{"id":70013,"date":"2019-01-05T17:18:06","date_gmt":"2019-01-05T16:18:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=70013"},"modified":"2026-03-15T15:44:30","modified_gmt":"2026-03-15T14:44:30","slug":"kinderarmut","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kinderarmut\/","title":{"rendered":"Kinderarmut"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Kinder\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/\">Kinder<\/a>\u00a0&gt;Kinderarmut<\/p>\n<div id=\"attachment_68972\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/praegung\/herbstlaub-pan181112-pan\/\" rel=\"attachment wp-att-68972\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68972\" class=\"size-full wp-image-68972\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/herbstlaub-pan181112-pan.jpg\" alt=\"Herbstlaub im Oktober 2018 - Oma und Enkel bei der Arbeit\" width=\"639\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/herbstlaub-pan181112-pan.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/herbstlaub-pan181112-pan-180x89.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-68972\" class=\"wp-caption-text\">Herbstlaub im Oktober 2018 &#8211; Oma und Enkel bei der Arbeit<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Leihmutterschaft: Gegen die Geb\u00e4rmutter-Prostitution (13.3.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/d-kinderfeindlich-bildungsarm\/\">D: kinderfeindlich, bildungsarm<\/a>\u00a0(21.5.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tafel-0-waffen-100-mrd-panzer\/\">Tafel 0: Waffen 100 Mrd \u2013 Panzer<\/a>\u00a0(27.4.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/leihmutterschaft-verbieten\/\">Leihmutterschaft verbieten<\/a>\u00a0(16.4.2022)<\/li>\n<li><a title=\"Verbl\u00f6dung menschengemacht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/verbloedung-menschengemacht\/\">Verbl\u00f6dung menschengemacht<\/a>\u00a0(22.12.2019)<\/li>\n<li>Henning Zoz: Ohne Kinder keine Zukunft!\u00a0 (4.1.2018)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"Eigeninitiative\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/eigeninitiative\/\">Eigeninitiative<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Einkommen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/einkommen\/\">Einkommen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Familie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/\">Familie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Integration<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kinderarmut\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kinderarmut\/\">Kinderarmut<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Marktwirtschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/marktwirtschaft\/\">Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Obdachlos\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/obdachlos\/\">Obdachlos<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Parallelgesellschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/parallelgesellschaft\/\">Parallelgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Sozialkapital\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/sozialkapital\/\">Sozialkapital<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Sozialstaat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialstaat\/\">Sozialstaat<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Steueroase\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/steueroase\/\">Steueroase<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Verbl\u00f6dung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/verbloedung\/\">Verbl\u00f6dung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Vermoegen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/vermoegen\/\">Verm\u00f6gen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Volkseinkommen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkseinkommen\/\">Volkseinkommen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Wohnen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/\">Wohnen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leihmutterschaft: Gegen die Geb\u00e4rmutter-Prostitution<\/strong><br \/>\nLeihmutterschaft: Konservative und Feministinnen kritisieren, dass trotz Verbots in Deutschland f\u00fcr das Milliarden-Gesch\u00e4ft geworben wird<br \/>\n.<br \/>\nWie kann etwas, das in Deutschland gesetzlich verboten ist, legal beworben werden? Nicht nur Eva Engelken, Juristin und Gr\u00fcnderin des Vereins \u201eFrauenheldinnen\u201c, stellte am vergangenen Freitag diese Frage. \u201eIn Deutschland ist Leihmutterschaft verboten. Und trotzdem k\u00f6nnen Sie an einem Wochenende wie diesem in Berlin eine Messe besuchen, auf der internationale Agenturen erkl\u00e4ren, wie Sie mit Hilfe einer Leihmutter im Ausland \u2013 ganz legal und unproblematisch \u2013 ein Kind bekommen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201eModerne Reproduktionsmedizin: minimal invasiv oder maximal belastend?\u201c hatte sich eine heterogene Gruppe aus Feministinnen und christlichen Lebenssch\u00fctzern im Haus der Bundespressekonferenz zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch getroffen, organisiert ma\u00dfgeblich vom Verein \u201eAktion Lebensrecht f\u00fcr Alle\u201c (ALfA). \u201eUnser Ziel ist es, Werbeplattformen auf dem Rechtsweg zu stoppen\u201c, f\u00fchrte Engelken dabei aus. Die internationale Leihmutterschaftsindustrie erwirtschaftet Sch\u00e4tzungen zufolge Ums\u00e4tze in H\u00f6he von etwa 20 bis 30 Milliarden US-Dollar. Obwohl dieses Modell in den meisten westlichen L\u00e4ndern verboten ist \u2013 mit Ausnahme von einigen US-Bundesstaaten, Tschechien und Griechenland \u2013 kommen sch\u00e4tzungsweise 20.000 bis 30.000 Kinder j\u00e4hrlich auf diese Weise auf die Welt. Ein Kind kostet, je nach Land, in dem der Vorgang stattfindet und je nach Sonderw\u00fcnschen der K\u00e4ufer, zwischen 40.000 und 200.000 US-Dollar.<br \/>\nBei einer Leihmutterschaft wird zun\u00e4chst durch k\u00fcnstliche Befruchtung ein Embryo im Labor erzeugt. Daf\u00fcr werden eine Eizelle \u2013 meist von der K\u00e4uferin oder einer Eizellenspenderin \u2013 und ein Spermium \u2013 meist vom Kauf-Vater oder einem Spender \u2013 zusammengebracht. Der entstandene Embryo wird dann in die Geb\u00e4rmutter der Leihmutter eingesetzt, die das Kind austr\u00e4gt. Genetisch ist das Kind also meistens nicht mit der Frau verwandt, die es neun Monate lang im Bauch tr\u00e4gt und anschlie\u00dfend geb\u00e4rt. Die Anbieter berufen sich dabei auf eine rechtliche Grauzone: man vermittle lediglich Informationen \u00fcber Vorg\u00e4nge, die im Ausland legal sind. Der Verein \u201eFrauenheldinnen\u201c klagt derzeit vor dem Oberverwaltungsgericht M\u00fcnster gegen eine solche Messe in K\u00f6ln. Engelken und ihre Mitstreiter hoffen, damit einen Pr\u00e4zedenzfall zu schaffen.<\/p>\n<p>Die Uno-Sonderberichterstatterin f\u00fcr Gewalt gegen Frauen, Reem Alsalem, pl\u00e4dierte daf\u00fcr, die Betreiber solcher Leihmutterschafts-Unternehmen vor Gericht zu stellen. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte sie in einem Uno-Bericht zu dem Thema betont, eine formelle Zustimmung der Frau, die das Kind austr\u00e4gt \u201emacht Leihmutterschaft nicht ethisch vertretbar\u201c. Delikte wie \u201eMenschenhandel, Organhandel, Sklaverei\u201c und andere seien unter keinen Umst\u00e4nden legitim. Auch die Definition von Sklaverei vor dem V\u00f6lkerrecht enthalte keine Voraussetzung der unmittelbaren N\u00f6tigung. Dementsprechend fordert sie auch ein weltweites Verbot des Verkaufs von Eizellen, des Kaufs der Kinder und Hilfe f\u00fcr Frauen, die in der Industrie arbeiten und aussteigen wollen.<br \/>\nDie Publizistin Birgit Kelle wagt \u201eeinen kleinen Rundumschlag\u201c mit Blick auf die Situation in Deutschland. Solange der Staat es durchgehen lasse, dass deutsche B\u00fcrger im Ausland ein Kind per Leihmutterschaft erwerben, \u201eist bei uns gar nichts verboten\u201c, betont die vierfache Mutter. Sie selbst habe in der Vergangenheit als Journalistin an einer Leihmutter-Messe teilgenommen und sich an eine Verkaufsveranstaltung erinnert gef\u00fchlt. ALfA-Chefin Cornelia Kaminski betonte, sie habe auch Vertreter von Leihmutter-Organisationen eingeladen. Die h\u00e4tten eine Teilnahme aber abgelehnt.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 13.3.2026 von Vincent Steinkohl bitte lesen in der JF 12\/26 Seite 6<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Henning Zoz: Ohne Kinder keine Zukunft!<\/strong><br \/>\n<em>Der Unternehmer Henning Zoz interessiert sich nicht nur f\u00fcr Gewinne, sondern sorgt sich auch um sein Vaterland. Vor allem der fatalen deutschen Kinderarmut hat er den Kampf angesagt<\/em><br \/>\n.<br \/>\nHerr Professor Zoz, \u201eOhne Kinder &#8230;<br \/>\nHenning Zoz: &#8230; keine Zukunft !\u201c<br \/>\nMit diesem Satz beenden Sie seit Jahren jeden Ihrer Vortr\u00e4ge, egal zu welchem Thema. Warum?<br \/>\nZoz: Weil Kinder das Beste sind, was uns im Leben passiert! Glauben Sie mir, ich habe f\u00fcnf, und das ist eine absolut gro\u00dfartige, ja unglaubliche Erfahrung! Wie sehr Kinder belohnen und erf\u00fcllen, wei\u00df man leider erst, wenn man welche hat. Und da beginnt das Problem: Wir bekommen keine mehr! Offensichtlich haben wir beschlossen, auszusterben. In unserer Gesellschaft wird das Kinderkriegen ja als Belastung dargestellt \u2013 ja nach den j\u00fcngsten \u201eAusw\u00fcrfen\u201c der <strong>Amadeo-Antonio-Stiftung gilt es gar als Gefahr: Denen gelten wei\u00dfe Eltern mit wei\u00dfen Kindern als potentielle Rassisten. <\/strong>Das alles ist wirklich eine Schande. Ebenso ist es \u00fcbrigens eine Schande, wie wir mit unseren Rentnern umgehen. Ich k\u00f6nnte leider so weitermachen: Das gleiche gilt f\u00fcr unseren Umgang mit unserem Milit\u00e4r, der Feuerwehr und Polizei.<br \/>\n.<br \/>\nDramatisieren Sie nicht?<br \/>\nZoz: Leider \u00fcberhaupt nicht. Mein J\u00fcngster ist acht Monate alt. In welcher Welt er sp\u00e4ter leben wird, kann ich leicht ausrechnen: Zuletzt, also 2017, lag die Geburtenrate in Deutschland bei knapp 1,6 Kindern pro Frau. Aber einen erheblichen Anteil daran hatten vor allem t\u00fcrkische und syrische Kinder. Insofern vermute ich, da\u00df die Geburtenrate deutscher Kinder und erst recht deutscher Kinder ohne Migrationshintergrund, gar nicht bekannt ist. Wahrscheinlich w\u00e4re eine solche Erhebung bereits \u201erassistisch\u201c und strafbar. Ich mutma\u00dfe daher eine Zahl um die 1,0. Aber selbst wenn 1,6 zutr\u00e4fe \u2013 unsere Tage sind gez\u00e4hlt! Wir werden immer schneller immer weniger \u2013 und innerhalb dieser Entwicklung immer fremder, weil nur der Anteil der nichtdeutschen Neugeborenen w\u00e4chst. Das ist die Zukunft der Deutschen in Deutschland!<br \/>\nWarum ist das so?<br \/>\nZoz: Es gibt daf\u00fcr viele Gr\u00fcnde. Vielleicht der wesentliche ist, da\u00df Familie jedem Politiker panische Angst macht.<br \/>\nWieso das?<br \/>\nZoz: Weil die Familie die schlagkr\u00e4ftigste Einheit unserer Gesellschaft ist. <strong>Ohne Familie gibt es keine Tradition und ohne Tradition keine Kultur<\/strong> \u2013 zumindest keine nennenswerte. Bedenkt man das, dann wird klar, was es bedeutet, da\u00df Gesellschaft und Politik die Familie nicht pflegen, sondern gezielt kaputtmachen.<br \/>\n\u201eGezielt\u201c?<br \/>\nZoz: Ja, etwa durch die Pflegeversicherung. Heimlich jubeln wir: wir sind die Alten los! Nein! Was wir tats\u00e4chlich loswerden, ist das Band und die Kraft der Familie. Ich glaube, die Absicht ist, eine Gesellschaft zu schaffen, in der man unmittelbar keine Familie mehr braucht.<br \/>\nWas schlagen Sie vor?<br \/>\nZoz: Unsere sogenannte \u201eFamilienpolitik\u201c vollst\u00e4ndig zu reformieren und als erstes das Kindergeld, besser gesagt das \u201eKinderkopfgeld\u201c, zu streichen.<br \/>\nWieso? Eben das ist doch Ausdruck einer kinderfreundlichen Politik.<br \/>\nZoz: Das Gegenteil ist der Fall! Unser Kindergeld folgt stumpf der Devise: \u201eHast du Kind, kriegst du Geld.\u201c Jedoch hat es keinerlei positiv steuernde Wirkung! Zus\u00e4tzlich zum Sozialtourismus f\u00f6rdern wir damit Kindergeldtourismus, wir unterst\u00fctzen damit Clans und schicken obendrein Abermillionen Euro ins Ausland, helfen aber absolut nicht der klassischen deutschen Familie. Statt dessen schlage ich deshalb ein \u201eKinderbegr\u00fc\u00dfungsgeld\u201c vor.<br \/>\nWas ist der Unterschied zum Kindergeld?<br \/>\nZoz: Etwa, da\u00df es nicht nur ein paar tausend, sondern zum Beispiel 50.000 Euro pro Kind sein sollten. Paare mit drei und mehr Kindern k\u00f6nnten sogar Hunderttausende Euro bekommen. Und nat\u00fcrlich sind Familien \u00fcberall zu bevorzugen: Sie m\u00fc\u00dften etwa keine kommunalen Eintritte und Geb\u00fchren, zum Beispiel f\u00fcr Schwimmbad oder Bus bezahlen. Man kann das weitertreiben bis zur Abwassergeb\u00fchr.<br \/>\n<em>Geldgeschenke in dieser H\u00f6he, klingt das nicht verr\u00fcckt?<\/em><br \/>\nZoz: Das sind keine Geschenke, das sind Investitionen. Investitionen in unser \u00dcberleben. Die Alternative ist der Tod. Entweder wir bekommen wieder mehr Kinder oder unsere Gesellschaft beginnt in einigen Jahrzehnten zusammenzubrechen, wir Deutschen werden verdr\u00e4ngt \u2013 das hat ja l\u00e4ngst begonnen \u2013, und verschwinden schlie\u00dflich. Und solch hohe Betr\u00e4ge sollen Familien nicht nur materiell f\u00f6rdern, sondern auch ein Zeichen sein: Kinder und Familie sind das Wertvollste \u00fcberhaupt \u2013 das m\u00fcssen wir scheinbar wieder neu erlernen!<br \/>\n<em>Aber w\u00e4re das alles nicht unbezahlbar?<\/em><br \/>\nZoz: Im Gegenteil. Ich habe meinen Wirtschaftspr\u00fcfer gebeten, das Modell zu \u00fcberschlagen: das w\u00e4re Stand heute wahrscheinlich deutlich g\u00fcnstiger als das derzeitige Kindergeld.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Allerdings w\u00fcrde es doch erst recht Sozialstaatseinwanderer anlocken.<\/em><br \/>\nZoz: Na, ich bin ja noch nicht fertig: <strong>Das Kinderbegr\u00fc\u00dfungsgeld w\u00fcrde ich als Steuergutschrift festlegen.<\/strong> Damit w\u00e4ren drei gro\u00dfe Probleme adressiert: Erstens, Kindergeld als Einwanderungsanreiz und Anheizer f\u00fcr das Wachstum von Parallelgesellschaften \u2013 aus und vorbei! Zweitens, der Anreiz, in Deutschland von staatlichen Leistungen statt eigener H\u00e4nde Arbeit zu leben w\u00fcrde deutlich zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Und drittens w\u00fcrde endlich einmal etwas f\u00fcr genau die getan, die jeden Tag Leistung f\u00fcr sich und die Allgemeinheit erbringen und gleichzeitig auch noch das \u00dcberleben dieser Gesellschaft erm\u00f6glichen. F\u00fcr die, die heute die Dummen in unserem Land sind und sich bereits einen Kinobesuch kaum leisten k\u00f6nnen und ihre Telefonkarten nicht geschenkt bekommen: die finanziell strangulierten Familien.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Aber warum sollte Ihr Konzept die Deutschen anregen, mehr Kinder zu bekommen?<\/em><br \/>\nZoz: Unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung sagt sich der Staat heute doch: Wir brauchen Mann und Frau als Arbeitskraft. Daf\u00fcr stellt er ihnen dann eine Kita. So gewinnt der Staat gleichzeitig die Macht \u00fcber die Kinder und die Macht \u00fcber die Familien. Die Mutter wird zur Geb\u00e4rmaschine, die m\u00f6glichst schnell wieder in den Pool der Werkt\u00e4tigen zur\u00fcckkehren soll. Der irrsinnige Genderwahn flankiert das, indem er Frauen dazu bringt, sich nicht mehr als m\u00f6gliche Mutter zu f\u00fchlen. Und noch etwas: <strong>wir haben in Deutschland keinen Pflegenotstand, sondern einen Familiennotstand<\/strong> \u2013 und einen Verstandesnotstand.<br \/>\nWenn eine Nation mehr Stunden vor digitalen Ballerspielen verbringt als im Kreis der Familie und oder mit den Kindern auf dem Spielplatz oder im Wald, dann ist es schlecht um sie bestellt. Und nun bringen wir Tablet-PCs auch noch in die Grundschulen, obwohl wir genau wissen, da\u00df die Kreativit\u00e4t dar\u00fcber verk\u00fcmmert. Aber zur\u00fcck zum Thema: Ich meine, der Staat darf und mu\u00df durch gezielte Unterst\u00fctzung das Entstehen einer leistungsf\u00e4higen Gesellschaft f\u00f6rdern. Das hei\u00dft auch, da\u00df Kinder besonders dort bekommen werden sollen, wo sie am besten aufgehoben sind: in einer gut funktionierenden Mittelschicht. Die aber l\u00f6scht unsere Politik derzeit aus. Und in der Mittelschicht bewirkt das derzeitige Kindergeld so gut wie nichts. Deshalb mu\u00df genau da etwas passieren!<br \/>\n.<br \/>\n<em>Laut Studien ist der prim\u00e4re Grund f\u00fcr die \u201eKinderverweigerung\u201c der Deutschen kein finanzieller, sondern liegt im Privaten und Gesellschaftlichen.<\/em><br \/>\nZoz: Genau, so ist es wohl! Und deshalb ist das Selbstverst\u00e4ndnis unserer \u00fcbers\u00e4ttigten und verideologisierten Gesellschaft dringend reparaturbed\u00fcrftig! Staat und Politik k\u00f6nnten Anreize zur Selbstheilung leisten und sie k\u00f6nnten jedwede kontraproduktive Agitation einstellen. Da sind wir dann bei einem Werbefeldzug f\u00fcr Kinder in Familien und beim Thema Geld. <strong>Kinder zu haben mu\u00df wieder \u201ein\u201c sein<\/strong>, mu\u00df als beneidenswert und \u201ecool\u201c gelten, und Kinder zu wollen mu\u00df wieder den Sinn des Lebens adressieren. Kinder gro\u00dfzuziehen mu\u00df als wesentliche Leistung f\u00fcr das Gemeinwohl verstanden werden. Jeder mu\u00df begreifen, da\u00df kinderreichen Familien der h\u00f6chste Respekt zusteht \u2013 in einer sonst sterbenden Gesellschaft. Nat\u00fcrlich m\u00fc\u00dfte ein solches Konzept durch eine umfassende neue oder besser gesagt revitalisierte Gesellschafts-, Werte- und Kulturpolitik begleitet werden, die eben nicht Selbstverwirklichung, begrenzt auf das Zeitfenster der eigenen Lebenserwartung, in den Mittelpunkt stellt, sondern das Streben nach Unsterblichkeit in den Herzen und Gedanken unserer Kinder.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Ihr Konzept bringt neue Ideen ein. Das ist, was viele B\u00fcrger vermissen. Warum kommt dagegen die etablierte Politik nie mit ganz neuen Vorschl\u00e4gen?<\/em><br \/>\nZoz: Genau auch wegen dieser Misere engagiere ich mich politisch. Man mu\u00df sich klarmachen, da\u00df die deutschen Jugendlichen noch nie eine richtige Regierung erlebt haben. Also eine Regierung, die regiert, um zu gestalten. Eine ganze Generation kennt nur Merkel und das Weiterregieren \u2013 also Regieren um des Regierens willen. Erst seit der letzten Bundestagswahl, erst seit der AfD haben wir \u00fcberhaupt wieder eine Opposition. Eine ganze Generation junger Deutscher kennt auch keinen Parlamentarismus \u2013 also ein Parlament, in dem um Grunds\u00e4tzliches knochenhart gestritten wird. <strong>Sie (die Jugend) kennt nur noch elendige Konsenspolitik<\/strong>: Nie war Politik falsch, nichts ist zu revidieren. Bestenfalls mu\u00df die Politik dem B\u00fcrger die Politik \u201ebesser erkl\u00e4ren\u201c. Ja geht\u2019s noch? Politik ist heute zum faulen, bisweilen bildungsfreien Beruf verkommen und l\u00e4ngst nicht mehr Berufung. Daf\u00fcr aber gibt\u2019s doch Beamte! Ist es \u00fcbertrieben, wenn ich behaupte, da\u00df sich bei den Gr\u00fcnen \u2013 die sich auch noch so wundersam im Aufwind befinden \u2013 mindestens drei Bundestagsabgeordnete einen Schulabschlu\u00df teilen? Ich glaube nicht.<\/p>\n<p><em>Aber ist eine bev\u00f6lkerungspolitische Wende denn \u00fcberhaupt noch realistisch?<\/em><br \/>\nZoz: Tats\u00e4chlich ist die Antwort auf diese Frage alternativlos. Diese Wende mu\u00df einfach kommen! Wenn wir \u00fcberleben wollen, d\u00fcrfen wir nicht weniger, sondern wir m\u00fcssen mehr werden! \u00dcbrigens nicht nur wieder mehr Deutsche, sondern auch dar\u00fcber hinaus. Denn auch ein demographisch kerngesundes Deutschland w\u00e4re zu klein f\u00fcr die wirklich krassen Herausforderungen, die sich in der globalen Welt zusammenballen. <strong>Und deshalb brauchen wir Europa \u2013 Europa ist ultimativ!<\/strong> Damit meine ich aber selbstverst\u00e4ndlich nicht den regelungsw\u00fctigen Technokratenverein in Br\u00fcssel und Stra\u00dfburg, der unsere Souver\u00e4nit\u00e4t als Nation sowie als freie Menschen t\u00e4glich weiter abzuschaffen versucht. Dieses heutige \u201eEuropa\u201c schafft uns kommende, unbeschreibliche Migrationskatastrophen! Es schafft Wirtschaftskatastrophen vom Zinswahn bis zum Feinstaub\u00adirrsinn, ganz aktuell mit dem Ergebnis: Automobilindustrie bitte verlasse dieses Land! Das alles w\u00e4chst und gedeiht in einem v\u00f6llig weltfremden Konstrukt, welches wir Europ\u00e4ische Union nennen. Selbstverst\u00e4ndlich zur hellen Freude unserer Politkaste, weil man sich hinter der EU gut verstecken kann und weil dort v\u00f6llig \u00fcberh\u00f6hte Di\u00e4ten f\u00fcr die Parteikumpanen winken, die man, in der Heimat unbemerkt, dort abr\u00e4umen kann.<\/p>\n<p><em> Was ist Ihre Alternative?<\/em><br \/>\nZoz: Mein Motto ist: Weniger \u201eEuropa\u201c ist mehr Europa! <strong>Ich meine mit Europa eine Interessengemeinschaft kulturverwandter, freier V\u00f6lker und Nationen.<\/strong> Ein solches Europa brauchen wir vor allen Dingen, um auf dieser Welt ein gr\u00f6\u00dferes Gewicht gegen gleich mehrere \u00fcberm\u00e4chtige Kulturgruppen zum Beispiel in Asien und Afrika zu erlangen. Jedenfalls wenn wir glauben, da\u00df es sich lohnt, Kultur und Historie unserer modernen Gesellschaften in die Zukunft fortzuschreiben. Genau deswegen brauchen wir auch Ru\u00dfland. Es ist die Europa nahestehendste gro\u00dfe Kultur. Und glauben Sie mir, <strong>wir brauchen Ru\u00dfland weit mehr, als Ru\u00dfland uns braucht!<\/strong> Auch hier versagt unsere Politik massiv.<br \/>\nAlso doch wieder ein Europa, in dem alles zusammengemischt wird?<br \/>\nZoz: Nein, mehr zu werden hei\u00dft nicht, da\u00df wir gleich werden m\u00fcssen. Gleiche treffen sich immer nur auf dem \u201eFu\u00dfboden\u201c \u2013 nivellieren sich ausschlie\u00dflich nach unten. Und deshalb m\u00f6chten wir auch nicht durch Zuwanderung aus v\u00f6llig kulturfremden Gebieten \u201emehr\u201c werden. <strong>\u201eKulturfremd\u201c kann man nicht wachsen, kulturfremd kann man nur untergehen.<\/strong> Multikulti beschreibt keine L\u00f6sung, sondern die Selbstaufgabe.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Also Ru\u00dfland statt der USA?<\/strong><br \/>\nZoz: Wieder nein!<strong> Eine Hinwendung zu Ru\u00dfland bedeutet nicht, da\u00df wir uns von den Vereinigten Staaten abwenden sollen!<\/strong> Es bereitet mir ehrlich gesagt geradezu Vergn\u00fcgen, zu sehen, wie Pr\u00e4sident Trump unseren Politversagern vormacht, wie man ein Land vor einer Migranteninvasion sehr wohl sch\u00fctzen kann. Oder wie es eben doch m\u00f6glich ist, aus dem Pariser Abkommen und aus der UNESCO auszutreten. Sp\u00e4testens seit dem Migrationspakt k\u00f6nnte ich auf diese Art von Vereinten Nationen ebenfalls gut verzichten \u2013 es ist genau wie bei EU-\u201eEuropa\u201c: Gute Idee bei miserabelster Ausf\u00fchrung. So, nun fehlt aber noch das Wichtigste.<br \/>\nN\u00e4mlich?<br \/>\nZoz: Ohne Kinder keine Zukunft!<br \/>\n&#8230;. Komplettes Interview mit Henning Zoz zu &#8222;Ohne Kinder keine Zukunft&#8220; vom 4.1.2018 bitte lesen auf Junge Freiheit, Seite 3<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.jungeFreiheit.de\">https:\/\/www.jungeFreiheit.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Prof. Dr. Henning Zoz, der Nanotechnologe, Erfinder und Unternehmer ist Professor an der Nationalen Polytechnischen Hochschule von Mexiko-Stadt. 1990 gr\u00fcndete er mit der Zoz GmbH in H\u00fcnsborn im Sauerland ein mittlerweile vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft gef\u00f6rdertes Forschungs- und Entwicklungsunternehmen f\u00fcr sogenannten Hochgeschwindigkeits-M\u00fchlen und nanostrukturierte Werkstoffe.<br \/>\nSeit November 2017 ist Henning Zoz, geboren 1964 in Siegen, Mitglied der AfD. Im M\u00e4rz wurde er zudem ins Kuratorium der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung berufen.<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.henningzoz.de\"><em>https:\/\/www.henningzoz.de<\/em><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Selbsthilfe\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Kinder\u00a0&gt;Kinderarmut Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Leihmutterschaft: Gegen die Geb\u00e4rmutter-Prostitution (13.3.2026) D: kinderfeindlich, bildungsarm\u00a0(21.5.2023) Tafel 0: Waffen 100 Mrd \u2013 Panzer\u00a0(27.4.2022) Leihmutterschaft verbieten\u00a0(16.4.2022) Verbl\u00f6dung menschengemacht\u00a0(22.12.2019) Henning Zoz: Ohne Kinder keine Zukunft!\u00a0 (4.1.2018) Eigeninitiative Einkommen Familie Integration Kinderarmut &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kinderarmut\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":274,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-70013","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/70013","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70013"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/70013\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146767,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/70013\/revisions\/146767"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/274"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70013"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}