{"id":69308,"date":"2018-12-02T20:04:29","date_gmt":"2018-12-02T19:04:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=69308"},"modified":"2025-06-17T15:21:56","modified_gmt":"2025-06-17T13:21:56","slug":"schulen-deutsch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-deutsch\/","title":{"rendered":"Schulen-deutsch"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Bildung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/\">Bildung<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Schulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">Schulen<\/a>&gt;Schulen-deutsch<\/p>\n<div id=\"attachment_68972\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/praegung\/herbstlaub-pan181112-pan\/\" rel=\"attachment wp-att-68972\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68972\" class=\"size-full wp-image-68972\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/herbstlaub-pan181112-pan.jpg\" alt=\"Herbstlaub im Oktober 2018 - Oma und Enkel bei der Arbeit\" width=\"639\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/herbstlaub-pan181112-pan.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/herbstlaub-pan181112-pan-180x89.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-68972\" class=\"wp-caption-text\">Herbstlaub im Oktober 2018 &#8211; Oma und Enkel bei der Arbeit<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">anklicken<\/span>\u00a0oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/deutsche-sprache\/\">Von wegen \u201eBildungspolitik\u201c: Einfach Deutsch sprechen!<\/a>\u00a0(14.6.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-islam\/\">Wiener Lehrerin soll im Unterricht gesagt haben: \u201eChristen und Ungl\u00e4ubige kommen alle in die H\u00f6lle\u201c<\/a>\u00a0(11.5.2025)<\/li>\n<li>Jeder siebte Pforzheimer ohne Schulabschluss (27.7.2024)<\/li>\n<li>Wachsender Migrationshintergrund unter Sch\u00fclern in Deutschland (19.4.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/pisa\/\">Prof. Hans Peter Klein zu Pisa: Migration aus bildungsfernen Schichten<\/a>\u00a0(15.12.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/pisa-ein-mal-eins-und-deutsch\/\">Pisa: Ein-mal-Eins und Deutsch<\/a>\u00a0(8.12.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/brennpunktschulen\/\">Lehrerbericht aus der Vorh\u00f6lle oder: Die Realit\u00e4t an deutschen Schulen<\/a>\u00a0(2.6.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gute-und-boese-35-quoten\/\">Gute und b\u00f6se 3,5 %-Quoten<\/a>\u00a0(13.1.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/minderheit\/\">Schulen: Nur noch knappe Mehrheit ohne Migrationshintergrund<\/a>\u00a0(27.8.2021)<\/li>\n<li>Drei Deutsche unter Migranten in einer Klasse &#8211; Videobericht einer Sch\u00fclerin (5.3.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Migration-Bildung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-bildung\/\">Josef Kraus:Ehrlichkeit statt verquerer PISA-Exegese<\/a>\u00a0(15.12.2019)<\/li>\n<li>Kaum deutsche Sch\u00fcler: Berliner Schulleiterin schl\u00e4gt Alarm (29.11.2018)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Buschkowsky\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/parallelgesellschaft\/buschkowsky\/\">Buschkowsky<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/deutsche-sprache\/\">Deutsche-Sprache<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schulen-digital\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-digital\/\">Digitalisierung an Schulen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fluechtlingsbetreuer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlingsbetreuer\/\">Fluechtlingsbetreuer<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"Inklusion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/inklusion\/\">Inklusion \u2013 Teilhabe<\/a>\u00a0&gt;Inklusion<\/li>\n<li><a title=\"Islamunterricht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamunterricht\/\">Islamunterricht<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Jungen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/jugend\/jungen\/\">Jungen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Lehrer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/\">Lehrer<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Lernen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/lernen\/\">Lernen \u2013 dazu sind Schulen da<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-bildung\/\">Migration-Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/minderheit\/\">Minderheit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Parallelgesellschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/parallelgesellschaft\/\">Parallelgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schulen-deutsch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-deutsch\/\">Schulen-deutsch<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schulen-digital\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-digital\/\">Schulen-digital<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Vorschulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/vorschulen\/\">Vorschulen &#8211; Deutschkenntnisse<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jeder siebte Pforzheimer ohne Schulabschluss<\/strong><br \/>\n\u00dcberraschend schlecht schneiden in diesem Ranking drei St\u00e4dte aus Baden-W\u00fcrttemberg ab: Pforzheim, Mannheim und Heilbronn. In Pforzheim hat demnach jeder siebte Einwohner (14,6 Prozent) keinen Schulabschluss. Damit liegt die Stadt deutschlandweit auf Platz drei der St\u00e4dte mit der geringsten Schulabschlussquote. Nur Duisburg (15,2 Prozent) und Offenbach am Main (15,7 Prozent) schneiden hier schlechter ab.<br \/>\n&#8230; Alels vom 27.7.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/regional\/baden-wuerttemberg\/in-dieser-stadt-in-ba-wue-hat-jeder-siebte-keinen-schulabschluss-2734955\">https:\/\/www.schwaebische.de\/regional\/baden-wuerttemberg\/in-dieser-stadt-in-ba-wue-hat-jeder-siebte-keinen-schulabschluss-2734955<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wachsender Migrationshintergrund unter Sch\u00fclern in Deutschland<\/strong><br \/>\nEine bundesweit einheitliche Erfassung des Migrationshintergrunds an den Schulen findet nicht statt, obwohl die Kultusministerkonferenz schon 2005 beschlossen hatte, dies zu abzufragen. In Deutschland hatten im Schuljahr 2022\/2023 demnach 1,6 Millionen der rund 11,1 Millionen Sch\u00fcler (14 Prozent) keinen deutschen Pa\u00df. Ein weit gr\u00f6\u00dferer Teil der Sch\u00fcler hat einen Migrationshintergrund. Zusammen mit einer schlechten Kenntnis der deutschen Sprache stellen diese Faktoren ein Haupthindernis bei der Integration dar. Die Bev\u00f6lkerung mit Migrationshintergrund ist in Deutschland ungleich verteilt. In St\u00e4dten ist der Anteil der Menschen mit Migrantionshintergrund h\u00f6her als auf dem Land, und in den westdeutschen L\u00e4ndern gr\u00f6\u00dfer als im Osten.<br \/>\nBei der Integration schneidet daher laut dem Schulranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auch Brandenburg am besten ab. Das Bundesland hatte im Schuljahr 2021 nur 7,4 Prozent Sch\u00fcler \u201emit ausl\u00e4ndischen Wurzeln\u201c. In Sachsen hatten 13 Prozent der Sch\u00fcler 2022 einen Migrationshintergrund. Auf JF-Anfrage erkl\u00e4rte das s\u00e4chsische Kultusministerium, im aktuellen Schuljahr best\u00fcnde die Sch\u00fclerschaft von 53 Schulen zu mehr als der H\u00e4lfte aus Kindern mit Migrationshintergrund.<br \/>\nIn Th\u00fcringen hatte 2022 jeder zehnte Sch\u00fcler Migrationshintergrund. An den Grundschulen waren es 12,2 Prozent. Auch Sachsen-Anhalts Sch\u00fclerschaft hatte mit zehn Prozent einen reltiv geringen Anteil mit Migrationshintergrund. Trotzdem kommt es in Ballungsr\u00e4umen zu statistischen Ausrei\u00dfern wie einer Grundschule in Burg. Von 47 im Jahr 2023 eingeschulten Kindern hatten 34 einen Migrationshintergrund \u2013 nahezu drei Viertel.<br \/>\nNiedersachsens Sch\u00fclerschaft hatte 2022 dagegen zu 41 Prozent einen Migrationshintergrund. In Rheinland-Pfalz waren es 2020 fast 29,9 Prozent. Bayern ermittelte 2021 fast 30 Prozent Kinder mit Migrationshintergrund an den Grundschulen. Baden-W\u00fcrttemberg erkl\u00e4rte der JF, unter den 4.750 Schulen des Landes seien 2022 exakt 750 mit einem Migrantenanteil gr\u00f6\u00dfer als die H\u00e4lfte gewesen. Berlin ermittelte 2018 die Zahl der Grundschulen mit einem h\u00f6heren Migrantenanteil als 50 Prozent mit 158 von 359 (44 Prozent). An 27 Grundschulen sprachen sogar 90 Prozent der Kinder nicht Deutsch als Muttersprache.<br \/>\nIn Nordrhein-Westfalen hatte im Schuljahr 2023 knapp mehr als ein Drittel \u2013 1.060 von 2.790 \u2013 der Grundschulen eine Sch\u00fclerschaft, die zur H\u00e4lfte oder mehr aus Kindern mit Migrationshintergrund bestand. Hessen ermittelte im Jahr 2023 auf Anfrage der AfD die Zahl der Schulen mit einem Migrantenanteil h\u00f6her als 35 Prozent. In 986 von 1.800 \u00f6ffentlichen Schulen war das der Fall (54 Prozent).<br \/>\nZwei Extreme: Anteil der Schulen deren Sch\u00fclerschaft wenigstens zur H\u00e4lfte aus Kindern mit Migrationshintergrund besteht (2023)<br \/>\nMecklenburg-Vorpommern hat insgesamt 622 Schulen 0,3\u2009% (zwei Schulen) Bremen hat insgesamt 168 Schulen 68,5\u2009% (115 Schulen) Zahl der Schulen deren Sch\u00fclerschaft wenigstens zur H\u00e4lfte einen Migrationshintergrund hat<br \/>\n53 Prozent der Hamburger Sch\u00fcler wiesen 2022 einen Migrationshintergrund auf. Saarland und Schleswig-Holstein erheben keine vergleichbaren Zahlen. F\u00fcr Bremen und Mecklenburg-Vorpommern siehe die Grafik. (mp)<br \/>\n&#8230; Alle vom 19.4.2024 von Hinrich Rohbohm bitte lesen in der JF 17\/24, Seite 7<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Drei Deutsche unter Migranten in einer Klasse &#8211; Videobericht einer Sch\u00fclerin<\/strong><br \/>\nMaria A. ist gerade 19 Jahre alt geworden, sie war eine von drei deutschen Sch\u00fclerinnen in einer Klasse mit vor allem muslimischen Sch\u00fclern an einer Brennpunktschule in Hessen. In diesem Video berichtet sie \u00fcber ihre Erfahrungen und die negativen Auswirkungen einer verfehlten Asyl-&amp; Migrationspolitik.<br \/>\nDas Interview gibt einen ersch\u00fctternden Einblick in das heutige Schulsystem und was sich seit 2015 ge\u00e4ndert hat. Maria A. berichtet von 4 Jahren Islamkunde im Religionsunterricht, Moscheebesuchen, Mobbing durch arabische Sch\u00fcler, unfairen Lehrern und Schulleitungen, die immer auf der Seite der Migranten stehen, von Kleiderordnungen, Beleidigungen und von Angst. Angst geh\u00f6rt seit 2015 zu ihrem Leben. Maria A. freut sich, wenn sie jemanden Deutsch sprechen h\u00f6rt, da sie stets nur noch von anderen Sprachen umgeben ist. Sie berichtet \u00fcber den Koran, der sie nicht interessiert und der das Leben an der Schule mitten in Deutschland dennoch bestimmt:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/ZWGiw_nDUjs\">https:\/\/youtu.be\/ZWGiw_nDUjs<\/a><br \/>\n.<br \/>\nDas Interview hat die <a title=\"Fluechtlingsbetreuer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlingsbetreuer\/\">Initiative an der Basis<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/basisinitiative.wordpress.com\/\">https:\/\/basisinitiative.wordpress.com\/<\/a><br \/>\n5.3.2020<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kaum deutsche Sch\u00fcler: Berliner Schulleiterin schl\u00e4gt Alarm<\/strong><br \/>\nVon 103 Kindern hat eines deutsche Eltern. Das ist die Realit\u00e4t an der Berliner Grundschule K\u00f6llnische Heide. Doch l\u00e4ngst nicht nur dort sind deutsche Sch\u00fcler in der Unterzahl und die Sprachbarriere ein Riesenproblem. Eine Schuldirektorin schl\u00e4gt nun \u00f6ffentlich Alarm.<br \/>\nDie Grundschuldirektorin Astrid-Sabine Busse sorgt sich in ihrer Schule um den Unterricht und das soziale Miteinander: Die Sch\u00fcler in ihren ersten Klassen sprechen zu Hause allesamt nicht Deutsch, Schulbildung und Integration k\u00f6nne so nicht gelingen, so die 61-J\u00e4hrige. Astrid-Sabine Busse leitet die Grundschule K\u00f6llnische Heide in Berlin-Neuk\u00f6lln seit \u00fcber 25 Jahren. Im Einzugsgebiet der Schule leben inzwischen fast nur noch arabisch-st\u00e4mmige, sozial schwache Familien, in denen daheim ausschlie\u00dflich die Muttersprache gesprochen wird. &#8222;Das ist hier kein Multikulti mehr, das ist Monokulti&#8220;, sagt der ehemalige <a title=\"Buschkowsky\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/parallelgesellschaft\/buschkowsky\/\">Neuk\u00f6llner B\u00fcrgermeister Hein Buschkowsky<\/a>, der den Stadtteil anderthalb Jahrzehnte leitete.<br \/>\nDie so genannte High-Deck-Siedlung, von der hier die Rede ist, war einst ein Vorzeigeprojekt des sozialen Wohnungsbaus. Doch mit der Zeit wurden die Zusch\u00fcsse abgebaut, die Mieten stiegen. Viele ehemalige Bewohner zogen weg. Die Wohnungen werden jetzt anderweitig bezuschusst, n\u00e4mlich durch Transferleistungen. In der Siedlung wohnen 6000 Menschen, 69 Prozent der Bewohner haben einen Migrationshintergrund \u2013 ein soziale Brennpunkt, sagt Heinz Buschkowsky: &#8222;Von einer b\u00fcrgerlichen Siedlung ist hier \u00fcberhaupt keine Rede mehr. Sie gilt heute schlicht und ergreifend als eine Ausl\u00e4ndersiedlung. Mit der Spezialit\u00e4t: arabischst\u00e4mmige Menschen.&#8220;<br \/>\nF\u00fchrt eine falsche Wohnungspolitik dazu, dass deutsche Sch\u00fcler die Minderheit sind?<br \/>\nDieser hohe Anteil einer Ethnie ist f\u00fcr die Integration eine riesige Herausforderung. In der Grundschule zeigt sich besonders deutlich, in welche Richtung sich der Kiez entwickelt: Von den 103 Erstkl\u00e4sslern, die in der K\u00f6llnischen Heide vor drei Monaten eingeschult wurden, hat nur ein einziges Kind deutsche Eltern. &#8222;Der Gesamtanteil an Sch\u00fclern nichtdeutscher Herkunft liegt hier bei rund 97 Prozent&#8220;, sagt Astrid-Sabine Busse. Eine der ersten Klassen sieht so aus: Ein Kind hat thail\u00e4ndische Wurzeln, eines spanische und eines kroatische. Zwei Kinder sind t\u00fcrkischer Herkunft. Allein 15 Kinder sind arabischst\u00e4mmig. &#8222;Das ist das Ergebnis einer fehlgeleiteten Wohnungspolitik. Man hat verhindert, dass es eine gesunde Mischung gibt und da kann Schule dann auch nicht viel richten.&#8220;<br \/>\nAn der Herbert-Hoover-Schule in Berlin haben 92,3 Prozent der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen Migrationshintergrund und stammen aus insgesamt 36 verschiedenen Nationen.<br \/>\nSchulen fordern &#8222;Deutschpflicht&#8220; auf Pausenh\u00f6fen<br \/>\nDiese Entwicklung zeichnet sich aber nicht allein in Neuk\u00f6lln ab, sie ist stellvertretend f\u00fcr viele deutsche St\u00e4dte \u2013 vielerorts in der Bundesrepublik sind deutsche Sch\u00fcler mittlerweile in der Unterzahl. Lehrer, Schulen und Sozialarbeiter m\u00fcssen auffangen, was die Kinder zu Hause nicht lernen. In ganz Berlin haben heute schon 47 Prozent der Kinder von 0 bis 6 Jahre einen Migrationshintergrund; in Stuttgart sind es 60 Prozent; in Duisburg 66 Prozent. Spitzenreiter ist die Stadt Offenbach: Dort werden 82 Prozent der gesamten n\u00e4chsten Sch\u00fclergeneration einen Migrationshintergrund haben. Das sind vier F\u00fcnftel aller Kinder.<br \/>\nAcht Jahre zuvor: Der gleiche Kiez, die gleichen Probleme<br \/>\nDas Problem ist kein neues: Schuldirektorin Astrid-Sabine Busse sprach bei sternTV bereits vor acht Jahren genau dar\u00fcber. Es fehle an Druck, die deutsche Sprache zu lernen, es mangele den Eltern in dieser &#8218;Monokultur&#8216; an Integrationswillen und das schade den Kindern: &#8222;Der Lernfortschritt w\u00e4re viel gr\u00f6\u00dfer, wenn die Kinder auch zu Hause eine gewisse F\u00f6rderung h\u00e4tten. Stattdessen l\u00e4uft der Fernseher 24 Stunden \u2013 aber nicht mit deutschem Programm&#8220;, so Busse in der Sendung 2010. Schon damals kamen 80 Prozent ihrer Sch\u00fcler aus Migrationsfamilien. Die Grundschulleiterin hat seit jeher ihre Sch\u00fcler und deren Eltern auch daheim besucht und wei\u00df, wie sie leben. &#8222;F\u00f6rdern hei\u00dft auch: Ich fordere etwas und sage den Eltern: Wenn Sie Ihr Kind hier haben, und wir tun alles f\u00fcr Ihr Kind, dann m\u00fcssen Sie auch etwas tun. Sie leben unter anderem von dem, was die Menschen an dieser Schule verdienen. Und ich finde, wenn man als Eltern diese Pflichten nicht erf\u00fcllt, dann kann es nicht immer so viel Geld geben, dann kann man von diesem Land nicht bis zu 3000 Euro netto bekommen im Monat.&#8220;<br \/>\nAuch der noch amtierende Bezirksb\u00fcrgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) war am 20. Januar 2010 zu Gast in der Sendung bei G\u00fcnther Jauch. Bekannt f\u00fcr seine deutlichen Worte forderte ebenfalls mehr Leistungs- und Integrationsbereitschaft von den zugezogenen Familien und bef\u00fcrwortete bei Verweigerung auch finanzielle Sanktionen.<br \/>\nAcht Jahre sp\u00e4ter hat sich nicht viel ge\u00e4ndert. Nach wie vor hakt es an der Motivation vieler Eltern, sich und damit ihre Kinder zu integrieren. &#8222;Wenn sich die Politik hier nicht komplett \u00e4ndert, werden die Brennpunkte in 20 Jahren so ausufern, dass wir solche Siedlungen abrei\u00dfen m\u00fcssen&#8220;, f\u00fcrchtet Buschkowsky heute. Astrid-Sabine Busse m\u00f6chte zuversichtlich bleiben. Sie sagt, dass es eigentlich egal sei, wie hoch der Anteil an Sch\u00fclern nichtdeutscher Herkunft ist. Das Problem sei nicht der Prozentsatz, sondern dass viele dieser Eltern Bildung keinen Stellenwert einr\u00e4umen, die Kinder vernachl\u00e4ssigen und sich in der Schule nicht engagieren. Ihr Wunsch Richtung Politik: &#8222;Ich w\u00fcnsche mir, dass das Quartier wieder einmal so durchmischt ist, wie es vor 20 Jahren noch war.&#8220; Denn nur dann k\u00f6nne die Integrationsbereitschaft wachsen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.11.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/tv\/berliner-schulleiterin-schlaegt-alarm--nur-noch-vereinzelt-deutsche-schueler-8465344.html\">https:\/\/www.stern.de\/tv\/berliner-schulleiterin-schlaegt-alarm&#8211;nur-noch-vereinzelt-deutsche-schueler-8465344.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Klartext zur Integration: Gegen falsche Toleranz und Panikmache<\/em><br \/>\n<em>Von: Ahmad Mansour<\/em><br \/>\n<em>S. Fischer Verlag 2018<\/em><br \/>\n<em>ISBN-10: 9783103973877<\/em><br \/>\n<em>Preis: 20 Euro<\/em><\/p>\n<p>Warum, warum kennen diese Zugewanderten keine Bringeschuld? Mehr als 2000 Jahre sind diese Menschen so gepr\u00e4gt worden, sie f\u00fchlen sich niemals schuldig auf allen Gebieten etwas f\u00fcr die Integration zu tun, warum denn auch, der deutsche Staat sorgt doch f\u00fcr alles und wie man sieht funktioniert es ja vorbildlich in Gettos zu leben.<br \/>\nkro01, STO<\/p>\n<p><strong>Integration ist die Bringschuld des Migranten<\/strong><br \/>\nIch bin selbst ein &#8222;Kind mit Migrationshintergrund&#8220;. Meine Familie und ich leben seit 25 Jahren in Deutschland. Wenige Menschen verlassen ihre Heimat freiwillig. Wir sind auch nicht damals freiwillig nach Deutschland gekommen, umso dankbarer, waren wir, dass wir hier mit offenen Armen empfangen w\u00fcrden. Deswegen war es meiner Eltern sehr wichtig, dass wir die Sprache und die deutsche Kultur kennen lernen und verstehen.<br \/>\nWer in einem Land kommt, in dem seine Kinder alle Wege offen stehen, wenn man nur den Willen dazu hat, muss sich in erste Linie selbst und vorallem seine Kinder intrigieren oder man verl\u00e4sst dieses Land. Jeder der die Werte, Normen und Gesetzte eines Landes, in das er lebt, ablehnt, sollte wieder da hin gehen, wo er sich wohler f\u00fchlt. &#8230;<br \/>\nIch m\u00f6chte einfach an dieser Stelle festhalten, das Hr. Mansour genau DAS ausgesprochen hat, was viele Deutsche denken!!!!!! So etwas w\u00fcrde ich eigentlich von unserer Politik erwarten!!!!! Vielen Dank f\u00fcr die offenen und ehrlichen Worte! Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<br \/>\nIntegration ist die Bringschuld des Migranten, &#8230;<br \/>\n29.11.2018, Valza Salihu, SO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Bildung\u00a0&gt;Schulen&gt;Schulen-deutsch Listenauswahl eines Beitrags: Bitte\u00a0anklicken\u00a0oder runterscrollen Von wegen \u201eBildungspolitik\u201c: Einfach Deutsch sprechen!\u00a0(14.6.2025) Wiener Lehrerin soll im Unterricht gesagt haben: \u201eChristen und Ungl\u00e4ubige kommen alle in die H\u00f6lle\u201c\u00a0(11.5.2025) Jeder siebte Pforzheimer ohne Schulabschluss (27.7.2024) Wachsender Migrationshintergrund unter Sch\u00fclern in Deutschland &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-deutsch\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":209,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-69308","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/69308","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69308"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/69308\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":135320,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/69308\/revisions\/135320"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}