{"id":69210,"date":"2018-11-30T10:11:50","date_gmt":"2018-11-30T09:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=69210"},"modified":"2025-07-25T18:09:52","modified_gmt":"2025-07-25T16:09:52","slug":"schoenheit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/schoenheit\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6nheit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/\">Kultur<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Baechle-Kunst\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/baechle-kunst\/\">Kunst<\/a> &gt;Sch\u00f6nheit<\/p>\n<div id=\"attachment_68957\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa-der-vaterlaender\/nebel-stpeter-rheintal-pan181116-2\/\" rel=\"attachment wp-att-68957\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68957\" class=\"size-full wp-image-68957\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/nebel-stpeter-rheintal-pan1811161.jpg\" alt=\"St.Peter im Schwarzwald - Blick zum Nebel des Rheintals im Oktober 2018\" width=\"638\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/nebel-stpeter-rheintal-pan1811161.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/nebel-stpeter-rheintal-pan1811161-180x66.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-68957\" class=\"wp-caption-text\">St.Peter im Schwarzwald &#8211; Blick zum Nebel des Rheintals im Oktober 2018<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span>\u00a0oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/rundfunk\/\">Die gro\u00dfe Sommerk\u00fcndigung des Rundfunkbeitrags: jetzt 18,36 Euro sparen<\/a>\u00a0(25.7.2025<\/li>\n<li>Ein paar Worte noch zum \u201eZentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit\u201c (25.7.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/liedermacher\/lied\/\">Das harmlose Lied \u2013 fast schon eine Provokation<\/a>\u00a0(22.6.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/lesung\/\">Buch: Die Hinterzartener Winterlese widmet sich dem W\u00e4lderleben<\/a>\u00a0(7.1.2023)<\/li>\n<li><a title=\"Kunstfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/kunstfreiheit\/\">Zentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit: Instrumentalisierung des Holocaust<\/a>\u00a0(4.12.2019)<\/li>\n<li>Kulturelle Wende &#8211; Hinwendung zur Sch\u00f6nheit statt zur Gewalt (7.11.2018)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/desinformation\/\">Desinformation<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Ebneter-Kultursommer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/ebneter-kultursommer\/\">Ebneter-Kultursommer<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Interkulturelle-Oeffnung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/interkulturelle-oeffnung\/\">Interkulturelle-Oeffnung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kulturhauptstadt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturhauptstadt\/\">Kulturhauptstadt Freiburg<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kunst\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/\">Kunst<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kunstfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/kunstfreiheit\/\">Kunstfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Leitkultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/\">Leitkultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/lesung\/\">Lesung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Literatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/\">Literatur<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Mainstream\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Medien<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migration<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Museum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/museum\/\">Museum<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Musik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/musik\/\">Musik \u2013 Musizieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/rundfunk\/\">Rundfunk-Geb\u00fchren<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Steinturm\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/steinturm\/\">Steinturm<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Theater\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/theater\/\">Theater<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Wegwerfkultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/wegwerfkultur\/\">Wegwerfkultur<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Willkommenskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/willkommenskultur\/\">Willkommenskultur<\/a><\/li>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Ein paar Worte noch zum \u201eZentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit\u201c<\/strong><br \/>\n<strong>Offener Brief an die Intendanten des \u00d6RR &#8211; nach dem Weidel-Sommerinterview <\/strong><br \/>\nDas Unternehmen errang 2019 eine gewisse Aufmerksamkeit, als es vor dem Reichstagsgeb\u00e4ude Stelen im Design von Lavalampen aufstellte, die angeblich die Knochenasche in Auschwitz ermordeter Juden enthielt. Seinerzeit fanden Georg Restle von ARD-Monitor, Sawsan Chebli und andere diese Aktion sehr gro\u00dfartig, couragiert und grimmepreisw\u00fcrdig. Nur eine ganze Reihe von j\u00fcdischen Organisationen und Einzeljuden nicht, die in der Auff\u00fchrung eine St\u00f6rung der Totenruhe sahen. \u00c4rger mit den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen wusste der Tagesspiegel damals freilich schon klug zu antizipieren: \u201eWie bei jeder Aktion des ZPS werden Bedenkentr\u00e4ger sich getriggert f\u00fchlen.\u201c<br \/>\nWom\u00f6glich gab daf\u00fcr das vom \u201eZentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit\u201c parallel angebotene \u201ekleine Weihnachtspaket\u201c mit angeblicher Original-Auschwitz-und-Anderswo-Erde plus Poster und Postkarte f\u00fcr insgesamt 60 Euro den Ausschlag. Wie man wei\u00df, reagieren ganz bestimmte Mitb\u00fcrger auf alles M\u00f6gliche hochempfindlich, weshalb Deutschlands beliebteste Juden bekanntlich Herr und Frau Stolperstein hei\u00dfen.<br \/>\nAuch 2025 steht wieder sch\u00f6ner Merch passend zur Aktion bereit, n\u00e4mlich das Buch von ZPS-Chef Philipp Ruch mit dem Titel \u201eEs ist 5 vor 1933\u201c f\u00fcr 16 Euro. Gegen\u00fcber mehreren Medien teilte Ruchs ZPS mit, jemand sei auf der Toilette gewesen und habe vergessen, im Bus \u201edas Autoradio abzustellen\u201c. Auch das h\u00e4lt man unter Wohlgesinnten f\u00fcr eine intellektuell funkelnde Pointe.<br \/>\nDer Bus mit den milit\u00e4rischen Lautsprechern, Herr Hager, Herr Dr. Himmler, stand im Halteverbot, der kleine als Demonstration etikettierte Br\u00fcllaufmarsch fand innerhalb der Parlamentsbannmeile statt. Mit einigen wenigen Polizeikr\u00e4ften an Ort und Stelle w\u00e4re es also gar nicht laut geworden. Die ARD h\u00e4tte zweitens \u2013 da der L\u00e4rm ab Sonntag 15 Uhr nun doch her\u00fcberdrang \u2013 das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/sommerinterview\/\">Sommerinterview<\/a> unterbrechen k\u00f6nnen, bis die Beamten das Spektakel beendeten. Oder ins Studiogeb\u00e4ude wenige Schritte nebenan umziehen.<br \/>\nVor allem aber, und darauf kommt es in dieser kleinen K\u00fcndigungsschrift am meisten an, bieten Mikrofontechnik und IT heute alle M\u00f6glichkeiten, St\u00f6rger\u00e4usche so weit wegzufiltern, dass erstens der Interviewpartner die Fragen und zweitens der Zuschauer das Gespr\u00e4ch versteht. Es spielt \u00fcberhaupt keine Rolle, ob die ARD an diesem Tag ein nach allen beliebigen Standards nicht sendef\u00e4higes Gespr\u00e4ch aus Inkompetenz oder b\u00f6ser Absicht ausstrahlte. Sie tat es, und unternahm nichts, um ihren Zuschauern die Antworten Weidels zug\u00e4nglich zu machen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.7.2025 von Alexander Wendt bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/die-grosse-sommerkuendigung-des-rundfunkbeitrags-jetzt-1836-euro-sparen\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/die-grosse-sommerkuendigung-des-rundfunkbeitrags-jetzt-1836-euro-sparen\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kulturelle Wende &#8211; Hinwendung zur Sch\u00f6nheit statt zur Gewalt<\/strong><br \/>\n<em>Der \u201eSound\u201c der Gewalt muss beendet werden:<br \/>\nEine politische Wende geht nur mit einer kulturellen Wende<br \/>\n<\/em><br \/>\n&#8222;Wie kann man ein besserer Mensch werden, ohne die Erfahrung der Sch\u00f6nheit? In der Ablehnung der K\u00fcnste manifestiert sich die Arroganz und Ignoranz des Islams.&#8220; Ein Gastbeitrag von Dr. Klaus Miehling zum Thema: Politische Wende ohne kulturelle Wende?<br \/>\n.<br \/>\n<em>&#8222;Einzig die islamische Welt wehrt sich anzuerkennen, <\/em><br \/>\n<em>dass die K\u00fcnste Ausdruck der Sehnsucht nach besseren Welten sind. <\/em><br \/>\n<em>Wie kann man ein besserer Mensch werden, <\/em><br \/>\n<em>ohne die Erfahrung der Sch\u00f6nheit?<\/em><br \/>\nIn der Ablehnung der K\u00fcnste manifestiert sich die Arroganz und Ignoranz des Islams.\u201c<br \/>\nDas schrieb im Jahr 1961 aus Pakistan der Vater des Naturwissenschaftlers Salman Ansari in einem Brief an seinen in Deutschland lebenden Sohn (zit. n. <a title=\"Sarrazin\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/sarrazin\/\">Sarrazin<\/a>: Feindliche \u00dcbernahme, 2018, Seite 138). Er schrieb darin auch:<br \/>\n<em>\u201eDu bist umgeben von unermesslicher Sch\u00f6nheit, <\/em><br \/>\n<em>was Kunst, Literatur und Musik betrifft. <\/em><br \/>\n<em>Nutze jede Sekunde, dieses Universum zu betreten, [&#8230;]\u201c<\/em><\/p>\n<p>Deutschland hat sich gewandelt<br \/>\nDas war also sieben Jahre vor jenem ber\u00fcchtigten Jahr (1968), das zum Namensgeber f\u00fcr eine ganze kultur- und wertezersetzende Generation und Bewegung wurde. Welchen Eindruck w\u00fcrde ein fremder Besucher heute von unserem Land erhalten?<br \/>\nGewiss, heute ist die Kultur weltweit mehr oder weniger \u201eamerikanisiert\u201c; aber nehmen wir einmal an, ein junger Mensch, der in seiner Heimat kaum mit amerikanischer und europ\u00e4ischer Kultur in Ber\u00fchrung gekommen ist, besucht Deutschland, um hier zu studieren:<br \/>\nEr verl\u00e4sst das Flugzeug und wird in der Flughafenhalle mit einer Werbevideowand konfrontiert, auf der Bilder hektisch wechseln, unterlegt mit Rockmusik. In der Stadt dr\u00f6hnt ihm Pop und Rap aus Ghettoblastern und Gesch\u00e4ften entgegen; die Architektur ist klobig und h\u00e4sslich, soweit ihn nicht zuf\u00e4llig der Weg durch eine von Krieg und Baus\u00fcnden verschonte Altstadt f\u00fchrt. Die Mauern sind mit Graffiti verunstaltet; einige enthalten Hassbotschaften. In der Universit\u00e4t besucht er die Erstsemester-Party und erlebt, wie Menschen zu wiederum laut dr\u00f6hnender Pop- und Rockmusik Bewegungen nach Art der Stammest\u00e4nze primitiver Kulturen ausf\u00fchren und sich zus\u00e4tzlich mit Alkohol enthemmen.<br \/>\nDie unselige Rolle von Leitmedien<br \/>\nEr schaltet zuhause den Fernseher ein und sieht, wie sich Erwachsene in albernen Shows zum Affen machen, sieht Menschen mit T\u00e4towierungen und \u201ePiercings\u201c, die wiederum an primitive Stammeskulturen erinnern, sieht, wie diese Repr\u00e4sentanten des Abendlands in Sendungen wie \u201eAdam sucht Eva\u201c und \u201eNaked Attraction\u201c ihre Geschlechtsteile zur Schau stellen und die niveaulosesten Konversationen f\u00fchren, und das alles erneut unterlegt mit Pop- und Rockmusik.<br \/>\nGeht er aber in das immerhin noch existierende Opernhaus der Stadt, dann sieht er etwas auf der B\u00fchne, das weder zur Musik noch zum Inhalt der Geschichte passt und m\u00f6glicherweise dem, was er im Fernsehen erleben musste, an Vulgarit\u00e4t kaum nachsteht.<br \/>\nGeht er in ein Museum f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, um sich zu informieren, was die westliche Kultur in den letzten Jahren und Jahrzehnten an Gro\u00dfem hervorgebracht hat, so wird er abstrakte Farbfl\u00e4chen sehen, Schmierereien, die an ungelenke Kinderzeichnungen erinnern, und Haufen aus Schrott und M\u00fcll.<br \/>\nDas Versagen von Religionen<br \/>\nNehmen wir weiterhin an, unser Gaststudent aus dem fremden Lande meint, in einem Gottesdienst etwas von der Sch\u00f6nheit abendl\u00e4ndischer Musik erfahren zu k\u00f6nnen. Dort erlebt er m\u00f6glicherweise einen Kirchenmusiker mit Ausbildungsschwerpunkt \u201ePopularmusik\u201c, der gemeinsam mit der \u201eKonfi-Band\u201c etwas produziert, was sich vom allt\u00e4glichen l\u00e4rmenden \u201eSoundtrack\u201c, den unser Besucher schon zur Gen\u00fcge kennengelernt hat, nicht unterscheidet.<br \/>\nWo ist die Sch\u00f6nheit der abendl\u00e4ndischen Kultur geblieben, die Salman Ansaris Vater seinem Sohn ans Herz gelegt hatte? Auch wenn nicht mit Steinen werfen sollte, wer im Glashaus sitzt, so kann man doch die Verachtung vieler Muslime gegen\u00fcber der heutigen westlichen Kultur nachvollziehen.<br \/>\n\u201eMusizieren, Malen und Dichten z\u00e4hlen in Deutschland zu den unbeliebtesten Freizeitbesch\u00e4ftigungen\u201c, ergab eine Umfrage der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Am beliebtesten waren Fernsehen und Radio h\u00f6ren \u2013 und man ahnt, welche Inhalte dabei bevorzugt konsumiert werden. Wer gezielt sucht, der kann zwar in Theatern, Museen und Medien durchaus noch das gro\u00dfe Erbe der abendl\u00e4ndischen Kultur finden, aber aus dem Alltag ist es verschwunden, f\u00fcr die Masse der Menschen praktisch nicht mehr existent. In der Schule f\u00e4llt Musikunterricht aus, und wenn er stattfindet, dann werden Poplieder besprochen und Raptexte geschrieben. Die musikp\u00e4dagogische Zeitschrift Musik und Bildung beispielsweise ver\u00f6ffentlicht immer wieder Arrangements von Pop- und Rocksongs zur Verwendung im Unterricht (und hei\u00dft trotzdem noch so). &#8230;.<br \/>\n&#8230; Alles von Dr. Klaus Miehling vom 7.11.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.dzig.de\/Politische-Wende-ohne-kulturelle-Wende\">https:\/\/www.dzig.de\/Politische-Wende-ohne-kulturelle-Wende<\/a><br \/>\n.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.11.2018 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/feuilleton\/der-sound-der-gewalt-muss-beendet-werden-eine-politische-wende-geht-nur-mit-einer-kulturellen-wende-a2718152.html\">https:\/\/www.epochtimes.de\/feuilleton\/der-sound-der-gewalt-muss-beendet-werden-eine-politische-wende-geht-nur-mit-einer-kulturellen-wende-a2718152.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Klassische Musik eher wertvoll, gut und friedlich<\/strong><br \/>\nAusgesprochen angenehmer Artikel, der auch atmosph\u00e4risch wunderbar zum Thema und unseren Anliegen hier im Forum passt. Ich kann voll mit der Dichotomisierung leben, wonach Klassische Musik eher wertvoll, gut und friedlich ist, Popmusik f\u00fcr das Gegenteil steht und auch so benutzt und entsprechend gef\u00f6rdert wurde. Es ist der Eindruck, der Nachhall wichtig, der sich \u00fcber die Lekt\u00fcre einstellt. Und Folgen leiten sich ja durchaus ab, etwa, wenn es darum geht, welche Musik man selbst h\u00f6rt bzw. bewusst mit anderen h\u00f6rt. Nat\u00fcrlich sollte sich auch so etwas wie eine bewusste Kultur unter AUFGEWACHTEN entwickeln, was meint, ein sehr gezielter R\u00fcckgriff auf die eigene abendlaend. Musik sowie das Beharren darauf auch anderen gegenueber.<br \/>\nDer organisierte Wahnsinn um FSFF (in Chemnitz) ist ein guter, legitim zu generalisierender Beleg f\u00fcr die These des Autors, was die gezielte F\u00f6rderung und verdr\u00e4ngende Emission minderwertiger Musik angeht.<br \/>\n25.11.2018, Jutta, ETO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Miehling &#8211; ein reaktion\u00e4rer Text?<\/strong><br \/>\nWas Miehling gef\u00e4llt, ist das &#8222;Sch\u00f6ne und Kunstvolle&#8220;, das andere das H\u00e4ssliche und Entartete. Ach so. So einfach ist das. Reaktion\u00e4re Texte wie diesen hat es schon immer gegeben. Die kann man einfach nicht mehr ernst nehmen, da jede intellektuelle Substanz einer zeitgem\u00e4\u00dfen Diskussion \u00fcber Kunst, Sch\u00f6nheit, Aura oder auch des Genius Loci fehlt. Was soll das denn bedeuten, sch\u00f6n? Wann ist sch\u00f6n sch\u00f6n und wann ist h\u00e4sslich sch\u00f6n oder wann ist sch\u00f6n langweilig?<br \/>\nMiehling tut hier so, als w\u00fcrde er sich mit seiner subjektiven Sicht auf objektive Begriffe beziehen. Solche Art der Kulturkritik ist ohne jede Relevanz und letztlich nur ein Psychogramm des Autoren, der wehleidig in seinem geistigen Kleingarten sitzt, seine alten Schallplatten abdudelt und \u00fcber die Jugend und die Moderne herzieht. \u00d6de und belanglos.<br \/>\n25.11.2018 Christiane Lindemann, ETO<\/p>\n<p><strong>islam: Sch\u00f6nheit und Musik sind verboten<\/strong><br \/>\nDer Islam bezeichnet Musik als &#8222;Gro\u00dfe S\u00fcnde&#8220;. Mit ihm wird es nie eine gemeinsame Kultur geben k\u00f6nnen. Der Islam steht gegen unsere Kultur, das muss endlich begriffen werden. Fundamental. Daher werden wir uns schlicht auf das besinnen m\u00fcssen, was unsere Kultur dagegen setzt. Allerdings reicht es nicht, nur herum zu lamentieren, Kultur muss GEPFLEGT werden, sonst geht sie unter.<br \/>\nDeutsche Musik ist der Inbegriff h\u00f6chster Kultur. Und Kultur ist eine anspruchsvolle und zarte Pflanze. Diese wird \u00fcberhaupt nicht mehr gepflegt, folglich geht sie unter, der Kulturtod steht am Ende. Wir erleben doch nur eine Endzeit, in der man der F\u00e4kalkultur huldigt und der Kulturzirkus als Systemhure nur der Gewinnmaximierung dient. &#8222;Wenn man so weiter macht, wird es bald nicht mehr viele Leute geben, die Bed\u00fcrfnis danach haben, die etwas davon verstehen, nicht mehr viele Leute, die merken, da\u00df man nichts mehr davon versteht.\u201c (A. Gide)<br \/>\nEs gen\u00fcgt daher nicht, sich auf den Lorbeeren der Klassiker auszuruhen, viele m\u00fcssen Kulturtr\u00e4ger sein sonst wird das nichts. Und da haben die Deutschen im 20. Jahrhundert mit B\u00fccherverbrennungen, entarteter Kunst und Verboten \u00fcber Verboten kolossal versagt. Hier ist ein Umsteuern um 180\u00b0 vonn\u00f6ten, das dieses Volk wohl nicht mehr stemmen wird.<br \/>\n25.11.2018, Wolkenkickucksheim, ETO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Kultur\u00a0&gt;Kunst &gt;Sch\u00f6nheit Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0Klicken\u00a0oder scrollen Die gro\u00dfe Sommerk\u00fcndigung des Rundfunkbeitrags: jetzt 18,36 Euro sparen\u00a0(25.7.2025 Ein paar Worte noch zum \u201eZentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit\u201c (25.7.2025) Das harmlose Lied \u2013 fast schon eine Provokation\u00a0(22.6.2025) Buch: Die Hinterzartener Winterlese widmet &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/schoenheit\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":700,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-69210","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/69210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69210"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/69210\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136893,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/69210\/revisions\/136893"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}