom bis 2050 nicht m\u00f6glich sein.<br \/>\nChemische Speichermedien, wie Wasserstoff und Methan, k\u00f6nnen gro\u00dfe Mengen Energie \u00fcber lange Zeit und ohne Verluste speichern. Die besondere Kompetenz des Netzwerkes liegt in der Nutzung eines Verfahrens zur Speicherung von Wasserstoff in einem energietragenden Stoff (ETS), einem Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC). Der regenerativ erzeugte Wasserstoff, aus zum Beispiel Wind- oder PV-Strom, kann mit Hilfe der LOHC-Technologie einfach, sicher und kosteng\u00fcnstig gespeichert und transportiert werden.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.lohc-kraftwerk.de\/start\/\">https:\/\/www.lohc-kraftwerk.de\/start\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wasserstoff als Speicher f\u00fcr Strom aus Regenerativ-Energien &#8211; LOHC als Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit<br \/>\n<\/strong>M\u00fcssen Solarkraftwerke wegen \u00dcberproduktion gedrosselt werden, kann man daraus per Elektrolyse Wasserstoff (H2) erzeugen. Dieser l\u00e4\u00dft sich dann bei Bedarf \u00fcber Brennstoffzellen wieder in Strom r\u00fcckwandeln bzw. die entstehende W\u00e4rme f\u00fcr Heizzwecke nutzen. Oder man betankt Brennstoffzellen-Autos mit dem H2. Kritiker warnen aber vor Knallgas-Explosionen, wie sie jeder Sch\u00fcler vom Physikunterricht her kennt.<br \/>\n.<br \/>\nHier kommt LOHC bzw. \u201eLiquid Organic Hydrogen Carrier\u201c als \u00f6lartige Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit ins Spiel. LOHC sind organische Verbindungen, die H2 durch chemische Reaktion aufnehmen und wieder abgeben k\u00f6nnen. Speichert man H2 in LOHC, ist die Explosionsgefahr gebannt (LOHC ist nicht einmal als Gefahrgut eingestuft). Fl\u00fcssigkeit kann sogar gefahrlos erhitzt werden.<br \/>\nLOHC ist aber nachteilig beim Transport: Da die Energiedichte von H2 halb so hoch ist wie die in Diesel gespeicherte Energiemenge, ist f\u00fcr die gleiche Energiemenge doppelt so viel LOHC-Masse zu transportieren. Da LOHC bei der Nutzung des H2 nicht \u201everbraucht\u201c wird (es verliert nur wenige Volumenprozente durch den freigesetzten H2), kann man es nach dem Pfandflaschen-Prinzip transportieren.<br \/>\n.<br \/>\nDie Professoren Wasserscheid, Arlt und Schl\u00fccker (N\u00fcrnberg) haben als Gesellschafter der Hydrogenious (\u00fcber 60 Mitarbeiter) die LOHC-Technologie als zur Stromspeicherung vorangetrieben. Drei grunds\u00e4tzliche Einnahmequellen nennt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Teichmann: Ums\u00e4tze aus Projekten, die meisten in USA, China und der EU. Weniger wichtig, aber trotzdem relevant seien F\u00f6rdermittel. Und dann gebe es die Eigenkapital-Finanzierung beispielsweise durch Anglo American Platinum. Das sei bei allen jungen Firmen so: \u201eErst einmal massiv Geld investieren\u201c, sagt Gesellschafter Wolfgang Arlt. Hydrogenious hat den Deutschen Erfinderpreis 2018 mitgewonnen.<br \/>\n3.11.2018<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Energie\u00a0&gt;Strom\u00a0&gt;Energiewende &gt;LOHC Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Freiburg setzt auf Wasserstoff bei M\u00fcllabfuhr\u00a0(29.9.2025) LOHC = Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit f\u00fcr Wasserstoff H2 (1.5.2019) Superspeicher f\u00fcr Wasserstoff &#8211; LOHC soll Energiewende retten (20.4.2019) Framatome und Hydrogenious Technologies vereinbaren LOHC-Zusammenarbeit (4.3.2019) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/wasserstoff\/lohc\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":51462,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-72162","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/72162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72162"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/72162\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":139780,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/72162\/revisions\/139780"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/51462"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}